Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Der Endlosschleife Entkommen
#1
Hallo in die Runde, 

nun ist 3 Uhr nachts, ich habe morgen früh Uni, und weshalb "verzichte" ich auf Schlaf? Wegen der Droge "Porno".

Die Diagnose Pornosucht bzw. pornosüchtig habe ich mir schon vor geraumer Zeit gestellt. Es hat etwas gedauert bis mir die Tragweite bewusst wurde und ich startete zaghafte Versuche mit Pornos komplett aufzuhören; mein Rekord sind mickrige acht Tage, länger habe ich nie durchgehalten und meistens gelingt es mir nicht einmal einen kompletten Tag auf Pornos zu verzichten.

Es gibt einige sehr gute Gründe um mit dem Pornoschauen aufzuhören, aber der Hauptgrund ist tatsächlich der, und das ist mir unfassbar peinlich, dass die Art des Pornokonsums, bezogen auf die Inhalte, in eine komplett abstruse, wenn auch (noch) legale Richtung ausschlägt. Nach dem Schauen hasse ich mich wirklich aus tiefstem Herzen, ich verachte mich. Und das bin nicht ich, das bin einfach nicht ich. Diese schleichende Reizerhöhung ist neben vielen weiteren Gründen, der wohl wichtigste Faktor, um den Pornos den Rücken zu kehren.

Weitere Gründe sind:
-Das Sexualisieren von Frauen, der ungehobelte, teilweise wirklich herzlose Umgang mit Frauen, der komplett fehlende Wunsch nach Beziehung, romantischer Zweisamkeit oder Geschlechtsverkehr
-Das Aufgeben von Hobbies, die für mich damals existenziell waren und die ich unter den richtigen Umständen auch heute noch unfassbar gerne ausübe. Aber nur sehr punktuell und immer in Abhängigkeit zum Substitut Pornokonsum.
-Der Gottesdienst am Sonntag: Für mich war der Gottesdienst nicht zwingend dafür da, um allen antiquierten Abläufen ehrfürchtig zu folgen und jedes Wort der Predigt aufzusaugen und umzusetzen, nein es war für mich DIE eine Stunde in der Woche, in der ich, so doof es auch klingen mag, meine Gedankenwelt reflektiert und basierend darauf komplett gereinigt habe.
-Die entzogene Energie: Alle Projekte, Interessen, Freundschaften, einfach alles läuft auf Sparflamme, da das Monster Porno all dem einen großen Teil seines Lebenselixiers entzieht. Ich brauche auch einfach mehr Schlaf und mir fehlt es merklich an Energie.
-Der Kontrollverlust, die mangelnde Disziplin, die fehlende Kontrolle über sein Leben. Man ist einfach machtlos, getrieben von einem Drang, der nicht wirklich greifbar wirkt, der verschlagen ist, langsam kommt, sich anschleicht und dann mit aller Gewalt angreift. Bei mir ist es nie so, dass ich den Pornokonsum im Voraus plane, nein, er ist immer spontan. Immer.

Es gibt noch einige weitere Punkte, aber das sind mit die wichtigsten und es ist spät.

Ich werde ganz bestimmt noch einige Informationen nachreichen müssen, nur bin ich nun wirklich todmüde und die Rhetorik leidet gewaltig. Aber ich möchte keine falschen Hoffnungen wecken, meine Berichte werden nicht an die Qualität vieler "Kollegen" heranreichen, die sind teilweise unfassbar flüßig, fesselnd und präzise formuliert. Aber darum geht es mir auch nicht, ich brauche einfach ein Kontrollorgan, mit der Zweitfunktion "Ventil": Bisher musste ich mich nur gegenüber meinem nach Dopamin lechzenden "Gehirn"/oder was auch immer zwischen den Ohren ist rechtfertigen, nun habe ich hoffentlich ein paar von euch, die mich motivieren, mir auf die Finger klopfen, falls nötig und mit den meisten kann ich nun ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Mir war es jetzt einfach unfassbar wichtig jetzt, genau jetzt mit diesem Beitrag einen Startschuss zu setzen. Die Qualität des Ganzen musste unter der Uhrzeit leiden, aber ansonsten hätte ich morgen erneut Vorwände gefunden, weshalb ich mich hier nicht Anmelden sollte und dass ich das Ganze doch komplett alleine in den Griff bekomme. Dem wollte ich zuvorkommen.

Mir ist klar, das sind alles nicht viel mehr als Worthülsen, es müssen Taten folgen: Das wird wahrscheinlich, gerade beim ersten "richtigen" Versuch nicht optimal gelingen, darauf bin ich vorbereitet, aber ich muss es jetzt angehen, mit aller Kraft und hoffentlich gelingt mir das. Ich werde so oft es geht, unabhängig davon wie es geht, ein zumindest kleines Update geben und die fehlenden Informationen Stück für Stück ergänzen.

Na dann, auf geht´s! Tag 1 beginnt morgen nach dem Aufstehen.
Antworten
#2
Guten Morgen porndestruction,

herzlich willkommen bei uns.

Die Qualität deines Berichts finde ich ziemlich gut. Du brauchst dich hinter niemandem zu verstecken. Wink  Auch deine Selbstreflexion finde ich gut. Deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen, weil ich sie bei mir genauso kenne.

Auch gut erkannt, dass wir unseren Pornokonsum nicht planen. Die Sucht ist permanent da und möchte zu jedem möglichen Zeitpunkt zuschlagen und seiner Sucht frönen.

Für einen Startschuss gibt es immer den selben perfekten Zeitpunkt. Und der Zeitpunkt ist immer JETZT. Deswegen war es gut, dass du deinem Impuls direkt gefolgt bist, dein Leben ändern zu wollen. Mein letzter Rückfall war alles andere als schön oder perfekt. Aber darum geht es ja nicht. Das musste ich mir auch erstmal klar machen. Egal wie der Rückfall war. Es geht nur um den Zeitpunkt, wann wir mit dem Mist aufhören wollen. Und JETZT ist immer perfekt.

Eins hast du auch schon gut erkannt. Worte sind Worte. Sie sind wichtig, um sich hier reflektieren zu können und seine Sucht und deren Folgen mehr kennen zu lernen. Aber das alles bringt nichts, wenn wir keine Taten folgen lassen. Wir müssen aktiv und körperlich gegen die Sucht vorgehen. Gute Worte und gute Gedanken reichen bei weitem nicht. Sind aber auch wichtig.

Wünsche dir einen guten Start und viel Erfolg!

LG Burnham
Antworten
#3
Wink 
(15.05.2019, 06:36)Burnham schrieb: Guten Morgen porndestruction,

herzlich willkommen bei uns.

Die Qualität deines Berichts finde ziemlich gut. Du brauchst dich hinter niemandem zu verstecken. Wink  Auch deine Selbstreflexion finde ich gut. Deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen, weil ich sie bei mir genauso kenne.

Auch gut erkannt, dass wir unseren Pornokonsum nicht planen. Die Sucht ist permanent da und möchte zu jedem möglichen Zeitpunkt zuschlagen und seiner Sucht frönen.

Für einen Startschuss gibt es immer den selben perfekten Zeitpunkt. Und der Zeitpunkt ist immer JETZT. Deswegen war es gut, dass du deinem Impuls direkt gefolgt bist, dein Leben ändern zu wollen. Mein letzter Rückfall war alles andere als schön oder perfekt. Aber darum geht es ja nicht. Das musste ich mir auch erstmal klar machen. Egal wie der Rückfall war. Es geht nur um den Zeitpunkt, wann wir mit dem Mist aufhören wollen. Und JETZT ist immer perfekt.

Eins hast du auch schon gut erkannt. Worte sind Worte. Sie sind wichtig, um sich hier reflektieren zu können und seine Sucht und deren Folgen mehr kennen zu lernen. Aber das alles bringt nichts, wenn wir keine Taten folgen lassen. Wir müssen aktiv und körperlich gegen die Sucht vorgehen. Gute Worte und gute Gedanken reichen bei weitem nicht. Sind aber auch wichtig.

Wünsche dir einen guten Start und viel Erfolg!

LG Burnham

Guten Abend Burnham, 

erst einmal vielen Dank für die super netten Worte und die Begrüßung im Allgemeinen! Smile

Es gab schon einige Startschüsse, welche sich allzu oft bereits am nächsten Morgen als Trugschlüsse entpuppten. So oft habe ich mir vor dem Schlafen vorgenommen, es ab dem nächsten Tag sein zu lassen...aufgewacht und schon bald waren alle guten Vorsätze wieder dahin. Nun ist der Startschuss vollbracht, JETZT folgt der Ultra-Trail voller Hindernisse, Versuchungen und Tücken, auf meinem Weg hinauf zum Mont-Blanc. 


Gut, der 1. Tag ist mit Sicherheit der einfachste: Das schlechte Gewissen vom Vortag war noch sehr präsent, insofern verlief der Tag relativ ruhig. An der Uni habe ich seit Monaten wieder eine Kommilitonin gesehen, deren Lächeln mir für den heutigen Tag einen kleinen Schub an Extramotivation verschaffte. Ansonsten habe ich mir gedacht, wenn Minus mal Minus plus ergibt, weshalb sich nicht einfach mal außerhalb der Wohnung auf den Hosenboden setzen und (sehr) frühzeitig die Klausurenphase einläuten. Das lief auch gut soweit und jetzt kann ich mit einem Gefühl der Zufriedenheit samt (entschuldigt bitte) voller Eier schlafen gehen. Doppelt schön. Einen ganz kurzen Moment der sich anbahnenden Erregung gab es, und zwar als ich mich durch prinzipiell komplett harmlose Bilder auf Instagram geklickt habe. In Zukunft dann wohl jegliche potenzielle Trigger meiden, auch wenn diese, so wie in diesem Fall, noch so unscheinbar wirken. Ein Gang ins Kloster ist dennoch keine Option. 

In der Anfangszeit werde ich jeden Abend ein kleines Update geben, in dem Sinne...

Viele Grüße und bis Morgen 
Antworten
#4
Auch der 2. Tag lief ziemlich unspektakulär ab, dementsprechend knapp wird das Update sein: Der Tag bestand neben einer zweistündigen Pause nur aus Uni und dann der Fahrt in die schöne Heimat. Gefahr bestand sofern zu keiner Zeit; ich fühl(t)e mich heute auch einfach total lätschert, bisschen Kopfschmerzen, viel Müdigkeit, insofern kam auch nicht nur ansatzweise ein Gefühl der Lust auf.

Da ich aktuell und auch in den nächsten Monaten keinen Sport machen kann, ist und wird meine Strategie sein, die quasi freigewordene Energie primär für die Uni zu nutzen - steil auf dem Weg zum Bachelor, aber auch andere Projekte, die ich seit Jahren vor mir herschiebe, anzugehen. Ziel ist es die anstehenden Tage und Wochen so voll wie möglich mit Erledigungen, Aktivitäten und Freu(n)den zu packen, um präventiv gegen mögliche Lust in Folge von Langweile vorzugehen. Ich versuche jetzt mal eine To-Do-Liste in meinen Alltag zu integrieren und die dann auch konsequent abzuarbeiten bzw. die schönen Aktivitäten wieder und mehr zu genießen.

So, auf eine Nacht frei von Albträumen und dann morgen erneut mit laserartigem Fokus an die Sache herangehen.
Antworten
#5
3. Tag: 
Ab und an hat es heute mal kurz gekribbelt, allerdings blieb das Kopfkino hierbei erneut stumm. Es gab auch nicht die Option, da ich mich fast den kompletten Tag außerhalb meines Zimmers, fern vom Laptop aufgehalten und gelernt oder Sport als Zuschauer konsumiert habe.

Beim Schreiben des Eintrages kribbelt es jetzt schon stärker, aber ich geh jetzt gleich ohne Laptop ins Bett und schärfe mein Bewusstsein für den morgigen Tag.
Antworten
#6
4. Tag:
Der Tag war von Anfang bis Ende ziemlicher Mist, ohne genau bestimmen zu können weshalb. Es hat sich dann bereits mittags angedeutet, dass es auch in puncto Abstinenz schwierig wird, und am Abend wäre ich dann beinahe rückfällig geworden. Ein Bild mit ein wenig Ausschnitt und ich hatte ein Erektion, gepaart mit dem starken Verlangen mithilfe des Bildes "Spaß" zu haben - an Pornos habe ich zu keiner Zeit gedacht, immerhin. Ich wünschte ich könnte näher erläutern, weshalb ich es habe sein lassen, aber es war alles ziemlich random und nicht wirklich greifbar.

Freude über mein Verlangen gesiegt zu haben, die existiert nicht. Stattdessen fühle ich mich einfach mies und frage mich, wie ich Pflaumen Gustav mehrere Wochen und Monate durchhalten soll, wenn ich bereits am 4. Tag kurz vor einem Rückfall stand/stehe. Es nervt mich.

Neuer Tag, neue Standhaftigkeit.
Antworten
#7
Völlig normal mit dem Rückfall-Ding, besonders zu Anfang. Aber es muss nicht "nerven", vor allem, was soll der Selbsthass und die Selbstbestrafung, die sich durch Deinen Text zieht? Das ist ja auch eine Form von "Porno", sich selbst schlecht zu behandeln. Auch eine Form von "Porno" alles auf einmal haben zu wollen, also hier die Abstinenz. Aber so einfach ist eben auch Abstinenz nicht verfügbar.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=21944]
Antworten
#8
Das Rückfall-Ding wurde zum Rückfall, insofern man davon nach 3, 7/8 Tagen sprechen kann. Manch einer hier kann sein eigenes Verhalten sofort analysieren und reflektieren, daraufhin Muster erkennen und basierend darauf seinen Ablauf/sein Verhalten anpassen, dieses Talent fehlt mir. Ich weiß es nicht weshalb ich es gestern Nacht dann noch gemacht habe. Vielleicht um der etwas depressiven Stimmung Einhalt zu bieten oder um mich dann doch für den "Nicht-Rückfall" zu belohnen oder doch nur aus Langeweile, da ich weder schlafen konnte ("lauter Besuch"), noch groß in der Lage war zu lernen oder mein Buch weiter zu lesen (zu müde). Jetzt, heute morgen fühle ich mich eigentlich nicht mal so schlecht, es ist vielmehr ein Gefühlscocktail bestehend aus Befreiung, dem Wunsch es Jetzt unbedingt schaffen zu wollen, aber auch Scham.

Ich hasse nicht mich, sondern die Entscheidung pro Pornosucht, die ich irgendwann getroffen habe, denn diese beschneidet mein heutiges Leben in so vielen Facetten. Und ich hasse meine Willensschwäche. Aber als Person mag ich mich tatsächlich ganz gerne. Was mich sehr beschäftigt ist der Auslöser, der Grund, der zur Sucht geführt hat. Denn ich habe vielleicht in einer Phase, die voller Sorgen war, mit dem Schauen von Pornos angefangen, aber die Sucht hat sich in einer Lebensphase entwickelt, in der aus meiner Sicht alles gut lief.

Ich hatte und habe ein überragendes Verhältnis zu meiner Familie, habe nicht sonderlich viele, aber richtig gute und enge soziale Kontakte, hab bis vor meiner Verletzung viel Sport gemacht, habe relativ regelmäßig Interesse vom anderen Geschlecht signalisiert bekommen und auch wenn der akademische Weg nicht immer so lief wie gedacht, im Nachhinein war jede Station ein Segen und ich würde jede Entscheidung für sich so wieder treffen. Außerdem rauche ich nicht, ich trinke nicht, ernähre mich diszipliniert, ich bin was das Ausgeben von Geld angeht äußerst sparsam. Da passt die Pornosucht einfach nicht ins Muster und das nervt mich. Das ist der eine schwerwiegende Fehler im System und deshalb hasse ich diesen so sehr.

Jetzt geht es wieder von vorne los bei Tag 1 los, wenn man es positiv angehen möchte, habe ich faktisch nur drei Tage vom Counter verloren. Als Konsequenz werde ich versuchen wieder deutlich früher schlafen zu gehen und abends/nachts den Laptop (bei Langeweile) gegen ein Buch oder Lernstoff einzutauschen. Außerdem werde ich versuchen das Geschriebene von dir @Gregor-Severin zu beherzigen und nicht bei jeder Konfrontation mit der Versuchung "Porno" mich selbst zu zerfleischen, sondern es als Teil eines langen Prozesses zu akzeptieren. Werde es weiterhin so handhaben, dass ich jeden Abend, aber von nun wirklich direkt vorm Schlafengehen, ein kurzes Update gebe.
Antworten
#9
1. Tag:
Done. Ging zäh heute, mein Teufelchen wollte mich überzeugen, dass es nach dem Rückfall nicht schlimm wäre den nächsten Versuch der Abstinenz um einen Tag nach hinten zu schieben. Morgen gehts weiter.
Antworten
#10
Ich hatte einen fürchterlichen, exzessiven Rückfall heute und ich denke infolgedessen sollte ich womöglich "gestehen", dass ein großer Teil meiner Pornosucht aus Camsucht besteht, was vielleicht äußerst merkwürdig anmutet, zumal ich nicht mal zwingend auf der Suche nach weiblichen Partnern bin, sondern mich jedem Geschlecht austausche. Das ist schon super weird und danach ist mein Schamlevel auch auf der Spitze. Vom zeitlichen Rahmen bin ich 1-2 Woche, 2-3 Stunden auf Camseiten.

Der Rückfall ist mir einfach nur peinlich, da ich mich null gegen den Gedanken "jetzt ist es auch egal, du hattest deinen Rückfall und verlierst "Nichts", insofern gönn dir", gewehrt habe. Das ist auch nicht zu entschuldigen und es gibt auch keine wirklichen Grund für den Rückfall, es war die pure Willensschwäche die dazu geführt hat.

So, jetzt nur her mit den Rügen, verdient habe ich sie alle mal und sie würden mir womöglich gut tun.

Morgen fange ich wieder von vorne an und das werde ich so lange machen, bis ich diese vermaledeite Pornosucht besiegt habe. Jetzt gilt es wieder jeden einzelnen Tag Abstinenz wertzuschätzen, bevor ich nach den Sternen greife. Und ich muss mir jeden Tag vor Augen führen, warum ich in Zukunft auf Pornos schauen verzichten will und muss. Es gibt so viele gute Gründe, nur geraten die allzu schnell in Vergessenheit, sobald der böse Onkel Dopamin ausgeschüttet werden möchte.
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste