Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

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Hallo Leute,

dies soll jetzt nicht losgehen mit einem Riesenspektakel, so nach dem Motto, jetzt und dann nie wieder. Ich glaube in meiner Situation, wäre das wohl auch zu viel verlangt, (und da war es wieder die Selbstüberforderung).
Nein ich möchte jetzt hier einfach Verantwortung für mich und mein Leben übernehmen, und den Konsum einschränken und auf ein Mindestmaß reduzieren.
Ich möchte freundlich mit mir umgehen, und nach vorne schauen.
Ich möchte endlich Fortschritte machen, ich weiß es wird schwierig, aber ich weiß ich bin ja in bester Gesellschaft.
Wenn man so die Einträge von anderen Betroffenen liest, macht es einen Betroffen, aber ihr spendet mir auch Hoffnung.
Ich möchte mich dem gerne stellen, und ich weiß, es wird hart....

Aber das Leben ist nun mal kein Ponyhof, also jippy jei jai - Schweinebacke

In diesem Sinne, der Reigen ist eröffnet .....
Sei gegrüßt Little Man!

Du schreibst du willst den PKonsum einschränken.. Ich für meinen Teil kann das nicht, denn ich bin süchtig. Wrnn du das auch bist, dann kann ich mir nicht so recht vorstellen wie du das machen willst.

Was ist denn dein Background?
Grüß Dich,

natürlich hast du mit deinen Überlegungen vielleicht nicht ganz Unrecht. Aber jeder Anfang ist schwer, und ich habe ja auch nicht gesagt, das mir das NIE wieder passieren wird. Ich möchte mich davon einfach entfernen, und mich mit besseren Dingen beschäftigen. Und da wirst du mir Recht geben, ein Leben ohne ist doch viel besser als mit. Es raubt uns doch alles was wir sind, es frisst uns auf und gibt uns nichts.
Natürlich ist es nicht einfach - ich wollte damit nur damit Gedankenanstösse liefern, um anderen damit Mut und Kraft zu geben.

Aber ich kann dich verstehen, wenn man "UNTEN" ist ist kaum etwas positiv ... Sorry, wollte dich nicht angehen ....

Also ich versuche den Kopf oben zu lassen....
Ich glaub du hast mich falsch verstanden. Ich meine: Wenn du aufhören willst mit PMO, dann funktioniert "reduzieren" nicht. Es hilft nur kalter Entzug. Deswegen wollt ich was zu deinem Background rrfahren. Wie lang schon sücbtig, wie fings an, was nervt am meisten und so. Denn es hat ja nen Grund, dass du auch hier gelandet bist oder nich? Wink
(27.10.2016, 21:58)Corrado schrieb: [ -> ]Ich glaub du hast mich falsch verstanden. Ich meine: Wenn du aufhören willst mit PMO, dann funktioniert "reduzieren" nicht. Es hilft nur kalter Entzug. Deswegen wollt ich was zu deinem Background rrfahren. Wie lang schon sücbtig, wie fings an, was nervt am meisten und so. Denn es hat ja nen Grund, dass du auch hier gelandet bist oder nich? Wink
Hallo Corrado,

Wie du sicherlich gesehen hast, habe ich mich im Bereich der 31 - 39 Jährigen angemeldet, was Rückschlüsse auf mein Alter zulassen sollte. Ich habe mir parallel dazu mal deine Beiträge angeschaut. Ehrlich gesagt, es ist schon heftig, was auch du erlebst und mitmachst. Du hast mein Mitleid. Aber auch ich kenne das nur zu gut.
Doch ein wenig von meinem Backround - angefangen hat es wohl alles wo ich Jugendlicher wurde, so mit 12, 13 Jahren. Ich weiß es ist schon heftig lange her. Dazu muss ich sagen, gab es in meinem Leben bis dato schon einige heftige Ereignisse, die sich dann in meinem weiteren Leben fortsetzten. Heute weiß ich, warum es zu all dem auch mit den P... gekommen ist. Doch das kann mir keiner wirklich sagen, das ein Kind oder Jugendlicher richtig auf diesen Scheiß reagiert.... Natürlich macht es dich kaputt, aber das siehst du in diesem Moment nicht. Und ehe du dich versiehst, hängst du da drin.
Mein familäres Umfeld war ziemlich unterkühlt, wahrscheinlich ist das noch geprahlt - ein guter Nährboden, für die Suche nach Geborgenheit und Liebe.

Dennoch sagtest du, nur ein kalter Entzug würde es schaffen, gut daran arbeite ich. Doch an was für einem Rechner schreibst du deine Posts. NAAA? Kann man sich damit keine tollen Sachen anschauen. Und im Zeitalter von Smartphone und Tablets und Pc wird es einem doch nur noch schwerer gemacht.
Genau das ist doch die Realität und dieser Realität müssen wir uns doch auseinander setzen?

Ich finde das ist doch mal eine gute Frage - vielleicht auch an die Community

Lieben Gruß
Viel Erfolg. Und richte dir einen Counter ein Wink
(30.10.2016, 18:30)Squirrel36 schrieb: [ -> ]Viel Erfolg. Und richte dir einen Counter ein Wink

Hallo Squirrel36,
bei deinem Namen muss man sich richtig konzentrieren, damit dieser nicht falsch wird.
Ich hoffe es geht dir gut???
Kurze Frage an dich - geliebäugelt habe ich schon länger mit dem Counter, ich bin nur etwas ratlos
wie ich diesen einrichten kann. Da du einen hast, vielleicht kannst du mir mit einer kurzen Anleitung
kurz behilflich sein. Das mag auch anderen helfen, und ebenfalls Motivation sein.

Wäre supernett von dir zu hören....
Erst einmal einen schönen Tag.

Gruß Little man
Hallo Little man, erst mal schön das du hier bist, was gibt mir Sicherheit gute Gründe dazu. Ich kann Corrado nur recht geben, ein bisschen aufhören geht leider nicht das wäre ungefähr so als ob ein Alkoholiker oder ein Junkie sagt jeden Tag nur noch ein wenig Stoff. Bitte nicht falsch verstehen es soll dir nur sagen das man nicht ein bisschen aufhören kann, sondern entweder ganz oder garnicht. Es ist wirklich so wie die Suchtexperten sagen. Ich weis natürlich nicht wie schlimm das bei dir ist, wenn du aber nur annähernd so darunter leidest und die Sucht dein Leben in Griff hat wie bei mir, dann tu dir selbst den gefallen und versuche wirklich komplett damit aufzuhören... LG

Gesendet von meinem VIE-L09 mit Tapatalk
So jetzt habe ich es endlich mal wieder geschafft.

und hierbei möchte ich dann auch gleich mit ein paar Überlegungen aufräumen. Es ist mir absolut klar, das ein wenig oder einschränken nicht funktioniert.
Es muss ein kalter Entzug sein. Die Frage die sich hier in diesem Forum doch jeder selbst beantworten muss, ist doch zum einen ist dies für mich persönlich realistisch, und zweitens kennt man sich ja wohl am besten, das man weiß was bei einem selbst abgeht.
Andererseits muss ich meine Bedenken gegenüber anderen noch einmal bekräftigen, das man anderen zwar sagen kann, ohhh nur ein kalter Entzug hilft, aber die Lebenssituation hier im Einzelnen zu erklären, würde zum einen viel Zeit in Anspruch nehmen, und hier wäre fraglich ob das überhaupt jemand liest, und andererseits ist die Frage ob man soviel von sich überhaupt Preis geben möchte. Und das glaube ich werden die wenigsten machen.

Ich denke einfach nur, das es in unserer heutigen Zeit so einfach ist sich etwas pornographisches anzuschauen, und da helfen auch K9 Webbrowser nicht, wenn du nämlich einigermaßen intelligent bist, umgehst du das und ziehst dir trotzdem sowas rein. Die allesentscheidene Frage ist doch eine Sinnesänderung, die sich in dir vollziehen muss, damit man endlich Abstand von all diesen Dingen bekommen kannst. Dein Gehirn und dein ganzer Hormonspiegel sind doch auf dieses Thema so forciert, das muss man erst einmal begreifen und für sich persönlich akzeptieren. Ansonsten kann man klug daher reden, und anderen kluge Ratschläge geben.
Ich denke, der Sinn dieses Forums ist doch, sich gegenseitig Mut zu machen, sich Hilfen an die Hand zu geben, und zu sagen Jippieheihei Schweinebacke, ich will das irgendwann schaffen....
Und ja der Weg ist mir bewußt, und es ist ein steiniger, keine Frage, aber wer nicht beginnt, kommt auch nicht ans Ziel.

Vielleicht trifft es dies ja, für Anregungen und Meinungen bin ich offen, und ich hoffe ich konnte es ein wenig näher erklären.
Kurz noch mit "fappen" habe ich kein Problem, das ist nicht meine Intension, wenn ich mal wieder einen Rückfall hatte, ich glaube bei mir hat dies viel mit Kompensationsverhalten zu tun. Doch darüber ein anderes Mal mehr....

Liebe Grüße
Hallo,

wollte einfach mal wieder was hören lassen.
Momentan kann ich sagen es geht mir ganz gut ... bis heute bin ich clean geblieben und das macht mich wirklich ein bisschen stolz.
Ich blicke dem Jahresende entgegen, und ich bin guter Dinge.
Ich habe einige Dinge wie angekündigt verändert, wobei man sagen kann, dies ist ein Prozess den man durchlebt.
Natürlich merke ich, dass es mir an so manchem Tag nicht so gut geht, und dann kommen die Gedanken auch wieder mehr durch.
Doch bis jetzt war der Druck moderat und ich konnte es aushalten. Ich muss mich aber dennoch selbst disziplinieren. Aber es macht auch
Mut, denn mit jedem Tag den ich erfolgreich hinter mir lasse geht es ein Stück weiter vorwärts.
Gut ich weiß wie es in der Vergangenheit war. Aber ich versuche auch Tipps von anderen in die Tat umzusetzen und das bringt wirklich etwas.
Nämlich sich selbst wohlwollender zu betrachten und sich selbst zu beachten. So langsam kehrt Selbstwertgefühl und ein gewisses Selbstvertrauen
zurück, was man unbedingt benötigt um gegen all das stand zu halten.

Eine Beobachtung die ich selbst jetzt hier noch gemacht habe, ich verzichte auf Zucker, und es geht mir gut ... Ich werde das aber weiter beobachten, und werde berichten.
Ich wünsche einem jeden eine angenehme Zeit, und es geht weiter nach dem Motto, aufgeben ist nicht, und weiter gehts.

Liebe Grüße