Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

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Heute wird Tag 8 sein. Die letzten Tage nicht Zuhause gewesen und daher auch keine Möglichkeit für Konsum.  Es geht mir aktuell gut, jedoch habe ich Sorge vor dem Lockdown. Diese Isolation wird diesmal wesentlich anstrengender sein als beim letzten Mal. Da ich alleine lebe ohne Partner wird es besonders anstrengend. Wenn dann ein Tag da ist an dem ich nicht rede weil keiner da ist, dann kann Pornographie schnell zum Ersatz werden für menschlichen Kontakt....
Das Ganze gestaltet sich schwieriger als ich gedacht hatte. Heute beginnt wieder Tag 1. Es ist mir immer wieder passiert dass ich keinen Sinn in dem Ganzen gesehen habe und immer wieder die Frage aufkam wofür ich das Ganze eigentlich mache. In erster Linie sollte ich es für mich machen, um mir wieder ins Gesicht schauen zu können, um wieder gesjunde Beziehungen eingehen zu können die nicht immer wieder von Scham und Verstecken dominiert werden. Um endlich wieder das Gefühl eines ganzen Lebens empfinden zu können und nicht immer wieder über weite Teile meines Lebens schweigen zu müssen. Denn Pornographie sorgt wie alle anderen Süchte für Scham.
Auf ein Neues.
Steck den Kopf nicht in den Sand .. und lerne daraus.

Wichtig ist das du analysierst wo und wie dich der Suchtteufel erwischt hat .. und überlege dir eine Strategie dies in Zukunft zu vermeiden.

Jeder Tag ohne Pornos ist ein gewonnener Tag !
Danke dir ITGuy, eine richtige ANalyse ist verdammt schwierig. Ich vermute bei mir ist es eine Mischung aus Langeweile, Einsamkeit und dem sehnsüchtigen Verlangen mit einem anderen Menschen zusammen zu sein.
Gestern war Tag 7 ohne Pornos. SB bekomme ich nicht reguliert. Das macht es auch immer wieder zu einem Ritt auf der Rasierklinge, denn die Gedanken sind dann ganz schnell da, dass es sowieso egal ist und ich mir auch einen auf die Pornos runterholen kann. Meine Phantasien und Gedanken sind immer noch überschwemmt von den Bildern. Ich versuche bei der SB mein eigenes Kopfkino anzuschalten, meistens schiebt sich dann irgendeine Sequenz dazwischen. Ich  versuche das einfach zu akzeptieren und nicht dagegen anzukämpfen.
Weiter auf dem Weg!
Mitte November das letzte Mal hier gewesen. Mal eben sieben Wochen im Klo versenkt. Die Zeit bestand fast komplett aus einem einzigen Rückfall. Ich habe Angst nicht davon loszukommen. Mein Leben ist in zwei Teile geteilt, das mit anderen Menschen und das mit Pornos. Es fühlt sich so an, als ob ich eine Maske tragen würde und ich könnte sie jederzeit verlieren so dass jeder sehen würde wie ekelhaft und pervers ich darunter bin. Ich weiß nicht mehr weiter. Der Lockdown macht es nicht besser; ständig zu Hause sitzend, alleine, alle Bücher gelesen, alle Videospiele, irgendwann bleibt nur noch der Schwanz. Heilige Scheiße. Manchmal wünschte ich die Gesetzgeber würden Pornos im Internet mit einer echten Sperre belegen damit sie nicht mehr so leicht erreichbar sind. Ich würde niemals Geld dafür ausgeben und somit hätte sich das Problem erledigt. Haha, witzige Argumentation. Tatsächlich habe ich noch nie in meinem Leben einen Porno gekauft. Ich werde mir selbst hier jetzt nichts versprechen, aber ich habe ganz ehrlich den großen Wunsch endlich mit der ganzen Idiotie aufzuhören und endlich noch etwas von der Sexualität im Real Life mitbekommen. Um nicht irgendwann in zwanzig Jahren der vergangenen Zeit hinterherzutrauern in der die Potenz noch da war.
Hallo underworld, ich weiß genau was du meinst. Du bist da absolut nicht alleine. Wir alle kämpfen mit dieser Scheiße. Es gibt auch bei mir immer wieder Höhen und Tiefen und ich stecke
auch zur Zeit in so einer Phase, wo ich mir denke, verdammt, das scheint aussichtlos zu sein.

Auch bei mir sind es oft Streß, Frust, Langweilige oder Einsamkeit, die mich in diese Sucht treiben. Ich versuche immer Auswegen zu finden, Sport, HObbys , Familie aber trotzdem ist dieser Suchttrieb immer wieder da, und es kommt hoch. Wahnsinn.

Ja was soll man sonst dazu sagen? Der Staat sollte meiner Meinung nach dieses Riesenproblem endlich anerkennen und diese Scheiß Seiten sperren und abschalten. Absolut!
Genauso auch alle anderen Drecksseiten. Auf was warten die eigentlich? Oder ist es beabsichtigt, bis irgendwann die meisten Menschen psychisch kaputtgehen? Man weiß es nicht
Ja, wenn man jetzt in so ein Abwärtsstrudel kommt, dann ist es jetzt gerade sehr schwer
da rauszukommen, man muss richtig kämpfen..
Hallo underworld,
stimmt, alleine der Zwang sich bei einer Webseite anzumelden hat mich bis jetzt immer vom Konsum abgehalten, geschweige denn, wenn es was gekostet hätte ... Ja, und eine nette Frau an deiner Seite, das ist und bleibt wohl das beste Argument, um mit dem Zeug endlich ratzfatz Schluss zu machen. Ich habe mich schon lange von der Illusion verabschiedet, in einem Lokal oder an einer Haltestelle eine Frau kennenzulernen. Es hat eigentlich schon seit 20 Jahren immer nur mit Anzeigen, oder der Anmeldung bei einer Partnerbörse geklappt. Leider bisher nicht auf Dauer, aber vielleicht wird's ja noch was damit ... Wichtig ist, die Hoffnung nie aufzugeben. Trennungen tun weh, sie bringen dich aber auch auf ein neues Bewusstseinsniveau.

Kopf hoch, Rudi
Vielen Dank für eure Antworten. Das zeigt mir nochmal, ich bin nicht der Einzige der damit zu kämpfen hat, denn so kommt es einem immer vor wenn man alleine vor dem Rechner mit sprichwörtlich runtergelassener Hose sitzt. Ich weiß natürlich dass der Wunsch nach einem Verbot von Pornographie mich nur von meiner eigenen Verantwortung entbinden soll. Es ist wie beim Alkohol, nur weil ich selbst ein Problem damit habe heißt das noch lange nicht ihn zu verbieten und es liegt in meiner Verantwortung ob ich ihn trinke oder nicht. Genauso bei den Pornos, es ist schlicht nur eine weitere Lüge. Nicht die bösen Pornoseiten sind schuld an meinem Konsum sondern meine Sucht und meine Ängste. Trotzdem wäre es natürlich schön wenn es nicht ganz so leicht wäre.
Letztens war ich in einem Sexshop und habe etwas gekauft, da spazierten Pärchen herum und diskutierten was sie sich fürs Bett kaufen könnten. Ich stand daneben und wäre am liebsten in Tränen ausgebrochen weil ich mir ebenfalls solch eine Offenheit wünsche.
@Rudi: Meine längste Beziehung war 8 Jahre lang. In der Zeit habe ich Pornos konsumiert wie sonst auch immer. Mag auch daran liegen dass sie leicht frigide war, aber primär an meinen unerfüllten Sehnsüchten.

Bisher habe ich mich noch nicht getraut mich in Partnerbörsen anzumelden. Mein Selbstwertgefühl ist ziemlich am Boden. Dabei bin ich tageslichttauglich, bin beruflich gut ausgebildet und habe Potential. Da sind wir schon bei einem Knackpunkt. Potential heißt nicht Umsetzung.
In den letzten Jahren ist einiges schiefgelaufen und ich habe mittlerweile Angst Menschen in mein Leben zu lassen.
Was ich jetzt schreibe soll bitte nicht falsch verstanden werden: Oft sehe ich Menschen in Wohnsituationen und auch in körperlicher Verfassung bei denen ich mich frage, wie kann es möglich sein dass diese Menschen Partner finden und auch noch Sex mit ihnen haben? Sie sind dermaßen unästhetisch, ich würde sie niemals anfassen wollen. Wie kann es sein, dass diese Menschen in einem gewissen Sinne so von sich überzeugt sind andere von sich überzeugen zu können? Ich meine, machen wir uns nichts vor. Zu Beginn einer Beziehung steht das Körperlich/Ästhetische doch stark im Vordergrund.
Dann schaue ich auf mein eigenes Leben und komme zu folgendem Schluss (völlig idiotisch); Wenn ich es nicht schaffe, dann muss ich wohl unter diesen Menschen stehen und bin noch weniger wert geliebt zu werden. Also muss ich noch hässlicher (bitte bitte nicht missverstehen) sein als diese und völlig unwert.
Nur um das nochmal zu betonen: Ich behandle alle Menschen mit Respekt, das da oben ist nur mein krankes Denken. Das, was ich über mich selbst denke.
Heute ist Tag 1.  Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Tagsüber immer wieder Impulse gehabt an den Rechner zu gehen, jedoch rechtzeitig erkannt was dort gerade in mir vorgeht und ich einfach nur wieder flüchten will vor den Herausforderungen.
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