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  Neustart
Geschrieben von: Ikigai - 17.09.2019, 04:59 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo zusammen.. ich bin 40 und offensichtlich süchtig nach Onlinepornos.. ich bin erst seit kurzem in einer neuen Beziehung und war von Anfang an sehr offen zu meiner Freundin was das Gucken von Pornos betrifft.. leider führt das Thema aktuell zu einigen Problemen, da meine Freundin denkt, dass Sie nicht genug ist und für mich sexuell nicht anziehend obwohl wir 3-4x die Woche SEX haben und es sich auch sehr gut anffühlt..

Wenn ich dann aber einige Tage die Woche wieder abends alleine zuhause bin, ist es fast schon zur Routine geworden, meine präferierte Seite anzuklicken und mir einen Orgasmus zu verschaffen.. danach fühle ich mich zwar befriedigt aber spüre auch eine gewisse Leere und Unzufriedenheit in mir.. das Down nach dem High ?! runterkommen von der Dopamin Welle..

Ich versuche mal auf diesem Weg meine Routine zu durchbrechen, da sich das reale Leben und die Partnerschaft zu meiner Freundin viel viel besser anffühlt als vor dem Laptop zu sitzen und sich gezwungenermaßen einen runterzuholen.

Habe bis jetzt ein paar Tagebücher von "Leidensgenossen" gelesen und bin bereit dazu mit dieser Sucht aufzuräumen indem ich mich neu programmiere und Pornos von meiner Liste der täglichen "Routinen" streichen möchte.

Grundsätzlich bin ich ein sehr reflektierter Mensch und habe durch die Offenheit meine Partnerin auch die Möglichkeit dieses Thema zu verarbeiten, auch wenn ich Sie nicht zu sehr damit belasten möchte. Letztendlich muss ich alleine durch dieses Tal der Tränen und darf mich nicht von anderen abhängig machen um mein Ziel zu erreichen..

Ich werde mal meine Erfahrungen während meines Neustarts dokumentieren und welche Auswirkungen dieser auf mein Leben und meine Partnerschaft hat..

Viele Grüsse..
Ikigai  

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  Vorstellung
Geschrieben von: Rocky - 15.09.2019, 14:58 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo Leute,

ich bin gerade durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und dachte mir es könnte eigentlich nicht schaden mich hier mal anzumelden und vielleicht ein paar Seelenverwandte zu finden, mit denen ich mich austauschen kann.

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und bin seit ca. drei Jahren pornosüchtig. So würde ich es mal bezeichnen, bei einem Therapeuten war ich bisher noch nicht, aber meine Verhaltensweisen würden irgendwie schon für eine Pornosucht sprechen. Meistens komme ich in Versuchung, wenn ich vor dem Laptop sitze (das kommt als Student, der keine Lust hat sein gesamtes Geld für Lehrbücher auszugeben, ziemlich oft vor). Wenn ich dann während des Lernens Langweile verspüre, oder bemerke, dass ich ganz gut im Zeitplan bin, fange ich an mir Pornos anzuschauen. Anfangs rede ich mir noch ein, dass ich eigentlich nur mal reinschauen will, um zu sehen, was den an neuen Filmchen alles rausgekommen ist, aber es bleibt sehr selten nur beim Anschauen. Dann verbringe ich drei bis vier Stunden auf diversen Seiten, bis ich den "perfekten" Porno gefunden habe. Ist das Ganze erst mal vorbei bin ich meistens viel zu müde um weiterzulernen, also entspanne ich erst mal kurz. Dadurch verzögert sich mein Lernplan und letztendlich leiden andere Aktivitäten (vor allem sportliche) darunter. Einfach nur Langweile oder mit dem Handy auf der Toilette sind genauso Risikofaktoren, wobei ich gerade versuche mir zweiteres abzugewöhnen.

Das mich mein Pornokonsum in anderen Tätigkeiten und Verhaltensweisen einschränkt habe ich vor etwa einem Jahr festgestellt. Anfangs habe ich versucht mir einen Zeitplan festzulegen, wann ich Pornos schaue und wann nicht (hat nicht ganz so gut geklappt, einmal angefangen, bin ich recht schnell in alte Routinen zurückgefallen) dann habe ich mit einigen Apps herumexperimentiert, bei dene man nach einen bestimmten Zeitraum der Abstinenz irgendwelche Medaillen als Belohnung bekommen hat (fand ich auch nicht besonders hilfreich, weil sich meine Gedanken trotz Abstinenz wieder nur um Pornos gedreht haben) und als letztes habe ich versucht meine Sucht zu akzeptieren, was unerwarteter Weise zu einer Besserung beigetragen hat. Es gibt Tage wo ich keine Pornos schaue und es gibt Tage wo ich vermehrt Pornos schaue (aber nicht in der Menge wie noch vor einem Jahr, wo die Zahl bis zu sieben Mal am Tag steigen konnte). In meinem Arbeitsverhalten bin ich auch konsequenter geworden. Habe ich zu lernen kann es sein, dass ich an manchen Tage andere Aktivitäten verschiebe, aber wenigstens schaffe ich das, was ich mir als Aufgabe vorgenommen habe.

So viel zu meiner Person und meinen Problemen. Ich hab grad echt keine Ahnung, was ich so als Abschluss schreiben soll, oder wie der Text so auf euch wirkt, aber ich hatte gerade Lust, mal meine Beobachtungen bisher mit jemanden zu teilen.

Liebe Grüße und schönen Sonntag wünsche ich euch.

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  Tag 6 und ich bekomme ein Nackt Selfie
Geschrieben von: George Hanson - 13.09.2019, 08:33 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (1)

Hallo Zusammen ich bin bei Tag 6 und eine Mitschülerin hat mir gestern ein Foto von ihrem Allerwertesten gesendet. Prachtvoll, würde am liebsten W&x&& aber ich darf nicht. Mir geht das Bild nicht mehr aus dem Kopf

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  Meine Pornosucht/Porno-Problematik.
Geschrieben von: Locke92 - 11.09.2019, 15:53 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo zusammen.
Auch ich möchte gerne meine Geschichte oder Problematik dazu äußern. Ich bin 26 Jahre alt und masturbiere seit locker 15 Jahren durchgehend. Als kleiner Junge mit Ca. 10-11 Jahre damit angefangen und ab diesem Zeitpunkt kein Ende mehr gefunden. Damals machte ich  mir keine Gedanken darum und fand es ganz normal. Es gab viele Tage (im Alter zwischen 12-16) an denen ich mich sogar 7-8 mal/Tag selbst befriedigt hab (ohne Pornos zu schauen, rein nur über die Fantasie). Das ging nicht jeden Tag so aber 2-3 mal im Monat bestimmt. Ansonsten habe ich es wirklich JEDEN Tag gemacht. Und da war es mir völlig egal auf was. Alles was auch nur ANSATZWEISE Erregend war, war für mich auch Grund genug es mir zu machen. Da waren bis heute meinem Lustempfinden, Meiner Fantasie und meiner Mehreren Fetischen absoluten keine Grenze gesetzt. Wie bei vielen Leuten hier , fing ich irgendwann an Pornos im Internet zu schauen. Nachdem Pornos "so leicht" zu finden waren, habe ich mich NUR NOCH darauf konzentriert. Heutzutage schaue ich nur noch extremst Harte Pornos die wirklich schon nur für hartgesottene Menschen sind. "Normale" Dinge reichen da kaum noch aus. In meiner Beziehung merke ich auch schon, dass der "normale" Sex mich kaum noch heiß macht. Ich finde meine Freundin dennoch unglaublich attraktiv und sexy, und wenn ich sie anschaue hab ich auf Anhieb Bock auf Sex. Aber am liebsten dann auf die richtig extreme Art und Weise, was meine Freundin wiederum gar nicht mag. Auch sie hat mittlerweile gemerkt, dass sich etwas stark geändert hat beim Sex und meiner Erektion. Früher (vor 10 jahren) wurde ich von allem sofort geil, konnte mit einer extrem starken Erektion Stundenlang durchhalten und bin trotzdem kontrolliert und sicher gekommen. Heute bekomme ich zwar noch einen Hoch bei sexuellen Tätigkeiten, jedoch hält das keine 10 Minuten an. Erst wenn ich sie auffordere "gewisse Dinge" zu tun, die mich wieder hoch bringen, geht es erneut oder wenn ich mir währenddessen mit voller Kraft einen Porno vorstelle der grade gar nicht passiert. Meine Freundin weiß nichts davon das ich dieses Problem habe, geschweige denn das es schon so lange ist. Ich kenne sie sehr lange und sehr gut aber ich glaube dennoch nicht, dass ich ihr DAS erzählen kann. Sie würde es wahrscheinlich nicht verkraften. Ich habe auch schon mal versucht längere Zeit ohne Selbstbefriedigung auszukommen. Bisher war ich nie wirklich ernsthaft bereit dazu, dazu kam, dass ich meistens einfach zu viel freie Zeit hatte. Die meiste Zeit wichse ich aus purer Langeweile heraus oder ähnlichem. WENN ich mal eine feste Beschäftigung habe, wie zum Beispiel eine Arbeitsstelle, dann geht's eigentlich. Wobei....ich habe es mir auch schon unzählige male heimlich aufm Klo im Betrieb gemacht.... aber was ich meine ist, während einer aktiven Arbeit/Beschäftigung habe ich das Verlangen nicht. Nur davor oder danach, wenn halt eben grade Leerlauf ist oder ich länger nichts zu tun habe.
Zusätzlich habe ich in den letzten 2 Jahren zu meinem eigenen erschrecken feststellen müssen, dass ich durch diese ganze Porno Geschichte- Frauen allgemein nur noch auf sexuelle Art und Weise wahrnehme....soll heißen: Egal welche Frau ich sehe, ob jung oder alt, ob hübsch oder hässlich, dick oder dünn....völlig egal....ich sehe nur noch reines potenzielles Sexmaterial vor mir. Ich achte bei Frauen nicht mehr auf Anhieb auf Ausstrahlung, Cleverness oder Herkunft. Innerhalb einer Sekunde hab ich erstmal völlig automatisch ihren Körper von oben bis unten abgecheckt und sofort als "Geil" oder eben "nicht geil" bewertet. Erst DANACH achte ich auf weitere Eigenschaften an ihr.
Ich weiß, dass das sehr falsch ist und ich finde es auch wirklich nicht gut. Aber es hat sich in meinem Kopf völlig automatisiert. Und das bewusst zu ändern ist wirklich sehr sehr schwer.
Ich werde ab heute meinen 1. Ernsthaften Versuch unternehmen so lange wie möglich die Finger von mir und den Pornos zu lassen (ausser ich bin bei meiner Freundin, den "Spaß" gönne ich mir zum Ausgleich).
Ich würde mich auch sehr freuen, festen Kontakt zu Gleichgesinnten zu finden. Alter ist völlig egal. Bin auch gerne bereit auf WhatsApp zu schreiben oder in Gruppen Chats. Schreibt mir einfach bei Interesse^^.
Ich denke, sich gegenseitig zu pushen und Mut zu machen ist eine gute Hilfestellung Smile
Bis dann^^

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  Kann man ändern was ein erregt?
Geschrieben von: Anoym - 08.09.2019, 17:59 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (3)

Kann man irgendwie ändern was einen erregt?
Ich habe festgestellt das ich keinen richtigen Sexdrive auf Frauen habe ich finde die zwar schon anziehend aber Geil werde ich bei Vorstellungen von Erniedrigung.

Kann man das ändern? Das stört mich.

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  Sucht
Geschrieben von: Richard023 - 05.09.2019, 20:27 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo.
Ich bin Richard, 46, und ich bin pornosüchtig.
Seit ich 14 bin versuche ich an promografisches Material zu kommen. Sei es das heimliche Lesen von Praline Heftchen und später harten Pornos. Dafür bin ich viel unterwegs gewesen und habe eine Menge Geld ausgegeben. Früher gab es doch diese 01805 Flietlines mit 10 Minuten kostenlos. Ich habe jeden Münzfernsprecher abgegrast und gehofft, dass noch niemand die 10 Minuten angegriffen hatte. Bis heute besuche ich heimlich PK und PP, aber es ist nie zum Sex gekommen. Ich finde es zwar erregend, würde aber niemals meine Frau betrügen.
Ich zeige typisches Suchtverhalten. Erst neulich war ich für eine Woche auf Aussendienst in Norddeutschland und habe PK uns PP besucht, war sogar am FKK Abend im Schwimmbad. Davon muss ich weg
Ich hoffe sehr, dass ich es schaffe.

Richard

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  Kalter Penis und Hoden
Geschrieben von: Smiddiwoerm - 03.09.2019, 22:32 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (3)

Hallo allerseits,

Ich mache seit dem 01.09.2019 noPMO.
Ist es normal das mein Penis und Hoden eiskalt sind ?

Mfg Smiddi

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  Name gesucht!
Geschrieben von: Andre Hiob - 20.08.2019, 15:45 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Hallo,

ich bin 33 jahre jung und komme aus Potsdam (viel mehr will ich erstmal nicht preisgeben weil es mir peinlich ist, und ich Angst habe, dass jemand es liest der aus meiner Stadt kommt!)

Ich versuche in Potsdam eine Selbsthilfegruppe für Betroffene zu gründen.


Die Gruppe soll Nofap ... heißen.

Die Veranstalter brauchen bitte einen Satz der die Betroffenen anspricht, das steht dann auch in der Zeitung.

Ihr dürft wählen!
Wie würdet Ihr die Gruppe nennen? Jeder Vorschlag wird angenommen!

Vielen Dank für die hoffentlich vielen Antworten, mir fällt nämlich nicht wirklich was ein und daran happert es jetzt gerade!

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  Let's go
Geschrieben von: Planer123 - 12.08.2019, 19:55 - Forum: 40 und älter - Antworten (3)

Hallo zusammen,

nachdem auch ich eine Karriere der Selbstbefriedigung und des Pornokonsum hinter mit habe, möchte ich selbige jetzt endlich mit 48 Jahren beenden. Die Gründe liegen auf der Hand, da ich mich im letzten Jahr von meiner Frau getrennt habe, ist das was ich schon Jahre zuvor jeden Tag wenigstens einmal pro Tag abends getan habe, im letzten Jahr, wo ich allein gelebt habe, noch exzessiver geworden, da ich ja so konnte, wie ich wollte. Jetzt habe ich mich vor kurzem auf einer Singelböse angemeldet und werde auch die ersten Dates haben. Leider weiss oder spüre ich, dass eine normale Frau mich nicht mehr erregen kann …. bei Pornos aller Colour funktioniert alles hervorragend, aber ohne dieses Dopamin-Kick geht da kaum etwas …. ich habe auch schon paar Anläufe gemacht, aber das längste waren vier Tage Sad ….. Jetzt will ich es aber wissen !! Da ich weiss, dass der Drang sehr belastend werden kann, nach diesem Kick, werde ich mir die normale Masturbation mit "normalen" Vorstellungen erlauben (sozusagen Methadon), wenn es sein muss. ich bin überzeugt davon, dass es vorallem um die Entwöhnung von diesen verdammten Bilder geht! Habe ja vom 12 bis 30 auch täglich … und alles war in bester in Ordnung … aber dann kammen die Pornos. Ich will wieder mit einer normalen guten, gesunden und schönen Sex haben, was jetzt etwa alles in allem vier Jahre zurückliegt und selbst da merkte ich schon, dass es mich nicht mehr genug kickte ….. Wünscht mir Glück …. heute ist Tag 1 ohne Porno

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  Pornosucht..? Ja! Und der Rest? Hmmm
Geschrieben von: Short_Life - 09.08.2019, 16:06 - Forum: 40 und älter - Antworten (5)

Hallo zusammen,
ich hab jetzt immer mal wieder einige Beiträge gelesen und habe lange gegrübelt ob ich beitreten soll. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Beiträge in diesem Forum hilfreich sind für mich oder ob sie doch eher ein Gefühl des Ohnmachts und Furcht auslösen. Ich denke, ich hab für mich meine Erklärungen und meine Wege gefunden mit meinen Zielen.

Erstmal zu mir - Ich bin 46, habe Kinder und bin getrennt lebend aber unmittelbar vor der Scheidung. Ich habe lange über die Frage sinniert ob ich Pornosüchtig bin oder nicht und bin zu der Meinung gelangt, ja das bin ich. Die Beiträge die ich hier gelesen habe, über das zustande kommen und deren Auswirkungen haben mich etwas sprachlos gemacht. Letztlich muss man aber auch klar sagen, dass jeder Mensch anders auf gewisse Dinge reagieren und auch anders mit dem Thema für sich umgehen. Aus diesem Grund bitte nicht sauer sein, dass ich nicht der mainstream Meinung folge oder gar umzusetzen versuche. Ich akzeptiere das jeder seinen Weg gehen muss und würde mich freuen wenn mir das ebenfalls zugestehen muss. Ich bin mir ebenfalls noch nicht sicher, ob ich wirklich eine Tagebuch schreiben werden oder einfach nur ab und an Feedback geben werde. Wir werden es sehen. Schöne finde ich, dass man dieses auch altersgestaffelt tun kann. Mir tut die Generation leid, die schon in jungen Jahren mit Highspeed Internet Porn aufgewachsen ist und ich wünsche allen viel Glück und Erfolg.

Ich bin mit Pornos wie viele ebenfalls schon recht früh in Berührung bekommen, ich glaube ab 12. Der Unterschied zu heute, es gab damals eine VHS Kassette die man in die Finger bekommen hat und nicht wie heute dauerhaft zur Verfügung stehend. Als 18 Jähriger bin ich dann auch direkt in die Videotheke und hab mir regelmäßig mal ein Porno geholt, manchmal auch 2 oder 3. wenn es Angebote wie 3 Tage zahlen 5 Tage behalten gab. Eine Freundin hatte ich zu dieser Zeit bereits und meine ersten sexuellen Erfahrung bereits mit 15 gehabt. Alles in allem, würde ich sagen, dass dies alles noch in einem, wie ich finde, gesunden und normalem Niveau. Man hat eigentlich nie das Gefühl gehabt "ich brauche das". Es war ein leichtes, ja auch eine Geldfrage, auch über einen langen Zeitraum ohne Pornos auszukommen.

Der regelmäßige Konsum von Pornos trat, wie bei den meisten hier, erst mit DSL auf. Davor war dies immer nur beschränkt auf kleine Filmchen oder eben einen Film aus der Videothek, mit den entsprechenden Abständen. Plötzlich war Porno immer verfügbar. Plötzlich hat man regelmäßig Pornos geschaut und das wurde immer mehr. Jede "freie Minute" hat man genutzt um sich mal ein wenig anzuschauen und meist auch einen anzuwichsen, was dann zur Vollendung gebracht wurde sobald man etwas mehr Zeit hatte, oder eben weil man mit seiner Frau geschlafen hat. Irgendwann kamen dann die Phasen, wo meine Frau ins Bett ist und ich erst so eine 1 Stunde später. Ich hatte ja noch was zu erledigen. Das lief problemlos nebenbei ohne das es wirklich Einschränkungen oder ähnliches gab. Zumindest glaubte ich das. Heute sehe ich das natürlich etwas anders. Hat man doch sehr häufig seine Zeit vor dem PC verbracht. Erst mit ein paar Comuterspiele, bis man dann umgeschaltet hat und sich Porno reingefahren hat. Der ganz große Unterschied zu damals, man hat den ganzen Film geschaut und heute "fast foward" zu den Interessanten stellen. Ein weiterer Unterschied ist, dass man Ständer bekommen hat beim schauen und heute man sich einen Ständer "erwichsen" muss. Die Orgasmen wurden immer länger hinausgezögert um möglichst viel zu sehen. Manchmal sogar über Tage. Das Material wurde natürlich immer extremer, das einfach Männlein/Weiblein Sex hat nicht mehr interessiert. Das hatte man ja mit seiner Frau. In der virtuellen Welt ging es dann mehr zu alles was mit SM zu tun hatte über Shemale bis hin zu Forced Sex. Je nachdem worauf ich gerade "Lust" hatte.

Ich war für mich schon immer sexuell sehr aktiv. 3-4 Mal die Woche Sex, 3-4 Mal die Woche Selbstbefriedigung und dazwischen immer wieder das "anwichsen". Vor ca. 4 Jahren merkte ich jedoch plötzlich wie meine Erektion nicht mehr so war, wie sie eben immer war. Ich hab es auf das Alter geschoben, immerhin hatte ich die 40 passiert, und auf die Blutdrucktabletten geschoben. Heute würde ich sagen, auch wenn das Alter und die Medikamenten sicher einen Anteil hat, so hat der massive Pornokonsum seinen Teil dazu beigetragen wie ich heute weiss.

Irgendwann stand dann die Trennung im Raum. Der Pornokonsum hat hier jedoch keine große Rolle gespielt. Mit der Trennung kam dann allerdings die große Langeweile verstärkt ins Spiel. Pornos vor der Arbeit, Pornos nach der Arbeit, Pornos am Abend, Pornos in der Nacht und Pornos zwischendrin. Ganz selten das es eine Porno freie Zeit gab. Selbst das soziale Leben musste öfter hinter den Pornos anstehen. Das alles war vor 2 Jahren. Anfangs war das, wie während der Ehe, kein Problem. Man hat sich mit Mädels getroffen, man hatte Sex, alles hat eigentlich recht gut funktioniert. Leider hat dies plötzlich ganz stark abgenommen. Seit diesem Jahr, musste ich mich sehr stark auf eine Erektion konzentrieren und teilweis selbst zu einer Erektion helfen. Bis zu diesem besonderen Freitag vor 4 Wochen. Ein treffen, alles find gut an und dann kam fast nix. Eine Erfahrungen die ich so noch nie hatte. Als ich dann endlich daheim war, Porno an und los ging es wieder. Mein Gerät hat ganz normal funktioniert. Das große erwachen hatte ich dann am Tag darauf. Ich wollte wissen was es war, was ich da den Abend vorher erlebt habe. Ich habe es auch erstmal wieder auf die beschissenen Tabletten geschoben. Je weiter ich aber in dem Thema eingestiegen bin, umso klarer wurde es, dass ich ebenfalls Pornosüchtig bin.

Je mehr Infos ich hatte, desto mehr habe ich mich selbst hinterfragt. Gefühle sind keine mehr im Spiel. Sex hat keine Gefühle mehr ausgelöst. Ich hab mein Leben gespiegelt und musste feststellen das Pornos meine ganze freie Zeit in anspruch genommen hat und ich mich dann wenn es dringend geworden ist, mich regelrecht kurzzeitig befreien musste. Seit diesem "Black Friday" habe ich keinen Porno mehr geschaut, ich habe keine Lust mehr darauf verspürt und bis heute ist es null Problem. Ich befinde mich seit diesem Freitag allerdings auch in einer Flatline, auch wenn mich die Morgenlatte immer noch grüßt. Die ganzen Ratgeber die man über all liest mit NoFap und 90 Tagen, davon halte ich nix. Masturbation ist kein Teufelszeug. Ich möchte für mich nur Masturbieren wenn ich sexuelle Lust empfinde (noch nicht vorgekommen bisher) und nicht Masturnieren um sexuell aktiv zu sein. Es gibt auch kein Tageslimit, es dauert so lange es dauert. Ich will wieder sex spüren und erleben.

Das ist mein Ziel und ich habe bereits damit begonnen. Sport ist wieder ein großes Thema geworden das ich konsequent verfolge und auch meine tägliche Aufgaben nehme ich wieder war ohne in Drucksituationen zu geraten. Für mich waren Pornos ein Lückenfüller. Auch wenn ich heute Lücken habe, so fülle ich diese mit anderen Sachen und Tätigkeiten aus. Ich gehe wieder zu normalen Uhrzeiten ins Bett und bleibe nicht bis spät in die Nacht wach. Sollte ich doch mal wach werden, dann wichse ich mich eben nicht mehr müde sondern mach einfach was anders. Ich hab für mich vielleicht den Vorteil, dass ich weitesgehend ein Kopfmensch bin. Ich halte mich einfach an das Youtube Video das mir das meiste gebracht hat in dem es mir gesagt hat - Es ist ganz einfach, schau einfach keine Pornos mehr. Dein Hirn wird von ganz alleine sich umprogrammieren.

In diesem Sinne und bis bald.
Shorty

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