Hallo, Gast
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 1.401
» Neuestes Mitglied: Mikeausbln
» Foren-Themen: 1.116
» Foren-Beiträge: 12.787

Komplettstatistiken

Benutzer Online
Momentan sind 66 Benutzer online
» 0 Mitglieder
» 66 Gäste

Aktive Themen
Die Lage bei mir....
Forum: 30-39 Jahre alt
Letzter Beitrag: Macavity
Vor 1 Stunde
» Antworten: 36
» Ansichten: 1.241
Pornosucht des Ehemanns
Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein
Letzter Beitrag: heinrich66
Vor 9 Stunden
» Antworten: 99
» Ansichten: 6.495
Ich versuche mal das Proj...
Forum: 40 und älter
Letzter Beitrag: Burnham
Gestern, 11:34
» Antworten: 141
» Ansichten: 39.821
Heinrichs Tagebuch
Forum: 40 und älter
Letzter Beitrag: heinrich66
Gestern, 10:05
» Antworten: 58
» Ansichten: 1.429
Weg von den Pornos (Tageb...
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: Jonas85
15.12.2018, 18:53
» Antworten: 11
» Ansichten: 555
Neues Leben
Forum: 30-39 Jahre alt
Letzter Beitrag: free123
15.12.2018, 01:24
» Antworten: 23
» Ansichten: 553
Tagebuch gedanken Problem...
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: Anoym
14.12.2018, 22:25
» Antworten: 83
» Ansichten: 20.757
Es muss sich etwas ändern
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: gmussj29
14.12.2018, 22:15
» Antworten: 11
» Ansichten: 367
Abschließen
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: RedBlob
14.12.2018, 13:14
» Antworten: 16
» Ansichten: 259
Nie aufgeben!
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: free123
13.12.2018, 23:42
» Antworten: 45
» Ansichten: 1.313

 
Tongue Mein Leben
Geschrieben von: Mikeausbln - 10.12.2018, 19:34 - Forum: 40 und älter - Antworten (2)

Seit ich 13 oder 14 war, masturbiere ich täglich 2 bis 3 mal. Mein Leben ist davon geprägt. Heute bin ich 49 und versuche einen cut.

Masturbieren ist definitiv nicht gesund. Das Gehirn verändert sich, das Denken, Schulterprobleme...Mausarm...Nährstoffmangel und
dementsprechend ständig müde und erschöpft.

Kommt euch das bekannt vor? Ich möchte komplett auf Pornos verzichten. Das ist krank und es zerstört mein Leben.

Drucke diesen Beitrag

  Gesund leben
Geschrieben von: Erdnuss - 03.12.2018, 20:25 - Forum: 14-21 Jahre alt - Antworten (7)

Hallo liebes Forum,
auch mir macht der Pornokonsum zu schaffen und ich bezeichne mich als süchtig. Seit über drei Monate beschäftige ich mich mit dem Thema Pornosucht und konnte schon einige erkenntnisreiche Erinnerung machen. Darauf aufmerksam wurde ich durch ein Video, dass die negative Seiten von Pornos darstellte und empfahl aufzuhören, was hätte ich denn dadurch zu verlieren?

Der Beitrag befasst sich mit meinem Pornokonsum, dem versuchten Weg sich davon zu lösen, den Einfluss, meine Entwicklung und schlussendlich mit meinem Ziel. Nur als kleine Leseorientierung.

Doch erstmal zu mir selbst:
Ich bin 17 Jahre jung und weiß gar nicht wann ich mit dem Schauen von Pornos angefangen haben. Mit 12? Mit 14? Oder schon eher? Auf alle Fälle in diesem Dreh. Über die Jahre hinweg steigerte sich der Pornokonsum, wie genau weiß ich leider auch nicht. Zum Zeitpunkt des Entschlusses aufzuhören, gehörte zu meinem Alltag das dreimalige Onanieren zu Pornos. An Tagen, wo ich die ganze Zeit zuhause war auch viermal. An anderen wiederum einmal. Jedenfalls kann ich sagen, dass ich nie nur ein Porno schaute und diese immer vor und zurück spulte. Manchmal kam es auch dazu, dass ich mehrere Videos gleichzeitig sah und ganz unterschiedliche ,,Genre''-Richtungen (über viele davon bin ich sehr verstört und unglücklich).

Erst als ich nach dem erstem Video zur Pornosucht aufhören wollte, begann ich zu begreifen wie süchtig ich war. Ich brauchte vielleicht vier oder fünf Anläufe, die alle eine, manchmal zwei Wochen hielten um bei den jetzigen zu sein. Einen Rückschlag zum Beispiel war als ich für drei Tage in alte Gewohnheiten verfiel, nachdem ich mir meinen rechten Arm gebrochen hatte. Doch danach schaute ich soweit ich mich erinnern kann noch einmal einen Porno, der zusätzlich nach einer Woche von einer Serie gefolgt wurde, bei der im Vorfeld klar war, dass sehr viel Erotik zu sehen ist (auch dazu masturbierte ich). Das war vor über einen Monat, danach kam noch zwei weitere Sachen über die ich unschlüssig bin. Einmal zeigte mir ein Schulkollege Video, wo nackte Frauen und Männer tanzen und Stellungen praktizierten. Alles mit Musik hinterlegt und lächerlich dargestellt, ich habe oft weggeguckt und wollte nicht auf den Bildschirm sehen. Bis dahin masturbierte ich täglich einmal, ungefähr ab dem Video zweimal, was ich bis letztens ungefähr auch noch getan habe. Nun jedoch zur zweiten Sachen: bei der masturbierte ich zu erotischen Bildern. Weiß nicht wie das zu werten ist.
Die letzten Tage habe ich mal gar nicht, mal einmal onaniert - zuletzt gestern.

Weiter geht es mit den Einfluss des Pornokonsums. Leider merkt man diesen erst, falls man schon seit seinen jungen Teenagerjahren angefangen hat oder schon lange schaut, wenn man damit aufhört. Ich habe mich sonst immer einfach als faul beschrieben. Zu wenigen Sachen Lust gehabt, meisten eher demotiviert, sehr in sich gekehrt, wenig Emotionen und Aufgaben immer aufgeschoben. Gerade Aufgaben, die nicht unmittelbar in der Zukunft liegen, bekamen keine große Aufmerksamkeit. Dennoch stressten mich diese Aufgaben, auch wenn ich nach außen eher als gemütlich und ruhig charakterisiert wurde. Wenn, dann erledigte ich sie sowieso erst kurz vorm Ende. Was eigentlich in den frühen Schuljahren auch gut funktioniert, allerdings für das Abitur eher nicht funktioniert.


Mit der Zeit ohne Pornos merkte ich meine persönliche Entwicklung. Ich fing an mal Hausaufgaben direkt am ersten Tag machen und hatte so eine besser organisierte Woche. Fühlte mich besser und meine Sporteinheiten, die ich davor immer nur für kurze Zeiträume einhalten konnte, halten bis heute an. D. h. ich mache regelmäßig, fast täglich Sport. Sei es nur eine halbe Stunde laufen.
Auch von meinem Umfeld bekam ich mal etwas zu hören, wie: ,,Mensch, warum bist du auf einmal so motiviert''. Sowas half mir sehr. Allerdings kamen ich und meine Freunde auch mal auf das Thema zu sprechen, als ich dann sagte, dass ich seit ein paar Wochen keine Pornos mehr schaue, kam dann: ,,Wie? Ohne Pornos?'' oder ,,Da bist du aber sehr kreativ'' daher rede ich noch nicht offen darüber mit ihnen, dass ich süchtig bin und wende mich an euch hier.
Doch was sie sagten war für mich nicht ganz unwahr. Die Fantasien, die ich anfangs der Pornoabstinenz nutze, beinhalteten mehrere Frauen, oft auch nach Pornodrehbuch. Mittlerweile sind es erotischere Fantasien, gerne mit nur einer.

Soviel dazu, nun möchte ich noch paar andere positive Entwicklung herauskristallisieren, welche sich kürzlich ergeben haben. Ich habe angefangen regelmäßig zu lesen, aktuell eine Biografie über Antoine de Saint-Exupery. Ich achte auf meine Ernährung, d.h. täglich Obst, viel Wasser trinken (fast nur noch), keine Schokolade und sonstige Süßigkeiten (schwierig zur Weihnachtszeit, aber machbar), über den Tag verteilt, knabbere ich ungesalzene Nüsse, daher auch mein Name. Außerdem mache ich mir ernsthafte Gedanken über meine Zeit nach der Schule, was ich sonst immer nur aufgeschoben habe. Ich reduziere meinen Mediengebrauch, schaue statt Filmen und Serien nun auf ein Buch, was auch dem pornofreien Leben zu gute kommt.

Neben ein Leben ohne Pornokonsum, würde ich ab heute gerne auch das Masturbieren auslassen, da ich hier im Forum schon las, dass dies hilft. Ziel wird es erstmal sein 30 Tage nicht zu onanieren, das stimme ich noch auf die Antworten hier und weitere Informationen ab und natürlich 90 Tage ab heute keine Pornos. Daher auch der Beitrag hier, um meine Erfahrung auf diesem Weg mit euch zu teilen.

Abschließend bitte ich um etwas Nachsicht, es ist mein erstes Mal im Bezug auf Forum-Nutzung solcher Art. Falls ich etwas vergessen habe, werde ich es nächste Woche ergänzen, da ich hier gerne einen wöchentlichen Bericht machen werde (habe nebenbei ein privates Tagebuch). Sollte inhaltliche Zusammenhänge unklar sein, bitte ich ebenfalls Nachsicht, weil ich heute eine 6-stündige Abiturvorbereitungsklauser geschrieben habe.
Trotzdem bin ich für (Nach-) Fragen und Kritik offen.
Um auf die Anfangsfrage des ersten Videos zurück zukommen: Man kann nichts verlieren, nur dazu gewinnen.

Danke fürs Lesen Smile

Drucke diesen Beitrag

  Abschließen
Geschrieben von: RedBlob - 03.12.2018, 12:46 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (16)

Ich habe mich bei dem Titel von Pheonix inspirieren lassen, da sein Tagebuch auch bei meinem ersten 80 tägigem Reboot mir als Vorbild gedient hat.

"Abschließen". Genau das ist es, was ich brauche. Durch all die Reboote und Rückfälle habe ich vieles gelernt.
Ich weiß, dass ich den Reboot schaffen kann. Ich weiß, welche Gefahren mich wieder in ein Rückfall treiben. Ich weiß, was ich tun und durchziehen muss, um Rückfälle vorzubeugen.

Das einzige was fehlt, bin ich. Ich habe mich wieder lange Zeit mit der Pornosucht arrangiert. Ich wusste, dass der Sex klappt, wenn ich ein paar Tage verzichte. Ich habe die Sucht wieder versteckt. Die schlechten Gefühle und die Unausgeglichenheit, die durch die Sucht ausgelöst werden, wurden immer weiter durch die Sucht ertränkt. "Ich hab noch so viel Zeit aufzuhören.". Tage, an denen ich so denke, bereue ich am meisten.

Seit fast 3 Jahren versuche ich jetzt mal mehr, mal weniger motiviert aufzuhören. Und jetzt sitze ich hier und der Gedanke an all die Rückfälle schmerzt. Wieso habe ich es nicht schon vorher geschafft? Wieso habe ich es so weit kommen lassen? Viele vergangene, eigentlich schöne Momente haben den Schleier der Pornosucht und der damit einhergehenden ED über sich. All die Momente, in denen ich meine Freundin verletzt habe, hätten verhindert werden können.
Aber das lässt sich nicht mehr ändern.

Das einzige was zählt, ist, den heutigen Tag nicht wieder zu einem Tag zu machen, den ich irgendwann bereuen werde. Und auch jeden darauf folgenden Tag.

"Abschließen". Den Reboot zu einem Ende bringen. Den Teufelskreis durchbrechen.
Ich fange mit diesem Tagebuch an, welches ich (endlich wieder) regelmäßig und ausführlich führen werde. Infolgedessen werde ich natürlich insgesamt aktiver im Forum sein.
Abgesehen davon, werde ich wieder Regelmäßigkeit in mein Kraftsport bringen, da dies auch schon bei meinem ersten Reboot ein sehr wichtiger Aspekt war.
Außerdem werde ich ein letztes Mal meinen Counter resetten.
Denn heute fängt ein neues Kapitel für mich an.

Und natürlich ist die Angst nicht ganz weg. Ich habe schon oft versucht aufzuhören und bin immer wieder gescheitert. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Versuchen und Wollen. Versuche habe ich mittlerweile schon hunderte. Aber WIRKLICH bewusst Aufhören wollte ich viel seltener.

Morgen werde ich dann berichten, wie der erste Tag meines "Abschlusses" verlaufen ist.
RedBlob

Drucke diesen Beitrag

  mein Leben ein Scherbenhaufen
Geschrieben von: steppenwolf - 25.11.2018, 16:15 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (5)

Zum wiederholten Mal bin ich hier gelandet ich habe nicht mitbekommen das das Forum wieder online ging. Ich blicke auf meinen Scherbenhaufen und bin fassungslos wie es soweit kommen konnte.
Ich bin 48 Jahre und habe mein bisheriges Leben weggeworfen.

Mit 22 lernte ich meine Frau kennen die einzige große Liebe und der Mensch der mir am meisten bedeutet wie ich heute weiß. Wir waren eigentlich recht glücklich bis sie 2008 eine Totgeburt hatte. Sie hatte 2 Jahre damit zu kämpfen und darunter litt die Ehe. Es gab keinen Sex von ihrer Seite aus da sie psychisch nicht dazu in der Lage war. Das war die Zeit in der ich anfing das Masturbieren zur täglichen Routine werden zu lassen. Später kamen dann noch Pornos dazu der Werdegang der meisten hier ihr kennt das ja.
Unsere Ehe lief trotzdem weiter und ich war auch treu soweit man das mit den Pornos eben sein kann. Irgendwann lief doch wieder was bei uns doch es ging bei mir nur noch mit Kopfkino und auch dann mehr Qual als Spaß. Sie wurde aber schwanger und unsere Tochter kam 2009 zur Welt. Es kam noch eine problematische Schwangerschaft hinzu und der Sex bei uns war dann auch erst mal wieder vorbei. Ich war mittlerweile schon total abhängig vom täglichen Orgasmus und merkte das gar nicht. Meine Frau wurde für mich zur besten Freundin sie reizte mich sexuell nicht mehr die Fantasien und auch ein Fetisch standen zwischen uns.
Was meine Frau in der Zeit machte und ob sie eine Affäre hatte weiß ich nicht es war mir schlichtweg egal. Ich war vom täglichen fappen zu einem rücksichtslosen Menschen geworden der kein Interesse mehr an seiner Frau hatte. Beruflich lief es auch nicht gut für mich.Es gab einen internen Wechsel und der neue Posten lag mir nicht.
Ich war dann soweit daß ich mich nur noch leer und gefühlskalt fühlte. Es war ein scheiß Gefühl das über Monate nicht wegging. Ich schob das damals alles auf die nicht funktionierende Ehe und die Unlust meiner Frau. Mir ging es körperlich nicht gut seelisch auch nicht. Mein Hausarzt überwies mich in eine Tagesklinik in der ich eine 6 wöchige Therapie machen sollte. Diagnose war Depression. In der Therapie kamen die Punkte Eheprobleme auf den Tisch mit dem Ergebnis dass meine Frau für mich die Schuldige war. Sie war schuld an dem fehlenden Sexleben weil sie damals nicht konnte. Unsere Ehe war schuld daß es mir so schlecht ging. Die Psychologen bestärkten mich darin die Ehe zu beenden um neu beginnen.
Ich kam heim und machte ernst.Ich schmiss meiner Frau die schlimmsten Sachen an den Kopf ich weiß nicht warum. Ich demütigte sie ich beschimpfte sie ich behandeltete sie wie den letzten Dreck. Dass das Masturbieren mit all dem zusammenhängen könnte darauf kam ich damals nicht. Ich habe die Familie verlassen weil ich dachte die Ehe und meine Frau sind das Problem. Ich fühlte nichts mehr für sie und ich sah sie als Frau nicht mehr.
Nicht mal unsere Tochter die ich über alles liebe konnte mich halten.
Ich bezog eine Wohnung in einem anderen Stadtteil und lernte schnell eine neue Frau kennen. Das war es was ich wollte ich wollte eine neue Frau die in mir wieder Gefühle wecken kann.
Die ersten Wochen waren Gefühle da aber irgendwann fing das an dass ich mich fremd fühlte wenn ich mit ihr und ihrer Tochter unterwegs war weil es ja nicht meine Tochter war.
Es war nicht meine Familie.
Sexuell waren die ersten Wochen klasse aber trotzdem kam das schlechte Gefühl schnell wieder bei mir. Sie war einfach sonst nicht die Art von Mensch die mir das geben konnte was ich in meiner Familie hätte haben können. was meine Frau mir geben könnte. Das weiß ich jetzt.
Sie bemerkte dass ich mich zurückzog und beendetete das mit uns nach 5 Monaten.
Ich fiel erneut in ein Loch und konnte mehrere Wochen nicht arbeiteten. Nicht wegen dem Beziehungsende. Es war das zwanghafte Masturbieren,die Pornos,die Fantasien die mich zum totalen Krüppel machten. Ich kam darauf weil ein guter Freund eine ähnliche Geschichte hatte und mir ansatzweise davon erzählte.
Ich Machs jetzt kurz und sage euch dass ich im Reboot bin und dass ich zutiefst bereue was ich gemacht habe. Das es nicht meine Frau war die mich sexuell nicht mehr ansprach sondern die PMO Sache sie mir sexuell unattraktiv werden lies. Das hatte mit ihr rein gar nichts zu tun. Dass ich damals meine Frau so demütigte mit Worten und Taten war die Wut auf mich selbst. Ich dachte ich muss mich finden und brauche Veränderung und heute weiß ich daß diese Veränderung das schlechteste war was ich tun konnte.
Seit ich den Reboot mache sehe ich das alles durch andere äugen und ich kann es nicht mehr ungeschehen machen. Meine Tochter blieb letztes Schuljahr sitzen sie ist in Behandlung weil sie verhaltensauffällig wurde.
Meine Frau hat nach 3 jähren in denen sie auf mich gewartet hat endgültig die Scheidung eingereicht.
Wenn ich meine Tochter abhole sehe ich wie attraktiv sie auf mich wirkt sie sieht so glücklich aus nun. Ich frage nicht nach aber ich bin mir sicher sie hat einen Grund dafür.
Dieses Jahr wird auch das erste Weihnachten sein in dem ich völlig raus bin aus der Familie.
Meine Frau hat angekündigt mit meiner Tochter über Weihnachten zu vereisen.
Ich habe eine wundervolle Familie zerstört und die Frau verloren die wie für mich gemacht war.
Passt auf eure Ehen und Familien auf und hört nie auf eure Frauen durch die richtigen Augen zu sehen.

Der Steppenwolf

Drucke diesen Beitrag

  Neues Leben
Geschrieben von: Nauron - 23.11.2018, 21:53 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (23)

Hallo Zusammen,

Bin sehr froh dieses Forum gefunden zu haben. Habe über meine Sucht noch nie mit jemandem gesprochen. Ich habe meinen Reboot vor 12 Tagen begonnen und bin bis jetzt erfolgreich unterwegs.

Die 1. Woche war bisher sehr schwierig. Es verginn so gut wie keine Stunde in der ich nicht irgendwelche Bilder im Kopf hatte.

Die 2. Woche ist um einiges leichter. In dieser Woche bin ich auch auf dieses Forum gestoßen. Habe viele Tagebücher gelesen die Hoffnung machen aber die auch zeigen dass es ein schwieriger Weg ist. Ganz besonders bin ich beim Tagebuch von Schokoprinz hängen geblieben. Sehe viele Ähnlichkeiten bei meinem Verhalten gegenüber meiner Frau.

Tag 12: ist kein leichtet Tag gewesen. Bin den ganzen Tag alleine zu Hause. Ist normalerweise ein Tag an dem ich nur vom PC sitzen würde. Aber ich habe lieber hier im Forum gelesen und mich entschlossen das Tagebuch zu starten. 

Die nächsten 2 Tage sollten wieder leichter fallen. Hab im Garten einiges zu Arbeiten und dadurch gut abgelenkt.

Lg nauron

Drucke diesen Beitrag

  Soll mein Leben so weiter gehen?
Geschrieben von: Nauron - 23.11.2018, 16:09 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo,

Auf die Frage im Betreff: ein deutliches NEIN!.

Ich bin mitte 30 und in meinem Leben dreht es sich seit über 20 Jahren um Pornos und SB. Dass will ich nicht mehr und darum soll es endlich ein Ende haben. Wenn ich über meine Probleme in den letzten Jahren nachdenke stimmt es mich Trauig dass ich meine Energie vor einem Computer und Smartphone verschwendet habe und nicht in meine Beziehung oder sonstige Sachen die im Leben Spaß machen.

Bin Froh dass ich dieses Forum gefunden habe und freue mich auf ein neues Leben.

Habe schon seit 12 Tagen auf jeden Konsum und SB verzichtet und sehe schon positive Veränderungen obwohl es nicht leicht ist.

Der Reboot ist gestartet und wird durchgezogen!

Lg Nauron

Drucke diesen Beitrag

  Keine elektronischen Geräte im Schlafzimmer!
Geschrieben von: Manuel80 - 22.11.2018, 12:37 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Ich bin seit 2 Jahren bei Nofap und habe das mit der Pornografie ganz gut im Griff,
es interessiert mich nicht mehr. Pornografie für mich fast so interessant wie Bilder
aus dem Schlachthof (ok, ein etwas drastischer Vergleich)

Mit der Selbstbefriedigung bin ich bei 2-3 mal im Monat, was ich ok finde.

Durch die Beschäftigung mit der Sucht habe ich gemerkt, wie sich Süchte gegenseitig "triggern"
und bin seit einem Jahr auch Alkoholfrei und es geht mir gut damit.

Mein Thema ist aber gerade, das ich einen großen Drang nach Online News habe,
ich lese alle Onlinezeitungen von Zeit /Welt / Süddeutsche / Spiegel / Stern / Freitag / Vice /Huffington Post,
am besten alle 2-3 Stunden. Obwohl sich die Weltlage nicht verändert hat, aber auf der Suche nach einen
kleinen Kick...

Dann habe ich oft abends meinen Laptop (oder iPad) mit ins Bett genommen und vor dem Einschlafen
noch eine Stunde gesurft und morgens wenn ich nicht sofort aufstehen musste, auch noch mal 1-2 Stunden.

Das finde ich eigentlich nicht gut.

So habe ich jetzt die Regel, die elektronischen Geräte bleiben im Wohnzimmer und sind im Bett tabu!

Habe gestern einen Vortrag von Simon Sinek on "Millennials in the Workplace" (15min) gesehen,
der auch gut beschreibt, wie süchtig uns die Geräte machen.

(Simon Sinek ist ein bisschen ein Schaumschläger, aber in der Überspitzung hat er einen wahren Kern,
obwohl ich sein Generationen-Bashing nicht teile, sondern glaube, das sich eher die ganze Gesellschaft ändert,
nur das sich die Älteren noch an "früher" erinnern)

Also:

Schlafzimmer - Elektronikfreie Zone!

Wer macht mit?  

Oder wer macht es schon?

Drucke diesen Beitrag

  Es muss sich etwas ändern
Geschrieben von: gmussj29 - 21.11.2018, 22:10 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (11)

Tag ich bin 29 Jahre alt und bin jetzt an einem Punkt angelangt wo ich weiß das sich etwas ändern muss. Leider muss ich etwas weiter ausholen aber ihr werdet verstehen.
Mit etwa 8 Jahren wurde ich von meinem Onkel sexuell genötigt, nach einem Suizidversuch mit 14 (da kam das ganze hoch) war ich dann in einer Kinderpsychiatrie. Somit hatte ich erste Erfahrungen die sehr negativ behaftet sind. Ich war leider Gottes die ganze Kindheit durchwegs übergewichtig, was mir weiter schwere Probleme schaffte. So war ich immer in der Opferrolle und habe nie ein Mädchen auch nur geküsst, geschweige denn eine Beziehung geführt. Hier begann auch schon das Masturbationsdrama. Da ich das zocken am PC für mich entdeckte habe ich seit ich 14 bin permanent masturbiert und immer zu Pornografie. Am Anfang reichte noch die Bravo später musste es schon der Hardcore Porno sein.
Mit 16 machte ich dann meine ersten sexuellen Erfahrungen mit einem Mädchen. Da ich durch meine körperliche Arbeit stark abgenommen habe war ich viel selbstbewusster geworden. Wir waren beide völlig betrunken auf einem Fest und haben uns dann auf der Wiese vergnügt. Ich habe sie oral stimuliert und wir küssten uns nur mein Penis machte überhaupt keine Anstalten. Damals schob ich das ganze auf den Alkohol, die Nervosität und die Unerfahrenheit aber heute weiß ich, das ich mich schon schwer geschädigt habe. Dies hat mir denke ich den letzten Rest gegeben mein Selbstwertgefühl war im Keller.

Ich muss dem ganzen beifügen das ich mit 15 gleichzeitig auch eine Spielsucht entwickelte so war ich eigentlich nurmehr am zocken und täglich mindestens einmal masturbiert. Also wurde ich älter und nahm dadurch ich nur am zocken war auch wieder stetig zu. Meinen Höhepunkt erreichte ich dann 2012 mit 130 KG und absolut keiner Lebensfreude mehr. Es musste sich etwas ändern, ich begann eine Diät und mit Kraftsport und habe mich bis im Sommer 2013 dann auf 92 KG heruntertrainiert. Dort kam ich dann das erste mal seit langem mit 24 Jahren (das heißt ich hatte ca.8 Jahre keinerlei Kontakt zu Frauen) mit einem Mädchen zusammen bzw. hatte ich mich mit ihr oftmals getroffen um Geschlechtsverkehr zu haben. Das Problem war ich konnte sie zwar Oral immer wieder zum Höhepunkt bringen aber mein Penis machte einfach nicht mit. Sie hat mich dann irgendwann Oral zum Höhepunkt gebracht aber dies konnte ich nur erreichen in dem ich meine Gedanken völlig auf Pornos richtete und der Penis erschlaffte in Sekunden danach.

Da die besagte Frau keine Beziehung wollte und ich zum Sex nicht taugte wollte sie den Kontakt abbrechen, dann ließ ich die Bombe platzen und erklärte ihr das ich eigentlich noch Jungfrau bin. Da sie mir das ganze nicht glauben wollte und sie meinte ich finde wohl sie nicht attraktiv genug, hat sie den Kontakt abgebrochen.

2013 lernte ich dann meine Frau kennen (mit der ich seit August 2018 verheiratet bin). Meiner Frau beichtete ich ziemlich schnell als wir im Bett landeten das ich Jungfrau wäre und Probleme hätte. Sie hatte viel Verständnis und meinte sie liebt mich so sehr das sie mich deshalb nicht verlassen würde. Von meinem Pornokonsum habe ich ihr nie etwas erzählt. Wir sind also seit 2013 zusammen und haben regelmäßigen "Geschlechtsverkehr". Im Prinzip komme ich bei ihr nur Oral und auch hier sind meine Gedanken ganz wo anders. Ich masturbiere ständig heimlich und wenn sie tief schläft gehe ich sogar auf die Toilette mit dem Handy um mir einen runterzuholen.

Wenn ich ehrlich bin reicht es mir einfach, ich will normal Geschlechtsverkehr haben. Ich bin körperlich topfit da ich jetzt seit 2013 aktiv Kraftsport betreibe und extrem auf meine Ernährung achte. Ich besitze wirklich ein enormes Selbstbewusstsein in allen Lebenslagen nur im Bett bin ich total unsicher (wie auch nicht ich habe ja keinerlei normale Jugenderfahrung sammeln können). Somit starte ich NUN mit meinem Tagebuch und darf fröhlich berichten das ich mich schon im Tag 2 befinde.

Der Drang zu masturbieren ist groß, aber ich habe ein Ziel vor mir. Genauso wie ich damals meinen Körper angefangen habe zu formen, genauso möchte ich nun endlich normalen Geschlechtsverkehr haben können. Werde versuchen Tag für Tag reinzuschreiben.


Danke !

Drucke diesen Beitrag

  Weg von den Pornos (Tagebuch)
Geschrieben von: Jonas85 - 16.11.2018, 12:48 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (11)

Hallo,

mein Name ist Jonas. Ich bin 25 Jahre alt und komme aus Nordhausen (Nähe Erfurt).

Ich weiß nicht, ob ich so wirklich süchtig nach Pornos war. Habe mir zwar schon häufig welche angeguckt (5 mal die Woche), aber immer softere Sachen, bevorzugt auch nur irgendwelche Nacktbilder beim Onanieren. Wollte nie immer etwas "krasseres" entdecken, sondern einfach nur eine Vorlage bei der Selbstbefriedigung. In den letzten Wochen / Monaten habe ich den Konsum aber schon auf etwa 3 mal pro Woche runtergefahren, manchmal auch komplett enthaltsam gewesen.

Habe auch schon öfters mal Nofap/NoPorn gemacht, mein Rekord lag bei 28 Tagen. Jedenfalls habe ich seit kurzem eine Beziehung und da ist mir aufgefallen, dass ich überhaupt keine richtig harte Erektion bekomme. Bin zum Urologen, körperlich ist alles in Ordnung. Es muss also vom Kopf her kommen. Wir gehen beide davon aus, dass es an den Pornos liegt.

Montag habe ich zum letzten Mal ein paar Porno-Bilder angesehen. Dienstag nach dem Gespräch beim Urologen ist mir erstmal klar geworden, was die Pornos in den letzten Monaten / Jahren mit mir gemacht haben.

Ich habe die Pornos jetzt wirklich als meinen Feind angesehen, den ich mit allen Mitteln bekämpfen möchte. In den letzten 4 Tagen habe ich auch gar kein Verlangen danach gehabt, ich möchte einfach nur eine Besserung erreichen, damit es mit der Freundin und der Erektion klappt. Hier kommt mir wohl zu gute, dass ich eh ein sehr, sehr disziplinierter Mensch bin und unbedingt mein Ziel erreichen will.

Von meinen Eindrücken, Gefühlen und Erlebnissen werde ich euch von nun an regelmäßig berichten!

Viele Grüße

Jonas

Drucke diesen Beitrag

  Motivierende Worte...
Geschrieben von: NRFTW - 14.11.2018, 17:28 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (3)

Hey Leute!

Ich bin jetzt seit Montag am durchziehen und bin seitdem eisern geblieben. Ich weiß, dass es noch ganz am Anfang ist und mit Sicherheit noch einige Hürden auf mich zukommen werden, die meine Sucht prüfen werden. Aber ich habe eine nie dagewesene Kraft in mir, als hätte ich einen Tiger in mir. Ich mache Sport und bin fokusiert und gebe alles auf meiner Arbeit und bin gut gelaunt und spüre wie sich alles verändert. Vergesst das nie warum ihr das macht. Ihr seid Männer!!! und ihr könnt Stolz auf euch sein, dass ihr kämpft und nicht aufgebt. Wir werden diese Sache im Keim ersticken und uns unser Leben wieder zurückholen, dass so wundervoll sein kann. Nichts von dem, was wir davor hatten, hat uns irgendeinen Nutzen gebracht oder unser Leben bereichert. So etwas braucht man im leben nicht. Ihr braucht so etwas nie wieder. Geht raus und gebt alles und holt euch euer Leben zurück!!!!!

Euer NRFTW

No Rest for the Wicked (keine Pause für die TollkühnenWink)

Drucke diesen Beitrag