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  Google ist dein Freund auch bei Pornos
Geschrieben von: Anoym - Vor 9 Stunden - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Hallo
Ich wollte mal aufmerksam machen das Google einen eigenen Pornofilfer besitzt.

Unter:
https://www.google.com/preferences
Kann man Safe Search aktivieren und rechts daneben gleich Safe Search sperren damit mn es nicht wieder entfernen kann.

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Heart Menschen mit anderen Augen sehen
Geschrieben von: Bambus_123 - 23.06.2019, 18:49 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo liebe Foren Gemeinde, ich möchte ein paar Gedanken mit euch teilen und sammeln. Im Moment bin ich seid 109 Tagen frei von Pornographie. Den Konsum von Pornografie sehe ich als Teil meiner Vergangenheit. Er hat mir ermöglicht meine sexuellen vorlieben zu entdecken und meine Phantasie angeregt und angereichert.
Trotzdem sehe ich den Konsum als für mich falsch an. Weil ich abhängig war. Nach und wärend dem Konsum hatte ich starke negative Gefühle. Ich schaute aus langeweile oder aus Sucht der mein Alltag behindert.
Ich sehe den Konsum auch als falsch an, weil ich gegen Prostitution bin. Aber nicht weiß, wie ich dabei zu Pornographie stehe?
Ich möchte meinen Körper auch für mich behalten und nur in Liebe teilen. Ich habe da auch mitgefühl mit den männern. Da ich selber sexuelle und andere gewalt in der beziehung erlebet habe. Und weiß wie schwer es ist jemanden zu finden, der einen zurück liebt. Wobei ich als mann auch nie verstehen kann was es heißt eine Frau zu sein und den Feminismus respektiere. Und als neutral für das männliche Geschlecht sehe.
Zurzeit fühle ich mich so, dass ich weiß das es richtig ist für immer auf den Pornographie Konsum zu verzichten, aber ich erwische mich immer wieder dabei wie ich daran denke einen erotischen Film zu schauhen.
Deswegen suche ich mir Hilfe von meinem Therapeuten und hier. Es hilft mir meine gedanken zu sortieren und in der kommunikation entsteht leben.
Mein Konsum fing spät an mit 13 oder 14 Jahren. Meine gedanken dazu waren. Das Sex etwas schelchtes ist für frauen und ich mich deswegen selbstbefriedigte. Auch für mich machte ich die erfahrung das sexuelles verlangen und gefühle für frauen etwas negatives ist, zu unterdrückendes ist. Meine eltern sagten indirekt das ich ein ekelhaftes Schwein bin.
Dann dachte ich, ich müsste mich abstumpfen, weil freunde mir unbedingt ihre unangenehmen materialen zeige wollten und frühreifer waren als ich. Ich dachte dann ich müsste wie in den pornos agieren bis vor einem halben jahr. Und ich dachte körperliche errektion ist etwas schlechtes was man abtrainieren musste. Weil ihr könnt es euch vorstellen, wenn man keine pornografie kennt und dann von freunden ihre fetische präsentiert bekommt schwitz man heiß und kalt als kind und findet das eigene Verhalten total verwerflich.
In melnem sexuellen leben habe ich oft nur aus dem kopf gehandelt. Kribbeln gab es für mich nicht. Ich möchte zu meinenm gesunden ich zurück und lebensfreude entwickeln und für schöne momente leben. Und nicht das tun, was andere für richtig halten.
Der erste porno nach meiner beziehung war besser als der orgasmus in meiner beziehung. Auch wenn nach dem konsum schlechte gefühle kamen und ich mich wie ein zombie fühlte und fremdheitsgefühle hatte. In der beziehung konsumierte ich nicht, da hatte ich meine ex. Einmal hat meine eine ex einen sex film mit mir  geschauht weil ich nicht funktionierte.
Das ist jetzt durcheinander. Sorry dafür. Aber ich hatte letztes jahr ein Versuch aufzuhören von 30 tagen und ich möchte nicht wieder rückfällig werden. Ich habe legale und illegale drogen konsumiert aber trinke außer mate tee kein koffein oder alkohol mehr. Den tee auch nur wenn ich die nacht durch tanzen möchte. Die ponografie und das ständige handy suchten sind meine mir einzigen bekannten laster. Gerne würde ich öfters ohne handy aus der stadt fahren und mehr schreiben, lesen und reale kontakte pflegen.
Durch meine verzicht auf P. habe ich wieder mehr richtige sexuelle lust und kann menschen auf anderen ebenen kennen lernen. Oder andere menschen kennen lernen. Nach langer zeit erektiler dysfunktion klappt es zurzeit gut. Auch wenn ich nicht erregt werde wenn ich mich anfasse, sondern einen guten moment erwischen muss, indem ich erregt bin.
Bin ich lebensfroher geworden und kann mich auf schöne momente beserr konzentrieren und freude im leben entwickeln. Auch meine emotiale Intelligenz und mitgefühl konnte ich nach meinem empfinden fördern.

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  Ich werde es schaffen! - Googie
Geschrieben von: Googie - 23.06.2019, 15:00 - Forum: 14-21 Jahre alt - Keine Antworten

Hallo liebe Community,

Ich, 19 Jahre M, habe die Schnauze gestrichen voll von mangelnder Selbskontrolle, ausufernden Sexuellen Vorstellungen und energielosen Tagen. Ich nutze dieses Schreiben hier um mich selbst zu motivieren ENDLICH mit diesem immer verfügbaren visuell erregenden Mist aufzuhören. Nachdem 3 Anläufe bereits gescheitert sind, bin ich nun fest entschlossen diesen Filmchen auf lange Sicht für immer adieu zu sagen. In meinen jungen Alter habe ich bereits über 1,200€ für Cams ausgegeben, einige Wochenenden, aufgrund von mangelnder Energie, sausen lassen und mein reales Sexualleben komplett vernachlässigt- oder um es wahrheitsgemäß zu sagen- nie aufgebaut. Ich konsumiere unter der Woche min. 2 Filme pro Tag, wenn ich frei hab min.5 wobei meine körperliche Erregung meist gar nicht mehr vorhanden ist, sondern nur noch der Kopf nach dem Dopaminkick durch den Orgasmus verlangt. So ist es der Fall, dass mein "Tanker" so gut wie immer leer ist und ich an "realen" Mädels so gut wie kaum mehr Interesse entwickle- und falls doch- ich es mir durch einen schnellen "Wixx" daheim wieder versaue. Ich bin mit meinen jungen Jahren bereits sexuell gestört und wünschte mir manchmal ich wäre asexuell (natürlich nur nach dem abspritzen).

So viel zu mir. Jetzt zu meinen geplanten VorgehenSad Meinungen/Verbessungsvorschläge gerne mitteilen! Danke.) Wie ich erwähnt habe, habe ich bereits Anläufe diesbezüglich gestartet. Diese scheiterten und ich vermute weil mein Vorsatz (Einfach für immer damit aufhören) wohl zu extrem war. (Ich habe es aber 2 Wochen durchgehalten und bin jedes Mal nur in Verbindung mit Alkohol gescheitert) Daher habe ich mir einige Bilder gedownloaded die mich total scharf machen (aus Pornos). Ich erlaube mir - wenn es nicht anders geht- diese anzuschauen um möglichst schnell zum Höhepunkt zu kommen, um die Versuchung wieder auf 0 zu reduzieren. Desweiteren erlaube ich mir jeden 2 Tag, 3 verschiedene Filme zu sehen.
Ich hoffe das ist nicht zu extrem von mir, aber ich meine ich könnte das schaffen. Was hält ihr davon?

Liebe Grüße
Googie

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  Ein Versuch ist es Wert
Geschrieben von: Horst - 21.06.2019, 16:23 - Forum: 22-29 Jahre alt - Keine Antworten

Hallo,

ich bin neu hier und versuche mal mein Glück.

Etwas zu meiner Person.

Ich habe ungefähr mit 8 Jahren angefangen Pornos zu schauen. Ich war bei einem Kumpel zu Hause und dieser wollte mir nur die Webseite zeigen um zu wissen, was ich davon halte. Nun ich habe, dann selber zu Hause auf dieser Webseite Pornos geschaut. Bei den Anfängen kam noch nicht einmal Sperma raus xD. Aber die Pornos die ich geschaut habe waren recht hart. Somit hatte ich ein Falsches Bild von der Wirklichkeit. Das ging dann die Jahre weiter, weil ich es doch sehr interessant fand. Es war Neu.

Ich habe mich immer vor einer Freundin gescheut. Doch dann mit 14 habe ich meine erste Freundin bekommen. Wir haben uns geküsst und nach einer Weile wollte sie mehr. Ich hatte Angst, weil mein Penis nicht so groß war, was ja normal ist, aber ich war der Meinung, dass ich son Penis wie in den Pornos haben muss. Somit war ich schon recht eingeschüchtert und habe mich vor ihr distanziert. Sie dachte, dass ich eine andere hätte. Es ihr sagen wollte ich nicht, weil es mir sehr peinlich war. Auch allgemein habe ich schnell einen Ständer bekommen, was mir auch sehr peinlich war. Dann hat sie irgendwann Schluss gemacht. Ich war einerseits traurig, aber andererseits auch erleichtert, weil ein gewisser Druck nun weg war. Das es, aber an den Pornos liegt habe ich nicht vermutet. Also habe ich damit weiter gemacht.

Jahre und Jahre vergingen. Jede Begegnung mit einer Frau hab ich mir eingeredet, dass sie sowieso nichts von mir möchte. Also ging ich den Frauen regelrecht aus dem Weg. Dann mit ungefähr 18 fühlte ich mich einsam. Wollte herausfinden was mit mir nicht stimmt. Ich kam, aber zu keinem Ergebnis. Habe mir immer mehr eingeredet, dass keine Frau interesse an mir hat und wurde leicht depressiv. Ich suchte mir einen Therapeuten auf, um herauszufinden woran es liegen könnte. Blendete die Pornos völlig aus, weil ich es nicht wahr haben wollte. Mit 22 traf ich dann auf eine Frau die mich sehr beeindruckte und die ich wirklich weiter kennenlernen wollte. Wir trafen uns und nach jedem treffen habe ich immer eine Szene gemacht, dass sie was besseres als mich verdient. Sie blieb hartneckig und wollte mich weiter treffen. Dann hätte ich mit ihr zum erstenmal Sex. Es wäre auch mein erstes mal. Jedoch bekam ich keinen Hoch. Das war sehr peinlich und ich wusste nicht woran es lag. Dann nach einer Woche versuchten wir es wieder. Diesmal klappte alles, bis auf das ich nicht kam. Seit dem habe ich Gegooglet woran es liegen könnte. Kam auf Stress, Depressivität und Pornosucht. Das mit den Pornos wollte ich aber nicht wahr haben, denn soviel schaute ich nicht. Ich schaute vllt. 2 mal in einer Woche, aber wenn ich schaute, dann um die 5 Stunden. Ab diesem Punkt war mir bewusst, dass es doch daran liegen kann.

Warum ich von dieser Sucht weg möchte? Nun, erstens habe ich immer ein flasches Bild von Frauen gehabt. Die letzte Frau hat Schluss gemacht, weil ich ihr Dinge unterstellt habe die nicht passiert sind. Zum Beispiel, dass sie sich mit anderen Männern getroffen hat und und und. Zweitens, ich denke fast jeden Tag an Sex und das beinträchtigt mich. Drittens, ich möchte mit Frauen reden können ohne sie zu vergraulen oder zu erschrecken. Viertens, auch wenn es nicht klappen sollte und es wirklich was anderes sein sollte, dann habe ich wenigstens eine Sache ausgeschlossen und es versucht.

Ich habe es schon vor einigen Wochen probiert, bin aber immer nach einer Woche gescheitert. Jetzt habe ich einen Pornoblocker installiert, welcher die Webseiten blockiert und mich an mein Ziel erinntert davon los zu kommen. Ich weiß das es hart wird, aber wie ich bei anderen lesen konnte lohnt es sich.


Nun Falls ich scheitern sollte werde ich es hier kommentieren. Falls ihr noch Tipps haben solltet könnte ihr mir gerne welche geben.

Grüße Horst

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  Reboot: Klappe, die Zweite!
Geschrieben von: ThunderDome - 21.06.2019, 13:13 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Tachchen zusammen,

ich bin zufällig erneut auf das Thema Pornosucht aufmerksam geworden. Ich hatte mich vor einiger Zeit auch schon mal hier im Forum angemeldet, aber ohne wirklich etwas zu ändern. Ich dachte zu der Zeit, ich schaffe das auch ohne Hilfsmittel. Damals gab es jedenfalls eine akute Phase, in der meine Freundin erneut herausfinden musste, dass ich immer noch mehrmals täglich Pornos konsumiere. Aber erst mal eins nach dem anderen.

Zu meiner Vorgeschichte: Ich habe ziemlich jung angefangen. Ich bin zurzeit knappe 26 Jahre alt und habe schon unrühmliche 17 Jahre mein Suchtverhalten gepflegt, sprich seit ca. meinem 9. Lebensjahr. Zunächst nicht mit Pornos, aber durch gezielte Masturbation. Meinen Eltern gebe ich daran eine Teilschuld, die mir regelmäßig sehr lauten Geschlechtsverkehr vorgelebt hatten, also auch weit vor Beginn meiner Masturbationsphase. Ich erinnere mich daran, dass wenn ich gegen 20 Uhr ins Bett gebracht wurde, es keine 10min dauerte, bis die Show losging und ich mir Kissen und Decke über die Ohren drückte. Ich nehme an, dass das bei mir unterbewusst einige Hebel in Gang setzte, dass ich mich sehr früh sexuell für Mädchen aus meiner Klasse interessierte. Ich fing also irgendwann an, wenn ich zuhause auf Toilette war, mir den Geschlechtsakt mit diesen Mädchen vorzustellen und dabei zu masturbieren. Lustigerweise hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nie einen Erguss bekommen. Und das sollte auch erstmal so bleiben, weil ich wohl einfach noch nicht geschlechtsreif war. Ich blieb zwar trocken, aber dieses Wahnsinnsgefühl breitete sich rasch in meinem Körper aus und ich konnte nicht genug davon bekommen. Diesen Punkt markiere ich heute als Beginn meiner Sucht, denn von da an masturbierte ich regelmäßig. Da wir erst Jahre später einen PC im Haushalt hatten und keinen Internetzugang, waren Pornos einfach noch kein Thema. Das änderte sich schlagartig mit ca. 12 oder 13 Jahren. Es begann mit Bildern und dem Ansammeln von Datenmaterial auf dem Rechner. Ich hab mich zu so ziemlich allem selbstbefriedigt. Später kamen dann natürlich auch Videos hinzu. Als sich dann Social Media ausbreitete, machte das alles noch schlimmer. Und da das ab einem gewissen Alter jeder meiner Kollegen auch machte, hielt ich das für normal und pflegte mein Hobby fröhlich weiter.

Zur aktuellen Vorgeschichte: Ich habe seither erektile Störungen und bin oft überempfindlich. Trotzdem bin ich seit 2013 in einer glücklichen Beziehung und werde meine Freundin auch dieses Jahr noch heiraten. Sie spielt eine zentrale Rolle in meiner Suchterkenntnis. Sie gibt mir außerdem Kraft. Das erste Mal bewusst wurde es mir, als sie das erste Mal herausfand, dass ich regelmäßig Pornos konsumiere. Das war irgendwann im Winter 2014/2015. Es hatte sich zu dieser Zeit auch schon ergeben, dass sie dauerhaft bei mir wohnte. Ich war jedenfalls eine Woche lang auf einem Firmenseminar am anderen Ende von Deutschland. Irgendwann antwortete sie mir nur noch sehr knapp und mir war klar, das etwas nicht stimmt, konnte es aber nicht zuordnen. Der Knackpunkt: Auf meinem Rechner daheim hatte ich zuvor zwar den Suchverlauf gelöscht, aber irgendwelche Suchanfragen wurden trotzdem zwischengespeichert. Ich war unvorsichtig. Als sie etwas im Browser suchte, wurde also stattdessen eine meiner Porno-Webseiten aufgerufen. Wieder daheim angekommen, konfrontierte sie mich unter Tränen damit und bereitete meinen Rechner mit entsprechenden Bildern für mich auf. Das war die Hölle und ich dachte die Beziehung geht in die Brüche, aber ich redete mir immer noch ein, dass dieses Verhalten normal war. Ich hatte eine ganze Zeit lang meinen Konsum drastisch reduziert, wurde aber irgendwann rückfällig. Und als sie dann erneut irgendwann 2017, wieder unter Tränen herausfand, dass ich mein Verhalten doch nicht geändert hatte, habe ich mir geschworen, dem endgültig ein Ende zu setzen. Ich hatte die Sucht anerkannt und von dem Zeitpunkt offen mit ihr darüber geredet. Zu dieser Zeit fand auch meine Erstanmeldung hier im Forum statt, wobei ich nie aktiv teilnahm, weil ich mir einredete "ach komm, dass schaffste doch auch selber!" War nicht so. Ich hatte jedenfalls gute 3 Wochen Abstinenz gehalten, hielt es dann aber nicht mehr aus. Alles drehte sich um Sex, Sex den ich mit ihr aufgrund meiner erektilen Störung nicht so ausleben konnte, wie es ihr zustehen würde, weswegen sich auch immer viel Frust bei mir anstaute. Da ich aber auch viele Animes schaue, dachte ich, ich könnte dem entgegenwirken, indem ich mir mal einen Hentai antue (was ich vorher nie gemacht hatte) statt eines handelsüblichen Pornos. Natürlich sind die ja aber auch so ausgelegt, den Zuschauer geil zu machen, und schnell verfiel ich in alte Muster.  

Zur aktuellen Situation: Zunächst wohnen wir seit einigen Monaten nicht mehr bei meinen Eltern. Und vor gut einer Woche habe ich einen Artikel zum Thema Pornosucht und dessen Folgen im Internet gelesen und bin wieder auf dieses Forum gestoßen. Mein alter Account war in der Zwischenzeit gesperrt worden. Ich hatte mir jedenfalls immer geschworen, wenn ich mal eine Frau haben sollte, muss das mit den Pornos aufhören und jetzt hab ich mich wieder daran erinnert. Ich habe erneut versucht mich davon fernzuhalten, habe heute aber wieder versagt. Die Trigger im Fernsehen waren unerträglich und ich träumte bereits davon, mich wieder zu befriedigen. Heute morgen hielt ich es dann nicht mehr aus. Aber ich gebe nicht auf, ich muss stark bleiben! Für mich und meine zukünftige Frau, um ihr endlich das geben zu können, was ihr zusteht! Ich darf diese Beziehung nicht durch meine Sucht gefährden!

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  Sucht bewältigt - Narben bleiben. Schuldgefühle ohne Ende.
Geschrieben von: I John - 10.06.2019, 14:58 - Forum: Persönlichkeitsentwicklung - Antworten (1)

Hallo,

erst einmal ein großes Lob an dieses Forum. Ihr leistet großartige Arbeit.
Ich bin seit etwa einem Jahr frei von Porno und Onanie.

Wie fing das alles an... schon in der Übergangszeit von Kindheit und Jugend. Meine Eltern haben mich erst in die Psychiatrie, dann ins Heim abgeschoben. Vor allem im Heim wurde ich wie der letzte Dreck behandelt.
Und da war Onanie einfach die einzig verfügbare Droge. Heute nehme ich Schlafmittel, wenn ich nicht klar komme. Ich rauche Kette.
Aber als Kind ist ja alles verboten, und so war Onanie meine einzige Zuflucht.

Richtig extrem wurde es dann als junger Erwachsener, mit erster eigener Wohnung.
In der Jugend war es größtenteils Fußfetisch, dann kam die hier viel zitierte Eskalation, es wurde in puncto Menge immer mehr und die Themen immer krasser, ich "wanderte" durch alle Arten von Femdom-Zeug, sogar krasses Zeug wie Scat etc.
Meine Alterspräferenz waren immer Erwachsene, oft guckte ich mir auch Femdom-Porn mit recht reifen Frauen an.
Der Tiefpunkt meiner Porno-Sucht kam, als ich 20 oder 21 war. Ich stieß auf ein Bild von einem Mädchen, das ich auf ca 8 Jahre schätze, das ihre Füße in die Kamera hielt. Sie war angezogen, und außer ihr war niemand auf dem Bild. Ich onanierte dazu - einfach so - den Grund verstehe ich nicht, besonders gereizt hat es mich nicht. An dem Tag war mir das gar nicht klar, was ich da veranstaltet hatte. Ich lebte damit und es beschäftigte mich nicht.

Seit etwa 22, 23 leide ich an einer ausgeprägten Zwangsstörung - vorwiegend Zwangsgedanken, keine Zwangshandlungen. Themen waren oft Hypohondrie, Verarmung, Beziehungsfähigkeit, und seit zwei Jahren: Schuld. Im Sommer 2017 erinnerte ich mich dann an die Aktion mit dem Mädchen und bekam so krasse Schuldgefühle, dass ich in die Psychiatrie kam. Dort war ich dann innerhalb eines Jahres etwa neun Monate. Ich denke seit der Zeit von morgens bis abends daran, dass ich mal zu Kinderpornografie onaniert habe, und mir geistern die ganze Zeit schlimme Bestrafungsideen durch den Kopf, z.B. das ich mein Gesicht mit einem Messer entstellen muss.

Seit einem Jahr bin ich nicht mehr in der Psychiatrie, aber es geht mir immer noch sehr schlecht. Immer wieder diese Schuldgefühle wegen dem Mädchen. Die Ärzte und meine Therapeutin versuchen mir klar zu machen, dass das Zwangsgedanken sind, und dass wenn die Zwangsgedanken nicht mehr da wären, ich mir selbst verzeihen könnte.

Es ist ein täglicher Horror - das ist echt kein Leben.

Ich wollte das einfach mal erzählen. Ein Artikel über Porno-Sucht trägt den Titel "Porno-Sucht hinterlässt eine lebenslange Narbe". Bei mir scheint das so zu sein.

Ich habe hier viel gelesen und freue mich auf Austausch mit euch. Bleibt stark! Irgendwann besiegt ihr diese Scheißsucht. Ich wünsche euch viel Kraft.

LG
John

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  Was haltet ihr von diesen Spray zur errektionsunterdrückung gegen die Sucht
Geschrieben von: Anoym - 25.05.2019, 18:50 - Forum: Artikel und Diskussionen - Keine Antworten

Was haltet ihr hiervon als Mittel zur Suchtbekämpfung?
Habe es mal ausprobiert man spürt nichts mehr.

( Link entfernt... bitte max. den Namen nennen... VG Frasier)

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  Mein Freund ist seid 30 Jahre Pornosuchtig
Geschrieben von: Koni - 24.05.2019, 16:00 - Forum: 40 und älter - Antworten (4)

Hallo! Ich habe endeckt,dass mein Freund auch Kinderporno schaut. Ist dass diese Steigerung ,die die Suchtige brauchen immer mehr perverserer Sachen zu schauen oder ist er ein Pedofile. Er schaut alles und bestimmt interessiert er sich von erwachsene Frauen. Wass soll das bedeuten? Ich bin am Boden zerstört.

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  Nebenwirkungen meines Verhalten (Hilfe)
Geschrieben von: A. T. N - 23.05.2019, 21:04 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Das ist mein erstes forum und ich weiß nicht wie ich anfangen soll aber ich versuch es.
Ich bin 25 Jahre alt und mastubiere seit dem ich 13 bin täglich 2 bis 7 mal am Tag. Je nachdem wie ich arbeite in sehr kurzen Abständen und ehrlich gesagt merke ich wirklich wie viele reize ich beim realen sex brauche. Ich habe teilweise eine erektile disfunction entwickelt die mal stärker mal schwächer ist zu dem lebe ich in einer glücklichen Beziehung, jedoch will ich diese verdammte Sucht besiegen. Ich hoffe wirklich das mir jemand helfen kann weil diese Sucht mich wirklich verrückt macht!!!!!!

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  Was die Sucht zerstören kann... / Start meines Tagebuchs
Geschrieben von: wasadoctor - 23.05.2019, 07:16 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (24)

Zuerst möchte ich sagen, dass ich alles aus meiner Sicht schildere und nicht die Absicht habe irgendjemanden damit zu kränken.
Ich möchte euch erzählen wie die Pornosucht mich und mein Leben beeinflusst hat und den wichtigsten Menschen in meinem Umfeld geschadet hat.

Also hier bin ich nun uns schreibe euch meine Geschichte. Ich bin 31 Jahre alt habe zwei Kinder und bin noch verheiratet.
Angefangen hat bei mir das ganze Thema sehr früh, wie früh kann ich gar nicht genau sagen.
Meine Eltern haben mich schon als kleines Kind dabei erwischt wie mir unter der Decke im Kinderzimmer die Bikini und Dessous Seiten
im Quelle Katalog angeschaut habe. Weiter ging es dann mit geklauten Pornomagazinen und Filmen wie Tagebuch der Lust auf Vox
und die Werbung bei DSF. Bis wie bei den meisten von euch der Wendepunkt kam, DSL.
Ab hier ging die Kontrolle komplett verloren. Als ich DSL hatte war ich so 15 Jahre. Mit 16 habe ich meine jetzige Frau kennen gelernt.
Ab DSL, war Porno ein fester Bestandteil in meinem Leben und hat mich und mein Leben komplett im Übernommen.
Rückblickend kann ich sagen, dass es mich komplett verändert hat. Seit 16 Jahren bin ich nun süchtig.
Mit dieser Sucht habe ich unfassbar viel kaputt gemacht in mir selbst und was noch viel schlimmer ist in meiner Frau.
Die Pornos wurden natürlich immer härter und härter am Ende habe ich nur die richtig Harten Sachen geschaut,
eigentlich nur noch Filme, in denen alle Frauen wie scheiße behandelt werden. Desto mehr sie erniedrigt und gedemütigt wurden desto besser. Irgendwann in den Jahren hat sich die Fantasie mit der Realität komplett verknüpft.
Ich habe schon sehr früh mit meiner Frau ganz offen über das Thema Sex gesprochen und auch vieles mit ihr ausprobiert.
Sie ist die attraktivste Frau, die je gesehen habe und sie war für viele Ideen auch offen und hat vieles mit mir ausprobiert.
Ich habe im Prinzip zwei Vorlieben, das erniedrigen und alles was Richtung MMF und GB geht.
Viele schreiben hier das sie ihre Freundinnen zu sehr drängen, wenn sie erregt sind. Bei mir ist das nach ein paar Jahren komplett ausgeartet,
ich habe meine Frau überredet und manipuliert das sie bei meinen MMF Fantasien mitmacht. Damals dachte ich, ich tue ihr damit einen Gefallen,
heute weiß ich, dass ich es nur für mich und meine Luststeigerung gemacht habe. Schon beim ersten Mal (da war ich 18 Jahre) ging es auch schief,
es kamen Gefühle und der erste große Streit. Aber kurz darauf habe ich schon wieder damit angefangen und sie dahin beeinflusst mitzumachen.
Es folgten ein paar lockere Sachen die „ganz gut“ funktionierten (zumindest für mich) als sie sich dann einmal allein mit einem dieser Bekanntschaften getroffen hatte ohne mir es vorher zu sagen war ich schon sehr gekränkt und fand es andererseits auch irgendwie geil, zumindest wenn ich „drauf“ war. Über die ganze Zeit habe ich täglich stundenlang Pornos konsumiert. Jedes Mal, wenn es schief gegangen war hatte ich versprochen aufzuhören.
Aber jedes Mal habe ich wieder angefangen und immer, wenn sie jemanden hatte habe ich dafür sexuelle Gegenleistungen eingefordert,
die zunehmend in Richtung Erniedrigung gingen. Immer wieder, wenn ich mal „runter“ von den Pornos war,
ein paar Tage hatte ich Schuldgefühle und wollte das alles nicht mehr. Aber sobald ich wieder am PC war,
waren alle guten Vorsätze vergessen. Dazu kam bei mir dann auch noch der Alkohol, für mich eine furchtbare Kombination.
Vor ungefähr 6 Jahren kam es dann zur absoluten Eskalation. Sie hatte sich wieder verliebt in einen der Bekanntschaften
und wollte endlich von mir weg. Sie wollte endlich raus aus dem Porno-Alkohol Horror und dem ständigen „dienen als Sexobjekt“.
Als ich die Lage endlich etwas einschätzen konnte war es zu spät. Ich musste ausziehen. Daraufhin viel ich in ein komplettes Loch,
ich habe gesoffen und Pornos geschaut und versucht mich umzubringen (aber eher, um sie zu beeinflussen als es wirklich zu wollen).
Da das natürlich nicht geholfen hatte und durch den Suizidversuch wurde ich bei einigen „Ärzten“ durchgereicht.
Ich war 4 Wochen arbeitsunfähig und beschloss der Pornographie das erste Mal ernsthaft lebe wohl zu sagen.
Was soll ich sagen, lange hat es nicht gehalten, aber ich konnte zumindest damit aufhören alles auf meine Frau zu produzieren.
Sie kam Monate später zu mir zurück unter der Bedingung das Schluss sein muss mit dem ganzen übertriebenen Pornogehabe
und den ständigen drängen zu allen möglichen sexuellen Praktiken (ich habe unfassbare Dinge bei ihr angesprochen und verlangt,
teilweise auch durchgeführt, heute Schäme ich dafür und hasse mich wirklich selbst für das was ich ihr angetan habe).
Die erste Zeit lief es ganz gut, aber dann ich fing wieder an zu viel zu trinken und noch mehr Pornos zu schauen.
Das Thema, was alle beschreiben zu viel druck auszuüben war natürlich auch bei mir immer omnipräsent.
In den letzten 4 Jahren habe ich immer wieder versucht mit Pornos aufzuhören, weil ich merkte das es eine echte Gefahr war,
für mich und meine Ehe. Leider bin ich meistens nach ca. 15 Tagen wieder umgekippt und hatte dazu jedes Mal noch einen Art Jo-Jo Effekt.
Dann vor zwei Jahren bei einem nächtlichen Ausflug war ich nicht ganz treu (selbstverständlich im Vollrausch – keine Entschuldigung!).
Die Geschichte kam raus und wir standen wieder am Scheidepunkt. Wieder versprach ich mit allem aufzuhören und begann eine Therapie.
Nach 3, 4 Sitzungen habe ich sie abgebrochen in der Zeit war ich teilweise „clean“.
Meine unfassbar großartige Frau hat mir auch das verziehen (sie wollte mich einfach glücklich machen und hat mich wirklich geliebt)
und alles lief wieder gut, bis ich wieder ganz langsam anfing und sie wieder zu einer MMF Sache überreden wollte
und am Ende auch wieder geschafft habe (auch noch mit meinem besten Freund). Gestern Abend kam dann was kommen musste,
meine Frau und ich haben uns getrennt. Ich habe die beste Frau der Welt verloren,
zum Glück verstehen wir uns noch gut und ich kann in unserem Haus wohnen bleiben, vorerst,
so kann ich wenigsten meine Kinder noch täglich sehen.
Ich habe meine Therapie letzte Woche wieder angefangen und bin heute bei Tag 31 ohne Pornos (die längste Zeit seit ich 15 Jahre bin)
11 Tage ohne Alkohol und 8 Tage ohne das ich mich selbst angefasst habe.
Diese ganze Geschichte wäre nicht passiert, wenn ich früher damit aufgehört hätte.
Die Pornosucht hat meine Frau zerstört, man muss es wohl psychischem Missbrauch nennen was sie wegen mir und meiner Sucht ertragen musste.
Es ist ein Wunder, das sie überhaupt noch mit mir spricht.
Ich habe alles sehr verkürzt und auch sehr harmlos erzählt. Jetzt wo der Pornoschleier langsam abnimmt wird mir langsam bewusst,
was ich eigentlich alles getan habe und was die vielen Jahre über passiert ist.
Mein Schlechtes Gewissen und meine Schuldgefühle nehmen stündlich zu. Sowie meine Angst das mir so etwas wieder passiert.
Die letzten 16 Jahre liefen wie in einem Film. Aufnahme, Stopp, Zurückspulen, Start. Dieses Mal muss ich unbedingt durchhalten,
ich habe gelernt man kann nichts versprechen nur versuchen alles zu geben. Ich hoffe bei euch muss es nicht so weit kommen wie bei mir.
Diese Sucht kann alles zerstören, sie kann Besitz von einem ergreifen und die Leute, die man liebt, verletzten und verjagen.
Ich wünsche allen viel Glück, wenn ihr Scheiter fangt sofort wieder an, es lohnt sich.
Lasst die Sucht nicht eure Beziehungen und euer Leben zerstören.
Ich möchte Versuchen hier regelmäßig zu schreiben, es hilft ungemein sich auf dieser Seite aufzuhalten.
Ich nutze auf meinen Geräten die Software der Firma Salfeld, gerne Teile ich mit euch meine Liste der „verbotenen Wörter“,
der Filter funktioniert für mich gut und ist eine Sinnvolle Unterstützung im Kampf. Die Sucht, die ich zugelassen habe,
schadet nicht nur mir, sie hat jahrelang meiner Frau geschadet und nun sind auch noch meine Kinder betroffen,
dies Schuld die ich damit auf mich geladen habe wird mich mein Leben lang begleiten.

Wenn ihr zu gewissen Dingen Fragen habt könnt ihr mir gerne schreiben.
Bis dahin wünsche ich euch allen viel Kraft und einen erfolgreichen Tag im Kampf gegen die Sucht!        

Erfolgreiche Tage: 31

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