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Star Wie Auch Du Porno-Frei Wirst - Komplett Step-By-Step TEIL III
Geschrieben von: Erik T Pfeiffer - 08.12.2019, 13:28 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (1)

Von der Weg-Zu-Motivation zur Hin-zu-Motivation: Dein Traumleben
Nachdem die Anfangs-Euphorie meines bislang erfolgreichen Entzuges im Januar vergangen war, machte ich eine unerwartete Beobachtung.

Ehrlich gesagt, hatte ich mir erwartet, glücklicher zu sein, indem ich Pornografie aus meinem Leben verbanne.

Doch willst Du die ehrliche, ungeschönte Antwort wissen?

Porno-Freiheit machte mich NICHT automatisch glücklicher, genauso wie es Dich nicht automatisch glücklicher machen wird. 

Es ist das gleiche wie die Antworten auf die Fragen:
Macht es einen Menschen glücklich, viel Geld zu haben? Gesund zu sein?

Schau Dich in diesem Forum um. Viele berichten davon, dass die 90 Tage Abstinenz sie nicht zu einem neuen Menschen machen. Viele berichten davon, dass sie nach einer Zeit doch wieder rückfällig geworden sind. Weil Sie sich nicht ernsthaft der gleichen Frage gestellt haben, wie sie Menschen begegnet, die im Lotto gewonnen haben, abgenommen haben oder ihre Frau gefunden haben: "Und jetzt?"


Unterscheide Ziel und Werkzeug
Porno-Freiheit ist in meinen Augen nichts anderes als ein Werkzeug, um viel Zeit, Energie und Aufmerksamkeit wiederzugewinnen. 


Ja, es ist eine sehr wichtige Voraussetzung und ein mächtiges Werkzeug (wenn Du süchtig warst/bist)... aber auch keine Wunderpille.

Klar, auch Selbstvertrauen ("ich kann mir selber vertrauen") und andere positive Effekte sind wahrscheinlich. Doch auch hier wirst Du nicht um die Frage herumkommen: "Was mache ich damit dann?"; "Wie kann ich damit jetzt meine Beziehungen, mein verbessern?" etc.

Umgekehrt war durch meinen Entschluss und meine öffentliche Ankündigung der Weg zurück keine Option mehr.

Ich konnte dem Schmerz der Leere (Zeit, Energie, Aufmerksamkeit), den Pornografie hinterließ, also nicht mehr ausweichen. Meine vorherigen Schritte hatten mir den nötigen Kickstart gegeben, doch sie ersparten mir nicht, mich mit (teilweise) unangenehmen Fragen auseinanderzusetzen.

Ich selber fing an noch mehr zu suchen. Ich besuchte aus einem neuen Impuls heraus Menschen im Altersheim alle 7-14 Tage. Ich begann mehr zu schreiben. Mehr ins Gym zu gehen, zu wandern und länger zu meditieren. Ich beschäftigte mich mit Konzepten wie Selbstliebe, Versöhnung mit der Familie und inneres Kind.

Und ich frage Dich: Was soll in Deinem Leben Pornografie ersetzen?

"DIE" FRAGEN DES LEBENS
Und ich begann das erste Mal überhaupt, systematisch nach meinem Lebenssinn zu suchen. Das heißt nicht, dass ich ab dann absolute Klarheit und Richtung fand. Doch es rückten Fragen in meinen Fokus wie:
- Was habe ich als Kind gerne gemacht?
- Wie / durch was habe ich als Jugendlicher die Zeit vergessen?
- Wie sähe mein perfekter Tag aus von heute aus gesehen in 3 Jahren?
- Wie sieht die großartigste Version von mir selber aus? Welche Eigenschaften hat diese Person? Wer ist dieser Mensch?
- Welche Fähigkeiten habe ich und welche Fähigkeiten möchte ich in naher und mittlerer Zukunft erlernen?
- ... etc.

Beginne damit, dazu zu philosophieren und Dich mit Vertrauten auszutauschen (wir sind Herdentiere, keine einsamen Wölfe...) und Dir Antworten zu notieren.

Allein das Fragen (ohne Antwort) senkt den Suchtdruck
Mir selber wurde alleine schon durch das "sich fragen" immer klarer, gegen was ich Pornografie eingetauscht hatte. Ich hatte den kurzfristigen Kick, die kurzfristige Befriedigung gegen die Chance auf wirkliche langfristige Zufriedenheit und vielleicht sogar Erfüllung eingetauscht.

Sich diesen Tausch deutlich vor Augen zu führen, ist erschreckend. Doch damit erklomm ich die nächste Etappe, um mein jahrelanges On-Off-Verhalten ein für alle mal hinter mir lassen zu können.


Im nächsten Post geht es um den nächsten Schritt, der nochmal eine Schicht tiefer bei der Ergründung und Lösung von Porno-Sucht geht. Der Weg, der uns letzten Endes von allen Süchten befreit, der Weg des Lebens selber.

MICH WÜRDE BIS DAHIN FOLGENDES VON DIR INTERESSIEREN:
1) Was hast DU bisher versucht, um von Pornografie-Masturbation ein für alle mal loszukommen?
2) Welche Gedanken und Gefühle hattest DU vor Deinem letzten Rückfall?

Ich freue mich von Dir zu lesen und bis zum nächsten Post, der wieder in mehreren Tagen erscheint.

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  Nachhaltige Porno-Freiheit TEIL II - Emotionale "Immunität" gegenüber Pornografie
Geschrieben von: Erik T Pfeiffer - 02.12.2019, 00:23 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (2)

(hier geht es zum ersten Teil: https://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=2130)

Ich war selber überrascht.

Ende 2016 hatte ich mehreren Freunden gegenüber angekündigt, ein ganzes Jahr lang keinen einzigen Porno mehr zu schauen. Im Rückblick kann ich sagen, mir war es extrem wichtig (und bin auch heute sicher nicht frei davon), wie ich vor ihnen dastehe und was sie von mir dachten. Ich wollte mich als (willens-)stark und diszipliniert beweisen.

Es hatte schon vorher Phasen gegeben, wo ich abstinent war. Mal mehrere Tage, mal mehrere Wochen. Und dann gab es Phasen von mehreren Tagen, wo der Bann komplett gebrochen war. Wo ich 3, 4 x an einem Tag auf Pornografie masturbiert hatte.

Ich hatte also bisher immer mehr oder weniger gut mit Willenskraft dagegen halten können, mit eiserner Disziplin, mit kalten Duschen und kurzen Meditationen.

Ich war damit immer dem fernen Gefühl gefolgt, dass Pornografie mir auf Dauer wahrscheinlich nicht gut tut. Ein Teil von mir ahnte, dass ich so vielleicht nie eine eigene Familie haben könnte. Und dass ich mir durch Pornografie immer wieder die Energie für die schönen und interessanten Dinge im Leben entreiße.

Doch letzten Endes zog es mich doch immer wieder in den Strudel zurück. Als hätte ich auch das betäubte, selbst-beschämte, vereinsamte und selbst-verabscheuende Gefühl vermisst.

Egal in welcher Phase ich gerade war - gefühlt stand ich immer auf der Kippe. Pornografie war wie ein alter Freund, mit dem ich eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte, wir aber doch nicht voneinander loskamen.

Das Lesen in den Nofap-Foren hatte es nur schlimmer gemacht, mich nur noch weiter in der Depression gehalten, denn mein Wille hatte auf Dauer gegen die Versuchung doch immer verloren. Es war wie als ob es sich aufstaute und das Überschwappen unvermeidlich war. Abstinenz- und Rückfallphasen wechselten sich in scheinbar unendlicher Wiederholung ab.

Die Wende Anfang 2017
Jedenfalls flog ich Anfang 2017 dann förmlich durch den ersten Monat.
Mir blieb schließlich nichts anderes übrig, als meine (selbst aus meiner Sicht damals etwas größenwahnsinnige) Ankündigung einzuhalten, denn ich wollte mein Selbstbild von meiner Diszipliniertheit und Willensstärke vor meinen Freunden bewahren:

"Natürlich schaue ich keine Pornos mehr!"; "Ich bin doch der Typ, der keine Pornos schaut." Irgendwann war es keine Frage mehr.

Ich hatte meine Identität, mein Sein geändert. Und nicht wie vorher, nur mein Handeln kontrolliert. Außerdem war der anfangs rationale Grund ("ich sollte") zu einem emotionalen Grund ("ich will..., weil was sollen dann meine Freunde bloß von mir denken?") geworden.

Trotzdem war ich ein bisschen überrascht, dass ich schon den kompletten Januar erfolgreich bewältigt hatte, ohne nur mit dem Gedanken nach einem Rückfall zu spielen.

Wichtig ist aber zu erwähnen, dass ich noch ein zweites wichtiges "Schild gegen Pornografie" angewendet hatte:

Das emotionale Schutzschild gegenüber Pornografie
Dies war ebenfalls entscheidend, um mich unabhängig von meiner emotionalen Verfassung auf 0 Porno-Sessions pro Woche zu halten:

Kurz vor Beginn des "Wett-Zeitraumes", also Ende 2016, schaute ich mir noch mehrfach Pornos an. Aber nicht um darauf zu masturbieren.

Stattdessen wollte ich mich einer kompletten Gehirnwäsche unterziehen. Ich wollte meine bisherige emotionale Reaktion auf Pornografie (sexuelle Erregung, Zufriedenheitsgefühl) überschreiben, um mich dagegen zu "immunisieren".

Also träufelte ich mir nach und nach emotionale Mindsets ein, die mich "automatisch" von Pornografie fernhalten sollten:

  • Von sexueller Erregung zu Angst (um meine Zukunft und Angst vor politischer Beeinflussung - subliminalen Botschaften die in emotional erregten Zustand auf mich einprasseln könnte - bitte keine Diskussion über Sinn oder Unsinn, ich hab es mir nur für diesen Zweck eingeredet).
  • Von sexueller Erregung zu Wut (über die verschwendete Energie und Zeit).
  • Von sexueller Erregung zu Enttäuschung (über mich selbst und die Illusion, dass ich in Pornografie doch das nicht finde was ich suche: Liebe, Intimität, Verbundenheit und eine echte Frau).

Dies konnte ich durch vorher eingeübte Meditationen realisieren - ich meditierte also erst in die Beobachterposition hinein und träufelte mir dann obiges ein). Außerdem habe ich mich an diese emotionalen Mindsets im Alltag immer wieder erinnert. Die Einfälle dazu kamen mir nach und nach, später habe ich es mir dann natürlich ohne Porno nach der Meditation eingeredet.

Dadurch holte ich den im ersten Post angesprochen Teil, der NEIN zu Pornografie sagt, an die Oberfläche meines Bewusstseins und machte ihn groß und stark.

Denn damals war ich schon realistisch genug, um zu wissen: Mit "nicht dürfen" (trotz der Ankündigung) werde ich das GANZE Jahr nicht überleben. Aber mit "nicht wollen" schon deutlich eher. Hierhin hatte mich die obige Strategie gebracht.

Heute macht mich das nicht komplett frei davon, niemals einen Gedanken an Pornografie zu haben. Auch in mir gibt es noch die Stimme: "Hm, wie wäre es jetzt nur, auf Pornografie zu masturbieren?" noch da. Und auch ich setze hier ab und zu Willenskraft ein. Doch es ist kein scheinbar unmenschliches, sondern gut handhabbares Maß geworden, und mein Mindset provoziert im Endergebnis keine Rückfälle mehr.

Im nächsten Post
... gehe ich darauf ein, warum diese obige Strategie langfristige Strategie eine Art Vakuum erzeugt:
Wir nehmen etwas weg, was emotional, zeitlich und energie-mäßig einen (teilweise großen) Teil unseres Lebens beansprucht hat... Doch was füllt jetzt dieses Vakuum?

Wer sich dieser Frage nicht stellt, wird ebenfalls das Risiko von Rückfällen auf Dauer erhöht halten.

Dieser Post wird in den kommenden Tagen hier erscheinen.

Bis dahin freue ich mich wieder über Eure Kommentare und Gedanken.

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Star Wie auch Du es Nachhaltig in die (Porno-)Freiheit schaffst
Geschrieben von: Erik T Pfeiffer - 27.11.2019, 15:50 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (4)

Hallo.

In diesem Beitrag werde ich meine eigene Geschichte und auch die Strategie teilen, mit der ich es geschafft habe, seit nun fast 3 Jahren komplett clean von Masturbation auf Pornografie zu sein; und das, ohne wie früher in den Entzugszeiten ein ständiges Bedürfnis nach Relapsen zu haben.

In diesem (mehrteiligen) Post erfährst Du also die Strategie, mit der Du nicht mehr auf Pornos masturbieren wirst, obwohl Du weiter freien Zugang dazu hast.

Mit der Du keine Pornos mehr schauen WILLST, obwohl Du weiter darfst...

Vom Sollen zum Wollen
Hast Du Dich schon mal gefragt, warum wir uns mit der Erziehung unserer Kinder so schwertun. Und warum bekommen wir unseren Schulunterricht nicht richtig zum funktionieren?

Weil es dort nicht darum geht, was WILLST Du und was WILLST Du NICHT... sondern es geht darum, was SOLLST Du, was sollst Du nicht. Was DARFST Du und was darfst Du nicht.

Wir machen weiter was nicht funktioniert hat und hoffen auf andere Ergebnisse
Ich habe über 3 Jahre lang, besonders in der Zeit von Einsamkeit und Langeweile, phasenweise exzessiv auf Pornos masturbiert. Manchmal hatte ich das Verlangen bereits morgens nach dem Aufwachen. Und obwohl bei mir immer ein Teil war, der die Isolation noch stärker als vorher spürte und der enttäuscht über mich selber war, und der gemerkt hat, dass hier etwas nicht richtig ist, habe ich weitergemacht.

Dann mal ein paar Tage, eine Woche oder auch mehrere Wochen ausgehalten ohne - und wieder rückfällig geworden.

Wenn auch Du auf dieser Schiene operierst, wirst Du wie ich damals, immer gegen die gleichen Widerstände kämpfen wie in der Schule:
Mit den Grenzen Deiner Willenskraft, Disziplin und Ausdauer.

Die zwei Teile in Dir die miteinander ringen
Doch irgendwann habe ich das dürfen und sollen/müssen umschifft und bin zum WOLLEN gekommen.

Weil: Es gibt immer einen Teil in Dir, der WILL etwas, der SUCHT etwas, aus eigenem Antrieb, aus eigener Motivation, ohne dass er etwas muss oder etwas anderes nicht darf.

Es gibt also einen Teil in Dir, der hat KEINEN BOCK MEHR auf Pornos. Es ist der Teil, der dafür gesorgt hat, dass Du bis hierhin gelesen hat. Ein Teil, der Angst hat vor der Abstumpfung, der sich schämt, enttäuscht ist, sich leer fühlt und niedergeschlagen, einsam und müde und dafür sorgt, dass Du mit leerem Blick nachts gegen die Decke starrst. Der Teil in Dir, der auch den Leidensdruck in Dir erzeugt und der Dich wütend macht... in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Dann gibt es noch einen Teil in Dir, der ist träge und sucht schnelle Belohnung, der möchte einfach nur zuhause im Bett liegen bleiben, fressen, schlafen, f***** oder zumindest auf Pornos masturbieren...

Beides existiert in Dir. Die Frage ist nur: Wem gibst Du die Macht?
Als mir diese Entscheidung bewusst geworden ist, hat sich das Ganze um 180º gedreht...

Die Paradoxale Therapie
Durch das Verbieten des Negativen verstärken wir nicht das Positive, sondern das Negative. Durch das Erzwingen und Verfolgen des Negativen verstärken wir das Positive.

Der Schmerz im Gym sorgt für eine bessere Gesundheit und Energie. Ehrlich mit seinen Unsicherheiten umzugehen macht Dich selbstsicherer und charismatischer gegenüber anderen usw.

Wenn Dir jemand sagt, Du sollst aufhören den Lichtschalter an- und auszumachen - worauf hast Du dann Lust...
Wenn Dir jemand dagegen sagst, Du sollst den Lichtschalter jetzt bitte 2.000 x betätigen... welche Reaktion ruft es in Dir hervor?

Wahrscheinlich sinkt Dein Verlangen, das genau jetzt zu tun.

Doch was liest Du in den Foren: „Du musst Dich zusammenreißen. Du musst Dich ablenken, um niemals in die Situationen zu kommen, wo du rückfällig werden könntest (wie allein sein) etc. Du musst einfach die Porno-Seiten blocken.“ - das basiert alles auf dem wackligen Fundament der Willenskraft und widerspricht dem obigen Gesetz.

Und wenn doch wieder ein schwacher Moment kommt, wenn die verführerische Stimme doch einen Weg gefunden hat, damit Du nachgibst, dann fängt das Zählen der Tage wieder bei 0 an... und der Kampf zieht sich von den Monaten in die Jahre...

Und jeder gescheiterte Versuch lässt in Dir das Gefühl von Schwäche und Zweifel weiter anwachsen, es lässt Dich noch ein bisschen mehr mit dem Gefühl "der Pornografie ausgeliefert zu sein" zurück.

Ausblick auf den zweiten Teil
Doch wie können wir nun diese Erkenntnisse konkret nutzen um uns von Pornografie nachhaltig zu befreien?

Diese Erkenntnisse sind bereits eine gute Grundlage für eine wirkungsvolle Suchtbefreiung, und es ist der in meinen Augen effektivste Weg, sich fast schon gegenüber Pornografie emotional zu immunisieren.

Mehr dazu im nächsten Post, der in den kommenden Tagen hier erscheint.
Bis dahin freue ich mich über Kommentare und Gedanken.

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  Ein Neuanfang.
Geschrieben von: Ephilon - 24.11.2019, 01:53 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (11)

Liebes Forum und liebe Leser

Heute war echt ein Toller Tag. Ich habe etwas tolles unternommen und konnte vieles machen. Doch als ich zuhause war, ist es passiert und ich habe wieder zu einem Porno masturbiert.
Zur Zeit, weiss ich echt nicht, was ich machen soll. Ich bin komplett von mir enttäuscht und auch wütend auf mich selbst. Es geht mir nicht gut und ich muss ständig darüber nachdenken, wieso ich das getan habe.
Ich möchte einen Neuanfang machen. Das ist auch der Grund, wieso ich ein (neues) Thema erstelle.
Ich möchte hier wieder eine Art Tagebuch führen, sowie beim alten Thema. Jedoch hat es da am Schluss nicht mehr so gut funktioniert.
Ich habe mir überlegt, ich versuche es mit einem Neuanfang. Deshalb möchte ich euch als erstes meine Geschichte und meine Umstände etwas erklären:

Ich habe in diesem Forum vor mehr als einem Jahr das erste Mal geschrieben. Damals war es schlimmer, als es heute ist. Jedoch wurde ich in den letzten Wochen wieder vermehrt rückfällig und komme nicht mehr aus diesem Tief heraus.
Aber von Anfang an. Ich bin seit einiger Zeit, in einer sehr glücklichen Beziehung, nur der Sex funktioniert nicht so richtig. Entweder funktioniert meine Erektion nicht richtig oder wir hören auf, weil sie Schmerzen hat.
Damals habe ich erkannt, dass mein Problem mit Pornos zu tun haben könnte. Damals habe ich dann angefangen, gegen meine Sucht anzukämpfen. Das war auch sehr erfolgreich. Ich konnte die 90 Tage erreichen. Der Sex funktionierte trotzdem nicht. Danach kam es zu einigen Rückfällen.
Nun wurden die Rückfälle aber in den letzen Wochen schlimmer und ich habe zu den Pornos masturbiert. Bis anhin konnte ich die beiden Sachen gut voneinander trennen, doch nun geht es wieder Berg ab.
Ich habe Angst, dass ich sie, wegen so etwas blödem verliere. Deshalb werde ich mir jetzt wieder alle Mühe geben, um meine Rückfälle wieder unter Kontrolle zu kriegen.

Mein Ziel ist es nun 30 Tage ohne Pornos und Masturbation auszukommen. Danach würde ich gerne wieder die 90 Tage ohne Pornos erreichen und so hoffentlich von der Pornographie endgültig wegzukommen.

Morgen wird also mein erster Tagebuch-Eintrag kommen.

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  Selbstfindung durch Verzicht
Geschrieben von: Rüdiger96 - 07.11.2019, 16:32 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (8)

Hallo,
ich bin 23 Jahre und versuche schon seit längerem, aus einem negativen Kreislauf herauszukommen. Dieser Kreislauf wird am stärksten von den Pornos aufrechterhalten.  Mittlerweile habe ich aber auch festgestellt, das mich andere Angewohnheiten betäuben und triggern. Auf das Internet möchte ich zukünftig weitestgehend verzichten. Nur um beispielsweise eine Mail zu lesen, eine Adresse herauszusuchen oder im Forum zu lesen und schreiben, möchte ich dieses ganz gezielt nutzen.
Auf TV und Smartphone werde ich auch verzichten.
Grund dafür ist, dass ich komplett nicht weiß, was ich eigentlich möchte. Wohl auch ein, wenn nicht sogar das zentrales Problem, worum sich dieser Kreislauf dreht.  Ausbildung? Studium? Und vor allem, welche-s?
Ich brach mein letztes Studium ab und in meinem gelernten Beruf möchte ich nicht weiterarbeiten. Ich werde älter und langsam wird’s ernst.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich passiven Unterhaltungsmaßnahmen fernbleibe, ich anfange, mich aktiv zu beschäftigen. Das heißt, das ich herausfinde, was ich für einer bin und wo es beruflich hingehen soll.
Alles eine alte Leier: Schlechte Angewohnheit ablegen und neue angewöhnen.
Ich werde nun also jeden Sonntag, an dem ich Internetzugriff habe, hier einen Eintrag schreiben, um mich zu erinnern, warum ich verzichte. Dieser Termin steht. Ansonsten schreibe ich auch, wenn mir danach ist. Einfach um Gedanken, die mich beschäftigen, Luft zu machen.
Mit 90 Tagen ist es nicht getan. Eine Erfahrung, die ich jetzt selbst habe machen dürfen. Bei mir war es so, dass einige Probleme erst nach etwa 60 Tagen Abstinenz sichtbar wurden. Ich vermute, dass im meinem Fall, mit 90 Tagen Verzicht überhaupt erst der Grundstein dafür gelegt sein wird, um an den eigentlichen Problemen zu arbeiten.  
Diesen Text werde ich mir Wöchentlich reinziehen und ich möchte mich weitestgehend vor Illusionen schützen, um Enttäuschungen vorzubeugen: Das wird kein Zuckerschlecken. Du musst lernen, mit deinen Gefühlen zu leben. Gefühle haben ist normal. Da werden sich Abgründe und Höhenflüge auftun. Find dich damit ab und flieh dich nicht in Scheinwelten. Nach 60 Tagen wirst du wohl wieder aus dem Halbschlaf erwachen. Glück gäbe es ohne Gegenspieler nicht. Steh deinen Mann und hör auf, vor dir zu fliehen. Es führt kein Weg an diesem vorbei. Wenn du wieder fliehst, zögerst du nur herraus und schadest dir und womöglich anderen. Wenn du lernst, mit deinen Gefühlen zu leben, ohne dich von außen zu betäuben, kann dir nicht mehr viel passieren.

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  Habe es endlich kapiert
Geschrieben von: Andy74 - 16.10.2019, 14:50 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (4)

Hallo

Ich bin 45 Jahre alt und bin seit ca. 20 Jahren pornosüchtig.Es wurde in den letzten Jahren immer mehr.War immer auf mehreren Seiten angemeldet und habe jeden Tag mir etwas runtergeladen und gespeichert.Lebe seit 6 Jahren in einer Beziehung und hatte die letzten drei Jahre kein richtigen Sex mehr.Habe mir immer jeden Abend am PC vor dem Schlafen gehen noch ein paar Pornos angeschaut.Meine Lebensgefährtin weiss nichts davon.Konnte es immer irgendwie verheimlichen.Habe es in den letzten beiden Tagen endlich kapiert das es nicht so weitergehen kann.Habe heute morgen mein ganzes Material gelöscht und den kompletten Verlauf.Ich versuche jetzt da raus zu kommen damit ich endlich wieder ein normales Leben führen kann.Der ganze Konsum macht auf Dauer einen kaputt.

Gruss Andy

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  Ich will lernen mit der Porno-Sucht zu Leben!
Geschrieben von: borg_1975 - 15.10.2019, 23:52 - Forum: 40 und älter - Antworten (19)

Hallo ins Forum!

Nach langem hin und her habe ich mich heute dazu entschlossen hier wieder zu schreiben. Wie die meisten hier in meinem Alter blicke ich auf eine lange Porno-Sucht-Karriere zurück und den Kampf dagegen führe ich nun auch schon seit gut 4 Jahren, wenn nicht noch länger. Angemeldet habe ich mich in diesen Forum vor 3 1/2 Jahren.

Was hat sich getan bei mir?
Die längste Pornofrei Zeit hatte ich von Oktober 2018 bis mitte Jänner 2019. Damals schaffte ich 86 Tage. Der zweitlängste Versuch beläuft sich auf 37 Tage und endete vor einer Woche. Letzten Sonntag startete ich einen neuen Versuch, an dem ich heute kläglich scheiterte. Mein Hirn schrie heute förmlich nach einem Dopamin-Kick, dem ich am Abend nach gab.

Seit dem Scheitern des zweitlängsten Versuchs lese ich im Forum diverse Beiträge und stellte fest, dass ich nicht alleine bin mit der Art wie sich die Sucht bei mir äussert.
Vor Jahre dachte ich mir, dass ich ruhig Pornos schauen kann. Denn erstens, ich komme sowieso nicht weg davon. Zweitens, es gibt definitiv schlimmere Süchte, wie Rauchen oder Saufen, geschweige denn harte Drogen wie Heroin. Pornos sind da noch harmlos. Schwerer irrglaube, bzw. es war nur die Rechtfertigung, meine Sucht einen harmlosen Anstrich zu geben. Ich merkte aber immer wieder schnell, dass ich mich in einem Teufelskreis befinde. Sicher, auch ohne den Versuch aufzuhören gab es den einen oder anderen Tag, an den ich keine Pornos schaute. Dafür war der nächste oder übernächste Tag um so heftiger. Tja und wenn ich mich am nächsten Tag fühlte wie ein Kackhaufen wusste ich, dass Pornos definitiv eine Droge ist, die ich schleunigst los werden muss.
Es folgen immer wieder Versuche damit aufzuhören, bei denen die erfolgreichsten Versuche eben jene mit 86, bzw. 37 Tagen waren. Dabei habe ich zwei Erfahrungen gemacht, die auch andere in diesem Forum schon beschrieben haben. Erstens: Ich darf mich selbst nicht fertig machen, nur weil ich zum x-ten Mal wieder aufs Maul gefallen bin, denn damit ziehe ich mich selbst so tief runter, dass ich wegen meiner schlechten Laune unmittelbar gleich wieder Pornos schauen muss. Zweitens. So sehr ich denke, dass ich die Sucht nun im Griff habe, passiert unmittelbar danach etwas oder es kommen Gefühle in mir Hoch, wo ich mir denke, dass eh alles egal ist und ich sitze vor dem Computer und schaue Pornos.

Deshalb bin ich wieder hier, um an den Tagen, an denen ich meiner Porno-Sucht nachgeben möchte, von Euch motiviert zu werde, weiter zu machen, da Ihr genauso gut wie ich wisst, dass ein Rückfall in diese Sucht ein Mann zu einem häufchen Elend werden lässt. Umgekehrt möchte ich Euch auch darin bestärken weiter zu machen, denn eines ist für uns alle inzwischen klar. Die Porno-Sucht hat das Potenzial unser Leben zu zerstören, wie jede Sucht eben Zerstörungs-Potential hat.

Der Unterschied zu Pornos und Zigaretten oder Alkohol ist folgender: Ein Alkoholiker hat keinen Alkohol zu Hause. Ein Raucher hat keine Zigaretten zu Hause. Aber ein Porno-Süchtiger kann bei jeder sich bietenden Gelegenheit seinen Computer hochfahren, Hand anlegen und sich einen Dopamin-Kick verpassen. Ich muss mir ein für alle Mal ins Gedächtnis meisseln, dass nach dem Dopamin-Kick, der Absturz danach kommt. Ich fühle mich dann immer wie ausgekotzt und so will ich mich nicht mehr fühlen!!! Kein Problem kann so gross sein, dass ich diesen Porno-Kick unbedingt brauche, nur um danach um so tiefer zu fallen!!!

Morgen, bzw. heute (Es ist ja schon nach 0 Uhr) ist Tag 1 ohne Pornos. Es wird wieder Zeit brauchen um die gröbsten Auswirkungen dieser Sucht wieder zu überwinden. Ich darf aber nicht vergessen, dass es mit der Zeit wieder besser wird!!! Ich weiss es, denn ich habe es mindestens schon 2x erlebt. Ich will diesen verfluchten Mist, namens Pornos nun endgültig hinter mir lassen!!!
Eines ist mir inzwischen klar geworden: Porno-Süchtig werde ich für den Rest meines Lebens bleiben, genau so wie ein Alkoholiker auch immer Alkoholiker bleiben wird!

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  Negative Gedanken als Auslöser? Akzeptanz als Therapie
Geschrieben von: Anoym - 13.10.2019, 00:38 - Forum: Reboot und Neustart - Keine Antworten

Ich habe für mich festgestellt das es eigentlich nur immer negative Gedanken und Gefühle sind die mich in den Rückfall treiben.

Mein jetziger Ansatz ist es das erstmal zu akzeptieren (aber nicht für gut zu erachten)


Wie in diesen Video erklärt macht es zu unterdrücken ja nur stärker, man muss es erstmal akzeptieren.
https://youtu.be/0myEjmoZKZM

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  reale Gruppe Sex-und Pornosucht
Geschrieben von: cruserine57 - 10.10.2019, 09:28 - Forum: Persönlichkeitsentwicklung - Antworten (2)

Hallo,
mein Mann ist ja lange Pornosüchtig und besucht seit einem halben Jahr eine anonyme Gruppe für Porno- und Sexsucht. Das Problem der Gruppe ist, sie bekommen einfach keine Mitglieder und sind meist zu zweit. Finde ich merkwürdig, da es ja so viele Süchtige gibt. Nur niht in unserem Raum? Wie ist das bei euch, wenn ich fragen darf. Besucht ihr solche Gruppen? Warum und warum nicht? Bringt eine Gruppe die man besucht mehr?

Je mehr ich mich mit dem Thema auseinandersetze, desto ratloser werde ich. Demnächst geht mein Mann auch zu einer Therapeutin. Ich soll mit. Es ist noch nicht klar, ob es eine Paar- oder eine Einzeltherapie für ihn werden soll. Er überlässt die Entscheidung der Therapeutin. Wo das endet ist ja klar, bei der Therapie, bei der sie mehr verdient. Soll er. Ich hab ihn ja dazu gefrängt, da ich immer noch meine, man muss an die Ursache gehen und nicht nur Porno vermeiden. Werde auch langsam immer sauerer bei dem Thema Sucht.

Er konsumiert nicht mehr, hat auch kein Verlangen dananch. Sagt er. Sein Handy und PC sind sauber (oder er ist halt vorsichtig), ich hab keine Lust mehr, ihm hinterher zu spionieren. Bin es leid. Ich bin misstrauisch und glaube ihm mittlerweile sowieso kein Wort mehr. Zu lange hat er mich verarscht und belogen. Da hilft auch keine Therapie. Vielleicht wird es einmal wieder besser. Er besucht diese anonyme Gruppe mit dem 12- Schritte Programm, ohne sich exakt an diese Schritte zu halten, wie er sagt. Er mache das nach seinem Prinzip und wie er das für richtig findet. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Es würde ihm helfen davon weg zu bleiben. Er könne in dieser Gruppe frei reden, weil die anderen ihn verstehen und nicht verurteilen. Warum besuchen nicht mehr Abhängige so eine Gruppe? Sicher muss jeder seinen Weg finden..

Sein Starren hätte er unter Kontrolle und würde es nicht mehr machen. Er würde durch die Frauen durch sehen, sie nur noch als Mensch sehen, nicht als Lustobjekt. Ist klar. Darum glotzt er auch jungen Mädels nach und wenn ich ihn frage, war es ihm nicht bewusst, hätte er nicht. Kann sein, oder auch nicht. Zwischen uns läuft es solala. Lust auf Sex mit mir hat er immer weniger. Meist geht es von mir aus. Das habe ich nun eingestellt. Ich geh nicht mehr auf ihn zu, brauche keinen Frust. Habe einen sehr netten attraktiven Mann kennengelernt der neulich zu mir sagte, ich sei das Beste was ein Mann sich wünschen kann. Habe erst mal geheult. Mein Mann sagt mir oft, dass er mich liebt und braucht und nicht ohne mich sein will. Aber wenn ich dann sehe, wie wenig er mich begehrt, dann glaube ich ihm nicht mehr.

Ich weiß auch nicht mehr....wahrscheinlich bin ich in drei Jahren noch nicht klüger.

Viele Grüße an alle die ihr so tapfer weiter kämpft. Alles Gute für euch und viel Kraft weiterhin!!!

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  Sexuelle Unlust und neue Partnerin
Geschrieben von: R.Duke - 07.10.2019, 14:09 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (3)

Hallo Leute

Ich bin 35 und aus Berlin und bin Porno süchtig. Angefangen mit 8 Jahren oder so, erst Bilder, dann Porno VHS, dann Internet Pornos. Ich habe eine ähnliche Leidensgeschichte wie der Autor des Buches „Unf*ck your World“.

Das erste Mal aufgehört mit Pornos habe ich Anfang des Jahres. Das ging ca. 3/4 Monate gut und dann habe ich einen Rückfall bekommen. Seit Juni bin ich nun wieder davon weg und habe keinerlei Bedarf/Druck auf Pornos.

Nun allerdings zu meinem Problem: Ich habe im Juli eine wunderbare Frau kennen gelernt, mit der alles echt traumhaft ist – bis auf den Sex!

Mein Problem war seit jeher, dass ich eine sehr hohe sexuelle Erregungsschwelle habe. Ich habe quasi seither immer nur auf Pornos masturbiert. Ich hatte einige Freundinnen, aber sexuell gesehen war es oftmals problematisch. Ich dachte immer, dass es eine Art Versagensnangst ist – mittlerweile weiß ich aber, dass viel auch die Angst vor meiner sexuellen Unnahbarkeit war. Es ist so als wenn ich vom Kopf her den Sex definiere. Ich kann vom Kopf her sagen, dass ich etwas sexuell erregend finde – körperlich bin ich aber meist wie tot. In den Beziehungen hat das dann immer irgendwann geklappt, aber auch über die Dauer der Beziehungen war meine Lust eher gering. Auf Pornos masturbieren konnte ich aber immer.

Nun mache ich mir langsam Gedanken, dass ich eine sexuelle Inkompatibilität mit meiner neuen Freundin habe. Manchmal bin ich nur kurz erregt, wenn es aber zum Sex kommt, ist das teilweise wie tot. Ich bin gar nicht erregt, meine Erektion geht weg. Das macht mir schon stark zu schaffen, zumal sonst alles echt traumhaft ist.

Auch weiß ich nicht ob es gut ist in der Phase nach den Pornos überhaupt intim mit einer Frau zu werden oder so. Masturbiert habe ich im Urlaub wo wir getrennt waren: Interessanterweise auf Bilder von ihr bzw. auf leichte sexuelle Phantasien. Aber kaum treffen wir aufeinander, bin ich wie eine emotionslose Maschine, was das angeht.

Das die kurz Version… die lange und detaillierte Version wäre zu viel zum lesen^^.

Greetz
R.D

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