50 Jahre alt – Ich bin Angstfrei und selbstbewusst; Meine bessere Hälfte liebt die Veränderungen die sie bei mir sieht.

Ich hab die 60 Tage geschafft . Ich selbst hatte bis ich knapp über 30 war keinen Zugang zu Internetpornografie, ganz einfach weil es sie damals noch nicht gab. Pornografie hatte negative Effekte auf meine „echten“ Beziehungen (nicht so aufregend etc..)
Zuerst war ich sehr skeptisch über das Thema „nicht-masturbieren, keine Pornos.“
Jedenfalls danke euch allen für den Support, hier bin ich nun zwei Monate ohne Masturbation/Pornografie, hardmode! Ich kann kaum glauben, dass ich es wirklich geschafft habe denn ich war einer der größten Skeptiker bei der gesamten Thematik.

Pornografie Geschichte – Pornos kamen sehr spät in mein Leben

Bei mir war es nicht so extrem der highspeed-Streaming Porn wie bei den meisten hier. Das kam erst online und verfügbar als ich in meinen 30ern war. Klar, ich habe viel zu Pornos masturbiert in diesen Jahren doch irgendwann nachdem es nichts Neues mehr war aufgehört, auch wegen den Beziehungen in denen ich steckte.
Ich hatte immer eine Freundin und Sex war reichlich vorhanden, doch Pornos hatten das gewisse „Extra“ das ich schwer erklären kann. Ich konnte fantasieren und idealisieren was im Endeffekt den Schaden brachte.. Meine Beziehungen wurden geschädigt, zwar nicht katastrophal aber nichtsdestotrotz wurden sie in gewisser Art und weise beeinflusst.
Meine Erwarten fingen an meine Realität zu übersteigen und ich brachte das Thema „Dreier“ mit meinen Partnern (Frau-Frau-Mann, Mann-Mann-Frau) auf den Tisch, viele waren ein wenig überrascht und meist nicht angetan von der Idee.
Sie fühlten sich, als wären sie nicht gut genug für mich. Für mich war das ganze nur ein Gedanke von „Abendteuer.“ In dieser Zeit musste ich sehr stark auf den Schaden aufpassen den ich teilweise meinen Beziehungen gab denn ich dachte, dass meine Partnerinnen sexuell so offen wie ich wären weil ich wusste, dass zwei von Ihnen auch Pornos schauten.
Ich habe immer viel masturbiert, aber hatte auch nie Probleme wenn es um irgendwelche Effekte bei meinem Sexleben ging. Ich onanierte einfach nicht wenn ich wusste, dass ich bald Sex haben würde. Hatte auch niemals Erektile Dysfunktion oder andere Einschränkungen von der Masturbation und hatte sehr oft multiple Orgasmen.
15 Jahre lang habe ich auf Pornografie masturbiert und die letzten 7 Jahre davon waren sehr intensiv. Über die Zeit merkte ich, dass meine Höhepunkte beim masturbieren deutlich intensiver waren als beim Sex mit meiner Freundin. Zu dieser Zeit masturbierte ich großteils an den Wochenenden, die Zeit wo ich eigentlich mit meiner Freundin hätte Sex haben sollen..

Die Entscheidung nicht mehr zu Pornos zu masturbieren, Ergebnisse kamen

Ich find also an und war gespannt ob es einen positiven Einfluss in mein Leben hatte und das hatte es definitiv! Ich habe extrem viel über mich selbst gelernt die letzten 60 Tage.
Eine unglaubliche Selbstkontrolle die ich von mir niemals erwartet hätte entwickelte ich. Meine Stimme glaubt es oder nicht, wurde deutlich tiefer. Ich war verblüfft und meiner Freundin ist es auch aufgefallen. Habe sogar meine Anrufbeantworteransagen aus Interesse verglichen mit meiner „neuen“ Stimme und es ist klar und deutlich zu erkennen, dass sich meine Stimme „vertieft“ hat.
Mein Smartphone hat meine Stimme sogar nichtmehr erkannt und dachte ich wär jemand anderes, aber letzten Monat hat es meine neue Stimme neu gelernt.
Meine Trainingseinheiten sind viel intensiver, ich halte länger durch, kann mehr Gewicht stemmen und meine Willenskraft den inneren Schweinehund zu überwinden und mich zu motivieren ist auch sehr gewachsen. (Das kann natürlich auch ein Seit-Effekt von 7 Wochen nur Eisduschen sein)
Ich bin habe keine Angst mehr und bin selbstbewusst.
Ich hätte niemals gedacht, dass solche Dinge passieren würden.
Ich weiß jetzt, dass ich ohne Pornos leben kann. (Das war der einfache Teil) Der schwierigere ist ohne Masturbation zu leben.
Ich hatte auch ein paar „feuchte Träume“ (Hatte ich nie zuvor) und obwohl sie einen gewissen „rückfall-effekt“ haben ist es nicht schlimm, weil es sich die darauffolgenden Tage meist wieder egalisiert.

Meine Zukunftspläne und DANKE

Ich werde definitiv weitermachen und nichtmehr masturbieren jedoch werde ich vom „hartmode“ in den „softmode“ wechseln da ich wieder sexuelle Aktivitäten mit meiner Freundin begonnen habe. Die ganze „Challenge“ hat mich und meine Freundin viel näher zusammengebracht, sie liebt die Veränderungen die sie in mir sieht und hat sogar Dinge über sich selbst gelernt..
Ich muss dazu sagen, dass sie als Unterstützung zu haben ein extremer Vorteil war.
Viele liebe Grüße und macht weiter so!!

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