Porno-Sucht.com Forum: Nofap, Erektile Dysfunktion und mehr.

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Hallo zusammen,
auch ich habe in dieses Forum gefunden und hoffe hier etwas "Hilfe" zu bekommen.

Ich bin 26 Jahre alt und konsumiere jetzt schon seit Jahren fast täglich Pornos. Gedacht, dass dies irgendwie schädlich sein könnte, habe ich eigentlich nie, trotz der Tatsache, dass ich nie eine richtig langfristige Beziehung hatte. Grundsätzlich bin ich nicht der selbstbewussteste Typ, oft frustriert und im sozialen Umfeld eher der stillere Typ. Auf flirten etc. habe ich meistens einfach keine Lust. Ich dachte immer das ist halt meine Persönlichkeit und dem sei halt so. Die Richtige wird schon kommen.
Das dies (auch) etwas mit meinem Pornokonsum zutun haben könnte kam mir nie in den Sinn. Bis ich, witzigerweise über eine Sex-Dating-Seite Big Grin , auf einen Artikel gestoßen bin, welcher das Thema Pornosucht beschrieb. Beim Lesen hab ich schnell gemerkt, dass sämtliche Symptome auf mich zutreffen. Nach weiterer Recherche im Internet musste ich mir dann leider eingestehen, dass ich wohl pornosüchtig bin.

Daran möchte ich etwas ändern, um mich besser zu fühlen, meine sozialen Kompetenzen (hoffentlich) zu verbessern und wieder mehr Lust aufs Flirten etc. im wahren Leben zu bekommen, um schlussendlich auch eine Freundin zu bekommen. Ich weiß nicht, ob das nur Schönmalerei ist oder ob der Verzicht von Pornos wirklich diese Effekte bringen kann. Ich will es auf jeden Fall versuchen.
Und das habe ich bereits. Die längste Zeit ohne Pornos waren 4 Tage. Ich habe gemerkt, dass das Ganze nicht so leicht ist und will es deshalb mit diesem Forum versuchen. Ich denke eine Art Tagebuch und der Austausch mit Gleichgesinnten könnte mir den Ansporn, bzw. den Ehrgeiz geben den ich brauche.

In diesem Sinne ein freundliches Hallo  Smile
Hallo Jason!

Willkommen im Forum!

Ich habe heute die 21 Tage No Fap geschafft. Das Forum und "Nofap" Videos bei Youtube haben mir dabei geholfen.

Wie du schreibst, ging es mir auch, es ist ein erster Schritt die Sucht als solche zu akzeptieren und sich Ihr zu stellen.

Wie bei vielen Dingen ist es gut, sich ein positives Ziel zu setzen, was man gerne erreichen will.
Vielleicht über "Nofap" zu einem selbstbewussteren Mann zu werden, der jederzeit erfüllenden Sex mit Frauen (oder auch Männern)
haben kann und deshalb Pornos und Mastrubation nicht mehr braucht?

Ich glaube es ist wichtig den Blick darauf zu lenken, was du gewinnen kannst, als nur auf das, was du aufgibst.

Jeder von uns hat einen unterschiedlich starken Trieb und Libido, so sind auch die "Verführungen" unterschiedlich stark.

Ich denke die Basis ist eine klare Vereinbarung mit sich selbst; die nicht verhandelbar ist: Ich will eine neue Sexualität für mich!

Mir haben in den letzten 3 Wochen Sport (Joggen) und Meditation (15 Minuten ruhig sitzen und atmen und an nichts denken) geholfen,
um mich selbst zu spüren, mich ernst zu nehmen und mir was gutes zu tun..

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Energie ...

Manuel
Hallo zusammen,
wow, nach fast 3 1/2 Jahren bin ich wieder da, leider...

Ich habe erst darüber nachgedacht einen neuen Begrüßungsbeitrag zu erstellen, da es sich "wie Neu" anfühlt und ich nicht wusste, ob mein Account hier überhaupt noch existieren würde. Aber ich finde ich sollte an meinen alten Beitrag anknüpfen und möchte einmal kurz schildern, was in der Vergangenheit so passiert ist und warum ich heute wieder hier bin.

Vor 3 Jahren bin ich auf das Thema und somit auch auf dieses Forum aufmerksam geworden und fing an zu verstehen, dass der Konsum von Pornos negative Effekte auf mich hat. Daraufhin habe ich mich mit dem Verzicht auseinander gesetzt und hier im Forum angefangen meine Erfolge zu dokumentieren.
Das hat dann abrupt aufgehört, ich denke auch aus dem Grund, weil ich im gleichen Monat noch eine Freundin - wohl bemerkt meine Erste - gefunden habe, mit der ich heute immer noch glücklich zusammen bin.

Ich weiß nicht mehr genau, ob ich während der Kennenlernphase wieder anfing Pornos zu konsumieren oder erst später. Jedoch musste ich früh dieses Thema bei ihr ansprechen, da es auch Probleme im Bett gab. Ich wollte mich erklären, was mir nicht leicht viel. Sie hat es aber durchaus ernst genommen und mich unterstützt.

Nach einer Weile des Verzichts lief alles besser. Ich war ausgeglichener und unser Liebesleben war super.
Leider wurde ich, ich weiß nicht mehr wann, wieder rückfällig. Ich denke der Grund dafür war, dass ich mich "in Sicherheit gewiegt" gefühlt habe und dachte, "ach ich kann das jetzt kontrollieren. Ist wohl nicht so schlimm". Außerdem gab es einige nicht so tolle Zeiten in der Vergangenheit und es verschaffte mir eine gewisse Zufriedenheit.

Es wurde im Laufe der Zeit wieder zur Gewohnheit und ich habe täglich konsumiert. Allerdings fangen die Probleme wieder an. Ich bin unausgeglichen und im Bett läuft's auch wieder schlechter (wegen mir).

Nun möchte ich das Thema noch einmal angehen und bin motiviert, auch weil ich weiß, dass ich es schaffen kann, weil ich es schon einmal geschafft habe.


Mit diesen Worten erneut ein freundliches Hallo  Smile