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Was ist eure größte Herausforderung
#1
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Hallo Freunde,

um ein für alle Mal von Pornos zu quitten finde ich es sehr wichtig zu wissen, was die größten Herausforderungen im Alltag sind und wo/wann der Drang auftritt.

Bei mir ist es z.B. die Kombination aus Langeweile + vor dem heimischen PC sitzen

Zum Glück ist es bei mir nicht so heftig geworden, dass ich z. B. bei der Arbeit die Fleischpalme gewedelt habe. Als sinnvolle Gegenmaßnahme habe ich die Zeit vor dem heimischen PC drastisch reduziert, da es ein sehr starker Anker ist. Im Prinzip versuche ich morgens möglichst schnell das Haus zu verlassen und habe eine Kindersicherung installiert für denn Fall. Außerdem versuche ich jedes Mal wenn Langeweile aufkommt etwas zu machen um mich sofort abzulenken wie meditieren oder aufräumen. Hauptsache mein Gehirn ist beschäftigt.

Ich hoffe dieser kleine Post hilft dem Einen oder anderen und würde mich freuen von euch zu wissen, wo eure größten Herausforderungen liegen. Würde mich echt interessieren!

Liebe Grüße
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#2
Hey!
Früher war es bei mir vor allem das Aufschieben von Aufgaben.
Wenn ich für eine Klausur lernen musste, ein Übungszettel bearbeiten musste, noch Aufräumen musste und und und.
Man lag im Bett und wollte bloß nicht an all die Aufgaben denken, die man noch zu tun hat.
Und was lenkt ein am meisten ab? Stundenlang zu irgendwelchen Pornos wichsen und auf einer Dopaminwelle reiten.

Wenn dann die bittere Einsicht kommt, dass man keine Aufgabe geschafft hat und wieder Pornos geguckt hat hab ich mir oft so dumme und falsche-formulierte Vorwürfe gemacht, dass mich diese wieder in ein Rückfall getrieben haben.

Dies ist allerdings seit ca. 4 Monaten nicht mehr meine größte Herausforderung, da ich mittlerweile einen sehr strukturierten Tagesablauf habe und Aufgaben früh genug und gezielt angehe. Wenn etwas aufgeschoben wird, dann nur, weil es an einem anderen Tag besser passt.


Die einzige Herausforderung, die es noch für mich gibt, ist ähnlich wie bei dir.
Die "Langeweile".
Eigentlich ist es weniger Langeweile. Ich kann 1000 Sachen machen, die mir Spaß machen. Zocken, Kraftsport, Gitarre spielen, Bücher lesen und vieles Mehr.
Das große Problem ist, dass wenn der Suchtdruck stark ist, die Sucht einem einreden will, dass Pornos mehr Spaß machen als alles andere. Mein Gehirn sehnt sich nunmal nach dem gefälschten, extrem starken Dopaminschub.
Diese Momente halten nicht lange an, aber es ist jedes mal eine Herausforderung Nein zu sagen. Zu sagen, dass man jetzt das macht, was einem "weniger Spaß" macht.

Die Herausforderung wird aber mit jedemTag leichter. Weniger Respekt vor der Entscheidung habe ich deswegen aber nicht.

RedBlob
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17381]
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