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Tongue Vorstellung :)
Geschrieben von: Goldbart - Vor 6 Stunden - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo miteinander, ich bin Goldbart männlich und 25 Jahre alt.

Ich stelle mich einfach mal kurz vor und komme direkt zum Punkt. Ich schaue seit ich ungefähr 16 bin so gut wie jeden Tag Pornos (manchmal sogar öfter) und bin mit der Zeit darauf gekommen immer länger zu onanieren ohne zu kommen (also Edging) sogar über mehrere Tage.

Die Pornos waren am Anfang normal und sind dann immer härter geworden (mehrere Männer mit einer Frau etc. ich möchte hier nicht so tief ins Detail gehen um niemanden zu triggern, ihr könnt es euch ungefähr denken.)
So ging das jahrelang bis ich 21 war und mich mit einer Frau zum Sex verabredet habe (ich war Jungfrau und hatte Interesse an Sex und hab mich mit einer Fremden von Lovoo getroffen).
Es war eine Katastrophe, mein kleiner Freund hat auf überhaupt nichts reagiert, ich war total nervös und mich hat nichts geil gemacht weil ich im Nachhinein herausgefunden habe, dass ich total abgestumpft war.

Nach dieser Erfahrung dachte ich mir, dass da irgendwas nicht stimmen kann und habe mich im Internet belesen, aber habe trotzdem immer weiter Pornos geschaut.
Ende 2017 mit 22 hab ich meine jetztige Freundin kennengelernt.
Der Sex hat von Anfang an nicht geklappt, er ist immer wieder schlaff geworden und ich war total verkrampft. Ich habe es dann eine Zeitlang (knapp 3 Monate) ohne Pornos geschafft klar zu kommen habe nur mit meiner Fantasie onaniert und mit meiner Freundin einigermaßen Sex gehabt (eigentlich nur Doggy oder missionar) so 100% geil und entspannend fand ich es aber nie. Reiter hat quasi gar nicht geklappt.

Hab dann irgendwann wieder angefangen Pornos zu schauen (als meine Freundin nicht mehr so viel Sex wollte) und seitdem ist es ein Hin und Her (manchmal 1 Monat ohne Pornos dann schaue ich wieder dann 5 Tage ohne Pornos und ich schaue wieder... Dodgy ) Ich war dann beim Urologen. Dieser meinte ich bin zu verkrampft und hat mir ein Potenzmittel verschrieben. Hab es ein paar mal ausprobiert mit meiner Freundin es hat alles soweit geklappt nur habe ich wegen der Pornos (die ich leider wieder angefangen hatte zu schauen) ewig gebraucht um zu kommen.
Und mit der Zeit hat es sich dann so entwickelt, dass meine Freundin kaum noch Sex will bzw. gar nicht mehr (seit 1/2 Jahr). Es ist auch sonst alles nicht soo in Ordnung (tut eigentlich nichts zur Sache, möchte da nicht näher drauf eingehen.)

Auf jeden Fall ging es immer noch weiter hin und her, mal mit Pornos mal nicht.

Ich habe seit ca. 2 Wochen damit angefangen meine Onanier-Methode zu ändern um den echten Sex nachzustellen. (Kurze Erklärung: Ich habe eine lange Vorhaut und war es quasi immer gewohnt ohne direkte Stimulation der Eichel zu onanieren. Da ich dann aber beim Sex die Vorhaut hinten habe, ist es ein anderes Gefühl und ich wollte das ändern.)

Seit ich das so mache und mit Pornos öfter so onaniert habe (mit meinem Satisfyer for Men) bin ich kaum noch gekommen und fand Pornos einfach nicht mehr aufgeilend. Es war richtig erschreckend, mein kleiner Freund hat auf keine Stimulation oder Video mehr reagiert.( Hab es mehrmals ausprobiert.)

Das war für mich der Punkt nun endgültig mit den Pornos abzuschließen und nur noch mit meiner Fantasie zu "kommen", so wie es zwischendurch gut geklappt hatte.

Und da bin ich jetzt. Gestern war Tag 1, da habe ich direkt onaniert ohne Pornos sondern nur mit Fantasie und ich habe ewig gebraucht um zu kommen und im Endeffekt war es richtig ungeil...
Ich würde das hier gerne als kleines Tagebuch nutzen. Zum einen für mich selbst, zum anderen um eventuell anderen damit zu helfen bzw. zur gegenseitigen Unterstützung.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr die gerne stellen, ich antworte gerne auf alles. Ich habe das Gefühl es ist alles ein bisschen durcheinander.

Grüße


So also erster Eintrag im Tagebuch. Letzer Tag mit Pornos 12.07.2020 Abends

Zur Info. Ich möchte nur mit meinem "Spielzeug" kommen um den echten Sex nachzustellen. Ganz auf Sb möchte ich nicht verzichten, da ich dadurch irgendwann aggressiv und nur noch gereizt bin obwohl ich ein sehr friedfertiger Mensch bin. Angel
Es soll nur nicht so viel sein (so wie ich Bock habe) und auf jeden Fall ohne Hilfsmittel (Pornos, Bilder, Texte etc.)

Tag 2.

Heute habe ich mich entschlossen hier anzumelden, um der Welt meine Erfahrung mitzuteilen und für mich als Anreiz die Sache entgültig durchzuziehen.
Heute habe ich lange gearbeitet hab keine sexuellen Gedanken (nur das übliche Tongue ), keinen Bock auf SB.

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  23 Jahre alt und Angst vor Sex durch erektiler Dysfunktion
Geschrieben von: Samoth96 - Vor 7 Stunden - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo Leute,

ich Freue mich den Schritt gewagt zu haben, mich in dem Forum hier angemeldet zu haben.
Zu meiner Geschichte: Ich bin 23 Jahre alt, gehe Wöchentlich ins Fitness, also eher muskulös und wirke attraktiv auf Frauen aber habe Angst wenn es zur Sache geht, da mein Freund zwischen den Beinen in der Vergangenheit nicht immer mitgespielt hat und dies schränkt mich total ein, mein Leben einfach zu leben. Wie bin ich in die Porno Schiene reingerutscht ?
Ich war damals ca. 14, da hab ich angefangen mit Bildern, dann Videos, stundenlang.
Mit 16 Jahren hatte ich meine erste Freundin, mit ihr war ich dann auch 4 Jahre zusammen, allerdings hatte der Sex ab dem dritten oder vierten Jahr, A unter den Pornos und B unter meiner Vorhautverengung gelitten. Da ich Komponente A damals nicht schlimm fand und nicht wusste warum ich nur alle 2 Woche Lust auf meine Freundin hatte und Komponente B nicht akzeptieren wollte und der Meinung war es passt alles, ging die Beziehung auch in die Brüche (was an sich Absolut okay ist, ich bin drüber hinweg und im Nachhinein ist es in Ordnung, da es meine erste Freundin war und ich noch weitere Erfahrungen machen muss.

Das war damals erstmal ein tiefer schock für mich und ich hab mich sofort beschneiden lassen und es endlich akzeptiert, dass es nicht in Ordnung ist jedes mal nach dem Sex schmerzen zu haben. Nach der OP hat es erst richtig angefangen mit den Pornos. Dadurch das alles noch am heilen ist und bei der PMO der Rüssel ständig ein und ausgefahren wird, hat es ca. 1 Jahr gedauert bis er äußerlich wieder einsatzfähig war. Allerdings hab ich mich in diesem einen Jahr stundenlang mit Pornos beschäftigt, Tag für Tag und mich haben immer härtere Sachen getriggert. Ich hatte auch die ein oder andere Chance eine Frau abzuschleppen oder war direkt neben ihr gelegen aber in 90 % der Fälle hab ich Sie nicht angefasst oder ich hab Sachen gesagt wie lass uns lieber Freunde bleiben, da die Angst vor dem Worst Case (auch weil mich meine Ex in meiner Männlichkeit in Frage gestellt hat, was ich verstehe), keine Erektion zu bekommen so schlimm war , da ich gemerkt hab so richtig reagiert er nicht obwohl ich gerade neben einer totalen Granate liege. Naja bis zu meinem 23 Lebensjahr hat sich das dann so durchgezogen und ich war total zufrieden nur mit Pornos zu leben, in diesen 3 Jahren (20-23) kann ich den Sex, den ich hatte an einer Hand abzählen.
Ich bin dann irgendwann zum Urologen und er meinte nur, ja das ist ganz normal und hat mir Viagra verschrieben. Dann natürlich wieder versucht, keine Reaktion bzw. minimale nicht zufriedenstellende Reaktion, dann natürlich erstmal wieder gelassen, der schock hat tief gesessen trotz Viagra, dem Wundermittel von Hugh Hefner keinen hoch bekommen zu haben. Irgendwie habe ich es dann geschafft auf den Gedanken zu kommen "tu genau das wovor du Angst hast", siehe da nach kurze Zeit hatte ich dann auch eine Freundin (März 2020) mit der es auch mehrmals am Tag geknallt hat, auch wenn ich Startschwierigkeiten hatte lief es dann ganz gut, aber so nach ca. 4 Wochen hat es angefangen, dass ich während dem Sex an andere Sachen (Sachen die ich in Pornos gesehen habe und die definitiv nicht normal sind, mir vorzustellen). Gut das lief dann so weiter 2 Wochen später habe ich dann Schluss gemacht, dies hatte aber keine sexuellen Gründe, sondern Sie ist mir einfach auf den "Leim" gegangen und irgendwie fand ich es auch befremdlich beim Sex immer an jemanden anders denken zu müssen. Natürlich wieder mit "DatingAPPS" durchgestartet, nach 3 Wochen der erste Versuch, erstmal keine Reaktion, nach alleiniger Masturbation im Bad lief es dann irgendwie, war aber auch eine einmalige Sache. Aber schon alleine wieder diese Moment in dem ich dachte puhh jetzt hattest du endlich mal eine Freundin gehabt und es hat geklappt jetzt läufts und dann kommt die nächste und es klappt nicht auf anhieb hat mich wieder total runtergezogen. Das war der Moment wo mir bewusst wurder irgendwas stimmt nicht und ich auf NOFAP und NOPMO gekommen bin und auf Yotutube gesehen hab, welche Auswirkungen diese doofen Pornos auf unser Gehirn haben und dachte mir nur warum konnte mir das keiner mit 16 sagen, damals war doch alles so super, ich denke ihr kennt diese Gedanken. Ich denke auch ich habe sowas wie leichte Depressionen, da ich deshalb große Selbstzweifel habe und ich mir einfach niemals vorstellen könnte z.B eine Dame nach der Disco abzuschleppen da ich sowieso keinen hoch bekomme weil es mich in bestimmten Situationen nicht reizt. Natürlich hab ich direkt damit angefangen, volles Programm und bin jetzt bei Tag 48 (Beginn 28.05.2020) Die ersten 15 Tage waren zwar sehr schwer aber ich hatte mega die Power und echt Motivation was zu reißen. Jetzt bin ich bei Tag 48 und bin etwas demotiviert, habe ständig Schweißausbrüche und ein drücken auf der Brust, das ich aber mit "Atemtechniken" mehr oder weniger kontrollieren kann. Dieses stechen kommt durch diese ständigen Gedanken bzgl. dem "ich bekomme keinen hoch". Durch diese Challenge habe ich jetzt mega viel Zeit, da ich jetzt Abends nach der Arbeit nicht mehr stundenlang auf Pornoseiten rumhängen, sonder mich mit mir selber beschäftige und Persönlichkeits - Bücher lese. Dies war auch der Punkt, der mich dazu gebracht hat was verändern zu wollen, mich meinen Eltern zu öffnen und nebenbei einen Termin beim Psychologen zu vereinbaren. Vorher hätte ich diese "Problem" nie als Problem angesehen, da ich ständig voller Dopamin war und mir die Pornos als Frauenersatz gereicht haben und mir keine Gedanken gemacht habe, warum mein Selbstbewusstsein mehr abnimmt als zunimmt. Wie gesagt jetzt bin ich mitten in der Challenge und habe zur Zeit echt eine schreckliche Phase, also ich verschwende aktuell keine Probleme oder Gedanken mehr an Pornos (da meine Libido, denke aktuell sehr niedrig ist) allerdings schwirren mir ständig Gedanken im meinem Kopf, die von "du wirst nie wieder normal Sein und immer unter dieser Schädigung durch Pornos leiden" und "wenn ich jetzt in die Situation kommen sollte und die Möglichkeit habe Sex zu haben, wieder keinen hochbekomme", was mir übrigens 1x seit dem Start meiner Challenge passiert ist und es dich dann wieder weiter runter zieht passiert, dann ist es auch wieder totale kake.

Ich wollte einfach mal meine Geschichte mit euch teilen, hoffe darauf, dass meine Birne sich irgendwie von dem Jahrelangen Pornokonsum heilt und ich wieder der alte werde und nicht vor jeder Frau die mir näher kommt Angst haben muss, da ich so gesehen ein super offener Typ bin nur eben beim SEX gehen springen alle Sicherungen raus Smile
Hat jemand was ähnliches erlebt ?

Danke für eure Kritik/Meinungen im Voraus Leute Wink

Gruß
Samoth96

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  Generalbeichte
Geschrieben von: Fairlight1976 - Vor 9 Stunden - Forum: 40 und älter - Keine Antworten

Liebe Mitglieder,

Es ist lange her, dass ich hier schrieb. Ich möchte es aber aus verschiedenen Gründen wieder aufleben lassen.

Allerdings möchte ich mit einer eher "technischen" Frage beginnen: wir alle schreiben hier offen über ein Thema, dass wir aus der Öffentlichkeit eher fernhalten. Partner, Familie, Bekannte, Arbeitgeber - sie sollen in der Regel davon nichts mitbekommen.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn einen die Sucht nicht nur in moralisch fragwürdige Gefilde, sondern auch in eine rechtliche Grauzone geführt hat. Ich deute damit keine schweren Verbrechen an, mit denen ich Menschen Schaden zugefügt habe und die einer Strafvorfolgung erfordern würden. Wohl aber Handlungen, die einen Menschen erpressbar machen können.

Ich würde gerne offen schreiben, was mich bewegt. Nur habe ich keine Ahnung, inwieweit ich mich damit in Gefahr bringe. Könnte jemand erklären, wie weit die Anonymität gewährt ist und meine Informationen nicht gegen mich verwendet werden? Wie gesagt, ich habe kein schweres Verbrechen begangen, aber wer es böse mit mir meint, könnte mich "fertig" machen.

Allein diese Situation zeigt mir, wie wichtig es ist, wieder ernsthaft an meinem Problem zu arbeiten.

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  Bis jetzt läuft‘s ganz gut
Geschrieben von: Simson - 12.07.2020, 07:16 - Forum: 40 und älter - Antworten (1)

Ich richte meine Aufmerksamkeit genau aus. Ganz bewusst verfolge ich meine Gedanken. Es ist schon erstaunlich, wie oft am Tag man an dem Punkt ist, an dem man „früher“ den Rechner bemüht und eine Pornosession hingelegt hat. Es tut gut, dem Drang zu widerstehen und in normale Gefilde einzutauchen.

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Sad Ehemann ist pornosüchtig
Geschrieben von: Milene - 11.07.2020, 19:16 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (5)

Hallo Allezusammen,

Ich bin ganz neu hier, bin 39 und seit 10 Jahren mit meinem Mann zusammen. Mein Mann ist auch schon sehr lange Porno bzw. Sex süchtig, die ersten Jahre wo wir zusammen waren, habe ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt, aber habe es weiter nicht beachtet. Alle seine bisherigen Beziehungen sind an seinem extensiven Pornokunsum und seiner Untreue gescheitert. 

Mein Mann hat schon immer gerne Pornos geschaut. Ich fand das auch nicht weiter schlimm, weil ich dachte, das machen doch alle und warum denn auch nicht. Bis es immer mehr wurde. Auf einmal konnte er mit mir nicht mehr schlafen, konnte keine Erektion mehr halten und alles wurde langweilig für ihn. Ich dachte zuerst er findet mich nicht mehr attraktiv, obwohl ich sportlich schlank und blonde schöne Haare habe. Aber bei ihm ging kaum noch was. Es wurde von da an immer schlimmer. Meine Stieftochter hat mir dann erzählt, dass er die ganze Zeit Pornos schaut und auch mit ihren 18-19 jährigen Freundinnen sehr vulgär wurde und sie  pervers angemacht hat. Es ging dann soweit, dass meine Stieftochter den Kontakt zu meinem Mann (ihrem Vater) abgebrochen hat und zu ihrer Mutter zog. Er wollte dann auf einmal eine Pause von unserer Ehe, weil er nach Las Vegas fliegen wollte und sich dort etwas austoben wollte. Ich hab gedacht ich spinne. Ich war sehr verletzt über seine Aussage und habe natürlich gesagt, wenn er das macht ist es aus. Er war sehr verärgert darüber und auch sauer.
Wenn wir miteinander schlafen wollten, musste er (nicht immer, aber öfters) erst mal auf eine Pornoseite gehen und da 15 rum suchen, um etwas zu finden, damit er überhaupt eine Errektion bekommen konnte. Sehr oft klappte es mit der Erektion nicht oder er konnte sie nicht halten. Orgasmen bekam er schon immer sehr schwer. Vor zwei Jahren hat er sich dann von mir getrennt, weil er unbedingt mit einer 19-Jährigen zusammen sein wollte (er war 48), weil das in den Pornovideos immer so toll aussehe. Er wollte seine Sucht ausleben, Rumvögeln, Pornos Tag und Nacht schauen, zu Nutten gehen, Strip clubs etc.... das hat er mir auch so gesagt und er hat mich und Sohn einfach sitzen gelassen. Es hat mir das Herz gebrochen. Bis heute. Er war total verändert in dieser Zeit, habe ihn kaum wieder erkannt.  Inzwischen sind wir wieder zusammen; er hat eingesehen, dass mit ihm etwas nicht stimmt, dass er seinen Porno und Sexkonsum nicht mehr unter Kontrolle hat. 
Seitdem hat er etwas zurück gerudert. Schaut keine Pornos mehr (soweit ich weiß). An Sex hat er nun aber fast komplett das Interesse verloren. Er will fast gar nicht mehr mit mir schlafen und hat, obwohl ich Schwung in unser Sexleben bringen wollte, kaum Interesse daran. Er schaut sich hin und wieder noch Videos von Frauen an, die erotisch tanzen, aber nicht komplett nackt sind oder andere erotische Clips...aber an mir hat er kaum sexuelles Interesse. Er sagt ohne Pornos wäre einfach alles langweilig geworden. Er vermisse die Vielfalt an Frauen, in jedem Clip war eine andere. Das gibt es halt nicht im wahren Leben, wenn man eine monogame Beziehung hat. Er hatte auch schon eine offene Beziehung vor mir, das hat genauso wenig geklappt. Und er sagt ja selbst, er möchte nicht, dass seine Partnerin mit anderen rummacht ( aber er würde wohl gern ??). 
Das Thema Sex ist immer ein heikles Thema nun, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe mich in Therapie begeben, weil ich einfach nicht mehr konnte. Dabei ist er es, der ebenfalls in eine Therapie gehört. Aber er will das nicht. Es ist ihm peinlich. Hier im Forum geht es ja um Pornosucht, vielleicht kann jemand, der ebenfalls davon betroffen ist, etwas dazu schreiben oder raten, was mein Mann am besten tun sollte? Besten Dank schon mal.

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  Naja, dann lasst uns mal loslegen...
Geschrieben von: Simson - 11.07.2020, 07:46 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Ich bin hier. Genau dort, wo ich hingehöre, was ich jedoch sehr lange nicht erkannte oder erkennen wollte. Erst nachdem sich meine Libido in den letzten etwa 2 Monaten rasant veränderte, wurde ich aufmerksam und gestand mir ein, dass ich etwas verändern muss und zwar radikal.

Wie kam es dazu in Kurzform. 23 Jahre Beziehung (zuvor 8 Jahre) - also in Summe 31. Die letzten 23 Jahre Sex mit Partnerin mit gefühlten 1.000 Verboten und riesigen Abständen zwischen den Events bis zur Paartherapie vor 5 Jahren. Da hat mir meine Partnerin den Satz vor den Latz geknallt, dass für sie Sexualität nur wichtig war als sie noch Single war - und nach dem jahrelangen Herumgewürge im Bett war für mich damit das Thema somit ein für allemal erledigt. Wir leben jetzt in einer „Wohngemeinschaft“ - unserem 10-jährigen Sohn zuliebe.

Jedenfalls habe ich mir schon immer Pornos angesehen und dazu masturbiert, jedoch nicht exzessiv. Nach dem Bruch vor 5 Jahren hatte ich dann nur dieses Ersatzprogramm um wenigstens eine nackte Frau zu sehen. Nebenbei eine Freundin, das war mir viel zu stressig und ich kannte aus Erzählungen von Freunden bereits, in welchem Chaos das enden kann - also ein No-Go. Ein Bordell war für mich lange Zeit auch keine Lösung - keine echte Zuneigung, Moral etc.. Aber dann, vor etwa 2 Jahren ging ich doch dort hin denn ich gestand mir ein, dass es in meiner Beziehung genau am Gleichen mangelte - an echter Zuneigung. Also diesbezüglich keine Veränderung jedoch ehrlicher und manchmal auch viel intimer, als ich es mit meiner lieben Lebensgefährtin erlebt habe.

Ich bin dort nicht häufig. Bestenfalls etwa 4 Besuche im Jahr und wenn, dann nur wirklich exklusiv. Was tut man nicht alles, von dem man geglaubt hat, es niemals zu tun! Die Zeit dazwischen habe ich mir dann speziell im letzten Jahr wirklich intensiv Pornos reingezogen. Typischer Verlauf: immer mehr, immer ausgefallener, zuerst nur um den Druck los zu werden aber später einfach irgendwie automatisiert. Rechner an, Browser auf, Porno - und das zu jeder Tages- und Nachtzeit, da ja immer verfügbar. Das war nur noch ein gewohnheitsmäßiges Herumgekurbel ohne wirklich scharf zu sein. Alles in meinem Leben flachte ab und ich hatte keinen Antrieb mehr. Was mich dann am meisten irritierte war, das mich wirklich rein garnichts mehr anturnte. Nicht einmal das echt liebe Topmodel im Bordell. Ich bekam einfach keinen mehr hoch und so war es auch vor dem Bildschirm. Eine echte Katastrophe und sehr unangenehm und verwirrend.

Für mich war Sex immer sehr wesentlich im Leben, auch wenn ich fast immer Partnerinnen hatte, mit denen ein erfülltes Sexualleben eine Traumvorstellung blieb. Das hat mich wohl auch in die Richtung Porno getrieben. Irgendwann will ich natürlich auch wieder eine normale Beziehung und da möchte ich nicht als Psychokrüppel ankommen. Deshalb ziehe ich jetzt die Reißleine. Ich bin nicht nervös, denn ich weiß aus Erfahrung, dass sich solche Momente im Leben mit konsequenter Enthaltsamkeit geben. Ich hab sofort mein Abo bei pornhubpremium gekündigt und habe mir in den letzten Tagen rein garkein Pornomaterial gegeben. Es ist zwar erst eine kurze Zeit, aber ich merke schon, wie ich anders zu denken anfange. Die Phantasie kehrt zurück - und auch mein bester Freund beginnt sich wieder zu regen.

So, das reicht mal für den Anfang.
Haltet durch und keine Angst, es braucht halt alles seine Zeit um auszuheilen.

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  Und los...
Geschrieben von: EsWerdeLicht - 10.07.2020, 17:38 - Forum: 40 und älter - Antworten (1)

Tag 3 meines neuen Lebens

Ich bin 46 J. alt, verheiratet und habe hier so viele ähnliche Geschichten gelesen, so dass es mich gruselt. Ich hatte die erste Vermutung zu meiner Sucht vor 2 Jahren. Damals im Urlaub hatte ich das erste Mal keine Erektion bekommen und bin nach dem Urlaub zum Urologen, der mir bestätigte, dass alles in Ordnung wäre, ich solle mich entspannen. Mit Viagra bin ich nach Hause und in der Tat - es ging. Jedoch schien mir das alles suspekt und ich habe einen Termin bei einem Sexualtherapeuten ausgemacht. Der hat meine Vermutung - zu viel Pornokonsum - nach einigen Fragen: wie häufig, wie lange... als unwahrscheinlich bezeichnet. wahrscheinlicher schien es ihm, dass ich mit fortschreitendem Alter mehr Stimulanz benötige und mir keine Sorgen machen solle- und auf Masturbation solle ich nicht verzichten, das würde mir andere Probleme bescheren. Seither war es ein Auf und Ab. Mal klappte der Sex, dann brauchte ich wieder die blaue Pille. Nun ist der Groschen endlich bei mir gefallen. Nun kommt der Reboot. Ich habe alles gelöscht, alles gekappt und suche mir einen Therapeuten der mit dem Thema Erfahrung hat. Wenn jemand für Berlin oder online eine Adresse hat, der möge mir bitte behilflich sein.

Ach ja, zwischendurch habe ich, weil ich es wissen wollte, auf Pornos verzichtet, und folgendes festgestellt:

- wenn ich mir den Konsum verbiete, bekomme ich das hin
- sobald ich nachgebe und mir die Erlaubnis „erteile“, war es das mit den guten Vorsätzen
- das passiert am leichtesten wenn mir langweilig ist
- um das zu ändern muss ich meine Freizeit neu gestalten 

Damit ist klar, das endet nicht nach 90 Tagen, die Entscheidung treffe ich für mein weiteres Leben. Ich bin motiviert und will es angehen- am liebsten schon fertig damit sein. Aber da wird mir klar, dass „fertig“ wohl nie sein wird. Ich bin gespannt was mich auf dieser Reise erwartet.

Ich freue mich auf eure Kommentare 

D.

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  Mit Partnerin darüber sprechen?
Geschrieben von: EsWerdeLicht - 10.07.2020, 12:15 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (2)

Hallo,

Ich habe es nun endlich eingesehen und versuche ab jetzt ernsthaft davon loszukommen. Ich bin verheiratet und meine Frau weiss bislang nichts von der Sucht. Das Problem ist aber dass Erektionsprobleme aufgetreten sind und ich dadurch erst verstanden habe dass ich süchtig bin. Ich würde gerne wissen, ob ihr mir ratet meiner Frau alles zu erzählen- mit ungewissem Ausgang für unsere Ehe oder ob ich für den Moment besser beraten bin mit einer Therapie zu beginnen. Nur- wie umschiffe ich die Flatlinephase?

Ich danke für eure Hilfe!

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  Pornosucht anders - aber trotzdem raus
Geschrieben von: fotograf0 - 10.07.2020, 07:12 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (4)

Hallo liebes Forum,

ich habe mich entschlossen, meine Geschichte bzw. meinen Entschluss hier zu teilen,
obwohl mir sogar "nur" das Schreiben darüber hier schwerfällt...

Ich (m/51) habe erkannt, daß ich pornosüchtig bin. Üblicherweise schaue ich mir eher keine (!)
Pornos an (kommt zwar auch vor, aber doch relativ selten), dafür aber cam-girls und zwar
auf chaturbate.com. Und das dann aber bei mehr oder weniger jeder Gelegenheit Sad 

Es begann in meiner Jugend daß ich Bilder und Magazine anschaute, später kamen die
Porno-Videos dazu und anschließend der Umstieg auf die digitale Variante im (frühen) Internet.
Damit kann ich mir wohl den traurigen Ruhm als Pionier in dieser Sache zuschreiben...

Schlimm ist nur, daß die Sucht parallel zu meinem Leben lief, und ich es nicht als solche erkannt habe.
Solange ich Single war, habe ich ja auch niemanden geschadet, außer mir selbst natürlich.
Aber irgendwann lernte ich eine bezaubernde Frau kennen und heiratete diese auch, Kinder kamen, der ein
oder andere Umzug kam usw.
Ich habe während der ganzen Jahre Zeiten und Möglichkeiten gefunden, meiner Sucht nachzukommen.
Erschreckend wenn ich das jetzt so betrachte.

Es kam der Punkt an dem meine Frau mich erwischte, mit den wohl üblichen Fragen und dem Ganzen.
Ich konnte es ihr mehr schlecht als recht so verkaufen, daß ich über die Seite gestolpert bin und wissen
wollte wie das funktioniert. Wie gesagt, mehr schlecht als recht, aber es reichte um erstmal Luft in die
Situation zu bringen.

Ab dem Punkt war meine Frau verständlicherweise mißtrauisch. Sie kam auch in der Folgezeit ab und
an in mein Arbeitszimmer und fragte dann spontan, was ich da gerade weggeklickt habe. Das waren
aber dann alles normale Sachen, ich hatte zu der Zeit tatsächlich einen kurzen Stopp hingekriegt.
War natürlich klar daß sie dachte ich würde da wohl weiterschauen, und wenn sie dann fragte was ich
da gerade für ein Fenster geschlossen habe konnte ich es meist nicht mal genau sagen, wer merkt sich
schon alle Fenster und Tabs die man irgendwann aufmacht und irgendwann wieder schließt.
Ich sollte hier vielleicht noch erwähnen daß ich beruflich mit IT zu tun habe, und somit eine ganze
Menge von Programmen zur gleichen Zeit geöffnet habe. Da ich also nicht immer genau sagen konnte
was ich gerade in dem Moment machte, blieb natürlich immer Mißtrauen übrig.

Naja, mit der Zeit ließ ihr Mißtrauen nach und der Vorfall verlor im alltäglichen Leben an Bedeutung.
Ich hatte aber zwischenzeitlich wieder begonnen mit dem schauen, nur mit einer anderen Strategie
mit einer geringeren Warscheinlichkeit erneut erwischt zu werden.

Das funktionierte bis zum (jetzigen) Ende ziemlich gut. Es kam sogar noch "besser", die Arbeitszeiten meiner Frau
wurden abgeändert. So kam es daß sie manchmal früh morgens ging und ich entweder spät begann, oder
auch einen freien Tag hatte. Danach bin ich wohl zur Höchstform aufgelaufen wenn ich das so
ausdrücken darf. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, ich war mir bei jedem Besuch
der Seite im klaren was ich eigentlich anrichte...

Es kam dann der Punkt als wir wiedermal ein morgendliches Schäferstündchen machen wollten - ER konnte nicht.
Das kam zugegebenermaßen in der Vergangheit auch schon mal vor, aber vielleicht 2 -3 mal in Jahren.
Daß er jetzt aber so gut wie gar nicht reagierte schockierte mich total. Aus der Situation konnte ich mich
auch retten, die Details lasse ich hier weg.

Nach diesem Ereignis habe ich doch angefangen zu realisieren, daß irgendwas nicht stimmte und bin über
Freund Google auf den Begriff "Pornosucht" gestoßen. Nachdem ich etliches gelesen habe
(und Übereinstimmungen fand, keine Morgenlatte, Libido down etc.), ging mir wohl das bekannte Licht auf.
Ich hatte bis dahin mein "Hobby" noch niemals als Sucht betrachtet.

Somit war mein anschliessender Entschluss: Aufhören, sofort.
Ich habe alle meine Wege beseitigt, die mir das heimliche Schauen ermöglichten. Die Details lasse ich auch
hier weg. Am Ende kann ich ja nur alles von mir erschaffene abreißen, da es sich um eine website handelt
ist sie auch weiterhin verfügbar. Auch den account habe ich nicht gelöscht, den kann man ja ohnehin
jederzeit neu erstellen, damit sehe ich keinen großen Sinn einer Löschung.
Vor allem wollte ich seitdem einfach nicht mehr auf diese Seite. Ich möchte die Seite und auch das Logo davon einfach nicht mehr sehen.

Wie es weitergeht weiß ich natürlich nicht, aber zumindest weiß ich jetzt, ich bin wohl als pornosüchtig zu bezeichnen.
Und was ich zu tun habe weiß ich auch, damit aufhören und am besten zukünftig wann immer möglich allen digitalen
Reizen, welcher Art auch immer aus dem Weg zu gehen.

Ich würde gerne die Erfahrungen anderer pornosüchtiger, oder spezieller sogar, chaturbate-süchtiger hören.

Damit ein Danke an alle die den Beitrag gelesen haben,
und für alle den besten Sex - ohne digitale Dopamin-Bomben.
VG

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  Commitment
Geschrieben von: Steffus - 09.07.2020, 15:51 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Ich gehe seit einiger Zeit täglich ein Commitment ein, bei dem ich mir morgens -nach dem Aufstehen- auf einen kleinen Zettel schreibe, warum ich heute nicht konsumieren will. Den unterschreibe ich und stecke ihn mir zusammengefaltet in die Unterhose. So habe ich das Commitment immer dabei. Das ruft mir jeden Tag aufs neue ins Gedächtnis, was ich mache und warum. Ich denke dann nicht mehr in 90 Tagen, sondern lebe für den Moment. Das macht es mir schon leichter, weil ich den bewussten Umgang habe.

Vielleicht ist es ja was für den ein oder anderen von euch Wink

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