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  Wie weit lohnt es sich, den Weg zu begleiten?
Geschrieben von: Hoffnungsschimmer - 26.11.2020, 22:10 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (7)

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich lese schon seid einigen Wochen sehr intensiv als Gast eure Beiträge, dabei hätten einige, meine eigenen sein können!
Nun habe ich mich entschlossen, mich anzumelden, um vorrangig meine Seele etwas zu lüften und hoffentlich ein paar Antworten zu finden.

Ich bin 38 und mit meinem Mann seid 16 Jahren zusammen. Wir haben zwei Kinder und führten augenscheinlich ein nahezu perfektes Leben. Wir haben beide super Jobs, Eigenheim und galten als Traumpaar. Uns mangelte es an nichts außer anscheinend an Offenheit. Mein Mann hatte zu jeder Zeit mein vollstes Vertrauen und gab mir nie Anlass dies anzuzweifeln.

Vor wenigen Monaten eröffnete mein Mann mir fast aus dem Nichts, dass er glaubt, mich nicht mehr ausreichend zu lieben aufgrund fehlender Empfindungen beim Sex. Es riss mir den Boden unter den Füßen komplett weg. Ich war wie erstarrt! Nach ein paar Tagen fing ich an ihn zu fragen, was ihm fehlt oder fehlte oder es irgendwelche Dinge gibt, die dazu führten. Er verneinte alles und erklärte mir mehrfach, dass er sich selbst auch nicht versteht und sich selbst dafür einfach nur hasst. Das konnte ich in keiner Weise einordnen. Ich fragte wiederholt mehrfach, ob es eine andere Frau gibt, was er vehement verneinte.
Ich verstand die Welt nicht mehr........ Es musste eine Erklärung geben! Ich fühlte es!

Ich find also an, nach Gründen zu suchen und wurde fündig.
Im Auto gab es eine Reihe von Sextoys und Kondomen, die wir nicht gemeinsam genutzt haben! Ein erneuter Schlag ins Gesicht! Auf Nachfragen erklärte er, dass er sich hin und wieder selbst befriedigt und diese Dinge dafür kaufte. Ich nahm es erstmal in meinem gefühlten Schockzustand so hin.
Der nächste Schock ließ nicht auf sich warten - die Handyrechnungen, welche mich bisher nie interessierten.
Telefonate ohne Ende, zu Zeiten in denen ich schlief oder nicht im Haus war. Die Nummern und ersichtlichen Profilbilder bei WhatsApp ein doppelter Schlag ins Gesicht! Letztlich habe ich mir Zugang zu seinem Handy verschafft, welches von ihm gehütet wird wie sein Augapfel, immer stumm und ohne Benachrichtigungsanzeige ist und natürlich durch einen mir unbekannten Code gesperrt ist.
Das gab mir den Rest - etwa 200 Telefonnummern von Frauen, Bilder und Videos und undefinierbarer Anzahl. Intime Aufnahmen von ihm an allen Orten, zu allen Zeiten in allen Varianten. 
ICH DACHTE, ES ZERREIßt MICH!!!!! 
Mein Mann, der stets als der charmante, gut aussehende und immer freundliche Typ überall gern gesehen ist macht Bilder von sich und tauscht sie mit anderen Frauen in Chats, schaut Pornos und masturbiert seid mindestens 4 Jahren!
Mein Mann ist extrem pornosüchtig und sieht für unsere Ehe keine Chance mehr.

Mein Mann ist jedoch nach eigener Aussage nicht süchtig! Sich gelegentlich selbst zu befriedigen sei normal! Es hat nichts mit mir zu tun! Er hat sie nie mit einer getroffen! Kotz, kotz, kotz...........Wie oft habe ich das hier schon gelesen!!!! Das Thema Sucht darf ich nicht ansprechen, er wird sofort wütend und bestreitet alles, weil er nicht süchtig ist.
Diese Lügen machen mich so wütend und gleichzeitig lähmen sie mich.
Ich glaube ihm mittlerweile kein einziges Wort mehr.

Trotz allem will ich kämpfen - für ihn, uns und unsere Familie. Wir gehen zur Eheberatung, jedoch hatte ich letztens eine Einzelsitzung mit ihr, in der sie mir erklärte, dass sie uns wenig Hilfe bieten kann, solange er sich nicht öffnet und sich seine Sucht eingesteht.
Ich würde ihn bei allem begleiten, ihm helfen und unterstützen. Er sieht jedoch in allem nicht das Problem. Er liebt mich eben nur nicht mehr genügend.

Ich bin erfüllt von Scharm, Enttäuschung und unendlicher Verletztheit. Ich schäme mich für ihn aber auch so sehr für mich! Ich habe mich bisher niemandem anvertraut außer unserer Therapeutin. Ich bin nicht mehr die Frau, die ich einmal war. Ich habe meine Lebenslust verloren und habe solche Angst vor allem was kommt. Ich habe mir Hilfe bei einer Psychologin gesucht, weil ich das Gefühl habe, mit diesen Erkenntnissen in ein Loch geraten zu sein, aus dem ich allein nicht mehr hinaus kommen kann.

- Wie kann man das über Jahre verbergen, ohne dass die Frau etwas mitbekommt.
- Kann ich ihm überhaupt helfen?
- Ist eine normale Sexualität jemals wieder möglich?
- Wie fühlt sich der Sex mit anderen Partnerinnen an?
- Kann er sich in eine neue Beziehung stürzen und eine normale Sexualität leben?

Ich danke Euch von Herzen für eure Zeit, meine Zeilen zu lesen und eventuelle Beiträge!
Viele Grüße

Hoffnungsschimmer

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  Gehirnveränderung Zeitrahmen
Geschrieben von: NaaFap - 26.11.2020, 19:50 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Hallo,

ich war Anfang 2018 schonmal hier, als ich damals kurzfristig relativ gut von den Pornos weggekommen bin. War aber nicht von sehr langer dauer. 6 Monate eventuell.

Was damals ein Problem gewesen ist: es ging ein paar Monate ganz gut. Ging sogar so gut, dass ich bei sexuellen Gedanken während des Tages eine Errektion bekommen konnte. Dann habe ich mich nach etwa vier Monaten mit einem Mädchen getroffen, und es war genauso wie immer. Ich hab in ihrer Gegenwart null sexuelle Gefühle empfunden, war lustlos und ohne Pille war gar nicht daran zu denken, mit ihr Geschlechtsverkehr haben zu können. Das hat mich ziemlich frustriert bzw die Motivation genommen, weiterhin keine Pornos mehr zu schauen.

Organisch was den Penis betrifft scheint es ja zu gehen. Jetzt wär ich genau an dem Punkt, wo man sagen würde, das ist ein Problem im Kopf. Also psychisch würde man dann wohl sagen, oder halt diese Theorie, die man bei yourbrainonporn lesen kann, also quasi organisches Problem im Hirn.

Dann müsste es doch halnwegs konkrete Aussagen geben, wie lange das Gehirn braucht, um diese Nerven etc pp wieder zu normalisieren. Weil es ist schwer wenn man da gar keinen Anhaltspunkt hat, sich zu motivieren, auf was man sich einstellen muss. 4 Monate haben mir deutlich nicht gereicht und ich glaub nicht, dass 6 Monate einen großen Unterschied gemacht hätten.

Sonst ist es vllt doch noch ein anderes Problem. Testosteron wurde mal vom Arzt gemesssen. 4,46 mcg/l Testosteron und 0,087 mcg/l freies Testosteron. Ist zwar innerhalb des Grenzbereichs, aber auch nicht viel. Ich fühle mich halt immer abgespannt, gereizt, nervös etc pp.


Also hat da jemand Erkenntnisse wie lange der Prozess im Gehirn dauert? Wenns organisch ist wird das ja nicht extrem schwanken von Fall zu Fall.
Ansonsten nie Idee was das sein kann, wenn man quasi fast immer schon ne sehr schwache Libido hat?

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  PTSD und andere Folgen für Partner
Geschrieben von: rabitten - 15.11.2020, 12:49 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Keine Antworten

Hallo!

So, wie manche vielleicht wissen bin ich die bald geschiedene Ehefrau eines pornosüchtigen Mannes.
Nun habe ich festgestellt, dass die Folgen dieser suchtgebeutelten Beziehung krasser und vermutlich langfristiger sind als ich vermutet hatte.
Mein Exmann kombiniert seine Porn/Masturbationssucht mit viel Alkohol und Zigaretten, was seiner Gesundheit extrem schadet. Die Wohnung riecht dementsprechend auch eher wie eine Kneipe als wie eine Wohnung. Selbst nach meinem Auszug im August hatte ich öfter Nächte, in denen ich plötzlich wach geworden und quasi im Bett gestanden bin, weil ich hätte schwören können Zigarettenrauch/Alkohol zu riechen. Auch habe ich mir dann eingebildet, ich könnte meinen Ex in der Wohnung hören, wie er umfällt und sich übergibt. Das ist ab und an mal passiert, als wir noch zusammen gewohnt haben. Musste ihn auch einmal in die stabile Seitenlage bringen, weil er umgekippt ist und an seinem Erbrochenen zu ersticken drohte. Die Lage war/ist also durchaus ernst. Seit diesem Vorfall habe ich wohl eine Art Alarmbereitscheift in meinem Kopf, die manchmal einfach einsetzt, meist wenn ich meinen Ex (wir sind jetzt nur noch befreundet) gesehen habe. Dann habe ich meistens eine unruhige Nacht vor mir.
Zum Glück lässt das immer mehr nach und kann mittlerweile zu 95% ganz friedlich schlafen. Was sehr wichtig ist, da ich in den letzten 2 Jahren quasi permanent übermüdet war, da mein Ex mitten in der Nacht aufstand um seiner Sucht zu fröhnen und ich dann nicht mehr schlafen konnte. Also meist so 2-4 Stunden Schlaf pro Nacht für mich, dann früh raus um zur Arbeit zu fahren, nach Hause kommen zu einem Häufchen Elend und Therapeut spielen.

Nun habe ich mich erkundigt und festgestellt, dass diese nächtlichen Zwischenfälle wohl Anzeichen für ein emotionales Trauma sind. Das hat mich erst sehr erschrocken. Ich habe bereits Traumata aus meiner Kindheit, teils überwunden, teils durch die Sucht meines Exmannes wieder aufgefrischte. Die Tatsache, dass ich mich jetzt auch noch mit neuen emotionalen Problemen rumschlagen muss, hat mich erst einmal sehr mutlos gemacht. Aber ich habe mich informiert und tue mein bestes dieses Trauma aufzuarbeiten und bisher bin ich auf einem guten Weg. Die nächtlichen Zwischenfälle werden immer weniger und der letzte Besuch bei meinem Ex hatte keine Nachwirkungen, obwohl der Besuch gen Ende eher unangenehm und anstrengend war.
Ich möchte mit diesem Eintrag Angehörigen Mut machen, die vielleicht durch ähnliches gehen und nicht wissen, was da gerade passiert. Informiert euch! Habt keine Angst vor großen Begriffen wie PTSD! Es ist in Ordnung nicht ohne Kratzer aus so einer Beziehung heraus zu gehen.
Auch wenn die nächtlichen Zwischenfälle weniger werden, sehe ich, dass ich noch eine Menge Arbeit vor mir habe. Ich habe große Probleme Männern, insbesondere heterosexuellen Männern zu vertrauen. Ich bin sehr empfindlich geworden, was das Verhalten von Männern gegenüber Partnerinnen angeht. Pornografie ist für mich ein rotes Tuch. Mein Selbstwertgefühl ist noch immer stark angeschlagen und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht selbst emotional und körperlich verletze, weil ich oft nicht mich selbst im Spiegel sehe, sondern etwas Widerliches, das es nicht mehr wert ist geliebt zu werden. Ich fühle mich beschmutzt, ersetzt und zurückgelassen.
Ich musste auf Arbeit kürzer treten und Stunden reduzieren, weil ich keine Kraft mehr dafür hatte und noch immer nicht habe. Was bedeutet, weniger Geld, weniger Möglichkeiten, mehr Schulden.

ABER.
Ich habe auch gute Tage. Tage, an denen ich mich blendend fühle, begehrenswert, wertvoll. An diesen Tagen halte ich fest und will sie zu meinem dauerhaften Zustand machen. Denn tief in mir drin weiß ich ja, dass ich es verdiene geliebt zu werden und dass ich unheimlich viel zu geben habe. Dass mein Leben nicht vorbei ist und ich noch viele tolle Menschen kennen lernen werde, die meine Liebe verdienen und denen ich vertrauen kann.

Hier noch ein paar Links, falls jemand sich dazu informieren möchte:

Links entfernt, Prüfung ob kommerzielle Interessen existieren zu Aufwändig.

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Heart Den Partner unterstützen...
Geschrieben von: Susan - 12.11.2020, 00:04 - Forum: Persönlichkeitsentwicklung - Antworten (22)

Hallo Ihr Lieben

Ich bin vor 2 Jahren mit der Sexsucht meines Mannes konfrontiert worden. 
Musste es leider selbst entdecken. 
Es gab seitdem Hochs und viele viele Tiefs. 
Mehrere verschiedene Therapieversuche. 

Seit September ist mein Mann jetzt in einer kleinen Selbsthilfegruppe, die ihm richtig gut tut.
Auch sie haben die 90 Tage als Etappenziel. 

Ich wünsche mir, mit ihm gemeinsam diese Krise zu meistern.

Und es hört sich soo leicht an.

...geduldig sein und abwarten...

http://www.porno-sucht.com/5-tipps-neustart/


Wie schafft ihr betroffenen Frauen das im Alltag?

Könnt ihr so rücksichtsvoll sein, mit einem gebrochenem Herzen und fehlendem Vertrauen?
 
Wie machen das Eure Frauen, liebe Männer?

Seid Ihr ehrlich zu ihr, wenn ein Rückfall passiert?

Wie soll eine Frau drauf reagieren?

Redet ihr überhaupt offen über Eure Sucht mit ihr?


Lg Susan  Blush

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  Bin ratlos...
Geschrieben von: Biene1 - 11.11.2020, 12:59 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (23)

Hi zusammen, 
 
ich benötige bitte euren Rat.
Ich bin nun seit 3 Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich 35, er 40.
Am Anfang der Beziehung hatte er noch Antidepressiva genommen, die er aber nun seit 1,5 Jahren abgesetzt hat und ihm geht es gut. Daher war es relativ normal, dass wir selten Sex hatten und ich habe da auch viel Verständins aufgebracht, da er immer wieder gesagt hat, dass der Kopf zwas sagt ja, aber sein „kumpel“ unten nein.
Soweit so gut, ungewöhnlich, aber okay für mich. Millerweile ging es aber wieder und haben auch relativ viel ausprobiert , da er Ideen eingebracht (Dessous, Spielzeug)  (ich bin nicht so „erfahren“).
Er hat nun seit 1 Jahr dafür Schmerzen im Fuß nach einer OP. Er ist auch seit einem ¾ Jahr zu Hause deshalb. 
Nun aber zum eigentl. Thema, seit ca. März, nahm immer mehr das Interesse an Sex wieder ab. Teilweise klappt es, teilweise garnicht. 
Nun hab ich ihn schon mal aus Spass gefragt ob er Pornos schaut – er verneinte es wehement und sagte, er brauch das nicht in einer Beziehung.
Wir haben auch schon oft darüber gesprochen, wie sehr es mich belastet, das es eben nicht klappt. Er wird immer aggressiver im Ton und ich habe auch mehrmals gefragt, ob ihm was fehlt, nein war die Antwort. Da er aber immer mehr sich „abwendet“ wurde ich immer misstrauischer, er könne ja eine Affäre haben. Nein, es stellte sich heraus, dass sobald dich das Haus verlasse, er über Stunden Pornos konsumiert, immer wenn ich auf Arbeit bin oder mich mit Freunden treffe, beim Sport bin. Er weiß nicht dass ich es eben weiß und nun auch schon Formen annimmt, bei der Art ich behaupten würde – ja es ist eine Sucht.. selbst wenn wir Sex hatten, am nächsten Tag, wieder stundenlang. Einmal sogar direkt danach. 
 
Bitte mal um eure Meinung und Erfahrungen dazu, denn ich bin nun an einem Punkt, wo mein Vertrauen volllends zerstört ist und auch mein Selbstwert am Punkt null ist, Es frisst mich regelrecht auf, dass er scheinbar sich mir nicht anvertrauen kann und mich weiter anlügt.. liegt es an mir?

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Rainbow Bin neu hier :)
Geschrieben von: ChristianR - 10.11.2020, 13:33 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (7)

Hallo,

Ich bin Christian und komme aus der Nähe  Saarbrücken.
Seit meinem 7 Lebensjahr hatte ich immer wieder mit Pornografie zutun. Seit 3 1/2 Jahren bin ich nun im Kampf. 
Ich bin jetzt 38Jahr alt und denk das ich etwas 28 Jahre massiv in der Sucht steckte.
Ich Kämpfe gegen die Sucht an, seitdem ich weiß,  das es auh wirklich eine Sucht ist.
Seit der Kindheit an war ich immer der Meinung   das dies völlig normal ist, das es en ganz normaler Trieb sei.

Vor etwa 4 Jahren kam ich dann zu meinem Glauben an Jesus. Mir wurde da richtig bewusst wie groß mein Problem wirklich ist. Ich wusste das Pornografie in meinem Leben kein Platz mehr haben sollte. 
Es mag sich für manche hier komisch anhören. Aber ich sage das Gott mir damals mein Herz zeigte.
Er gab mir Träume in denen ich mein wahres Herz sah.
Gott zeigte mir symbolisch mit Träumen, wie es um mein Herz bezüglich Frauen stand. Ich träumte davon wie ich Frauen benutzte. Sie wie Gegenstände betrachtet habe. Ich träumte einmal, das ich in einem Gang stehe, wo sih links und rechts von mir Frauen in einer Reihe aufgestellt waren. Mein Ich , suchte sich Frauen aus, als wären es Süßigkeiten einem Regal.
Solche träumte häuften sich. Und mir wurde auch immer klarer, wie sehr ich eine Frau verletzte mit meinem verhalten.

Ich habe in der Zeit viel gebetet, es wurde seither um einiges besser. Aber frei wurde ich auch nicht.
Ich besuche eine Gemeinde und erhoffte mir auch dort Hilfestellungen, doch ist die traurige Wahrheit,  das  sehr viele Christen ein Problem mit Pornografie haben. Soweit ich weiß schauen 65% der männlichen Christen regelmäßig Pornos.

Vor einiger Zeit habe ich ein Angebot entdeckten mir sehr viel weiter geholfen hat (free indeed ).
Es hat mir  viel darüber gezeigt welche Rolle Gott in der ganzen Sache hat.
Ich lerne mehr über mich und meine Sucht, über Gott und dem Kampf in dem ich mich befinde.

Ich bin hier weil ich mich gern mit anderen austauschen möchte, egal ob Christ oder nicht. 
Ich möchte lernen Frauen wieder zu schätzen,  ihnen die Würde zukommen zu lassen , die ihnen zusteht.

Für eure Freiheit und für Heilung der Herzen möchte ich beten.


Liebe Grüße an euch 

Seid gesegnet 

Christian

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  Tagebuch
Geschrieben von: Ephilon - 08.11.2020, 19:24 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (3)

Hallo liebe Leser

Ich bin 23 Jahre alt und bin in einer glücklichen Beziehung. Vor meiner Beziehung, also vor etwa 3 Jahren hatte ich Probleme mit übermässigem Pornokonsum und Masturbation. Ich arbeite eigentlich seither an diesem "Problem". In letzter Zeit ist es auch relativ gut gelaufen. Ich habe mehrere Male mehrere Wochen ohne Pornos geschafft. In den letzen etwa 100 Tagen hatte 2 Rückfälle einer vor etwa 50 Tagen und einer am Freitag, masturbiert habe ich allerdings beim 2.ten Mal nicht. In meiner Zeit habe ich gelernt, dass es mir leichter fällt, vor allem am Beginn, wenn ich die Masturbation und die Pornos trenne (vielleicht als Tipp für andere). 
Ich habe seit Freitag wieder viele Gedanken an Pornos verschwendet und zur Zeit fällt es mir richtig schwer mich abzulenken. Deshalb habe ich mich auch entschieden meine Gedanken hier zu teilen, mal aufzuschreiben wie es mir jeden Tag so geht und zu sehen, wie sich das ganze entwickelt. Ich habe sehr angst vor einem kompletten Rückfall, weil meine Gedanken doch ziemlich intensiv sind. Ich habe auch Angst davor, dass ich dann wieder Probleme mit meiner Erektion habe. 

Heute ging es mir nicht so gut. Ich habe viel Zeit damit verbraucht, mir die gesehenen Videos wieder vorzustellen. Einige Male konnte ich es verhindern, doch leider nicht immer. Ich nehme an, dass die ganze Woche so verlaufen wird. 
Ich melde mich dann morgen wieder, bleibt gesund und bis bald.

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  Mittel mal ausprobiert?
Geschrieben von: markusb - 08.11.2020, 18:41 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Hallo Leute,

an die Leute hier, die mal eine durch Pornos induzierte ED mal gehabt haben:
Ich habe nun schon öfter gelesen, dass man gerade bei einer Porno-Induzierten ED  ( Da diese psychisch ist)
man mit Potenzmitteln in einer sehr niedrigen Dosierung bereits super Sex haben kann.
Ich habe gedacht das auch mal zu testen und mal zu einem Urologen zu gehen und zu fragen, ob das möglich wäre.
Hat das jemand von euch gemacht und kann mir da Erfahrungen mit auf dem Weg geben?

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  Neuer Versuch im November
Geschrieben von: markusb - 02.11.2020, 19:33 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (2)

So, ich möchte hier kurz etwas über mich erzählen und mit einem Tagebuch beginnen.

Ich selbst bin 27 Jahre alt. Bin Berufstätig und arbeite in der Medienbranche.
Habe das ganze Thema NoFap schon vor einiger Zeit gefunden, ich glaube so im Oktober oder November 2017.
Ich war sofort Feuer und Flamme dafür und klar: NoFap hat auf jeden Fall was gebracht.

Ich konnte meine Pornozeit und Masturbieren in dieser gesamten Zeit nicht auf 0 reduzieren, aber wenn ich
jetzt rekapituliere, dann habe ich von diesen 3 Jahren, ganz sicher 12 Monate oder sogar etwas mehr NoFap gemacht.

Habe mit circa. 15 angefangen Pornos anzusehen, waren nun also 9 Jahre intensiv, die drei Jahre bevor ich NoFap entdeckt
habe sehr, sehr intensiv ( 2-3x mal am Tag), immer mehr in dem Thema versunken und teilweise verstörende Sachen angesehen
um einfach noch einen Kick zu bekommen.

Das ganze hat sich Gott sei Dank gelegt. Habe teilweise Streaks von 2-3 Wochen, in denen ich keine Pornos schaue, dann aber
wieder Wochen, wo ich jeden Tag eine Stunde lang Pornos ansehen. Ich bin wie gesagt von dem ganzen komischen Material runter
und wenn ich Pornos schaue, dann nur etwas normales und bei Pornos bekomme ich immer eine Erektion und kann teilweise
Stunden lang "EDGEN" ohne zum Orgasmus zu bekommen.

Wir brauchen hier nicht darüber zu diskutieren, dass Pornos einen das Leben komplett versauen können und Pornos eigentlich
einen Effekt auf alles haben: Partnerschaft, Gesundheit, Finanzen, Beruf und Familie.
Es hängt ja alles irgendwie miteinander zusammen und Pornos und die Selbstbefriedigung erst mal komplett aus seinem Leben zu verbannen, 
würde das Leben schon um einiges besser machen.

Nun habe ich mir eine Challenge für den November gesetzt, schaffe ich die Challenge, dann war das mein längster Streak.

Neben NoFap und NoPMO habe ich aber auch noch weitere Regeln für mich aufgestellt:


Neben meinem Beruf ( Vollzeit 8+ Stunden am Tag) ein Geschäft starten, habe da schon
die ersten Umsätze nebenbei gemacht, möchte das ganze professionalisieren ( 3,0 am Tag / 90 Monat )

1. NoFap/NoPMO/Kein Edging/Kein Sex
2. Kein YouTube oder Instagram
3. Keine Musik hören
4. Nicht fantasieren über Frauen und Sex
5. Sonst keine Softerotik oder Bilder von Mädels länger ansehen
5. Überhaupt nicht über die Zukunft fantasieren und Tagträumen
6. Keine Pickel mehr im Gesicht ausdrücken ( Ja, ich habe manchmal das Bedürfniss dazu und das stört mich Big Grin )
7. Jeden zweiten Tag von Mo-FR morgens 30-45 Minuten trainieren und danach warm/kalt duschen


Warum ich die Dinge machen möchte?

1. NoFap/NoPMO und kein Edging : Sollte hier ja allen klar sein. Zieht einfach nur Energie, macht lustlos, macht einsam, macht krank und und und und
2. Kein YouTube oder Instagram: Ist pure Zeitverschwendung und man verliert den Fokus für die wichtigen Dinge und lenkt sich nur ab, außerdem
will man immer mehr davon ( Dopamin)
3. Das selbe wie YouTube und instagram
4. Nicht fantasieren über Frauen und Sex: Dadurch bekommt man einfach noch mehr Lust auf Pornos und zu maturbieren und wird komisch im Kopf
5. Das selbe
6. Damit mein Gesicht wieder besser aussieht
7. Fitter werden und ein wenig mehr Disziplin aufbauen

Alles in allem habe ich in meiner 3-Jährigen NoFap Reise gelernt, dass man neben NoFap sich auch unbedingt in anderen Dingen verbessern muss und
das möchte ich nun konsequent machen.

Ich werde hier jeden Tag oder alle zwei Tag ein Update posten.

02.11.2020
Heute hat schon mal alles super geklappt. Habe mehr Energie. Mein Fokus ist besser. Ich bin wacher, konnte
heute einiges auf der Arbeit erledigen und das schneller als noch letzte Woche. 
Bin im allgemeinen frischer und denke positiver.

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  innere Unruhe während Hardmode
Geschrieben von: washoff - 01.11.2020, 18:45 - Forum: Reboot und Neustart - Antworten (1)

Hey,

Bis jetzt liegt mein persönlicher NoFap-Rekord gerade mal bei Tag 19, doch schon da, oder besser gesagt schon noch früher,
verspüre ich ein innerliches Unbehagen. Es ist schwer zu beschreiben aber ich fühle mich da sehr nervig/nervös, stressanfälliger und bin dadurch
auch einfach unruhiger und unkonzentrierter.

Kommt das jemandem hier bekannt vor und wenn ja, was kann man da tun?
Geht das nach einer gewissen Zeit von alleine wieder weg?

Grüße
washoff

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