Hallo, Gast
Du musst dich registrieren bevor du auf unserer Seite Beiträge schreiben kannst.

Benutzername
  

Passwort
  





Durchsuche Foren

(Erweiterte Suche)

Foren-Statistiken
» Mitglieder: 2.638
» Neuestes Mitglied: Mandel
» Foren-Themen: 1.762
» Foren-Beiträge: 21.540

Komplettstatistiken

Benutzer Online
Momentan sind 78 Benutzer online
» 1 Mitglieder
» 75 Gäste
Bing, Google, Verena2020

Aktive Themen
Frau eines Pornosüchtigen...
Forum: Betroffene Partnerinnen
Letzter Beitrag: Geduldige
Vor 53 Minuten
» Antworten: 21
» Ansichten: 6.446
Schreckliche Entdeckung
Forum: Betroffene Partnerinnen
Letzter Beitrag: Geduldige
Vor 2 Stunden
» Antworten: 15
» Ansichten: 818
Tagebuch der Busfahrer
Forum: 30-39 Jahre alt
Letzter Beitrag: Alobar77
Vor 8 Stunden
» Antworten: 6
» Ansichten: 135
Gesund leben
Forum: 14-21 Jahre alt
Letzter Beitrag: Erdnuss
Gestern, 23:03
» Antworten: 33
» Ansichten: 23.627
Verlauf
Forum: 30-39 Jahre alt
Letzter Beitrag: underworld
Gestern, 21:47
» Antworten: 248
» Ansichten: 19.878
Und schon wieder alles vo...
Forum: Betroffene Partnerinnen
Letzter Beitrag: Summer
24.01.2022, 07:43
» Antworten: 4
» Ansichten: 150
Always in my head
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: Alobar77
23.01.2022, 17:44
» Antworten: 2
» Ansichten: 136
Vorstellung
Forum: Begrüßungsforum
Letzter Beitrag: LeonardoDaVinci
22.01.2022, 21:58
» Antworten: 2
» Ansichten: 38
Einsicht ist der erste We...
Forum: Begrüßungsforum
Letzter Beitrag: DerBusfahrer
22.01.2022, 19:54
» Antworten: 0
» Ansichten: 31
Tagebuch Schnacki
Forum: 22-29 Jahre alt
Letzter Beitrag: Schmetterling
22.01.2022, 19:38
» Antworten: 62
» Ansichten: 6.135

 
  Vorstellung
Geschrieben von: LeonardoDaVinci - 22.01.2022, 20:25 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo zusammen,

ich bin 31 Jahre jung und mittlerweile raus aus dem Pornokonsum. Warum ich mich hier angemeldet habe? Auf YouTube habe ich eine Dokumenation gesehen und da dachte ich, dass ich vielleicht einer Sie oder Ihm aus der Pornosucht helfen kann. Mittlerweile habe ich eine Familie. Mein erster Porno Kontakt war ein versehen und fing mit 5 Jahren an. Dazu kamen noch andere Sachen die ich aber so in Foren ohne weiteres ungerne mitteilen will. Der eine oder andere kann sich denken worauf ich hinaus will.

Nun ich habe also mit 5 ersten Kontakt gehabt und mit circa 26 Kam ich da raus ohne jegliche Hilfe. Darauf bin ich stolz.
Ich hoffe ich werde den einen oder anderen helfen können mit meinen Tipps und freue mich ein Mitglieg dieser gemeinschaft zu sein.

Drucke diesen Beitrag

  Tagebuch der Busfahrer
Geschrieben von: DerBusfahrer - 22.01.2022, 20:16 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (6)

Wie ich schon im Vorstellungsbereich geschrieben habe bin ich 38, Busfahrer und abends oft einsam auf Hotelzimmern und verfalle dann in das Schema Langeweile + Laptop = Pornos + Wichsen... Confused

Probleme mit der Erektion führten mich zur Hormonkur und zu einem auf Eis gelegten Kinderwunsch.

Jetzt will ich min 6 Wochen bis zu 3 Monaten ohne Pornos, SB und Sex durchhalten um zu sehen wie weit ich von dem Verhalten wegkomme und sich meine Werte von allein wieder auf ein normales Maß bringen lassen.

In 3 Monaten habe ich die nächste Untersuchung beim Urologen und will da natürlich Ergebnisse vorzeigen können.

Dann schauen wir ob ich wieder mehr Interesse an realen nackten Frauen zeige, die Potenz weiter ohne Hormone funktioniert und ich den Laptop außer zum Chatten mit meiner Frau nicht mehr brauche!

Heute zähle ich als Tag 1 da ich gestern vor der Untersuchung nochmal alle Register gezogen habe und seit dem nicht mehr.

An Tag 1 habe ich erstmal die Pornoseiten vom Rechner verbannt, Bilder und Videos gelöscht und auch die Filter so eingestellt das 18+ Themen nicht mehr angezeigt werden.
Meine Frau ist eingeweiht, der Arzt weiß warum ich 3 Monate ohne meine Spritze leben will und ich habe mich hier angemeldet.

Wie gesagt ich sehe das hier als Selbstexperiment das mir ein wenig mehr Lebensqualität wiederbringen soll wenn alles klappt.

Nachteil ist immer noch das wir als Nudisten leben was optische Reize und die Versuchung "etwas an sich selbst zu spielen" nicht weniger schwierig machen.
Und wenn man immer liest was der Körper bei Enthaltsamkeit so an Reaktionen zeigt mache ich mir Gedanken wie der 20 Tonnen Vibrator von Bus mich dann jeden Tag quälen wird...

Gut ich versuche mich jetzt noch etwas abzulenken bevor ich anfange mit mir selbst zu spielen...
bis die Tage

Drucke diesen Beitrag

  Einsicht ist der erste Weg zur Besserung
Geschrieben von: DerBusfahrer - 22.01.2022, 19:54 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo ich bin der Busfahrer,
ich bin 38 und bin wie die meisten hier etwas zu viel an Pornos und Selbstbefriedigung interessiert....

Ich habe jetzt schon einige Zeit hier mitgelesen und wollte nun auch mal versuchen die 6 Wochen bis 3 Monate ohne Pornos und Sb zu bewältigen um zu sehen in wie weit sich bei mir etwas ändert.

Ich bin eigentlich mehr oder weniger von meinem Urologen mit dem Kopf drauf gestoßen wurden das ich an meinem Sexleben und Mastrubationsverhalten etwas ändern sollte. Huh
Ich leide seit mehreren Jahren unter einem extrem niedrigen Testosteronspiegel der sich aktuell nur mit einer Hormonkur im Griff halten lässt.
Aufgefallen ist mir das als ich mit Anfang 30 immer mehr Probleme bekam eine Erektion zu bekommen und zu halten und ich deshalb zum Arzt ging.

Bei der Untersuchung wird halt auch gefragt wie oft man in der Woche Sex hat oder es sich selbst macht.
Bei mir war die Antwort dann "täglich mehrmals".... Blush

Nach mehr Untersuchungen und Gesprächen gab es dann die Hormone die das Gleichgewicht wieder herstellen sollten.
Die Erektionsprobleme waren schnell weg, die Stimmung besser und die körperlichen Probleme verschwunden.
Leider bring das aber auch ein 50% höheres Risiko auf Krebs und eine Zeugungsunfähigkeit in dieser Zeit mit sich. Angry
Ich würde halt gerne noch 1-2 kleine Minibusfahrer in die Welt setzen wollen also muss ich von der Kur runter und den Hormonspiegel versuchen so wieder auf bessere Werte zu bekommen. Big Grin

Wie mein Name schon sagt bin ich Busfahrer und fahre fast die ganze Woche durch Europa.
Das bring leider mit sich das man Abends oft allein auf dem Hotelzimmer ist und den Laptop an hat.
Und was macht man dann wenn man Langeweile schiebt und auch keine Frau dabei hat und etwas Entspannung braucht? 
Richtig man fängt irgendwann an Pornos anzuschauen und sich einen runterzuholen!
Aus 1x die Woche wurde 2-3x und daraus dann abendlich... Angel

Außerdem leben wir Zuhause als Nudisten was die Reizüberflutung und die später Abgestumpftheit zum "Normalen" Nackten Körper nicht besser machte.

Jetzt will ich das Experiment wagen und mich bis zur nächsten Untersuchung in 3 Monaten von Pornos, SB und wenn meine Frau mich unterstützt auch vom Sex fernhalten.
Ich will sehen wie sich mein Körper verändert und ob sich die Werte auf natürliche Weise einpendeln!
Und ich freue mich darauf zu sehen wie ich meine Frau in 3 Monaten dann wieder ansehe und ob sich alle Probleme gelegt oder wenigstens gebessert haben.

Angefangen wird heute mit Tag 1.
Gestern war die letzte Untersuchung und ich weiß wie meine Werte waren (vorher noch mal einen runtergeholt) mit niedrigen Testosteron. Blush

Schwer wird es durch die langen, einsamen Nächte in den Hotels, das wir Nudisten sind und ich eigentlich immer von Reizen umgeben bin und eigentlich auch an mir "spielen" könnte und das ich einen 20 Tonnen Vibrator fahre der mir mit zunehmender Enthaltsamkeit sicher im Wahrsten Sinne des Wortes "auf den Sack" gehen wird. Big Grin

Soviel erstmal zu mir und meinem Vorsatz.

Drucke diesen Beitrag

Sad Und schon wieder alles von vorne
Geschrieben von: equanda - 20.01.2022, 20:37 - Forum: Betroffene Partnerinnen - Antworten (4)

Nachdem mein Partner jetzt schon 2x diese 90 Tage Challenge von vorne beginnen musste, stehen wir wieder am Anfang. Nicht das es vorher wirklich besser wurde. Er wusste genau wenn er einen Rückschlag erleidet soll er mir dies mitteilen. Anfangs fragte ich regelmäßig nach und alles lief super. Keine Pornos mehr. Heute fragte ich nach und er sah mich wieder mit diesem Blick an wie früher und gestand es mir. Also wieder diese heimlich tuherei.. Wo tut er es? Auf Arbeit sagte er. In den ganzen Monaten hatten wir weiterhin kein sex. Kein Interesse nach mir obwohl ich das tat was er sich wünschte. Ich lief vor ihn nicht mehr nackt herum, schlafanzug wurde immer getragen da er meinte, das könnte helfen. Nichts hätte sich geändert. Das geht 1 1/2 Jahre so und langsam habe ich die faxen dicke. Ich bin 33 Jahre schlank und eigentlich recht ansehbar und er sagt selbst ich sehe toll aus aber anmachen? Anscheinend nichts. Ich will im Leben nichts verpassen. Ein Mann der seine Frau nicht begehrt sowas hatte ich noch nie. Es ist eine einzige Quälerei. Und jetzt gehen die Zweifel, die Sorgen alles wieder von vorne los. Bald hat er seinen Termin beim Psychiater aber ich denke nicht das er das Problem so ansprechen wird wie es eigentlich ist. Da das schamgefühl zu groß ist. Ich denke nicht das sich je was ändert. Er sagt ich soll dran glauben. Er glaubt noch dran aber wie soll ich noch darauf hoffen. Ich will nicht das er mit mir aus Mitleid schläft. Ich will das er es aus eigenen Stücken will. Das ich begehrt werde so wie früher aber ich glaube die Zeiten sind vorbei. Was tut ihr oder eure Partner um das Ziel zu erreichen oder überhaupt vorwärts zu kommen? Wie geht ihr mit den Situationen um? Irgendwann kann doch kein Partner mehr

Drucke diesen Beitrag

Heart (!) Jetzt teilnehmen: International Sex Survey
Geschrieben von: boardmaster - 19.01.2022, 10:48 - Forum: Studien - Antworten (1)

Liebe Community, 

die Forschung zum Thema Pornografie & Sex hilft uns dabei, unsere eigene Situation mit der Pornografie besser zu verstehen. Daher möchten wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - und das internationale Forschungsteam rund um den International Sex Survey - gern bei der Suche nach Teilnehmer:innen unterstützen. 

Ein wichtiger Vorteil für euch: Bei der Beantwortung der Fragen habt ihr die Chance euere eigene Situation zu reflektieren und euch selbst besser kennenzulernen
Und: Gerne könnt ihr hier auch eure Gedanken teilen. Das Feedback zur Studie werden wir gesammelt an das Forschungsteam weiterleiten.

Weitere Informationen - bereitgestellt vom UKE - gibt's hier:

Große, internationale Studie zum Thema Sexualität 
 
Gesunde Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Wohlbefindens. Einige sexuelle Verhaltensweisen (z. B. zwanghaftes Sexualverhalten, „Pornosucht“) können jedoch zu erheblichen Belastungen oder Beeinträchtigungen in verschiedenen Lebensbereichen (z. B. in Beruf oder Beziehung) führen. In einer anonymen Online-Umfrage möchte das Institut für Sexualforschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zusammen mit Sexualwissenschaftler:innen weltweit sexuelle Verhaltensweisen, Vorlieben und Motivationen einschließlich ihrer positiven (z. B. sexuelle Zufriedenheit, sexuelles Verlangen) und negativen Aspekte (z. B. sexuelle Risikobereitschaft, sexuelle Funktionsstörungen) untersuchen. Das Ziel der Studie ist es, herauszufinden, warum und für wen bestimmte sexuelle Verhaltensweisen positive oder negative Folgen haben können sowie Menschen mit sexuellen Problemen zu helfen. Insgesamt sollen über 90 000 Menschen in mehr als 40 Ländern befragt werden. Werden Sie Teil der Studie und helfen Sie uns zu verstehen, welche Faktoren zu problematischem und unproblematischem Sexualverhalten und sexuellem Wohlbefinden beitragen!
 
Wenn Sie für Deutschland an der Studie teilnehmen wollen, klicken Sie bitte auf folgenden Link: http://bit.ly/ISS-GER-GE
Die Teilnahme dauert ca. 25 – 30 Minuten.
 
Weiterführende Informationen zur Studie gibt es auf der offiziellen Website unter: internationalsexsurvey.org
 
Herzlichen Dank!
Das Studienteam des International Sex Survey

Drucke diesen Beitrag

  Vorstellung mit Fragen
Geschrieben von: Salykos - 15.01.2022, 17:20 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (4)

Hallo zusammen,

nach langer Zeit in der ich diverse Posts gelesen habe und mich überall informiert habe, entschloss ich mich auch meine Sucht zu bekämpfen. Ehrlich gesagt suche ich auch die Bestätigung, dass ich das Richtige tue.

Zu mir....26 Jahre, ED und seit 16 Tagen im Hardmode, den ich aber nicht zwangsläufig beibehalten möchte.

Ich denke meine Probleme sind wie bei vielen anderen.
Der Konsum an Pornos nahm immer weiter zu, nur irgendwann kam ED dazu. 
Ich Frauen habe ich es versucht aber konnte nicht lange genug hart bleiben. Alleine der Schritt, intim mit Frauen zu werden dauerte sehr lange bei mir. Vermutlich weil ich seit der Pubertät in der PMO gefangen bin ohne es gewusst zu haben. Was schade ist, da ich sportlich, groß und wie man mir sagt, nicht gerade schlecht aussehe. Viele denken auch, dass ich ein regelrechter Frauenheld bin....das Gegenteil ist der Fall. Wobei das eigentlich ausnahmslos an mir liegt...aber es ist trotzdem sehr peinlich. 
Vor ein paar Wochen ist mir dann das erste Mal richtig bewusst geworden, was falsch läuft und nun gilt es raus zu kommen.

Ich habe auch Fetische, bin mir aber nicht sicher ob diese wirklich alle durch den Pornokonsum kommen und ehrlich gesagt möchte ich auch nicht unbedingt alle loswerden aber zumindest unter Kontrolle haben.

Nun da ich seit 16 Tagen clean bin, macht sich auch Nervosität breit. Eine Morgenlatte stellt sich regelmäßig auf, nur leider untertags keine Reaktion. Ich muss gestehen, ich teste es regelmäßig mit und ohne Gedanken aber ohne jegliche Videos etc. Der Erfolg ist so lala. 

Dabei ist nicht schwer, die Filme wegzulassen, das gelingt mir sehr gut und ist keine so große Belastung, auch wenn ich zuvor wirklich viel konsumiert habe. Aber es macht mir sorgen, dass ich ansonsten immer noch so große Standprobleme habe...und dieser Druck...auch ansonsten muss ich viel daran denken, nicht an die Filme, sondern wie es wäre sich zu erleichtern. Dabei kann ich mich schwer auf andere Sachen konzentrieren. 

Desweitern wollte ich nächste Woche meinen Fetisch real ausleben und zu einer professionellen Dame gehen. Nur habe ich erstens Angst, dass ich auch dort Problem habe und zweitens ob es sinnvoll ist. 


Nun ist auch meine Frage, ob das leichter wird? Von anderen Frauen fühle ich mich immer mehr angezogen, würde es aber nicht als normal betiteln. 
Dass Frauen nur irgendwelche Objekte sind, sah ich nie. Nur von Ihnen erregt zu werden gelingt mir lange nicht mehr.

Drucke diesen Beitrag

  Eindrücke und Erlebnisse auf meinem Weg aus der Pornosucht
Geschrieben von: MaxVR46 - 13.01.2022, 15:41 - Forum: 30-39 Jahre alt - Keine Antworten

Letzte Nacht war sehr kurz. Ich bin zum Glück pünktlich um 22 Uhr ins Bett gegangen jedoch war ich schon um 0:13 Uhr wieder wach. Das einschlafen danach viel mir sehr schwer und ob ich überhaupt nochmal richtig geschlafen habe bin ich mir nicht so sicher. Als mein Wecker um 3:40 klingelte hatte ich heftige Kopfschmerzen. Der Tag war dann heftig erstaunlich gut und relativ harmlos. 

Große Schwierigkeiten habe ich aktuell noch mit zwei WhatsApp Gruppen. Das Problem ist dass ich diese nicht löschen kann, da dort auch wichtiges ausgetauscht wird aber einige schicken dort immer noch anstößige Bilder und Videos. Ich habe mich mit meiner Frau geeinigt dass ich das runterladen von Medien generell verbiete und warte bis die diese Medien öffnet. Es ist allerdings erstaunlich schwer die hinterlegte 1 zu sehen und zu wissen dass da ein Foto/Video wartet.

Drucke diesen Beitrag

  Always in my head
Geschrieben von: RelightMyFire - 12.01.2022, 17:33 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (2)

Hallo liebes Forum,

nach dem ich letzte Woche meine Story und Betroffenheit im Begrüßungsforum vorgestellt habe, möchte ich nun heute mit einem Tagebuch beginnen in das ich nicht täglich, aber immer Mal wieder von meinen Fortschritten, Eindrücken, Veränderungen und Problemen berichten werde und freue mich natürlich, wenn wir uns gemeinsam austauschen.

Heute ist der 32. Tag meiner Abstinenz. Ich konnte bereits in den letzten Tagen positive Veränderungen meiner Persönlichkeit wahrnehmen. Wie ich euch in meiner Vorstellung erläutert habe, bin ich eigentlich ein sehr positiver Mensch und stets gut gelaunt. Durch den ganzen Porno-Wahnsinn und dem beginnenden Selbsthass, ging das aber immer weiter zurück. Ich habe festgestellt wie schnell ich wegen Kleinigkeiten gereizt bin und meinen Ärger, durch die immer wiederkehrenden Rückfälle und der damit verbundenen Gefühlslage, auch an anderen Personen ausgelassen habe. Aktuell merke ich vom geschilderten Problem aber nichts mehr, im Gegenteil ich bin aktuell wieder sehr gut drauf und komme mit mir wieder besser zurecht.

Weiterhin habe ich durch meine Vorkehrungen wenig Chancen getriggert zu werden, war dies dennoch der Fall, so konnte ich die Gedanken durch meine für den Reboot festgelegten Maßnahmen sehr gut bewältigen. Das allgemeine Verlangen nach pornografischen o.ä. Inhalten ist im Moment definitiv deutlich zurückgegangen. 

Probleme bereitet mir eher das Thema Masturbation. In früheren Reboots dachte ich "eigentlich habe ich nur ein großes Verlangen danach". Allerdings musste ich einsehen, dass eben irgendwie beides, pornografisches Material als auch Masturbation zusammenhängt. Oftmals war es dann so, dass ich aufgrund eines Triggers masturbiert habe, allerdings ohne mir etwas anzusehen, dennoch wenig zielführend. In diesen 32. Tagen habe ich bisher 4. Mal masturbiert, aber nur, weil ich einfach Lust darauf hatte ohne einen Trigger und natürlich "Ohne Alles" versteht sich. Für mich persönlich habe ich das auch auf höchstens einmal in der Woche beschränkt, da alles andere wieder zu sehr den alten Verhaltensweisen ähneln würde und entsprechende Pfade im Gehirn aktivieren könnte.

Nun zu meinem Problem: Nach dem ich es getan habe, fühlte ich mich nicht unbedingt gut. Es fällt mir schwer das hier zu erklären. Kurze Momente danach fühlt es sich einfach fast wie ein Rückfall an, mein Gehirn versucht mir einzureden "Jetzt bist du wieder gescheitert", genau wie ich zuvor gemeint hatte da zumindest früher Porno und Masturbation verknüpft waren. Ich will ja zu einem gesunden Masturbationsverhalten gelangen, dementsprechend halte ich es durchaus für richtig "wie" ich es mache: Keine oder nur realistische Gedanken (Keine pornografischen Szenen etc.), kein harter Griff, kein Drängen usw. ihr wisst worauf ich hinaus möchte. Dennoch habe ich eben danach eher negative Gefühle, die mich auch den Tag danach verfolgen. Es fühlt sich einfach falsch an obwohl ich weiß, dass ich seit diesen 32. Tagen nichts konsumiert habe ganz im Gegenteil. Ich habe das Gefühl, dass ich mir da selbst einen Streich spiele, da ich schon während des Masturbierens eben gedanklich genau aufpasse was ich denke und an was ich nicht denken sollte und wie sich das auswirken könnte wenn ich an etwas falsches denke. Dadurch habe ich auch festgestellt, dass das Verlangen am Tag danach etwas größer, weil ich dann die Ganze Zeit an dieses "Problem" denken muss. Vielleicht konntet ihr mir ja folgen. Auf jeden Fall habe ich beschlossen nun Mal min. 2 Wochen auszusetzen, um die Wirkung festzustellen.

Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Fortschritt, mein Hauptziel: eine Beziehung zu führen, stets motivierend vor Augen.

Ich hoffe euch geht es allen gut. Bei mir scheint der erste Funke entfacht zu sein.

Grüße
RelightMyFire

Drucke diesen Beitrag

  Ich bin Pornosüchtig
Geschrieben von: MaxVR46 - 11.01.2022, 10:09 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Hallo zusammen,

ich bin noch ein kompletter Neuling bin jetzt seit einer Woche Pornofrei und bisher hab ich schon einiges durchgemacht, obwohl ich davor dachte so schlimm wird es schon nicht. 
Aber erst einmal von Anfang. Ich habe in der Schulzeit meine große Liebe getroffen und nach langer Zeit auch geheiratet es folgten nacheinander drei wunderschöne Jungs. Allerdings waren die Pornos mein ständiger Begleiter. Wenn es gut lief und es zu schönen Momenten gekommen ist kam ich immer noch auf 2-3 mal Porno schauen die Woche. Die ersten Jahre habe ich es heimlich gemacht und hatte mich geschämt wenn sie reingekommen ist und mich dabei überrascht hat. Wir haben uns danach auch mal gemeinsam den einen oder anderen angesehen und es in unser Sex Spiel eingebunden. Im Nachhinein fällt mir allerdings auf, je häufiger wir uns währenddessen einen angesehen haben, habe ich immer öfter zum Fernseher gesehen anstatt meine Frau obwohl ich sie anfassen und spüren konnte. 
Es gab auch Momente da hab ich den Porno meiner Frau vorgezogen ich weiß nicht ob aus Bequemlichkeit, der Angst erwischt zu werden oder einfach weil es schneller ging. 
Wenn wir Sex ohne Pornos hatten war der Sex schön aber von Zeit zu Zeit wurde es kurzer und ich habe mich nicht mehr um ihre Bedürfnisse gekümmert. Egal ob es küssen, streicheln oder lecken war es war mir lästig und ich wollte nur in sie und kommen. 

Im Nachhinein ist es nicht verwunderlich dass sie daraufhin öfter gesagt hat sie hat keine Lust oder anderes im Kopf. Ich verlor die Scham und sah Pornos in ihrer Gegenwart. Ihr war es Recht, da ich sie nicht mehr benutzt habe. Die Wochen vergingen und ich habe es mir täglich gemacht. 

Ich schäme mich dafür aber ich hatte zu Anfang gedanklich Sex mit anderen Frauen und irgendwann hatte ich den Drang andere Frauen zu treffen. Ich bin in ein Swinger Club gegangen. Die anderen Besucher entsprachen aber nicht meinen Vorstellungen ( aufgrund der Pornos) also blieb ich länger am Tresen habe Cola getrunken und mit der Bar Frau geflirtet. Sie hat mitgemacht und wir haben Nummern getauscht. Ich war Arbeiten als sie mich fragte ob ich mit ihr an See will und auf meinen Einwand das ich keine Badehose bei hab meinte sie „ich auch nicht“. Das entsprach genau meinen Vorstellungen und ich bin zum Chef und hab mir frei genommen. Am See waren dann jedoch ihre Nachbarin und Freunde dabei und meine Enttäuschung riesig. Als wir im Wasser waren kam sie zu mir und fasste mich an und ich fasste sie an. Ich hätte nie gedacht dass mich mein Penis vor so einem Fehler schützt, aber ich habe keinen hoch bekommen. Die Gefühle in mir waren grausam. 

Meine Frau hat es dieses Jahr kurz vor Weihnachten erfahren und wir reden seitdem sehr viel und es war auch sie die mich gebeten hat den Test zu machen. Das Ergebnis Ich sollte schnell anfangen etwas zu ändern. Da dachte ich immer noch „okay verzichte ich halt“ was dann kam hätte ich nicht gedacht. 
Ich hatte in der Woche danach Herzrasen mir war so kalt dass ich gezittert habe trotz Decke und ich hatte keine Lust auf meine Frau. Heute Nacht hatte ich einen Traum der harmlos begann jedoch in einer Sexhandlung endete. Ich wachte auf und hatte eine kleine Panik Attacke. Das war der Moment für mich wo ich dachte ich melde mich bei euch an. Ich muss es einfach erzählen meine Frau weiß es auch aber ihr habt denke ich ähnliche Erfahrungen gemacht und ich hatte das Gefühl ich schaffe es nicht. Bin dann nachdem die Kids in der Schule waren joggen gegangen. Das hilft mir etwas

Gruß MaxVR46

Drucke diesen Beitrag

  Wochenbericht
Geschrieben von: Zitroneneiswasser - 10.01.2022, 20:39 - Forum: 14-21 Jahre alt - Antworten (1)

Seit dem 1.1.22 ist Schluss.
Mal wieder mit Pornos und zusätzlich auch Cannabis. Dazu kommt die Klausurenphase. An mir hängt dieses Semester sehr viel Verantwortung und ich kann gerade in meinem jetzigen Stadium kein Stück damit umgehen. Außerdem Wohnungssuche und schwere Schicksale in Bekanntenkreis/Familie.

Ich sitze in einem so tiefen Loch, dass es sich kaum in Worte fassen lässt. Ich bin jeden Tag antriebslos und deprimiert. Ich möchte morgens nicht einmal mehr aus dem Bett aufstehen weil ich mich so erschlagen und Matt fühle. Ich glaube, dass ich ohnehin an Winterdepressionen leide. Mir zusätzlich noch so eine schwere Bürde aufzulasten macht das ganze nicht wirklich einfacher. Ich bin todunglücklich und weiß, dass ich nie wieder dahin zurück kann mir sorgenfrei eine Ablenkung zu verschaffen. Ich muss noch bis zum 01.02 durchhalten. Dann wird alles wieder ein bisschen entspannter. Ich weiß ich weiß ich bin dankbar und glücklich diesen Schritt (mal wieder) gemacht zu haben aber ich bin so unsagbar unglücklich, dass es sich kein Stück befreiend anfühlt.
Bis nächste Woche

Drucke diesen Beitrag