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Normale Version: Die Frau eines "Süchtigen?"
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Hallo an die Mitglieder im Forum,

ich bin eine 33 jährige Frau und seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir haben eine ziemlich lange Geschichte.

Am Anfang der Beziehung haben sich quasi schon die Probleme mit der Welt der Pornos, Chats`s etc gezeigt.
Mein Freund chattet leidenschaftlich gerne heimlich in einem bekannten Videotextchat und gibt sich dort seltener als Mann sondern als frau aus. Schickt Bilderserien von Frauen die er sich vorher im Internet oder aus Pornofilmen abfotografiert.
Dazu kommt das es wirklich in Zeiten wo es kein Whatsapp gab extreme Kosten verursacht hat, aber das war erstmal zweitrangig. Schlimmer waren hier die Lügen, z.b ausser Haus zu sein, dabei saß er in unserem Keller was ich beim Wäsche aufhängen dann gesehen habe.

Nun kommen die Filme hinzu. In allen möglichen Varianten DvD´s, Internet, gespeichert auf dem Handy etc. Dazu eine handgeschrieben Liste von Darstellerinen die er dann googelt. Von diesen hat er dann auch Bildersammlungen. Mein Fehler ist wohl mich mit den gezeigten Frauen zu vergleichen.

Am schlimmsten empfinde ich die Lügen, " Habe alles weggeschmissen, tue es nie wieder, und und und.

Fazit ich habe mit meinem Partner kein Liebesleben. Haben wir doch mal Sex zusammen ist er wie "eingeschlafen" passiv dabei und mich an bestimmten Körperstellen berührern tut er eigentlich garnicht. Der Drang mit mir zu schlafen kommt nie von ihm aus.
Habe versucht mit schöner Wäsche, Bilern die ich ihm von mir geschickt habe in verschiedenen Aktionen hat er kaum bis garnicht kommentiert.

Er hat auch schon selbst DVD´s entsorgt aber es sind immer wieder dann Neue gekommen.

Unsere Beziehung leidet sehr darunter. Mein Selbstwertgefühl ist durch diese Ganze Situation weit im Keller im Hinblick auf meinen Körper.

Ob es eine Sucht ist kann ich nicht beurteiln aber ich vermute es denn so bin ich hier bei euch gelandet.
Gespräche endeten oft im Streit oder sie waren einseitig meinerseits. Er blockt ab und ist genervt.

Warum er es macht, weiß er nicht : Es gibt keinen Grund wieso ich nicht mit dir schlafe.

Eine verzweifelte Frau :/

Lg
Hallo Karanthea,

tut mir leid, das zu hören. Was du beschreibst klingt natürlich schon sehr stark nach Pornosucht. Hast du ihn schon mal darauf angesprochen? Es ist da sehr schwer, eine Verbesserung von außen zu erzwingen, er muss sich schon selber verändern wollen.
Weiß er, wie schlecht du dich dadurch fühlst, durch die Pornos und die Lügen? (Zu dem Punkt muss ich allerdings sagen, dass man es glaube ich nicht auf die Pornosucht schieben kann - natürlich verleiten Scham oder Schuldgefühle zu Lügen, ich glaube aber Unehrlichkeit ist ein tiefer liegendes Problem)

Falls Englisch keine Barriere ist, würde ich dir auch zusätzlich das Forum auf (gelöscht) empfehlen (ich hoffe es ist kein Problem, hier für andere Foren zu werben).
Dort gibt es unter der Rubrik "Partners of Rebooters and Addicts" eine Vielzahl von Frauen, die mit dem gleichen Problem kämpfen, wie du. Vielleicht hilft dir das ja auch weiter.
Willkommen Karanthea Smile

Zuerst: deinen Schilderungen zufolge bist du hier richtig und es lässt sich nicht beschönigen, dass dein Partner sehr wahrscheinlich süchtig ist. Leider sind hier nicht so viele Frauen vertreten aber du kannst dich bestimmt mit einigen austauschen Smile

Wovon ich überzeugt bin, dass sehr wichtig ist (aus eigener Erfahrung), dass du deinen Partner nicht verdammst sondern unbedingt kommunizierst! Und dazu musst du dich in ihn hineinversetzen können. Ist natürlich extrem unfair, dass du quasi als Unschuldige unter seiner Sucht leiden musst, aber wenn du deine Beziehung verbessern willst, ist das unbedingt notwendig. Und um deinen Partner zu verstehen, wird dir hier jeder gerne weiterhelfen, da jeder in dieser oder ähnlicher Situation ist bzw war Smile
Hallo Karanthea,

ich verstehe dich sehr gut. Und warum du leidest. Ich kann dir gleich sagen: ja, er ist süchtig.
Ich leider immer noch, obwohl das Problem hinter uns ist (aich hoffe zumindest, dass das so ist). Wir sind auch seit Kurzem verheiratet. Ich habe sehr oft heulen müssen. Ich weine allerdings immer noch, weil ich nicht genau weiß, ob er aufgehört hat oder schaut doch ab und zu. Er hat mir vor der Hochzeit versprochen, falls er wieder anfängt Pornos, Videos oder Bilder mit nackten Frauen anzuschauen, geht er zu einem Psychologen.

Er hat mal zugegeben, dass er pornosüchtig ist. Ich hab viel im Internet gelesen. Habe ihm auch diese Seite empfohlen. Er hat sich angemeldet und viel gelesen. Und höchstwahrscheinlich hat das auch sehr gut geholfen mich zu verstehen. Er hat endlich verstanden, dass es respektlos mir gegenüber ist. Nachdem er keine Pornos mehr konsumiert, liebt er meinen Körper noch mehr.

Allerdings drehe ich trotzdem immer durch, wenn er alleine unterwegs ist (Geschäftsreise)... Das alles hat mich sehr verletzt und sitzt tief im Kopf...

Was ich dir empfehlen kann, ihm diese Seite anzuzeigen. Oder evtl. gemeinsam zu einem Psychologen gehen, aber davor sollte er schon zugeben, dass er süchtig ist. Sonst bringt das nicht viel.

Mein Mann bespricht das Thema immer noch ungerne. Und für mich (für uns Frauen) ist natürlich immer besser alles besprechen.

Wir waren noch nicht so lange zusammen, wo ich gesagt habe, dass Pornos, Videos und Bilder mit nackten Frauen nicht in unsere Beziehung gehören. Viele akzeptieren ja das und leben damit. Schauen auch gemeinsam. Er hat am Anfang extern alles gespeichern. Da ich mich sehr gut mit IT auskenne, wusste ich das natürlich auch. Ich wollte ihm nicht sagen, dass ich mal nachgeschaut habe. Das kam dann aber später raus. Weil ich nicht mehr aushalten konnte.

Jetzt haben wir ein gemeinsames Benutzer-Konto am PC. Man kann aber immer noch inkognito die Seiten anschauen.
Ich liebe ihn sehr, er mich auch. Aber falls das wieder anfängt, werde ich wahrscheinlich anders reagieren und vielleicht auch gehen.
Gruss dich Karanthea,

ich kenne diesen situation, vielleicht mein Erfahrung kann dich helfen. Hier ist es in Kurz:
Ich habe mein Mann erwischt beim Pornographie letzten Jahre und für sechs monate war es immer wieder die Geschicte von Ihm- er würde aufhören. Aber ich es war immer weider lugen. Er hat nicht geglaubt sein Porno nutzen hat ein einfluss auf unsere Beziehung. Nach sechs monate ich habe endlich gesagt, er muss aufhören oder die Beziehung ist vorbei. Es war ernsthaft. Die Entzug ersheinung bei ihm war krass, richtig krass, er war für fast 2 wochen sehr aggressive. Wir haben gleich ein internet filter installiert. Wir habe Eheberatung angefang, mit ein frau das hat verstandniss mit diesen Sucht. Er hat schnell angefang sex mit mir zu wollen, und fast jeden Tag. Er hat angefang mich Attraktive zu finden, viel mehr wie er hat uberhabt gehabt für mich. Er würde mehr zärtlich, liebervoll, und aufmerksam.

Jetzt sechs monate später, habe ich angefang ihm schritt für schritt zu vertrauen....aber ich weiss es wirklich nicht ob unsere Beziehung würde diesen erlebnis uberstehen. Er sagt zu mir jetzt das er hat es nicht sofort aufgehört weil er hat gedacht, jede macht sowas, es ist normal, und es hat kein negative beinfluss auf unsere Beziehungen. Jetzt weiss er durcht den aufhören, was für ein unterschied es ist. Für mich er hat ein sexual Beziehung, ausser unsere Beziehung, und das ist eine Betrug. Und die schlimmsten ist das er hat mich immer wieder angeloggen. Vertrauen zu aufbauen, ist sehr schwer nach sowas.

Liebe Grusse

'Boundries' by Dr. Henry Cloud ist in diesen fall ein sehr emfehlungswert Buch- es hilft mir immer noch.