APPschalten 2.0: „No More!“ – ein globaler Suchtbekämpfer in deiner Hosentasche

Wir – das Team von porno-sucht.com – präsentieren euch nun immer wöchentlich eine neue Rubrik, in denen wir euch nützliche Apps vorstellen, die beim Eindämmen der Pornosucht wirksam sein können. „APPschalten 2.0“ ist die neue Kolumne von uns und für euch. So sehr uns die digitale Welt auch stressen kann – sie bietet gleichzeitig auch viele Möglichkeiten des Stressabbaus und des Erlangens positiver Energie. Im Wochentakt zeigen wir kleine, mobile Helferlein und die Ideen, die hinter den Anwendungen für dein Smartphone stecken.

Auf der Suche nach passenden Tools fiel unser Fokus diesmal auf die optisch äußerst ansprechende App, die auf den Namen „No More!“ hört. Die Marke beinhaltet also schon eine Kampfansage, die ein resolutes Vorgehen gegen die eigene Suchtmarotte impliziert. Doch kann sie auch in der Pornosucht helfen? Die verschiedenen Funktionen wollen wir hier kurz beleuchten.

Die Philosophie von „No More!“

Die App vereint ein schönes Design mit dem gezielten Steigern der Motivation. Sie verspricht, dich von Tag zu Tag im Kampf gegen die Sucht zu unterstützen. Es wird davon gesprochen, ein besserer Mensch zu werden und dementsprechend Gutes für Körper und Geist zu tun. Sie ist – wie viele andere Appliktionen aus dem Bereich auch – nicht speziell auf die Pornosucht zugeschnitten, aber kann sicherlich nützlich sein, um auch diese Nische zu bedienen.

Es wird deutlich, dass die Entwickler sich dabei an praktischen Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie – einer weit verbreiteten Strömung der Psychotherapie – bedienen. Genauer gesagt werden „dysfunktionale Aktivitäten“ gezielt reduziert und durch sinnvolle Handlungen ersetzt. Auch dein Selbstwert soll Stück für Stück wiederhergestellt werden – sodass du laut Werbetext „wieder mit Stolz in den Spiegel schauen kannst.“

Feedback, Meilensteine und Belohnungen

P_XIU5VHOTFdSFI-duvYqoiWWoIWZNYwSvee6BPLmUIxbM6fAj6JEm0puKw2Oy68ca_V=h900Das Alles klingt natürlich schon einmal beim ersten Hören ganz vielversprechend. Doch wie können diese Vorhaben in die Tat umgesetzt werden?

Zuerst einmal ist auch bei „No More!“ die Komponente des Feedbacks von großer Bedeutung. Das heißt, dass du jeden Tag deinen Fortschritt in der schön gestalteten Anwendung beobachten kannst. Der User soll sehen, wie er sich täglich verbessert, standhaft bleibt und sich durch den Neustart beißt. Das spendet Selbstbewusstsein und bietet Motivation, um am Ball zu bleiben.

Des Weiteren können diverse „Meilensteine“ erreicht werden. Du „spielst“ sozuagen diverse Errungenschaften frei – ähnlich wie in einem Videospiel. Die Belohnungen stellen verbesserungen deiner mentalen und körperlichen Gesundheit dar. Du bist selbstsicherer geworden, du bist aktiver und hast dein Gehirn „aufgeräumt“. Anders als beim Videospiel sind diese Errungenschaften also wirklich sinnvoll für dich, während du mit einem Extra-Leben in „Super Mario“ im echten Leben natürlich nur herzlich wenig anfangen kannst.

Externe Unterstützung von anderen Betroffenen

Neben den Stützen, die du durch dein eigenes Handeln und den damit verbundenen technischen Features erhältst, können dir auch andere Betroffene enorm helfen. Du hast Zugriff auf eine Menge motivierender Zitate von anderen Usern und auch diversen Persönlichkeiten. Mal haben diese Zitate mehr, mal auch weniger mit der Pornosucht an sich zu tun. Tag für Tag sind es also kleine, hilfreiche Sätze, die dich „pushen“.

Etwas mehr Interaktion – anstelle von für sich stehende Zitate – bietet die Online-Community, in der du dich mit anderen Usern austauschen könntest. Dabei stehen wir aber erneut vor einem Problem: die Sprachbarriere. Wieder einmal beziehen sich diverse Features, die mit dem Austausch der Benutzer untereinander zu tun hat, auf den amerikanischen Markt. Das ist natürlich schade, weil somit vielen deutschen Teilnehmern die Möglichkeit genommen wird, das Werkzeug in seiner ganzen Fülle zu nutzen. Wer dort mit seinem Schulenglisch an seine Grenzen stößt, hat aber die Möglichkeit, sich in unserem Forum mit anderen Betroffenen der Pornosucht zu verbinden.

Diskretion ist geboten

Zuletzt sei noch zu erwähnen, dass „No More!“ sehr diskret genutzt werden kann. Eine Funktion, die wir bisher noch bei keiner verwandten App beobachten konnten, ist der Passwortschutz. Der Nutzer erhält nur über ein selbst gewähltes Passwort Zugriff. Da der Name und Logo der App auch nichts verraten, kann man sich sicher sein, dass keine ungebetenen Gäste Einsicht in diese sehr persönliche App haben.

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