Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

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Gestern, 13.02.2022, Tag 79 oP.
Läuft weiter.
Memo an mich: Diskussionen über C ab sofort nicht mehr führen. In keinerlei Richtung. Es ist müßig, lähmend und so was von nervtötend. Alle meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
Habe ich schon gesagt, dass es mich ankotzt? Ich ziehe mich ab sofort bei jeder solcher Diskussion raus. Schweige, meditiere innerlich.
Ansonsten läuft alles weiterhin.
Gestern, 14.02.2022, Tag 80 oP.
Muss weiter lernen, auf mich zu achten. Mich nicht zu sehr mitreißen zu lassen von den Emotionen und Stimmungen anderer Menschen.
Sinnlosen Diskussionen aus dem Weg gehen. Besser auf das Positive konzentrieren!
Gestern, 15.02.2022, Tag 81 oP.
Es geht weiter. Trotz aller Unsicherheiten im Leben werden Pornos nichts davon leichter machen.
Denn selbst wenn ich mir heute Abend welche anschaue, die Sorgen werden trotzdem bleiben und nur noch durch das schlechte Gefühl verstärkt, das durch sie Pornos entsteht.
Ich merke gerade im Vergleich zu meinem Umfeld wieder, wie introvertiert ich eigentlich bin oder eher wie zurückhaltend beim Äußern von Zuneigung zu anderen Menschen. Etwas, das ich üben muss!
Gestern, 16.02.2022, Tag 82 oP.
Psychisch geht es mir sehr schlecht. Denke wieder oft an Pornos. Hatte wieder nach meiner Lieblingsdarstellerin gesucht (warum?) und dann natürlich auch die einschlägigen Internetadressen gesehen. Also, auch nach "so langer" Zeit ist immer noch keine absolute Sicherheit da.
Diese Person hat sehr masochistische Dinge getan und umgesetzt. Vermutlich will ich einfach wieder sehen was möglich ist. Denn meine eigene Ader kann ich nicht mehr leugnen. Genau das, was sie gespielt hat würde ich auch gern erleben. Im privaten Rahmen natürlich, nicht vor der Kamera. Ich habe lange hin und her überlegt wieder darüber zu schreiben hier. Aber wo sonst sollte ich es gerade tun?
Gestern, 17.2.2022 Tag 83 oP.
Ich weiß, dass die beste Zeit noch vor mir liegt, weil ich trocken bin, weil ich lernen darf auf Pornos zu verzichten und die Chance habe, eine gelebte Sexualität mit anderen auszuprobieren.
Und trotzdem bin ich frustriert über die Vergangenheit, über die vielen Chancen die ich habe liegen lassen, über die Erlebnisse die nie stattgefunden haben, über die fehlende Erfahrung. Es fühlt sich so an, als ob ich jetzt Fahrrad fahren lernen werde. Während alle anderen schon Tour der France fahren. Das ist so schwierig, dann nicht frustriert das Rad in die Ecke zu schmeißen und wieder zu schmollen.
Vor allem bringt es mich persönlich ja nicht weiter. Selbst wenn die anderen schon Profis sind muss ich mich um meine Fähigkeiten kümmern.
Wieso schreibe ich das? Ein Bekannter von mir schafft es innerhalb kürzester Zeit eine Frau kennzulernen, sie zu verführen und für sich zu gewinnen. Warum? Routine. Weil er es schon hunderte Male gemacht hat und die Angst verloren hat. Genau das fehlt mir noch. Diese Routine. Weil ich mich immer wieder von meiner Angst beherrschen lasse.
Hallo Underworld, 

Ich kann deinen Frust verstehen und kann dir selber schlecht Rat zum Thema Selbstvertrauen geben. 

Aber ich finde es großartig was du machst und für die Beziehung, die du bestimmt haben wirst ist es ein immenser Gewinn. 

Mein Mann kämpft gerade auch gegen die Sucht und er ist jetzt schon, hoffentlich nicht nur vorübergehend, ein anderer Mensch als zuvor. 

Ich kämpfe auch mit der Vergangenheit. Hoffentlich wird es irgendwann leichter.
LG
Lieber Underworld, also ich kenne Männer, die nie in einer Porno Schleife waren und sich trotzdem wahnsinnig schwer tun Frauen anzusprechen, kennenzulernen... wie viel an Zeit du wirklich verloren hast ist nicht so ganz klar, sicher ist dass du jetzt Zeit gewinnst... davon bin ich überzeugt... aber gesichert, dass du jetzt Frauen kennen lernen wirst und so weiter ist das keinesfalls, gewinnen tut man aus meiner Sicht eher das Leben und Kontakt zu sich selbst...
Ja natürlich, das ist kein Automatismus zwischen dem Verzicht auf Porno und dem Kennenlernen von Frauen.
Wie viel Zeit ich verloren habe? Ich würde sagen, die letzten sieben Jahre knapp nach meiner Beziehung. Anstatt wieder auf die Suche zu gehen habe ich halt den einfachen Weg genommen. In der Zeit habe ich keine Versuche unternommen eine Beziehung einzugehen.
Und ja, natürlich das Gewinnen des eigenen Leben und der Kontakt zu sich selbst ist ein enorm wichtiger Gewinn.
Es ist auch klar, dass nur durch den Pornoverzicht mein Charakter nicht komplett anders wird oder ich ein Womanizer werde. Das ist mir schon klar. Aber erst Mal ist dieses dysfunktionale Verhalten, das jeder Beziehung im Weg steht, weg.
Ich habe bisher immer den süchtigen Ansatz in meinem Leben gewählt. Also eine Selbstbefriedigung. Ich konsumiere irgendwas und bin dann "glücklich". Andere Menschen, tiefere Beziehungen benötige ich dafür nicht.
Jetzt erkenne ich halt so langsam, dass dieser Weg hochgradig gefährlich ist weil er mich immer weiter weg treibt von meinen Mitmenschen.
Wie ist es bei dir? Bist du in einer Beziehung? Konntest du trotz Pornokonsum Beziehungen führen?
Vielleicht ist es auch immer ein Unterschied ob ein Single Pornos konsumiert und deshalb gar nicht aus seiner Blase herauskommt oder ob ein Mann in einer Beziehung Pornos konsumiert.
Die Motivlage ist eine völlig andere.
Gestern, 18.02.2022, Tag 84 oP.
Nächstes Ziel wird für mich sein, die Masturbation runter zu fahren und sexuelle Befriedigung wieder bei und mit anderen zu suchen. Ich weiß, ich wiederhole mich hier ziemlich oft. Vielleicht ist der ein oder andere davon schon genervt. Aber das sollte mir egal sein.
Ich weiß, das ich das kann.

Ich bewege mich aus einer Position als Single heraus, daher wird dies meine Aufgabe sein.
Männer die in einer Beziehung sind, haben ganz andere Aufgaben. Sie müssen ihre Sexualität in der Beziehung wieder aufleben lassen. Wobei es mir immer noch ein Rätsel ist. Als ich in einer Beziehung war habe ich Pornos konsumiert. Aber! Ich habe regelmäßig Sex mit meiner Partnerin gewollt. Wie kann es so weiter kommen das ein Mann lieber wichst statt echten Sex zu haben? So war es in meiner Beziehung nie.
Ich meine ja, die Menschen in Pornos sind meistens hyperästhetisch, aber diese Ansprüche kann ich nicht an die Realität stellen. Erstens nicht an meine Partnerin, aber auch nicht an mich. Die Realität ist immer ein bisschen zerknittert. Stelle ich pornographische Ansprüche an die Realität muss ich scheitern.
Meine Ex hat nie so laut gestöhnt, hat nie so lange geblasen, nie alles mitgemacht wie im Porno. Und trotzdem war es immer befriedigender mit ihr im Bett zu sein als mit der Hand vor dem Rechner.
Wenn ich da wieder hinkomme und dann noch auf Pornos verzichte, kann die Zukunft wirklich gut werden.
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