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  Eine Lösung um die tägliche Pornozeit stark zu reduzieren
Geschrieben von: Gewinner - Gestern, 16:03 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Immer neue Filme, nie genug. Viele Stunden Zeit verschwendet - jedes Mal dieselbe Erkenntnis.
Was hilft mir seit ein paar Wochen, meine tägliche Pornozeit von 5 bis 8 Stunden auf eine halbe Stunde zu reduzieren?

Folgendes
Wenn ich Druck habe öffne ich nicht mehr wie gewohnt den Browser, um mich auf die Suche nach neuen Filmen zu begeben. Einige kennen wahrscheinlich das Problem, man setzt sich einen Zeitraum (z.B. eine Stunde) und befindet sich nach vielen Stunden immer noch vor dem Bildschirm. Der Tag ist vorbei, viel zu wenig Sinnvolles gemacht.

Was mir hilft?
Anstelle den Browser zu öffnen, verwende ich zu Beginn einen der zahlreichen Filme, welche ich bereits runtergeladen haben. Erst nachdem der Druck beseitigt ist, erlaube ich mir den Browser zu öffnen und meine favorisierten Seiten nach den neusten Videos abzuchecken.

Das Resultat
Da ich bereits befriedigt bin, wenn ich den Browser öffne, habe ich gar keine Lust mehr ewig nach irgendwas Neuen zu suchen. Ich schließe nach wenigen Minuten den Browser und widme mich anderen Tätigkeiten.

Für wen ist dieser Tipp geeignet?
Für alle, die gestern oder heute schon wieder stundenlang mit Pornografie verbracht haben und seit Jahren nicht davon loszukommen.

Für wen ist dieser Tipp NICHT geeignet?
Für alle, die in den letzten Tagen keine Pornografie konsumiert haben.


Mir ist klar, komplett los komme ich mit dieser Methode nicht von Pornografie. Mein Hauptproblem, dass ich mit den Pornos hatte, war, dass sie mir eine Menge wertvoller Lebenszeit gekostet haben, nicht die Filme an sich.

Wenn du noch nicht von den Pornos losgekommen bist, probiere es aus und teile gern deine Erfahrungen mit mir.

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  Sisyphus
Geschrieben von: Kfee - 09.01.2020, 19:32 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (4)

Hallo Gemeinschaft,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

Ich registrierte mich am 23. Dezember 2015 in diesem Forum. Damals hatte ich keine Freundin und verbrachte nahezu jeden Tag stundenlang masturbierend vor Bildschirmen. Es war Weihnachten als ich mich dazu entschied, mein Verhalten das erste Mal als Sucht anzuerkennen und aktiv dagegen vorzugehen. Ich war damals 18 Jahre alt und voller Hoffnung.

Jetzt bin ich 22 Jahre alt und sitze in einem kleinen Zimmer im Reich der Mitte. China war mein großes Ziel, doch egal was ich erreiche, die Leere, die mich plagt, lässt mich nicht los.
Ich fühle mich wie ein Versager, der vor anderen versucht sich stets als Könner darzustellen. Mein Leben besteht aus Ausreden. Ausreden, die ich mir selbst immer wieder sagen muss, damit ich sie glauben kann. Ich möchte den Menschen da draußen zu gern beweisen was in mir steckt, doch schlussendlich bin ich bis heute der 18-Jährige, der vor dem Bildschirm sitzt.

Hinter mir liegen unzählige Versuche aufzuhören, eine Therapie über sieben Monate und eine gescheiterte Beziehung.

Seit vier Jahren suche ich nach dem perfekten Zeitpunkt und der idealen Methode. Kurzum, ich bin gescheitert.

Meine Träume sind noch immer die gleichen, doch meine Hoffnung ist nicht mehr so stark wie vor vier Jahren.
Mir fehlt es an Selbstvertrauen und Disziplin. Ich Vergleiche mich stets und bin mein größter Kritiker. In mir sehe ich nur das Schlechte, das Gescheiterte. Positive Dinge kann ich erst gar nicht wahrnehmen.

Ich will mehr für meinen Körper tun, Chinesisch lernen und mich auf vielen Ebenen weiterbilden. Neue Freundschaften entwickeln und für meine Freundin ein guter Freund sein.
Blicke ich jedoch auf meine Disziplin und auf die Misserfolge, könnte ich auch wieder alles in Frage stellen.

Habt einen tollen Abend. Meine Nacht ist leider schon fast wieder vorbei.

Euer Kfee

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  frage als angehörige: bin ich zu ungeduldig?
Geschrieben von: sadness - 31.12.2019, 21:53 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (18)

hallo ihr lieben da draußen,

ich bin die angehörige eines pornosüchtigen und gefühlt könnte ich Euch einen halben roman erzählen, aber ich versuche mich kurz zu fassen. sollte etwas aufgrund der starken vereinfachung nicht verständlich genug rüberkommen - gerne fragen stellen!

also: mit meinem freund bin ich nun seit fast 6 jahren zusammen. vor ca. 2,5 jahren habe ich verstanden, daß sein pornokonsum NICHT normal ist, sondern daß wohl eine form von pornosucht vorliegt. laut eigenen angaben zieht er sich die "härtesten sachen" seit er 12 jahre alt (!!!) ist rein.
nun denn, aufgrund gewisser vorkommnisse (rückzug aus unserer paarsexualität, erektionsstörungen etc.) habe ich ihn mit dem thema "pornosucht" konfrontiert. laut eigenen angaben hat er sich selbst während unserer beziehung (und wir hatten in den ersten zwei jahren so gut wie jeden tag sex) täglich rund 3 stunden (!!!) mit derartigem material beschäftigt (dazu zählten damals auch tumblr-streams etc.). er hat sich letztendlich auch einsichtig gezeigt und eine therapie angestrebt (die mittlerweile 4te in seinem leben). seine suche nach einem geeigneten therapeuten zog sich ein gutes jahr hin, nun läuft die therapie schon fast ein jahr - ohne messbaren erfolg. der therapeut hat mich drei mal zu einer sitzung eingeladen, da ja auch unsere beziehung auf dem spiel steht und er unsere paardynamik kennenlernen wollte. alles ganz nett, aber meiner meinung nach nimmt er das problem nicht ernst genug - vielleicht liege ich falsch? alle vier wochen mal 45 minuten ein bißchen plaudern. so kommt es mir vor, denn verwertbare ansätze hat mein partner leider noch keine mit nach hause gebracht. die strategie meines freundes lautet seit 2,5 jahren: VERMEIDUNG! ich bin der meinung (und das habe ich auch schon an vielen stellen hier im forum gelesen), daß vermeidung alleine auf dauer nichts bringt, man muß lernen mit den versuchungen umzugehen, alte muster in gehirn zu überschreiben und das lerne ich langfristig NICHT, indem ich den gefahren einfach aus dem weg gehe oder so tue, als gäbe es sie nicht ....

mein freund konsumiert keine pornos mehr (diverse rückfälle hat er mir jedesmal gebeichtet, aber selbst da erkenne ich mittlerweile ein gewisses muster), er hat einen blocker auf seinem laptop installiert (leider blockieren diese dinger niemals ALLE seiten :/, sonst wären keine rückfälle möglich gewesen).

seit ca. 1,5 jahren haben wir uns wöchentlich termine gesetzt, um körperlichkeiten auszutauschen (zunächst nur streicheln, aneinanderkuscheln, haut auf haut spüren ---> setzt angeblich auch oxytocin frei, später dann auch "richtiger" sex mit penetration, um die erektionsfähigkeit wieder hinzubekommen). mit dem ziel, daß mein freund so langsam auch wieder lust auf die "reale person" an seiner seite bekommt und nicht nur seinen phantasien im kopf nachjagt. das haben wir in diversen büchern gelesen und das fand der therapeut auch "ganz toll". tja ... aber wenn sich nach der ganzen zeit nicht wirklich etwas verändert, sprich die letzten "begegnungen" dieser art haben sich wieder extrem mechanisch angefühlt, keinerlei begehren, leidenschaft oder was man sich sonst als frau so wünscht ... der termin wird abgearbeitet und gut ist!
da muß man sich doch irgendwann die frage stellen, ob die angewandte methode wirklich zielführend ist? zweimal gab es auch eine absolute "no fap"-phase (hard mode)  - also da lief bezüglich körperlichkeiten gar nichts. das habe ich auch alles einfach so hingenommen .... mit dem ziel vor augen, daß es irgendwann wieder ganz normal mit uns funktioniert.

meinen freund scheint das alles nicht sonderlich zu stören. einmal fragte ich ihn, ob er unsere zweisamkeit von früher nicht vermisse, da kam wie aus der pistole geschossen: "nein." also wenn ich etwas gar nicht vermisse, dann kann es doch auch nicht mein ziel sein, dies wieder zu erreichen?

ich habe hier im forum so viele beiträge gelesen, von zum teil verzweifelten usern, die ihre sucht bekämpfen wollen, die über ihre eigenen rückfälle enttäuscht/wütend waren, aus deren formulierungen man eindeutig herauslesen kann, daß sie pornos endgültig aus ihrem leben verbannen wollen - diese entschlossenheit fehlt mir gänzlich in bezug auf meinen partner! da kommt emotional einfach nichts rüber und ich frage mich ernsthaft, ob er durch den jahrelangen pornokonsum seit frühester kindheit (er ist jetzt 32 jahre alt) nicht einfach hoffnungslos abgestumpft ist?

ich weiß nicht mehr, was ich denken, geschweige denn fühlen soll .... das hat mich alles so sehr verletzt und es macht mich andererseits auch wütend, daß ich mich so behandeln lasse. auf der anderen seite habe ich mitleid mit ihm, weil so eine sucht zu bekämpfen ist sicherlich alles andere als einfach. aber ich habe unterm strich einfach das gefühl, daß er es nicht wirklich ernst nimmt! ich bin bereit, zusammen MIT IHM diese aufgabe zu bewältigen, aber er schließt mich gefühlt mehr und mehr aus! je weniger ich anspreche, umso besser geht es ihm! mir aber nicht ..... ich finde kommunikation megawichtig, aber er tut sich nach wie vor schwer damit ....

seit ca. vier wochen gab es unsere wöchentlichen termine gar nicht mehr, wir hatten viel streit und das ist für solche zwecke ja überhaupt keine basis. ich vermisse diese körperlichkeiten, die nähe - so mechanisch sie auch ablief, aber besser als gar nichts ... :/ obwohl sex für mich in einer beziehung eher eine untergeordnete rolle spielt, aber er gehört einfach dazu! qualität vor quantität .... in einem artikel hieß es einmal: "sex ist der kitt (bezogen auf ein mauerwerk)  in einer beziehung!" er hält alles zusammen .... wenn der kitt bröselt, ist auch die stabilität des mauerwerks gefährdet.

vor weihnachten sprach ich das thema an, ob er sich gedanken gemacht hätte, wie wir in zukunft damit umgehen wollen (mit unseren terminen/körperlichkeiten - von ihm kommt ja diesbezüglich gar nichts). seine antwort war: "ja, er habe sich gedanken gemacht, aber keine lösung gefunden." d.h. für mich im klartext: es stimmt, er hat eigentlich nach wie vor keinen bock auf mich, aber so direkt will er es mir nicht sagen!? aber warum redet er mit mir nicht drüber? von sich aus? warum muß ich ihm alles aus der nase ziehen??? ist ihm das alles so dermaßen UNWICHTIG? mich macht das alles so unendlich traurig .... und irgendwie komme ich mir auch langsam veralbert vor. :/

bin ich zu ungeduldig? was meint ihr ... ? oder ist er ein hoffnungsloser fall?

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  Regeneration der Nervenin der Eichel
Geschrieben von: NaaFap - 27.12.2019, 23:52 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (2)

Hi,

also ich hab 2018 mal mehrere Wochen oder Monate (maximal 4) ohne Pornos und deutlich weniger Selbstbefriedigung gelebt. In der Zeit hab ich ein mal ein Mädchen getroffen und meine Libido war da knapp über Null und beim GV (zur Sicherheit mit Levitra) hatte ich kein Gefühl in der Eichel. Dadurch bekomm ich dann keinen Orgasmsu bzw der Sex fühlt sich nicht nach Sex an, sondern einfach nur blöd.

Hatte das jemand schon so extrem, dass seine Eichel unsensibler war als zb die Fingerkuppe? Im Moment mache ich wieder Selbstbefriedigung und wenn ich ihn danach unter dem Wasserhahn sauber mache spüre ich bei mittlrer Temperatur das Wasser kaum.
Mit welcher Zeit müsste man für eine Regeneration rechnen? Hat jemand Erfahrungen?

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Rainbow Selbsthilfegruppe für Angehörige
Geschrieben von: Mombee2 - 17.12.2019, 10:05 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Hallo ihr Lieben,

ich bin eine Angehörige. Ich suche ernsthaft einen Austausch mit anderen Angehörigen. Ich verstehe einiges über die Sucht, mein Mann befindet sich in eine Akuttherapie und soweit geht alles auf das Ziel hinaus, frei von Pornosucht, den Auswirkungen und einem besseren Leben, einzeln und vorallem als Paar, zu sein.

Nun findet man aber als Angehörige einfach kaum bis gar keine Gesprächsmöglichkeiten.

Deswegen suche ich euch. Wo seit ihr?

Liebe Grüße

Bee Big Grin

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  Ein Neuanfang.
Geschrieben von: Ephilon - 24.11.2019, 01:53 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (19)

Liebes Forum und liebe Leser

Heute war echt ein Toller Tag. Ich habe etwas tolles unternommen und konnte vieles machen. Doch als ich zuhause war, ist es passiert und ich habe wieder zu einem Porno masturbiert.
Zur Zeit, weiss ich echt nicht, was ich machen soll. Ich bin komplett von mir enttäuscht und auch wütend auf mich selbst. Es geht mir nicht gut und ich muss ständig darüber nachdenken, wieso ich das getan habe.
Ich möchte einen Neuanfang machen. Das ist auch der Grund, wieso ich ein (neues) Thema erstelle.
Ich möchte hier wieder eine Art Tagebuch führen, sowie beim alten Thema. Jedoch hat es da am Schluss nicht mehr so gut funktioniert.
Ich habe mir überlegt, ich versuche es mit einem Neuanfang. Deshalb möchte ich euch als erstes meine Geschichte und meine Umstände etwas erklären:

Ich habe in diesem Forum vor mehr als einem Jahr das erste Mal geschrieben. Damals war es schlimmer, als es heute ist. Jedoch wurde ich in den letzten Wochen wieder vermehrt rückfällig und komme nicht mehr aus diesem Tief heraus.
Aber von Anfang an. Ich bin seit einiger Zeit, in einer sehr glücklichen Beziehung, nur der Sex funktioniert nicht so richtig. Entweder funktioniert meine Erektion nicht richtig oder wir hören auf, weil sie Schmerzen hat.
Damals habe ich erkannt, dass mein Problem mit Pornos zu tun haben könnte. Damals habe ich dann angefangen, gegen meine Sucht anzukämpfen. Das war auch sehr erfolgreich. Ich konnte die 90 Tage erreichen. Der Sex funktionierte trotzdem nicht. Danach kam es zu einigen Rückfällen.
Nun wurden die Rückfälle aber in den letzen Wochen schlimmer und ich habe zu den Pornos masturbiert. Bis anhin konnte ich die beiden Sachen gut voneinander trennen, doch nun geht es wieder Berg ab.
Ich habe Angst, dass ich sie, wegen so etwas blödem verliere. Deshalb werde ich mir jetzt wieder alle Mühe geben, um meine Rückfälle wieder unter Kontrolle zu kriegen.

Mein Ziel ist es nun 30 Tage ohne Pornos und Masturbation auszukommen. Danach würde ich gerne wieder die 90 Tage ohne Pornos erreichen und so hoffentlich von der Pornographie endgültig wegzukommen.

Morgen wird also mein erster Tagebuch-Eintrag kommen.

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  Selbstfindung durch Verzicht
Geschrieben von: Rüdiger96 - 07.11.2019, 16:32 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (6)

Hallo,
ich bin 23 Jahre und versuche schon seit längerem, aus einem negativen Kreislauf herauszukommen. Dieser Kreislauf wird am stärksten von den Pornos aufrechterhalten.  Mittlerweile habe ich aber auch festgestellt, das mich andere Angewohnheiten betäuben und triggern. Auf das Internet möchte ich zukünftig weitestgehend verzichten. Nur um beispielsweise eine Mail zu lesen, eine Adresse herauszusuchen oder im Forum zu lesen und schreiben, möchte ich dieses ganz gezielt nutzen.
Auf TV und Smartphone werde ich auch verzichten.
Grund dafür ist, dass ich komplett nicht weiß, was ich eigentlich möchte. Wohl auch ein, wenn nicht sogar das zentrales Problem, worum sich dieser Kreislauf dreht.  Ausbildung? Studium? Und vor allem, welche-s?
Ich brach mein letztes Studium ab und in meinem gelernten Beruf möchte ich nicht weiterarbeiten. Ich werde älter und langsam wird’s ernst.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich passiven Unterhaltungsmaßnahmen fernbleibe, ich anfange, mich aktiv zu beschäftigen. Das heißt, das ich herausfinde, was ich für einer bin und wo es beruflich hingehen soll.
Alles eine alte Leier: Schlechte Angewohnheit ablegen und neue angewöhnen.
Ich werde nun also jeden Sonntag, an dem ich Internetzugriff habe, hier einen Eintrag schreiben, um mich zu erinnern, warum ich verzichte. Dieser Termin steht. Ansonsten schreibe ich auch, wenn mir danach ist. Einfach um Gedanken, die mich beschäftigen, Luft zu machen.
Mit 90 Tagen ist es nicht getan. Eine Erfahrung, die ich jetzt selbst habe machen dürfen. Bei mir war es so, dass einige Probleme erst nach etwa 60 Tagen Abstinenz sichtbar wurden. Ich vermute, dass im meinem Fall, mit 90 Tagen Verzicht überhaupt erst der Grundstein dafür gelegt sein wird, um an den eigentlichen Problemen zu arbeiten.  
Diesen Text werde ich mir Wöchentlich reinziehen und ich möchte mich weitestgehend vor Illusionen schützen, um Enttäuschungen vorzubeugen: Das wird kein Zuckerschlecken. Du musst lernen, mit deinen Gefühlen zu leben. Gefühle haben ist normal. Da werden sich Abgründe und Höhenflüge auftun. Find dich damit ab und flieh dich nicht in Scheinwelten. Nach 60 Tagen wirst du wohl wieder aus dem Halbschlaf erwachen. Glück gäbe es ohne Gegenspieler nicht. Steh deinen Mann und hör auf, vor dir zu fliehen. Es führt kein Weg an diesem vorbei. Wenn du wieder fliehst, zögerst du nur herraus und schadest dir und womöglich anderen. Wenn du lernst, mit deinen Gefühlen zu leben, ohne dich von außen zu betäuben, kann dir nicht mehr viel passieren.

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  Habe es endlich kapiert
Geschrieben von: Andy74 - 16.10.2019, 14:50 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (3)

Hallo

Ich bin 45 Jahre alt und bin seit ca. 20 Jahren pornosüchtig.Es wurde in den letzten Jahren immer mehr.War immer auf mehreren Seiten angemeldet und habe jeden Tag mir etwas runtergeladen und gespeichert.Lebe seit 6 Jahren in einer Beziehung und hatte die letzten drei Jahre kein richtigen Sex mehr.Habe mir immer jeden Abend am PC vor dem Schlafen gehen noch ein paar Pornos angeschaut.Meine Lebensgefährtin weiss nichts davon.Konnte es immer irgendwie verheimlichen.Habe es in den letzten beiden Tagen endlich kapiert das es nicht so weitergehen kann.Habe heute morgen mein ganzes Material gelöscht und den kompletten Verlauf.Ich versuche jetzt da raus zu kommen damit ich endlich wieder ein normales Leben führen kann.Der ganze Konsum macht auf Dauer einen kaputt.

Gruss Andy

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  Ich will lernen mit der Porno-Sucht zu Leben!
Geschrieben von: borg_1975 - 15.10.2019, 23:52 - Forum: 40 und älter - Antworten (19)

Hallo ins Forum!

Nach langem hin und her habe ich mich heute dazu entschlossen hier wieder zu schreiben. Wie die meisten hier in meinem Alter blicke ich auf eine lange Porno-Sucht-Karriere zurück und den Kampf dagegen führe ich nun auch schon seit gut 4 Jahren, wenn nicht noch länger. Angemeldet habe ich mich in diesen Forum vor 3 1/2 Jahren.

Was hat sich getan bei mir?
Die längste Pornofrei Zeit hatte ich von Oktober 2018 bis mitte Jänner 2019. Damals schaffte ich 86 Tage. Der zweitlängste Versuch beläuft sich auf 37 Tage und endete vor einer Woche. Letzten Sonntag startete ich einen neuen Versuch, an dem ich heute kläglich scheiterte. Mein Hirn schrie heute förmlich nach einem Dopamin-Kick, dem ich am Abend nach gab.

Seit dem Scheitern des zweitlängsten Versuchs lese ich im Forum diverse Beiträge und stellte fest, dass ich nicht alleine bin mit der Art wie sich die Sucht bei mir äussert.
Vor Jahre dachte ich mir, dass ich ruhig Pornos schauen kann. Denn erstens, ich komme sowieso nicht weg davon. Zweitens, es gibt definitiv schlimmere Süchte, wie Rauchen oder Saufen, geschweige denn harte Drogen wie Heroin. Pornos sind da noch harmlos. Schwerer irrglaube, bzw. es war nur die Rechtfertigung, meine Sucht einen harmlosen Anstrich zu geben. Ich merkte aber immer wieder schnell, dass ich mich in einem Teufelskreis befinde. Sicher, auch ohne den Versuch aufzuhören gab es den einen oder anderen Tag, an den ich keine Pornos schaute. Dafür war der nächste oder übernächste Tag um so heftiger. Tja und wenn ich mich am nächsten Tag fühlte wie ein Kackhaufen wusste ich, dass Pornos definitiv eine Droge ist, die ich schleunigst los werden muss.
Es folgen immer wieder Versuche damit aufzuhören, bei denen die erfolgreichsten Versuche eben jene mit 86, bzw. 37 Tagen waren. Dabei habe ich zwei Erfahrungen gemacht, die auch andere in diesem Forum schon beschrieben haben. Erstens: Ich darf mich selbst nicht fertig machen, nur weil ich zum x-ten Mal wieder aufs Maul gefallen bin, denn damit ziehe ich mich selbst so tief runter, dass ich wegen meiner schlechten Laune unmittelbar gleich wieder Pornos schauen muss. Zweitens. So sehr ich denke, dass ich die Sucht nun im Griff habe, passiert unmittelbar danach etwas oder es kommen Gefühle in mir Hoch, wo ich mir denke, dass eh alles egal ist und ich sitze vor dem Computer und schaue Pornos.

Deshalb bin ich wieder hier, um an den Tagen, an denen ich meiner Porno-Sucht nachgeben möchte, von Euch motiviert zu werde, weiter zu machen, da Ihr genauso gut wie ich wisst, dass ein Rückfall in diese Sucht ein Mann zu einem häufchen Elend werden lässt. Umgekehrt möchte ich Euch auch darin bestärken weiter zu machen, denn eines ist für uns alle inzwischen klar. Die Porno-Sucht hat das Potenzial unser Leben zu zerstören, wie jede Sucht eben Zerstörungs-Potential hat.

Der Unterschied zu Pornos und Zigaretten oder Alkohol ist folgender: Ein Alkoholiker hat keinen Alkohol zu Hause. Ein Raucher hat keine Zigaretten zu Hause. Aber ein Porno-Süchtiger kann bei jeder sich bietenden Gelegenheit seinen Computer hochfahren, Hand anlegen und sich einen Dopamin-Kick verpassen. Ich muss mir ein für alle Mal ins Gedächtnis meisseln, dass nach dem Dopamin-Kick, der Absturz danach kommt. Ich fühle mich dann immer wie ausgekotzt und so will ich mich nicht mehr fühlen!!! Kein Problem kann so gross sein, dass ich diesen Porno-Kick unbedingt brauche, nur um danach um so tiefer zu fallen!!!

Morgen, bzw. heute (Es ist ja schon nach 0 Uhr) ist Tag 1 ohne Pornos. Es wird wieder Zeit brauchen um die gröbsten Auswirkungen dieser Sucht wieder zu überwinden. Ich darf aber nicht vergessen, dass es mit der Zeit wieder besser wird!!! Ich weiss es, denn ich habe es mindestens schon 2x erlebt. Ich will diesen verfluchten Mist, namens Pornos nun endgültig hinter mir lassen!!!
Eines ist mir inzwischen klar geworden: Porno-Süchtig werde ich für den Rest meines Lebens bleiben, genau so wie ein Alkoholiker auch immer Alkoholiker bleiben wird!

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  Negative Gedanken als Auslöser? Akzeptanz als Therapie
Geschrieben von: Anoym - 13.10.2019, 00:38 - Forum: Reboot und Neustart - Keine Antworten

Ich habe für mich festgestellt das es eigentlich nur immer negative Gedanken und Gefühle sind die mich in den Rückfall treiben.

Mein jetziger Ansatz ist es das erstmal zu akzeptieren (aber nicht für gut zu erachten)


Wie in diesen Video erklärt macht es zu unterdrücken ja nur stärker, man muss es erstmal akzeptieren.
https://youtu.be/0myEjmoZKZM

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