Was für Entzugserscheinungen können auftreten?

Für viele macht es Sinn sich Berichte von anderen Ex-Usern durchzulesen um zu erfahren, wie stark bzw. welche Entzugserscheinungen auftreten können und zu erkennen, dass die eigenen Erscheinungen komplett normal und nicht einzigartig sind. Dabei berichten einige User über extreme Entzugserscheinungen und manche User über nur wenige. Die Entzugserscheinungen zu anderen Entzügen können ähnlich sein, denn wie man Heute weiß haben alle Süchte ähnliche neurochemische Reaktionen im Körper und verursachen ähnliche Zellenänderungen im Gehirn. Damit soll aber nicht gesagt werden, dass jede Sucht komplett gleich abläuft.
Alkoholismus oder andere Drogen können beispielsweise dem Gehirn Schaden oder andere Symptome verstärken. (Beispielsweise Opiate die die Opiatrezeptoren verkleinern)suchterscheibung
Was aber feststeht: Wenn du an Entzugserscheinungen leidest ist es sehr wahrscheinlich, dass du tatsächlich süchtig bist. Aber wie oben erwähnt gibt es viele Männer die über keine Entzugserscheinungen berichten. Das ist mitunter auch der Grund, warum Suchtspezialisten keine Entzugserscheinungen auf Ihre „Bist du süchtig?“ Tests schreiben.

Häufige Entzugserscheinungen sind beispielsweise:

– Angst
– Rastlosigkeit
– Schlaflosigkeit
– Kopfschmerzen
– Konzentrationsprobleme
– Depressionen
– Soziale Isolation
– Verlust der Libido (Kann einige Tage bzw. eine lange Zeitspanne umfassen, auch Flatline genannt)
Es gibt auch User die über Kälte bzw. Frierzustände sprechen wie bei Drogensüchten oder kalten Entzügen.

Im Anhang haben wir einige Berichte von Ex-Süchtigen angehängt.

Damit kämpfe ich derzeit: irritabliitiy, fatigue, Einschlafprobleme (Selbst verschreibungspflichtige Medikamente helfen nicht), Schüttelfrost, Fokussierungsproleme, Kurzatmigkeit und Depressionen.
Die Entzugserscheinungen waren extrem. Ich hatte extreme Problem einzuschlafen. Tatsächlich habe ich ein „Restless Leg Syndrome“ entwickelt. Das mag lächerlich klingen wenn man das noch nie hatte, aber es ist fürchterlich. Ich liege im Bett und kurz bevor ich einschlafe fängt mein Bein an sich zu bewegen oder zu zucken. Ein bisschen wie ein Elektroschock durch das Bein bzw. den Körper was mich wach hält. Das ganze fängt dauernd von Neuem an, es ist echt frustrierend! Ich hatte wirklich Angst, dass ich meinem Gehirn chronischen Schaden zugefügt hatte. Gottseidank ist das Syndrom dann irgendwann abgeklungen, hat aber zwei oder drei Monate gedauert. Außerdem habe ich während dieser Zeit wieder angefangen den Sex mit meiner Frau schön zu finden: Also wirklich, wirklich schön. Konnte sogar Erektionen haben während ich nur mit Ihr zusammen war. Ich musste aufpassen nicht zu früh zu kommen im Gegensatz zu früher. All die Intimität die ich vermisst hatte war die ganze Zeit vor mir und alles was ich machen musste war einfach da zu sein und nicht irgendwo am Bildschirm..
Ich war Jahrelang Raucher und habe teilweise eine Schachtel oder mehr am Tag geraucht. An einem Tag habe ich entschieden dass ich damit aufhöre und einen Kaltentzug mache. Damit aufzuhören war viel einfacher als mit dem Pornoschauen und dem Masturbieren aufzuhören. Wenn du da draußen das gleiche Problem hast, du bist nicht alleine.
Ich glaube ich hatte extreme Selbstbewußtseins-Probleme und mich hat es einfach angekotzt mich eher wie eine Maus als wie ein echter Mann zu fühlen, bin der Armee beigetreten ungefähr 2009 (mit 20 Jahren) und wurde zur Grundausbildung geschickt. Nach sechs Tagen ging es total bergab. Ich war offensichtlich nicht mit der Umgegung vertraut in die ich mich gebracht hatte und entwickelte Symptome die keiner außer mir entwickelte. Meine Hände wurden zittrig, bekam Grippe und wurde viel schneller erschöpft als normal. (War eigentlich in guter Form) Habe Schlaflosigkeit entwickelt und mein Gehirn hat so heruntergefahren bis zu dem Grad dass ich dachte, dass ich wirklich behindert wäre. Ich began richtig dumme und unüberlegte Sachen zu machen und hatte Panikattacken. Überdem war mein Penis so extrem sensibel und sehr nervig. Ich konnte mir davon nichts erklären und selbst die Ärzte wußten keinen Rat (Habe nichts von meinem Penis erzählt) Ich hatte offensichtlich Entugserscheinungen am schlimsten Ort dafür. Meine Kollegen dachten ich bin ein Weichei und versuchten mich an meine Grenzen zu bringen. Es war unmöglich und ich begann langsam physisch sowie psychisch zusammenzubrechen. Ich nahm keine Medikamente, die Ärzte diagnostizierten Stresssyndrom und haben mich heim geschickt.
In meinen Anfangs-Zwanzigern wußte ich im Hinterkopf, dass Pornos mich am richtigen Leben hinderten. Jedoch konnte ich nichts dagegen tun, denn ich war extrem süchtig danach. Ich habe immernoch daheim gelebt bei meinen Eltern und habe quasi nichts gemacht, auch nicht gearbeitet. Ich war das Musterbeispiel für ein behindertes Kind um es hart auszudrücken. Ich verbrachte 4-6 Stunden pro Tag auf Streamingseiten, masturbierte und schaute mir Schwulen und Shemale Pornos an. Das war bis letztes Jahr, dann bin ich auf die ganze Szene gestoßen und habe jedes Stück an Informationen in mich eingesaugt was ich über das Thema lesen konnte. Ich dachte mir: „Scheiss drauf.“ Nahm meinen Toshiba Laptop und habe ihn komplett zerstört. Das war der mit Abstand größte Wendepunkt in meinem Leben. Ich wußte, dass die Entzugserscheinungen extrem werden würden aber wußte auch, dass ich es einfach durchziehen würde. Und genau das tat ich. Die erste Woche hatte ich die krassesten vorstellbaren Schlafstörungen. Ich kann mich nichtmal erinnern die ersten sechs Tage überhaupt geschlafen zu haben. In meinem Kopf war es wie die Höllenwoche der Navyseals. Aber während der nächsten Woche ging es wieder bergauf und ab Monat drei ging es dann richtig bergauf.
Wie verlang sind hier meine Entzugserscheinungen (Das war an Tag zwei) -Stimmungsschwankungen wie ein schwangeres 13-Jähriges Mädchen – Extreme Gefühle von Einsamkeit – Schmerzen – Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, generelle Steifheit, ein Drücken auf die Zähne – Soziale Paralyse – Angst bezüglich nichts im Bestimmen – Panikattacken (Selten, aber passiert) – Extreme Angst vor allem und jedem – Weinen über alles – Extremes Verlangen nach menschlichem Kontakt aber gleichzeitig Angst davor – Kein Verlangen nach Sex bis ich einmal wieder Pornos sah (Oder lange Zeit keine) – Extremes Verlangen nach Essen, (Habe ein gesamtes Brownieblech gegessen innerhalb von 24 Stunden) – Menschen extrem schlecht behandeln weil ich schnell emotional wurde. Schlimmstes Syndrom von allen!
[Fünf Wochen] Ich habe aufgehört weil ich eine Erektile Dysfunktion hatte. Neben milden Kopfschmerzen und ein bisschen Schlafproblemen hatte ich keine wirklichen Erscheiungen wie die meisten hier berichten. Denn ich habe einfach garnichts gefühlt. Es fühlt sich an, als hätte ich komplett keine Libido mehr. Keine Morgenerektion. Keine feuchten Träume. Keine spontanen Erektionen. Kein Verlangen. War überhaupt nicht erregt. Ich hatte die Möglichkeiten Sex zu haben aber mein Körper hat einfach nicht geantwortet. Ich nehme derzeit Tango Unterricht also bin ich ziemlich offen aber habe immernoch kein Anzeichen von Libido. Ich kann mit einem wunderschönen Mädchen tanzen und würde keine phsysische Reaktion darauf zeigen. Psychisch weiß ich, dass eine Frau attraktiv ist, fühle aber nichts psychisch. Was mich weitermachen hat lassen war der Glaube, dass ich mein Gehirn wirklich komplett neustarten kann und wieder normal werden kann. Es ist aber echt frustrierend..
Ich realisiere jetzt, dass der Prozess fast genauso ist wie mit dem Kiffen aufzuhören. Die Stimmung verändert sich über den Tag verteilt extrem und obwohl du deinen Tag super gelaunt anfängst, kann der Tag noch richtig scheisse werden. Oder der Tag kann scheisse anfangen aber richtig toll enden. Es ist wirklich lustig und komisch zugleich weil ich Entzugserscheinungen vom Kiffen habe aber immernoch kiffe.
Ich hatte so extrem komische Träume. So extrem dass ich sie nichtmal hier im Internet erzählen möchte. Jedoch weiß ich, dass es einfach mein Gehirn ist, dass sich durch den Neustart durchkämpft und muss es wohl akzeptieren.
Die Entzugserscheinungen waren schrecklich. Ich konnte mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren und habe Probleme in meinem Studium gehabt. Bin gerade noch durchgekommen. Ich war auch müde die ganze Zeit. Die Erscheinungen gingen etwa 30 bis 40 Tage und ich hatte nochmal eine Flatline Phase von Tag 70 – 84.
[Nach 6 Wochen] Bin scheinbar über die Schlaflosigkeit hinweg obwohl ich nicht wirklich tief schlafe und auch nicht energiegeladen aufwache. Ist jedoch besser als Stundenlang wachzuliegen. Ich hatte jetzt eine Woche lang keine Kopfschmerzen mehr und fühle mich wesentlich besser als noch vor ein paar Wochen.
Symptome: – Extreme Erschöpfung – Schlafprobleme – Muskelschmerzen und Fieber (Tag 154) – Leicht Dissorientierung – Spannung in Brust, Kurzatmigkeit – Angst
Tag 3 – Sehr hoffnungslos, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, sehr durstig, starker und häufiger Harndrang, Rauche mehr.
Tag 6 – Von der reinen Beobachtung meiner Physis seit dem Anfang meiner Challenge: Ich hatte keine einzige Erektion, keine Morgenlatte und der Penis sieht kleiner aus (Als wenn es kalt wäre oder man grad aus der Dusche kommt)
Ich habe mit einigen Süchten in meinem Leben gekämpft – Von Nikotin zu Alkohol und anderen Substanzen. Ich habe alle hinter mir gelassen und die hier war mit Abstand die schwerste. Extremes Verlangen, kranke Gedanken, Schlaflosigkeit, Gefühle von Hoffnungslosigkeit, als wäre ich nichts wert und soviel andere negative Gedanken ausgelöst durch die Entzugserscheinungen. Es ist ein so kranker Prozess mit dem ich nie wieder in meinem Leben kämpfen möchte.
Etwa nach zwei Wochen in meinem Neustart habe ich gemerkt, dass ich viel mehr urinieren muss als davor. Ich habe nicht unbedingt mehr getrunken und nehme auch nicht viel Koffein zu mir. Es macht mir wirklich sorgen weil ich auch oft Nachts aufwache weil ich so dringend aufs Klo muss.
Tag 22 – Ungefähr vor einer Woche habe ich Sperma in meinem Urin bemerkt – habe aber davor andere User gesehen die auch darüber berichten, deswegen war ich nicht beunruhigt.
Bei mir sind jetzt vier Wochen um (28 Tage) seitdem ich mit dem Neustart angefangen habe. Ich bin froh, dass die Grippeähnlichen Symptome endlich weg sind. Mein extremer Harndrang hat auch endlich aufgehört. Die einzigen Probleme die ich jetzt habe sind meine Schlaflosigkeit und verbunden damit mein Verlangen zu masturbieren wenn ich nicht schlafen kann.
Tag 12, Es fühlt sich so an als wäre da so ein Druck, der unbedingt aus meinem Körper heraus will. Meine Schultern, Nacken und oberer Rücken tun extrem weh. Es ist so schmerzhaft, dass ich Schmerzmittel genommen habe. Ich denke dass das alles vom Gehirn her kommt. Ich fühle mich steif und das seit genau drei Tagen.
Die ersten 50 Tage waren ungefähr alle gleich. Habe mich immer scheisse gefühlt, sah scheisse aus, habe mich nicht um mch gekümmert, nicht Mist gegessen, faul, ängstlich, wie ein Wrack. Aber ab Tag 50 hat sich alles geändert. Meine „Symptome“ sind derzeit: Extrem hohe Energie, brauche nur vier Stunden schlaf (Das sage ich, weil ich letzte Nacht kaum geschlafen habe und heute Topfit bin), – Emotionen kommen zurück – Mein Blut pumpt wieder ordentlich durch den Körper (Gute Ergebnisse im Fitnesstudio) – Bin friedlich – Sehe 10 Jahre jünger aus (das sagen mir jedenfalls viele Aussenstehende) – Die Haut sieht viel vitaler und reiner aus, – Das Haar ist viel voller – Haare und Nägel wachsen schneller, – selbst dumme Witze finde ich lustig – Das Leben ist viel besser und wird jeden Tag besser.
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