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(21.09.2021, 15:35)underworld schrieb: [ -> ]Wie habt ihr euch kennengelernt? Wann seid ihr auf eine private Ebene gewechselt? War euch das beiden klar oder ist einer stärker initiativ geworden? Bin einfach nur neugierig wie sich so was entwickeln kann.
LG underworld

Hi Underworld! Sie hatte bei uns in der Arbeit als Praktikantin angefangen und da haben wir uns kennengelernt. Sie hatte zwar einen Freund zu der Zeit aber die Beziehung war quasi schon am Ende.
Aber eine Beziehung löst keine Probleme, die Pornosucht ist irgendwann immer wieder kurz aufgeblitzt (zwar nie sehr lange, aber dennoch). Das heißt viel Symptombekämpfung nach einer Zeit Wink Erst seitdem ich mich negativen Gefühlen wirklich aktiv stelle (und sie aktiv wahrnehme und zulasse), geht es bei mir seit längerer Zeit immer mehr bergauf.
Sorry wenn ich auf nichts eingehe von den Beiträgen. Das ist keine Böswilligkeit oder Ignoranz.
Ich stehe völlig neben mir und kann mich kaum konzentrieren. Alleine das Schreiben hier fällt mir schon schwer.
Es hat nichts mit den Pornos zu tun. Die Depression schlägt gerade wieder voll durch und mindert auch meine kognitiven Fähigkeiten......
Hast du ärztliche Unterstützung? Vielleich hilft das eine oder andere Gespräch oder Medikament um mal die ersten Monate rauszukommen. Winter und Sonnenentzug könnte die Sache noch schwieriger machen.
Hey Underworld!
Wie geht's dir denn?
Hast du mal die Seelsorge oder das Krisentelefon angerufen?
Vielleicht hilft es ja darüber zu sprechen und verstanden zu werden...
Bleib stark! Meld dich mal
Liebe Grüße
Hallo Underworld,
das tut mir Leid, dass es dir schlecht geht. Hast du viele Freunde? Geh unter Leute, die du magst, das hilft!
Alles Gute,
Rudi
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank euch.
es geht nicht wirklich bergauf. Ja, ich habe ein aber Freunde , jedoch wenn es mir schlecht geht dann kann ich niemanden sehen.
Jetzt geht es so langsam wieder. Das Thema Pornographie und Sexualität kann ich in der Realität nicht wirklich thematisieren. Es erscheint mir eben so, dass ich eine Menge verpasst habe das ich jetzt kaum noch aufholen kann.
Dazu kommt die ganze schwierige wirtschaftliche Situation im Moment, viele Ängste wie es weitergehen wird. Beruflich, finanziell, wohnungstechnisch. So viele existentielle Ängste dass ich ganz schnell abends zu Pornos greife. Nicht mehr so oft wie früher, aber wenn dann halt die richtig harte Pornographie.
Klar, sie entspricht auch meiner Präferenz. Doch in der Realität bin ich fast immer noch so gehemmt wie immer.
War ein paar Mal tatsächlich im Studio und das Ganze zumindest Mal in Realität zu erleben. Aber es ist doch was anderes ob man eben zahlender Kunde ist oder es in einer Beziehung stattfindet.
habe den Eindruck, in manchen Bereichen meines Lebens überhaupt nicht die Phase eines Erwachsenen erlangt zu haben sondern immer noch in Kinderschuhen zu stecken.
Emotional, beziehungsmäßig, finanziell. Begebe mich immer wieder in Abhängigkeiten um nicht für mich selbst sorgen zu müssen.
Wenn du im Moment mit dem Geld zu kämpfen hast, ist das Studio leider erstmal keine gute Idee.

Wenn du sagst, du fühlst dich noch sehr kindlich, dann musst du etwas für deine Männlichkeit tun. Und zwar etwas, das nicht zwangsweise etwas mit Frauen zu tun hat.

Gehst du eigentlich irgendwo trainieren? Manchmal bieten Gyms kostenlose Schnuppertage- oder Wochen an. Klapper am besten einfach alle ab, sodass du nie dafür bezahlen musst.

Und arbeite an deinem Mindset.
Männlichkeit als Gegensatz zu kindlichen Verhalten empfinde ich als unpassend.
Kindlich verstehe ich hier in dem Sinne, sich in vielerlei Abhängigkeiten zu befinden und aus diesen nicht einfach ausbrechen zu können. So wie ein Kind sagt, es würde ausziehen und jedem klar ist, dass es nur Trotz ist.
Erwachsen ist für mich unabhängig von männlich/weiblich
Ein Zustand in dem ich für mich selbst sorgen kann, emotional, finanziell. Zusätzlich besteht auch der Wunsch und das Bedürfnis unabhängig zu sein und alles dafür zu tun diesen Zustand aufrecht zu erhalten.
Genau da ist die Diskrepanz mittlerweile. Ich habe das drängende Bedürfnis danach, aber ich handle nicht danach.
Außerdem bietet das Kind sein natürlich den unbestreitbaren Vorteil für so gut wie nichts verantwortlich zu sein. Immer für alles entschuldigt zu werden. Und so ist eben auch der Pornographiekonsum, kindlich, egoistisch, für nichts und niemanden verantwortlich. Nur für sein eigenes Glücksgefühl. Aber erwachsen ist daran ziemlich wenig.
Hallo, underworld
mir kommt es vor als wärst du permanent in einem Bereich zwischen Selbstmitleid und Selbstanalyse.
Vielleicht ist es im Moment wichtig für Dich, Dich selbst mehr und mehr als Handelnder zu erleben (muss ja nichts großes sein),
und ansonsten etwas weniger Bauchnabelschau zu betreiben.
Falls Du mir zustimmst, musst Du mir nicht antworten (Selbstanalyse), sondern mach etwas Smile
Ich hatte einige arge Rückfälle und heute dann wieder einen der sich über mehrere Stunden zog. Habe richtig heftig gemerkt wie ich in Muster verfallen bin die tief in mir verwurzelt sind. Mehr kann ich gerade gar nicht schreiben. Es gibt nur 0 oder 1 bei Pornos. Zumindest für mich. Mag sein, dass andere damit umgehen können. Ich bin zu blöd dafür.
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