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  Sucht bewältigt - Narben bleiben. Schuldgefühle ohne Ende.
Geschrieben von: I John - 10.06.2019, 14:58 - Forum: Persönlichkeitsentwicklung - Antworten (1)

Hallo,

erst einmal ein großes Lob an dieses Forum. Ihr leistet großartige Arbeit.
Ich bin seit etwa einem Jahr frei von Porno und Onanie.

Wie fing das alles an... schon in der Übergangszeit von Kindheit und Jugend. Meine Eltern haben mich erst in die Psychiatrie, dann ins Heim abgeschoben. Vor allem im Heim wurde ich wie der letzte Dreck behandelt.
Und da war Onanie einfach die einzig verfügbare Droge. Heute nehme ich Schlafmittel, wenn ich nicht klar komme. Ich rauche Kette.
Aber als Kind ist ja alles verboten, und so war Onanie meine einzige Zuflucht.

Richtig extrem wurde es dann als junger Erwachsener, mit erster eigener Wohnung.
In der Jugend war es größtenteils Fußfetisch, dann kam die hier viel zitierte Eskalation, es wurde in puncto Menge immer mehr und die Themen immer krasser, ich "wanderte" durch alle Arten von Femdom-Zeug, sogar krasses Zeug wie Scat etc.
Meine Alterspräferenz waren immer Erwachsene, oft guckte ich mir auch Femdom-Porn mit recht reifen Frauen an.
Der Tiefpunkt meiner Porno-Sucht kam, als ich 20 oder 21 war. Ich stieß auf ein Bild von einem Mädchen, das ich auf ca 8 Jahre schätze, das ihre Füße in die Kamera hielt. Sie war angezogen, und außer ihr war niemand auf dem Bild. Ich onanierte dazu - einfach so - den Grund verstehe ich nicht, besonders gereizt hat es mich nicht. An dem Tag war mir das gar nicht klar, was ich da veranstaltet hatte. Ich lebte damit und es beschäftigte mich nicht.

Seit etwa 22, 23 leide ich an einer ausgeprägten Zwangsstörung - vorwiegend Zwangsgedanken, keine Zwangshandlungen. Themen waren oft Hypohondrie, Verarmung, Beziehungsfähigkeit, und seit zwei Jahren: Schuld. Im Sommer 2017 erinnerte ich mich dann an die Aktion mit dem Mädchen und bekam so krasse Schuldgefühle, dass ich in die Psychiatrie kam. Dort war ich dann innerhalb eines Jahres etwa neun Monate. Ich denke seit der Zeit von morgens bis abends daran, dass ich mal zu Kinderpornografie onaniert habe, und mir geistern die ganze Zeit schlimme Bestrafungsideen durch den Kopf, z.B. das ich mein Gesicht mit einem Messer entstellen muss.

Seit einem Jahr bin ich nicht mehr in der Psychiatrie, aber es geht mir immer noch sehr schlecht. Immer wieder diese Schuldgefühle wegen dem Mädchen. Die Ärzte und meine Therapeutin versuchen mir klar zu machen, dass das Zwangsgedanken sind, und dass wenn die Zwangsgedanken nicht mehr da wären, ich mir selbst verzeihen könnte.

Es ist ein täglicher Horror - das ist echt kein Leben.

Ich wollte das einfach mal erzählen. Ein Artikel über Porno-Sucht trägt den Titel "Porno-Sucht hinterlässt eine lebenslange Narbe". Bei mir scheint das so zu sein.

Ich habe hier viel gelesen und freue mich auf Austausch mit euch. Bleibt stark! Irgendwann besiegt ihr diese Scheißsucht. Ich wünsche euch viel Kraft.

LG
John

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  Was haltet ihr von diesen Spray zur errektionsunterdrückung gegen die Sucht
Geschrieben von: Anoym - 25.05.2019, 18:50 - Forum: Artikel und Diskussionen - Antworten (2)

Was haltet ihr hiervon als Mittel zur Suchtbekämpfung?
Habe es mal ausprobiert man spürt nichts mehr.

( Link entfernt... bitte max. den Namen nennen... VG Frasier)

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  Mein Freund ist seid 30 Jahre Pornosuchtig
Geschrieben von: Koni - 24.05.2019, 16:00 - Forum: 40 und älter - Antworten (3)

Hallo! Ich habe endeckt,dass mein Freund auch Kinderporno schaut. Ist dass diese Steigerung ,die die Suchtige brauchen immer mehr perverserer Sachen zu schauen oder ist er ein Pedofile. Er schaut alles und bestimmt interessiert er sich von erwachsene Frauen. Wass soll das bedeuten? Ich bin am Boden zerstört.

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  Nebenwirkungen meines Verhalten (Hilfe)
Geschrieben von: A. T. N - 23.05.2019, 21:04 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Das ist mein erstes forum und ich weiß nicht wie ich anfangen soll aber ich versuch es.
Ich bin 25 Jahre alt und mastubiere seit dem ich 13 bin täglich 2 bis 7 mal am Tag. Je nachdem wie ich arbeite in sehr kurzen Abständen und ehrlich gesagt merke ich wirklich wie viele reize ich beim realen sex brauche. Ich habe teilweise eine erektile disfunction entwickelt die mal stärker mal schwächer ist zu dem lebe ich in einer glücklichen Beziehung, jedoch will ich diese verdammte Sucht besiegen. Ich hoffe wirklich das mir jemand helfen kann weil diese Sucht mich wirklich verrückt macht!!!!!!

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  Ich feiere 90 Tage ohne Porno
Geschrieben von: thatsnotmyname - 21.05.2019, 23:23 - Forum: Reboot und Neustart - Keine Antworten

Hallo Forum,

nun, wo soll man anfangen? Wie offensichtlich ist, bin ich ein Mann der sich entschlossen hat mit dem Pornokonsum aufzuhören. Ich habe nun 90 Tage hinter mir, an welchen ich keine Pornografie konsumiert habe. Ich denke es würde mir vielleicht gut tun, wenn ich mich mit anderen Menschen über die Thematik austausche. Ich habe zwar überhaupt nicht das Gefühl, dass ich wieder rückfällig werden könnte. Ich hab mich wirklich entschlossen: das wars mit Pornokonsum! Da ich unter einer ich würde mal sagen leichten ED leide, fühle ich mich halt etwas verunsichert und würde mich gerne austauschen. Ich wollte mir den Hardmode nicht wirklich antun und ich bezweifle in meinem Fall auch die Sinnhaftigkeit desselben. Ich verzichte jedoch weitestgehend auf Masturbation. In diesen 90 Tagen habe ich 5 mal onaniert und hatte 7 Mal Sex. Ich lebe seit ca 2 Jahren in einer polyamoren Beziehung.

Meine Geschichte

Ich bin 38 Jahre alt und hatte meine erste Erfahrung mit einem Mädchen zum Glück noch vor der Highspeed Internet Welle. Ich war damals 14 Jahre alt und durfte erleben was es bedeutet, sich ganz langsam und einfühlsam gegenseitig zu entdecken. Den ersten "richtigen" Sex (was man halt so drunter versteht mit Penetration und oraler Stimulation so im sinne von "volles Programm") hatte ich dann mit 18. Genau dort machte ich das erste Mal bekanntschaft mit meinem streikenden Penis, was aber ganz klar dem deutlich zu hohen Alkoholpegel und der imensen Nervosität geschuldet war. Als ich es dann irgendwie schaffte hart zu bleiben, kam ich dann natürlich auch noch viel zu schnell. Aber ich vermute sehr, dass ich nicht der einzige Mann auf dem Planeten bin, bei dem sein erstes Mal nicht ganz optimal verlaufen ist. Trotzdem hat mich dieses Erlebnis irgendwie nachhaltig geprägt und ich hatte seither immerwieder etwas Mühe eine Erektion aufrecht zu erhalten, wenn ich neue Partnerinnen hatte. Auch Alkohol war oftmals wieder mit im Spiel. Einzig in meinen festen Beziehungen, hatte ich selten derartige Probleme.

Mein Pornokonsum war eigentlich nie sehr ausschweifend. Er hat sich eher latent präsent gehalten. Es gab durchaus Phasen, wo ich täglich auch mehrmals konsumiert habe. In retrospektive sind mir aber einige Dinge aufgefallen:
- Wenn ich am selben Tag PMO hatte, verging mir jeweils die Lust auf meine Partnerinnen
- Ich musste je länger je mehr auf Phantasien zurückgreifen bei realem Sex um zu kommen
- Immer wenn ich eine neue Freundin hatte, wollte ich eigentlich mit dem Pornokonsum aufhören, wurde aber nach ein zwei Monaten Rückfällig und die reale Action im Bett mit der Freundin ging drastisch zurück.

Im allgemeinen, konnte ich mich noch nie über mein Sexleben beschweren. Ich hatte sehr viele verschiedene aufgeschlossene Sexpartnerinnen und man könnte meinen, das sei etwas erstrebenswertes. Vielleicht werde ich noch darauf eingehen warum dem nicht so ist, falls es jemanden von euch interessieren sollte.
Nach meiner letzten festen Beziehung, welche ich zwischen 33 und 34 hatte, war ich sehr frustriert mit meinem Beziehungsleben. Irgendwie schien es nie wirklich zu klappen mit einer langfristigen, stabilen monogamen Beziehung. Ich hatte nie das Gefühl, dass ich irgendwo wirklich angekommen bin. Irgendwie musste immer wieder "was neues" her. Ich nachhinein ist mir klar, dass Porno seinen Beitrag zu diesem Gefühl geleistet hat.

Wie ich vollends in die Sackgasse geriet

Während meiner letzten "normalen" Beziehung entwickelte ich einen ziemlich heftigen Drang, mich "auszuleben". Der Sex mit der Freundin war leider im Vergleich mit anderen Frauen die ich kannte sehr langweilig und guter Sex ist für mich durchaus einer der Faktoren für eine erfüllte Beziehung. Natürlich spielten auch weitere Faktoren noch eine Rolle dass es zur Trennung kam. Während dieser Zeit konsumierte ich natürlich auch Pornos. Ich hatte auch bereits schon einige speziellere Vorlieben beim Konsum entwickelt, welche sicher nicht mehr als "vanilla" zu bezeichnen sind! Zudem surfte ich auch seit einiger Zeit schon auf Seiten, wo sich Prostituierte anbieten. Ich fantasierte sehr gerne über den schnellen käuflichen Sex und die Umsetzung der Pornofantasien im richtigen Leben. Es kam wie es kommen musste: irgendwann gab ich der Versuchung nach und betrog meine Freundin indem ich zu einer Prostituierten gieng. Kurz nach dieser ersten Begegnung mit einer Prostituierten, beendeten wir auch die Beziehung. Was danach folgte, war die sehr rasante Fahrt in die oben erwähnte Sackgasse. Ich fasse der Einfachheit halber kurz zusammen: drei bis vier Accounts auf Sexdating Plattformen, Camsex, Tinder, dutzende Prostituierte. Ich hatte drei Jahre lang soviel Sex wie nie zuvor in meinem Leben und mein Pornokonsum war inzwischen regelmässig! Ich verschleuderte Tonnenweise Geld. Schon sehr früh wurde mir bewusst, dass dies nicht gut für mich ist und ich versuchte mehrere Male mich einzuschränken. Vergeblich! Nachdem ich mich aus medizinischen Gründen Beschneiden lassen musste, liess ich mir von meinem Urologen Potenzpillen verschreiben. Nach der OP war ich erstmal so verunsichert, dass sich eine ED anfieng abzuzeichnen. Ich hatte aber auch zuvor schon irendwie das Gefühl ihn nicht mehr so recht hochzubekommen in gewissen Situationen und gab diese Verunsicherung wohl auch etwas als Vorwand an um was verschrieben zu bekommen. Auch hier kurz zusammengefasst: seither bin ich auf dem Zeug hängengeblieben (hab mir nachher zweimal was im Internet bestellt). Ohne Erektionssorgen vögelte ich mich durch die Puffs bis ich eines Tages feststellte, dass ich enorme Angst entwickelt hatte, ohne eine Pille Sex zu haben. Da war alles schon zu spät. Mir dämmerte langsam, dass ich einen sehr radikalen Schnitt machen muss. Danke Internet, ich hab die no-fap Bewegung entdeckt!
Es gäbe noch sehr viel mehr Details zu erwähnen. Trotz des schon sehr langen Texts habe ich das Gefühl, nicht alle Faktoren genau beleuchten zu können. Seht es wirklich einfach als grobe Zusammenfassung. Ich habe mich sehr intensiv mit mir auseinandergesetzt und bin mir sehr klar darüber geworden, wie all dies zustande kam.

Nun, nach 90 Tagen

Auf Pornos zu verzichten fiel mir nicht ganz so schwer. Viel schwerer war der Drang zu kontrollieren, wieder zu einer Prostituierten zu gehen! Ich musste es mir wirklich in meinen Kopf reinhämmern: "ich werde nie wieder zu einer Prostituierten gehen und darum werde ich auch niemehr eine Seite besuchen, wo sich welche anbieten!" Das war am Anfang lange mein Mantra. Es wurde zweimal recht knapp, da der Drang so stark wurde. Das waren Momente, wo ich mir dann doch erlaubte zu ejakulieren. Der Druck war nachher weg. Masturbation hat mich so vor schlimmerem bewahrt. Ich verzichtete aber bewusst darauf, mich zu einer Fantasie zu befriedigen. Auch der Sex hat mir geholfen, den Druck unter Kontrolle zu halten. Heute habe ich eigentlich kein Verlangen mehr nach den alten Mustern. Darüber bin ich schonmal ziemlich froh. Die bange Frage welche ich mir stelle ist halt einfach diese: wann wird meine natürliche Erektion endlich wieder zuverlässig und ohne Angst funktionieren? Ich erwarte sicherlich keine Wunder und schon gar nicht von heute auf Morgen. Aber natürlich möchte man, dass alles so schnell wie möglich wieder gut wird, rsp. sich der neue Lebenstil vollends positiv bemerkbar macht. Ich bin guten Mutes, habe aber auch immer mal wieder meinen Frust!

Hier noch eine Liste mit Dingen, welche ich aktiv unternehme um an mir zu arbeiten. Nicht nur in Bezug auf die Sex/Pornosucht, sondern auch im Sinne eines ausgeglichenen zufriedenen Lebens:
- Ich beschäftige mich mit Tao Yoga (Stichwort Multiple Orgasmen und Orgasmen ohne Ejakulation)
- Ich meditiere fast täglich (Taoistische Übungen)
- Ich praktiziere die Wim Hof Methode (kalte Duschen und Atemtechnik)
- Ich treibe in der Regel mindestens dreimal in der Woche Sport
- Ich ernähre mich grösstenteils bewusst und gesund (Und rauche und saufe ebenso gerne, haha)
- Ich informiere mich über alles im Zusammenhang mit Beziehungen/verschiedene Beziehungsformen, Liebe, Sex, no-fap etc.
- Ich kommuniziere nach aussen, dass ich keine Pornos mehr konsumiere (auch wenn ich nicht bis ins letzte Detail meine Gründe dafür nenne. Dafür schäme ich mich zu sehr)


Ich könnt noch sehr viel mehr schreiben. Aber wie ihr seht, werde ich jetzt schon etwas gar umfänglich. Wer mehr wissen möchte trete doch hier einfach in persönlichen Kontakt. Ich würde mich über einen Austausch freuen und die Diskussion erweitern und auch etwas über euch erfahren.

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  Tagebuch, und los geht's
Geschrieben von: neuanfang - 17.05.2019, 19:32 - Forum: 14-21 Jahre alt - Antworten (6)

Hey Zusammen!

Für die Vorstellungsrunde habe ich heute Nachmittag diesenThread hier erstellt: http://www.porno-sucht.com/forum/showthread.php?tid=1909
Kurz Zusammengefasst: Ich bin 21 Jahre alt, an Jungs interessiert und konsumiere Pornos ungefähr seit meinem 14. Lebensjahr. Seit einiger Zeit informiere ich mich über Porno-Sucht da ich diese bisher bei mir nie als solche Wahrgenommen habe (wie die Meisten wohl ebenso). Die jüngsten Wochen zeigten mir, dass ich bei regulären Treffen, Dates o.ä. praktisch keine Gefühle mehr zeige, keine wirklich Errektion bekomme (ob es sich dabei schon um eine ED handelt möchte ich nicht ausschließen) und somit alles in diesem Sinne kaputt mache ... Dadurch hatte ich teilweise auch depressive Gefühlslagen welche mich unter anderem auch an meinen Hobbys keinen Spaß mehr hat finden lassen und ich wirklich extrem viel schleifen gelassen habe. 

Dies wird mein Tagebuch für den, zunächst auf 30 Tage angesetzten aber mit Wunsch auf 90-Tage-Durchzug, geplanten 'Reboot'. Ich bin mega gespannt und erhoffe mir das Beste. Ebenso motiviert bin ich. :-)

Angefangen habe ich nun bereits am 15.05.19 - also "bereits" seit zwei Tagen versuche ich mein Bestes. Ich denke ab einem bestimmten Zeitpunkt werde ich nur noch Wochenweise oder alle drei Tage oder so hier den Stand dokumentieren. Okay, auf los gehts los.

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Tag 0 - 15.05.

Tag 1 - 16.05.
Der erste Tag ging für mich ziemlich schnell vorbei. Ich war nach der Arbeit noch einkaufen und lag gegen 21:30 schon im Bett.

Tag 2 - 17.05
Auch dieser Tag war recht entspannt. Ich hab zwar über den Tag hinweg immer mal an Pornos gedacht, aber bin auch eben erst Heim gekommen. Der Arbeitstag war recht lang und ich war noch eeewig auf Parkplatzsuche. Hab jetzt noch was gegessen und mache mich auch gleich an den Serienabend und dann ab ins bett, bin durch für heute.

Tag 3 - 18.05

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  Hallo Zusammen!
Geschrieben von: neuanfang - 17.05.2019, 16:34 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (1)

Hallo in die Runde!
Ich bin 21 Jahre alt, Schwul, berufstätig und wohne seit meinem 18. Lebensjahr alleine (1-Raum-Wohnung) seit Beginn der Ausbildung im März 2015.

Mein Konsumverhalten: Nicht mehr tragbar. Schlicht und ergreifen nicht mehr so in dieser Art weiterführbar. Ich konsumiere Pornos seit... ach, was weiß ich. Viel zu lange, und mittlerweilen lange genug.  Dodgy. Seit dem ich 14 bin (glaube ich) auf jeden Fall regelmäßig und praktisch jeden Tag. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das Problem ist, dass ich durch diesen jahrelangen Konsum und die damit verbundene Masturbation wahnsinnig abgestumpft bin. Bisher fiel mir das, wie den meisten mit dieser Sucht, im Grunde genommen gar nicht so wirklich auf ... Man masturbiert eben und das war's - da ich nebebei nicht wirklich sexuellen Kontakt mit Jungs hatte, und diesen auch EBEN durch den regelmäßigen Konsum durch Pornos nicht gesucht habe, merkte ich nicht wie ich dem ganzen mehr und mehr verfallen bin. Da ich seit einiger Zeit nach Abschluss der Ausbildung etc. immer aktiver auch nach einem Freund suche, mich auch mehr mit Jungs treffe und es ab und an auch mal etwas intimer wird, merke ich die Abstumpfung wirklich extrem. Ich denke, es handelt sich um um eine ED. Ich bin so abgestumpft dass ich teilweise nicht einmal eine Erektion bekomme. Das ist mir nun schon zweimal passiert und seit letzter Woche reflektiere ich das Ganze mehr und mehr und habe mich im Netz schlau gemacht. So kam ich zum Thema NoFap und letztendlich auch zu diesem Forum.  Blush


Mein Ziel: Grundlegende auf mich wirkende Reize wiederherstellen. Zunächst 30 Tage Challenge OHNE Pornokonsum und Masturbation. Sollte ich das hoffentlich durchhalten, erhöhe ich auf das eigentliche Ziel: 90-Tage Komplett-Reboot. Danach würde ich gerne wieder anfangen mit SB, aber OHNE Pornos und nur mit Gedankenspielen bzw. nach Möglichkeit das sexuelle Verlangen nur beim Sex selbst auszuleben. Ich möchte wieder eine gesunde Einstellung zu Jungs, sexuellen Reizen und Sex ansich haben da die aktuelle Situation für mich in keinem Fall mehr tragbar ist.  Confused
Ich möchte mich wieder auf meine Gefühle verlassen können und Reize wieder stärker und fokussierter wahrnehmen können.


Einen entsprechenden Thread mit Tagebucheinträgen werde ich heute Abend natürlich auch erstellen.



Grüße

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  Der Endlosschleife Entkommen
Geschrieben von: porndestruction - 15.05.2019, 01:56 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (94)

Hallo in die Runde, 

nun ist 3 Uhr nachts, ich habe morgen früh Uni, und weshalb "verzichte" ich auf Schlaf? Wegen der Droge "Porno".

Die Diagnose Pornosucht bzw. pornosüchtig habe ich mir schon vor geraumer Zeit gestellt. Es hat etwas gedauert bis mir die Tragweite bewusst wurde und ich startete zaghafte Versuche mit Pornos komplett aufzuhören; mein Rekord sind mickrige acht Tage, länger habe ich nie durchgehalten und meistens gelingt es mir nicht einmal einen kompletten Tag auf Pornos zu verzichten.

Es gibt einige sehr gute Gründe um mit dem Pornoschauen aufzuhören, aber der Hauptgrund ist tatsächlich der, und das ist mir unfassbar peinlich, dass die Art des Pornokonsums, bezogen auf die Inhalte, in eine komplett abstruse, wenn auch (noch) legale Richtung ausschlägt. Nach dem Schauen hasse ich mich wirklich aus tiefstem Herzen, ich verachte mich. Und das bin nicht ich, das bin einfach nicht ich. Diese schleichende Reizerhöhung ist neben vielen weiteren Gründen, der wohl wichtigste Faktor, um den Pornos den Rücken zu kehren.

Weitere Gründe sind:
-Das Sexualisieren von Frauen, der ungehobelte, teilweise wirklich herzlose Umgang mit Frauen, der komplett fehlende Wunsch nach Beziehung, romantischer Zweisamkeit oder Geschlechtsverkehr
-Das Aufgeben von Hobbies, die für mich damals existenziell waren und die ich unter den richtigen Umständen auch heute noch unfassbar gerne ausübe. Aber nur sehr punktuell und immer in Abhängigkeit zum Substitut Pornokonsum.
-Der Gottesdienst am Sonntag: Für mich war der Gottesdienst nicht zwingend dafür da, um allen antiquierten Abläufen ehrfürchtig zu folgen und jedes Wort der Predigt aufzusaugen und umzusetzen, nein es war für mich DIE eine Stunde in der Woche, in der ich, so doof es auch klingen mag, meine Gedankenwelt reflektiert und basierend darauf komplett gereinigt habe.
-Die entzogene Energie: Alle Projekte, Interessen, Freundschaften, einfach alles läuft auf Sparflamme, da das Monster Porno all dem einen großen Teil seines Lebenselixiers entzieht. Ich brauche auch einfach mehr Schlaf und mir fehlt es merklich an Energie.
-Der Kontrollverlust, die mangelnde Disziplin, die fehlende Kontrolle über sein Leben. Man ist einfach machtlos, getrieben von einem Drang, der nicht wirklich greifbar wirkt, der verschlagen ist, langsam kommt, sich anschleicht und dann mit aller Gewalt angreift. Bei mir ist es nie so, dass ich den Pornokonsum im Voraus plane, nein, er ist immer spontan. Immer.

Es gibt noch einige weitere Punkte, aber das sind mit die wichtigsten und es ist spät.

Ich werde ganz bestimmt noch einige Informationen nachreichen müssen, nur bin ich nun wirklich todmüde und die Rhetorik leidet gewaltig. Aber ich möchte keine falschen Hoffnungen wecken, meine Berichte werden nicht an die Qualität vieler "Kollegen" heranreichen, die sind teilweise unfassbar flüßig, fesselnd und präzise formuliert. Aber darum geht es mir auch nicht, ich brauche einfach ein Kontrollorgan, mit der Zweitfunktion "Ventil": Bisher musste ich mich nur gegenüber meinem nach Dopamin lechzenden "Gehirn"/oder was auch immer zwischen den Ohren ist rechtfertigen, nun habe ich hoffentlich ein paar von euch, die mich motivieren, mir auf die Finger klopfen, falls nötig und mit den meisten kann ich nun ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Mir war es jetzt einfach unfassbar wichtig jetzt, genau jetzt mit diesem Beitrag einen Startschuss zu setzen. Die Qualität des Ganzen musste unter der Uhrzeit leiden, aber ansonsten hätte ich morgen erneut Vorwände gefunden, weshalb ich mich hier nicht Anmelden sollte und dass ich das Ganze doch komplett alleine in den Griff bekomme. Dem wollte ich zuvorkommen.

Mir ist klar, das sind alles nicht viel mehr als Worthülsen, es müssen Taten folgen: Das wird wahrscheinlich, gerade beim ersten "richtigen" Versuch nicht optimal gelingen, darauf bin ich vorbereitet, aber ich muss es jetzt angehen, mit aller Kraft und hoffentlich gelingt mir das. Ich werde so oft es geht, unabhängig davon wie es geht, ein zumindest kleines Update geben und die fehlenden Informationen Stück für Stück ergänzen.

Na dann, auf geht´s! Tag 1 beginnt morgen nach dem Aufstehen.

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  Hallo meine Freunde!
Geschrieben von: Andre Hiob - 10.05.2019, 18:30 - Forum: Begrüßungsforum - Keine Antworten

Kurz zu mir: Bin 33, 1-Raum-Wohnung, ledig

Mir war nicht klar, dass ich eine Pornosucht habe!

Laptop anschalten:

Wenn ich den Laptop anschalte bin ich schon nervös es ist so eine Art Vorfreude, fast wie auf einem Date nur dass hier jede Frau gefickt werden muss:-D (Ich bitte diese kurze Entgleisung zu entschuldigen!)Ich hab die Kontrolle!

Der Konsum:
Ich bin im Internet dann auf der Suche eine zu finden die perfekt zu meinen Bedürfnissen passt, oder eine Sex-Praktik die zu meinen Bedürfnissen passt und...die es auch ordentlich bekommt, leider dauert die Suche machmal bis zu 5 Stunden.Manchmal gibs auch auf youtube.de geile Frauen aber naja...die werden halt nicht gef....

Danach:
Ich fühle mich danach ausgezerrt, müde, depressiv, ängstlich ich hab dann Angst ich verpasse das Leben da draussen!

Ich lebe alleine ich hab danach oft depressive Stimmung weil mein Körper würd davon auch nicht besser, wenn ich mir jeden Tag einen runterhole. Manchmal bin ich so deprimiert, dass ich danach nochmal den Laptop anschalte und nochmal ornaniere nur um für ein paar Minuten aus meiner Welt zu entkommen, abzuschalten und meinen Problemen entkommen

Das nicht mehr unter Kontrolle habe wurde mir erst nach dem googlen und der Nachricht aus Amerika das Pornokonsum schädlich ist bewusst, ich dachte es ist normal jeder macht das!

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  Nach der Hölle zum Weg ins Glück!
Geschrieben von: NoFap92 - 08.05.2019, 10:35 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (8)

Hallo liebe Mitleidende,

das ist nun glaube ich mein vierter Versuch, was wiederum zeigt wie schwer diese Sucht zu bewältigen ist.
Doch bevor ich hier rein geschrieben habe, habe ich mir ein paar Beiträge anderer NoFapper hier durchgelsen, die zum Teil echt motivierend waren. Von Erfahrungsberichten des 2 Monatigen Entzugs und wie das Leben, aber auch der Körper sich geändert hat, aber auch von einem 6 wöchigem Enztug, nachdem endlich wieder Erregung und Lust gespürt werden konnte, als eine Frau geküsst wurde.
Das sind echt Erfahrungsberichte die einen antreiben. Ich meine ich habe es ja selber schon nach bereits 15 Tagen gesehen wie enorm die Veränderung ist. Man hat mehr Zeit, ist dadurch produktiver, braucht weniger Schlaf, fühlt sich wirklich einfach Testosterongeladener, findet zu seiner inneren Mitte und kleine Dinge bereiten einem einfach wieder direkt viel mehr Freude. Dahin will ich zurück!

Zum Thema des Titels: ich denke das ein oder andere Forummitglied kennt mich noch und weiß vllt noch von meinen Erzählungen.
Ich litt eine sehr lange Zeit an körperlichen Symptomen wie heftige Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Magen-/Darmproblemen bis wirklich hin zu Durchfall ohne Begründung. Dazu kamen noch psychische Beeinträchtigungen wie innere Unruhe und extreme Nervosität.
Eine medizinische Antwort habe ich nicht erhalten, aber ich denke es halbwegs überstanden zu haben. Ich persönlich denke es handelte sich um eine leichte depressive Episode mit einer generalisierten Angststörung. Ich habe einfach dauerhaft über Dinge gegrübelt -> PMO, Sucht, Studium, Zukunft, ... doch kam nie zu einem Ergebnis.
Was mir aber geholfen hat ist das Hörbuch von Nicholas Müller, der Sänger von Jupiter Jones, der genau diese Symptome und Gefühle geschildert hat, die ich gespürt habe.
Ich habe mich versucht auf die Dinge zu konzentrieren die mir wirklich wichtig sind, habe meditiert und versucht mein Gedankenkarussel auszuschalten. Meine Panikattacken haben sich dann nach und nach ausgeschlichen.
Mittlerweile habe ich den Umzug in eine neue Wohnung geschafft (inkl. Renovierung) was wirklich aufwändig und kräfteraubend war, ich arbeite neben meinem Studium in meinem Traumberuf in zwei Firmen und bin mittlerweile einfach glücklicher.
Doch so kleine Rückfälle habe ich dann doch noch, bspw. gestern im Supermarkt. Mich hatte mein Chef so tierisch aufgeregt (wieso, weshalb, warum erzähle ich euch in einem anderen Beitrag) und ich war innerlich einfach so aufgewühlt, dass ich im Supermarkt einen leichten Schwitzanfall bekommen habe. War nicht weiter tragisch, ich habe auch gelernt, dass das Schwitzen an sich ja nichts schlimmes ist, schlimm werden nur die psychischen Bewertungen des schwitzens, also wenn man eben darüber nachdenkt "Was denkt die Kassiererin jetzt?", "Was ist wenn das noch schlimmer wird?" und dann innerlich Panik bekommt, das ist dann mega unangenehm.

Auf jeden Fall hat mich das hellhörig werden lassen und den Gedanken den ich schon lange Zeit im Hinterkopf habe, nach vorne gebracht.
Ich dachte mir: "ja gut, du bist jetzt in dem Moment glücklich und alles läuft. Aber wer sagt denn, dass diese Episode dich nicht doch wieder einholen kann. Du weißt selber wie sehr dich das exzessive Masturbieren runterzieht!"
Deswegen will ich die Kraft die ich jetzt zurückgewonnen habe dafür nutzen mein Leben komplett vollständig auf die Reihe zu bekommen und ich denke dass ich momentan gefestigt genug bin, um diesen Scheiss hinter mich zu lassen!

Die ersten Schritte sind auch schon eingeleitet:
1. Habe meine Wohnung so gut es geht aufgeräumt -> bisher fehlen mir noch Regale, ein Sideboard und ein Badschrank, damit ich alles einordnen kann. Aber das sollte nächste Woche da sein. Dann kann ich auch von einer vollständig aufgeräumten Wohnung sprechen.
2. Ich habe mir für diese Woche einen Essensplan aufgestellt und habe auch tatsächlich nur das, was auf dem Zettel stand eingekauft, das ist tatsächlich ein großer Schritt! Keine fettigen Backwaren, keine Cola, kein Eis. Nur das nötigste um diese Woche Frühstück, Mittag und Abendbrot zu haben. Als Snack zu mitnehmen lediglich Müsliriegel. Also fit werden und abnehmen für den Sommer ist vorprogrammiert.
3. Heute abend geht es dann das erste mal seit langem wieder zum Sport

Was allerdings erschwerend hinzu kommt, ich habe seit ungefähr 4 Wochen tatsächlich angefangen zu rauchen, weil meine Wohnung einen Balkon hat. Hört sich dumm an, aber ich war sonst nur Gelegenheitsraucher und mich hat immer der Gestank in der Wohnung aufgeregt, deswegen habe ich es nach einer Schachtel dann wieder sein lassen. Tja jetzt gab es kein Gestank also wurde das auch ausgenutzt.
Aber dadurch dass es nur verhältnismäßig kurz war, werde ich denke ich auch relativ schnell wieder davon los kommen.

Jetzt seid ihr mehr als umfangreich über meine Situation informiert worden und ich bin gerade echt froh wieder zurück zu sein und hoffe es diesmal durchziehen zu können. Ab heute beginnt Tag 1!!!

LET'S DO IT! Und viel Erfolg und Glück an die anderen NoFapper!

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