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Normale Version: Brauche einen guten Psychologen/in im Raum Köln - Bitte helft mir!
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Hatte grad mal wieder einen Rückfall und bin total und komplett am Ende. Ich brauche professionelle Hilfe, möglichst schnell. Aber ich hab keine Erfahrungen mit Psychotherapie und dergleichen und das ist ein totaler Dschungel. Bitte, wenn irgendjemand da draußen einen Tipp hat für eine gute Psychotherapie im Raum Köln, ich bin über JEDEN Tipp froh. Ich kann das nicht mehr lange durchhalten, seit über 15 Jahren hab ich diese Sucht, diese Obsessionen und kranken Fetisch-Gedanken. Seit 8 Jahren kämpfe ich dagegen aktiv an. Es macht einen nur noch fertig, ständig Suizidgedanken (aber ich will doch LEBEN!) Das anonyme schreiben im Internet bringt nichts.

Shit Shit Shit...ich kann nicht mehr...
@Lieber David,

Es tut echt weh, das zu lesen. Bitte gib nicht auf!

Schau mal bei Google unter Verhaltenstherapie und lies Dir die Bewertungen durch. Dann ruf ein paar Therapeuten an und mach" die Dringlichkeit eines baldigen Termins deutlich.

Leider sind die Wartezeiten oft lang. Da braucht man etwas Glück.

Du solltest allerdings nichts von Selbstmordgedanken erzählen. Dann kommst Du direkt in die Klinik, es sei denn, das willst Du. Aber auch bei guten Kliniken gibt es Wartezeiten. Das heißt, Sie stecken Dich erstmal da hin, wo Platz ist. Und das ist leider oft eine Klinik, wo Du nicht hinkommen wollen würdest.

Auch die Krankenkasse kann Dir Therapeuten empfehlen oder Dein Hausarzt.

Wenn Du jemanden hast (einen guten Freund, Freundin, Familie...), vertrau Dich Ihnen an, auch wenn es Dir schwer fällt. Es wird Dich befreien. Du solltest jetzt nicht allein sein!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Geduldige
Hey David,

traurig dass zu lesen. Ich wollte dir kurz sagen, mein Mann und ich waren heute bei der Suchtberatungsstelle der Caritas.
Wirklich, ich muss schon sagen, sehr kompetent.
Die kann ich dir nur ans Herz legen.
Mein Mann war die letzten Monate in der ambulanten Psychotherapie, der Therapeut taugt meiner Meinung nach nicht.
Auch ist es sehr schwer momentan einen Platz zu bekommen.
Wenn das dennoch dein Weg ist, mach deinen Leidensdruck klar. Unmissverständlich.
Aber wie Geduldige schon schreibt, erwähne nicht gleich suizid.

Mehr über den Termin bei der Caritas kannst du gerne bei mir nachlesen.
Da würdest du auch einen Termin bekommen und die helfen dir den weiteren Weg zu organisieren.
Ich war heute echt begeistert.
Unser nächster Schritt ist die

Psychotherapeutische Ambulanz der AVM.

Das sind junge Therapeuten noch nicht lang aus'm Studium, aber die sollen total fit sein und auch nicht verklemmt.
Mir persönlich hilft das wenn ich reden kann wie mir der Schnabel gewachsen ist...

Schau doch mal, vielleicht gibt es das auch in deiner Stadt.

Kopf hoch, David.
Crow.
Super Idee Crow und auch noch kostenfrei wenn ich richtig liege. So sparst Du Dir zudem den Gang zum Hausarzt zwecks Überweisung.

Selbsthilfegruppen nehmen auch sofort Leute auf, und es ist kostenlos. Wäre vielleicht noch eine parallele Variante damit Du Dich öfter austauschen kannst.
(06.05.2021, 19:47)Geduldige schrieb: [ -> ]@Lieber David,

Es tut echt weh, das zu lesen. Bitte gib nicht auf!

Schau mal bei Google unter Verhaltenstherapie und lies Dir die Bewertungen durch. Dann ruf ein paar Therapeuten an und mach" die Dringlichkeit eines baldigen Termins deutlich.

Hallo Geduldige, danke für deinen Zuspruch. Hatte vorgestern Abend fast einen kleinen Nervenzusammenbruch, weil ich einfach nicht mehr kann. Danke für das Stichwort, ich werde danach in meiner Umgebung suchen.

(06.05.2021, 19:47)Geduldige schrieb: [ -> ]Wenn Du jemanden hast (einen guten Freund, Freundin, Familie...), vertrau Dich Ihnen an, auch wenn es Dir schwer fällt. Es wird Dich befreien. Du solltest jetzt nicht allein sein!

Das ist echt schwierig. Es würde mir so sehr helfen, leider habe ich keine Beziehung und kann mir auch sonst nicht vorstellen, wem ich das erzählen sollte. Das wäre schon ein krasser Schritt, wobei meine Situation eigentlich noch krasser ist. Ich beneide die Süchtigen, die eine Ehefrau oder Freundin haben, die sie unterstützen. Jemand der nach einem schaut, und eine über die schwierigen Phasen hinweghilft.
(06.05.2021, 22:39)Crow schrieb: [ -> ]Ich wollte dir kurz sagen, mein Mann und ich waren heute bei der Suchtberatungsstelle der Caritas. 
Wirklich, ich muss schon sagen, sehr kompetent.
Die kann ich dir nur ans Herz legen.
Mein Mann war die letzten Monate in der ambulanten Psychotherapie,  der Therapeut taugt meiner Meinung nach nicht.
Auch ist es sehr schwer momentan einen Platz zu bekommen.
Wenn das dennoch dein Weg ist, mach deinen Leidensdruck klar. Unmissverständlich.
Aber wie Geduldige schon schreibt, erwähne nicht gleich suizid.

Mehr über den Termin bei der Caritas kannst du gerne bei mir nachlesen.
Da würdest du auch einen Termin bekommen und die helfen dir den weiteren Weg zu organisieren.
Ich war heute echt begeistert.
Unser nächster Schritt ist die

Psychotherapeutische Ambulanz der AVM.

Das sind junge Therapeuten noch nicht lang aus'm Studium, aber die sollen total fit sein und auch nicht verklemmt.
Mir persönlich hilft das wenn ich reden kann wie mir der Schnabel gewachsen ist...

Schau doch mal, vielleicht gibt es das auch in deiner Stadt.

Kopf hoch, David.
Crow.

Danke auch dir für deine Ratschläge, ich werde mich erkundigen ob es eine solche Beratungsstelle hier auch gibt. Das Problem was ich bei so allgemeinen Beratungstellen ein bisschen sehe, ist dass die evtl Pornosucht noch nicht als "echte" Sucht anerkennen. Aber wenn das bei euch der Fall gewesen ist, sollte ich es vielleicht auch mal versuchen.

Auch die AVM werde ich mir mal ansehen. Hab woanders schon mal gelesen, dass es auch deutlich leichter sein soll, bei diesen Ausbildungsstätten an Therapieplätze zu kommen. Mal sehen was es da hier gibt.

Und auf jeden Fall dicker Daumen hoch dass du deinen Mann bei diesem Weg unterstützt. Vergiss nie, wenn er mal einen Rückfall hat: Es geht nicht um dich, das ist wie Kokain mit einer guten Mahlzeit zu vergleichen. Der Kokainsüchtige wird (solange er drauf ist) immer das Kokain vorziehen, da kann die Mahlzeit noch so schmackhaft sein. Erst der Entzug bringt die Freiheit Smile
Hey David,
Danke für deine Worte.
So leicht ist das leider für mich nicht.
Heute steht wieder Trennung im Raum... ich leide unter Depressionen und Borderline. Ich kann dir nicht sagen wie gern ich mich schneiden möchte...
Bisher bin ich stark. Naja, mehr oder weniger...ich betäube meine Gefühle mit Beruhigungsmittel und Alkohol.
Wie lange das funktioniert, weiß ich nicht.

Ach ja, ich finde definitiv, dass sie Porno als sucht ernstgenommen hat.
Daran hab ich keinen Zweifel. Du solltest es definitiv versuchen.
(08.05.2021, 17:10)Crow schrieb: [ -> ]Hey David,
Danke für deine Worte.
So leicht ist das leider für mich nicht.
Heute steht wieder Trennung im Raum... ich leide unter Depressionen und Borderline.  Ich kann dir nicht sagen wie gern ich mich schneiden möchte...
Bisher bin ich stark. Naja, mehr oder weniger...ich betäube meine Gefühle mit Beruhigungsmittel und Alkohol.
Wie lange das funktioniert, weiß ich nicht.

Bleib stark, und zöger nicht zu lange auch einen Schlussstrich zu ziehen. Du hast keine Pflicht zu absoluten Selbstaufgabe.

Würde dir gerne mehr Tipps geben, aber mit null Beziehungserfahrung (danke an meine Sucht...) macht das wohl eher keinen Sinn.
@Lieber David,

das wird schon! Macht Dir nicht so viele Gedanken darum, was sein könnte. Es kann doch nur noch besser werden.

Die Pornosucht gehört ja mit zur Sparte Online-/Mediensucht. Inzwischen sollte auch diese Art der Sucht bei allen Therapeuten angekommen sein. Das war sicher vor einigen Jahren noch anders.

Mag schon sein, dass es mit Partnerin einfacher wäre. Aber unterschätze dabei nicht, dass die Sucht des Partners auch mit der Partnerin etwas macht und somit beide vor eine große Herausforderung stellen kann. Die Beziehungen leiden oft darunter, und es kommt zu Spannungen, Konflikten, Stress und Druck. Und nicht jede Beziehung hält sowas aus.

Such' Dir einen Therapeuten und evtl. noch eine Selbsthilfegruppe mit Gleichgesinnten. Vielleicht bist Du irgendwann soweit, es jemandem aus Deinem nahen Umfeld anzuvertrauen oder auch nicht. Sicher wirst Du früher oder später eine Freundin haben. Aber Du solltest eine Beziehung nicht als Voraussetzung für Dein Vorhaben sehen. Dir geht es JETZT schlecht, also nimm jede Hilfe in Anspruch, die Du kriegen kannst!

Du schaffst das schon!

LG Geduldige
Im Raum Köln kenne ich leider niemanden. Eher im Raum Hamburg, da kenne ich einen sehr guten Psychologen, der definitiv helfen kann. Aber ob du den weiten Weg machen willst, ist wieder eine andere Sache
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