Themabewertung:
  • 3 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Abschließen
Tag 30
Heute gibt es nichts Besonderes zu berichten Smile
Läuft immer noch sehr gut.

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 38
Konnte noch jemand das Forum in den letzten 3 Tagen nicht erreichen? Ich hatte schon befrüchtet, dass es nicht wieder online kommen würde.

Umso glücklicher bin ich, dass ich es jetzt wieder erreichen kann Big Grin

Das Wochenende und die letzten 3 Tage verliefen ziemlich. Ich achte wie immer auf die Regeln. Ich darf nur nicht anfangen meinen Blick auf Trigger abschweifen zu lassen. Ich habe mich ein, zweimal erwischt, wie ich doch ein zweites Mal auf die Werbetafel oder Ähnliches geguckt habe. Kein Weltuntergang, aber es stiftet negative Emotionen und hat einen Beigeschmack von Kontrollverlust. Darauf werde ich wieder etwas mehr achten.

Heute hatte ich zum ersten Mal seit langer Zeit einen Rückfaltraum. Ich weiß nicht mehr genau was passiert ist. Aber ich bin erleichtert, dass es nur ein Traum war Big Grin

Die ED wurde auch wieder besser. Sie war beim letzen Mal Sex überhaupt nicht vorhanden. Big Grin

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
(07.11.2019, 09:31)RedBlob schrieb: Tag 38
Konnte noch jemand das Forum in den letzten 3 Tagen nicht erreichen? Ich hatte schon befrüchtet, dass es nicht wieder online kommen würde.
Auf der Hauptseite stand ein paar Tage der Vermerk, dass es eine neues Forum geben wird.
Was jetzt neu ist, erkenne ich nicht, hingegen erhalte ich neuerdings Sicherheitswarnungen (Zertifikatfehler) wenn ich über die Hauptseite reinkomme.
[Bild: nfc.php?nfc=1677]
Max. ca.125Tage
2x >100, 1x 85, ungezählte Versuche 30-90Tage … und alle Rückfälle zu viel. 


 
Antworten
Hmm, achso Big Grin Ja, ich habe auch noch nichts Neues bemerkt. Aber die Sicherheitswarnungen kriege ich nicht. Meine Sicherheitseinstellungen sind wohl weniger strikt.

Tag 39
Heute gibt es nichts Neues zu berichten. Ich habe, wie ich gesagt habe, gestern mehr darauf geachtet wieder gar nicht auf Trigger einzugehen. Das hat auch ziemlich gut funktioniert Big Grin

Euch ein schönes, pornofreies Wochenende!

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 42
Das Wochenende war relativ unbesonders. Es gab ein paar Triggermomente, die ich ganz gut gemeistert habe. Wie Thomas in seinem Beitrag geschrieben hat, geht es mir ähnlich. Es geht mir vor allem gerade darum, dass ich diese kleinen Momente bewusst erkenne und merke, was mir schadet, damit ich es akzeptieren und nicht darauf eingehen kann.
Handyzeit zu reduzieren hat natürlich auch seinen Vorteil, da man dadurch weniger solche Situationen erzeugt.

In 3 Tagen habe ich schon die Hälfte der 90 Tage geschafft. Und so konsequent und ohne Stolpern war ich noch nei dabei. Ich bin im Moment wirklich extrem motiviert und auch glücklich, wie gut es läuft. Ich habe diesmal wirklich den Reboot zu einem Lebensstil gemacht und habe auch nicht vor das zu ändern. Smile

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 43
Heute habe ich wieder meinen freien Tag und heute ist der Suchtdruck zum ersten Mal seit langen wieder stark. Schon nach dem Aufstehen hatte ich dieses unwohle Gefühl, dass der Suchtdruck da ist. Dass der süchtige Teil von mir heute stärker sein wird. Ich habe mich erstmal sofort ins Forum eingeloggt und ein paar Beiträge durchgelesen. Das hilft immer um den Fokus zu bewahren und zeigt mir auch immer wieder auf, dass man NIEMALS glücklicher sein wird, wenn man dem Suchtdruck nachgibt. Egal wie "leicht" man nachgibt. Man wird JEDESMAL unglücklicher danach sein.

Bisher konnte ich mich ganz gut von dem Suchtdruck ablenken. Jetzt habe ich eben ausgiebig gefrühstückt und mir einen Kaffee gemacht. Dieser erinnert mich auch nochmal daran, wie lange ich schon beim Reboot dabei bin. Seit 43 Tagen "darf" ich Kaffee trinken, wann ich will, da ich nicht einmal einen Ausrutscher hatte.

Es ist auf jeden Fall hart, aber auch motivierend, dass ich weiß, dass der Suchtruck gerade stark ist, ich aber nicht nachgebe. Ich hoffe, nein, ich weiß, dass der Suchtdruck bald wieder weniger werden wird. Daran halte ich fest.

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 44
Im Verlauf des gestrigen Tages wurde der Suchtdruck immer geringer, bis ich ihn nachmittags ganz vergessen konnte.

Außerdem gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:
Die gute ist, dass ich gestern mit meiner Freundin Sex hatte und die ED wieder gar kein Problem war. Es hat sofort perfekt geklappt.
Die schlechte ist, dass während ich Sex mit ihr hatte und ich kurz Angst hatte, dass es vielleicht gleich nicht mehr klappt an pornografische Inhalte gedacht habe. Es gab keine expliziten Gedanken. Es war mehr so ein, "Woran kannst du jetzt denken, um dich von der Angst abzulenken?". Und es ging auch nur ein paar Sekunden. Ich hab mir dann sofort bewusst gemacht, dass ich das nicht nötig habe. Und das gerade SOLCHE Gedanken die ED auslösen. Dann konnte ich mich wieder viel besser auf den Sex konzentrieren und wie gesagt, es hat alles perfekt geklappt Smile
Ein negativen Beigeschmack hat es natürlich trotzdem, aber ich lass mich davon nicht runterziehen. Der Reboot ist ein stetiger Prozess. Und so ist auch das Wiederfinden der normalen Sexualität ein stetiger Prozess. Dass diese Gedanken beim Sex manchmal noch "Druchdringen" wollen ist denke ich normal. Das Wichtigste ist, dass ich mir sofort bewusst mache, dass ich diese Gedanken weder brauche, noch sie mir gut tun, noch ich sie haben will.

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 45
Die Hälfte der 90 Tage steht schon auf dem Counter. Ich kann es nur zum tausendsten Mal sagen. Es ist immer unglaublich wie schnell die Zeit diesbezüglich vergeht, wenn man gerade in einer langen Rebootphase ist.
Irgendwie fühle ich mich diesmal aber "sicherer" als die anderen Male. Die letzten Male wusste ich eigentlich nie, was anders war. Wieso schaffe ich gerade überhaupt die 30, 40, 60, usw. Tage? Das einzige was ich wusste war, dass ich motivierter bin und der Verzicht mir leichter fiel.
Diesmal weiß ich aber genau, wieso ich erfolgreich bin. Ich weiß, wieso der Verzicht leichter fällt. Und ich weiß, worauf ich achten muss, damit es so bleibt.

Ansonsten habe ich heute zum ersten Mal in diesem Reboot masturbiert. Heute Morgen überkam mich eine große sexuelle Lust und ich habe diese erstmal abgeblockt. Mir war bewusst, dass ich auch so wenig wie möglich masturbieren will. Sie kam dann doch immer wieder und es war wieder ein hin und her. Ich habe dann nach einiger Zeit gemerkt, dass ich mich durch die sexuelle Lust zu .Sachen hinreißen lasse, die ich normalerweise nicht gemacht hätte. Das heißt konkret, doch länger auf einen leicht erotischen Thumbnail eines Youtubevideos starren u. Ä.
Deswegen hab ich dann den Entschluss gefasst doch zu masturbieren. Natürlich langsam und ohne Pornos/Pornogedanken.
Seitdem geht es mir auch viel besser, der Suchtdruck ist wieder schwach und ich kann wieder fokussiert an meinen Unisachen arbeiten.

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 46
Heute fällt mir der Verzicht wieder viel leichter. Das zeigt mir, dass es gestern die richtige Entscheidung gewesen ist. Jetzt geht es in ein entspanntes Wochenende Smile Ich freue mich schon sehr auf die Wiehnachtszeit. Ich glaube ich habe es schonmal geschrieben: Letztes Jahr war das erste Jahr in meinem Leben, in dem ich komplett pornofrei durch den Dezember/die Weihnachtszeit gegangen bin. Es war einfach so ein schönes Lebensgefühl mit seinen Liebsten zu sein und zu wissen, dass der Reboot gut läuft. Man hat mehr Empathie, nimmt sich mehr Zeit für einander und ist einfach mehr im Hier und Jetzt.
Darauf freue ich mich dieses Jahr auch und darauf arbeite ich auch hin Smile

Euch ein schönes, pornofreies Wochenende!

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten
Tag 49
Es sind zwei erwähnenswerte Sachen am Wochenende passiert:
Meine Freundin und Ich hatten ohne ED Sex Big Grin Es läuft wirklich immer besser. Wie Thomas gesagt hat: Der Reboot verläuft nicht linear. Aber man merkt auch mit kleinen Rückschlägen auf jeden Fall, dass es trotzdem im Großen und Ganzen stetig bergauf geht.

Die zweite Sache ist, dass ich einmal etwas stärkeren Suchtdruck hatte und dann auch durch einen Trigger getriggert wurde. Ich habe schon in ein anderes Tagebuch geschrieben, dass es für mich das Wichtigste ist, dass ich mir bewusst mache, was gerade passiert. Das heißt: Ich wurde durch einen Trigger, für den ich anfällig bin, auf meine Sucht bezogen getriggert und verspühre deswegen gerade großen Suchtdruck. Wenn ich mir das erstmal bewusst mache ist meisten die erste große Hürde überstanden. Dann akzeptiere ich es und mach mir bewusst, dass ich dem Trigger keine weitere Aufmerksamkeit schenken werde. Und dann überlege ich, was gerade eigentlich in diesem Moment wichtig ist. Und bei meinem aktuellen Reboot ist es wirklich so, dass dann die Trigger auch schnell vergessen sind. Und auch wenn sie nach ein paar Stunden oder Tagen mal wieder ins Gedächtnis kommen, wirken sie dann viel weniger triggernd.
Früher war es oft so, dass ich mich so sehr auf einen Trigger versteift habe (Höhö, Wortspiel) und die ganze Zeit darüber nachgedacht habe, dass ich immer irgendwann nicht anders konnte als irgendwas dazu zu googeln.

Mich würde interessieren, wie euer Umgang mit Triggern ist? Also eure kurfristigen und langfristigen Methoden, um mit Triggermomenten umzugehen.


RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste