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  Ground-Zero
Geschrieben von: Dizzy - Gestern, 23:46 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (1)

Hi,



ich bin 31 Jahre alt und auch ich habe diese Sucht. Ich mache mir sehr schwere Vorwürfe, da ich weder meinen eigenen Werten, noch den Bedürfnissen meiner Partnerin entsprochen habe. Ich habe in meinem Alltag, meinem Leben, bemerkt, dass sich etwas ändern muss, dass ich mich ändern muss. Vor einem Tag kam meine Sucht ans Licht. Meine Partnerin fand während ich schlief Nachrichten von einer anderen Frau auf einem Handy und konfrontierte mich zurecht. Ich gestand meine Sucht und entgegen aller Erwartungen bot mir meine Partnerin Hilfe an. Heute ist der erste Tag, Ground Zero an dem sich alles ändert.

[Prollog]

Es fühlt sich bemerkenswert eigenartig an hier meine Erfahrungen, Gefühle und Erlebnisse zu teilen aber ich erachte es als sehr wichtigen Schritt sein Verhalten anzuerkennen, um zukünftig damit umzugehen.

[Wie alles begann]

Als abgestoßenes Baby, bei meinen Großeltern aufgewachsen durchzog und bestimmte Hass und Gewalt mein mit Zorn erfülltes Leben. Als kleines Baby bekam ich flaschenweise Bier und Schnaps. Ich wurde weder gestillt, noch bekam ich ausreichend Nahrung und so begann mein Leben schon im ersten Jahr mit dem Kampf ums überleben. Ich wäre im alter von ca. 9 Monaten fast an Alkoholvergiftung und Unterernährung gestorben. Dies ging an meinen Großeltern nicht vorbei und schließlich wurde ich innerhalb der Familie von meinen Großeltern adpotiert. Die traumatischen Erlebnisse als Kleinkind führten dazu, dass ich seit dem ich 7 Jahre alt war agressiver und identitätsloser wurde. Mit 10 ging ich mit Baseballschlägern auf Nachbarskinder los. Auch hochprozentigen Alkohol nahm ich zu mir. mit 11 fing ich zu rauchen an. In meiner anfänglchen Schulzeit, also bis ich in die siebente Klasse kam, war ich mit all meiner Hilflosigkeit alleine. Meine Großeltern waren zum einen älter, zum andern aus einer anderen Generation. Wenig Auferksamkeit, eine harte Erziehung und Vorwürfe meiner Onkels und Tanten bestimmten meine Identität. Seit dieser Zeit befriedigte ich mich mindestens einmal am Tag. Meine Pupertät war sehr schwierig, da sich meine Identitätslosigkeit in Hass, Agression und Wut transformiert hatte. Aufgrund meiner Probleme wurde ich auch sehr oft in der Schule blutig geschlagen, manchmal so sehr. Irgendwann als meine Muskeln wuchsen schlug ich härter, öfter und fester zurück. Mein letztes Opfer 2011. Ihn habe ich fast tot geschlagen und das tut mir unendlich leid. Ein bekannter verhinderte das schimmste. Verurteilt wurde ich durch ein Verfahrensfehler der Gegenseite nicht, ich hatte Glück. Seit 2011 hatte ich keine körperliche Auseinandersetzung mehr und ich meide diese Situationen da ich nie wieder jemandem so weh tun möchte. Mittlerweile sind meine Großeltern beide verstorben. Ich bin Ihnen dankbar und ich verstehe welches Glück ich hatte. Ich flüchtete in die Dopaminsucht der Befriedigung.

[Die Erkenntnis]

Seit 5 Jahren füre ich eine glückliche Beziehung und im Laufe der Jahre habe ich gelernt mit meiner Wut und meiner Agression umzugehen, allerdings ohne diese Traumata aufzuarbeiten, was ich ändern möchte. Ich bin auch entgegen aller Erwartungen beruflich sehr  erfolgreich, da ich Hass zu kanalisieren lernte und für Antrieb nutzte. Mit meiner Partnerin habe ich 4,5 Jahre kein Sex, da ich ohne Pornos keine Errektion bekam. Ich erfand Ausreden. Heftige Streitereien, Frustrationen, Enttäuschungen und Hoffnungslosigkeiten waren das resultat. Trotzdem bleibt meine Partnerin bei mir und bietet mir Hilfe an da Sie mich liebt. Gestern gestand ich meine Traumata und mir wurde bewusst, dass ich sehr viel in Sachen Ehrlichkeit, Intigriität, Werte, Selbstbewusstsein, Wertschätzung und Reflektion nachzuholen habe. Ich erkenne, dass die beste Hilfe das Teilen meiner Erfahrungen ist und desshalb möchte ich mich anonym hier öffnen. Ich liebe meine Partnerin und ich bin Ihr sehr dankbar. Ich flüchtete in eine Welt voller Pornos um mich von meinen wahren Problemen abzulenken. Damit ist jetzt schluss!

[Das Vorhaben]

Jeden Tag werde ich meinen Blog, sofern das hier möglich ist, um einen Tag mit meinen Erfahrungen und Emotionen meines Lebens erweitern. Außerdem möchte ich aktiv mein Leben bestimmen und daher werde ich mir noch eine annonyme Selbsthilfegruppe für sehr agressive Menschen suchen um auch mit andern darüber zu sprechen.

[Das Ziel verfolgen]

im laufe meines Lebens habe ich es geschafft meine Alkohol- und Drogensucht zu bekämpfen ohne Rückfällig zu werden. Ich habe so gut wie mit dem Rauchen aufgehört. Ich bin anderen Menschen nicht mehr Gewalttätig. Ich möchte meine sexuelle Störung heilen und auch hier Herr meines Lebens meiner Zeit und meines Glückes werden.



[Tag 2.]
Zunächst möchte ich meine Freude und Dankbarkeit darüber äußern, dass es in diesem Forum die Möglichkeit gibt, sich selbst zumindest in präventiver Hinsicht gezielt therapieren zu können. Wie schon eingangs im Begrüßungsforum erwähnt, möchte ich hier ein Tagebuchblock über meine Gefühle und Gedanken während meinem NoFAP festhalten. Ich bin 31. Jahre alt und bin seit 5 Jahren in einer festen beziehung. leider haben wir aufgrund meiner Pornosucht mehr als vier Jahre keinen Sex und wenn, nur sehr schlechten. Vor zwei Tagen kam es raus und ich gestand meine Sucht. Entgegen meiner Erwartung bot mir meine Partnerin Hilfe an und ich habe mich entschlossen hier täglich als präventive Maßnahme einen Blogeintrag zu verfassen um mir ebenso wie anderen Lesern zu helfen. Was mir fehlt ist, dass viele nur über die Folgen, also über Suchtverhalten und Konsum sprechen, jedoch nicht was Ihr Ursprung ist. Ich möchte zwar auch über meinen Konsum sprechen, hauptsächlich aber die Ursache aufarbeiten.


Ich bin jetzt im zweiten Tag und ich habe noch keine Probleme weder mit Entzug noch mit gelüsten. Ich habe mich entschlossen offen mit meiner Partnerin darüber zu sprechen. Mir hilft, dass ich offen und ehrlich das Problem zu benennen und sich zur Sucht zu bekennen. Da die Pornosucht noch keine offiziell anerkannte Sucht ist, denke ich manchmal darüber nach, ob ich es wirklich bin und hinterfrage es.  Meiner Meinung ist das sehr wichtig. Ich habe mich entschlossen meinen Reboot durch Verzicht neu zu programmieren um Gewohnheiten abzulegen. Ich möchte 90 Tage verzichten und ich erhoffe mir, dass ich bis dahin wieder auf mich und meine Gefühle und Bedürfnisse vertrauen kann.

In einigen Blogs habe ich gelesen, dass Oft die Partnerin nicht miteinbezogen wird, allerdings muss ich sagen, dass die Pornosucht auch Sie durch Frustrationen, Sexlosigkeit und Wut in Mitleidenschaft gezogen wird. Meiner Erfahrung nach ist es eine große Stärke eine Sucht, ein Problem oder Fehler einzugestehen, denn man bekommt Hilfe.

Danke

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  Jetzt muss es doch aber mal klappen ....
Geschrieben von: Flexxxy - Gestern, 09:06 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (1)

Wow, also erst einmal Gratulation an das tolle Forum und die ganzen Leute dahinter.
Jetzt komme ich doch auch mal dazu meine Geschichte aufzuschreiben und will auch meine Erfahrungen mit euch teilen.

Ein paar Dinge zu mir, ich bin 35 Jahre alt, männlich (wie wohl die meisten hier) und habe ein mehr oder minder großes Problem mit meiner Sexualität, bzw. mit Pornos.
Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, schaue ich wohl auf gut 20 Jahre Pornokonsum zurück, ich gehe davon aus es ging wohl kurz vor 15 Jahren bei mir los, eigentlich fing alles mit einem eigenen Rechner und dem Internet an. Mit 18 hatte ich meine erste Freundin, nicht weil ich keine vorher haben konnte, eher weil sie mich vorher nie interessiert hatten, ich war eher zum Rechner hingezogen, damals mehr des Zocken wegen, als der Pornos. Mit meiner ersten Freundin lief alles bestens, die hatte ich bis 21 danach haben wir uns normal getrennt und die nächste Freundin kam, auch hier war alles noch okay obwohl mit Mitte 20 die Pornos schon einen guten Teil in meinem Leben eingenommen hatten, so benutze ich gerne Pornos zur Masturbation und hatte halt Sex wenn meine Freundin da war. Zwischen 25 und 30 war ich Dauergast im fitnessstudio, habe viel Sport gemacht und mit Gewichten trainiert und da war auch dieses kleine biestige Mädel im Fitnessstudio, was es mir schon immer angetan hatte, sie war blond, hatte einen Hammer Körper, alles was wovon ich träumte. Also um nicht lange drumherum zu reden, meine damalige Freundin war ruck, zuck Geschichte und ich landete mit dem Mädel aus dem Studio in der Kiste und BAAAAAM, da war er, der Sex den ich immer in meinen schlüpfrigen Pornofilmchen sah, da war plötzlich das Mädel was arrogant und eingebildet zugleich war, was Teufel und Engel sein konnte und mir im Bett mal richtig zeigte wo es lang geht, ich war völlig in sie "Verliebt" mit ihr konnte ich endlich das ausleben was ich immer wollte, alle Praktiken die man in den Hardcoremovies sieht, ohne Abstriche, (ich beschreibe hier mit Absicht keine genauen Handlungen, um manche Leser nicht zu triggern, abgesehen davon soll das hier keine Sexgeschichte werden, sondern mein eigener Genesungsprozess). Wie ich jedoch später raus bekam litt das Mädel unter etwas wie Borderline und ruck zuck war die Beziehung auch recht schnell Geschichte, die Trennung von ihr ging auch an mir nicht spurlos vorüber und ich fragte mich zum ersten mal, ob nicht vielleicht mit mir etwas verkehrt lief. Also beschloss ich 2013 das erste mal, mich von Pornos und Masturbation fern zu halten.
Das klappte 8 Tage .... Länger nicht.
Wie ging es nun also weiter?
Ich war angefixt, von einer Frau die ich immer haben wollte und mit der ich endlich das ausleben konnte wovon ich immer Träumte, aber die unter Borderline litt, (wer so etwas kennt, der weiß das man lieber wegrennen als laufen sollte). Was blieb mir also anderes übrig, es musste die nächste her, und wieder die nächste und noch eine andere und wieder die nächste, so ging es dann mehr oder minder 10 lustige Jahre lang, ich schlief mit Frauen die Vergeben waren, trieb es an den undenkbarsten Orten nur um den nächsten krassen Sexkick zu erleben und - um in meinen Augen die perfekte Frau für mich zu finden. Pornos waren weiterhin immer präsent, ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wie oft ich manchmal masturbiert habe, dennoch kam ich mir manchmal schon vor wie ein Hund auf Drogen. Bis letzte Woche habe ich immer wieder versuche unternommen um von Pornos loszukommen, nie hat es geklappt, "Jetzt muss es doch aber mal klappen ...."
Ich habe letzes Jahr ein super tolles Mädel kennengelernt, die ich meine Freundin nennen darf, unser einziges Problem ist, wir haben keinen Sex und das liegt nicht an ihr ....
Es liegt an mir !
Es liegt an mir, weil ich einfach zu abgestumpft in meinem Gehirn bin um normalen Sex zu praktizieren, versteht mich nicht falsch, sie hat einen Super Körper und einen noch besseren Charakter und sie will auch keinen Blümchensex, aber es funktioniert nicht - einfach weil diese Frau nicht durchgeknallt ist und nur hemmungslosen animalischen Sex von mir will, nein sie will eine Beziehung und das ist für mich einfach sexuell gesehen viel zu langweilig.... Keine Frau bei der ich angst haben muss sie beim nächsten besten der daher kommt wieder verlieren zu müssen.... keine Frau der ich unbedingt zeigen muss das ICH der Hengst im Bett bin bin .... sie mag mich .... wegen etwas anderem, vielleicht habe ich ja tatsächlich noch eine andere Gute Seite....

Fakt ist, ich habe extreme Probleme bei ihr eine Erektion zu bekommen und auch noch zu halten. Ebenso habe ich wahnsinnig Probleme endlich von Pornos loszukommen, ich halte es ein paar Tage aus, aber spätestens nach maximal 8 Tagen bricht mein Wille wieder zusammen. Ich muss es endlich schaffen diesen Wahn von dauernden Sex und Pornos loszuwerden, nicht nur meiner Freundin wegen, sondern auch der Zeit in der ich so viele Sinnvolle Sachen machen könnte.

Ich habe meinen Counter gesetzt und ich hoffe, das öffentliche Posten meines Weges hier im Forum treiben mich an dieses mal durchzuhalten.

Hiermit starte ich jetzt Tag 1

Gruß
Flexxxy

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  Die Büchse der Pandora
Geschrieben von: Dizzy - 15.02.2019, 23:46 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hi,

ich bin 31 Jahre alt und auch ich habe diese Sucht. Ich mache mir sehr schwere Vorwürfe, da ich weder meinen eigenen Werten, noch den Bedürfnissen meiner Partnerin entsprochen habe. Ich habe in meinem Alltag, meinem Leben, bemerkt, dass sich etwas ändern muss, dass ich mich ändern muss. Vor einem Tag kam meine Sucht ans Licht. Meine Partnerin fand während ich schlief Nachrichten von einer anderen Frau auf einem Handy und konfrontierte mich zurecht. Ich gestand meine Sucht und entgegen aller Erwartungen bot mir meine Partnerin Hilfe an. Heute ist der erste Tag, Ground Zero an dem sich alles ändert.

[Prollog]
Es fühlt sich bemerkenswert eigenartig an hier meine Erfahrungen, Gefühle und Erlebnisse zu teilen aber ich erachte es als sehr wichtigen Schritt sein Verhalten anzuerkennen, um zukünftig damit umzugehen.

[Wie alles begann]
Als abgestoßenes Baby, bei meinen Großeltern aufgewachsen durchzog und bestimmte Hass und Gewalt mein mit Zorn erfülltes Leben. Als kleines Baby bekam ich flaschenweise Bier und Schnaps. Ich wurde weder gestillt, noch bekam ich ausreichend Nahrung und so begann mein Leben schon im ersten Jahr mit dem Kampf ums überleben. Ich wäre im alter von ca. 9 Monaten fast an Alkoholvergiftung und Unterernährung gestorben. Dies ging an meinen Großeltern nicht vorbei und schließlich wurde ich innerhalb der Familie von meinen Großeltern adpotiert. Die traumatischen Erlebnisse als Kleinkind führten dazu, dass ich seit dem ich 7 Jahre alt war agressiver und identitätsloser wurde. Mit 10 ging ich mit Baseballschlägern auf Nachbarskinder los. Auch hochprozentigen Alkohol nahm ich zu mir. mit 11 fing ich zu rauchen an. In meiner anfänglchen Schulzeit, also bis ich in die siebente Klasse kam, war ich mit all meiner Hilflosigkeit alleine. Meine Großeltern waren zum einen älter, zum andern aus einer anderen Generation. Wenig Auferksamkeit, eine harte Erziehung und Vorwürfe meiner Onkels und Tanten bestimmten meine Identität. Seit dieser Zeit befriedigte ich mich mindestens einmal am Tag. Meine Pupertät war sehr schwierig, da sich meine Identitätslosigkeit in Hass, Agression und Wut transformiert hatte. Aufgrund meiner Probleme wurde ich auch sehr oft in der Schule blutig geschlagen, manchmal so sehr. Irgendwann als meine Muskeln wuchsen schlug ich härter, öfter und fester zurück. Mein letztes Opfer 2011. Ihn habe ich fast tot geschlagen und das tut mir unendlich leid. Ein bekannter verhinderte das schimmste. Verurteilt wurde ich durch ein Verfahrensfehler der Gegenseite nicht, ich hatte Glück. Seit 2011 hatte ich keine körperliche Auseinandersetzung mehr und ich meide diese Situationen da ich nie wieder jemandem so weh tun möchte. Mittlerweile sind meine Großeltern beide verstorben. Ich bin Ihnen dankbar und ich verstehe welches Glück ich hatte. Ich flüchtete in die Dopaminsucht der Befriedigung.

[Die Erkenntnis]
Seit 5 Jahren füre ich eine glückliche Beziehung und im Laufe der Jahre habe ich gelernt mit meiner Wut und meiner Agression umzugehen, allerdings ohne diese Traumata aufzuarbeiten, was ich ändern möchte. Ich bin auch entgegen aller Erwartungen beruflich sehr  erfolgreich, da ich Hass zu kanalisieren lernte und für Antrieb nutzte. Mit meiner Partnerin habe ich 4,5 Jahre kein Sex, da ich ohne Pornos keine Errektion bekam. Ich erfand Ausreden. Heftige Streitereien, Frustrationen, Enttäuschungen und Hoffnungslosigkeiten waren das resultat. Trotzdem bleibt meine Partnerin bei mir und bietet mir Hilfe an da Sie mich liebt. Gestern gestand ich meine Traumata und mir wurde bewusst, dass ich sehr viel in Sachen Ehrlichkeit, Intigriität, Werte, Selbstbewusstsein, Wertschätzung und Reflektion nachzuholen habe. Ich erkenne, dass die beste Hilfe das Teilen meiner Erfahrungen ist und desshalb möchte ich mich anonym hier öffnen. Ich liebe meine Partnerin und ich bin Ihr sehr dankbar. Ich flüchtete in eine Welt voller Pornos um mich von meinen wahren Problemen abzulenken. Damit ist jetzt schluss!

[Das Vorhaben]
Jeden Tag werde ich meinen Blog, sofern das hier möglich ist, um einen Tag mit meinen Erfahrungen und Emotionen meines Lebens erweitern. Außerdem möchte ich aktiv mein Leben bestimmen und daher werde ich mir noch eine annonyme Selbsthilfegruppe für sehr agressive Menschen suchen um auch mit andern darüber zu sprechen.

[Das Ziel verfolgen]
im laufe meines Lebens habe ich es geschafft meine Alkohol- und Drogensucht zu bekämpfen ohne Rückfällig zu werden. Ich habe so gut wie mit dem Rauchen aufgehört. Ich bin anderen Menschen nicht mehr Gewalttätig. Ich möchte meine sexuelle Störung heilen und auch hier Herr meines Lebens meiner Zeit und meines Glückes werden.

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  Erkenntnisse 1.0
Geschrieben von: foxx81 - 15.02.2019, 09:42 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Hallo liebes Forum
Ich bin 37 Jahre alt und stöbere seit letzten Sommer hier rum weil ich aufhören möchte mit Pornos. Meine Geschichte ist wie die von den meistens hier, ausser dass ich es schaffe eine glückliche Familie zu haben neben der Sucht, sowie beruflich selbständig bin.
Perfekt denkt ihr euch jetzt, aber so ist es nicht. Die Sucht war so stark, dass ich auch während der Arbeitszeit Pornos guckte und natürlich jede Sekunde wenn zuhause niemand da ist.
Die Arbeitsleistung sank rapide, heftige Konzentrationsstörungen, ausgelaugt sein, Ideenlos, müde... ihr kennt ja die Symptome bestens.
Ich erkannte dank dem Forum die krasse Sucht, machte mich schlau und legte einen Plan zurecht. Da mein Sexleben sehr schön ist wird das sicher nicht angetastet, ich möchte bloss los von den Pornos und SB.
So startete ich ich mit Verzicht auf Pornos, SB und Sex liess ich zu wenn der Druck zu gross wurde. Ich schaffte auf Anhieb 83 Tage ohne Pornos. Wenn das Verlangen zu gross wurde masturbierte ich oder wir hatten Sex.
Die Arbeitsleistung steigerte sich wieder, ich war wieder wacher und fitter, der Kopf freier. Es hatte wieder mehr Familie, mehr Projekte, mehr Ideen Platz!
Der Sex hingegen war komplett anders. Ich fühlte sehr insensiv und kam immer sehr früh, bzw musste alles hinauszögern. Der Orgasmus war aber total abgeschwächt. Dafür nimmt man die Partnerin wieder anders wahr, ich weiss nicht ob sie ein Unterschied merkte, sie weiss (wahrscheinlich) nichts von den Pornos. Das Masturbieren blieb aber um mich vor Pornos zu schützen. Die Bilder im Kopf veränderten sich massiv, das Verlangen ging zurück.
Dann fühlte ich mich in Sicherheit nach 83 Tagen, ich wagte das Experiment und schaute bewusst Pornos. Ich hätte schwören können dass mich diese Bilder nun nicht mehr reizen und ich Herr sein werde über mich.
Keine Chance! Es zog mich wieder voll rein und ziemlich heftig, jedesmal dachte ich "nur schnell" nur dieses eine Mal.... aber es ist verflixt, der Kopf war in kurzer Zeit wieder zugedröhnt und abgestumpft!
Es war aber eine gute Erfahrung und ich werde nun ab heute das zweite mal starten. Der Erfolg war ja nicht schlecht und ich war ziemlich stolz auf den Entzug bis zum Rückfall.
Fazit:
Der Pornokonsum ermöglichte dank SB bei mir ein geilen Sex, weil ich dank SB nicht so früh kam. Das klingt verrückt, aber ist wahr. Glücklicherweise muss ich meiner Frau nichts mehr beweisen und sie kommt eh nur dank Oralsex (klitoral) zum Orgasmus, d.h. ihr ist es egal wie lange durchalte, solange ich sie Oral befriedige ist sie sehr glücklich. (was ich sehr gerne mache)
Hat jemand ebenfalls ähnliche Sexerfahrungen gemacht?
Das Forum und die Gleichgesinnten hier helfen sehr motivierend, vielen Dank allen die das hier ermöglichen. 

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  HILFE!
Geschrieben von: Nightscar - 14.02.2019, 19:02 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (1)

Hallo meine Name ist Nico und ich bin 16 Jahre alt,
ich hab mit Pornos angefangen als ich 10 Jahre alt war, weil mein Freund mich darauf gebracht hat.
Mit 11 oder 12 Jahren hab ich angefangen mit dem täglichen masturbieren. Der tägliche Pornokonsum ging bei mir mit 13 los. Jeden Tag habe ich masturbiert, es hat sich einfach nur gut angefühlt. Mit dem fünfzehnten Lebensjahr fing mein Penis dann an nicht mehr richtig hart zu werden sondern nur so halbhart. Ich habe mir nie wirklich sorgen gemacht da ich dachte dass das nur eine Phase ist. Das war jedoch nicht der Fall. Vor acht Tagen hab ich mir ein Herz gefasst und habe mir gesagt, dass ich damit aufhören muss. Seit acht Tagen masturbiere ich nun nicht mehr. Ich hab aber auch gelesen, dass Pornos ebenso eine Auswirkung auf die Qualität der Erektion haben, also täglicher Pronokonsum. Ich versuche mich von dieser Sucht loszusagen. Ich hab jedoch eine Frage. Wenn ich jetzt einen Monat keine Pornos schaue und nicht masturbiere, wird mein Penis dann wieder hart? Also gewinnt meine Erektion wieder an härte und Qualität? Ich will einfach dass er wieder richtig hart wird.

Ich bedanke mich für jede Antwort. Dankeschön

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  Mein Versuch
Geschrieben von: alexo7447 - 14.02.2019, 17:33 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo liebe Mitglieder,
ich heiße Alex bin 25 jahre alt und habe mich hier angemeldet weil ich schon lange zeit Probleme mit der Erektion habe.
Ich habe mit 13 angefangen Pornos zu konsumieren und dies habe ich dann auch immer öfter gemacht.
In den letzten Jahren habe ich fast täglich 1-2mal zu Pornos mastubiert.
Seit einem Jahr habe ich jetzt eine Freundin, aber mit dem Sex das klappte von anfang an nie richtig, obwohl ich sie sehr attraktiv finde und es einfach passt.
Ich bekomme beim Kuscheln und küssen schwer eine Erektion und wenn ich diese habe und ich es noch schaffe ihn einzuführen dann lässt die Härte schnell nach un ist dann oft ganz weg.
Habe es auch schon mit 5mg Cialis täglich versucht aber war nicht viel besser.
Jetzt habe ich mir fest vorgenommen mit der Masturbation und Pornografie aufzuhören um hoffentlich meine Probleme zu lösen.
Ich habe beim Sex auch immer mehr Versagensängte und fühle mich danach richtig schlecht wenn es nicht funktioniert.
Auch Morgenlatten habe ich seit dem ich mch erinnern kann noch nie gehabt, auch wenn ich bei der Masturbation ohne Porno aufhöre Ihn anzufassen wird er sofort schlaff.

Ja heute bin ich bei Tag 2 Ohne Porno und Masturbation und bin sehr motiviert das durchzuziehen.

Ich werde mich alle 10 Tage melden und meine hoffentlich Fortschritte mit euch teilen, wenn ich sonst was zu berichten habe werde ich mich auch melden.

LG Smile

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  Die Sucht
Geschrieben von: Maron5 - 13.02.2019, 09:49 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo Community,

ich bin ganz neu hier im Forum, hatte aber bereits einige Male als Gast rein geschaut. Ich bin 23 Jahre alt und bin pornosüchtig. 
Wie ich das gemerkt habe? Nun ja, ich konsumiere wahrscheinlich pornografische Inhalte seit ich 14 bin. Der Konsum war zunächst schwankend, mal war es häufiger mal weniger häufig. Ich habe selbst gemerkt, dass gerade in den letzten zwei Jahren der Konsum von Pornos zugenommen hat. Die Art und Weise wie ich Pornos konsumiert habe, war für mich sehr auffällig: ich habe immer versucht den Höhepunkt möglichst lange hinauszuzögern, um möglichst lange auf einer Dopaminwelle zu reiten... D.h. ich hatte mehrere Tabs offen, mehrere Filme gleichzeitig am laufen und erst nach dem Höhepunkt schaut man resigniert auf das gemachte zurück. 
Ich habe das ganze aber als nicht so schlimm wahrgenommen, gerade weil es in meinem Freundeskreis bzw. auch in der Gesellschaft als Mann toleriert wird, dass man konsumiert. 2017 habe ich dann zum Spaß am No Nut November mitgemacht. Erst da ist mir aufgefallen, dass mein Gehirn regelrecht nach dem Konsum schreit. Ich habe es nicht geschafft den Monat durchzuhalten. Daraufhin kam ich zum ersten Mal ins grübeln, habe aber erst Mitte 2018 den nächsten Versuch gestartet. Dieses Mal mit Kalender zum wegstreichen usw. Auch hier scheiterte ich nach 11 Tagen. Nach weiteren Versuchen habe ich mich dazu durchgerungen ein Tagebuch anzufertigen und diesen öffentlich mit euch zu teilen. Ihr werdet also jeden Tag von mir hören müssen :-D

Aktuell bin ich bei Tag 2

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  Kalenderprobleme bin ich verrückt?
Geschrieben von: Ken denvin - 13.02.2019, 03:54 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo,

ich bin 24 Jahre alt und gucke seitdem ich 12 Jahre bin fast jeden Tag Pornos. Pornos haben mein ganzes Leben zerstört, ich bin schwach habe keine Muskeln ,keine tiefe Stimme , schlechte Konzentration.

Ich habe seit 1 Jahr angefangen zu rebooten mein Rekord war bei 2 Monaten, ich hatte wieder Muskeln aufgebaut, sah gut aus gefühlt fast alle Frauen haben mich angestarrt , Akne mehr ! , viel tiefere Stimme. Alles ist besser geworden !!!

leider bin ich dann doch abgefallen weil ein Freund tag und Nacht mit mir über Sex und seine Vorlieben mit Frauen hat.

Momentan versuche ich wieder anzufangen , jedoch habe ich letzter zeit eine Macke bekommen ich versuche im am 1. des Monats anzufangen damit ich Tage besser zählen kann. Ist aber glaube ich eine verdammte Ausrede ! am 1. Januar habe ich 14 tage ausgehalten und habe am 1.feb wieder angefangen und jetzt nur 12 Tage... habe es wieder nicht geschafft bin am Boden zerstört.

Ich habe jetzt die Idee einen Kalender zukaufen und ab Morgen direkt die Tage ausmalen die ich geschafft habe !

was meint ihr zu meiner Situation irgendwelche Tipps?
Jungs und Mädels zieht es durch!! es lohnt sich , in den 2 Monaten in die ich es durchgezogen habe war ich ein MANN,ich habe war so selbstbewusst ich habe mich wie ein Alpha angesehen.


sry der ganzen Schreibfehler bin gerade foul und müde..

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  Porno Sucht und ED
Geschrieben von: SchlussmitLustig07 - 11.02.2019, 14:08 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo liebes Forum,
Ich bin auf diese Seite gekommen, da ich endlich einen Schlussstrich ziehen will.
Ich bin 21 Jahre alt, werde dieses Jahr noch 22.
Aber kommen wir erstmal zu dem was mich belastet, die Pornosucht ist fester Teil meines Lebens geworden und das schon seit mittlerweile 3 Jahren. Es fühlt sich an als wäre ich all die Jahre blind oder einfach nur blöd gewesen oder ich habe die Gedanken, dass es schlecht für mich ist ganz einfach ignoriert.
Es hat alles ganz harmlos angefangen, so wie Jungs halt sind habe ich auch Pornos ausprobiert und gefallen daran gefunden es wurde immer mehr und mehr. Bis es ganz einfach Routine wurde jeden Tag zu masturbieren aber ein normaler Porno reichte nicht mehr, Ich habe immer mehr Pornos geguckt die mit eigentlichem Sex wenig zu tun haben oder mehrere gleichzeitig einfach weil die Reize nie genug waren.
Ich brauchte immer mehr und andere Reize um mich zu befriedigen.
Durch die Pornos hab ich auch meine letzte Beziehung Gegen die Wand gefahren die mittlerweile aber auch schon 2 Jahre her ist.
Danach stieg die Pornosucht noch viel mehr, über mehrere Monate hab ich nur noch Pornos geguckt und garnicht mehr den Kontakt zu Frauen gesucht.
Hiermit kommen wir zu meinem nächsten Problem, dem Errektsionsproblem.
Durch die ganzen Pornos verspüre ich nicht wirklich die Geilheit wenn ich mit Mädchen näher komme, nicht die Selbe die ich spüre wenn ich Pornos gucke. Es sind mehrere male passiert das ich kurz davor war Sex zuhaben aber mein Penis einfach nicht steif bleiben wollte.
Es ist es als würde mein Penis nur noch auf pornografische Bilder reagieren und nicht mehr auf die Schönheit der Frau.
Es macht mir bis heute so eine unfassbare Angst, weswegen ich es nie soweit kommen lasse und Frauen immer mit anderen ausreden abblitzen lasse. Ich flüchte mich dann wieder in die Welt der Pornos, denn da gehts mir für einen kurzen Zeitraum gut. Jedes mal nachdem ich masturbiert habe bereue ich es aber und denke mir "Wieso machst du das?" und trotzdem tue ich es immer wieder. Es ist wie ein Teufelskreis.
Seit ein paar Monaten fühlt sich alles aber viel schlimmer an ich versuche aufzuhören aber ich merke, dass ich trotzdem immer wieder masturbiere obwohl ich es garnicht will. Ich fange an mich antriebslos oder lustlos zu fühlen und das möchte ich loswerden, ich will mich los reißen und dem ganzen ein Ende setzen.
Es ist auch das erste mal dass ich mit irgendwem darüber schreibe aber es fühlt sich befreiend an meine Ängste von der Seele geschrieben zu haben.
Ich will mein Leben leben ohne Pornos, in einer Beziehung sein und einfach mal wieder glücklich sein.

Würde mich über Rückmeldungen freuen oder hilfreiche Tipps Smile

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  40j Pornosucht, Neustart, Tag 10
Geschrieben von: Rick007 - 10.02.2019, 18:49 - Forum: Reboot und Neustart - Keine Antworten

Hallo Männer (ich gehe davon aus wir sind hier zu 99% Männer)

ich bin 49j alt. Der erste Kontakt mit Nacktbildern und schnell auch mit Porno hatte ich mit ca 9 jahren. Meine Pornosucht dauerte damit 40 j lang.
ich habe festgestellt, dass ich durch Porno unangenehme Gefühle vor allem Einsamkeit wegzudrücken versuche. ich habe schon mehrere Male versucht aufzuhören bzw. aufgehört. das letzte mal war es am 3. Oktober 2018 also vor drei Monaten. doch es hat sich wieder hineingeschlichen, zunächst mit dem Motto: Ein bisschen schadet nicht, doch bald war ich schon wieder so dich den dass sie keine Kontrolle mehr darüber hatte.

Mit fällt mir ein, dass sich meine Geschichte größtenteils in meinen persönlichen 12-Schritte Programm sehr stark wiederspiegelt. Deshalb drucke ich es hier jetzt ab., sh unten.
Nachdem ich mich von alten Verstrickungen und behindernden Strukturen Schritt für Schritt mehr und mehr befreie, belohne ich mich für meine Beharrlichkeit, Ausdauer und Disziplin königlich und gebe meine Erfahrungen an andere Menschen weiter.

Diesmal habe ich das komplette gesammelte Material gelöscht. YES. Meine Entschlossenheit keinen Rückfall mehr zu erleiden und wenn doch, dann wieder aufzustehen und mit Porno wieder aufzuheben ist sehr hoch. dennoch weiß ich dass der Weg nicht immer einfach sein wird und versuche daher mit anderen Betroffenen in Austausch zu kommen.


Das 12- SCHRITTE PROGRAMM für ANONYME PORNOSÜCHTIGE –RS-Version
Ich gebe zu, dass ich der Begierde Internet Porno gegenüber machtlos bin und mein Leben nicht mehr meistern kann. Ich gebe zu, dass ich die Kontrolle über den gesunden Umgang mit der Begierde verloren habe und dass ich dem Zwang es unkontrolliert und in ungesundem Maße zu nutzen nicht widerstehen kann, was mich kostbare Lebenszeit und Kraft kostet und mich in Isolation von Familie, Freunden, der Partnerin und sogar von mir selbst führt.
Ich erkenne an, dass ich mich dafür schäme und mich wie ein perverser Mann fühle, und dass ich meiner Partnerin nicht ohne ein Schamgefühl in die Augen sehen kann, weil ich weiß ihr damit mein Libido, mein Begehren und meine Lust vorenthalte.
Ich erkenne an, dass pornokonsumbedingte ständige Dopaminstöße mein Gehirn überreizen, überfordern und die Reizschwelle anheben, was mein Libido sinkt, meine Erektion und das ganze Sexualleben stört.
Ich erkenne an, dass ich mit Internet Pornos unangenehme Gefühle, Konflikte, Einsamkeit, Langeweile, Schlafstörungen, mich nicht akzeptiert und nicht geliebt fühlen wegzudrücken versuche. Ich erkenne an, dass ich damit mein in Not geratenes Inneres Kind zur Seite schiebe, im Stich lasse. Ich entscheide mich ab jetzt für mein Inneres Kind da zu sein, vor allem, wenn es mich braucht.
Ich erkenne an, dass ich mich mit Internet Pornos versuche zu belohnen, da ich sonst nichts im Leben habe. Ich erkenne an, dass ich mich in Pornowelt wie eine heile Welt voller Genuß in Fülle und Hülle und dass ohne jegliche Anstrengung und ohne Angst abgelehnt zu werden flüchte. Ich erkenne an, dass ich mich damit selbst belüge und entscheide mich meiner Angst vor Ablehnung in der realen Welt zu stellen.
Ich erkenne meine Zugehörigkeit zu meiner geistigen Heimat an, der wohlwollenden, liebevollen kraftspendenden Quelle alles Lebens. Ich treffe die Entscheidung, mich der Rückverbindung mit meiner geistigen Heimat, dem ewigen Bewusstseinsfeld anzuvertrauen.
Ich bleibe meinen Werte Ehrlichkeit, Offenheit, Wahrheit, Klarheit, Augenhöhe, Weiterentwicklung, Bewusstheit, Zugehörigkeit zur Schöpfung treu.
Ich erkenne demütig meinen Platz in meiner Familie, in der Firma und in der Schöpfung an. Ich beuge mich vor dem Schicksal meiner Familie und meiner Ahnen.
Ich vertraue meine Innersten Zweifel, Ängste, Schmerzen und Sorgen einem Freund.
10. Ich erlaube allen Zellen meines Körpers in die ursprüngliche göttliche Ordnung zurückzukehren.

11. Ich selbst sorge für Wiedergutmachung dessen, was in meiner Verantwortung anderen Menschen nicht in Liebe geschah.

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