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  Rat für mich als Freundin...
Geschrieben von: FrauK - 04.04.2020, 08:18 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (9)

Hallo ihr Lieben,

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich es ganz große klasse finde dass es dieses Forum gibt! Ich hab hier schon sehr viel nachgelesen und bedanke mich für euer aller Offenheit!
Nun bin ich selbst an dem Punkt angekommen an dem ich denke, dass mir eure Sicht und Meinung bezogen auf meine individeulle Situation helfen kann.

Die Fakten...

Mein Freund und ich sind Mitte 30 und "erst" seit 1 1/2 Jahren zusammen. Zwischen uns hat von Anfang an einfach alles gepasst. Wir haben denselben Humor, viele gemeinsame Interessen und damit einhergehende Aktivitäten, führen tolle Gespräche und im Bett passt´s auch. Das hat unsere Beziehung innerhalb kürzester Zeit unglaublich intensinv gemacht.
Ich bin ein sehr offener und direkter Mensch, darauf lege ich auch großen Wert! Ich wusste immer dass er Pornos konsumiert, das hat mir nichts ausgemacht, ich bin sehr aufgeschlossen und masturbiere auch selbst auf Pornos. Wir haben uns (dachte ich) immer offen darüber ausgetauscht, wie auch über sonstige sexuelle Interessen und Neigungen.

Im Januar habe ich dann durch Zufall rausgefunden, dass er mit Amateurdarstellerinnen via Email/WhatsApp Kontakt aufgenommen hat um von diesen Frauen pornographisches Material zu kaufen. Da war für mich eine Grenze überschritten! Für mich ist es ein massiver Unterschied ob man sich einen anonymen Porno anschaut oder ob man in direkten Kontakt (wenn auch "nur" online) mit einer anderen Person tritt.
Ich habe ihn zur Rede gestellt, unter Tränen gestand er mir das ganze Ausmaß seines Konsums und dass er schon seit Jahren die Kontrolle darüber verloren hat. Ich habe so meine Erfahrungen mit Suchtkranken, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung über Pornosucht hatte... In den folgenden Gesprächen spiegelte sein Verhalten, sein Denken und Fühlen nach meinen Erfahrungen ganz klar eine Sucht!

Ich informierte mich, sprach ihn darauf an, er informierte sich, reflektierte und fiel (wie wahrscheinlich viele von euch) aus allen Wolken als er erfuhr wie zwanghaft und gefestigt sein Verhalten ist und dass er damit nicht alleine auf der Welt ist.
So weit so gut, wenn auch unter intensivem emotionalem Stress auf unser beider Seiten (meine beste Freundin nennt es liebevoll Wachstumsschmerz), die ersten Schritte waren gemacht. Die nächsten folgten...

Wir haben gemeinsam Fachliteratur gelesen, uns wahnsinnig viel ausgetauscht, er hat begonnen zu meditieren, ich half ihm die Hyposensibilierungsmethode nach Paul Verano umzusetzen (auf seinen Wunsch), er hat mit kleinen Rückschlägen aufgehört zu masturbieren(???), er hat sich innerhalb kürzester Zeit einen Therapieplatz gesucht und letzte Woche begonnen. Das klingt alles noch viel toller wenn ich das hier so zusammen fasse, mir kommen schon wieder die Tränen. Ich bin mir mehr als bewusst dass er ein "Vorzeigesüchtiger" ist und viele nicht einmal einen dieser Schritte gehen. Das hängt natürlich auch damit zusammen dass er mich auf keinen Fall verlieren möchte, denn viele seiner Symptome deuten auch auf eine Liebessucht hin...
Das weiß er, aber er sagt er tut das auch für sich. Er will das alles nicht mehr, möchte nicht mehr schwach sein...

Wer bis hier her gelesen hat wird sich fragen, was ist eigentlich ihr sch*** Problem? Er tut doch alles was in seiner Macht steht. Eine für mich essentielle Sache fehlt mir aber... seine Offenheit und Ehrlichkeit. Denn immer, wirklich IMMER wenn er doch mal wieder Pornos komsumiert MUSS ich ihn dabei erwischen. In drei Monaten(!) hat er er sich oder mir KEIN einziges Mal von such aus eingestanden wenn der Suchtdruck kam und/oder er schwach geworden ist.
Gestern war es wieder so weit, er wusste Stunden vorher dass ich es merken würde und nicht einmal dann bringt er die Kraft auf es mir zu sagen und wartet bis ich selbst drauf komme um dann zu gestehen. Damit überträgt er mir viel zu viel Verantwortung um sein Problem zu lösen. Vor allem hab ich keine Ahnung über das aktuell tatsächliche Ausmaß, denn auf Nachfragen lügt er mir ins Gesicht, außer mir liegen handfeste Beweise vor. Ich weiß, dass dieses Verhalten mit diversen Zwängen zusammen hängt und er eigentlich nichts dafür kann... Trotzdem geht mir langsam aber die sicher die Kraft aus. Ich mag nicht mehr darüber reden, es bringt doch nichts wenn er nicht von sich aus vollständig ehrlich sein kann. Ich hab einfach keine Lust mehr die Sche*** zu fressen die er mir serviert!

Ich hab ihm sogar schon gesagt, dass ich es irgendwie nicht fair finde wenn er mir gegenüber rechenschaft schuldig ist und ich erwarte dass er mir sagt wenn das Problem auftritt. Er hat diesen Vorschlag ausgeschlagen! Er wollte undebingt immer offen und ehrlich sein, obwohl ich ihm praktisch einen Freifahrtsschein angeboten habe... und dann lügt er mir wieder ins Gesicht oder erzählt mir nur die positiven Seiten und lässt den Rest weg.

Mein Vertrauen hat er inzwischen vollständig verspielt...

Wisst ihr, für mich ist alles, wirklich alles ok, ich kann mit allem umgehen, ob er Pornos geschaut hat, überlegt hat, eine angeschrieben hat, masturbiert hat... Ich kann mit allem umgehen... Außer mit den ständigen Lügen und der Heimlichtuerei. Das weiß er ganz genau und trotzdem schafft er es einfach nicht über seinen Schatten zu springen...

Was mach ich denn falsch? Was kann ich noch tun? Ich will diesen Kreis durchbrechen und weiß einfach nicht wie...

Ich muss mich auch wirklich langsam selbst schützen, jetzt wieder ein Gespräch führen, wieder "offen" sein so weit er es zulässt, Verständnis zeigen, neu starten... und riskieren wieder zu fallen? Ich kann das einfach nicht mehr.
Wenn man X mal mit dem Kopf gegen eine Wand läuft und ständig dadurch verletzt wird... das bringt doch nichts!

Jetzt suche ich verzweifelt nach einer Lösung, die für uns beide passt und konstruktiv ist und mir fällt einfach nichts ein.

Bitte, ich hoffe ihr könnt mir helfen!

Was hat euch gut getan von Verwandten, Freunden, Partnern? Welche Form der Unterstützung braucht ihr oder habt ihr gebraucht?


Vielen lieben Dank für´s Lesen!

Ganz liebe Grüße, FrauK

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  Sucht nach Reboot und Rückfällen?!?!
Geschrieben von: Steffus - 03.04.2020, 13:58 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (2)

Mir ist ein Gedanke durch den Kopf gegangen:

Warum läuft ein Reboot bei den meisten am Anfang noch ganz gut und wird dann immer schwerer mit jedem Rückfall? Vielleicht täuscht es mich auch nur, aber ich habe den Eindruck, dass man sich mit jedem mal "Scheitern" auch selbst ein bisschen weniger respektiert und seine Integrität infrage stellt, ganz nach dem Motto: Ich kann es einfach nicht und ich werde es nie schaffen.
Die Frage ist doch, was muss man wirklich ändern, wird es irgendwann klick machen oder muss man vielleicht einfach lernen mit der Sucht zu leben?
Ich Frage deshalb, weil ich seit Monaten, vielleicht sogar Jahren doch immer wieder an ähnliche Punkte gelange. Ich lerne zwar unheimlich viel und verbessere mich auch immer wieder in ganz vielen verschiedenen Bereichen meines alltäglichen Lebens, aber die Pornosucht schafft es immer wieder ein bisschen durchzukommen.
Ich habe es in meinem Tagebuch schon mit den Gedanken während der Meditation verglichen und vorgeschlagen, der Sucht einen gewissen Platz und Akzeptanz einzuräumen um ihr so die Macht über mich zu entziehen.
Ich möchte auch nicht außer Acht lassen, dass die Corona Krise und die daraus entstehende Isolation ihr Übriges tun, aber ich weiß manchmal einfach nicht was ich noch tun kann, außer es immer wieder zu versuchen und zu probieren.

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  Pornosucht ja oder nein
Geschrieben von: Michael_86 - 02.04.2020, 17:56 - Forum: Begrüßungsforum - Antworten (5)

Hallo zusammen,

ich leide seit ein paar Monaten unter Verlust meiner Libido und damit einhergehender Erektionsstörungen.

Ein paar Stats:
Recht häufig Pornos geschaut. (Ca. 4-6 mal in der Woche)
Teilweise auch mal ein bis zwei Stunden damit verbracht.
Allerdings reichen mir bis heute "normale" Pornos. Also keine fetische usw. nötig.

Das ganze fing wie folgt an:

Ich war in einer längeren Beziehung (ca. 8 Jahre) in der wir es oft und auch gut getrieben haben. In dem letzten Jahr kam dann Tag X. Ich habe keinen Ständer bekommen. Vermutlich weil ich mir ein paar Stunden vorher auf einen Porno einen runtergeholt habe. Trotzdem war der Schock groß. Denn Potenzprobleme waren nie auch nur ansatzweise ein Problem.
Ein paar Tage später beim erneuten Sexversuch, dann der zweite durchhänger. Vermutlich ausgelöst durch den Schock beim ersten Versagen. Als Sie mir ein paar Tage später einen blasen wollte -> wieder kein Ständer. Ich war dermaßen geschockt, dass ich mir Potenzpillen besorgt habe, mit denen es dann wieder geklappt hat. Danach auch ohne Probleme ohne Pillen. Dennoch war die Sex Frequenz sehr gering. (1-3 mal im Monat).

Als ich diese Beziehung beendete (nicht wegen dem Sex) und ich mit dem Tindern begann, stoppte ich abrupt aber eher unbewusst mit dem Pornokonsum. Ich schaute von diesem Tag an absolut keine Pornos mehr und mastubierte auch nicht mehr. Wochenlang kein einziges Mal. Das finde ich selbst seltsam und kann es mir bis heute nicht erklären.

Jedenfalls, war ich nach kurzer Zeit wieder in einer neuen Beziehung mit einer wirklich gut aussehenden Frau die mich Körperlich mehr als anspricht. Diese Frau ist mir mittlerweile super wichtig geworden. So wichtig, dass ich mich sogar in diesem Forum angemeldet habe und gerade meine Leidensgeschichte teile...

Lange Rede kurzer Sinn:
1. Sexversuch: Absoluter Durchhänger.
Mir war das unglaublich peinlich und wieder einmal ein Schock. Ich habe es darauf geschoben, dass ich sehr aufgeregt war.
Damit mir das nicht noch einmal passiert, habe ich mir Potenzpillen besorgt. (Das hat ja schon einmal geklappt)

2. Sexversuch mit Potenzpillen: Relativ weichen Ständer bekommen -> eingedrungen -> Ständer ist direkt wieder verschwunden.
Wieder war es mir natürlich super peinlich. Ich schob es wieder auf die Aufregung. Wie auch nach dem ersten Fehlversuch, war meine Freundin sehr verständnisvoll, was mich trotzdem nicht beruhigte.

Die nächsten Sexversuche waren alle ungefähr gleich. Sex war zwar möglich - auch mit Höhepunkt - allerdings klappt es nur wenn ich rammle. Sobald sie das Tempo vorgibt (z.B. beim Reiten) fällt mein Schwanz sofort in sich zusammen. Und wenn das einmal passiert ist, kann ich machen was ich will. Er wird nicht noch einmal hart.

Das ist jetzt seit ein paar Monaten gleich geblieben. Sex ist möglich (immer mit Pillen). Ich kann sogar meinen Höhepunkt perfekt auf sie abstimmen. (Wir kommen fast immer zusammen) Nur kann ich den Sex nicht richtig genießen. Ich habe jeden Abend die selben Gedanken. (Werde ich heute einen Ständer bekommen? Und wenn ja, wird er durchhalten?)

Was mich stört:
- Wenn sie meinen Schwanz anfasst, bekomme ich keinen Ständer. (Früher war er bei Berührung sofort da)
- Manchmal hält der Ständer nicht bis zum Schluss.
- Wenn sie ihn in den Mund nimmt -> Kein Ständer
- Wenn sie reitet fällt die Erektion in sich zusammen
- Wenn ich einmal einen Hänger beim Sex habe, ist es mir unmöglich ein zweites mal eine Latte zu bekommen.
- Stellungswechsel müssen schnell ablaufen. Denn ohne Penetration hält der Ständer nicht lange.
- Der Penis fühlt sich nicht so sensibel an wie früher.
- Wenn ich selbst Hand anlege bekomme ich nur einen Ständer, wenn ich einen Porno schaue.


Jetzt nehme ich schon Pozenzpillen und der Ständer ist trotzdem nicht verlässlich... Hört sich das für euch nach Porno Sucht an?

LG
Mic

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  Dieses zweite ich
Geschrieben von: xyzMarco - 31.03.2020, 18:37 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (17)

Guten Abend,
auf dem Weg aus den Pornos bin ich auf dieses Forum hier gestoßen. Deshalb möchte ich mein Tagebuch zukünftig hier schreiben und nicht mehr auf Papier.
Zu mir: Ich bin 22 Jahre alt und vor ca. 6 Jahren habe angefangen Pornos zu schauen. Damals nur am Wochenende. Seit 5 Jahren würde ich sagen habe ich keine Kontrolle mehr.
In den ersten Jahren war ich computersüchtig, weshalb sich die Sucht zu den Pornos beiläufig entwickelt hat.
Damals war die Sucht nach Pornos für mich nicht so ersichtlich. Das änderte sich aber schnell als ich mit dem zocken aufhörte. Ich wurde früher ziemlich stark in der Schule gemobbt, das sehe ich als Grund für den Einstieg in die beiden Süchte. Ich habe aber bereits schon als Kind viel masturbiert.

Ich habe bereits vor 3 Jahren versucht etwas gegen diese Sucht zu tun. Aber wie ihr es wahrscheinlich alles wisst, Ist dieser Impuls nicht immer kontrollierbar, was oft zum Rückfall führt..
Im Dezember 2018 habe ich erfolgreich 3 Monate nofap begonnen, im Nachhinein war das totaler Quatsch und es war vorhersehbar, dass ich rückfällig werde. Ich bin übrigens seit über 2 1/2 Jahren in einer Beziehung. Selbstverständlich bin ich dann 2 Wochen nach Ende wieder Rückfällig geworden, bis letztes Jahr Dezember, als ich mit einer fremden Frau gesextet habe und es am nächsten Tag gleich meiner Freundin gebeichtet habe. Mir war sofort klar, dass das nicht in Ordnung ist, meine Freundin hat mir das auch deutlich gemacht und es hat lange gedauert bis sie mir wieder vertraut hat und es so wie vorher war. Bis Anfang Januar war dann wieder alles in Ordnung, als ich wieder indirekt nach jemandem zum "gemeinsamen Austausch" gesucht habe, auch das habe ich direkt meiner Freundin gebeichtet und es hat wieder Zeit für Vertrauen gebraucht.
Und nun ist es vorletze Woche wieder passiert, auch dann habe ich es direkt meiner Freundin erzählt. Ihr wisst gar nicht was ich für eine tolle Freundin habe, sie hat es mir jetzt zwei Mal verziehen und auch jetzt sagt sie sie wird nicht Schluss machen. Ich liebe sie über alles und ich möchte nie jemand anderen haben. Gerade haben wir kein Kontakt, weil sie Zeit für sich alleine haben möchte (das war bei den letzten Male aber auch so). Nur jetzt fühlt es sich gerade umso härter an, weil wir nicht mal schreiben. Dennoch glaube ich daran, dass es wieder wird. Das ist aber auch die Gefahr. Ich darf das jetzt nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der letzte Entzug fand quasi so leicht statt, weil ich so sauer auf mich selbst war, das habe ich jetzt nicht. Deshalb hab ich es auch noch nicht geschafft damit aufzuhören seit meinem letzten Fehler, bis gestern und jetzt ist Schluss.

Bereits Anfang Januar habe ich aber den Fehler gemacht und nicht alleine masturbiert sondern es nur mit Hilfe von Youtube geschafft. Bis Anfang März habe ich es ausgehalten aber dann bin ich wieder rückfällig geworden. Immerhin war mein Kopf abgeneigt von Pornos, durch die vielen Alternativen fütterte reddit aber mein Gehirn.

Ich habe heute bei einer Beratungsstelle für Süchtige angerufen, die nette Dame hat mir 3 Kontaktadressen gegeben, die ich jetzt mal angeschrieben habe. Dennoch ist die Pornosucht nicht ganz so weit wie bsp. bei "anfassbaren Drogen". Es gibt eigentlich nur Selbsthilfegruppen oder Therapeuten für Selbstzahler. Ich bin gespannt, was sich tatsächlich als Hilfe herausstellt von diesen 3 Adressen. 

Habt ihr euch Hilfe geholt, wenn ja wo?

Was ich möchte: Keine Pornos mehr, masturbieren nur alleine mit meinem Körper, ohne irgendwelche Alternativen (youtube etc.).

Ich weiß dass ich ehrgeizig bin, ich habe schon vieles geschafft was ich mir vorgenommen habe. Nur die Pornos sind hartnäckig und ich brauche jetzt vor allem eine gute Anfangszeit.
Nachdem meine Rückfallszeit eigentlich immer ab ca. 19 Uhr ist, werde ich dieses Tagebuch um diese Uhrzeit schreiben.

Sorry für die Mitleser, dass so viel durcheinander geschrieben wurde. Bleibt stark, zieht es weiter durch!

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  Unsicherheit ob ich NoFap wirklich durchhalte/gibt es chat sex sucht?
Geschrieben von: luc28 - 28.03.2020, 12:39 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (3)

Hallo liebes Forum

Kurz zu mir, ich bin 28 Jahre alt und mastrubiere fast täglich seitdem ich 14 bin.
Ich bin eher Chat Sex süchtig, das heißt ich melde mich zb bei Tinder an und schreibe da mit Frauen über Sex, was ich im Bett mag oder mit ihnen machen würde.
Alles was in die Richtung geht erregt mich, und es ist irgendwie ein "gutes" Gefühl wenn ich es wieder geschafft habe mit einer Frau über dieses Thena zu schreiben.
Ich habe es auch das ich bei instagram gucke wer Sexuelle inhalte oder Sprüche geliket hat, dann sind oft ganz normale Frauen(also keine pornostars oder so), und es mich dann schon extrem erregt wenn die nur meine Anfrage annehmen das ich ihre Bilder sehen darf 
Manchmal schreibe ich ihnen auch aber eher selten.
Und dazu guck ich auch oft Pornos.
Kann das Stundenlang machen.
Aber ich bin mehr süchtig nach diesem chatten als nach Pornos.
Die Pornos passen in dem moment einfach um mich noch mehr zu erregen, einfach so gucke ich mir selten welche an.
Meist in Verbindung mit Chat Sex.

Meine erste Frage ist: kennt das jemand?
Das man süchtig ist nach gesprächen mit Frauen über Sex?
Ganz normale Frauen in meinem Alter, keine Frauen die dafür bezahlt werden oder so.
Ich denke oft es geht nur mir so das ich süchtig gensu danach bin.

Naja das geht schon sehr lange so und ich möchte damit aufhören.
Habe vor kurzem eine tolle Frau kennengelernt, mit der ich ganz anders schreibe und ich möchte sie echt kennenlernen.
Ich möchte nicht mehr dieses schlechte Gewissen haben, und Frauen so behandeln.
Ich möchte ein guter Mensch sein und Frauen mit anstand und Respekt behandeln, und sie nicht nerven und belästigen mit meinem Sex Chat kram.

Deswegen versuche ich seit ein paar wochen NoFap und keine Flirt Apps mehr zu verwenden (und keine Pornos).
Ich habe gestern nach einem Rückfall noch mal bei Tag 1 angefangen.
Mein Problem ist, ich bin mir soo unsicher ob ich es mir am Tag nun gemacht habe oder nicht.
Ich denke dann zwar immer das ich nir recht gewiss bin das ich es nicht getan habe, aber ein Restzweifel bleibt...
Hat jemand Tipps wie ich damit umgehen kann, oder kennt das Problem?

Für die Hilfe bedanke ich mich jetzt schon

Habt einen schönen Tag Smile

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  Forum wieder Online!
Geschrieben von: boardmaster - 25.03.2020, 21:19 - Forum: Ankündigungen - Antworten (9)

Liebe Community,

wir - ein kleines Team aus Psychologen und Betroffenen - freuen uns sehr, die Seite Porno-Sucht.com inkl. dieses Forums kürzlich von den vorherigen Betreibern übergeben bekommen zu haben.

Zunächst einmal möchten wir euch, der Community, für den großartigen Zusammenhalt und die Unterstützung der vielen NutzerInnen hier danken. Dieses Forum ist die einzige Anlaufstelle für ein so wichtiges Thema und es lebt von der Aktivität und Unterstützung von euch allen.
Wie viele von euch mitbekommen haben, musste das Forum aufgrund von technischen Hürden eine ganze Weile für Neuregistrierungen schließen, was auch dazu geführt hat, dass die Community zunehmend inaktiver wurde.
Umso mehr freuen wir uns euch mitzuteilen, dass wir in den letzten Tagen sämtliche technische Probleme ausräumen konnten und das Forum ab sofort wieder für neue Nutzer verfügbar ist und weiter als erste Anlaufstelle und dauerhafte Begleitung auf dem Weg aus der Pornosucht dient.

Außerdem geht mit uns als neuen Betreibern auch ein Versprechen einher: Wir möchten dem Thema Pornografiesucht die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die es verdient und benötigt. Wir möchten aktiv mit euch diese Community gestalten und versprechen euch ein offenes Ohr für eure Anliegen zu haben. Gerne könnt ihr uns jederzeit an den Account @Boardmaster schreiben oder diesen Beitrag kommentieren. Ganz gleich ob Kritik, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge. Wir versprechen euch, dass wir jede Nachricht lesen und uns zu Herzen nehmen.

Ganz gleich ob Du lieber still mitliest und dabei von den Erfahrungen anderer lernst, ob Du andere Unterstützen möchtest, die an einem Punkt sind, wo Du auch mal warst oder bist oder ob du dieses Forum zur Motivation nutzen willst um dranzubleiben:

Gehen wir es gemeinsam an!

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  Mein zweiter Schritt ins Glück
Geschrieben von: Sven - 09.03.2020, 05:34 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (83)

Liebe Leute,

ich habe mich gestern hingesetzt und für mich beschlossen, dass es für den gestrigen Tag keine Entschuldigung gibt.

Lange habe ich überlegt, ob ich mein altes Tagebuch weiterführen soll aber dann dachte ich daran, was ich zu Beginn geschrieben hatte.

"Ich führe das Tagebuch so lange, bis ich scheitere!"

Und das ist gestern leider passiert. Von dem her beginne ich von neuem. Ich möchte aber auch nicht jedes Mal ein neues Tagebuch beginnen, weil es sonst am Ende niemand mehr liest. Irgendwann denkt sich jeder, der redet doch bloß und das möchte ich nicht.

Hier kannst du gerne ein Blick in mein zurückliegendes Tagebuch werfen.

https://www.porno-sucht.com/forum/showth...p?tid=2141

Hoffe der Link funktioniert.

Heute Abend beginne ich wieder zu berichten.

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  Ein Schritt ins Glück
Geschrieben von: Sven - 22.02.2020, 09:12 - Forum: 22-29 Jahre alt - Antworten (21)

Hallo zusammen,

ich weiß gar nicht, wie ich dazu kam aber ich habe mich vor ein paar Tagen mal wieder hier angemeldet und habe auf mein altes Tagebuch geschaut und war überrascht, wie viele Aufrufe es bis heute hat.
Über 180.000 Besucher waren es in diesem Moment. Der Name des Tagebuchs war: "Mein Erfolgs-Tagebuch"

Ich habe mir überlegt ein neues Tagebuch zu starten. Ab und zu schaue ich noch einen Film an aber es ist wesentlich leichter als früher. Ich kann gar nicht mal sagen, ob ich noch abhängig bin aber die 90 Tage habe ich nie geschafft.

Hiermit fange ich an, euch von meinem "Schritt ins Glück" zu berichten. Ein toller Name, wie ich finde. Hier soll meine Zeit dokumentiert werden, 90 Tage lang durchzuhalten. Ich bin sehr gespannt, wie es wird. Jeden Tag ein Beitrag und dieser hier ist für gestern, da er mein Start war. Mein erster Tag, ohne Pornos.

Ich möchte aber hier sagen, dass ich keine großen Probleme damit habe. Wenn ich mal einen Film schaue, dann tue ich es drei Wochen in etwa gar nicht mehr und vermisse es für diese Zeit auch nicht. Sicherlich sind hier Leute, die es mehrmals am Tag konsumieren und auch die meiste Zeit des Tages an Pornos denken müssen, sich in ihrem Zimmer verkriechen und gar keine Sozialen Kontakte pflegen.

Von diesem Punkt bin ich lange weg aber ich habe Spaß daran, mich mitzuteilen und meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

Auf geht es, eine Zeit voller Abenteuer und Erkenntnisse. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand folgt und mich damit unterstützt.

Heute Abend kommt mein Beitrag für Tag 2!

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  Eine Lösung um die tägliche Pornozeit stark zu reduzieren
Geschrieben von: Gewinner - 30.01.2020, 22:12 - Forum: 30-39 Jahre alt - Antworten (1)

Habe es schon an anderer Stelle im Forum gepostet. Leider bisher noch kein Feedback bekommen. Über ehrliche sowie sachliche Meinungen und Ansichten bin ich sehr dankbar. Für mich persönlich funktioniert die Methode gut, vielleicht kann ich ja auch anderen dabei helfen, die Pornozeit wesentlich zu reduzieren.

"Immer neue Filme, nie genug. Viele Stunden Zeit verschwendet - jedes Mal dieselbe Erkenntnis.
Was hilft mir seit ein paar Wochen, meine tägliche Pornozeit von 5 bis 8 Stunden auf eine halbe Stunde zu reduzieren?

Folgendes
Wenn ich Druck habe öffne ich nicht mehr wie gewohnt den Browser, um mich auf die Suche nach neuen Filmen zu begeben. Einige kennen wahrscheinlich das Problem, man setzt sich einen Zeitraum (z.B. eine Stunde) und befindet sich nach vielen Stunden immer noch vor dem Bildschirm. Der Tag ist vorbei, viel zu wenig Sinnvolles gemacht.

Was mir hilft?
Anstelle den Browser zu öffnen, verwende ich zu Beginn einen der zahlreichen Filme, welche ich bereits runtergeladen haben. Erst nachdem der Druck beseitigt ist, erlaube ich mir den Browser zu öffnen und meine favorisierten Seiten nach den neusten Videos abzuchecken.

Das Resultat
Da ich bereits befriedigt bin, wenn ich den Browser öffne, habe ich gar keine Lust mehr ewig nach irgendwas Neuen zu suchen. Ich schließe nach wenigen Minuten den Browser und widme mich anderen Tätigkeiten.

Für wen ist dieser Tipp geeignet?
Für alle, die gestern oder heute schon wieder stundenlang mit Pornografie verbracht haben und seit Jahren nicht davon loszukommen.

Für wen ist dieser Tipp NICHT geeignet?
Für alle, die in den letzten Tagen keine Pornografie konsumiert haben.


Mir ist klar, komplett los komme ich mit dieser Methode nicht von Pornografie. Mein Hauptproblem, dass ich mit den Pornos hatte, war, dass sie mir eine Menge wertvoller Lebenszeit gekostet haben, nicht die Filme an sich.

Wenn du noch nicht von den Pornos losgekommen bist, probiere es aus und teile gern deine Erfahrungen mit mir."

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  Eine Lösung um die tägliche Pornozeit stark zu reduzieren
Geschrieben von: Gewinner - 22.01.2020, 16:03 - Forum: Pornosucht und Nofap Allgemein - Antworten (1)

Immer neue Filme, nie genug. Viele Stunden Zeit verschwendet - jedes Mal dieselbe Erkenntnis.
Was hilft mir seit ein paar Wochen, meine tägliche Pornozeit von 5 bis 8 Stunden auf eine halbe Stunde zu reduzieren?

Folgendes
Wenn ich Druck habe öffne ich nicht mehr wie gewohnt den Browser, um mich auf die Suche nach neuen Filmen zu begeben. Einige kennen wahrscheinlich das Problem, man setzt sich einen Zeitraum (z.B. eine Stunde) und befindet sich nach vielen Stunden immer noch vor dem Bildschirm. Der Tag ist vorbei, viel zu wenig Sinnvolles gemacht.

Was mir hilft?
Anstelle den Browser zu öffnen, verwende ich zu Beginn einen der zahlreichen Filme, welche ich bereits runtergeladen haben. Erst nachdem der Druck beseitigt ist, erlaube ich mir den Browser zu öffnen und meine favorisierten Seiten nach den neusten Videos abzuchecken.

Das Resultat
Da ich bereits befriedigt bin, wenn ich den Browser öffne, habe ich gar keine Lust mehr ewig nach irgendwas Neuen zu suchen. Ich schließe nach wenigen Minuten den Browser und widme mich anderen Tätigkeiten.

Für wen ist dieser Tipp geeignet?
Für alle, die gestern oder heute schon wieder stundenlang mit Pornografie verbracht haben und seit Jahren nicht davon loszukommen.

Für wen ist dieser Tipp NICHT geeignet?
Für alle, die in den letzten Tagen keine Pornografie konsumiert haben.


Mir ist klar, komplett los komme ich mit dieser Methode nicht von Pornografie. Mein Hauptproblem, dass ich mit den Pornos hatte, war, dass sie mir eine Menge wertvoller Lebenszeit gekostet haben, nicht die Filme an sich.

Wenn du noch nicht von den Pornos losgekommen bist, probiere es aus und teile gern deine Erfahrungen mit mir.

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