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  Tagebuch, und los geht's
Geschrieben von: neuanfang - 17.05.2019, 19:32 - Forum: 14-21 Jahre alt - Antworten (6)

Hey Zusammen!

Für die Vorstellungsrunde habe ich heute Nachmittag diesenThread hier erstellt: http://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=1909
Kurz Zusammengefasst: Ich bin 21 Jahre alt, an Jungs interessiert und konsumiere Pornos ungefähr seit meinem 14. Lebensjahr. Seit einiger Zeit informiere ich mich über Porno-Sucht da ich diese bisher bei mir nie als solche Wahrgenommen habe (wie die Meisten wohl ebenso). Die jüngsten Wochen zeigten mir, dass ich bei regulären Treffen, Dates o.ä. praktisch keine Gefühle mehr zeige, keine wirklich Errektion bekomme (ob es sich dabei schon um eine ED handelt möchte ich nicht ausschließen) und somit alles in diesem Sinne kaputt mache ... Dadurch hatte ich teilweise auch depressive Gefühlslagen welche mich unter anderem auch an meinen Hobbys keinen Spaß mehr hat finden lassen und ich wirklich extrem viel schleifen gelassen habe. 

Dies wird mein Tagebuch für den, zunächst auf 30 Tage angesetzten aber mit Wunsch auf 90-Tage-Durchzug, geplanten 'Reboot'. Ich bin mega gespannt und erhoffe mir das Beste. Ebenso motiviert bin ich. :-)

Angefangen habe ich nun bereits am 15.05.19 - also "bereits" seit zwei Tagen versuche ich mein Bestes. Ich denke ab einem bestimmten Zeitpunkt werde ich nur noch Wochenweise oder alle drei Tage oder so hier den Stand dokumentieren. Okay, auf los gehts los.

-----------------------------------------------------------------------

Tag 0 - 15.05.

Tag 1 - 16.05.
Der erste Tag ging für mich ziemlich schnell vorbei. Ich war nach der Arbeit noch einkaufen und lag gegen 21:30 schon im Bett.

Tag 2 - 17.05
Auch dieser Tag war recht entspannt. Ich hab zwar über den Tag hinweg immer mal an Pornos gedacht, aber bin auch eben erst Heim gekommen. Der Arbeitstag war recht lang und ich war noch eeewig auf Parkplatzsuche. Hab jetzt noch was gegessen und mache mich auch gleich an den Serienabend und dann ab ins bett, bin durch für heute.

Tag 3 - 18.05

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  Hallo Zusammen!
Geschrieben von: neuanfang - 17.05.2019, 16:34 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Hallo in die Runde!
Ich bin 21 Jahre alt, Schwul, berufstätig und wohne seit meinem 18. Lebensjahr alleine (1-Raum-Wohnung) seit Beginn der Ausbildung im März 2015.

Mein Konsumverhalten: Nicht mehr tragbar. Schlicht und ergreifen nicht mehr so in dieser Art weiterführbar. Ich konsumiere Pornos seit... ach, was weiß ich. Viel zu lange, und mittlerweilen lange genug.  Dodgy. Seit dem ich 14 bin (glaube ich) auf jeden Fall regelmäßig und praktisch jeden Tag. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das Problem ist, dass ich durch diesen jahrelangen Konsum und die damit verbundene Masturbation wahnsinnig abgestumpft bin. Bisher fiel mir das, wie den meisten mit dieser Sucht, im Grunde genommen gar nicht so wirklich auf ... Man masturbiert eben und das war's - da ich nebebei nicht wirklich sexuellen Kontakt mit Jungs hatte, und diesen auch EBEN durch den regelmäßigen Konsum durch Pornos nicht gesucht habe, merkte ich nicht wie ich dem ganzen mehr und mehr verfallen bin. Da ich seit einiger Zeit nach Abschluss der Ausbildung etc. immer aktiver auch nach einem Freund suche, mich auch mehr mit Jungs treffe und es ab und an auch mal etwas intimer wird, merke ich die Abstumpfung wirklich extrem. Ich denke, es handelt sich um um eine ED. Ich bin so abgestumpft dass ich teilweise nicht einmal eine Erektion bekomme. Das ist mir nun schon zweimal passiert und seit letzter Woche reflektiere ich das Ganze mehr und mehr und habe mich im Netz schlau gemacht. So kam ich zum Thema NoFap und letztendlich auch zu diesem Forum.  Blush


Mein Ziel: Grundlegende auf mich wirkende Reize wiederherstellen. Zunächst 30 Tage Challenge OHNE Pornokonsum und Masturbation. Sollte ich das hoffentlich durchhalten, erhöhe ich auf das eigentliche Ziel: 90-Tage Komplett-Reboot. Danach würde ich gerne wieder anfangen mit SB, aber OHNE Pornos und nur mit Gedankenspielen bzw. nach Möglichkeit das sexuelle Verlangen nur beim Sex selbst auszuleben. Ich möchte wieder eine gesunde Einstellung zu Jungs, sexuellen Reizen und Sex ansich haben da die aktuelle Situation für mich in keinem Fall mehr tragbar ist.  Confused
Ich möchte mich wieder auf meine Gefühle verlassen können und Reize wieder stärker und fokussierter wahrnehmen können.


Einen entsprechenden Thread mit Tagebucheinträgen werde ich heute Abend natürlich auch erstellen.



Grüße

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  Der Endlosschleife Entkommen
Geschrieben von: porndestruction - 15.05.2019, 01:56 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (86)

Hallo in die Runde, 

nun ist 3 Uhr nachts, ich habe morgen früh Uni, und weshalb "verzichte" ich auf Schlaf? Wegen der Droge "Porno".

Die Diagnose Pornosucht bzw. pornosüchtig habe ich mir schon vor geraumer Zeit gestellt. Es hat etwas gedauert bis mir die Tragweite bewusst wurde und ich startete zaghafte Versuche mit Pornos komplett aufzuhören; mein Rekord sind mickrige acht Tage, länger habe ich nie durchgehalten und meistens gelingt es mir nicht einmal einen kompletten Tag auf Pornos zu verzichten.

Es gibt einige sehr gute Gründe um mit dem Pornoschauen aufzuhören, aber der Hauptgrund ist tatsächlich der, und das ist mir unfassbar peinlich, dass die Art des Pornokonsums, bezogen auf die Inhalte, in eine komplett abstruse, wenn auch (noch) legale Richtung ausschlägt. Nach dem Schauen hasse ich mich wirklich aus tiefstem Herzen, ich verachte mich. Und das bin nicht ich, das bin einfach nicht ich. Diese schleichende Reizerhöhung ist neben vielen weiteren Gründen, der wohl wichtigste Faktor, um den Pornos den Rücken zu kehren.

Weitere Gründe sind:
-Das Sexualisieren von Frauen, der ungehobelte, teilweise wirklich herzlose Umgang mit Frauen, der komplett fehlende Wunsch nach Beziehung, romantischer Zweisamkeit oder Geschlechtsverkehr
-Das Aufgeben von Hobbies, die für mich damals existenziell waren und die ich unter den richtigen Umständen auch heute noch unfassbar gerne ausübe. Aber nur sehr punktuell und immer in Abhängigkeit zum Substitut Pornokonsum.
-Der Gottesdienst am Sonntag: Für mich war der Gottesdienst nicht zwingend dafür da, um allen antiquierten Abläufen ehrfürchtig zu folgen und jedes Wort der Predigt aufzusaugen und umzusetzen, nein es war für mich DIE eine Stunde in der Woche, in der ich, so doof es auch klingen mag, meine Gedankenwelt reflektiert und basierend darauf komplett gereinigt habe.
-Die entzogene Energie: Alle Projekte, Interessen, Freundschaften, einfach alles läuft auf Sparflamme, da das Monster Porno all dem einen großen Teil seines Lebenselixiers entzieht. Ich brauche auch einfach mehr Schlaf und mir fehlt es merklich an Energie.
-Der Kontrollverlust, die mangelnde Disziplin, die fehlende Kontrolle über sein Leben. Man ist einfach machtlos, getrieben von einem Drang, der nicht wirklich greifbar wirkt, der verschlagen ist, langsam kommt, sich anschleicht und dann mit aller Gewalt angreift. Bei mir ist es nie so, dass ich den Pornokonsum im Voraus plane, nein, er ist immer spontan. Immer.

Es gibt noch einige weitere Punkte, aber das sind mit die wichtigsten und es ist spät.

Ich werde ganz bestimmt noch einige Informationen nachreichen müssen, nur bin ich nun wirklich todmüde und die Rhetorik leidet gewaltig. Aber ich möchte keine falschen Hoffnungen wecken, meine Berichte werden nicht an die Qualität vieler "Kollegen" heranreichen, die sind teilweise unfassbar flüßig, fesselnd und präzise formuliert. Aber darum geht es mir auch nicht, ich brauche einfach ein Kontrollorgan, mit der Zweitfunktion "Ventil": Bisher musste ich mich nur gegenüber meinem nach Dopamin lechzenden "Gehirn"/oder was auch immer zwischen den Ohren ist rechtfertigen, nun habe ich hoffentlich ein paar von euch, die mich motivieren, mir auf die Finger klopfen, falls nötig und mit den meisten kann ich nun ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Mir war es jetzt einfach unfassbar wichtig jetzt, genau jetzt mit diesem Beitrag einen Startschuss zu setzen. Die Qualität des Ganzen musste unter der Uhrzeit leiden, aber ansonsten hätte ich morgen erneut Vorwände gefunden, weshalb ich mich hier nicht Anmelden sollte und dass ich das Ganze doch komplett alleine in den Griff bekomme. Dem wollte ich zuvorkommen.

Mir ist klar, das sind alles nicht viel mehr als Worthülsen, es müssen Taten folgen: Das wird wahrscheinlich, gerade beim ersten "richtigen" Versuch nicht optimal gelingen, darauf bin ich vorbereitet, aber ich muss es jetzt angehen, mit aller Kraft und hoffentlich gelingt mir das. Ich werde so oft es geht, unabhängig davon wie es geht, ein zumindest kleines Update geben und die fehlenden Informationen Stück für Stück ergänzen.

Na dann, auf geht´s! Tag 1 beginnt morgen nach dem Aufstehen.

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  Hallo meine Freunde!
Geschrieben von: Andre Hiob - 10.05.2019, 18:30 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Kurz zu mir: Bin 33, 1-Raum-Wohnung, ledig

Mir war nicht klar, dass ich eine Pornosucht habe!

Laptop anschalten:

Wenn ich den Laptop anschalte bin ich schon nervös es ist so eine Art Vorfreude, fast wie auf einem Date nur dass hier jede Frau gefickt werden muss:-D (Ich bitte diese kurze Entgleisung zu entschuldigen!)Ich hab die Kontrolle!

Der Konsum:
Ich bin im Internet dann auf der Suche eine zu finden die perfekt zu meinen Bedürfnissen passt, oder eine Sex-Praktik die zu meinen Bedürfnissen passt und...die es auch ordentlich bekommt, leider dauert die Suche machmal bis zu 5 Stunden.Manchmal gibs auch auf youtube.de geile Frauen aber naja...die werden halt nicht gef....

Danach:
Ich fühle mich danach ausgezerrt, müde, depressiv, ängstlich ich hab dann Angst ich verpasse das Leben da draussen!

Ich lebe alleine ich hab danach oft depressive Stimmung weil mein Körper würd davon auch nicht besser, wenn ich mir jeden Tag einen runterhole. Manchmal bin ich so deprimiert, dass ich danach nochmal den Laptop anschalte und nochmal ornaniere nur um für ein paar Minuten aus meiner Welt zu entkommen, abzuschalten und meinen Problemen entkommen

Das nicht mehr unter Kontrolle habe wurde mir erst nach dem googlen und der Nachricht aus Amerika das Pornokonsum schädlich ist bewusst, ich dachte es ist normal jeder macht das!

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  Nach der Hölle zum Weg ins Glück!
Geschrieben von: NoFap92 - 08.05.2019, 10:35 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (8)

Hallo liebe Mitleidende,

das ist nun glaube ich mein vierter Versuch, was wiederum zeigt wie schwer diese Sucht zu bewältigen ist.
Doch bevor ich hier rein geschrieben habe, habe ich mir ein paar Beiträge anderer NoFapper hier durchgelsen, die zum Teil echt motivierend waren. Von Erfahrungsberichten des 2 Monatigen Entzugs und wie das Leben, aber auch der Körper sich geändert hat, aber auch von einem 6 wöchigem Enztug, nachdem endlich wieder Erregung und Lust gespürt werden konnte, als eine Frau geküsst wurde.
Das sind echt Erfahrungsberichte die einen antreiben. Ich meine ich habe es ja selber schon nach bereits 15 Tagen gesehen wie enorm die Veränderung ist. Man hat mehr Zeit, ist dadurch produktiver, braucht weniger Schlaf, fühlt sich wirklich einfach Testosterongeladener, findet zu seiner inneren Mitte und kleine Dinge bereiten einem einfach wieder direkt viel mehr Freude. Dahin will ich zurück!

Zum Thema des Titels: ich denke das ein oder andere Forummitglied kennt mich noch und weiß vllt noch von meinen Erzählungen.
Ich litt eine sehr lange Zeit an körperlichen Symptomen wie heftige Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Magen-/Darmproblemen bis wirklich hin zu Durchfall ohne Begründung. Dazu kamen noch psychische Beeinträchtigungen wie innere Unruhe und extreme Nervosität.
Eine medizinische Antwort habe ich nicht erhalten, aber ich denke es halbwegs überstanden zu haben. Ich persönlich denke es handelte sich um eine leichte depressive Episode mit einer generalisierten Angststörung. Ich habe einfach dauerhaft über Dinge gegrübelt -> PMO, Sucht, Studium, Zukunft, ... doch kam nie zu einem Ergebnis.
Was mir aber geholfen hat ist das Hörbuch von Nicholas Müller, der Sänger von Jupiter Jones, der genau diese Symptome und Gefühle geschildert hat, die ich gespürt habe.
Ich habe mich versucht auf die Dinge zu konzentrieren die mir wirklich wichtig sind, habe meditiert und versucht mein Gedankenkarussel auszuschalten. Meine Panikattacken haben sich dann nach und nach ausgeschlichen.
Mittlerweile habe ich den Umzug in eine neue Wohnung geschafft (inkl. Renovierung) was wirklich aufwändig und kräfteraubend war, ich arbeite neben meinem Studium in meinem Traumberuf in zwei Firmen und bin mittlerweile einfach glücklicher.
Doch so kleine Rückfälle habe ich dann doch noch, bspw. gestern im Supermarkt. Mich hatte mein Chef so tierisch aufgeregt (wieso, weshalb, warum erzähle ich euch in einem anderen Beitrag) und ich war innerlich einfach so aufgewühlt, dass ich im Supermarkt einen leichten Schwitzanfall bekommen habe. War nicht weiter tragisch, ich habe auch gelernt, dass das Schwitzen an sich ja nichts schlimmes ist, schlimm werden nur die psychischen Bewertungen des schwitzens, also wenn man eben darüber nachdenkt "Was denkt die Kassiererin jetzt?", "Was ist wenn das noch schlimmer wird?" und dann innerlich Panik bekommt, das ist dann mega unangenehm.

Auf jeden Fall hat mich das hellhörig werden lassen und den Gedanken den ich schon lange Zeit im Hinterkopf habe, nach vorne gebracht.
Ich dachte mir: "ja gut, du bist jetzt in dem Moment glücklich und alles läuft. Aber wer sagt denn, dass diese Episode dich nicht doch wieder einholen kann. Du weißt selber wie sehr dich das exzessive Masturbieren runterzieht!"
Deswegen will ich die Kraft die ich jetzt zurückgewonnen habe dafür nutzen mein Leben komplett vollständig auf die Reihe zu bekommen und ich denke dass ich momentan gefestigt genug bin, um diesen Scheiss hinter mich zu lassen!

Die ersten Schritte sind auch schon eingeleitet:
1. Habe meine Wohnung so gut es geht aufgeräumt -> bisher fehlen mir noch Regale, ein Sideboard und ein Badschrank, damit ich alles einordnen kann. Aber das sollte nächste Woche da sein. Dann kann ich auch von einer vollständig aufgeräumten Wohnung sprechen.
2. Ich habe mir für diese Woche einen Essensplan aufgestellt und habe auch tatsächlich nur das, was auf dem Zettel stand eingekauft, das ist tatsächlich ein großer Schritt! Keine fettigen Backwaren, keine Cola, kein Eis. Nur das nötigste um diese Woche Frühstück, Mittag und Abendbrot zu haben. Als Snack zu mitnehmen lediglich Müsliriegel. Also fit werden und abnehmen für den Sommer ist vorprogrammiert.
3. Heute abend geht es dann das erste mal seit langem wieder zum Sport

Was allerdings erschwerend hinzu kommt, ich habe seit ungefähr 4 Wochen tatsächlich angefangen zu rauchen, weil meine Wohnung einen Balkon hat. Hört sich dumm an, aber ich war sonst nur Gelegenheitsraucher und mich hat immer der Gestank in der Wohnung aufgeregt, deswegen habe ich es nach einer Schachtel dann wieder sein lassen. Tja jetzt gab es kein Gestank also wurde das auch ausgenutzt.
Aber dadurch dass es nur verhältnismäßig kurz war, werde ich denke ich auch relativ schnell wieder davon los kommen.

Jetzt seid ihr mehr als umfangreich über meine Situation informiert worden und ich bin gerade echt froh wieder zurück zu sein und hoffe es diesmal durchziehen zu können. Ab heute beginnt Tag 1!!!

LET'S DO IT! Und viel Erfolg und Glück an die anderen NoFapper!

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  Forum via Tapatalk mobil nutzen?
Geschrieben von: JoMi - 06.05.2019, 22:43 - Forum: Kritik und Anregungen - Antworten (2)

Hallo Zusammen,

früher konnte man das Forum via Tapatalk auf dem Handy nutzen.
Ich habe schon ein bisschen rumprobiert, aber keine Möglichkeit gefunden, das Forum wieder in die App einzubinden.

Wurde die Anbindung an Tapatalk wegen der Datenschutzgrundverordnung entfernt?
Oder mache ich etwas falsch?

Danke im Voraus.

Viele Grüße

JoMi

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  Nüchtern bleiben! - PornoAbstinenz - MasturbationsAbstinenz
Geschrieben von: Gregor-Severin - 01.05.2019, 05:25 - Forum: 40 und älter - Antworten (9)

Pornoabstinenz hat auch etwas mit Nüchternheit zu tun, deshalb einfach dieser Titel. Es könnte auch ein beliebiger anderer sein.

Der erste pornofreie Tag war gestern. Natürlich ist das ist nicht der erste Abstinenzversuch. Aber der erste, bei dem ich versuche, einiges anders zu machen, als bisher. Die Konfrontation mit den Möglichkeiten ist einfach als Teil der Prävention zu betrachten. Hier ist die Herausforderung größer als beim Alkohol, wenn ich den nicht kaufe, habe ich schon viel gewonnen: die Wohnung ist dann "abstinent". Bei Porno muss ich nur im Netz sein, so wie jetzt, und ein kleiner Klick und zack!

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Smile Kampf der ED
Geschrieben von: FreeforAll - 30.04.2019, 17:50 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (23)

Hallo Community, ich beginne jetzt auch mit einem Tagebuch, da ich in der Hoffnung bin, das es mich weiterhin motiviert stark zu bleiben und zumindest die 90 Tage durchzustehen.


Ich habe bereits im Unterforum „Reboot und Neustart“ meine Vorgeschichte geschildert, diese findet ihr hier:

http://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=1877

Ich bin am heutigen Tage dem 30.04.2019 an Tag 30 angelangt und möchte nun einen kleinen Rückblick auf die vergangene Tage und Wochen geben.

Es ist Anfang April und ich habe mir schon länger mal wieder vorgenommen No PMO zu betreiben, in dem gleichen Zeitraum hatte ich auch ein Date und es führte wie vorhergesehen ins Schlafzimmer, wo ich natürlich wie schon die letzten male bitter versagte und mir wieder eine Ausrede überlegte warum es nicht funktioniert. Dieses Ereignis hat mich noch viel mehr bekräftigt dieses Mal die 90 Tage durchzustehen. Dieses ebengenannte Date dürfte ungefähr der 04/05.04.2019 gewesen sein.

In den darauffolgenden Tagen verspürte ich ebenfalls keine Lust, weder auf Pornos noch zur Masturbation. Der erste richtige (spontane) Hammer setzte am 13.04.2019 ein als mich ein übermächtiger Schwächeanfall überkam und ich kurz vor dem Relapse stand. Ich stellte mir die Frage „Ist das dein Ernst, willst du wirklich jetzt schon aufgeben?“ „Nein“ wollte ich natürlich nicht und so konnte ich gerade nochmal widerstehen und ging erstmal eine Runde raus, um zu spazieren.

Im Zeitraum vom 18-21.04.2019 verspürte ich das erste Mal morgens wieder eine harte Erektion in Verbindung mit einem richtig heißen Traum, allerdings nur morgens und nur für kurze Zeit. Tagsüber war wieder Flaute und sexuelle Unlust an der Tagesordnung, selbst wenn ich wirklich heiße Frauen gesehen hatte, die ich gerne angesprochen hätte.

Zeitraum ab dem 22.04.2019 – 30.04.2019 ich habe häufig eine Morgenlatte und auch erotische Gedanken, jedoch nur morgens, sobald mein regulärer Tagesablauf beginnt ist wieder sexuelle Unlust angesagt. Das verlange Pornos zu konsumieren oder zu masturbieren ist bis auf die oben genannte Ausnahme so gut wie nicht vorhanden und ich bin bis heute also relativ leicht hierhergekommen. Ich vermute dass ich sozusagen von Anfang an in eine Art „Flatline“ gerutscht bin, weil mein Gehirn abgrundtief verseucht ist.

Ich freue mich über eure Antworten und wünsche euch morgen einen schönen Feiertag.

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  Ein neuer Versuch
Geschrieben von: JoMi - 28.04.2019, 18:20 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (16)

Hallo Zusammen,

ich war vor ca. 2 Jahren hier schon einmal aktiv, vielleicht kennt mich noch der ein oder andere.

Den Kampf gegen die Pornos führe ich immer noch, jedoch habe ich viele Selbsterkenntnisse in der letzten Zeit gehabt.

Bei mir hat sich die Sucht zudem verändert. Ich schaue kaum mehr irgendwelche Pornos, sondern verbringe die Zeit auf Online-Dating Plattformen.
Dort bin ich immer auf der Suche nach möglichen Sexualpartnern und tausche mit ihnen auch Fotos aus. Zu einem Treffen kommt es allerdings kaum, da ich das Konto immer schon relativ schnell lösche. D.h. ich nutze das Online-Dating auch nur als Material zur Selbstbefriedigung.

Meine letzte Erkenntnis, die ich hierbei gewonnen hatte, war:
Ich habe zwei Stimmen im Kopf.
Die Eine (die sexuelle) möchte um Jeden Preis Erregung und Befriedigung haben. Wenn ich erregt bin, ist diese Stimme sehr dominant in meinem Kopf. Wenn sie bekommen hat, was sie wollte, ist sie auch sehr schnell wieder weg.
Die Andere (die nicht-sexuelle) möchte gerne meine sexuelle Seite bändigen oder am liebsten in eine Black Box einsperren und nie mehr rauslassen. Diese Seite ist sehr unzufrieden mit meiner Sexualität und möchte gerne alles unterdrücken.
Jetzt ist es natürlich klar, dass sich die beiden Seiten einen Kampf liefern, da jede Seite gerne gewinnen möchte.

Mein Ziel für die nächste Zeit sollte also erst einmal sein, mich sexuell zu entkrampfen und meine Sexualität auch im Alltag zu akzeptieren. Danach kann ich noch einen Schritt weiter gehen und meinen Online-Dating Konsum in den Griff kriegen (falls das dann überhaupt noch ein Problem sein sollte).

Weiß Jemand, wie man sowas machen kann? Also sich sexuell entkrampfen?
Braucht man dafür einen Sexualtherapeut oder kann man das auch selber irgendwie machen?

Danke und liebe Grüße,
JoMi

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  Ich will ein Neues Leben!
Geschrieben von: Andre Hiob - 28.04.2019, 16:55 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (2)

Ich lebe alleine in na 1-Raum Wohnung und mache mit 33 meine 2te Ausbildung. Einfach nur weil ich Glück gehabt habe und jetzt nochmal das Lernen darf was ich kann.

Mein Leben steht auf der Kippe, meine Figur ekelhaft. Ich könnte ja ins Fitness Studio gehen aber ich bin total erschöpft. Der Job macht mir Spaß kostet aber auch Energie(aber er gibt mir irgendwie auch welche, cool!)

Ich wichse auch wenn ich keine Enegie mehr habe, manchmal gucke ich mir Pornos an wenn ich einen schlechten Tag hatte, einfach nur weil Geil bin, ein Mädchen kennengelernt habe(damit meine ich nur ein Gespräch), ich einsam bin, gestresst, oder wenn ich gerade einen guten Tag hatte.

No Fap würde mir helfen aber ich weiß nicht ob ich es alleine schaffe. Ich probier es einfach mal aus! Ich will mich ja auch verbessern. Ich möchte auch mal einen guten Tag im Cabrio an der Adria haben und mich mit meinen 3 Freunden unterhalten. Ich denke, dass es sich dafür lohnt!

Ich will mehr!

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