Mit wenigen Schritten kommt man zur Befriedigung

Ein Medikamentenschrank ohne Schloss

Es ist alles so einfach in der Pornosucht: Film suchen, masturbieren- und schon ist der Drang nach dem Suchtmittel vorübergehend gestillt. Süchtige von anderen Dingen, wie z.B. diverser Drogen, können von einer so einfachen Beschaffung nur träumen. Gerade dieser so einfache Beschaffungsprozess ist eine große Gefahr, denn das macht es nicht gerade einfacher, irgendwann aufzuhören. Und die Dosierung wird dadurch auch nicht gesünder. Stellt man sich mal vor, dass ein Heroinsüchtiger an jeder Ecke gratis einen Schuss bekommen könnte, dann wäre klar, wie kurz dieser Zustand nur gut gehen könnte. Jedem Betroffenen der Pornosucht sollte also klar sein, wie leicht er an die Droge kommt und wie gefährdet man dadurch ist.

Der unbewaffnete Jäger- Pornosucht, die die Waffen stumpf macht

Um zu verstehen, auf wie viele Arten die Pornosucht das normale menschliche Funktionieren beeinflusst, muss man sich etwas ausführlicher mit der Thematik auseinandersetzen. Eine dieser Arten ist die veränderte Strategie, „Weibchen“ für sich zu gewinnen. Wie schon erwähnt, kriegt man, wenn es um Pornos heutzutage geht, alles jederzeit und in allen ausführungen. Denkt man aber an normale Sexualität und Partnerschaft, dann gehört natürlich noch viel mehr dazu. Das echte Leben funktioniert grundlegend anders. Man wirbt um eine Frau, präsentiert sich höflich und überzeugend und es finden im Normalfall eine Vielzahl an Zwischenprozessen statt, bevor man Sex hat.

Das ist wichtig für die eigene Zufriedenheit und ein Verhaltensmuster, was essenziell für jeden Mann ist. Es bereitet Freude, das Kribblen nach einer neuen Bekanntschaft zu spüren und sich auszumalen, wie es weitergeht mit der Frau. Als Pornosüchtiger hingegen zerbricht man sich dagegen wenn überhaupt den Kopf darüber, an welcher Sparte der Sexualität man sich heute bedient. Die Scharfsinnigkeit des männlichen Jägers, der viel Energie investiert, um die Frau zu erobern, verschwindet also einfach. Man kann also festhalten, dass man durch die Pornosucht ein nicht unwichtiges Stück Männlichkeit verliert. Will man das wirklich riskieren?

Wenige Schritte zum digitalen Sex und zur eigenen Verwahrlosung

Wer also wenig gefordert wird und sich zufrieden gibt mit dieser „Ersatzsexualität“ der Pornos, der neigt logischerweise auch dazu, weniger auf sich selbst zu achten. Der Mann als Jäger muss fit bleiben, ist dynamisch und umtrieben. Er hat Ideen, wie er der Frau imponiert oder anderweitig Punkte sammelt. Die Frauen im Porno sind immer da und brauchen keinen „fitten Mann“. Was also in der Folge passiert, liegt auf der Hand. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass man körperlich und seelisch verwahrlost. Übergewicht, ungepflegtes Äußeres und selbst die Vernachlässigung der Körperhygiene sind nur die wichtigsten negativen Konsequenzen der neuen Lethargie, der sich der Dauerkonsument oft stellen muss. Und dies sind nur die körperlichen Folgesymptome der Abhängigkeit.

Die seelische Verwahrlosung ist vielleicht noch viel gravierender. Dadurch, dass die soziale Interaktion mit Frauen an Wichtigkeit verliert, verlieren wir gleichzeitig auch unsere soziale Kompetenz. Die einfachsten Höflichkeiten und Benimmregeln sind oft nur noch schwer einzuhalten. Da die Pornos unsere normale Sexualität in der Sucht ersetzen, muss auch vom Kopf her nur noch der geringste Aufwand betrieben werden. Sehen sie rechtzeitig ein, was alles mit Ihnen passiert, während sie weiter den Sexfilmen fröhnen. Die Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!

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