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Mir ist bewusst, dass ich nicht wieder von vorne beginne.

Stünde ich vor dem 1.Reboot und ginge es um den 1. od. 2.Rückfall, würde ich milder urteilen.
Ich bin aber seit Mitte 2015 hier, habe drei Reboot und diverse Rückfälle hinter mir.

Mit statistischen Zahlen kann ich Schönfärberei betreiben.
97% pornofrei zu leben wird zum Erfolg, das sind 354 Tage in einem Jahr, in 4Jahren also 1416 Tage, super oder?
Die restlichen 3% wären aber auch jährlich 11 Tage mit Pornos!
Hallo Phoenix,

dein Zahlen lassen sich zeigen! Das sind sehr gute Erfolge.

Bleibe einfach drin, gib niemals auf, stehf sofort wieder auf und
entscheide dich sofort von neuem! Die Strategien kennst du ja.

Gruß
Hi Paul

Die erwähnten Prozente/Zahlen dienen als Beispiel.
Ich führe keine Statistik und weiss nur, dass die pornofreien Tage klar überwiegen.
Ich freue mich auf die Ostertage.
Wir haben ein schönes nicht überladenes Program mit Familie, Freunden, Club und unseren Tieren.
Genau nach meinem Geschmack: Action, Essen, gute Gespräche und Zeit für uns.
Und so herrlich bekloppt, wurde auch Sex eingeplant :-)

Nach schwierigen 1.5 Monaten, werden die nächsten Tage zur Erholung.
Obwohl die Ostertage wunschgemäss verliefen, folgte am Di. eine Bruchlandung im Alltag.
Erstmals seit >150Tagen konsumierte ich wieder Clips und überschritt damit alle Grenzen.

Nach über 100 problemlosen Tagen, habe ich den Rückfall im Februar unterschätzt und dachte ich bin schnell wieder in der Spur!
Das Gegenteil ist der Fall, es ist mühsamer denn je.

Rückfälle darf man nicht verharmlosen, sie werden trotz längeren Erfolgen nicht ungefährlicher!
(25.04.2019, 08:22)phoenix schrieb: [ -> ]Obwohl die Ostertage wunschgemäss verliefen, folgte am Di. eine Bruchlandung im Alltag.
Erstmals seit >150Tagen konsumierte ich wieder Clips und überschritt damit alle Grenzen.

Nach über 100 problemlosen Tagen, habe ich den Rückfall im Februar unterschätzt und dachte ich bin schnell wieder in der Spur!
Das Gegenteil ist der Fall, es ist mühsamer denn je.

Rückfälle darf man nicht verharmlosen, sie werden trotz längeren Erfolgen nicht ungefährlicher!

Hallo Phoenix, 

Mir schwingt hier zu viel negatives mit. 

Klar: ein Rückfall darf nie verharmlost werden, da er immer die Gefahr des Dauerhaften Rückfalls mit sich bringt. 
Und weil es direkt danach eine wirklich schwierige Phase ist, wie ich selbst erleben musste. 
Es ist Sch**** und frustrierend! 

Aber zurückblickend hast Du auch viele Tage ohne Pornos geschafft - und die zählen wir am Ende des Tages! 

Bleib dran und dann kommst Du wieder in die Spur. 
@Parzival, im Tagebuch schreibe ich unverblümt was bei mir los ist, im Positiven wie im Negativen.
Was vor 2Monaten passierte, hat mich emotional stark aufgewühlt und beschäftigt.
Mit dem Tod der Fellnase kam sehr Emotionales aus der Vergangenheit hoch.
Gute Gespräche mit der Freundin halfen und brachten uns noch näher zusammen.
Ich konnte und wollte nicht nur das Gute sehen, sonst hätte ich wieder verdrängt.

Natürlich sehe ich die vielen pornofreien Tage und die (meist) wieder erfüllende Sexualität als Erfolg.
Bezüglich Dauer war der letzte Rückfall die absolute Ausnahme.

Ich bin wie ein Quartalssäufer, lebe mehrheitlich clean und (auch sexuell) wieder zufrieden.
Dann plötzlich, nach 70, 85 oder >100Tagen, schaffe ich es, mich zuzudröhnen.
Mich nervt, dass es immer wieder längere Zeit gut läuft, ohne das ich Etwas vermisse und dann wieder ausser Kontrolle gerät.

Wenn ich wieder in der Spur bin, sind 90Tage schnell vorbei, aber mein Ziel erreiche ich damit nicht.
Darum habe ich den Counter auf 365Tage gesetzt.
Nach einem schönen Abend haben wir den Besuch verabschiedet und ich mache mir ein paar Gedanken.
Ich erfuhr, dass jemand den ich gut kenne von Alzheimer betroffen ist.

Ich empfinde grosse Demut ... krieche gleich zu meiner Freundin ins Bett, bin dankbar, dass ich nicht alleine bin.
Mit dem Ende des vierbeinigen Freundes begann ich die gemeinsame Zeit aufzuarbeiten.
Anfangs dachte ich nur an den Hund, danach aber oft an unsere gemeinsame Zeit mit der Ex zurück.
Das Stöbern in Fotos beförderte Tatsachen chronologisch zu Tage, die ich nicht gespeichert hatte.

Es spielt eigentlich keine Rolle mehr, was wann geschah, vorbei ist vorbei.
Mir hilft es nur zu verstehen, was vor rund 10Jahren mit mir passiert ist.
Die Sucht wurde definitiv durch akute Eheprobleme und die Trennung ausgelöst.

Wenn es mit der Freundin nicht rund lief, erinnerte mich mein Hund regelmässig an vergangene, glückliche Zeiten.
Das machte mir bewusst, dass ich mit der Vergangenheit (noch) nicht richtig abgeschlossen habe.

Wenn ich mit der Sucht endgültig abschliessen will, muss ich mit der Vergangenheit ins Reine kommen.



Ich will mal weg vom Wort Porno und der ganzen Thematik und mich um meine wirklichen Probleme kümmern.
Deshalb mache ich hier auf unbestimmte Zeit eine Pause. 


Gruss
phoenix
Seit Februar befinde ich mich in meinem schlimmsten Rückfall.
Ich sehe und verstehe was los ist, bleibe aber passiv kriege meinen Scheiss nicht auf die Reihe.
Stichworte: Depressive Stimmung, Ablenkung, Pornos, kein Wille, mangelnde Energie ….. wenig Positives.
Wenn ich nicht blitzartig in die Spur zurück komme, setze ich meine Beziehung und Anderes auf's Spiel!

Bis es besser läuft werden wieder pornofreie Tage gezählt …..
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