Pornosucht und die Tricks der Anbieter – in der Höhle des Löwen

In vielen Artikeln konnten wir bereits Aufklärungsarbeit bezüglich der Pornosucht leisten und aufzeigen, welche Palette an negativen Konsequenzen diese lästige Sucht mit sich bringt. Wir tun unser bestes, um neutral von den Tücken der Porblematik zu berichten. Noch stehen wir relativ alleine da, doch das Bewusstsein steigt mittlerweile auch bei Medienvertretern, Politikern und Wissenschaftlern.

Natürlich gibt es noch immer viele Stimmen, die behaupten, dass die Pornosucht gar nicht so schlimm sei. Dieser Irrglaube ist häufig die Konsequenz aus mangelndem Wissen oder der fehlenden Bereitschaft, um sich vielleicht persönliche Schwächen einzugestehen. Dies sind aber nur 2 Motive, die nicht aus niederen Beweggründen entstehen. Anders ist es aber bei Leuten, die von eben jener Pornosucht profitieren: Eine mächtige Industrie, die Millionen verdient mit Betroffenen, die sich ungezügelt online mit sexuellen Reizen berieseln lassen wollen.

Fiese Werbung, versteckte Virenlust drang bedürfnis

Die meisten Pornoseiten machen nicht gerade einen besonders seriösen Eindruck. Sowieso ist es schwierig, in diesem „Schmuddelgeschäft“ irgendwie vernünftig zu wirken. Dies ist aber auch nicht unbedingt notwendig, denn es geht ja schließlich nur um das Eine. Die Leute suchen Sex und genau den bekommen sie. In sämtlichen Formen und mit diversen Hintertürchen, die auch teilweise ursprünglich gar nicht erwünscht waren.

Die Seiten boomen und natürlich ist es so, dass Konzerne aufmerksam werden. Wird nämlich eine Seite oft besucht, wittern die Konzerne das große Geld. Unbrauchbare Artikel, die meistens mit Sex zu tun haben, werden einem ständig unter die Nase gerieben. In dem Haifischbecken der Pornoseiten wird zudem versucht, Adressen zu angeln und persönliche Daten zu verwerten, die wiederum bares Geld wert sind. Experten kennen diese Methodik unter dem Namen „Phishing“.

„Treffe heute noch die geile Sau aus deinem Nachbardorf“

Die Angebote und der Datenklau kann den User schnell ruinieren. Einmal falsch geklickt und man schwatzt sich ein nettes Abonnement auf, von dem man weder jemals gehört hat, noch Interesse daran hat. Wer wirtschaftliche Moral und Ethik erwartet, der ist auf diesen Seiten also sicherlich ganz falsch aufgehoben. Neben dem drohenden wirtschaftlichen Bankrott droht allerdings auch noch ein Bankrott der persönlichen Würde.

Eine beliebte Vorgehensweise der Betreiber ist es nämlich, aufreizende Kontaktanzeigen zu schalten. Diese sind oft sehr clever verpackt und so mancher ist der festen Überzeugung, dass man über diese Anzeigen tatsächlich jemanden kennen lernen kann. Das ist aber natürlich nicht der Fall und wir wollen hiermit eindringlich vor solchen Kontaktanzeigen warnen.

Auch wenn die nette Dame auf dem Bild angeblich aus dem kleinen Nachbardorf kommt und es vielleicht gerade deswegen authentisch wirkt, sollte man wissen, dass der Besucher der Seite einfach nur elektronisch lokalisiert wird. Das bedeutet: Der Server erkennt, wo Sie sich befinden und die Anzeige passt sich dem Wohnort an. So kommen absurde Angebote aus den unbekanntesten Orten zustande, die kaum jemand kennt – der User aber sehr wohl. Die Masche ist hinterlistig. So verlockend es auch scheint, die Partnerin für Sex oder Liebe sollte man sich lieber woanders suchen.

Man kann ohne Bedenken behaupten, dass das Geschäft mit den Pornos einige moralische und ethische Defizite hat. Die Anbieter haben immer wirtschaftliche Motive und so manches Mittel ist Ihnen recht. Dies sollte man beim Surfen immer im Hinterkopf behalten und dementsprechend vorsichtig im Netz agieren.