24 Jahre alt, mehr Energie, fokussiert, Selbstbewußtsein, mutiger; Weniger Angst und Depressionen

Denke das ist bisher mein größter Erfolg im Leben. Drei ganze Monate ohne Pornos ist ein epischer Erfolg für mich vor allem wenn man sieht wo ich angefangen habe. Es hat JAHRE gedauert mit viel Schmerz, Durchhaltevermögen aber weißt du was? Es fängt an sich auszuzahlen..
Zuerst mal will ich allen die auch damit zu kämpfen haben Hoffnung geben, alle die Zweifel haben ob es sich lohnt und ob es möglich ist damit aufzuhören – Es ist es zu 100% Wert! Dein Leben kann und WIRD besser werden.
Glaub mir. Ich habe etwa fünf Mal am Tag ornianiert zu Pornos über etliche Jahre hinweg. Wenn ich es schaffen kann, kannst du es auch schaffen..

Also – Folgendes habe ich für mich bemerkt:

1. Ich denke viel klarer
2. Mehr Energie (Physisch und Mental) den ganzen Tag lang
3. Mehr Interesse an Menschen/der Realität im Generellen
4. Fokus ist besser, habe angefangen Bücher zu lesen
5. Viel stabilere Stimmung
6. Ich habe einen Sex-Drive wenn ich mit Mädchen rede (Dachte manchmal ich wäre asexuell davor..)
7. Klarere Vision/Augen
8. Bekomme Erektionen ohne mich selbst anzuassen
9. Ich denke an eine viel bessere Zukunft
10. Bessere Trainingseinheiten
11. Depressive Gefühle sind nichtmehr so häufig wie früher
12. Schätze die Natur mehr, ich liebe es mit dem Hund rauszugehen
13. Kann mehr Mitgefühl für andere fühlen
14. Effektiver/Effizienter bei meiner Arbeit
15. Größere Eier (Buchstäblich sowie im übertragenen Sinne ;))
16. Viel weniger Angst, keine Panikattacken seit langem
Es gibt noch etliche andere die ich wahrscheinlich vergessen habe, denke der Punkt ist aber klar. Bitte behalte im Kopf dass die meisten dieser Punkte ab etwa Tag 60 angefangen sich bemerkbar zu machen und als ich richtig durchgestartet bin und auch Zucker aus meiner Ernährung geschmissen habe und seitdem viel mehr hochwertige Kohlenhydrate esse, Proteine und viel Obst & Gemüse.

Sachen die mir bei der Challenge geholfen haben:

1. NoFap zu besuchen und an Discussionen teilzunehmen, zu posten, einfach Teil der Community zu sein.
2. Ein Tagebuch zu führen immer wenn ich negative Gefühle hatte und mich depressiv fühlte und dachte, dass ich keine Fortschritte machte.
3. Viel schlafen, vor Allem in den Anfangszeiten. Müde und fertig zu sein sowie wenig Schlaf haben bei mir oft zu Rückfällen geführt.
4. Fernschauen und Computerspielen sowie Eiskreme essen als ich es wirklich nichtmehr gepackt habe und einen Ausweg brauchte. (Hey, ich weiß, habs trotzdem geschafft ;))
5. Das ganze Thema Pornosucht Priorität zu geben. Sprich, dass es VOR allem anderen kommt. Egal was passiert ist in den drei Monaten, die Challenge stand immer an erster Stelle.
6. Sich in seinen Progress zu verlieben. Es gibt da ein super Zitat aus einem Suchthilfe Buch:
„Irgendwo wird deine Liebe für deine Heilung so stark sein, dass nichtsmehr in den Weg kommen kann. Du wirst dich voll anstatt leer fühlen und willst diese Gefühle für nichts in der Welt eintauschen.“ Ich verstehe den Satz langsam für mich selbst und es macht echt Sinn.
7. Pornosucht wie Drogen oder Alkoholismus zu behandeln hat mir geholfen. Habe viel Literatur zum Thema gelesen und kann nur sagen, dass es geholfen hat.
Also um es kurz zu fassen: Mein Leben hat sich massivst geändert und ich werde definitiv dabei bleiben!
Mein leben ist dabei aufkeinen Fall perfekt und ich habe noch einen langen Weg vor mir um nicht noch rückfällig zu werden. Ich bin immernoch eine 24-Jahre alte Jungfrau die im Keller der Eltern wohnt ohne soziales Leben aber hey! Ich versuche das Beste um mich weiter zu entwickeln, auszubrechen aus dem „Drogensumpf“ den ich mir selber gebaut habe..
Würde aber sagen, dass 90 Tage ohne Masturbation zu Pornos ein ziemlich guter Start sind, oder nicht?
Ich möchte nochmal Danke an alle sagen die mich auf der Reise begleitet haben!
PS: Sei geduldig. Das ist wohl der wichtigste Faktor bei der „Heilung“ der Sucht. Erwarte nicht, dass du eine komplett neue Person bist oder irgendwelche Spezialkräfte entwickelst und vergleich dich nicht mit anderen. Versuche nicht zuviel Druck auf dich selbst auszuüben, nimm dir Zeit!

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