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  Im Fokus nur Frauen
Geschrieben von: Salojo - Gestern, 21:24 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Hallo zusammen,

ich war ungefähr so 13-14 da bin ich mit dem PC im Internet auf pornografisches Material gestoßen.
Jahrelang habe ich konsumiert und zudem habe ich mich irgendwann auf Armateuerseiten angemeldet und einiges an Armateurmaterial gekauft, da war ich ungefähr 16-17. Mich reizten die Bilder und Clips von echten (Armateure) Frauen viel mehr als von Professionellen. Etliche Bilder habe ich mir reingezogen und ich muss heute (33 Jahre alt) feststellen, dass das irgendwie meine Wahrnehmung für Frauen völlig verbogen hat.

Da ich immer Material vom unscheinbaren Mädchen von nebenan konsumiert habe, bin ich heute total auf fast alle Frauen fixiert die mir im Alltag über den Weg laufen. Irgendwie werde ich bei fast jeder Frau die irgendwie ins "Schema“ passt total getriggert. In mir kommt ein richtiger Reiz auf und den habe ich jahrelang mit noch mehr Bildern, Clips und SB befriedigt. 
Im Alltag macht mir das sehr schwer zu schaffen. Überall, egal wo, trifft man auf Frauen die total anziehend wirken. Ich spreche hier nicht von 90/60/90 Sexbomben sondern von normalen Frauen, ~ 20-40 Jahre alt. Schlank, normal, Curvy ist egal, sobald an der Frau irgendetwas reizvolles ist, geht es los.
Teilweise reicht schon die Kleidung…. Highhells, Ballerinas, Sandalen, Stiefel, Röcke oder Kleider.
Schon das Geräusch von Schuhen mit Absatz setzt mich schon in Bereitschaft. Es ist einfach zum kotzen!

Es ist ja nicht verwerflich das man sich beim Anblick an schönen Frauen erfreut. Aber irgendwie bin ich permanent am Gaffen und das schlimme ist, wenn ich eine Frau an meiner Seite habe, verliere ich sehr schnell das Interesse. Ich hatte in meinem Leben 5 feste Beziehungen, 3 davon gingen in die Brüche weil ich mehr auf andere Frauen fokussiert war als auf die eigene Freundin.
Meine eigene Partnerin kann mir offensichtlich nichts mehr geben. Die Anziehung lässt sehr schnell nach, Sex ist nur noch körperlich, emotional ist beim Sex keine Befriedigung zu spüren, nur körperlich (Orgasmus).
Und gleichzeitig schmachte ich ständig nach fremden Frauen obwohl diese mir nichts geben ausser den anfänglichen Reiz, sobald ich die Frau an der Angel habe, verpufft dieser Reiz und es geht wieder von vorne los. Dieser Reiz nach fremder Haut ist so ausgeprägt das ich schon einige male im Bordell war.
Ich habe mir eingebildet, dass dies den Druck rausnimmt und vllt irgendwann eine Art "emotionale Befriedigung einsetzt“ damit ich endlich den Fokus auf wichtigere Dinge richten kann und nicht immer mit  fremden Frauen zeitverschwende.

Ich hatte X Liebschaften, Affären mit den unterschiedlichsten Frauen und und. Alles entstand aus dieser Sucht nach emotionaler Befriedigung. Aber es gibt mir nichts. Junge Frauen haben sich zum Teil mir völlig hingeben, ich hatte einige Abenteuer bei denen der anfängliche Reiz im Prinzip schon der Höhepunkt war.
Zwar lässt der Reiz danach nach aber es entfacht wieder von neuem…..


Ich bin jetzt Abstinent von Pornos und Fap, das funktioniert aktuell ganz gut, der Reiz nach emotionaler Befriedigung ist natürlich immer noch present. Ich hoffe inständig das dies irgendwann nachlässt. Es ruiniert einem das Leben, eine Beziehung ist so kaum möglich.


Vllt geht es jemanden ähnlich und kann berichten?
Würde mich freuen

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  Mit anderen Augen
Geschrieben von: Lea76 - 24.11.2022, 15:31 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (3)

Hallo Liebes Forum, 

Vor ein paar Wochen hatten wir wieder mal „DAS THEMA“, dabei habe ich ihm vorgeworfen „…weißt Du eigentlich, was Du mir mit deiner ganzen Porno & Chat-Scheiße denn angetan hast? Ich kann nicht einmal mehr an Sex denken, ohne Ekel,  Angst und Schamgefühle zu kriegen, geschweige denn, einem Mann nochmal vertrauen…!“
 
Er war still, hat mich angesehen und ganz langsam und ernst gefragt:
„Weißt DU eigentlich, was DU MIR angetan hast? Bevor DU gekommen bist, war mein Leben leichter, einfacher und schöner…“
„Was? Dein Leben gemacht aus Mama/Hof, Arbeit und Wichsen?“
„Ja…genau DAS Leben!“ Dabei hat er den Mund zu einer abfälligen Fratze verzogen.
 
Zumindest war er EINMAL ehrlich. Mit dem Mensch reden ist eine Katastrophe, da kriegt man noch eher von einer Zimmerpflanze ne Antwort.
 
Ich hab dann analytisch nachgedacht:
-         Als 8 jähriger Bub wurde er von einem Mann sexuell missbraucht, dem er mehrere Wochen lang hilflos ausgeliefert war;
-         Als Teenager hatte er sehr wohl Interesse an Frauen, war auch ein paar Mal unglücklich verliebt, halt Liebeskummer. Normal, das gehört dazu.  
-         Er hatte eine einzige sexuelle Begegnung die katastrophal verlief: Es war eine „Gelegenheitsbekanntschaft“ auch „die Dorfmatratze“ genannt, weil da angeblich jeder über das Mädel rüber durfte.
Er hatte eine ausgeprägte Vorhautverengung, es kam zu einem Einriss und das Ganze endete in einem Blutbad.
Die blöde Kuh hat ihn anschließend ausgelacht, das ganze Dorf wusste davon und vor seinen Militärkommilitonen (er war damals unter der Wehrpflicht) hat sie ihn blöd hingestellt. (Seine „Periode“ war wohl noch lange der ultimative Dorf-Witz…)
-         In einer alten „Schul-Agenda“, wo romantische Sätze und Teenager-Brieflein drin waren und auch ganz wenige „Liebes Tagebuch“-Einträge von ihm (ich hatte seine AUSDRÜCKLICHE Erlaubnis es lesen zu dürfen!) fand ich einen wunderschönen Brief, in dem ER einem Mädchen seine Gefühle gestand.
Es war die „erste Abschrift“ mit Korrekturen usw. Ich war gerührt, dass ein 20-Jähriger so etwas schreiben konnte, kein Kitsch oder sonst was… einfach nur SCHÖN. ER, der Gefühlsklotz schlechthin dazu auch noch...?!! Mit dem Mädchen wurde es aber leider nichts, ich weiß auch nicht, ob er ihr den Brief jemals gegeben hat.
-         Ich fand einen Eintrag, von ihm geschrieben im August 1997, damals war er 20, der mich schockiert hat: „…ich weiß nicht, was ich mit den Weibern falsch mache… entweder bin ich blind oder unattraktiv…ich gebe mir noch 6 Monate Zeit, bevor ich zu einem Monster werde… dann wird man in der Zeitung lesen: Ein 20jähriges Mädchen wurde vergewaltigt. Täter unbekannt.“
 
Er war alles andere als unattraktiv, ein fescher, kräftiger, Muskulöser Junge mit sympathischem Lächeln… der hätte scharenweise Mädels haben können!!
Aber er machte Schluss mit den Frauen. Er hat sich einen Hobby-Sauf-Keller eingerichtet, wo nur seine Kollegen ihn besuchten, er ging nicht mehr aus, sein Leben war nur noch: Hof / Arbeit / Keller-Sauf-Abende / Pornos + masturbieren!
 
Als er mich mit 35 kennenlernte, beim ersten Mal, rammelte er wie besessen (Porno-Style) und es passierte wieder: Seine Vorhaut riss ein, ein Blutbad. Er hatte das „kleine Problem“ also noch nicht beseitigt. Es war zwar unangenehm, aber ich habe anders reagiert, ihn getröstet, ihm erklärt das es ein häufiges Männer-Problemchen ist, welches ganz einfach beseitigt werden kann und ihm gleich den Namen des Urologen gegeben, der meinem Bruder das gleiche „Problem“ repariert hatte. Allerdings war mein Bruder 16 und meine Mutter hatte ihn aufgeklärt, da sie es bereits beim Wickeln bemerkt hatte, als er noch Baby war.
Mein Partner hat den Eingriff dann 2 Tage später gleich durchführen lassen.
 
Also hatte er -bis auf das eine Mal- keinen Sex, was er auch zugegeben hat, und somit rein sexuell nur von Pornos gelebt, hatte auch anscheinend keine Ahnung, was eine Vorhautverengung ist.
 
Dann kam ICH und die sexuelle „Realität“ entsprach wohl nicht dem, was er sich „vorgestellt“ hatte.
5 Jahre lang hat er die lästige „Pflicht“ erfüllt, so wie ich es ihm vermittelt habe:  
Porno-Rammel ist nix Gescheides… das mag ich nicht! Er ist auch auf mich eingegangen, aber seine Sex-Faulheit war schon eindeutig.
Nachts konsumierte er weiterhin Pornos. Dafür war ich damals tolerant.
 
Bis zum Smart-Phone im Jahr 2016 hatte das Ganze aber irgendwo noch ein Limit, da er dieser Tätigkeit ja nur zu Hause, geheim, nachts am Computer nachgehen konnte. Fast zeitgleich kam auch seine Unfruchtbarkeits-Diagnose, also brauchte er die lästige Pflicht nicht einmal mehr fürs Kinder kriegen zu erfüllen, ist wieder zurück in seine Komfort-Zone, kein Sex mehr und mit dem Smart-Phone total abgedriftet und vor 3 Jahren habe ich die ganze Tragweite geschnallt und ihm angefangen die Hölle heißzumachen.
 
Das Problem: ER sieht kein PROBLEM in PORNOS & Co. Er hat nie etwas anderes getan, er kennt nichts anderes und kann und WILL auch nicht anders, es ist für ihn nichts Falsches daran.
Er hat es versucht aber festgestellt, dass realer Sex nichts für ihn ist!
Beim Sex mit mir musste er sich zum Schluss oft das Lachen verkneifen, während ich mich vergeblich abmühte, dass er einen hochkriegt! (Demütigend ohne Ende, daher auch meine heutigen Angst und Schamgefühle).
 
Gefühlsmäßig ist er so abgestumpft und egoistisch, dass es ihm egal ist, ob ICH drunter leide, er versteht wahrscheinlich nicht, WARUM ich mir das so zu Herzen nehme, im Grunde ist ja nichts dabei!! (Für ihn!)
Vor allem die Chats machen mich fertig. Noch nicht einmal zum Reden bin ich ihm gut genug. Das macht er lieber mit wildfremden Frauen übers Handy.
 
Er will sein Leben mit mir teilen, aber nicht seine Sexualität, weil es ihm einfach „unangenehm“ ist und er es lieber auf andere „Art und Weise“ treibt.
Habe ich denn einen Anspruch oder ein Recht darauf? Ich kann ihn doch nicht zum Sex zwingen!
Wenn es an mir liegen würde (jedem kann man halt nicht „gefallen“ im Bett!) hätte er sich schon längst nach einer anderen Partnerin umgesehen, statt 12 Jahre zu vergeuden, denk ich mal.
 
Also ist es MEIN Problem und nicht SEINES?
ICH habe Probleme mit seinen Pornos und Chats, nicht ER!
 
(Da fällt mir ein „Witz“ ein: „Hatten Sie jemals Probleme mit Drogen?“ „Nööö mit den Drogen hatte ich kein Problem, bloß mit den Bullen…“)
 
Solange er sich Filme anguckt, wo Erwachsene Darsteller freiwillig alles Mögliche machen, solange er mit volljährigen Damen über alles Mögliche chattet, solange er sich seinen Trieb im legalen Bereich auslebt, habe ich da ein Recht einzugreifen und ihm seine „Art“ von Sexualität zu verteufeln und verbieten, wenn er nicht anders KANN?!
 
Ja, dass seine ED und Orgasmus-Schwierigkeiten durch den massiven Konsum entstehen, will er nicht einsehen. Aber es ist seine Sache. Er könnte womöglich durch den Konsum auf illegalen Seiten landen… geht mich auch nichts an, die Bullen gehen zu ihm.
Wenn er zu viel Zeit während der Arbeit damit verplempert, hat er halt ein Loch im Firmenkonto.
Wie 2019: 12.000 Euro im Minus, weil statt Arbeiten in der Werkstatt chatten! Aber es ist ja nicht meine Firma!
 
Was zur Hölle ist da einmal und Gott vorgefallen? Warum hat er mit 20 plötzlich aufgehört sich für Frauen und Sexualität zu interessieren?
Hat er womöglich seine Vergewaltigungsfantasie versucht umzusetzen und man hat ihm die Frauen vom Leib gehalten (typisch Dorf!)? Ganz ehrlich, ich kann mir nicht vorstellen, dass er imstande wäre, so etwas zu tun. Aber man kennt einen Menschen niemals vollkommen und im Suff hat schon so mancher einen großen Fehler gemacht…
Oder hat sich der pädophile Dreckskerl dermaßen in sein Unterbewusstsein eingenistet, dass er sogar im Schlaf Gänsehaut kriegt, wenn man ihm eine warme Hand auf den Arm legt?! (Sein Horror: Körperkontakt!)
Oder hat die dumme Kuh, die ihn ausgelacht hat, bei ihm einen Hass auf Frauen erzeugt und seine Gefühle und Selbstwertgefühl komplett zerstört und dabei die Vergewaltigungsfantasie ausgelöst?
War der Liebeskummer für das andere Mädel zu groß und unüberwindbar und er ist in der Pubertät „stehengeblieben“?
 
Ich habe mehrmals versucht etwas zu „erfragen“ kenne aber niemand in seinem Dorf, würde da auch nicht zu viel rumfragen und bei ihm und seiner Familie renne ich gegen die Mauer des Schweigens. (Außer die Schwester, die mir von dem Missbrauch in der Kindheit erzählt hat, aber auch nur das.)  
 
Die Antworten, die ich kriege, sind LÜGEN.
Ich habe mich viel mit Non-Verbaler Kommunikation beschäftigt und ich weiß: Es wird ETWAS aus seiner Vergangenheit geheim gehalten. Eine seine Schwestern hat mich nur angesehen und geschwiegen. Manchmal kann ein Schweigen mehr sagen als 1000 Worte.
 
Mittlerweile glaube ich, dass er sich ein zweites Prepaid-Handy gekauft hat, das er NUR für SEINEN Zweck verwendet und höllisch aufpasst es immer gut zu verstecken und erst gar nicht mit nach Hause nimmt. In seiner Werkstatt zum Beispiel, wofür ich keinen Schlüssel habe, auch im Auto kann man gute Verstecke finden.
 
So muss er sich nicht abmühen, Filter-Schlupflöcher zu suchen, meine Kontrollen verlaufen ins Leere, der Hausfrieden ist gewährleistet und er kann weitermachen wie er WILL.
Am Wochenende findet er immer eine Ausrede ein paar Stunden entweder in die Werkstatt zu müssen oder im Schrebergarten die Halb-wilde Katze zu füttern und am Häuschen zu basteln. Im beheizten Schrebergartenhäuschen kann er sich dann ungestört ein Stündchen die tägliche Dosis Porno&Chat holen und auch masturbieren.
 
Ich habe aufgehört zu suchen und mache auch keine Überraschungs-Besuche mehr auf lautlosen Sohlen. Es fängt mir langsam an, egal zu sein. Was bringt es mir denn auch? Gar nix. Weil eben nur ICH ein Problem damit habe und nur darunter leide, wenn ich WAS finde. Also tue ich, als ob nix wäre.
 
Mittlerweile schlafe ich seit 3 Monaten in meinem Zimmer, wir gehen sonst friedlich miteinander um, gucken auch zusammen Fernsehen und essen miteinander. Der Gute-Nacht-Kuss ist erhalten geblieben. Wenn ich früh genug wach bin auch der Gute-Tag-Abschiedskuss.
Man gewöhnt sich an alles. Lust auf Sex hab ich schon lange keine mehr und kann es mir notfalls halt auch selbst besorgen.
 
In der Zwischenzeit arbeite ich weiter an meiner „Flucht“… aber ich möchte einfach eine Antwort auf meine Fragen. Sonst KANN ich nicht abschließen.

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Lightbulb den Fokus finden...
Geschrieben von: fokusfinden - 22.11.2022, 16:38 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (4)

TAG 0/90

Hallo zusammen,

unter einem neuen Thema möchte ich gerne einen neuen Reboot über 90 Tage starten.

90 Tage in denen ich mein gesamtes Verhalten zu Medien verändern möchte, um sinnvollere neue Gewohnheiten zu etablieren.
In vergangenen Versuchen habe ich mich meistens ausschließlich auf die Pornografie konzentriert, nicht aber, wie ich meine Bildschirmzeit sonst verbringe. Ich habe mich dann häufig darauf verlassen, dass meine Willenskraft ausreicht, damit ich keine Seiten mit Videos oder Bildern öffne.

Ich möchte das ganze jetzt gerne anders angehen.
Da ich keine PED habe und auch sonst zu pornofreier Masturbation oder Sex fähig bin, möchte ich mich in diesem 90 tägigen Reboot auf die Abstinenz von Pornos beschränken.
Weitere Ideen und Gedanken lass ich in den kommenden Tagen folgen.

Viele Grüße

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  Der Wunsch, mit der Pornosucht aufzuhören
Geschrieben von: Framas - 21.11.2022, 14:07 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (3)

Hallo & Moin,
Ich bin Frank - und ich bin pornosüchtig... und das schon seit vielen, vielen Jahren.
Bei einer anderen Sucht, hilft mir das 12-Schritte-Programm sehr und daher weiß ich, wie wichtig es ist, Erfahrung, Kraft und Hoffnung zu teilen. Das erhoffe ich mir auch in diesem Forum, wobei ich mich erstmal mit den Begrifflichkeiten auseinandersetzen muss - ReBoot, NoFap... das kannte ich bisher noch nicht...

Bei mir hat es auch bereits in der vorpubertären Kindheit angefangen - Aufgeklärt wurde ich nicht von meinen Eltern, sondern von einem Jungen, der 2 Jahre älter war... meine erste Pornoberührung hatte ich mit einem entsprechend bedruckten Kartenspiel, dass ein ebenfalls älterer Klassenkamerad in der 6. oder 7. Klasse dabei hatte. Von da an gab es im Grunde kein Halten mehr... diese Bilder waren wie eine Offenbarung für mich.
Im Studium ging ne Menge Geld für Pornokinos und Pornomagazine drauf - Internet gab's ja noch nicht... und ich weiß heute, dass meine erste Ehe u.a. auch an meinem Konsum und der damit verbundenen Selbstbefriedigung scheiterte. Ich habe immer Pornos geschaut - auch wenn der Sex mit der Frau oder Freundin gut war... Letztendlich fehlte mir beim Sex dann aber oft der entscheidende Kick und das Ende vom Lied war, dass der Sex komplett einschlief und die Beziehung(en) endeten. Als das Internet verfügbar war, fand ich mich im Eldorado des Pornoplaneten wieder - mit dem ersten Smartphone war ich sogar im Paradies... jedoch fühle ich mich mittlerweile - schon seit längerer Zeit - wie im Vorhof zur Hölle. Ich fühle mich schlecht dabei, schäme mich, finde mich peinlich und 'verdorben'.

Einige Beiträge habe ich schon gelesen, finde mich in vielem wieder und bin dankbar erfahren zu dürfen, dass ich nicht allein mit meiner Pornosucht bin. Bisher hatte ich noch nicht den Mut und/oder das Vertrauen in eine Person, über diese Sucht zu reden oder zu schreiben.
Ich weiß, dass ich mit meiner Abhängigkeit "Defekte" übertünche und dies zu ergründen und meinen Konsum abzustellen ist mein Anliegen und Wunsch. 

Danke für Eure Aufmerksamkeit.

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Sad Reboot - Unterschied zwischen 20 und 40+
Geschrieben von: Benutzer5090 - 16.11.2022, 13:55 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (7)

Hallo zusammen,
ich glaube ich muss einen separaten Thread starten um noch ein paar Sachen für den Reboot zu klären.

Bevor ich den Reboot gestartet habe, dachte ich mir, dass es gilt diese berühmten 30 Tage durchzuhalten und die Welt wäre wieder okay. Was für mich bedeuten würde, ich könnte wieder normalen Sex mit meiner Frau erleben. Das stellte sich nicht ein, wie man auch in meinem anderen Thread lesen kann.

Deshalb die Frage an Euch. Liegt es an meinem Alter? Bin ich als 45er schwieriger zu händeln als ein 20er mit Testoüberschuss? Oder ist mein Reboot nicht gut? Ich habe mich für die Variante mir Sex entschieden. Bin aber zugegebenermaßen nach zwei gescheiterten Sex-Versuchen jeweils rückfällig geworden. Ebenso habe ich 3-4 gecheated mit leichten Dessousbildern auf Etsy (ohne Masturbation). Ist das vielleicht mein Problem? Kann mein Gehirn sich noch gar nicht zurückverwandeln, weil ich mich zu vielen Bildern ausliefere?

Ganz wichtig auch nochmal: Was tun nach einem Rückfall? Neu anfangen zu zählen? Wie handhabt ihr das?

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  Was machen, wenn er es nicht einsieht?
Geschrieben von: BinDa - 11.11.2022, 22:37 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (3)

Guten Abend. Mein Freund ist Pornosüchtig, sieht es aber nicht ein. Unsere Beziehung ging schonmal auseinander, da wusste ich noch nicht das es eine Sucht ist, es war einfach alles zu viel. Beim Neuanfang wollte ich nur " keine pornos und keine Lügen". Wusste er und ging drauf ein..wie ich dann 3 wochen später feststellte, guckte er nach 5 tagen neuanfang pornos.ne woche später auch.2 stunden davor versprach er mir,er würde keine gucken! Ich hab immer gesagt,einmal pornos und ich bin weg. Ich ging auch,aber dann wurde mir bewusst, er hat wohl ein Problem...also wollte ich ihn nicht verlassen wegen der sucht,sondern den weg mit ihm zusammen gehen.ich meinte,es geht nur mit hilfe und er sagte ja..kurz r sagte ok..ich sollte ihm wieder einen blocker aufs handy setzen und er zog bei mir quasi ein,laptop auch bei mir( den er mittlerweile selber geschrottet hat).
Könnt ihr übrigens n guten blocker empfehlen?

Jedenfalls holte ich mir n termin bei der suchtstelle..das dauerte 4 wochen..die 4 wochen waren horror.ich hatte ja kontrolle über sein handy und testete ob er wieder einen tiktok account hat..tatsächlich hatte er einen,aber aus der 1.zeit.extra erstellt um fsk18 zu sehen auf tiktok! 
Ich bin borderlinerin und verletzte mich so doll dass ich ins Krankenhaus musste.er holte mich ab,bemühte sich und meinte,das war auch heftig für ihn.
Ich muss sagen ich hatte schonmal einen freund der pornosüchtig war und ein narzisst.
Ich kam mit dem ganzen nicht klar.glaubte ihm kein wort,es gab ärger täglich.dann haute er abends ab.ich wusste was er machte.ich wsr angetrunken und er ging nicht ans handy.
Ich lies mich einweisen da ich nicht wusste,ob ich mich kontrollieren kann..nachts um 2 reagierte er mal..ich lies mich entlassen.um 3 holte er mich ab.
Er hätte keine pornos geguckt! Kein tv ,nix. Er hätte musik gehört ubd war in der spielhalle..aber eswar keine musik zu hören in den Nachrichten.ich sagte,lass uns zu dir fahren,wir machen den tv an..der letzte sender kommt ja dann...dann sagte er,er hätte sport 1 geguckt und gehofft,es würde n porno kommen..kam aber nur sex werbung,damit konnte er nichts anfangen.
Ich lag also in der psychiatrie und er hat nichts besseres zu tun als pornos zu gucken/ suchen.

Damit kam ich nicht klar.und dann gab es erneut stress und er meinte,er will keine hilfe,obwohl er ja davor meinte,wir machen das.
Sonntag früh verlies er mich,stand aber abends in der tür.ich war überrumpelt..wir hatten zwsr noch sex..aber ich konnte nicht und sagte,er soll fahren.
Mittwoch " holte" ich ihn zurück und gestern unterhielten wir uns nochmal.er will ja keine pornos mehr gucken.er macht es bei stress.wir müssen dann halt sehen dass er nicht alleine im streit weg fährt u.s.w.
Von alleine sagte er, er hätte die letzten 2 tage auch keine pornos geguckt,er hatte keine lust.
Ich fragte erneut...hast du wirklich nicht?
" nein, mein kopf war leer".


Tja...ich hab heute nachgeguckt.
Er hat jeden tag pornos gesucht.als ich drauf ging,lies es sich öffnen.er meinte,bei ihm nicht.der blocker scheint oft aus zu gehen.heute abend war es auch so.
Ich blieb ruhig.anders wie sonst.hab versucht es zu verstehen." Ich hab keine geguckt und damit nicht gelogen" ...dass er aber trotzdem gesucht hat und gesagt hat,er hatte keine lust,was eine lüge war,will er nicht verstehen.im gegenteil.er war sauer auf mich und meinte,er will keine hilfe.keine freundin bisher hatte damit ja ein problem.pornos sind ja normal.er bezrügt mich schließlich nicht.das es mir weh tut...ist ihm ganz egal.
Er ignorierte mich und ging schlafen.keine Entschuldigung oder ein ansatz,das er mich  liebt..
Ich glaube es ihm egal ob er mich und meine kinder komplett verliert.
Muss dazu sagen, er hat ne kombi Persönlichkeitsstörrung und hat auch züge vom narzissten.er hat kein Problem, es ist ja meine eifersucht.
Ich weiß dass ich ihn nicht retten kann..ich hab versucht ihn zu überzeugen..würde er wirklich lieber pornos nehmen als das wahre leben mit familie?
Ja.er würde. Was soll ich machen? Kann ich hier nur noch mich retten mit trennung? Oder gibt es noch einen weg? Blocker nimmt er ja an und so kommt er sonst an nichts mehr ran..Zeitschriften und wo aufm parkplatz fahren..wäre die einzige möglichkeit..
Er war 12 jahre weg gesperrt.pornos waren da natürlich " hobby" ..
Ich bin traurig.enttäuscht, dass pornos mehr wert sind als ich für ihn.

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  Reboot - ein für alle mal
Geschrieben von: Benutzer 4580 - 11.11.2022, 13:41 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (1)

Hallo zusammen,


ich bin 21 Jahre alt. Wann ich angefangen habe Pornos zu konsumieren weiß ich nicht genau. Ungefähr mit 12-13 Jahren. Früher habe ich jeden Abend Pornos geguckt und mir dazu einen runtergeholt. Bis zu einer Stunde täglich. Das ist Jahre her, habe ich mir immer gesagt. Heute ist das alles nicht mehr so schlimm.

Tatsächlich schaue ich nur vereinzelt Pornos, ein bis zwei Mal die Woche, dann auch mal wieder wochenlang gar nicht. Und dann suche ich plötzlich wieder 3 Stunden lang nach dem perfekten Bild/ Video.

Das hat es für mich schwierig gemacht, mir einzugestehen, dass ich süchtig bin. Aufgefallen ist es mir revuepassierend nur, weil ich bemerkt habe, dass die Inhalte über die Jahre, schleichend, immer extremer wurden. Gestern ist es dann passiert. Ich habe über den Tor Browser Kinderpornografie gefunden und obwohl ich von Sekunde 1 geschockt war, habe ich dazu masturbiert. Das kommt dabei raus, wenn man über Jahre Teen-Pornos oder Magersüchtigen-Pornos konsumiert. 

Ich habe extreme Schuldgefühle, ich fühle mich widerlich und ich kann nicht glauben, dass das passiert ist. Ich habe Kindesmissbrauch aktiv unterstützt und das hat mich seelisch verwundet.

Ich bin gestern Abend auf dieses Forum gestoßen und habe dadurch erfahren, dass ich süchtig bin. Dass obwohl nicht täglich, trotzdem eine Regelmäßigkeit des Konsums vorliegt.

Ich will jetzt die Reißleine ziehen. Alleine der Gedanke, dass ich eine wunderbare Freundin habe, die mir alles gibt, macht mich fertig. Wie könnte ich ihr das hier jemals erklären? Würde ich das vor ihr ansprechen, wie könnte sie mir je wieder vertrauen?

Meine Reboot-Phase wird ab dem 11.11.2022 90 Tage dauern, ich werde nicht masturbieren und keine Pornografie konsumieren. Wie sinnvoll ist es, in dieser Zeit keinen Sex zu haben?

Beschleunigt es nur den Prozess oder verbessert es den Erfolg des Entzugs und unterstützt die Neuanordnungen im Gehirn?

Ich will diese Bilder aus dem Kopf bekommen und diese ganzen Abscheulichkeiten nicht mehr sehen. Ich kann nicht verstehen, wie es soweit gekommen ist und will alles dafür tun, dass ich meine Sucht von heute an angehe und lerne, ohne den Konsum zu leben.


Liebe Grüße

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  Neustart fürs Herz und den Kopf
Geschrieben von: Straightlifer - 07.11.2022, 03:56 - Forum: 40 und älter - Keine Antworten

Hallo 

Hiermit möchte ich mein reboot Tagebuch anlegen und eröffnen. Mein reboot war am 3.10.22.
Der längste reboot ging 7 Tage und das will ich ändern mit Willenkraft,Freude und Reflektion.Ich bin gespannt.Ich bin 43 und seit dem ich 14 bin mehr oder weniger Pornosüchtig dazu kam noch eine langjährige Substanzengebrauchstörung.
Ich drinke kein Alkohol mehr und Drogen nehm ich auch nicht mehr ( habe auch oft mit Rückfällen gekämpft).
4 Tage sind nun nach mein Neustart vergangen,und ich fühle mich noch ganz gut ...also bleibt stark und nett zu euch..

Bis die Tage

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Heart Was kann ich tun um wieder mehr Sex mit meiner Frau zu haben?
Geschrieben von: Benutzer5090 - 04.11.2022, 00:30 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (9)

Ich bin Mitte Vierzig und seit fast 20 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Wie bei den meisten Partnerschaften hatten wir die ersten beiden Jahre viel Sex. Mit der Zeit drifteten unsere Bedürfnisse allerdings immer weiter auseinander. Während ich es nach wie vor gerne mehrmals die Woche gehabt hätte, reichte es meiner Partnerin vielleicht einmal die Woche. Diese fehlende Balance kompensierte ich dann gerne mal mit PMO. Das war einfacher als Stress und Streit zu provozieren, was durchaus immer wieder vorkam.

Mit den Jahren war das dann alles normal. Trotz regelmäßigen PMO, hat der Sex immer gut geklappt und wir hatten kein Problem deswegen. 

Nach einiger Zeit hat sich durch die Arbeit, mein nebenberufliches Studium und das Elternwerden mehr Streß bei uns breit gemacht als uns lieb war. Der Sex war fast komplett verschwunden. 1x im Monat war das neue Normal und das auch nur in der Nähe ihres Eisprungs. Sie wirkte immer gestresst und der Sex schien ihr nicht mehr wichtig zu sein. PMS war immer die Hölle, nicht nur für sie. 
Dieses Bündel an Problemen und Unzufriedenheiten hat natürlich die Büchse der Pandora aufgemacht (PMO in Dauerschleife) und schon damals vor 10 Jahren hatten sich die ersten ED Probleme breit gemacht. Der Sex wurde fast komplett und ungehemmt durch PMO ersetzt. Verkompliziert wurde das ganze noch durch die Absetzung der Pille und das Benutzen von Kondomen. Ich verlor immer wieder die Konzentration und die Lust. Merkte fast gar keine Penetration durch das Kondom.

Was ebenfalls negativ in die Karten gespielt hat war mein Selbstwertgefühl. Ich wirkte fertig und erschöpft, hatte Übergewicht (ca. 20 Kilo zuviel), war sehr unsportlich und fing an depressiv zu werden.

Wenn wir Sex hatten fühlte ich mich unwohl, dachte sie ekelt sich vor meiner Wampe und so kam es immer wieder vor, dass ich abbrechen musste. 

Ich hatte damals wirklich noch keine Ahnung woher meine Probleme kamen. Auf Pornos wäre ich zu dem Zeitpunkt gar nicht gekommen, zumal diese die Jahre davor auch nicht gestört hatten. 

Der Fokus lag erstmal auf den Kondomen und diese wieder loszuwerden. Also stimmte nach langem hin und her einer Vasektomie zu. Kinder waren keine mehr geplant und es schien ein Ausweg aus der Problematik zu sein.

Anfangs klappte das auch. Zwar nicht so wie früher, aber immerhin wir hatten wieder gemeinsame Höhepunkte. Doch nach relativ kurzer Zeit war leider wieder der Wurm drin und ich verlor regelmäßig die Erektion während des Sex. 
Ich dachte die Depressionen und der Stress wären der Grund. Mit der Zeit stieg der Frust in meiner Partnerin an und die Geduld mit mir ab. Ich hatte immensen Erfolgsdruck, der logischerweise noch zu mehr Versagen führte.
Irgendwann danach bemerkte ich, daß ich nur noch in bestimmten Stellungen kommen konnte und zwar dann wenn ich sie dabei nackig sehen kann. Ähnlich wie bei den Pornos aus einer nicht zu nahen Perspektive. Da kamen mir die ersten Ideen es könnte an meinem Konsum liegen.

Nach einigen weiteren frustrierenden Sexversuchen habe ich das Thema angesprochen und offen mit ihr über meine Gedanken gesprochen. Sie ist anfangs ungehalten gewesen. Hat sich aufgeregt und mir Vorhaltungen gemacht, ihre Ängste und Selbstzweifel an den Kopf geworfen. Ich bat sie sich zu beruhigen und zu bedenken, dass mir das bis vor kurzem auch nicht bewusst war. Diese kruse Mischung aus Selbstzweifeln, Depressionen und den täglichen Stress hat es schwierig gemacht das zu erkennen. Zumal Pornos kein Tabu für uns waren. Sowohl ich als auch sie schauen sie regelmäßig an. Sie zwar eher ganz selten, aber immerhin auch.

Im Frühjahr diesen Jahres habe ich beschlossen, einige Sachen in meinem Leben zu ändern. Mir war klar, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn ich/wir so weitermachen. Ich fing an zu recherchieren und habe mich für einen Pornoblocker entschieden. Das funktionierte nur bedingt. 2 Laptops, 1 Tablet und 2 Smart TV's bietet mehr als genügend Schlupflöcher.
Ich habe trotzdem recht lange den Blocker draufgelassen und so zumindest die Gelegenheiten reduziert. Bald merkte ich aber, dass ich keine Gelegenheit auslasse wieder PMO zu betreiben.

Also Blocker runter und mir dieses Forum gesucht um zu verstehen, wie man davon wieder runterkommt. Der Blocker war leider auf Schlüsselwörtern aufgebaut, so daß Foren davor nicht erreichbar waren. 

Mittlerweile habe ich den Reboot angefangen. Ich bin allerdings noch nicht wirklich weit. Habe am Anfang Oktober angefangen PMO wegzulassen ohne den "Reboot" zu kennen. Seit ein Paar Tagen weiß ich Bescheid worauf ich mich einlasse. Es gab aber 2 Rückfälle im Oktober. Einer am Anfang bevor ich wusste was wichtig dabei ist und einer nach einem erfolglosem Sexversuch vor einer Woche. 

Ich merke immer wieder den Druck, aber die Berichte von den betroffenen Partnerinnen erden mich wieder. Es ist furchtbar zu lesen was das mit den Frauen macht. Welches Leid dadurch entsteht. Durch das geringere Verlangen meiner Partnerin ist das bei uns nicht so extrem gewesen, aber ich habe sie auch verunsichert und sicherlich gekränkt.

Seit dem Frühjahr mache ich eine Therapie die mir hilft meine Probleme zu bewältigen. Dort spreche ich auch über die Sucht und den Sex. Wobei das definitiv kein Sucht oder Sexualtherapeut ist, sodass ich dafür nur bedingt Hilfe bekomme.

Zeitgleich damit habe ich wieder mit dem Sport angefangen und die ersten Erfolge kommen auch. Meine Partnerin scheint wieder empfänglicher für mich zu sein. Sie findet mich attraktiver und sagt das auch regelmäßig. Fast scheint sie verunsichert zu sein von meinem Ehrgeiz mich zum Besseren verändern zu wollen.

Sie weiß auch von meinem Reboot und den Druck der damit einhergeht. Ich hatte sie um Unterstützung gebeten und spreche offen über das Erlebte. Das alles scheint ihr Bild von mir definitiv ins positive zu bringen. 

Was mir aber immer noch fehlt ist die Bereitschaft für Sex ihrerseits. Ich denke sehr oft daran, dass diese Fehlversuche etwas in ihr kaputt gemacht haben. Ich würde das gerne reparieren. Dafür betreibe ich auch gerne jeglichen Aufwand. Aber ich weiß nicht was noch... Ich weiß auch nicht ob das Überhaupt wieder so unbefangen sein kann wie es Mal war und wir zumindest auf 1x die Woche Sex miteinander haben können. 

Ich liebe sie sehr und begehre sie total. Auch nach der langen Zeit von 20 Jahren. Ich möchte das reparieren und will sie für mich wieder begeistern.

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  Wie lange dauert es wieder eine Erektion ohne Porno zu haben
Geschrieben von: Karl- - 26.10.2022, 08:06 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (4)

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung, wie lange es dauert, bis man ohne Pornos wieder eine Erektion bekommt? Bin jetzt 50 Jahre alt und hatte nicht viele und die letzten 10 Jahre gar keine Freundin. "Handbetrieb" mit "normalen" Pornos als Mittel zum Druckabbau und mangels Freundinnen seit Pubertät.

5 Monate ohne/selten Porno haben nicht gereicht, das sich wieder eine Erektion wie mit einem Porno einstellt. Also keine, halbsteif oder mittendrin garnicht mehr. Bei Stellungswechsel bricht die Erektion komplett zusammen. Mit Porno ist die Erektion wie gewohnt gut, also körperlich sollte alles in Ordnung sein. Inzwischen nehme ich Viagra (was ich nicht sage) um schneller über die Anfahrschwäche und überhaupt zu kommen. In homöopathische Dosen, damit ich keinen Dauerständer riskiere.

Wie kann man das Reizempfinden im Kopf fördern und wiedererlangen?! Früher habe ich schon beim Betrachten einer nackten Frau einen Steifen bekommen. Meine Freundin hat gern Sex, legt sich aber inzwischen einfach nur hin und ist in der Anbahnung nicht sehr aktiv, bläst nicht gern, hat kein Gefühl mit der Hand und ist ungeduldig, wenn es zu lange dauert einen Steifen zu bekommen. Wenn er gar nicht steif wird, ist das natürlich immer ein beklemmendes Gefühl, wahrscheinlich nicht nur für mich. Die Beziehung leidet inzwischen darunter...

Ich hätte gern wieder spontanen Sex und möchte der Ursache für die ED auf den Grund gehen, welche definitv mit Porno zu tun hat.

Danke für Infos.

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