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Normale Version: Ein Leben ohne Selbstbefriedigung! Mein Tagebuch
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Hallo zusammen,

Wie so ziemlich alle hier will auch ich los von Pornographie kommen!
Mein Plan sieht dafür wie folgt aus:
7 Tage : läuft
14 Tage : läuft
1 Monat : läuft
3 Monate : läuft

Aber jetzt zu mir:
Ich bin jetzt 15 Jahre alt und überzeugter Christ! Seit ich 12 Jahre alt bin, konsumiere ich Pornographie, mit Ca. 13 habe ich dann auch angefangen mich selbst zu befriedigen. (1-2 täglich!)
Da ich aber Christ bin und an Gott glaube, muss ich das Thema Pornographie ein für alle mal streichen!
Mein Ziel ist es ein Leben zu führen, in dem ich nicht einmal mehr an Frauen denke oder ihnen hinterher schaue.
Auch habe ich mich schon ein paar wenigen Personen anvertraut und gesagt, das ich von Pornographie gefangen werde, aber frei davon werden will. Meine Eltern wissen es nicht.
Meine längste Zeit ohne Pornos und Sb waren ungefähr 14 Tage. (Aufjeden Fall mit ordentlich Potential nach oben!)

Ich möchte hier jetzt täglich berichten, was mir am Tag wieder fahren ist und bin neugierig auf eure genialen Tipps zu meiner Situation. Ich werde auch immer dazu schreiben, wie stark ich zur Masturbation versucht wurde. (1-10 1=gar nicht ; 10=extrem stark)

Euer EinAnonymerUser Smile

21.10.15: Versuchung Stärke 1

Ich hatte sehr viel zu tun, und bin deshalb nicht gefallen. Ich habe theoretisch erst gar nicht an Pornos gedacht. 
Ich hoffe, dass das Forum ein Ansporn für den Kampf ist Smile
Tag 4: Versuchung Stärke 3

Auch heute hatte ich eher keine Zeit für mich, was dazu geführt hat, das ich keine Pornos angeschaut habe.
Aber bei jeder Gelegenheit, habe ich das Aufbegehren der Sucht bemerkt. Zum Beispiel wenn ich aufs Klo gehe, da schaue ich in der Regel am meisten Pornos (mit dem Handy).
Als ich heute aufs Klo gegangen bin, habe ich aber stattdessen einfach direkt die Seite hier aufgerufen und Beiträge von anderen gelesen. Das hat mir Kraft und Willen gegeben, weiter durch zu halten.

Auch wurde mir heute der Bibelvers wichtig, den ihr jetzt in meiner Signatur lesen könnt. Das hat mir z.B. in der Schule geholfen, wenn man anderen Mädchen hinterher schauen will, weil sie hübsch sind oder so. Dann habe ich an den Vers gedacht und wegschauen können.

Allen Lesern wünsche ich Kraft für morgen Smile
EinAnonymerUser
Tag 5: Versuchung Stärke 8

Heute war's echt richtig knapp. Ich hatte zu viel Zeit für mich selbst! Aber geschafft ist geschafft Smile

Gute Nacht
Du hast bald dein erstes Ziel erreicht!
Du schaffst das!
Tag 6+7: Es war hart aber ich konnte wiederstehen! Mehr mals hab ich angefangen nach Bildern von heißen Frauen zu suchen konnte mich aber zum Glück noch beherrschen.

Mein erstes Ziel ist somit erreicht Smile

Zu meiner Zukunft Gringo--HH:
Also vielleicht habe ich das etwas falsch formuliert, also ich möchte schon irgendwann eine Frau haben und dahin gehend ein normales Leben führen. Aber jetzt in meiner Zeit als Jugendlicher, möchte ich mich von all dem scheiß losreißen! Sodass ich meine zukünftige Frau nie betrüge.

Danke Gringo--HH und Kephas für eure stärkenden Nachrichten Smile

Nächstes Ziel 14 Tage ?
Glückwunsch zum Erreichen des ersten Ziels! Weiter so.
Das mit dem Bildersuchen ist eine gefährliche Angelegenheit, bei mir fängt es einige Tage vor dem nächsten Rückfall oft damit an.

Zu der Sache mit den Frauen muss ich aber auch nochmal nachhaken. Keine Pornographie ist eine gute Idee, je früher man das einsieht, desto besser. Aber warum willst du auch jegliches Begehren bezogen auf echte Mädels komplett unterdrücken? Geht es darum, dass du nur mit einer Frau in deinem Leben Sex haben willst, oder dass du dieses Begehren als Sünde empfindest?
Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, das mit dem "irgendwann mal eine Frau haben" ist kein schlechter Plan, aber nach zehn Jahren unterdrückter Sexualität geht man nicht einfach auf die Straße und lernt die Liebe seines Lebens kennen.
tennessy3000 du hast schon recht mit deiner Darstellung, jedoch sind da viele Annahmen in deinem Denken.

Ich verstehe die Aussage des Anonymen Users folgendermaßen: Er möchte sich von jeglicher Begiere fernhalten, um sich selbst zu schützen und damit jetzt schon Treue zu üben an seiner Zukünftigen Frau. Das hat nichts mit Unterdrückung zu tun. Es wäre nicht gesund sich selbst zu hassen und zu bestrafen und damit seinen natürlichen Trieb versuchen im Keim zu ersticken.

Ich halte übrigens ziemlich viel von dem was der Anonyme User schreibt. Ich denke, mich der Begierde hinzugeben und einer hübschen Frau begehrend hinterherzublicken ist absolut nicht förderlich um aus dem Porno- und Selbstbefriedigungs-Sumpf heraus zu kommen. Eben sowenig wäre mir geholfen, wenn ich statt den Pornos jedes Wochenende eine andere Frau abschleppe. Das würde nämlich bedeuten, dass der Wert von Frauen oder der Wert von Sex in meiner Vorstellung noch nicht von den Werten, die durch Pornographie übermittelt werden losgelöst ist.
Ich meine das beginnt schon bei den Maßstäben die ich mir setze. Esse ich z.B. viel zu viel Schokolade, und alle (mein soziales Umfeld, mein Arzt,...) raten mir dringend damit aufzuhören und an Gewicht abzunehmen, so kann es doch nicht gut sein, wenn ich aufhöre Schokolade zu futtern aber statt dessen immer wieder Gummibärchen esse. Die Gummibärechen sind dann nur eine Ersatzdroge für Schokolade und sie würden mich nicht so sehr befreidigen und gut fühlen lassen wie die Schokolade. Ziel ist doch nicht keine Schokolade mehr zu essen, sondern abzunehmen und lernen sich gesund zu ernähren. D.h.: habe ich abgenommen und habe ich gelernt mich gut und gesund zu ernähren, dann bin ich bestimmt auch wieder im Stande bei Gelegenheit mal Schokolade zu essen, ohne durchzudrehen. solange ich das noch nicht gelernt habe und denke Schokolade ist das was ich brauche, sollte ich die Finger davon lassen!

Was denkt ihr darüber?

Grüße.
Kephas.
(27.10.2015, 14:21)Kephas schrieb: [ -> ]Esse ich z.B. viel zu viel Schokolade, und alle (mein soziales Umfeld, mein Arzt,...) raten mir dringend damit aufzuhören und an Gewicht abzunehmen, so kann es doch nicht gut sein, wenn ich aufhöre Schokolade zu futtern aber statt dessen immer wieder Gummibärchen esse. Die Gummibärechen sind dann nur eine Ersatzdroge für Schokolade und sie würden mich nicht so sehr befreidigen und gut fühlen lassen wie die Schokolade. Ziel ist doch nicht keine Schokolade mehr zu essen, sondern abzunehmen und lernen sich gesund zu ernähren. D.h.: habe ich abgenommen und habe ich gelernt mich gut und gesund zu ernähren, dann bin ich bestimmt auch wieder im Stande bei Gelegenheit mal Schokolade zu essen, ohne durchzudrehen. solange ich das noch nicht gelernt habe und denke Schokolade ist das was ich brauche, sollte ich die Finger davon lassen!

Meinst du quasi dass, wenn man die Sucht von den Pornos überstanden hat und nicht mehr abhängig davon ist, auch ruhig nach einer Zeit wieder einen schauen, nur es bloß nicht überteiben, kann ? Also hab ich das so richtig verstanden ? Oder hatt dieser Sinn nur in deinem Beispiel diese Anwendung ?
Ok ich korrigiere mein Beispiel und ersetzte Schokolade mir Heroin und Gummibärchen mit Zigaretten und Alkohol oder ähnlichem. Also nein Ziel ist nicht erstmal von den Drogen runter zu kommen um anschließend bei Gelegenheit wieder anzufangen. Ich denke Pornographie ist durch und durch Schädlich und ich entdecke die Auswirkungen davon tagtäglich in meinem Alltag. Wer denkt, er könne nach dem Entzug hin und wieder Pornos konsumieren, der hat nicht verstanden worum es geht.
(27.10.2015, 14:21)Kephas schrieb: [ -> ]tennessy3000 du hast schon recht mit deiner Darstellung, jedoch sind da viele Annahmen in deinem Denken.


Das stimmt, ich habe schon sehr verallgemeinert.


Kephas schrieb:Ich verstehe die Aussage des Anonymen Users folgendermaßen: Er möchte sich von jeglicher Begiere fernhalten, um sich selbst zu schützen und damit jetzt schon Treue zu üben an seiner Zukünftigen Frau. Das hat nichts mit Unterdrückung zu tun. Es wäre nicht gesund sich selbst zu hassen und zu bestrafen und damit seinen natürlichen Trieb versuchen im Keim zu ersticken.


Ich finde das klingt etwas widersprüchlich: Ich möchte mich von jeder Begierde fernhalten, aber es ist ungesund meinen natürlichen Trieb im Keim zu ersticken.
Ist die Begierde nicht Teil des natürlichen Triebes? Ich muss mich in Disziplin und Respekt mir und anderen gegenüber üben, ich darf nicht jeglicher Begierde nachgeben. Aber mich zu einem wunderschönen Mädchen auf der Straße hingezogen zu fühlen ist zum einen natürlich, zum andern nicht untreu meiner Partnerin gegenüber!
Ich hoffe ich werde nicht falsch verstanden - ich meine das gerade ausschließlich auf erotischer Ebene. Ich laufe nicht durch die Stadt, vergleiche alle gutaussehenden Frauen mit meiner Freundin und fantasiere darüber, was ich alles mit ihnen machen könnte. Aber ich sehe eine attraktive Frau und finde sie eventuell sexuell sehr anziehend. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger, das bedeutet absolut nicht, dass ich meiner Frau untreu werden will.


Kephas schrieb:Ich halte übrigens ziemlich viel von dem was der Anonyme User schreibt. Ich denke, mich der Begierde hinzugeben und einer hübschen Frau begehrend hinterherzublicken ist absolut nicht förderlich um aus dem Porno- und Selbstbefriedigungs-Sumpf heraus zu kommen. Eben sowenig wäre mir geholfen, wenn ich statt den Pornos jedes Wochenende eine andere Frau abschleppe. Das würde nämlich bedeuten, dass der Wert von Frauen oder der Wert von Sex in meiner Vorstellung noch nicht von den Werten, die durch Pornographie übermittelt werden losgelöst ist.


Ja das sehe ich auch so. Ich finde, dass auch beim Pornos-Schauen die Fantasie eine große Rolle spielt, und während dieser schwierigen Entzugsphase habe ich manchmal das Gefühl, beim Gedanken an Frauen aus der echten Welt in die gleiche "Ecke" im Kopf abzuschweifen.
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