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Nüchtern bleiben! - PornoAbstinenz - MasturbationsAbstinenz
#1
Pornoabstinenz hat auch etwas mit Nüchternheit zu tun, deshalb einfach dieser Titel. Es könnte auch ein beliebiger anderer sein.

Der erste pornofreie Tag war gestern. Natürlich ist das ist nicht der erste Abstinenzversuch. Aber der erste, bei dem ich versuche, einiges anders zu machen, als bisher. Die Konfrontation mit den Möglichkeiten ist einfach als Teil der Prävention zu betrachten. Hier ist die Herausforderung größer als beim Alkohol, wenn ich den nicht kaufe, habe ich schon viel gewonnen: die Wohnung ist dann "abstinent". Bei Porno muss ich nur im Netz sein, so wie jetzt, und ein kleiner Klick und zack!
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#2
Hier lese ich immer mal wieder von "Gemeinsamkeiten der Pornosüchtigen". Mag sein, dass es die gibt. Aber welche Bedeutung hat das? Allenfalls für die Bereitstellung und Formulierung von "Erklärungsmodellen".

Schaut man sich im Bereich der Erzählungen über Alkoholsucht um - dieser Suchtbereich ist einfach besser dokumentiert - und betrachtet die Ausstiegs- und Rückfallerzählungen, stellt mal fest: Es gibt das eine wie das andere. Und jenseits aller Theorie und Statistik gibt es immer nur die einzelne Person, die es geschafft oder nicht geschafft hat. Über die Gründe kann man dann umfangreiche Spekulationen anstellen. Den einen Kausalgrund zu finden, der dann operationalisierbar wäre und somit an all die anderen weitergegeben werden könnte als Schlüssel zur Abstinenz, bleibt ein frommer Wunsch.

Am Ende des Tages läuft es darauf hinaus: Ich hatte mal wieder Bock darauf, nicht (!) ins Netz meiner Süchte zu gehen, ich hatte Bock darauf nüchtern zu bleiben.
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#3
Heute früh wieder diese Müdigkeit und keine Möglichkeit, mal eben Porno aus "Stimmungsaufheller" und "Wachmacher" zu nutzen. Porno ist einfach "geil", weil es so einfach geht: du gehst ins Netz und schon geht es dir gut. Sexuelle Erregung fühlt sich halt gut an. Ohne den Zustand sex. Erregung ist erst mal alles fad. Bleibt nur die Hoffnung, dass sich dieser Zustand langsam ändert und es auch ohne Porno wieder "erregende" Momente und Zustände gibt.
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#4
Hey Gregor!
Willkommen im Forum!
Die Hoffnung, dass es besser werden wird, ist gut. Aber ich kann dir sogar versichern: Es wird besser werden.

Der süchtige Teil deines Gehirns wird sich regulieren. Dein Verlangen, deine Lust wird sich normalisieren und du wirst wieder bei viel geringerer Reizen, bei NORMALEN Reizen, Lust und Erregung spühren.

Im Endeffekt wird es bis dahin immer wieder der Kampf sein: Der rationale Teil in dir, der voraus dentk, gegen den süchtigen Teil, der sofortige Befriedigung sucht.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

RedBlob
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#5
Eine Woche. - Der Anfang war etwas schwierig. Ein paar Tage keinen Internetzugang gehabt zu haben - durchaus hilfreich. So kann man sich selbst nicht in Versuchung und ins Pornonetz führen. Ganz wesentlich die Erfahrung: mehr oder weniger alles eine Frage der Haltung. Vergleichbar mir der Erfahrung der Alkoholabstinenz: die Haltung einnehmen, nicht zu trinken. Oder besser: ich habe Lust darauf, nicht zu trinken. Ich habe Lust darauf, keine Pornos zu konsumieren. Ich habe Lust darauf, auf Porno und Internetporno zu verzichten.

Suchtdruck? Zur Zeit kein Thema. Wohl eher Kopfsache: Suchtdruck ist letztlich nur eine Ausrede, ein Kristallisationspunkt für einen Auslöser. Ebenso die Erklärung "Trigger". Klar, es entstehen schon mal "spontan" Bilder etc. "im Kopf". So what! Ich bin der Regisseur dieses Films: cut! Wer glaubt, den Film nicht stoppen zu können, macht sich was vor und versucht die Verantwortung für sein Handeln los zu werden.
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#6
Abstinenz von dem Forum tut auch ganz gut, weil zugleich auch Internetabstinenz. Und über das Thema schreiben und lesen?

So what! Die einen schreiben dies, die anderen das.

Abstinenz macht Spaß!

Aber wo ich schon mal hier bin: die Gelegenheit nutzen, dieses ein Mal noch! Porno ist doch so.... das Verlangen aushalten... die Nüchternheit als Wert... Abstinenz von Porno als Haltung... aber.... ich entscheide, so oder so!
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#7
Das Positive sehen: 55 Tage Alkoholabstinenz, 13 Tage Pornoabstinenz, seit 2 Wochen Kontinuität bei meinen sportlichen Aktivitäten. Und der Rest? Natürlich gibt es da noch jedem Menge zu tun und jede Menge Altlasten!
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#8
Eigentlich ganz gut, wenn man das hier nicht mehr braucht.
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#9
Das mit dem "Suchtdruck" ist doch eine Ausrede, also mal ehrlich! Ich kann nicht anders, ich konnte nicht anders, der "Druck" war halt zu groß. Was für ein Druck? Wo drückt es denn im Körper?

Jeder Rückfällige weiß doch ganz genau, warum er rückfällig geworden ist. Er ist doch nicht irgendeinem "Druck" zum "Opfer" gefallen. Es hat sich aus freien Stücken entschieden, und er weiß ganz genau, die Entscheidung hätte anders ausfallen können, wäre da nicht dieser "unwiderstehliche" Druck gewesen.

Wenn ich eine Treppe herunter gehe und ins Stolper gerate, dann kann ich auf eine automatische Reaktion meines Körpers vertrauen, die mir hilft wieder in den richtigen Gang zu kommen. Aber kein "Druck", kein "Trigger" muss (!) als Reaktion "Porno" bedeuten.

Vielleicht fehlt mir im Moment auch der "Druck" und es fällt mir schwer, mich mit der Langeweile der Erregungslosigkeit abzufinden.
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#10
fühlt sich, bei allen problemen, aufgaben, herausforderungen etc. gut an, "du bist auf einem guten weg", sagte sie zu mir
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