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  Tommys Tagebuch - los gehts!
Geschrieben von: tommy31 - 06.05.2024, 08:52 - Forum: 30-39 Jahre alt - Keine Antworten

Hi,

heute eröffne ich mein Tagebuch, um mir selbst vor Augen zu führen, wie es läuft.


- 31 Jahre alt, PMO seit 18+ Jahren, mehrere Beziehungen haben darunter gelitten
- Porno-Vorlieben haben sich durch Konsum verändert, wurden tendenziell härter/versauter, würde ich real auch niemals machen/wollen/anstreben
- Porno-abstinent seit 5 Wochen (01.04.24), allerdings habe ich heute morgen das erste Mal wieder (ganz kurz) Gedanken daran gehabt


Sind die Vorlieben, die sich mit der Zeit beim Pornoschauen entwickelt haben, reversibel? Bei mir ja. Schon nach wenigen Tagen hatte ich keine Gedanken mehr daran.

Allerdings mag ich es ganz gerne, wenn Frauen gepflegte Füße haben. Schaue ich gerne an und es erregt mich dann auch. Das war aber schon vor Pornos so. Ich massiere auch gerne mal beim Vorspiel den ganzen Körper, Füße inkl., und es gefällt mir. Ist aber kein Muss und 99% spielte es in meinem Sexleben auch keine größere Rolle, da ich mich irgendwie dafür schäme. Aber das ist wohl einfach ein Teil von mir und es stört mich auch nicht, weil ich es nicht zwingend in den Sex einbauen muss. Hier werde ich nichts ändern (können).

Masturbation ist bei mir ein größeres Problem, als das bloße Schauen von pornografischem Material. Das merke ich vor allem, wenn sie ihre Periode hat.

Ich merke, dass ich durch Abstinenz in den ersten Tagen schnell needy werde und Frauen mehr sexualisiere, bzw. mir ständig vorstelle mit Frauen (mit meiner Freundin sowie mit jeder für mich attraktiven Frau, egal ob bekannt/fremd) zu schlafen. Das ist manchmal echt nervig, weil ich mich selbst kontrollieren muss, Frauen nicht auf den Hintern/Brüste etc. zu schauen. Das geht mit längerer Abstinenz zwar weg und der Fokus liegt dann mehr auf mir selbst. Aber da wir regelmäßig Sex haben, kann ich nicht lange ohne Orgasmus bleiben, da ich ihre Bedürfnisse auch nicht unbeachtet lassen möchte. Wenn wir morgens miteinander schlafen, dann fängts teilweise schon nachmittags an, wenn es abends ist dann wache ich meist schon mit einer Grundgeilheit auf. Ist das normal oder schon krankhaft? 

Ist quasi eine Spirale: Da 2-5x die Woche Sex haben, bin ich nie in der Lage lange Abstinenzzeiten aufzubauen. Das ist zwar gut, da wir den Sex sehr genießen, aber schlecht, weil ich dadurch ständig geil bin und dann auch Lust habe, zu masturbieren, wenn ich alleine bin. Außerdem bin ich auch schnell erregt, egal ob wir kuscheln, sie auf meinem Schoß sitzt, wir uns küssen etc. - ständig wird er hart.

Vielleicht mach ich mir auch einfach zu viele Gedanken. Ist ja auch irgendwie schön, einen hohen Sex-Drive zu haben. Aber ich würde mir doch wünschen, dass ich im Alltag einfach konzentrierter bin und den Drang mehr kontrollieren zu können.

Ein weiteres Problem habe ich aber derzeit noch: Probleme, beim Sex zum Orgasmus zu kommen. Früher dachte ich öfter an Porno-Szenen, wenn ich kommen wollte, und das hat auch super funktioniert. Nun, da ich Pornos nicht mehr schaue und sie mich selbst beim Gedanken nicht mehr so anturnen, verbiete ich es mir selbst daran zu denken. Aber ich habe Schwierigkeiten zu kommen, obwohl der Sex fantastisch ist. Meistens beendet meine Freundin dann mit der Hand/Mund, das klappt super. Sie mag es auch, da sie mir gerne zusieht, wenn ich abspritze, daher kamen bisher auch noch keine Fragen. Aber ich möchte schon die "Wahl" haben, und nicht auf ihre talentierten Hände angewiesen sein Big Grin


Meine aktuellen Ziele, die ich erreichen möchte:

- Pornofrei leben. Ob ich nie wieder einen sehe? Keine Ahnung, aber ich werde nie wieder zulassen, dass es a) meinen Drive, b) meine Beziehung, c) meine Persönlichkeit beeinflusst.
- Gedanklich freier werden - nicht ständig an Sex denken müssen, mich wieder mehr für mein Gegenüber zu interessieren, ohne sexuelle Gedanken
- Orgasmus beim Sex, ohne Hände


Pornofrei leben bekomme ich auf jeden Fall hin. Ich hoffe, dass bald auch wieder Orgasmus beim reinen Sex drin ist. Nicht-Sexuelle Gedanken + einhergehende Empathie statt Sexualisierung für Frauen wird wohl etwas schwieriger, weil ich da keinen konkreten Fahrplan habe.

Das solls aber erstmal gewesen sein von mir, ich werde hier regelmäßig schreiben, wie es mir so geht :-)

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  Sucht, Abstinenz, Verarbeitung
Geschrieben von: Roderick - 04.05.2024, 10:18 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (12)

Hallo,

Ich hatte mich unter https://www.porno-sucht.com/forum/showth...p?tid=3125 kürzlich vorgestellt und knüpfe jetzt daran an.


In Kürze:
- Seit über 20 Jahren pornosüchtig.
- Verstörende Inhalte angeguckt, die mich sehr belasten.
- In den letzten Jahren weitestgehend porno-abstinent, aber immer wieder kleinere Rückfälle, wo ich mir junge Frauen mit wenig Klamotten in sexy Posen angeguckt habe.
- Vor ca einem Monat der letzte Rückfall. Bin dabei wieder auf härteren Seiten gelandet und seitdem ist das Thema wieder sehr präsent.


Im letzten Monat bestand ein großer Teil meiner Freizeit darin, mich mit Sucht, Trauma etc. zu beschäftigen. Außerdem meditiere ich täglich.

Während ich in der ersten Woche nach dem Rückfall wie im Autopilot war, ohne Appetit oder großer Motivation irgendwas zu tun, bin ich in den letzten Wochen immer mehr zu meinem Normal zurückgekehrt. Das bedeutet aber nicht, dass es mir gut geht. Denn "normal" heißt für mich trotzdem ständige Angespanntheit, Ängste, Stress, schlechter Schlaf, depressive Gedanken.

Je mehr ich über Sucht lese, desto mehr versuche ich mich bewusst dagegen zu entscheiden. Es sind nicht nur die Pornos und erotische Bilder. Die habe ich zumindest akut gut unter Kontrolle (immerhin einen Monat lang nichts mehr angeguckt). Es geht darum, mit negativen Emotionen und Triggern anders umgehen zu lernen. Ich masturbiere aktuell weiterhin, aber deutlich weniger als noch vor einiger Zeit. Nur noch 3-4 mal pro Woche. Insbesondere wenn typische Trigger wie Stress oder depressive Gedanken auftauchen, versuche ich es expliizit nicht zu tun. Stattdessen meditiere ich, gehe spazieren, lasse die negativen Emotionen einmal in aller ihrer Wucht zu und versuche danach etwas zu tun, was mir langfristig gut tut.
Ich habe in letzter Zeit auch ungesundes Essen und Koffein deutlich reduziert. Nicht weil ich das an sich so schlimm fände, sondern weil ich wirklich weg davon will, Negatives so häufig einfach mit irgendwelchen Hilfsmitteln wegzudrücken. Ich habe wirklich große Angst, wieder bzgl. der Pornos rückfällig zu werden und will mich sogut es geht für schwierige Zeiten wappnen.


Ich habe unglaublich starke Schuld- und Schamgefühle. Und ich habe ständig riesige Angst, von irgendwas an das ganze Thema erinnert zu werden. Ich merke, wie das einen regelrechten Keil zwischen mich und andere Menschen treibt. Ich fühle mich quasi nie sicher und geborgen. Habe in den ungünstigsten Momenten starke unkontrollierbare Erinnerungen an das, was ich gesehen habe, was ich selbst angeklickt und angeschaut habe. Oft verbunden mit Panik. Manchmal habe ich auch dann das Gefühl, gar nicht mehr richtig da zu sein. Ich kann das irgendwie nicht verarbeiten. Ich versuche mich mit Meditation und anderen Übungen emotional stabil zu halten. An manchen Tagen geht das ganz gut, an anderen bin ich ein regelrechtes Wrack und hoffe nur, dass der Tag vorbeigeht und ich wieder schlafen kann. Manchmal beschäftige ich mich auch aktiv mit dem Geschehenen. Schreibe auf, was passiert ist, was mich belastet, wovor ich Angst habe. Zumindest, bis die Panik zu stark wird. Dann breche ich ab.

Nach allem, was ich gelesen habe, klingen die Symptome stark nach einem psychischen Trauma. Ich weiß nicht, ich bin ja auch kein Psychologe. Trotzdem kann es sicher nicht schlecht sein, Techniken aus der Traumatherapie zur Stabilisierung zu lernen. Ich suche parallel weiter nach einem Therapeuten. Aber ich hatte bereits in der Vergangenheit zwei Therapien wegen anderen Themen. Die waren nur so halb hilfreich. Deshalb möchte ich diesmal etwas sorgfältiger nach dem richtigen Therapeuten suchen. Gar nicht so einfach überhaupt wen zu finden.

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  Er hat kein Interesse an Sex
Geschrieben von: Petrichor - 03.05.2024, 17:26 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (3)

Hallo! 

Nach langem lesen und informieren in diesem Forum wollte ich auch mal meine Erfahrungen teilen und vielleicht den ein oder anderen Ratschlag einholen. 

Dass mein Freund ein Problem hat kam erst letztes Wochenende wirklich zum Vorschein und seitdem durchlebe ich viele verschiedene Gefühle.

Er ist 32 und ich 28 Jahre alt und zusammen sind wir seit knapp über einem Jahr. Zusammen leben seit ca. 6 Monaten. 

Anfangs hatten wir eine Fernbeziehung geführt ehe ich zu ihm gezogen bin.
Kennengelernt hatten wir uns über erotische Rollenspiele via Internet (jeder denkt sich einen fiktiven Charakter aus und dann wird die sexuelle Interaktion miteinander beschrieben. Als man sich auch persönlich besser verstanden hatte gingen wir auch zum Telefon Sex über, allerdings haben wir nie Bilder von uns ausgetauscht. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon bis über beide Ohren in ihn verknallt und wir hatten täglich mehrere Stunden Kontakt mit diesen Aktivitäten, aber auch normalen Unterhaltungen, Gaming, etc. 

Nach ein paar Monaten hat er mich dann besucht und es hat sofort gefunkt. Seitdem sind wir zusammen und anfangs hatte ich mir nur wenig Gedanken über seine doch teils bemerkbare ED gemacht, aber er hatte lange vor mir keine Freundin mehr und das hatte auch er als Grund genannt.

Seitdem wurde es immer schlimmer leider. Meistens war er längere Zeit zu Besuch da er arbeitslos ist doch Sex ging meistens nur von mir aus und oft hatte er mich dann auch abgewiesen, bis ich herausgefunden hatte dass er nachts wenn ich schlafe auf dem Klo Pornos schaut. Dass er welche konsumiert war nie ein Geheimnis und es hatte mich auch nicht gestört da er vor unserer Beziehung gar nicht genug von mir bekommen konnte - doch ab diesem Zeitpunkt konnte ich eins und eins zusammen zählen. 

Wir fingen viel an zu streiten, mein Selbstbewusstsein ist in den Keller gesunken, er hatte gelogen, immer ausreden gebracht und Sex wurde auch immer weniger und es hätte überhaupt keinen gegeben wenn nicht von mir ausgehend. 

Wir hatten Dezember dann ein Gespräch indem ich ihm gesagt habe, dass ich seinen Konsum welcher eher durchschnittlich war (2-3 die Woche) nicht gut finde und er meinte er hört auf damit. Durch seine Arbeitslosgkeit und meine (durch den Umzug in das andere Bundesland schaue ich mich noch um nach einem Job, teils aber auch die Verunsicherung ob die Beziehung überhaupt hält) kann ich das auch ganz gut kontrollieren. Allerdings hatten wir weiterhin dieses Hobby mit den erotischen Rollenspielen, welches im nachgang zu gemeinsamer masturbation geführt hatte. Sex wollte er nie danach was mir komisch vorkam. ED Probleme hatte er dort nie, immerhin haben wir über ein fiktives, perfektes Pärchen sinniert die nicht durch Realismus beschränkt waren. 

Er hatte letzte Woche ein Bewerbungsgespräch und um das zu feiern wollte ich ihn was gutes tun und hatte ihm davon erzählt am nächsten Abend mich um ihn zu kümmern, romantischer Abend mit allem drum und dran, damit wir nach den ganzen heftigen Streits und beinahe beziehungsabbruch auch mal wieder schöne Zeit zu zweit verbringen können. An diesem Tag war ich bei einem Termin und komme nach Hause - keine Lust von ihm aus. Er streitet ab sich einen Porno angesehen zu haben und ich konnte ihm einfach nicht glauben. 

Ich bin komplett ausgerastet und habe mich verletzt gefühlt schon wieder abgewiesen zu werden und kam mir auch so dumm dabei vor mich riesig auf diesen Abend zu freuen - hin oder her ob er Pornos konsumiert hatte oder nicht. 

Am Tag darauf hatte ich wohl die richtigen Fragen gestellt und er hatte mal aktiv reflektiert warum es nicht läuft. Auf die Frage ob ich jemals sexuell für ihn anziehend war, konnte er zwar mit ja antworten, doch die Folgefrage wann das war, wurde mit „bevor wir uns in RL kannten und nur telefonsex hatten“ beantwortet. Gleich dann sagte er auch dass er ein ernsthaftes Problem und komplett unrealistische und unfaire Vorstellungen von Frauen hätte. 

Ich war einerseits so tief verletzt und stellte all unsere sexuellen Erlebnisse automatisch in Frage. Ich habe mich geschämt ihm so offen meine Lust zu schenken und dann im Nachhinein von ihm zu erfahren dass er oft nur mitgemacht hätte um mich nicht zu verletzen. Er hat nur wenig Spaß an unserem Sex weil sich sein kopfkino und seine Fantasien so viel besser anfühlen als der reale Sex. Das ist auch der Grund warum er von sich aus nicht ankommt, gepaart mit der puren Faulheit. Das hat er auch offen zugegeben. 

Er sagt er wäre nicht süchtig nach Pornos was ich ihm auch glaube, aber sein sexuelles Interesse besteht momentan nur daran und an diesen Rollenspielen. Gerade bei den Pornos gab er den Grund an, dass es einfach so schnell und unkompliziert beim zocken nebenbei geht. Für Sex müsste er sich Zeit nehmen.

Hab ihm auch schon gesagt dass mir ein 5 Minuten quickie reicht, dass er meine Bedürfnisse dabei nicht erfüllen muss, dass ich Pornos mit ihm zusammen sehen, Spielzeuge in unser sexleven einbauen - alles würde ich mit ihm machen, aber er hat kein Interesse daran.

Derzeit sind wir verblieben die Pornos als auch die gemeinsamen Rollenspiele zu streichen und Sex nur zur haben wenn er von sich aus auf die Idee kommt. Wir wollen auch einmal die Woche darüber reden, aber sonst soll es kein Thema sein da er dann recht schnell auf Abwehr geht und die Gespräche ihm unangenehm werden. 

Also zockt er nach wie vor den ganzen Tag und ich werde wahnsinnig. 

Das letzte Mal Sex ist zwei Wochen her und neben all den selbstzweifeln, der Frustration und den Sorgen unserer Zukunft betreffend, kommen mir meine eigenen Bedürfnisse auch noch dazwischen. 

SB ist nett aber reicht mir nicht, außerdem ziehe ich leider sehr viel von meinem Selbstbewusstsein aus meinem sexleben. Zu wissen dass man begehrt wird ist ein Hochgefühl und das hat er mir genommen mit seiner Wahrheit.

Auf der anderen Seite bin ich ihm unglaublich dankbar dass er mir die Wahrheit gesagt hat, da dadurch der Zorn und die Wut gegen ihn verschwunden sind und aufhören kann Rätsel zu raten und auch nicht mehr belogen werde. Ich möchte ihm helfen mit seinem Problem da ich als depressive und phobikerin genau weiß wie es ist psychisch krank zu sein und die Schuld nicht immer bei einem selbst liegt.

Wie kann ich ihm helfen und wie schafft ihr Mädels es in dieser Zeit auf Nähe und Zuneigung zu verzichten? Hilft es überhaupt ihn zum Sex zu animieren, wie zB zum Abwasch damit er sich mehr daran gewöhnt und Spaß entwickelt? Sex als Pflicht (im einvernehmlichen Rahmen natürlich)  bis es natürlich wird? Er kommt derzeit nichtmal auf die Idee Sex mit mir zu haben. Er vergisst es.

Sorry für den langen Text! Ich würde mich über Ratschläge und einen Austausch wirklich sehr freuen da ich sonst keinen anderen Ort habe um darüber zu sprechen.

Liebe Grüße!

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  Ich bin jetzt auch hier :-)
Geschrieben von: tommy31 - 03.05.2024, 07:50 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Hi zusammen,

ich stelle mich auch mal kurz vor: Ich bin Tommy, 31 Jahre alt und habe ein Problem, welches ich jetzt lösen werde.

Ich weile schon seit einem Monat hier und habe viele Beiträge gelesen. Ich habe Pornos & Masturbation eigentlich nie wirklich als das Problem identifiziert, was es wirklich in meinem Leben ist. Denn ich habe es im Übermaß betrieben und das ist nicht gut - egal was es wäre.

Auch ich habe früh mit Pornos angefangen (bin damit aufgewachsen), ich schätze also mit 11-13 Jahren, genau weiß ich es nicht mehr. Allerdings habe ich ganz schnell angefangen, regelmäßig zu Pornos zu masturbieren (und auch ohne).

In Beziehungen habe ich ebenfalls konsumiert und masturbiert, und ich habe mich immer gefragt, warum meine Freundinnen (die ich anfangs so begehrt habe), nach kurzer Zeit uninteressant wurden - der Sex wurde daraufhin von meiner Seite aus weniger gewollt - und irgendwann folgten dann auch andere Probleme, bis hin zum Beziehungsende. Das war eigentlich in jeder Beziehung bei mir so. Im Schlafzimmer fängts halt meistens an.

Ich dachte immer, ich hätte einfach einfach noch nicht die Richtige gefunden. Vielleicht stimmt dies zwar, allerdings hatte das nichts mit sexuellem Desinteresse zutun. Das lag an den Pornos - das ist mir nun klar.

Ich habe also am 01.04.24 sofort aufgehört Pornos zu sehen und auch zu masturbieren. Pornos aufzugeben fällt mir nicht schwer. Ich habe nie stundenlang zu Pornos masturbiert, ich habe sie eher benutzt, um schnell zum Orgasmus zu kommen. Mein Kopfkino war schnell weg. Und wenn Kopfkino, dann mit Pornoszenen. Selbst beim Sex dachte ich - wenn ich zum Orgasmus kommen wollte - an Pornos. Masturbation ist aber ein genau so großes Problem, und ich habe es nicht geschafft, es auf Anhieb zu lassen. Ich habe in den letzten 30 Tagen sicherlich 5-6x masturbiert. Ich weiß daher, dass ich einen weiten Weg vor mir habe, aber gleichzeitig freue ich mich darauf.

Negativ ist: Ich habe es mir angewöhnt mit Pornos zum Orgasmus zu kommen. Ich habe Probleme, ohne Pornos zum Orgasmus zu kommen - auch beim Sex. Und, wenn ich kürzlich masturbiert habe, ist mein Gehirn für Sex nicht bereit, und dann habe ich teilweise Probleme mit meinem Stehvermögen. Das ist aber nichts körperliches - denn habe ich einige Tage nicht masturbiert, funktioniert alles prima. Nach PMO bin ich einfach nicht mehr empfänglich für frauliche Reize. Allerdings, auf der anderen Seite, werde ich schnell needy, wenn ich einige Tage abstinent bin. Dann denke ich oft nur noch daran und ein Rückfall (Masturbation) zeichnet sich ab, außer es gibt regelmäßig Sex. Es wird also nicht ganz so einfach :-)

Positiv ist: Seitdem ich keine Pornos mehr schaue (und einige Tage nicht masturbiert habe), ist der Sex mit meiner Freundin deutlich besser geworden. Es ist für mich keine ausschließliche Triebbefriedigung mehr, sondern wirkliches Interesse, ihren Körper wieder zu erkunden und zu lieben. Sie spürt das auch und es gefällt ihr sehr, auch wenn sie keine Ahnung hat, warum ich mich verändere. Und genau das ist es, was ich möchte. Frauen begehren und keine Bewegtbilder auf dem Monitor.

Ich benötige noch einige Zeit um darüber nachzudenken, was mit dieser "Sucht" einhergeht. Es ist ja meistens nur ein Symptom. Vielleicht liegt es an meiner Kindheit, die alles andere als cool war. Damit habe ich nie richtig abgeschlossen, eher verdrängt. Durch PMO, ich war zu Abitur-Zeiten auch stark den Partydrogen verfallen und habe immer viel gekifft und tue es leider heute wieder. Ich bin außerdem spielsüchtig. Aber ich habe bisher jede Sucht bezwingen können. Ich spiele seit 7 Jahren nicht mehr, auch das habe ich alleine geschafft, denn ich wollte niemanden damit belasten. Hatte es mir ja auch alleine eingebrockt :-)

Ich könnte irgendwie noch so viel mehr schreiben, als das. Witzigerweise überlegte ich gestern noch, was ich überhaupt schreiben sollte. Aber es schreibt sich wie von alleine und ich bremse mich jetzt hier selbst mal ein wenig.

Eins würde ich gern aber noch loswerden: Es ist wirklich erschreckend, was betroffene Partnerinnen hier durchmachen. Co-Abhängigkeit ist wirklich kein Spaß. Ich habe viele, viele Beiträge durchgelesen, vor allem auch von weiblicher Seite, und es tut mir wirklich Leid, was viele von euch durchmachen oder durchgemacht haben. Wirklich Hut ab, dass viele Frauen so lange zu ihrem Partner halten und diese ganzen Lügen mitmachen, kämpfen, nur um wieder angelogen zu werden. Wir alle leben einmal und wir alle haben ein anständiges Leben verdient, mit einem Partner, der es ernst meint. 

Ich werde jedenfalls nie wieder einer Frau das Gefühl geben, dass mit ihr was nicht stimmt, obwohl es an mir liegt. Denn das ist einfach asozial.

Liebe Grüße!

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  Pornosucht und neue Partnerin
Geschrieben von: pornosucht83 - 28.04.2024, 15:32 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (2)

Hallo

Ich bin seit langen pornosüchtig. Daran ist auch meine letzte Partnerschaft zerbrochen. Bin jetzt seit 3 Jahren Single und habe jetzt wieder jemand kennengelernt. Habe mir nie Gedanken gemacht. Hab immer gedacht, ja dann masturbierst du halt 3 Tage vor dem Date nicht und dann klappt es schon. 
Es kam wie es kommen musste, er wollte nicht. Hab mich jetzt mit dem Thema beschäftigt und mir wird jetzt erst klar was für weitreichende Folgen das ganze hat. 
Ich finde die Person echt toll, weiß aber nicht was ich jetzt machen soll.
Sie bitten 90 Tage zu warten?
Es ihr erzählen?
Irgendwas anderes erzählen, warum es nicht klappt?
Bin total verzweifelt und traurig, da ich denke, dass es nicht funktionieren wird.

Na ja, vielleicht habt ihr ja einen Rat?

Grüße

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  Mein Weg Porn Free (Tagebuch)
Geschrieben von: Feda89 - 28.04.2024, 12:07 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (1)

Ich bin 35 Jahre und möchte das Thema Pornos/ Nudes usw. endlich komplett aus meinem Leben verbannen.
2019 habe ich das Thema NoFap das erste mal entdeckt und es war befreiend zu wissen, dass ich mit dem Problem nicht allein bin. 
In den letzten Jahren hatte ich immer wieder erfolgreiche NoFap Streaks, mal knapp 90 Tage oder sehr oft zwischen 4 - 8 Wochen.

Das letzte Jahr ist der Konsum aber wieder mehr geworden. Ich möchte nun endlich den Schlussstrich bei dem Thema ziehen. 
Bin wieder in extreme Porno-Bereiche abgerutscht. Dinge die ich im echten Leben niemals tun würde. 
Wie immer läuft das Leben mit all seinen Facetten so viel besser wenn das Thema Porno keine Rolle spielt.

Folgende Ziele habe ich mir gesetzt:

- 120 Tage Semenretention
- Gründsätzlich keine Pornos mehr
- Keine Nudes mehr
- Kein Edging mehr (meiner Meinung nach das schlimmste was man sich antun kann)

Zu diesen Zielen nehme ich auch vor meine Bildschirmzeit am Handy/PC zu reduzieren.
Wenn ich ehrlich zu mir bin, ist es erschreckend wieviel Zeit ich pro Tag teilweise ohne Mehrwert im Internet verschwende.
Zudem ist die Langeweile am Handy oft ein Trigger für Pornos bei mir. 

Ziele neben der Porno-Thematik bis Ende 2024:

- 3 bis 4 mal die Woche ins Gym
- Regelmäßige Meditation
- Eigene Wohnung kaufen
- Mehr Invest sozialen Kontakte 

Werde hier regelmäßig meinen Verlauf dokumentieren, ganz gleich ob Erfolg oder Misserfolg.

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  Reboot mal Anders?
Geschrieben von: James2200412 - 25.04.2024, 15:02 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (2)

Hallo liebe Community.

Ich masturbiere nun seid ich etwa 11-12 bin aktiv (täglich) mit Pornos manchmal war es sogar 5+ pro tag.

nun bin ich 19, bald 20 und habe meine ersten sexuellen Erlebnisse erlebt, nur ist mir jetzt immer mehr aufgefallen das ich keinerlei normale Libido habe und eine Erektion nur durch körperliche Stimulation möglich ist.


Ich konnte zwar so sex haben eben in den Fassetten wie man es kennt, nur stört mich das seid einiger zeit, medizinisch ist kein Problem da das habe ich bereits abklären gelassen.

Nun möchte ich mein Glück mit so einem genannten "Reboots" versuchen, in dem falle würde ich auf den normal Mode gehen sprich keine Masturbation, keine pornos aber eben Sex mit einem Partner.

Ich habe jetzt schon ein zwei Phasen gehabt wo ich auch mal 10 tage lang komplett Abstinenz war aber eben keine Veränderungen gemerkt habe.
Auf Pornos verzichte ich im großen und ganzen schon mehrere Monate und diese vermisse ich auch ansich nicht wirklich (hin und wieder hätte man eben Lust drauf)

nun wäre meine frage wie lange ich auf Verbesserungen warten sollte und ob mein vorhaben sinn machen würde, Verbesserungen mit morgenholz habe ich jetzt tatsächlich schon etwas gemerkt, nur würde ich auch gerne wenigstens einmal wissen wie sich die männliche Libido auch wirklich anfühlt da ich diese noch nie so wirklich hatte (Asexualität wäre ausgeschlossen da mir sex spaß macht und ich vom Kopf her auch Lust darauf habe)

Edit:
ich habe noch diesen Beitrag hier gefunden:  https://www.yourbrainonporn.com/de/reboo...turbation/

da berichtet jemand darüber wie er durch Abstinenz als auch gezielten Masturbation seine Sexualität/Libido wieder normalisieren konnte.
ich würde da gerne eure Meinung zu hören was besser und gewinnversprechender wäre.

Ich würde mich über euren Rat freuen, 
liebe Grüße
James

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  Anfänger
Geschrieben von: shamikchow - 23.04.2024, 02:00 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (3)

Hallo allerseits! Ich möchte meine Nofap-Reise beginnen. Was sollte mein erstes Ziel sein? Ich meine, Nofap für wie viele Tage? (bitte entschuldigen Sie für mein schlechtes Deutsch)

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Question "Wandering Eyes" wegen Pornosucht
Geschrieben von: Down Bad - 22.04.2024, 18:34 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (4)

Hallo zusammen,
 
ich bin leider auch eine betroffene Partnerin und habe vor kurzem von der geheimen Pornosucht meines Freundes erfahren. Dies wird ein längerer Text, ich würde mich aber trotzdem freuen wenn ihr euch die Zeit nehmt es durchzulesen und mir zu antworte, weil ich Menschen brauche die ganze genau wissen, wie es sich anfühlt.

Zu Beginn:
Ich weiblich 21 und mein Freund 22 sind nun seit fast 2 Jahren zusammen. Wir sind nach 6 Monaten Beziehung zusammengezogen und waren seither glücklich miteinander, hatten kaum Streit, haben immer so viel Zeit wie möglich miteinander verbracht, haben ziemlich ähnliche Interessen und die Werte die wir haben stimmen auch überein.
Zu Anfang der Beziehung hatten wir über alle wichtigen Themen gesprochen – unter anderem auch Pornos. Er hat mir von sich aus erzählt, dass er mal Pornosüchtig war und seit er 13 ist Pornos geschaut hat (zu dem Zeitpunkt war er 20) Er hat mir gesagt, er hat seine Sucht aber in den Griff bekommen und schaut nicht mehr. Für mich war das Thema somit erledigt und ich war erleichtert, da ich das in meiner Beziehung natürlich nicht wollte.

Zusätzliche Info: für ihn ging es in Pornos immer darum dass die Frau möglichst „extrem“ ausschaut  -> sprich dünne Taille, großer Arsch, große Brüste, natürlich alles operiert, im natürlichen Zustand war das nicht zu erreichen (auch wenn er sich das lange nicht eingestanden hatte).
Zu meiner Person – auch eine wichtige Anmerkung: ich bin sehr dünn und habe dementsprechend auch nur kaum ein A Körbchen, keine breite Hüfte, dafür aber seit ich ins Gym gehe einen trainierten/größeren Hintern (natürlich kein Vergleich zu dem was er konsumierte)

Die Kommunikation und Verlust der Intimität in der Beziehung wurde schleichend weniger. Im November letzten Jahres war es dann ganz extrem, und wir hatten – von ihm ausgehend – kaum noch Sex. Obwohl ich oft danach gefragt hätte aber er meinte nur er wäre zu müden und morgen. Da er zu diesem Zeitpunkt zum ersten mal 12h Dienste hatte war es für mich grundsätzlich erstmal plausibel. Später kam es mir dann schon komisch vor und ich fragte sogar ob er vielleicht wieder Pornos schaut. Er log mich aber an und sagt nein.
Ende Dezember kam die Wahrheit dann ans Licht, ich habe bei seinem Instagram bei den zuletzt gesuchten die ganzen halbnackten Frauen gefunden auf denen er sich, während ich schlief einen runtergeholt hatte (alle Frauen wie bei seinen früheren Pornos „extrem“). Für mich brach eine Welt zusammen, ich hatte an diesem Abend das erste mal eine Panikattacke, ich wusste nicht ob ich mich trennen oder bleiben sollte. Außerdem fühlte ich mich nicht gut genug, weil ich so anders aussehe und nicht mal annähernd seinem Typ entspreche. Er sagte mir dann die ganze Wahrheit, dass er am Anfang der Beziehung tatsächlich kurz (ein Monat oder so) clean war aber es dann sofort wieder langsam begann. Am Anfang nur einmal im Monat, dann einmal in der Woche und so hat sich das ganze gesteigert bis er zum Schluss (wo wir so gut wie gar keinen Sex mehr hatten) 4-5 mal pro Woche Pornos geschaut hat. Entweder vor seinem 12h Dienst in der Früh oder in der Nacht, aber immer dann wenn ich geschlafen habe. Er hat mir geschworen er wird es in den Griff bekommen und keine Pornos mehr schauen, weil er mich nicht verlieren kann.

Er hat hier auch allen nötigen Schritten eingeleitet, er hat Instagram und alle anderen für ihn „gefährlichen“ Social Media Plattformen gelöscht, er hat mit mir immer und immer wieder darüber gesprochen, mir alle Fragen beantwortet, seine Fehler eingestanden und sich Ersatzhandlungen wie Mediation gesucht. Außerdem hat er auch einen Pornblocker installiert, einen der nicht wie üblich gewisse Websiten blockiert, sondern einen auf KI basierten, der in blockiert wenn freizügige Kleidung oder Nacktheit erkannt wird. (Was bei ihm auch viel sinnvoller ist, weil er hauptsächlich bei Insta, Twitter und Tik Tok nach Material gesucht hat und selten „richtige“ Pornos konsumiert hat.)
Jedenfalls ist er nun seit Ende Dezember ohne Rückfall clean. Er hatte zwar die ganzen Nebenwirkungen und es ging ihm oft schlecht aber er hat es geschafft. Jetzt hat er nur noch in der Früh nach dem Aufstehen ein Bedürfnis zu schauen, was er immer relativ schnell wegbekommt und ab und an Gedankenblitze von den Frauen die er geschaut hat.
 
Nun zu dem Problem das noch sehr aktuell ist und vermutlich von seiner Jahrelangen Sucht kommt und davon dass er Frauen immer (auch in echt) sexualisiert hat:
Schon zum Anfang der Beziehung ist mir aufgefallen das er seeehr viel und lange auf Frauen die er geil findet schaut. Vorallem im Gym, wo auch immer einige freizügige Girls sind, mit viel Arsch. Wir hatten schon öfters darüber gesprochen das ich das nicht okay in einer Beziehung finde und nach jedem Gespräch wurde es etwas besser aber nie so wie es sein sollte. – Als nicht okay empfinde ich: langes hinschauen, wenn er die andere geil findet oder mehrmaliges hinschauen. Da dies ja genauso Dopamin auslöst und er die Frauen ja sexualisiert und er ja primär auf Hintern und Brüste schaut.
Seit ich das mit den Pornos herausgefunden habe ist das aber ein viel sensibleres Thema und ein großer Triggerpunkt. Er hat mir als er gesagt hat er hört auf mit Pornos, auch gesagt er hört auf mit dem, ich nenne es der Einfachheit halber mal „Fremdschauen“.
Nun zu dem kürzlichen Event: Wir waren zusammen im Fitnessstudio und ich war im Damenbereich, er im normalen Bereich. Mir fiel im Damenbereich eine Gruppe Mädchen in meinem Alter auf die sehr gut aussahen (dünne Taille, runde Hüften, großer Hintern und freizügig gekleidet, genau sein Typ) Ich war froh, dass sie nur im Damenbereich waren, später gingen sie aber raus in den normalen. Ich nahm einen anderen Weg über die Garderobe so schnell ich konnte um zu überprüfen ob er sein Versprechen einhält oder er sich nicht geändert hat und „fremdschaut“.
Ich kam aus der Garderobe, er stand mit dem Rücken zu mir, Blick zu der Gruppe Mädchen, ziemlich lange (5 Sekunden schätze ich) bis ich in antippte und er sehr ertappt wirkte. Mich hat das ganze natürlich wieder unheimlich verletzt. In den letzten 3 Monaten hätte ich schon wieder kleine Fünkchen vertrauen aufgebaut, aber das ist somit alles wieder zunichte. Und seit diesem Vorfall denke ich auch wieder viel mehr an seinen Verrat und all seine Lügen. Ich fühle mich innerlich so leer und traurig. Ich möchte mich nicht von ihm trennen aber habe so unfassbare Angst, das so etwas wieder passiert und ich wieder verletzt werde, ich weiß nicht wie oft ich das noch aushalte. Und es ist für mich jedes Mal ein Beweis das er mich nicht attraktiv genug findet und mein Selbstwertgefühl leidet jedes Mal darunter…

Bitte um eure Einschätzung zur Situation? Soll ich an ihn glauben, dass er auch das noch in den Griff kriegen kann? Er hat selbst gesagt er hat zuerst den Fokus auf die Sucht gelegt, und vielleicht ging das unter oder es hat sich auf das ausgeweitet/verschoben. Aber er will mich nicht verlieren und setzt alles daran dass es nicht nochmal passiert.
Habt ihr auch Erfahrungen mit „Wandering Eyes“ gemacht, viel auf andere Frauen schauen und sexualisieren?
Danke! Smile

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  Libido verlust durch SB und pornos?
Geschrieben von: James2200412 - 18.04.2024, 12:41 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (6)

Moin moin,
ich bin noch recht neu hier somit bitte ich um ein wenig Verständnis wenn ich das an der falschen stelle poste oder ähnliches.

Folgendes Problem:

Ich bin 19 Jahre alt, bald 20 und habe keinerlei libido.
Vom Kopf her habe ich zwar lust auf Sex aber körperlich keinerlei, ich habe schon seid einigen Jahren sehr viel mit Pornos masturbiert und auch gelegentlich eher aus Langeweile und nicht aus geilheit.

so eine wirkliche geilheit kenne ich eben Garnicht.

nun ist eben meine frage ob dies durch die jahrelange masturbation sowie der porno Konsum geschuldet sein das mein körper keinerlei libido hat.

falls es dem zu schulden ist gäbe es eine Möglichkeit das möglichst schnell zu bessern?

Ärztlich habe ich schon einiges abklären lassen. medizinisch ist im großen und ganzen nichts und ich habe sogar testo bekommen als testphase zu schauen ob sich was ändert.
ich wäre über jeden rat dankbar da mich das schon länger beschäftigt.

liebe Grüße James

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