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Mein langer Weg zur gesunden Sexualität
#21
(12.03.2018, 03:01)NoFqp Fan schrieb: So ein Schweiß, hatte gerade wieder starke Trigger und habe dann zu einem Fetisch Porn Masturbiert, na toll.

Uiuiuiuiuiuiuiuiui. Kannst dich trösten. Das habe ich auch immer wieder.
Ich will jetzt auch 1 Jahr lang abstinent bleiben.
Aber das Blöde ist, dass du es wohl nie schaffen wirst, wenn du dir selbst nicht EHRLICH sagen kannst, wieso du so einen Scheiss überhaupt machen willst.
Es ist doch mühsam.
Ich habe mir die Neugierde als Antwort gesetzt. Aber ich habe noch andere Süchte. Ich bin echt neugierig, wie mein Leben sein wird, nach 1 Jahr Abstinenz.
Aber du musst eben einen verdammt guten Grund haben.
Und das Moralistische funktioniert dann halt vielleicht nicht.

P.S.

Darf ich dich fragen, ob du bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen bist?
Hast du eine oder mehrere Schwestern mit denen du aufgewachsen bist?

Mir fällt einfach auf, dass du aus der ganzen Sache eine moralische Frage machst.
Dabei könntest du ja auch einfach Vor- und Nachteile sehen. Ganz unabhängig von der Moral.
Viele dieser Männer, die mit alleinerziehender Mutter und Schwestern aufgewachsen sind,
übernehmen die strenge Sexualmoral der Frauen und werden so regelrecht in ihrer Sexualität verkrüppelt und wollen dann eben am Ende tatsächlich bestraft werden für die
grosse Sünde der Sexualität, die bei Männern nunmal viel stärker ist als bei Frauen.
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#22
Ja wir sind alle Geiseln des selben Dämons. 

bei mir lag es einfach daran, dass ich zuviel vor dem PC rumgehok bin und mir eigentlich langweilig war. Ich glaub langeweile ist das schlimmste, und irgendwie war ich auch schlecht drauf, dann dachte ich mir "scheiß drauf" als ich nene Tigger hatte. Ab jetzt werde ich mir irgend was zur Belohnung holen, kein Gras da bekomme ich nur noch mehr Trigger, vielleicht ein leichtes Opiat. Big Grin 

Darf ich dich fragen, ob du bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen bist?


Naja ich hatte schon einen Vater, aber mir dem hatte ich nur wenig am Hut. Aber meine Paraphilie ist eher durch die Kindheit/ Schule entstanden, wurde dort oft gehänselt und irgendwann stand ich auf Demütigung und durch die Verfickten Internetponos bald auch auf Schmerz. Aber es hat mich immer angeekelt. 
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#23
Heute wieder mittel-starke Trigger gehabt, war aber diesesmal standhaft!
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#24
Gut stnadgehalten, keine Trigger mehr vorhanden.
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#25
Heute ist es gut gelaufen. Konnte meine Trigger schnell unter Kontrolle bringen.
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#26
Heute wieder einen Trigger gehabt, nachdem ich Cool Kids hörte, aber konnte auch jetzt wieder gut wiederstehen. Das positive, ich bin auch ohne Pornos, BDSM, erregt.
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#27
Hey Winsten,

habe vorhin zufällig mal deinen Namen (mit entsprechenden Schlagwörtern) gegoogelt und den Beitrag hier gefunden.

In deinem damaligen Forum (fetisch-loswerden.de) war ich nach dir und Lalaa das 3 Mitglied(mein Name lautet glaube ich Komparativ, ggf. auch Superlativ oder so Big Grin)

Finde es ja ziemlich krass, dass dir die Thematik auch jetzt (bzw. vor 1 Jahr, als du den Beitrag geschrieben hast) noch so wichtig ist.
Als du damals das Forum gegründet hast (war glaub ich 2013/2014) unterlag ich auch noch ziemlich meiner Paraphilie (liegt wohl daran, dass es im Gegensatz zu normaler Sexualität auf einem emotionalem Defizit/Komplex basiert und vermutlich auch lediglich auf Dopamin wirkt, zum anderen vmtl. weil Paraphilie Menschen zu niedrigeren Serotoninspiegel tendieren (habe ich in einem sexualmedizinischem buch gelesen) und deswegen mehr zu zwängen tendieren)

Damals war ich ja der Ansicht (und dort war mir das auch noch viel wichtiger als heute), dass man lediglich häufig genug zu normalen reizen masturbieren muss (und nie zur Paraphilie), um irgendwann dauerhaft auf normale reize reagieren zu können. Da dies damals mit viel Stress in Verbindung stand, hat die Masturbation erst recht weniger geklappt und habe mich häufig gezwungen, ohne wirklich Erektion zum Orgasmus zu masturbieren.(Stress erhöht ja den Cortisolspiegel und Cortisol ist ein Gegenspieler von Testosteron, wodurch die Libido sinkt). Phasenweise wurde ich zwar auch tatsächlich normal sexuell erregt, das war jedoch eher die Ausnahme.

2016 habe ich dann wieder recht regelmäßig (vllt 2 mal die Woche) zur Paraphilie masturbiert. Meine Paraphilie hat zwar nichts mit Dominas zu tun (und hat im Gegensatz dazu, auch absolut gar keinen sexuellen Bezug), jedoch basiert es schon auf einer Phantasie in der ich dominiert werde. Da sie jedoch auf einem psychologischem Defizit basiert und dementsprechend nach der Masturbation(insb bei häufiger(also z.B. mehrmals pro Woche)) sb auch tendenziell negative Gefühle induziert werden, habe ich dann irgendwann beschlossen, einfach gar nicht mehr oder nur sehr selten zu masturbieren.
Da ich fast gar nicht zu Süchten tendiere und auch im Alltag nicht getriggert werde, also sowas wie "Rückfall" oder dass ich dringend auf meine Paraphilie masturbieren müsste, ist bei mir nahezu nie der Fall. (liegt wohl auch daran, dass ich dieses psychologische Defizit, welches diese Störung ausgelöst hat, inzwischen überwunden hat, mitunter wohl auch, weil ich mich selbst viel mit Psychologie befasse)

von 2017 bis 2019 habe ich über die ganze Sache fast gar nicht mehr nachgedacht, wenn ich mal bock hatte auf die Paraphilie zu masturbieren, habe ich das ab und zu gemacht. Ab und zu hatte ich mal eine Woche in der ich zu "normalen" Reizen masturbieren konnte (in diesen Phasen nahm ich auch Frauen viel intensiver/sexueller wahr).
Diese Phasen waren ca. 2-4 mal im Jahr der Fall und waren immer ca. 1 Woche lang(i.d.R. entstanden sie immer dann, wenn die letzte sexuelle Phase mind. 3-4 Monate her ist und ich mind. 7-10 Tage nicht masturbiert hatte).

Seit ca. einem Dreiviertel Jahr nutze ich mehrere Mechanismen, welche meinen Testosteronspiegel erhöhen. (Ich habe z.B. mein Bauchfett reduziert und Bauchfett wandelt Testosteron in Östrogen um, außerdem habe ich mir regelmäßigen Ausdauersport angewöhnt, was auch Testosteron erhöht und Cortisol vermindert, durch Meditation hat sich auch mein Cortisolspiegel vermindert). Durch kleine Tricks kann man den Testospiegel auch akut stark erhöhen (wenn man kein Krafttraining gewöhnt ist, steigt er kurz extrem an, wenn man intensives Hanteltraining absolviert, außerdem steigt er auch deutlich, wenn man versucht beim Laufen/Sitzen so gerade wie möglich zu gehen/sitzen).

Mal von meinem im allgemeinen deutlich gestiegenen Selbstbewusstsein, ist mir durch meinen erhöhten Testosteronspiegel auch aufgefallen, dass der Reize auf meine Paraphilie zu masturbieren, nahe 0 ist - liegt wohl daran, dass die Störung auf einem Szenario basiert, in dem ich unterliege/dominiert werde, was wohl sehr konträr zum erhöhten Testosteronspiegel ist. Mit hohem Testosteronspiegel ist es auch definitiv schwieriger, auf die Paraphilie zu masturbieren (es geht zwar schon noch, aber eher aufgrund der Konditionierung, jedoch ist diese emotionale Komponente von damals nicht mehr da - meine Störung hat sich ja vmtl. teilweise deswegen entwickelt, da ich damals sehr passiv/schüchtern war ohne Selbstbewusstsein).

Was normale Sexualität anbelangt, ist es so, dass die Phasen nicht mehr 2-4 mal im Jahr sind sondern ca. 1 mal im Monat (und aufgrund des gestiegenen Testosteron auch deutlich stärker). Dies kann aber auch teilweise nervig sein (vor 4 Wochen oder so, hatte ich über ein paar tage eine extrem hohe Libido, wodurch ich intuitiv fast jede (heiße) Frau sexualisiert habe, die ich gesehen habe, was irgendwann ziemlich nervte/ablenkte). Eine "normale" sexuelle Phase entsteht bei mir im übrigen auch dann gehäuft, wenn ich zuvor Ausdauersport gemacht habe. (ich vermute mal auch deswegen, weil Joggen Serotonin erhöht und Cortisol vermindert).

Im allgemeinen ist das bei mir aber sehr viel weniger zwanghaft als bei dir.
Da ich aus mehreren (teilw. moralischen) Gründen keine Kinder möchte und das Verliebtheitsgefühl einer Partnerschaft nach 1-2 Jahren ohnehin deutlich abflacht (und auch mit verringerter Autonomie einhergeht), bin ich mir ziemlich unsicher, ob es für mich einen Mehrwert hätte, wenn ich kontinuierlich "normal" sexuell wäre(und dementsprechend auch kontinuierlich fähig wäre, mich zu verlieben).
Warum dir heiraten so wichtig ist, kann ich auch wenig nachvollziehen, ist m.E. nur ein gesellschaftliches Konstrukt.

Durch sex werden zwar eine menge Glückshormone freigesetzt, aber da gibt es auch eine menge andere Mechanismen im Leben, die dies gewährleisten, von daher ist mir das auch definitiv nicht so wichtig Big Grin. Und ja, Sex wechselwirkt mit Testosteron, deswegen bist du nach normaler sb vermutlich selbstbewusster.

Im übrigen habe ich in einem halben Jahr einen Termin bei einem Sexualtherapeuten, da es mich interessiert, warum das alles Schwankungen unterliegt(zwischen den sexuellen Phasen und nicht-sexuellen Phasen (bei ähnlichen Testosteronspiegel), müsste es ja irgendwelche hormonellen Erklärungen für die unterschiede geben)
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