Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

Normale Version: Alle guten Dinge sind drei!
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Tage 27 - 31: Zunächst überhaupt keine Probleme, da ich zum Osterfest bei meiner/unserer Familie zu Gast war. Die Schwierigkeit ergab sich an Tag 29. Ich war nach ewig langer Zeit mit ein paar Kumpels feiern. Es floss viel Alkohol und wurde zudem sehr spät. Nach drei Stunden Schlaf begann schließlich das Kopfkino. Das ging über drei bis vier Stunden und ich war kurz davor mich mit meinem Handy ins Bad zurückzuziehen... Ich habe tief durchgeatmet, mir die Situation nochmals vor Augen geführt und konnte widerstehen. Nachdem ich die erste Prüfung überstanden hatte, merkte ich aber, dass aufgrund von Müdigkeit und Kater mein Gehirn nicht ablies. Ich entschied mich also zur Masturbation, allerdings rein vorsorglich, um "Druck" abzulassen. Was soll ich sagen, kein Gedanke an Pornos dabei und ich bin nach ca. 3 Sekunden gekommen. Ich habe mich auch weder unmittelbar noch später schlecht gefühlt, weil ich denke, dass ich so Schlimmeres verhindert habe. Trotzdem habe ich auch am nächsten Tag bei klarem Verstand viel darüber nachgedacht und mich gefragt, ob ich den Reboot neu beginnen sollte. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich während des Masturbierens noch danach (bis zum jetzigen Zeitpunkt) keinerlei sexuellen oder pornographischen Gedanken hatte.

Alles in Allem kann ich nicht ausschließen, dass ich in Ausnahmefällen wieder "vorsorglich" masturbiere, nehme mir aber vor, weiter den Hardmode durchzuführen. Zudem weiß ich jetzt, was Alkohol und Schlafmangel anrichten können. Das versuche ich auch hinzubekommen, denn ein "süchtiges" Gehirn ist ein ganz schönes Schwein.
Hihi, JSO, damit hast Du mich gut zum Lachen gebracht! So ist es tatsächlich, das kenne ich auch.

Ich finds voll gut, dass Du den Counter nicht zurückstellst. Bisher hab ich den Hardmode geschafft, würde aber im "äußersten Notfall" auch darauf zurückgreifen. Du hast ein Drittel des Reboots geschafft, darauf kannst Du stolz sein - und DU bist immer noch stark! Mach Dir keine Vorwürfe, Du hast die Versuchung gewonnen, denn Du hast gekämpft und bist ohne Pornos geblieben! An der Masturbation kann man später sicher dann auch noch arbeiten...

Das mit dem Handy auf der Toilette war im Urlaub bei meinen Eltern auch immer die letzte Möglichkeit, an Pornos zu kommen. Einmal hab ich dummerweise den Ton nicht ausbekommen. War das eine Panik! Heute könnte ich auch fast darüber lachen - ich weiß nur nicht so genau, mit wem :-) Irgendwann erzähl ichs meiner Frau, wenn ich mit allem durch bin...

Ich freu mich, dass Du hier dabei bist! Weiter gehts!
Herzliche Grüße
Thomas
Tage 31 - 47: Bedingt durch Krankheit und Streß komme ich erst heute zu einem Resümee der vergangenen Tage. Zum eine merkte ich wieder die Kraft des Gehirns. Komischerweise, wenn es einen am schlechtesten geht (Krankheit, wirklich heftig) will dir das Gehirn den Pornokonsum schmackhaft machen. Bisher konnte ich aber gut dagegen widerstehen. Ich merke, dass sich langsam Veränderungen im Denken einstellen. Der Drang nach Pornographie ist nicht existent, Tagträume gehen nicht über das normale Maß hinaus. Alles in Allem denke ich, dass ich auf einem guten Weg bin, der aber auf beiden Seiten von nicht sichtbaren Abgründen gesäumt ist. Man sollte sich (wie wahrscheinlich bei jeder Sucht) nicht in Sicherheit wiegen. Der Rückfall könnte sehr schnell kommen. Aber: mehr als die Hälfte des Reboots ist geschafft. Stolz bin ich nicht, aber froh, dass schon ein kleines Stück des Weges (Reboot und dann hoffentlich Abstinenz bis zum Tod Wink) geschafft ist.
Hallo JSO,
schön, von Dir zu lesen!
Der Weg mit den unsichtbaren Abgründen ist da, das stimmt. Aber man wird mit der Zeit sicherer auf dem schmalen Weg, finde ich.
Bleib dran, Glückwunsch für über 7 Wochen ohne!
Gruß,
Thomas
Tage 48 - 65:

Der Verzicht auf Pornos fällt an manchem Tag noch schwer, oft ist es aber kinderleicht (gefährlich!) und teilweise ekeln mich die Gedanken daran auch an. Was in den letzten Tagen bei mir eingesetzt hat, ist die Erkenntnis, über das Suchtverhalten nachzudenken. Warum kam es dazu, was fehlte, was kann ich anders machen. Das war vorher nicht der Fall, sondern bei mir war es nur der bloße Verzicht auf Pornos. Aber mir wurde bewusst, dass das allein nicht zum Ziel führen wird. Es muss ein Umdenken in der Lebensweise her.

Was mir (leider) nicht gelingt, ist der komplette Verzicht auf Masturbation. Bisher war es sechs mal in 65 Tagen. An sich ein guter Wert, aber ich erhoffe mir noch weniger. Was mich aber beruhigt ist die Tatsache, dass ich bei keinem mal einen pornösen Gedanken hatte, teilweise sogar nicht mal an Sex in irgendeiner Form gedacht habe. Seid der letzten Woche habe ich mir auf Youtube viele Videos zum Thema "besserer Liebhaber" werden angeschaut, denn mein nächstes Ziel ist es, mit meiner Frau wieder eine gesunde Sexualität aufzubauen. Die war mal ausreichend vorhanden, durch den Konsum ist sie leider im wahrsten Sinne des Wortes eingeschlafen. Ich setze daher jetzt viel daran, diese "Qualitäten" zu reaktivieren, um meiner Frau der Mann und Liebhaber zu sein, den sie verdient.
Tage 66 - 72:
Nichts, aber auch gar nichts in meinem Kopf beschäftigt sich auch nur im Entferntesten mit Pornos. Vielleicht liegt es daran, dass ich die letzte Woche gut beschäftigt war und keine Zeit blieb, vielleicht aber auch an der eintretenden Regeneration meines Hirns. Ganz genau kann ich es nicht sagen. Was ich aber weiß ist, dass das immer besser werdende Wetter zeitnah einige Herausforderungen (gedanklich sowie optisch) für mich und wahrscheinlich alle in diesem Forum, bereithält. Hierbei kann ich dann wohl feststellen, wie weit es mit der Regeneration wirklich ist.
Hallo JSO,
tatsächlich geht es mir genauso. Hab aber mit meiner Frau tatsächlich wieder viel mehr Freude - auch wenn vorher nix eingeschlafen war. Ja, das Wetter wirds zeigen :-)
So langsam können wir beide ja auch von Regeneration sprechen. Die 90 ist nicht mehr weit!
Viel Kraft zum Wegschauen! :-)
Gruß,
Thomas
Tage 73 - 80:
Nach wie vor keinerlei Gedanken an Pornographie. Trotz dessen habe ich mich in der vergangenen Woche damit "beschäftigt". Und zwar habe ich mir Artikel, Interviews etc. mit ehemaligen Pornostars durchgelesen, die beschreiben, wie es wirklich in diesem Business zu geht. Diese Darstellungen haben mich noch einmal bekräftigt, dass der Ausstieg umso richtiger ist.

Aktuell ist besondere Vorsicht geboten, da ich stark erkältet bin, der Kopf "zu" ist und ich somit nicht so klar denken kann... Wie die Vergangenheit bewiesen hat, ist das bei mir ein Faktor, der zu einer Anfälligkeit gegenüber Pornos führen kann. Ich gebe mir alle Mühe, zu widerstehen, mein Gefühl sagt mir, dass ich mittlerweile stabil bin, das zu bewältigen.
Tage 80 - 90:

Jetzt habe ich die 90 Tage doch tatsächlich geschafft... Hätte ich nicht einen Blick auf meinen Counter geworfen, es wäre mir glatt durchgegangen. Ich erinnere mich noch gut, wie oft ich in den ersten Tagen gehofft habe, der Counter bewegt sich. Aber ich stelle nun fest, wenn man erst einmal an ein paar Stellschrauben in seinem Verhalten gedreht hat, klappt es mit dem Verzicht. Was mir sehr geholfen hat, war der Austausch mit meiner Frau und die Installation von K9. Ich denke, das Programm sollte sich jeder installieren, der ernsthaft aufhören will.

Mein nächstes Ziel sind 180 Tage, ich bin guter Dinge, diese auch zu bewältigen. Ich wünsche allen anderen viel Erfolg beim Erreichen ihres persönlichen Ziels!
Herzlichen Glückwunsch! Das heute ist ein Meilenstein und toller Tag für Dich!
Hammer!

Ab morgen geht es dann weiter zum nächsten Ziel!
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