Unser Video-Tipp in der Analyse – Teil II:

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„ADHS, Sozialphobie, Depressionen…“

Es gibt noch nicht viele Studien zu den Folgen von Porno-Konsum. Dies liegt daran, dass es mittlerweile kaum Kontrollgruppen gibt mit Männern, die keine Internet-Pornos konsumieren. Dies führt dazu, dass die Gefahr schwer zu belegen ist. Wer immer konsumiert, kann die Folgeschäden zu keinem Zeitpunkt wirklich einschätzen. Allerdings hat man Korrelationen zu ADHS, sozialer Fobie, Depressionen, Versagensangst und Zwangsstörungen gefunden.

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„Aber Internetpornografie ist keine Sex…“ 

Der Belohnungs – Mechanismus

Auch von Ärzten wird das Problem oftmals nicht erkannt. Es ist nämlich nicht deutlich, ob gewisse negative Symptome innerhalb der sexuellen Interaktion die Ursache oder die Folge einer Sucht, in diesem Fall Pornosucht, sind.

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„Dieses uralte Programm, das Belohnungssystem…“

Niederländische Forscher haben herausgefunden, dass Pornosucht die am ehesten entstehende Sucht im Kontext des Internets ist. Der Grund dafür liegt tief verwurzelt im menschlichen Gehirn. Das Belohnungszentrum entwickelte sich, um uns zu natürlichen Belohnungen zu führen: Diese beinhalten Sex, zwischenmenschliche Bindung oder Essen. Diese Grundbedürfnisse hängen fest mit dem Belohnungssystem des Hirns zusammen.

Der natürliche Sättigungsmechanismus

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„…zu Junk Food, werden sich fast alle bis zur Fettleibigkeit vollstopfen.“

Der Binge – Mechanismus

In sexueller Hinsicht führen also Pornos dazu, dass unser natürlicher Sättigungsmechanismus aufgehoben wird. Der Grund dafür ist ganz einfach: Wer unbegrenzten Zugang zu einem Suchtmittel hat und keine unmittelbaren negativen Folgen registriert, konsumiert naturgemäß unaufhaltsam weiter. Bei gewissen Drogen ist der Suchtfaktor daher auch viel geringer. Der Zugang dazu kostet nämlich Geld oder ist an hohen Besorgungsaufwand gekoppelt.

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„Der Exzessmechanismus für Nahrung oder Sex war einmal ein evolutionärer Vorteil…“

Dieser „Exzessmechanismus“ war einmal ein evolutionärer Vorteil im Zusammenhang mit Nahrung oder Sex: Was verfügbar war, wurde genommen. Heutzutage ist der Mechanismus allerdings nicht mehr von Nöten. Wir müssen nicht mehr im darwinistischen Sinne um unser Überleben kämpfen. Im Kontext des Konsumieren von Pornos ist dieses Verhalten also unnötig, bzw. sogar schädlich.

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„Dann legen Sie einen Molekularschalter namens Delta-FosB um…“

Die durch Pornos hervorgerufenen dauerhaften Dopaminschübe führen dazu, dass der sogenannte Molekular-Schalter FosB in Gang gesetzt wird, welcher sich letztendlich im Belohnungssystem ansammelt. Das Gehirn wird dadurch strukturell verändert und der Kreislauf von gierigem Konsum und Verlangen gefördert. Diese Veränderung im Hirn ist mit der von Menschen vergleichbar, die süchtig nach diversen Drogen sind. Die wichtigen Faktoren sind hier also exzessiver Konsum, exzessives Ausschütten von Dopamin und das Verlangen nach mehr.

Ende Teil II:

Sie haben nun weitervefolgt, wie immens die Folgen von Pornoabhängigkeit sein können. Doch es ist noch lange nicht vorbei – Sehen Sie selbst:

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