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Masturbation zu Fantasien und Bildern?
#1
Ich habe mir Jahrelang Shemale-Pornos angeguckt und habe deswegen eine gestörte Sexualität davon mitgenommen. Ich habe meinen Konsum schon erheblich zurückgeschraubt (3-4 Rückfälle im Monat), aber bin noch nicht ganz davon weg.

Ich finde allerdings nun zu meiner natürlichen sexualität zurück. Ich schaue Frauen wieder hinterher und erwische mich dabei wie ich Sexfantasien mit diesen bekomme.

Sollte ich dazu nun wieder masturbieren? Ich will ja wieder zu normalen Sexfantasien zurückfinden und meine Libido wieder in Schwung bringen.

Ich glaube, dass ich dadurch auch mein Interesse an Shemale-Pornos verliere, weil ich mich wieder von normalen Frauen angezogen fühle – und das wollte ich ja letztendlich.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=1287]
Antworten
#2
Hallo arrow, es freut mich zu lesen, dass du solche großen Fortschritte gemacht hast. Das ist ist eine große Leistung, wenn du davon sprichst, dass du jetzt nur noch weniger als 1x in der Woche der Sucht erliegst. Ich finde, dafür kannst du dir mal kräftig auf die Schulter klopfen und dich loben, denn du hast es verdient.

Ich habe neulich in einer Dokumentation über Pornographie gesehen und gehört, dass Wisenschaftler davon sprechen, dass wir Menschen "sexuelle Drehbücher" haben. Diese werden ein lebenlang "geschrieben" und geprägt. Das beginnt schon lange bevor wir unserer Sexualität überhaupt bewusst werden und daraus entstehen dann meistens unsere Vorlieben.

Durch Pornos wird kräftig in den natürlichen Verlauf der Sexualität eingegriffen. Dadurch werden die "Drehbücher" auch teilweise bizzar zerstört. Daraus entstehen dann "Wünsche" oder "Bedürfnisse" die gar nichts mehr mit Sex als solches, wie es vorgesehen ist, zu tun haben.

Aber man kann diese "Drehbücher", wenn sie denn mal "vergiftet sind mit Pornos" wieder "heilen": In dem man sich wieder darauf besinnt, wie "natürliche Sexualität" sich äußert. Da dies in Pornos nicht dargestellt wird, bleibt einem nur folgendes:

1) Seine Phantasien so steuern, dass sie nur das enthalten, was was möchte - und das so intensiv wie möglich erleben dabei. Das ist ein wichtiger Faktor, damit das umschreiben funktioniert: Es muss sich für uns gut anfühlen und intensiv in uns was bewirken
2) Sich überlegen, wie "natürlicher Sex" aussehen soll und dies niederschreiben. Dadurch, dass man es aufschreibt, wirkt es mehr in uns nach und man konzentriert sich länger auf das "Geschehen". (darum habe ich auch so viel und so oft über mein Sexleben hier berichtet bzw. die Texte verfasst, die ich einigen wenigen auch zum Lesen gegeben habe)
3) Sobald du Gedanken hast, die du vertreiben möchtest, dann tue dies konsequent. Auch wenn du gerade dabei bist dich selbst zu befriedigen. Anfangs ist das total schwer - ich weiß das aus eigener Erfahrung - aber nach einiger Zeit klappt es immer besser und manchmal erwische ich mich regelrecht dabei, dass ich gar keine Phatasien habe und trotzdem mich nach der Masturbation irgendenwie "befriedigt" fühle.

Also die Frage: Masturbation - Ja oder Nein? Die kannst du nur du am Besten für dich beantworten. Ich habe hier (http://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=944) mal meine Überlegungen aufgeschrieben, weil ich mir auch die Frage anfangs häufig gestellt habe.

Für dich musst du klare Grenzen setzen. Grenzen, die dich davor bewahren, dass du wieder Rückfällig wirst, in dem du alte Gewohnheitsmuster aufleben lässt, die dich zu den Pornos geführt haben.

Mit der Zeit wirst du merken, dass Pornos nicht mehr die Wirkung zeigen, wie in der aktiven Phase deiner Sucht. Manche sprechen davon, dass sie sie jetzt regelrecht abstoßend und wiederlich finden. Wenn du das erreicht hast oder in der spürst, dass das der Weg ist, auf dem du grade bist, dann achte drauf, dass es so bleibt. :-)
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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