Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

Normale Version: Kababan Tagebuch
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
Bleib stark! Das kannst du und das wird klappen! Du brauchst keinen porn!
Denk an das Geschenk!
Danke Dir!

Zur Erinnerung an mich selbst: Ich muss nicht auf starken Suchtdruck reagieren.
Hoi so nette Berichte deine Berichte... Bleib dran... Ich bin bei 7 Monaten ohne Porn, habe gerade eine ganz positive Erfahrung: Ich treffe mich wieder mit einer Frau, die ich unglaublich mag und die unglaublich schön ist... Früher hatte ich so einen druck wenn ich sie sah, vermutlich wegen der Kopfbilder und was dann passieren sollte/musste... Ich kann mich ihr etwas langsamer nähern ohne (nur) geblendet zu sein.. Ich sehe wieder einen Menschen, kein reines Sexobjekt... Ich bin noch immer Meilenweit von normal entfernt, aber immerhin... Der Pornentzug bewirkt jedenfalls "Etwas".... ich würde sagen Gutes..
Hey Kababan, ganz genau. Du musst nicht direkt reagieren. Du kannst auch einen Moment (oder auch zwei oder drei) verstreichen lassen. Oft legt sich der Druck dann schon. Das habe ich immer wieder erlebt. Top, weiter so!
Danke für euren Zuspruch! Das tut gut.

Ich merke zur Zeit

- eine gestiegene Selbstsicherheit.
- eine stärkere Gereiztheit und Wut. Kleinigkeiten bringen mich zum Kochen. Ich habe jahrelang Aggressionen unbewusst unterdrückt, glaube ich. Das ist ein Thema, dass ich angehen will. Ich weiß nur noch nicht wie.
- größere Empathie und Mitgefühl.

Ich fühle also deutlich mehr, bin aber tendenziell ruhiger im Kopf und mehr in meinem Körper verankert.

Ich war Opfer und Täter von Gewalt von früher Kindheit an. Anfangs Opfer dann mehr Täter. Mit 17 Jahren dachte ich, dass ich ausgestiegen wäre. Ich wollte, dass es allen gut geht. Es sollte immer harmonisch sein. Aus Angst vor Konflikt und den möglichen Folgen (Eskalation) habe ich meine Bedürfnisse meist hintenangestellt. Meine Wut habe ich dann mehr auf mich selbst gerichtet oder gar nicht wahrgenommen. Das hat zu nichts Gutem geführt.

Ich möchte lernen,
- dass es okay ist wütend zu sein.
- dass Wut nicht zwangsläufig zu Gewalt führt.
- wie ich Wut in einem geordneten Rahmen ausleben kann.

Wie lerne ich das? Ich weiß es nicht. Es ist aber wichtig meine Wut zu akzeptieren, das weiß ich.
Momentan fühle ich keine Wut.
Ich will und werde mir täglich Zeit nehmen um meine Trauer, meine Verzweiflung, die kleiner werdende Mauer und die Liebe, die irgendwo dazwischen steckt, in meinem Herzen zu spüren.
Gleichzeitig will und werde ich mir noch mehr Zeit nehmen, richtig losballern und meine Lebensziele jagen.
Wofür sonst höre ich mit der Pornoscheiße auf?
Heute ist Tag 28, morgen bin ich in der fünften Woche.
Das ist für meine Verhältnisse echt gut.
Ich klopfe mir auf die Schulter, weiß aber auch, dass noch eine extrem lange Reise vor mir liegen wird.
positives: ich bin leichter zum Lachen zu bringen.

Mein Verlangen nach Porno steigt wieder.
Ich habe genug Tools um damit umzugehen.
Ich erwische mich, dass ich gedanklich in der Verdrängungsphase bin.

Typische Gedanken: "Ich habe das Härteste bereits überstanden."; "So wirklich pornosüchtig bin ich ja nicht."
"Es läuft gerade gut, warum noch streng sein."

Diese Selbstüberschätzung war schon einmal mein Genickbruch. Obige Gedanken/Einschätzungen entsprechen nicht der Realität.
Ich passe auf.
Ich hatte zwei Stunden durchgehend sehr großen Druck.
Ich war stärker, bin jetzt sehr müde und komme langsam wieder in die Gegenwart.
Ich habe öfters gelesen, dass die erste Woche die härteste sei.
Das ist ein Witz.
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18