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  Sommer=Hitze=knappe Bekleidung=Reize
Geschrieben von: insuff - Vor 8 Stunden - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Also klar, im Sommer trägt man hierzulande oft wenig Kleidung, man sieht viel nackte Haut, erst recht wenn man im Schwimmbad, am Strand usw. herumflaniert. Also für mich ist das schon ein Reiz, der mich sexuell "unnötig" erregt, wenn ich knappe, meist noch enge Kleidung bei Frauen sehen kann. Auch allgemein stört es mich, dass es Mode für Frauen ist, diese hautengen Jeans zu tragen, da sieht man dann genau die Konturen von Beinen und Gesäß. Könnte ich entscheiden, würde ich die meiste Zeit alle Frauen am liebsten in einem Kartoffelsack-Overall sehen (am besten auch über dem Gesicht, und mit Computerstimme, sodass mir in keiner Form ein weiblicher Reiz begegnet Big Grin ).
In der Situation jedenfalls schaffe ich es jedoch nicht hinterherzugaffen und mich nicht unnötig "aufzugeilen", da bin ich relativ bewusst. (Momentan fällt mir nur auf, dass ich manchmal verführt bin, einem Porno-Ersatz nachzugehen: Bilder im Internet, etwa bei Werbung, da starre ich dann doch einige Sekunden auf einen wohlgeformten weiblichen Körper bzw. wenn Körperteile explizit betont sind, etwa bei Sportszenen usw. Da komme ich echt in Versuchung mich daran aufzugeilen, aber ich schaffe es auf jeden Fall nicht zu Pornos zurückzugreifen - ich bin ja mittlerweile über 3 Monate abstinent mit meinem ersten Versuch.)

Mich verführen diese tagtäglichen Anblicke wie erwähnt jedoch nicht wieder mit Pornos anzufangen, aber vermutlich erhöht sich durch die unbewusste und bewusste Wahrnehmung der deutlicheren körperlichen Darbietung von Frauen erstens mein Sexualtrieb und somit der Drang zu masturbieren - und das will ich ja eigentlich lieber in Maßen halten - und vielmehr zweitens noch meine Neigung zu sexualisierten Gedanken, die ich auch eigentlich mäßigen will im Rahmen der Abstinenz...

Wie ist das bei euch? Verursacht euch der ständige Anblick knapperer Bekleidung Probleme beim Reboot? Gibt es Wege, dieses Problem zu umgehen?

Gruß

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  Grauzone Sucht von Dirk Wittig
Geschrieben von: Geduldige - 12.06.2021, 15:46 - Forum: Literarisches - Antworten (1)

Danke, lieber @Frasier, dass Du die Idee von @Heinrich, dieses Forum zu erstellen, so schnell umgesetzt hast.

Hin und wieder wurden in Beiträgen bereits Bücher genannt, die hier Ihren Platz haben und so gut wiedergefunden werden können.

Aber auch Gedichte, Gedanken und Texte könnten hier ausgetauscht werden und den ein oder anderen Leser zum Nachdenken anregen, vielleicht sogar aufbauen, Kraft, Mut und Trost spenden.

Ich beginne mit einem Gedicht von Dirk Wittig:

Grauzone Sucht

Suchend nach dem Sinn des Lebens
schritt ich durch Tiefen fern des Seins.
Öffnete Tore der Verlockung
und schwebte unbedacht hinein.


Aufgebahrt auf weißem Grunde
ward ich umgeben immanenter Lust.
Spürte die Nacktheit meiner Seele,
genährt an Brüsten allen Frusts.


Geführt vom Klange der Sirenen
gab ich mich hin ohne Verstand -
reichte Libido, nicht aus Liebe,
der Atmung wegen dir als Pfand.


Erkannt ich´s wohl, wo ich gefangen,
trotz aller Wehr ein Opfer blieb -
soll Neugier nun die Schuld gar tragen?!
Ich bleib zurück mit meinem Trieb.


Wär ich bereit den Geist zu lähmen,
dem ich in Trance erlegen bin,
würd ich erkennen: nur das Leben
ist einzig und allein der Sinn.


Dirk Wittig

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Rainbow Angehörige meines pornosüchtigen Ehemannes
Geschrieben von: Sillyba85 - 10.06.2021, 12:19 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (6)

Hallo ihr Lieben, ich habe mich heute hier angemeldet, da ich genauso wie alle hier dringend austauschen muss und hier im Forum glücklicherweise die Chance dazu habe! 

Hab die eine oder andere Nacht mit den Beiträgen von Euch durchgezecht, da ich immer wieder nach Antworten, nach dem Warum und wann wird sich endlich alles ändern .. Dieser unfassbare Schmerz, die Eifersucht und Wut, begleitet von Herzrasen und Zitteranfällen, die in mir hochkommen , wenn wieder sämtliche Verläufe nur Porno, Porno ...... meines Mannes beinhalten...

Kurz zu mir, ich bin 37 Jahre, Mutter unserer drei bezaubernden Kleinkinder mit Baby und seit diesem Jahr Ehefrau meines ständig porno konsumierenden, vorher 19 Jahre lange Beziehung zu ihm, Ehemannes! Ich liebe ihn abgöttig, wir hatten leider nie so ein erfülltes Sexleben, Er ist mein erster Freund gewesen und nun sind wir eben ein Ehepaar.. Schon von Anfang an wusste ich das er auf diese Filme steht, DVDs unterm Nachttischschrank gefunden, später übers Internet geht alles schneller und besser zu erreichen die Kicks, dieses andauernde gewichte!  Ich gab mir immer die Schuld, da ich von meinem Vater im Kleinkindalter missbraucht wurde, zum Glück keine Erinnerung mehr daran, war ich schon immer von freien Phantasien, eigenem Sexleben gepeinigt und konnte mich nie richtig frei entfalten...

Naja auf jedenfall weiß ich überhaupt nicht wie ich das die ganzen Jahre ausgehalten habe, ich kann auch nicht alles beschreiben, da ich nicht weiß wo ich anfangen soll oder aufhören, ich bin einfach mega glücklich hier gelandet zu sein, aber traurig zu gleich wieviel Leid und Schmerz, Depression und Partnerschaften deshalb drauf gehen!

Ich weiß nur das ich weiter kämpfen möchte, um uns, nur nicht wie ich erreiche ihn nicht er ist immer aggressiv, wütend und genervt wenn ich mit dem Thema ankomme! Letztens sagt er zu mir was schon dabei sei nen Porn Mom gif anzusehen wo ne Mom ihren eigenen Sohn bumst ... HALLO ich bin Mom von drei Kindern junge und Mädel dabei!! Ich konnte es echt nicht fassen, wer weiß wie weit er noch geht , sind meine Kinder noch sicher bei dem?

Er ist ein wundervoller Papa für die Kids und er kümmert sich super und ist immer für uns da , man ist immer hin und her gerissen ich will ihn nicht verlieren , hatte schon immer Angst nie genug für ihn zu sein, aber ich kann und will mich niemals verbiegen und irgendwelche Praktiken wie in Porno vollziehen bin ich mir zu schade und hab ich schonend zu viel durch!! Ist das denn der Respekt , den Muttis heutzutage von ihren Partnern bekommen, entweder gehen die zu den Nutten, Dorfschlampen, Singlebörsen oder eben Porno die ja "jeder anschaut und jeder das macht " ! Gibt es denn keine wahre Liebe wo Treue gross geschrieben wird ..!

Es sind nur Tropfen auf dem heißen Stein die ich hier erwehne aber ich muss mich jetzt wieder um das Baby kümmern Blush 
Bitte haltet durch und gebt nicht auf hoffe von Euch ihr könnt mich ein bisschen verstehen.. Habe mich zu diesem Thema nie äußern können auch nicht bei Freundinnen, hab mich zu sehr geschämt.. Es klingt bestimmt sehr verwirrend teilweise.

letztens sagte er zu mir das er Porno schon vor unserer Zeit konsumiert hat, da hab ich wenigstens aufhören können mir die Schuld dafür zu geben , habe ihm gesagt das ich diesen Schmerz diese Trauergefühle nicht mehr ertrage und er sagte noch rotzfrech es müsse sich was ändern.....Hat es aber nicht, außer das er zusätzlich auf einmal anfängt Whisky oder Rum zu trinken..noch in Maßen nur zum genießen...   

Soviel dazu bitte hört nicht auf euch über dieses Thema auszutauschen es wird viel zu wenig darüber gesprochen! Wir sollen immer alles verstehen , die Sucht und alles was dazu gehört, aber wer versteht uns und wie sollen wir damit denn umgehen ..

Bis bald

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  Betreff: Masturbationssucht
Geschrieben von: Scary_Teabag - 09.06.2021, 10:25 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Moin miteinander,

ich glaube, ich bin an einem Punkt, an dem es nicht mehr ohne Hilfe weitergeht.
Seitdem ich 12 bin masturbiere ich (bin jetzt 19) und bin mittlerweile in eine Sucht verfallen. Dabei sei erwähnt, dass es eine Masturbationssucht und keine Prono-Sucht ist.
Ich habe keine Probleme damit auch ohne Pornos zu masturbieren und brauch auch nicht, wie es leider vielen geht, immer härteres Zeug. Nichtsdestoweniger zerstört es meinen Alltag und langsam auch ein Teil von mir. Ich masturbiere einmal täglich, manchmal auch zweimal, und dass im Prinzip schon seit gut 2 vielleicht auch 3 Jahren und davon komme ich nicht mehr weg.
Um es mit einen Zitat aus The Wolf of Wall Street zu beschreiben:„Ich mach's gern, aber deshalb tu ich's nicht...ich tu's, weil es ohne die Scheiße nicht geht.“

Mein Hauptproblem ist, dass ich oft ohne den täglichen Dopaminschub nicht auskomme. Ich studiere Mathematik und hab dementsprechend oft mit schwierigen Problemen zu tun, über die man viel und lange nachdenken muss und immer genau dann, wenn ich versuche produktiv zu sein, verspür ich den Drang, den Drang danach zu wichsen, da es ohne das nicht mehr geht. Danach fühl ich mich wie die meisten, nicht gut und energisch, sondern genau das Gegenteil. Aber hey, der Drang ist weg... bis Morgen zumindest. Dass es nur um das Dopamin geht, sehe ich auch daran, dass ich überhaupt keine Problem habe clean zu sein, wenn ich viel mit Freunden unternehme, dann ist der Drang verschwunden. Wenn ich mal nichts mache, dann, na ja das könnt ihr euch ja denken.

Wie die meisten habe ich oft versucht aufzuhören. Aber immer, wenn ich das versuche, dann muss ich ständig mit diesen Dämonen in mir kämpfen und finde keine Konzentration.
Ich habe es letztens (vor drei Wochen) wie aus dem nichts zwar eine Woche geschafft, weil sich in mir plötzlich eine starke Kraft entwickelt hatte, die gut eine Woche anhielt, aber seitdem habe ich nicht mehr auch nur zwei Tage am Stück durchgehalten und insgesamt waren es auch nur zwei, an denen ich es nicht getan habe...
Leider ist mein Problem auch nicht gelöst, wenn ich mal nichts zu tun habe. In den Ferien oder am Wochenende komm ich auch kaum von weg, zumindest wenn ich nichts vor habe und daheim bleibe, was besonders zur Zeit ja leider erzwungen wird, jedoch ist es unter der Woche deutlich schwieriger, weil ich in dieser beschriebenen Zwickmühle gefangen bin.

Und das Schlimmste daran ist, dass ich einen Ausweg weiß. Einen Weg, der mir wahrscheinlich helfen würde, aber ich bin einfach zu feige.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich mein Problem, mein Geheimnis auch nur einer Person anvertrauen könnte, die mir was bedeutet, dann würde es mir extrem helfen.
Aber ich kann es nicht.
Ich kann mich einfach nicht dazu überwinden. Weil ich mich schäme. Weil ich mich für diesen Mist schäme und es nicht schaffe darüber hinweg zu sehen.

Und jeden Tag auf's Neue habe ich den grundsätzlichen Tenor im Kopf,
heute, heute masturbierst du mal nicht. Du weißt, wie scheiße du dich danach fühlst. Du weißt, wie schrecklich das für dich ist.
Und jeden Tag auf's Neue tu ich's.
Weil es ohne diesen Scheiß nun mal nicht geht. Zumindest nicht mehr.

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  Masturbation. Ja oder Nein?
Geschrieben von: Happy-Cola - 08.06.2021, 09:03 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (6)

Hallo zusammen.

Ich bin gerade dabei mit Pornos aufzuhören. Hin und wieder habe ich mal einen Rückfall, aber die Abstände zwischen diesen werden erheblich länger.
Mein Hauptgrund für Rückfälle sind der Drang nach Masturbation. Meistens komme ich etwa 14 Tage aus, bis ich von Dauererrektionen geplagt werde und nur noch an masturbieren denken kann. Ich versuche komplett auf Masturbation und Pornos zu verzichten. 

Jetzt zu meiner Frage: Kann ich auch von der Pornosucht loskommen, während ich mich hin und wieder erleichtere? Ich meine, wenn ich hin und wieder das Bedürfnis (nur nach Masturbation. NICHT nach Pornos) befriedige, wäre doch das Risiko kleiner wieder Rückfällig zu werden? Oder fahre ich da gerade auf dem Holzweg? Hoffe es ist verständlich was meine Frage ist.
Alternativ hätte ich auch eine Freundin verfügbar, mit der ich zwar keinen Sex habe aber ein Handjob wäre möglich. Dann würde ich mich nicht selbst anfassen, hätte aber trotzdem meine Erleichterung, falls das was ändert.

Jedoch habe ich die Sorge, dass ich die Sucht nicht bekämpfen kann wenn ich Erleichterung habe. Dann werden die üblichen Stoffe wieder im Gehirn freigesetzt und der Körper hat "gewonnen"

Viele Grüße Smile

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  Werde ich jemals (wieder) eine gesunde Sexualität haben?
Geschrieben von: I John - 07.06.2021, 19:41 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (7)

Hallo liebe User dieses großartigen Forums,

ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll - schließlich war Sexualität schon immer ein problematisches Thema in meinem Leben. Ich bin 30 Jahre alt und single.

Schon immer hatte ich eine devote Sexualität. Als dann das Alter kam, in dem Mädchen und Jungs sich einander annäherten, hatte ich mit zwölf Jahren ein fantastisches Wochenende mit einem zwei Jahre älteren Mädchen. Es waren "nur" Zungenküsse, aber ich habe alles intensiv gespürt. Geschlechtsverkehr wäre mit meinen Erektionen auch möglich gewesen. Da war meine Sexualität also noch halbwegs stabil: Es gab diese devoten Tendenzen, aber ich konnte Sex auf Augenhöhe genießen.

Dann kam viel Negatives, aufgrund einer starken Akne hatte ich erst wieder in meinen frühen Zwanzigern Kontakt zu gleichaltrigen Frauen. Auch psychische Erkrankungen und Drogen waren Teil meines fragilen Lebens. Jedenfalls bin ich nach der 10. Klasse allmählich in eine _ richtig heftige Pornosucht _ geraten. Insbesondere Eskalation und Desensibilisierung waren extrem bei mir, es fand eine regelrechte Entgrenzung statt. Needless to say: Mit 22, 23, 24 hatte ich Freundinnen. Aber ich hatte PIED.

Die ersten abstinenten 90 Tage dürfte ich 2018 gehabt haben. Allerdings nur mit einem Hilfsmittel: Amisulprid (Antipsychotikum.) Unter Amisulprid ist meine Libido schwächer, und unter der Einnahme habe ich mehrfach 90 Tage durchgehalten. Leider hatte ich jedoch vor zwei Tagen einen Relapse.

Jetzt kommen wir dazu, was mich verzweifelt macht und wozu ich gerne eure Meinung wüsste: Auch nach erfolgreichen 90 Tagen fühle ich mich devot, ich komme einfach nicht mit meiner Sexualität in Einklang. Dabei habe ich in all den großartigen Communities so viel über die diversen Benefits gelesen. Habe ich eine Chance, in puncto Sexualität eines Tages wieder so "aufgestellt" zu sein, wie bei dem tollen Wochenende im Alter von zwölf Jahren? Brauche ich einfach nur länger, was den Reboot angeht? Habe ich mit meiner verkorksten Sexualitäts-Geschichte eine Chance, mal ganz normalen Sex mit Frauen meines Alters zu haben?


Ich danke im Voraus für jede einzelne Antwort.
Bleibt am Ball - ihr macht das gut!


John

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  Ich bin mir unsicher
Geschrieben von: sir_patrick_stewart - 06.06.2021, 16:57 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (4)

Hey liebe Community.

Ich habe mich heute hier angemeldet, weil ich mir wegen meines Pornokonsums unsicher bin. Ich habe zwar keinerlei Probleme im Alltag, allerdings masturbiere ich zu Pornos schon extrem oft. Seit einigen Jahren jeden Tag. Und mittlerweile möchte ich das eigentlich regulieren, schaffe das aber irgendwie nicht.

Pornos habe ich mit 13 oder 14 das erste mal geschaut. Eine Partnerin hatte ich durch soziale Ängste und Verklemmungen noch nie. Meine Mutter ist alkoholkrank, wesshalb ich mit 14 oder 15 große soziale Ängste entwickelt habe, die ich erst dieses Jahr dank Psychoanalyse so richtig überwunden habe. Dates hatte ich schon mehrere, aber durch meine Probleme ist da nie was draus geworden. Und da ich durch Corona viel alleine und isoliert war, habe ich zum Ausgleich wieder den Reiz in den Pornos gesucht. Hat allerdings auch nie wirklich funktioniert. Warum ich dennoch dabei geblieben bin, weiß ich nicht.

Ich habe momentan auch etwas Angst vor mir selber, weil ich teilweise den Reiz in Pornos suche, in denen Gewalt ein großes Thema ist. Im realem Leben reizt mich sowas überhaupt nicht. Aber im virtuellem ist meine Hemmschwelle da relativ klein geworden. Außerdem war vor einer Woche nach dem Orgasmus mein Penis leicht blutig. Da hab ich mich anscheinend irgendwie an der Haut verletzt. Wie das passiert ist, weiß ich nicht.

Ich mach mir nur meine Gedanken, weil ich das alles nur mache, um irgendeinen Reiz oder Nervenkitzel zu bekommen. Bis 20 hat das ja noch ganz okay funktioniert. Mittlerweile aber zu 100 % nicht mehr. Im Februar habe ich mir deshalb für zu viel Geld auch einen Maturbator geholt, der auch nicht wirklich reizvoll ist. 

Außerdem ist meine Mutter ja alkoholabhängig, daher bin ich wohl auch anfälliger für Süchte. In meiner Jugend hatte ich zum Spielen zum Beispiel ein problematisches Verhältnis.

Zu mir: Ich bin 24 Jahre alt geworden und fange bald an zu studieren. Ich will daran arbeiten mir dort endlich einen größeren Freundeskreis aufzubauen und eine junge Frau zu finden, mit der ich in der realen Welt ein par Abenteuer erleben kann. Ich denke durch die Therapie habe ich mich persönlich stark weiterentwickelt, weshalb ich heute viel Selbstbewusster und offener auf andere zugehen kann.

Würdet ihr sagen, dass ich ein problematisches Verhältnis habe? Einschränken tur mein Konsum mich ja nicht, es ist mehr ein Ausgleich von etwas fehlendem. Ich bleibe zum Beispiel nicht zu Hause, um Pornos zu schauen. Nur wenn ich schon zu Hause bin und es ist Ausgangssperre und ich fühle mich innerlich reizlos und leer ...

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  Zu lange gewartet und gehofft... ein Erfahrungsbericht
Geschrieben von: Lobivia - 06.06.2021, 09:12 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (7)

Hallo,

seit einigen Monaten verfolge ich das Forum mehr oder weniger regelmäßig und stelle fest, dass ich weiß Gott nicht alleine bin. Nun habe ich mich angemeldet, um alles mal loszuwerden. Ich bitte daher um Verständnis für den langen Text.
Mein Mann und ich haben uns in der Schule kennengelernt und sind seit fast 40 Jahren verheiratet. Vor einem guten Jahr habe ich mich von ihm getrennt – Auslöser ist das wiederholte Versinken im Pornosumpf und die damit verbundenen Lügen und Ausreden. Das Maß ist voll gewesen, das Vertrauen wiederholt zerstört. Da wir ein gemeinsames großes Haus haben, leben wir – weil wir es beide nicht verlieren möchten – mehr oder weniger getrennt darin. D. h. getrennte Schlafzimmer und Bäder, die Mahlzeiten nehmen wir meist gemeinsam ein. Sprechen tun wir allerdings wenig miteinander.
Nach der Trennung hatte ich begonnen, mich nach einem kleinen alten Reihenhaus umzusehen, weil ich auf einen Garten nach so vielen Jahren nicht mehr verzichten möchte, es müsste auch die Möglichkeit bestehen, meine umfangreiche Kakteensammlung mit dem Gewächshaus mitzunehmen. Ich hatte auch schon Verkaufsverhandlungen in unmittelbarer Umgebung bei meiner Schwester aufgenommen, das Haus fiel dann allerdings an jemand anders. Letztlich haben sowohl mein Mann als auch ich festgestellt, dass jeder von uns unser Haus nicht missen möchte. Daher die Einigung auf die Trennung im gemeinsamen Haus. Das geht natürlich nicht ohne Schmerzen, schön ist etwas anderes. Aber im Moment kommen wir damit mehr oder weniger klar. Ich sehe auch nicht ein, warum alles, was ich mühsam aufgebaut und eingerichtet habe – sehr viele Eigenleistungen in Haus und Garten, der jetzt nach 20 Jahren erst richtig schön ist – nun verloren gehen soll. Mein Leben lasse ich mir nicht so ohne weiteres wegnehmen.
Dass mein Mann pornosüchtig ist, ist vor etwa 8 Jahren klar geworden. Nach einer exzessiven Pornophase, wo ich erstmalig mit Trennung gedroht habe und ihn aus dem gemeinsamen Schlafzimmer geworfen habe, hat er sich im Internet informiert und das erste Mal eingesehen, dass er da wohl ein Suchtproblem hat. Wir haben dann eine Online-Beratung durch Gabriele Farke vom Verein HSO mitgemacht mit dem Ergebnis, dass wir uns ganz langsam wieder angenähert haben und es noch einmal miteinander versucht haben. Da er seine Pornosucht auf eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, die dahintersteckt, zurückgeführt hat, hat er damals begleitend eine Psychotherapie gemacht, die anfänglich auch sehr gut angeschlagen hat. Kurz vor Beendigung der Therapie (nach knapp 2 Jahren) ist dann bei ihm eine chronische Nierenentzündung mit umfangreicher Medikation, die zu allerlei Nebenwirkungen führten und führen, festgestellt worden, die ihn nach seinen Aussagen wieder in alte Pfade zurückgeführt hat. Inzwischen ist eine deutliche Depression aufgetreten, die es ihm schwer macht, außerhalb der Arbeit  im Home Office noch irgend- etwas anderes zu tun – er behauptet, diese Depression hätte er seit der Schulzeit, sie hätte sich jetzt allerdings deutlich verstärkt. Er steckt nach wie vor tief in der Pornosucht und erwägt, einen stationären Aufenthalt in einer Suchtklinik zu erwirken, da er nach seiner Aussage alleine nicht herausfinden wird. Er besucht aber auch seit etwa einem Dreivierteljahr eine Sucht-Selbsthilfegruppe und ist wieder in Psychotherapie. Zur Depressions-Medikation hat er auch einen Psychiater hinzugezogen.
Seiner Aussage nach war er bereits bevor wir uns kennenlernten pornosüchtig. Zwischen den Exzessiv-Phasen gab es aber immer längere „trockene“ Phasen. Früher im Rahmen der Zeitschriften ist das Ganze nie so ausgeartet. Seit Einführung des Internets und vor allem auch des Handys sind die Exzesse allerdings deutlich sichtbar geworden, anders als früher, wo alles in kompletter Heimlichkeit ausgelebt werden konnte. Die Pornosucht hat sich natürlich auch im Sex zwischen uns deutlich bemerkbar gemacht. Was zunächst mit ständig neuer Reizwäsche begann, wurde zu immer häufigerem Ausprobieren neuer Praktiken, die teilweise sehr schmerzhaft waren. Dazu hatte ich in den letzten Monaten vor der Trennung nur noch das Gefühl, beim Sex mit ihm nicht existent zu sein, es existierten wohl nur noch innere Pornobilder. Meine Wünsche beim Sex waren für ihn ohnehin nicht erregend, nur das, was er sich vorgestellt hat. Das Ganze mit entsprechend zunehmenden Problemen, die Erektion zu halten. Ich als diejenige, die in unserer Partnerschaft eher hinter Sex mit ihm hinterherlief, hatte zum Schluss keine Lust mehr, das ganze Spiel mitzumachen…
Natürlich habe ich mich gefragt: Warum hast Du Dir das so lange gefallen lassen? Das erste Mal, als ich das Gefühl hatte, hier stimmt etwas nicht, war vor ungefähr 15 Jahren. Vorher war ich sehr intensiv mit unserem ersten Kind (kompliziert schwerbehindert) beschäftigt gewesen – wir sind viele Jahre Diagnosen hinterhergelaufen und danach dann, Therapien, Beschulungsmöglichkeiten, berufliche Entwicklung, Auszug etc. Ich denke, das hat es mir unmöglich gemacht, von den Heimlichkeiten viel mitzubekommen. Erst dann – nach dem Auffinden von Unmengen von Material auf dem gemeinsam genutzten PC – habe ich gemerkt, dass da etwas anderes als „normaler Pornokonsum“ vorliegen muss. Ab und zu war ich misstrauisch geworden – mein Mann versicherte mir allerdings immer wieder, ich würde mir was einbilden; so lange, bis ich das selbst geglaubt habe…
Aber erst nach dem Auszug des schwerbehinderten Kindes in eine ambulant betreute Wohnung war genügend Luft vorhanden, um sich mit Partnerschaftsproblemen zu befassen. Das Leben war immer voll mit anderem – 2 x gebaut mit vielen Eigenleistungen, 2 Kinder, davon der älteste mit der Schwerbehinderung, beide Eltern krank und mussten unterstützt werden, und arbeiten (teilweise Vollzeit bis zum Burnout, teilweise Teilzeit) auch noch. Dazu habe ich im Laufe der Jahre immer mehr Arbeiten übernommen „in vorauseilendem Gehorsam“, weil mein Mann dazu neigt, Aufgaben zu verschusseln, liegenzulassen, etc.
Vieles ist mir erst in den letzten Jahren klar geworden. An seinem Leben habe ich nur wenig Anteil haben dürfen. Oft hat er sich am Wochenende den ganzen Tag in sein Arbeitszimmer an den Computer zurückgezogen. Da mit Einführung der Digitalfotografie Tausende von Fotos bearbeitet und „perfektioniert“ werden mussten, was die Zeit von einer Reise zur nächsten in Anspruch nahm, ist natürlich nie Zeit gewesen, um etwas „für uns“ zu machen. Einen gemeinsamen Feierabend einzurichten war vor 8 Jahren im Rahmen der Online-Beratung ein echter Akt, weil ja vor 22.30 Uhr keine Zeit dafür war… Und ob in der ganzen Zeit wirklich nur an den Fotos gearbeitet wurde oder sonstwas am Computer passierte – woher sollte ich das wissen? Versuche von mir, über mein Problem mit dieser Lebensweise zu sprechen, wurden mit Schweigen und Rückzug honoriert. Offenbar ist hier eine extreme Angst vorherrschend, dass irgendjemand über sein Leben bestimmen wollte. Das war im Elternhaus wohl massiv vorgekommen. Dieses Verhalten hat aber auch dazu geführt, dass ich irgendwann resigniert habe und mir letztlich eine eigene Welt, ein eigenes Leben aufgebaut habe. Letztlich haben wir schon lange nebeneinander her gelebt. Trotzdem kann man so viele Jahre nicht einfach über Bord werfen, und wenn es nur ein Kümmern aus Mitleid ist. Irgendwann ist der Punkt überwunden, wo man noch einmal neu anfangen kann, und man richtet sich ein mit allem.
Nach meinen Erfahrungen kann ich jüngeren Frauen nur raten, sich gut zu überlegen, ob man den Rest seines Lebens in solch einer desolaten Partnerschaft steckenbleiben will. Gerade wenn man noch nicht so viele gemeinsame Jahre hinter sich hat und so einiges passiert ist (im Forum ja immer wieder zu lesen!), lohnt es sich immer, noch einmal neu anzufangen. Es mag sein, dass es Männer gibt, die sehr viel offener mit dieser Problematik umgehen und auch insgesamt viel kommunikativer sind und die ernsthaft an ihrer Partnerschaft arbeiten. Hier sage ich: Hut ab! Nur so geht es überhaupt. In jedem Fall sind Rückfälle in Exzessivphasen, sofern sie nicht offen kommuniziert werden, mit Heimlichkeiten und Lügen verbunden. Und das ist das Verletzendste, was passieren kann. Wenn das Vertrauen erst einmal zerstört ist, lässt es sich nur sehr schwer wieder herstellen.


Ich danke für die Geduld beim Lesen und den sicherlich teilweise wirren Text, aber ich musste es einfach mal irgendwo loswerden. Ein Forum von Menschen, denen es ähnlich geht, bringt im Ernstfall mehr Verständnis auf als nicht betroffene Freundinnen oder Geschwister...

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  Veränderung muss her
Geschrieben von: Tigo - 06.06.2021, 00:02 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo zusammen,

das Internet bietet bekanntermaßen viele Vor-und Nachteile. Das ich mich hier gerade in diesem Forum, mit euch austauschen kann und dabei anonym bleibe, ist sicher einer der Vorteile. Einer der Nachteile, ist der Grund meiner Anmeldung hier bei euch. 

Kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre Jahre alt und seit meinem 15. Lebensjahr sehr aktiv im Bezug auf Pornografie. Ich war nach meinem, sozusagen, ersten Mal, völlig hin und weg. Seit dem habe ich mich kontinuierlich gesteigert und bin bei täglichem Konsum angelangt. Meistens nach Feierabend und dann für 2-3 Stunden. 

Ich habe leider das Gefühl, dass ich sehr viel Freizeit dadurch verliere und auch dieser totale Kontrollverlust wenn sich die Gedanken nur noch darum drehen, ob ein neuer Upload da ist und dieser endlich die langersehnte, ultimative Befriedigung bringen kann ( natürlich nicht!).

Ich bin jemand der von Tag zu Tag ( Bei nicht Konsum), das Gefühl hat, es könnte jetzt ein neues Upload erschienen sein, auf welches ich schon lange gewartet habe. Das macht für mich das Aufhören, nach knapp 13 Jahren auch so schwierig, weil ich das Gefühl habe, von Tag zu Tag, steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein gutes Upload. 

Leider konnte ich in der Vergangenheit keine nennenswerte Erfolge erzielen, was die Reduzierung meines Konsums angeht. Geschweige denn, ein lang ersehntes Ende. Ich glaube ich habe maximal 7 Tage geschafft, bin dann aber auch gefühlt fast durchgedreht. 

Was meint ihr, wo soll ich am besten Anfangen und wie habt ihr es geschafft, aufzuhören? Oder was sind eure Pläne um endlich den "Absprung" zu schaffen? Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen Ratlos  Sad

Grüße

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  Wann darf man masturbieren?
Geschrieben von: Mboomdaa - 05.06.2021, 09:42 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (2)

Hey, ich bin heute bei Tag 15 ohne PMO und Masturbation. Da ich heute mein Morgenholz seit 1 Woche wiederbekommen habe, wollte ich fragen ob man wirklich 90 Tage auch ohne Masturbation gehen muss oder ob man 1-2 mal masturbieren darf in dieser Zeit Smile

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