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Normale Version: Warum die 90 Tage Challenge so häufig nicht funktioniert
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Hallo Leute,

von Anfang an hab ich das Gefühl gehabt, wenn man sich einfach nur das Ziel setzt einen gewissen Zeitraum durchzuhalten, dass man dann zwangsläufig immer scheitern wird.

Im Grunde ist die Chance erfolgreich zu sein bei gefühlten 2% - wenn überhaupt.

Selbst Leute, die die 90 Tage Challenge geschafft haben wurden wieder rückfällig.

Hier habe ich den Clip eines schlauen Professors gefunden, der darüber spricht, wie man mit den Dingen im allgemeinen umgehen sollte. Er spricht über Ziele, Strategien und Systeme. Und die Zusammenfassung dieses Clips lautet:

ZIELE SIND FÜR LOSER

https://www.youtube.com/watch?v=gemEhDLtl_I



90 Tage Challenge? - Ich schätze wir sollten umdenken
Ich möchte ein Beispiel geben, in dem ich ein System vorstelle, wie man gewisse Suchtprobleme überwinden kann.

Ich bin Süchtig nach Süßigkeiten. Ich kann da einfach nicht widerstehen. Und ich bin ein Stressfresser. Ich esse definitiv zu viel, vielleicht auch zu ungesund. Mir fehlt das Sattgefühl – das Gefühl (ihr könnt es euch sicher denken) der Befriedigung.
Mein Gewicht war eher schon knapp über dem normalen Bereich. Es war absolut nicht dramatisch, aber die Gewichtszunahme der letzten 10 Jahre gab mir zu denken.

Also dachte ich mir eine Art Diät aus. Und sie funktioniert sogar – und zwar langfristig. Ich hab einfach verschiedene kleine Maßnahmen teils das Essen, teils das allgemeine Leben betreffend eingeführt.

1. Ich habe über Monate keinen Computer zu Hause, damit kuck ich abends keine Serien mehr (stundenlanges bewegungsloses rumsitzen)
2. Auch die Schokoladentafel zur Serie gibt es damit nicht mehr
3. Ich esse abends nur noch Hülsenfrüchte oder Feinfrostgemüse (keine Kohlenhydrate)
4. Dazu sind die Mengen beim Abendbrot limitiert
5. Nach dem Abendbrot gibt es ein alkoholfreies Bier (das macht ein gewisses Sättigungsgefühl)
6. Das Abendessen wird so weit wie möglich vorgezogen ca. 17:00 Uhr
7. Ich fühle während des Essens in meinen Bauch – was ist satt sein?, wie fühlt sich das an?
8. Ich fühle den Hunger – und bewerte ihn positiv (er macht ja schlank)
9 Ich fordere mich heraus, in dem ich Hungerphasen noch ein bis zwei Stunden hinauszögere bevor ich was esse
10. Ich versuch mich etwas mehr zu bewegen
11. Kein Zucker mehr in den Kaffee
12.Keine Zwischensnacks
13. Ich kaufe mehr Obst und Gemüse ein
14. Ich esse weniger Fleisch
15. Ich arbeite nur 3 Tage in der Woche und versuche Stress zu vermeiden
16. Ich wiege mich mehrmals die Woche, notiere die Werte und vergleiche sie mit den vorigen Werten (eine positive Entwicklung gibt ein gutes Gefühl)
17. Ich kuck auf der Straße zur Abwechslung nicht auf sexy Frauen, sondern auf dicke Menschen und freue mich, dass ich schlank bin
18. Zu jeder Mahlzeit einen Apfel

Einige dieser Regeln sind erst im Laufe des Prozesses entstanden. Das ganze ist eher ein Spiel mit mir selbst, nichts ist wirklich fest vorgeschrieben.
Keine dieser Regeln wird zu 100% Umgesetzt. Manche sogar nur zu 10% - dennoch funktioniert das System. Ich kann von Tag zu Tag variieren. Ich muss mich nicht scheiße fühlen, weil ich mal 4 Stücken Torte esse, RÜCKFÄLLE sind vollkommen OK, selbst wochenlanges Schlemmen hab ich schon überstanden – das Gesamtsystem federt das ab - die Waage lügt nicht.


So, und nun bitte mal Vorschläge für den spielerischen Umgang mit der Pornosucht!
Gegenfrage: Hast du selbst Ideen für einen spielerischen Umgang mit der Pornosucht?
Mir fällt da gerade spontan eine Frau ein die selbst Pornos im Sexleben als Bereicherung ansieht und mit der man alles ausleben kann?

Bei Dicken ist es ja dann doch immer augenfällig was ihr Problem ist. Wenn so etwas bei Pornos auch funktionieren würde...

vielleicht Variationen:
8) ich fühle die sexuelle Erregung - und bewerte sie positiv (aber wohin damit wenn kein Partner vorhanden ist?)
16) ich dokumentiere meine sexuellen Phantasien und überlege wie ich sie ausleben kann.

aber irgendwie trifft es das ja doch nicht ganz.

Edit: Danke für das Video!
Ich denke im Kern steht der Fokus," Was würde ein gesunder Mensch machen."

3x die Woche Sport machen. Ja.
3x die Woche P.Filme schauen. Nein.
Hallo Leute,

ich habe jetzt mal einen Rahmen entwickelt, der vielleicht als Möglichkeit angesehen werden kann. Was haltet ihr davon?


DER UMGANG MIT PORN

1. Porn nur noch ein mal pro Woche oder weniger, je nach dem
2. Wenn Porn, dann nur noch eine Stunde Laufzeit
3. Bei Filmen nur noch gemäßigte Standards, keine Extremen Sachen (vielleicht Vintagefilme oder so)
4. Achte darauf, dass du Filme ankuckst, in denen Frauen korrekt behandelt werden (Erschaffe dir Tabus)
5. Suche gezielt nach Filmen, in denen der Mann passiv kommt, durch die Frau, ohne selbst Hand an sich zu legen und betrachte das als Ideal, das man im wahren Leben umsetzen muss


VERÄNDERE DEIN LEBEN

6. Lebe weitestgehendst stressfrei
7. limitiere deine Zeit an Computer und Smartphone
8. limitiere auch anderen Medienkonsum (Netflix, Tinder, Computerspiele usw.)
9. Suche für Frustsituationen Alternativen (z.B. Sport treiben usw.)
10. Schaff dir Freiräume im Leben, in denen Sex keine Rolle spielt


DEIN VERHALTEN IM ALLTAG

11. Verzichte darauf Frauen auf der Straße anzukucken und zu sexualisieren
12. Stattdessen kuck dir attraktive Männer an und spekuliere darüber ob sie vielleicht pornosüchtig sind
13. Erschaffe dir Tabus und Grenzen (z.B. die Frau vom Kumpel zu sexualisieren ist ebenso tabu wie man ja auch nicht die eigene Mutter anstarrt)


DER UMGANG MIT FRAUEN und natürlich auch mit Männern

14. Gib der eigenen Frau mal eine Kuss (ohne sexuelle Hintergedanken)
15. Umarme deine Frau und genieße ihre Nähe (ohne sexuelle Hintergedanken)
16. Überprüfe das Verhältnis zu deiner eigenen Frau (fühlst du dich mit ihr noch wohl?)
17. Erschaffe neue Werte, die dein Verhältnis zu Frauen bestimmen z.B. Nähe, Intimität, Sanftheit, Zärtlichkeit
18. Versuche den Grad deiner sexuellen Erregung davon abhängig zu machen


DER UMGANG MIT DIR SELBST

19. Mach dir bewusst, dass ca. 10 - 20 Prozent der Männer pornosüchtig sind und Erektionsprobleme haben, und dass damit deine sexuelle Attraktivität (auch wenn es von Außen erst mal nicht erkennbar ist) mit jedem Tag steigt
20. Genieße deine Erregung, spüre sie und versuche sie zu erforschen
21. Lerne zu unterscheiden: natürliche Erregung und Psycho/Stresserregung
22. Onaniere nur noch jeden zweiten Tag
23. Fordere dich heraus und versuche so lang wie möglich enthaltsam zu sein, wenn du versagst ist das aber nicht so schlimm, es ist nur ein Spiel
24. Vor dem Treffen mit einer Frau sei 3 - 4 Tage enthaltsam
25. Onaniere so sanft wie möglich
26 Onaniere wenn möglich ohne Pornos
27. Versuche beim Sex nicht Pornos zu kopieren
28. Achte beim Sex verstärkt auf direkte, intensive Eindrücke wie Geschmack, Geruch, die Wärme des Körpers oder Berührungen und geil dich daran auf, statt auf Anblick oder Stil


DER UMGANG MIT DIESEM SPIEL

29. Erschaffe dir aus Regeln und Werten ein System, in dem dein Verhalten über lange Zeit stabil in einem gewissen Rahmen läuft
30. Entwickel dir eigene persönliche Regeln, die in diesem Text vielleicht noch nicht vorkommen
31. Sei kreativ und spontan und fordere dich selbst heraus
32. Vertraue darauf, dass die Gesamtheit aller Maßnahmen langfristig zu Erfolgen führt
33. Nichts hiervon muss zu 100% eingehalten werden - im Gegenteil. Der Kick beim Sex verstärkt sich durch den Tabubruch. Man muss Tabus haben, um einen Kick zu erleben. Um so mehr Tabus man hat, um so stärker ist der Kick. Finde deinen eigenen Weg. Es gibt kein Ziel.
Das Cumshot-Paradox


Ich möchte noch mal eine Erläuterung geben zu einem Ideal, das ich in oben angeführter Liste erwähnt habe und das wir anstreben sollten. Natürlich nicht als vordefiniertes Ziel, sondern durch spielerisches Ausprobieren.

Mir ist irgendwann mal aufgefallen, dass in 90 Prozent aller Pornofilme der Mann am Ende Hand an sich legen muss und auf die Frau abspritzt. Teilweise merkt man deutlich, dass die Typen sich richtig anstrengen müssen um zu kommen. Diese Herren sind wie wir, schon ganz schön abgestumpft. Ich schätze mal Pornodarsteller sind auch Pornokonsumenten.

Feministinnen würden Einen Cumshot als Machtdemonstration des Mannes gegenüber der Frau interpretieren, wenn er sie aktiv! besudelt. Die Frauen, die ich persönlich so in meinem Leben kannte, standen auch nicht so auf Cumshots, selten auf den Körper und schon gar nicht ins Gesicht oder in den Mund.

Daneben gibt es einige Filme (sicherlich eine spezielle Kategorie mit einem eigenen Fachbegriff) in denen sich die Männer von den Frauen machen lassen und passiv kommen. Irgendwie sieht man nie das Gesicht von diesen Männern. Sie scheinen über eine hohe Sensibilität zu verfügen und es kommt wirklich viel Sperma raus. Ich gehe stark davon aus, dass es Typen sind, die sich im Griff haben und mehrere Tage oder sogar Wochen vor dem Dreh abstinent sein können.

In solch einer Situation ist die Frau also in einer aktiven Rolle.
So wie der Mann es der Frau ja häufig auch besorgt und sie dabei passiv zum Höhepunkt kommt, so hat die Frau nun die Möglichkeit, sich auf gleiche Weise zu revanchieren. Beide Partner sind gleichwertig. Sie stehen auf einer Stufe. Dazu kommt, dass die Frau, wenn sie es ihrem Mann erfolgreich besorgt ja auch ein Gefühl von Kontrolle hat, das Gefühl mit seinen Empfindungen spielen zu können. Da kann schon ein besonderer Reiz entstehen – dazu der Stolz für ihren Mann so erregend zu sein, dass er sich nicht mehr halten kann. Es ist sowieso eine sehr reizvolle Dominant/Devotsituation – Ist sie Dienerin oder Herrin?

Ich würde schwören, dass eine ganze Menge Frauen aus dieser Situation heraus einen Cumshot genießen können.

Und da besteht das Paradox. Um so geiler man einen Cumshot in Pornos findet um so weniger wird man es von einer realen Frau bekommen. Um so pornosüchtiger – um so weniger Porno im Leben.


Und deswegen sollten wir genau danach streben sehr viel sensibler zu werden.
Zum Thema Rahmen:
Ich möchte an der Stelle auf den Beitrag "Frei von Pornos in zehn Schritten (Video vom Weissen Kreuz)" https://www.porno-sucht.com/forum/showth...p?tid=2714
verweisen. Ich habe den Onlinekurs diese Woche angefangen und gleich am Anfang beim Fragebogen bzw. der einleitenden Einheit geht es um die Unterscheidung von sexuellen Inhalten und Aktivitäten. Hatte für mich einen Aha-Effekt, weil ich natürlich bisher nur mit meiner Brille auf das Thema geschaut habe. Und ich sehe hier bei den Beiträgen unterschiedliche Motive. Von daher kann der Rahmen nur für dich passen, bzw. für Leute mit gleichen "Anforderungsprofil".
Wenn ich die Punkte 4,11,13-17 so sehe klingt das für mich eher nach gesteigerter Sexualität. Ich z.B. sexualisiere Frauen im Alltag nicht. Ich würde sogar behaupten, dass ich tagsüber weniger an Sex denke als andere Männer. Für mich spielt weniger die Sexualität an sich eine Rolle, als viel mehr der Effekt der Betäubung/Ablenkung und dem Gefühlshigh durch den Orgasmus. FÜr mich mussten die Inhalte mit der Zeit auch immer extremer werden, aber das liegt an der körperlichen Komponente, also der Gewöhnung an das Suchtmittel. Ich verbinde Pornos mit Stressreduktion und Entspannung. Wäre ich zu Drogen gekommen wäre ich wahrscheinlich drogenabhängig, nicht pornosüchtig.

Zum Thema Cumshot:
Was machst du beim Pornokonsum? Du schaust anderen Menschen bei Sex zu. Rein optische Reize. Ein Orgasmus bei der normalen Penetration würdest du als Zuschauer nicht mitbekommen. Die Lösung um die Leute bei Laune zu halten: Setze den Orgasmus in Szene. Zeige das Sperma als Beweis. Weil das auf Dauer für den Betrachter auch abstumpft gerne  auch in Gesicht und Mund. Je häufiger du anderen dabei zuschaust und nicht selber Sex hast desto mehr verschaltet sich das in deinem Kopf. Du verbindest Sexualität/Orgsmus nicht mehr mit deinem Körper und deinen Empfindungen, sondern mit den Bildern. Das ist eine große Sch***
Beim echten Sex ist der Cumshot so was von egal. Du bist mit deinem Gegenüber in einem angeregten vielleicht sogar extatischen auf jeden Fall intimen Zustand. Du erlebst den Orgasmus in deinem Körper mit deinem Gegenüber. Dabei ist es völlig egal wo das Sperma landet. Es geht um das Gefühl beim Orgasmus, nicht die Landefläche des Spermas.
Hallo Kondel,

du hast in beiden Fällen völlig recht.

bei dem Cumshotthema ging ich davon aus, dass es auch Sehnsucht vieler Pornosüchtiger ist, dies mal im wirklichen Leben auszuprobieren. Prostituierte bieten das an und nehmen dafür einen Aufpreis. Dies würden sie nicht tun, wenn es keine Nachfrage gäbe. Natürlich kann durch Pornokonsum am Ende der Wunsch in Männern entstanden sein dies auch mal praktisch auszuleben. Ich finde es ist noch eine relativ harmlose Spielvariante beim Sex, und ich wollte diese "Technik" letztendlich nur dafür nutzen abgestumpften Männern (vielleicht mir selbst) eine Motivation zu geben.

Man kann gern deine Einstellung - so etwas als pornoinduzierten Sch*** abzulehnen - zu einem Punkt in der eigenen Liste machen. Im gewissen Sinne beschreibst du ja deine eigenen "sanften, natürlichen" Werte, die ja nicht falsch sind - ganz im Gegenteil.

es ist tatsächlich so, dass ich bei den Punkten hauptsächlich von mir ausgehe. Da habe ich wohl einen Tunnelblick. Möglicherweise ist die ganze Methode (sowie dieser Thread) aus diesem Tunnelblick entstanden und für andere nicht zu gebrauchen. Aber sie funktioniert bei mir in einem gewissen Sinne. Ich habe Teilerfolge - besser als nichts.

Dennoch soll sie als Beispiel dienen, wie man sich ein anderen Lösungsversuch erarbeiten kann, als immer wieder zu dem 90 Tageziel zurückzukehren und sich monatelang beim Scheitern zuzusehen.

Ihr könnt gerne andere Lösungsvorschläge machen. Ich wäre sogar dankbar dafür.

Es geht darum Alternativen zu entwickeln. Insgesamt ist das 90 Tageziel auch nicht komplett falsch. Es motiviert eine Menge Leute, es mal zu versuchen. Vielleicht könnte man ja nur im Verlauf des Scheiterns auf eine Alternative umschwenken. Dann hat man das beste von beiden Varianten.
Hallo Kondel,

hab jetzt endlich mal das Video gesehen. Das passt hier gut rein. Denn es geht weniger darum zu einem bestimmten Punkt zu kommen (ZIEL), als vielmehr verschiedene Maßnahmen zu kombinieren.

Diese wären:

1. Rechenschaftspartner
2. Ursachenforschung
3. Neue Werte aufbauen
4. Neue Angewohnheiten für problematische Situationen

Gerade die Sache mit dem Rechenschaftspartner fand ich sehr gut - das werden wohl die Wenigsten von uns haben.
Auch bei dem Thema neue Angewohnheiten entwickeln, gab es mehrere Punkte die auf der Liste standen.
Dazu gab es mehrere Kategorien: einerseits Vorbeugemaßnahmen (Computer ab 23 Uhr ausschalten) , andererseits Maßnahmen für den akuten Suchtdruck (Liegestütze, Rechenschaftspartner informieren) , dann wieder Lebensveränderungen zum allgemeinen Stressabbau (mehr Sport usw.)

Natürlich wurden auch Zeiten benannt wie 6 Wochen und 12 Wochen. Dort geht es aber mehr darum, wie man sich innerhalb dieser Zeiten fühlt, nicht dass man sie einhalten muss. Stattdessen kann man sich aus verschiedenen kleinen Maßnahmen ein Gerüst bauen, innerhalb dessen man sich bewegt. Der Vorteil besteht halt darin, dass wenn ein Gerüstpfeiler wegbricht, die Gesamtkonstruktion noch hält.

Sehr gut
Ich möchte jetzt noch mal eine andere Sache vorstellen, die dem einen oder anderen helfen könnte. Wenn es nicht funktioniert 90 Tage durchzuhalten könnte es doch eine Lösung sein seinen Pornokonsum zu reduzieren.

Dazu könnte man Stunden zählen.

Ich habe mir z.B. mal meine eigene Tabelle gemacht mit bestimmten Jahreswerten

2013 1000 Stunden voll im Rausch, täglich 3 Stunden konsumiert, keine Freundin, keinen Job
2018 546 Stunden ich hab irgendwann nur noch jeden zweiten Tag 3 Stunden konsumiert
2019 312 Stunden ich hab nur noch 2 mal die Woche 3 Stunden konsumiert, wegen Freundin
2020 120 Stunden ein halbes Jahr nur noch alle zwei Wochen 3 Stunden, weil oft keinen Computer
2021 120 Stunden im Forum aktiv, 70 Tage komplett Pornofrei, ansonsten wegen Freundin selten
2022 96 Stunden den Computer oft Monatelang nicht zu Hause gehabt

immerhin hab ich mich schon beachtlich eingeschränkt. Basierend auf diesen Zahlen kann ich meinen Konsum jetzt noch weiter reduzieren. Würde ich z.B. eine Stunde pro Woche kucken, hätte ich nur noch 52 Stunden im Jahr.

Ich denke, es kann auch sehr sinnvoll sein, sich in ein spezielles Büchlein seine konsumierten Stunden einzutragen. Man kann sich besser visualisieren, wieviel man eigentlich kuckt und versucht seine Zeit sinnvoller einzuteilen. Gut sind auch immer Vergleichswerte, an denen man sich orientiert.

Das hier ist natürlich nicht die Lösung aber vielleicht ein Teil davon.
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