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Langeweile beim Sex?
#1
Ich habe bei vielen in ihrem Tagebuch gelesen, besonders bei denen, die in einer Beziehung/Partnerschaft sind, dass sie während ihres Pornoentzugs auf den Sex mit der Partnerin nicht verzichtet haben/werden.

Erstmal finde ich das eine vernüftige Entscheidung, da ja nicht der Sex als solches unser Thema ist (Sexsucht), sondern der für uns unkontrollierbare Konsum von Pornos. Dies hat zur Folge, dass wir ein völlig verstörtes Bild von dem bekommen, wie Sex in einer Partnerschaft zu handhaben ist. In den Pornos fehlt jegliche Liebe, Leidenschaft, Hingabe, Rücksichtnahme und Vertrauen.

Wenn man dann anfängt sich von den Pornos loszusagen, dann habe ich festgestellt, dass man dann anders über den Liebesakt und dessen Bestandteile denkt. Ich habe mich tatsächlich verändert, was meine Wünsche beim Sex angeht - ich denke es sind positive Veränderungen. Das hat aber zur Folge, dass es eine große Palette an "Praktiken", die uns in den Pornos so "vorgelebt" werden, dann für mich nicht mehr akzeptabel sind.

Ergebniss: Die "Varianten" der sexuellen Praktiken reduziert sich. An dessen Stelle tritt (bei mir war es so) der Wunsch nach "natürlichem Paarsex" - Oralsex, Fingern, Missinarstellung, Doggy und Reiten. Als "Vorspiel" hätte ich dann noch Küssen und streicheln (unter Einbeziehung der Brüste).

Jetzt beginne ich mir Gedanken darüber zu machen, dass es mit der Zeit doch "Langweilig" wird - besonders wenn es (wie in der Umfrage, die hier mal gestartet hatte - http://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=983) 3 bis 4x die Woche zum Sex kommt.

Ich würde gerne wissen, was haben diejenigen, die in einer Partnerschaft leben unternommen, dass sich keine "vorhersehbaren Muster und Abläufe" einschleifen, die das ganzen dann eher zur Routine werden. Naklar, es kommt schon mal vor, dass man(n) (oder auch frau) mal einfach nur mal "daliegen" wollen und "es machen". Aber das sollte ja nicht die Norm sein.

Meine Frage daher, was ihr gemacht habt/aktiv macht: Immer das komplette Programm (Vorspiel - Oralsex - Penetration) oder wie variert ihr bewusst/unbewusst und "überrascht" den Partner auch bei so häufigen Sex?
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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#2
Sex wird auch ohne tausend Varianten nicht langweilig!

Zwischen Phantasien haben oder Langeweile gibt es einen Unterschied.
Offene Wünsche können die Spannung erhalten, es könnte ja doch mal ....

Spaghetti schmecken mir auch zum 1576. Mal und das meistens mit einer der drei von mir favorisierten Saucen.
Noch nie wäre mir in den Sinn gekommen, darüber nachzudenken.
Vieles im Leben wiederholt sich immer wieder, ohne das wir ein Problem damit haben.

Das Problem mit der Langeweile beginnt für mich im Kopf.
Wer zu viel über Sex nachdenkt, wird immer Etwas zum kritisieren finden.

Wenn wir aus Lust und Liebe Sex haben, spielt das wie und wo eine untergeordnete Rolle.
Für mich ist es am schönsten wenn es spontan passiert und wir uns einfach treiben lassen können.


Deine Frage auf den Punkt beantwortet:

Bei uns existiert kein Programm, es ergibt sich aus der Situation raus.
In den Ferien beflügelt uns auch die Luftveränderung und Distanz zum Alltag.
Auf den xxxxxx mit Blick aufs Meer hatten wir dauernd Lust aufeinander.
Für uns ist es am Intensivsten, wenn wir mental auf einer Linie sind, dann ergibt sich Alles von alleine.
Mein geilstes Erlebnis war xxxxx
Danach haben wir das Verpasste nachgeholt.

Schon Gedanken an solche Momente heizen mich heute an, Sex findet zu einem grossen Teil im Kopf statt.


Meine etwas zu detailierte Schilderung habe ich mit xxxxx korrigiert, sorry.

Gruss
phoenix
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