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  Mal wieder zeit für das lied des Tages- xavas lass nicht los
Geschrieben von: cphoenix0911 - Gestern, 13:26 - Forum: Literarisches - Antworten (1)

Don't let go!
Diese Erinnerung ist immer noch greifbar, lass nicht los!
Diese Geschichte geht mir immer noch sehr nah!
Don't let go!
Und ich vergesse es nicht bis ich für immer einschlaf'! 
Lass nicht los
Es gab Zeiten wo du warst was du wolltest, 
Aber nicht was du sein willst! 
Ich halt das so für immer fest, 
Bist zu dem Tag an dem mich die Liebe verlässt. 
Ich bin gut verletzt, hab Freunde 
Und zur guter Letzt halt deine Liebe der vergangenen Tage fest. 
Du sagtest es gibt nur einen, und fick den Rest, 
Du bist die beste also fick den Test! 
Ich halt' mich weiter an meine Erinnerung fest und lass nicht los!

Du wirst wütender als sonst, 
Du weißt es fällt mir immer auf, 
Ich kenn' dich aber heute ganz besonders.
Wir können noch 100mal besprechen was du hast, 
Es ändert nichts an dem ganzen, du schreist, dass du mich hasst.
Du bekommst die Scheiße einfach nicht mehr aus dem Kopf!
Bilder gespeichert unlöschbar, 
Und hast gehofft sie verblassen mit der Zeit 
Aber sie kommen immer öfter, jagen dich abends bis in den Schlaf, 
Du bist so aus dem Gleichgewicht, kommst du ins Wanken ist dein Tag gefickt.
Guck mal ich nehm' so viel ich kann auf mich 
Und das ist nie genug. Du sperrst dich ein, verschließt dich, obwohl du Liebe suchst. 
Brenn' vor Wut, 
Wendest dich ab um zu sagen sei für mich da als wär' es schon immer so gut.
Tust so als hättest vergessen was war, 
Du raubst uns beide unsere Zeit und die Kraft manchmal legst du den Stolz an Akt 
Und sagst begleite mich, weil ich es alleine nicht schaff.
Du laberst Unsinn, Bullshit was ist los?
Du bist mein Vorbild, mein Idol, lass nicht los!

Don't let go!
Diese Erinnerung ist noch immer zum greifen nah. 
Lass nicht los!
Diese Geschichte diese Geschichte geht mir immer noch sehr nah!
Don't let go!
Und ich vergesse es nicht bis ich für immer einschlaf', 
Lass nicht los!
Ich hoffe du findest die Kraft!

Du gehst gebückt von den Zweifeln 
Die drohen dich gerade unter sich zu zerdrücken.

Den Lichtern zu trotzen bei Nacht!
Kein Lächeln, nicht eine Silbe der Zuversicht verlässt deine Lippen.
Verwundet vom Schlachten führen am Tag.
Du siehst den Weg klar vor deinen Augen,
Doch kannst nicht gerade aus laufen denn du suchst deine Mitte!

Du bist noch tausend Jahre hier, du kriegst noch lange keinen Sarg.
Ich hoffe du findest die Kraft!
Du nimmst leere Phrasen und Worthülsen als Projektionsfläche dienend, 
Zu nüchtern um zu trotzen bei Nacht!
Und davon könnt ich im Moment wohl weißlich ganz viele Krisen, 
Verwunden vom Schlachten zu führen bei Tag. 
Mit den richtigen Worten und Waffen 
Wann wirst du den Drachen besiegen in Demut und Liebe?
Du bist noch tausend Jahre hier, 
Du kriegst noch lange keinen Sarg.

Don't let go!
Diese Erinnerung ist immer noch zum Greifen nah! 
Lass nicht los!
Diese Geschichte nimmt mir immer noch meinen Tag.
Don't let go!
Und ich vergesse es nicht bis ich für immer ein schlaf! 
Lass nicht los!
Don't let go!
Diese Erinnerung ist noch immer zum greifen nah. 
Lass nicht los!
Diese Geschichte geht mir immer noch sehr nah! 
Don't let go!
Und ich vergesse es nicht bis ich für immer einschlaf'. 
Lass nicht los!

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  Ich will aufhören!
Geschrieben von: comeback33 - 28.06.2022, 19:01 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (2)

Hallo liebe Community! 
Ich bin 22, kenne Pornos seit dem ich 8bin und will damit aufhören, weil ich zu dem Punkt gekommen bin, dass ich lieber Pornos Gucke und dabei mastrubiere als mit Frauen Geschlechtsverkehr zu haben, obwohl ich es jederzeit könnte. 
Ich habe auch sehr viel Erfahrung was das Thema Sex anbelangt und ich möchte einfach diesen Reiz, dieses gute Gefühl während dem Akt zurückerlangen. 
Es macht mich traurig kein Gefühl der Geilheit mehr zu verspüren. 
Ich habe schon einige Entzüge hinter mir mit verschiedenen Substanzen, doch mit Pornos aufzuhören, ist für mich wohl das Schwerste, weil es so einfach zu bekommen ist, habe mir z.B das Buch Porno im Kopf oder ein Tasten-Handy gekauft, um die 15 Tage durchgehalten und wieder angefangen. 
Ich glaube es wird Jahre dauern da raus zu kommen, weil es schon so Früh Teil meines Lebens ist. 
Ich will aufhören!

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  28.06.2022 ..... die Reise beginnt
Geschrieben von: wheelcorner - 28.06.2022, 08:17 - Forum: 40 und älter - Antworten (1)

TAG 1

Es beginnt. 

Masturbiert hab ich schon ein paar Tage nicht. Sex mit meiner Lebensgefährtin hatte ich auch keinen, wir waren beide die letzten Tage etwas kränklich.

Jetzt sitz ich alleine zuhause auf der Terrasse und merke wie der Drang kommt mich mit einem Video kurz zu befriedigen.

Hier und da im Netz wieder ein Reiz. Nichts was mich wirklich geil machen würde aber in mir den Drang hervorruft jetzt am iPad in diese Portale zu gehen und mir ein paar Videos anzusehen um dann einfach abzuspritzen.

Und das obwohl ich weiss dass abends meine Lebensgefährtin, die ich absolut begehre neben mir im Bett liegt und ich die Pistole nicht sinnlos vorher schon abfeuern will. (Nur eine Metapher  Big Grin für das Kommen.)

Meine Therapie jetzt: ich pack mir mein Angelzeug zusammen und gehe eine Runde an den Fluss und versuche einen Fisch zu fangen.

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  Neues Leben ohne Pornos bitte
Geschrieben von: wheelcorner - 28.06.2022, 06:59 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Hallo an alle da draussen,

Ich bin Daniel. 44 Jahre alt. Keine körperlichen Gebrechen (noch nicht)  Wink

Und trotzdem jagt mich seit knapp 12 Monaten das Problem, dass mein kleiner Freund im Beisein einer Frau nicht so will wie ich das jahrelang von ihm gewohnt war.

Ich hatte so Mitte 20 mal eine krasse Phase mit Pornos aus dem Internet und dabei häufig mehr als 10 mal am Tag onaniert, war damals kein Problem.

Dann kam meine Ehe und ich hatte guten Sex. Leider schlief der irgendwann ein. 

Und dann kamen die Pornos zurück, denn ich hatte immer schon grosse Lust auf Sex und ich onanierte fast täglich morgens und abends zu den kleinen Videos auf den einschlägigen Portalen.

Nach meiner Trennung vor ca. 2 Jahren wurde es dann noch krasser und ich onanierte sehr viel zu Pornos. Geilte mich fast nur noch mit geilen Chats in diversesten Portalen für Singles auf. Traf mich mit vielen Frauen und hatte nur rein körperlichen Sex.

Bis zu dem Punkt vor ca 12 Monaten als ich merkte dass meine Erektion bei Frauen live und real nicht mehr richtig funktionierte.

Was jedoch funktionierte waren Pornos. Meist die selbe Thematik. Und irgendwann suchte ich nur noch Pornos mit einer ganz bestimmten Szene. Teils 1-2 Stunden dauerte es bis ich einen Porno gefunden hatte der passte und ich wie auf Kommando kommen konnte wenn die Handlung etwas bestimmtes zeigte.

Seit nun 6 Monaten hatte sich mein Leben geändert. Ich lernte meine neue Lebensgefährtin kennen.

Am Anfang ging gar nix mit Sex und Penetration was mich sehr erschreckte. Doch sie steht zu mir und mag mich so dass sie das Problem mit mir lösen will.

Ich konsumiere nicht mehr soviele Pornos. Auch schaffe ich es beim Sex mit ihr zumindest meistens eine Erektion zu bekommen.

Oft nicht sehr hart. Ab und an, wenn ich alles fallen lassen kann aber dann so hart wie gewohnt und dann auch befriedigend.

Gestern war so ein Punkt. Ich blieb zuhause weil ich etwas grippisch bin und war alleine.

Dann kam der Drang Pornos zu sehen und ich sah mir welche an. Onanierte aber nicht, denn diese Power wollte ich mir für sie aufheben.

Aber ich merke dass ich dringend etwas gegen diese Problematik tun muss, fand diese Seite im Internet und hab mich angemeldet.


Liebe Grüsse,

Daniel

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Question Erfahrungen mit Beckenbodentraining?
Geschrieben von: ThunderDome - 25.06.2022, 13:42 - Forum: Artikel und Diskussionen - Keine Antworten

Hallo allerseits,
ich bin heute auf das Thema Beckenbodentraining zur Behandlung von Erektilen Dysfunktionen aufmerksam geworden. Ich erhoffe mir davon eine bessere Kontrolle des Penis und dadurch sowohl meine ED, also auch die vorzeitige Ejakulation besser in den Griff zu bekommen.

Hat da jemand in der Hinsicht schon mal positive Erfahrungen mit gemacht?

Gruß
Thunder

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  Mit 8 Jahren schon Selbstbefriedigung
Geschrieben von: Noxi - 22.06.2022, 22:52 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (4)

Soweit ich mich zurück erinnern kann müsste ich ungefähr 8 Jahre alt gewesen sein als ich mich das erste Mal selbst befriedigt habe. Zu der Zeit war mir nicht bewusst was ich da eigentlich tat aber das Gefühl gefiel mir. Deswegen wiederholte ich es regelmäßig, wenn auch nicht täglich. An Ejakulation war in dem Alter mangels körperlicher Entwicklung natürlich noch nicht zu denken. Die Art und Weise der Penetration war zu der Zeit auch gänzlich anders als heute, aber letztendlich führte es auch so irgendwann zum Höhepunkt.
Mit steigendem Alter stellte sich langsam aber steigend die Samenproduktion ein. Das war auch der Moment in dem ich allmählich begriff was ich da eigentlich tat. Anfänglich war es lediglich eine physische Stimulation ohne irgendwelche sexuellen Gedanken oder gar Pornographie. Je mehr mir klar wurde, das dies Masturbation ist, änderte sich etwas. Mit der Zeit begann ich aufs weibliche Geschlecht zu reagieren und schon bald nahm ich regelmäßig Dr. Sommer Bilder aus der Bravo dabei zur Hand. Mit dem Einzug von Internet via ISDN in unseren Haushalt entdeckte ich die ersten pornographischen Inhalte im Web. Spätestens da änderte sich auch meine bisherige physische Stimulation zur eigentlichen Masturbation mit der Hand am Glied wie man es kennt. Von da an habe ich auch täglich masturbiert. Meistens mit irgendwelchen Bildern aus dem Netz. An eine Internet Flatrate war zur der Zeit nicht zu denken, da gab es nur Zeit-Tarife.
Die regelmäßige Masturbation hat sich bis heute, ich bin jetzt 35, nicht wieder gelegt. Seit dem Auszug aus dem Elternhaus ist der Pornokonsum eher noch exzessiver geworden. Der unbegrenzte Zugang zu immer neuen Porno Portalen oder illegale Zugänge zu Bezahl Porn-Seiten eröffnen mir unzählige Momente in denen ich konsumieren kann. Sofern ich alleine Zuhause war und frei hatte dürfte die höchste Schlagzahl bei acht Masturbationen am Tag gelegen haben. Bis heute bin ich beinah ununterbrochen in Beziehungen. In einigen Beziehungen wurde ich auch beim Masturbieren erwischt. Eine Ahnung wie regelmäßig ich wirklich masturbiere oder wie groß inzwischen meine Sammlung an pornografischen Medien auf diversen Datenträgern ist wusste keine meiner Partnerinnen bis heute.

Erektionsprobleme beim Sex habe ich nicht. Der Sex ist wie bei den meisten in längeren Beziehung nicht oft, aber dafür klappt es jedes Mal. Aufgrund der eher seltenen sexuellen Aktivitäten zu zweit muss ich meistens aufpassen nicht zu schnell zum Höhepunkt zu kommen. Das ist bestimmt weil wir nicht so häufig Sex haben, dachte ich zumindest. Hätte ich häufiger Sex könnte ich das besser kontrollieren und würde nicht bei der geringsten Stimulation direkt kommen. Das aber meine Masturbation vielleicht damit zu tun haben könnte ahnte ich bisher nicht im geringsten. Denn Probleme zu kommen hatte ich ja nicht.

Durch Zufall erfuhr ich vor wenigen Tagen von NoFap und entdeckte das ich mit dem häufigen Pornokonsum und der Masturbation nicht alleine bin. Kurzer Hand entschloss ich das einfach mal auszuprobieren, da die positiven Effekte für mich interessant sind und ob es mir gelingt Pornographie und Masturbation aus meinem täglichen Doing zumindest zeitweise zu verbannen. Pornos und Masturbation sind seit Jahren in Fleisch und Blut bei mir übergegangen. Der reine Gedanke darauf auch nur 30 Tage zu verzichten stellte mich vor eine Herausforderung. Zur letzten Fastenzeit verzichtete ich als Selbstexperiment 6 Wochen lang auf Alkohol. Das ist mir deutlich leichter gefallen als mir auch nur vorzustellen 30 Tage lang nicht zu masturbieren.

Da ich es mag mich selbst zu challengen habe ich seit dem 15.07. nun nicht mehr masturbiert. Es gelang mir jedoch keinen Tag nicht irgendwelche Bildchen oder Videos anzuschauen. Das fatale ist die Gewohnheit und die Gelegenheiten alleine, die sich meistens jeden Tag irgendwann mal bieten. Besonders schwer waren die ersten Tage. Bisher ist mein Wille jedoch stark das weiter durchzuziehen. Außerdem möchte ich das Gefühl versagt zu haben vermeiden. Keine Ahnung ob es nur ein Placebo Effekt ist weil ich darüber gelesen habe, aber ich habe zumindest das Gefühl fokussierter zu sein und auch mehr Energie zu haben. Dennoch ist der Kampf jeden Tag da, nicht rückfällig zu werden. Ob ich das weiter fortführe wenn ich 30 Tage erreiche habe kann ich bisher noch nicht sagen. Kommt vermutlich auch darauf an inwiefern ich für mich positive Effekte wahrnehme. Ich werde weiter berichten.

Ich lese hier und da von besserem Sex. Für mich stellt sich aber die Frage ob mein bisheriges Problem nicht durch meine aktuelle Enthaltsamkeit noch schlimmer wird.
Bin ich durch den Verzicht auf Masturbation nicht noch empfindlicher und komme beim Sex schon nach wenigen Sekunden unkontrolliert zum Höhepunkt?

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  Mein 2. Versuch
Geschrieben von: Beefy - 21.06.2022, 19:20 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (4)

Hallo allerseits

Inspiriert durch das Tagebuch von RelightMyFire, der zwar viel jünger als ich ist, allerdings eine ähnliche Geschichte vorzuweisen hat, starte ich hiermit einen zweiten Reboot. Den ersten ernsthaften habe ich vor nicht weniger als sechs Jahren versucht.

Ursprünglich wohl getriggert und aus der Taufe gehoben von diversen Filmszenen (wer kennt die berühmte Tanzszene von "From Dusk Till Dawn" nicht!?) habe ich im Teenageralter einen Fussfetisch entwickelt, der mich bis heute "verfolgt" bzw. zu meinem Leben gehört. Ich mag schöne, gepflegte Frauenfüsse und ich denke auch, dass sich das so rasch (möglicherweise nie) ändern wird. Damit alleine habe ich kein Problem, ich stehe zu meinen sexuellen Vorlieben, die mit meinem echten Leben zu tun haben. Womit wir beim Hauptproblem wären. Ich habe sehr sexuell gesehen sehr lange nur in meiner Fantasie- und auch der (Fetisch-) Pornowelt gelebt. Zum ersten Mal Sex hatte ich an meinem 26. Geburtstag :-) Trotz einem ab jenem Zeitpunkt regem Sexualleben - ob als Single oder in Beziehungen - habe ich nebenbei immer Pornos konsumiert, die wenig bis gar nichts mit meiner Realität zu tun hatten.

Inzwischen weisse ich, dass neben einer entwickelten Vorliebe oder möglicherweise angeborenen Veranlagung auch Verdrängung / Fluchtverhalten vorhanden war und nach wie vor ist. Ich habe seit ziemlich genau zehn Jahren Mühe, Zugang zu meinen Emotionen zu finden, die positiven und die negativen. Dieses Vermeidungshalten hat wenig direkt mit meiner Sexualität zu tun, eher umgekehrt. Wenn ich mich emotionslos oder leer fühle, ist die Flucht in meine Fetisch-Welt eine willkommene Ablenkung und gibt mir zumindest sehr kurzfristig das Gefühl von Erfüllung. Wie falsch das ist, muss ich an dieser Stelle wohl kaum erwähnen. Ich habe mich seit meinem ersten Reboot intensiv mit Spiritualität, persönlicher Entwicklung, Achtsamkeit etc. befasst, in Therapie und durch unzählige Bücher. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass mein Pornoproblem unweigerlich mit meinen depressiven Verstimmungen, meinem ADS, meiner latenten Unzufriedenheit und den abgeflachten Emotionen zu tun hat.

Meine Freundin (kennengelernt kurz vor meinem ersten Versuch) kennt meinen Fetisch, akzeptiert diesen bzw. findet ihn sogar spannend und ich kann ihn mit ihr ausleben. Nur will ich das auch ohne dem "Hilfsmittel" Porno können. Denn wie oft ich Pornos konsumiere, weiss sie nicht, nichtmal ansatzweise. Wer sich mit Fussfetisch befasst, kommt schnell zum Schluss, dass dies sehr oft mit dem Thema Dominanz zusammenhängt. Am geilsten hat es mich immer gemacht, wenn in Pornoszenen die Frau die dominante Rolle einnimmt. Nix gegen Rollenspiele, aber der devoten Rolle entspreche ich in meinem "echten Leben" nicht, egal ob im sexuellen oder in anderen Bereichen. Evtl. ein weiteres Zeichen, der Realität entfliehen zu wollen?

Ich will hier nicht allzu sehr abschweifen. Ich will keine Pornos mehr schauen, ich will meine Sexualität ausschliesslich in der Realität führen, und deshalb starte ich morgen meinen Reboot, hoffentlich begleitet von regelmässigen Tagebucheinträgen.

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  Der Weg zu meinem alten Ich
Geschrieben von: Adiasaw - 20.06.2022, 19:26 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (9)

Tag 1:
Bisher keine großen Schwierigkeiten nicht zu konsumieren, fühle mich aber müde und antriebslos.

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Exclamation Endlich das Problem erkannt
Geschrieben von: Adiasaw - 20.06.2022, 19:23 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (2)

Hallo Liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen, 
Ich bin 22 Jahre alt und seit ca. 10 Jahren in der Abwärtsspirale gefangen. Alles hat angefangen als ich mir damals eine PSP kaufte(eine kleine Konsole). Ich konnte mir Bilder anschauen und es war aufregend. Dann mit 14 kam mein erstes Handy und das Unglück nahm so richtig an Fahrt auf. Täglich steigerte sich der Konsum, bis ich jetzt an einem Punkt von 2- 5mal Konsum täglich angelangt bin. Mein Leben besteht aus einer Spirale von YouTube, Pornos und neuerdings auch Videospielen. Ich habe 2020 angefangen zu studieren und dank Corona war mein erstes Semester direkt Online. Anstatt zu lernen verbrachte ich die Tage damit YouTube und Pornos zu konsumieren, mein Umfeld hab ich natürlich belogen und vorgegaukelt ich würde hart lernen. Jeden Tag machte ich mir Vorwürfe und wusste eigentlich, dass ich mich Bilden und vorankommen wollte im Leben, aber jeden Tag fehlte mir der Antrieb und ich schaute mir abwechselnd Pornos und Youtubevideos an. Abends traf ich mich mit meinen Freunden und erzählte ich hätte den ganzen Tag gelernt. Dieser Zustand hat sich bis heute kaum verändert. Da ich mein erstes Studium gegen die Wand gefahren habe( wovon niemand außer mir weiß), fasste ich das Ziel Medizin zu studieren(Ich wollte schon immer mit Herz und Seele Menschen helfen), dass war schon immer mein Traum. Die Aufnahme Prüfung steht kurz bevor und einmal mehr habe ich mir durch mein eskapistisches Verhalten die Ziele verbaut. Bis heute habe ich mich immer wieder gefragt wie es sein kann, dass andere Menschen ihre Ziele verfolgen können und Ich immer prokastiniere. Gestern habe ich mein Problem erkannt : Meine Sucht. Mein Gehirn ist durch die ganze Reizüberflutung mit schnellzugänglichem Dopamin soweit umprogrammiert, dass ich mir nichtmal mehr normale Filme ansehen kann ohne gelangweilt zu sein. Auch mein Konsum von pronographischen Inhalten ist immer problematischer geworden. Mittlerweile bin ich tief im BDSM Bereich angelangt und Ekel mich vor mir selbst nach jedem Konsum. Ich weiß, dass ich diesen Fetisch niemals hätte, würde ich keine Pornos schauen. Nochmal zu mir ich schätze mich selbst als selbstbewussten und attraktiven Menschen ein und habe auch seit 5 Jahren eine glückliche Beziehung. Nur besteht zwischen uns aus religiösen Gründen keinerlei intimer Kontakt, da wir noch nicht verheiratet sind. Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Faktor meine Abwärtsspirale weiter befeuert hat, da ich somit keine Möglichkeit auf Intimität mit realen Frauen hatte die letzten Jahre. Ich hoffe ich hab die Leser mit all den negativen Dingen bisher nicht abgeschreckt und möchte mich jetzt noch einigen positiven Dingen widmen. Ich habe seit 3 Wochen wieder mit meiner Leidenschaft dem Kampfsport angefangen und gestern auch die volle Tragweite meiner Sucht erkannt. Außerdem hab ich mir das Ziel gesetzt, die medizinische Aufnahmeprüfung nächstes Jahr erneut anzugehen und bis dahin von meiner Sucht befreit zu sein und wieder meinen Antrieb zu haben. Ich danke allen Lesern für eure Zeit und freue mich auf den Austausch und die gegenseitige Motivation ( wir werden es alle schaffen ) 
Liebe Grüße

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  Taschenmuschi/Death-Grip und NoPorn
Geschrieben von: Suchti710 - 15.06.2022, 22:02 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (7)

Servus alle zusammen,

ich habe vor etwa 12 Tage aufgehört mit dem Porno schauen nachdem ich für mich festgestellt habe das das scheinbar ein großteil meiner Probleme verursachen könnte.
Das klappt auch erstaunlich gut, zu erst habe ich die ganze Hardcore Pornos gelöscht die sich in den letzten 10 Jahren angesammelt hatten, das wirkte schon sehr befreiend auch wenn ich die eigentlich schon seit Jahren nicht mehr geschaut habe. Zuletzt war der große Reiz mir Camgirls anzuschauen und Teilweise aufzunehmen, da habe ich noch einige Video auf der Platte.
Und jedes mal mal wenn ich jetzt das Verlangen habe mir eines dieser Videos anzuschauen und lösche ich einfach eines dieser Videos und lass es einfach sein.

NoFap hat die letzten 12 Tage auch ganz gut funktioniert, allerdings hatte ich in dieser Zeit auch zwei mal realen Sex mit einer wunderbaren Frau, da wir ohne Kondom miteinander Schlafen ist auch meine größte Baustelle hier nicht zu Tage getreten, nämlich das Steifbleiben wären des Aktes mit Kondom. Da hatte sich in den letzten Jahren richtig eine Angst eingenisstet und ich konnte quasi an nichts anderes mehr denken und habe teilweise sogar bei Gelegenheiten auf Sex gesagt; ich hab kein Kondom dabei obwohl eines da war, um mich dieser Situation nicht auszusetzen.

Der zweite große Punkt ist glaube ich das ich mir über die Jahre einen richtig krassen Death-Grip angewöhnt habe, da ich in Zukunft das Fappen zwar einschränken möchte, aber eben nicht komplett drauf verzichten möchte, dachte ich daran mir eine Taschenmuschi zuzulegen. Was sagt ihr dazu? Kann man das machen oder gewöhnt man sich da wieder ein Muster an?

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