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Ich versuche mal das Projekt - Freundin - 19.05.2018

Burnham, ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende, da hast du ja tolle Sachen vor Smile Und vor allem Durchhaltevermögen!


RE: Ich versuche mal das Projekt - Burnham - 23.05.2018

Tag 21

Danke dir liebe Freundin. Das Wochenende war wirklich schön. Und durchgehalten habe ich auch. Smile

Dass unser Forum bald schließen soll, empfinde ich als einen großen Verlust. Das Thema Pornosucht ist so extrem wichtig und wird auch in den nächsten Jahren immer mehr von Bedeutung haben. Neben der Wehmut Cry empfinde ich Dankbarkeit  Shy dieses Forum überhaupt entdeckt zu haben. Dieses Forum war über ein Jahr lang ein sehr präsenter Begleiter meines Lebens. Diese Phase werde ich positiv in Erinnerung behalten. Mir wurde das Ausmaß meines Pornokonsums extrem vor Augen geführt. Ich konnte dank dieses Forums strukturiert dagegen vorgehen. Es lief leider nicht alles so rund, wie ich es mir erhofft hatte. Aber es wurde immer besser und ich hatte mich immer mehr unter Kontrolle. Diesen Weg werde ich auch ohne dieses Forum weiter gehen.

Zum "wahrscheinlichen" Abschluss habe ich mir mein Tagebuch nochmal durchgelesen. Oh Gott, was für ein aufregendes Projekt. Smile Es war permanent im Wandel gewesen. Danke an alle, die mit mir dieses Tagebuch gestaltet haben. Auch spannend, wie sich das Publikum in diesem einen Jahr gewandelt hat. Alles ist im Fluss. Altes geht und neues kommt...

Der Austausch und die Atmosphäre hier fand ich sehr angenehm. Danke euch allen dafür.  Heart


RE: Ich versuche mal das Projekt - Winsten - 24.05.2018

Du loggst wirklich gut, erinnert mich an meinen ersten Log, da waren die Beiträge zwar wesentlich länger, aber deine sind genauso reflektiert, ehrlich, da merkt man, jemand schreibt mit dem Herzen und nicht den Fingern! Gibt gleich mal 5 Sterne dafür.


RE: Ich versuche mal das Projekt - Burnham - 16.09.2018

Hallo zusammen! Smile

Durch Zufall habe ich heute mal nachgeschaut, ob es dieses Forum doch wieder gibt. Und Bingo! Freut mich!

Auch wenn mir die Zeit ohne dieses Forum auch mal gut getan hat. Am Anfang war es schon blöd, weil es doch zu einer Gewohnheit geworden ist. Auf der anderen Seite konnte ich mich mal ganz von dem Thema abwenden und mich mit weniger Druck der Pornosucht stellen, ohne mich hier selbst rechtfertigen zu müssen, weil es mal wieder nicht so geklappt hatte.

In der Zeit hatte ich mir einen schönen eigenen Zähler entwickelt. Und zwar habe ich mir immer ein Kreuz am Tag in meinen Kalender gezeichnet, wenn ich einen schönen pornofreien Tag erreicht hatte. Es war ermutigend weiter dran zu bleiben und mich durch meine Kreuze zu belohnen. Bei Rückfällen war der Frust am Folgetag schon groß. Es wurde auch direkt bewusst, weil es kein Kreuz gab.

Weiterhin erlebe ich das Phänomen, dass meine Gemütslage nach einem Rückfall schlecht wird. Und andersherum wird sie zunehmend besser, wenn ich pornofrei bleibe.

Leider bin ich wieder bei Tag 5. Das war aber auch wieder ein blöder und unnötiger Rückfall. Der ganze Tag lief super. War gut drauf und sonst alles ok. Nach dem Tanzen spät abends habe ich mich unnötig triggern lassen. Und durch diese Reize vor dem Einschafen haben sich diese in der Nacht wohl nochmal verstärkt, so dass ich am frühen Morgen nochmal einen Drang verspürt hatte.

Auf dem Weg zur Arbeit wurde mir diese unsinnige Aktion bewusst. Und fragte mich, ob es jetzt wirklich nötig gewesen war. Zwei Tage symbolisch in die Tonne getreten für ein paar Minuten Geilheit. Den Tag habe ich nicht weiter in die Tonne getreten und habe mich wieder auf meinen Weg fokusiert, obwohl am selben Tag auch noch eine böse Nachricht von meiner Beziehung kam. Also diese stressige Jahres-Geschichte ist vorbei und ich kann mich auch bei diesem Thema wieder auf Anfang stellen. Für diesen Tag gab es zwar kein Kreuz, aber ein nutzbarer Pornotag sollte es auch nicht werden. Guter Erfolg! Die Wut hat mich dann locker über die nächsten Tage getragen.

Nach einer Woche ist die Wut meistens verklungen und die Geilheit kommt wieder langsam zurück. Da fängt das Projekt wieder an. Heute wieder gut gemeistert. Durch die Wiederentdeckung des Forums war ich auch heute Abend gut abgelenkt und wurde durch die Beiträge wieder gut fokusiert.

Meine Gemütslage wird schon wieder besser und die Gefahr steigt aus Erfahrung mit.

Weiter geht's... 


RE: Ich versuche mal das Projekt - Burnham - 24.09.2018

Ich entferne meinen Counter hier und bleibe bei meinen Kreuzen. Die Kreuze habe ich immer vor Augen, beim Counter wird mein vorheriger Erfolg immer wieder mit gelöscht.

Bei den Kreuzen entscheide ich immer wieder, ob es ein guter und würdiger Tag war. (Im Hinblick auf Sexualität und Porno, die Themen die bei mir gesunden müssen) Da ist meine Messlatte schon ziemlich hoch geworden. Ein sauberer Tag ist wirklich ein sauberer Tag. Es gibt Phasen wie jetzt nach 10 Tagen, da ist das Verlangen wieder so stark, dass ich es nicht hinbekomme einen sauberen Tag hinzubekommen.

Mich zieht es zum Sex. Der leichte Weg wäre ein Saunaclub zu besuchen. Und dann reizt es mich nachzuschauen (Internet), wer denn da ist. Ist zwar noch nicht Porno, aber sauber ist es auch nicht. Ich war schon lange nicht mehr da. Davon hatte ich ja berichtet. Aber es hat mich noch nicht losgelassen. Zu sehr hatte ich diese Zeit genossen.

Was fange ich mit diesem Druck der Geilheit an? Hinfahren? Das darf keine Option sein. Es widerspricht absolut meinen sauberen Weg, den ich gehen möchte. Außerdem ist es eine verlogene Welt für die ich auch noch bezahle. Also doppelter Schaden für mich. Und was ist danach?

Ich habe mir dann doch lieber Bilder angesehen und mich selbst befriedigt. Zwar keine Pornos, aber trotzdem Frauen. Somit war der Druck weg und ich brauchte nicht in den Club. Aber ein Kreuz hat sowas einfach nicht verdient. Und der Counter darf so in meinen Augen auch nicht mehr ruhig weiter laufen.

Heute fällt es mir wieder leichter mich zu fokussieren. Aber diese kurze Phasen der Unkontrolliertheit nerven mich. Das ist oft nach ca. 10 Tagen, dass der Druck zu stark wird. Ich weiß da noch kein Mittel gegen. Bleibe weiter dran.

Bin aber froh, dass ich es so hinbekomme, dass es keine langen Exzesse wie früher gab. Aber ich darf diese Club-Seite nicht aufmachen. Selber ficken ist besser als dieser Pornoscheiß. Aber so ein Fick kann nicht besser sein.


RE: Ich versuche mal das Projekt - Schokiprinz - 25.09.2018

Hallo Burnham,

ich denke, dass du dir deiner Sucht bewusst bist ist schon mal ein wichtiger Punkt.

Du schreibst, dass immer nach ca. 10 Tagen dein Verlangen so groß nist, dass du nicht wiederstehen kannst.

Wie wäre es denn wenn du dich vielleicht erst mal regelmäßig , bevor der Druck zu groß wird, ohne Bilder oder sonstige Vorlagen selbst befriedigst. Natürlich wirst du dabei zunächst dir noch die Bilder und Pornos vorstellen. Meien Erfahrung ist jedoch, dass diese Erinnerungen immer mehr verblassen und man sich immer besser auf seinen Körper konzentriert.

Ich wünsche dir viel Erfolg.


RE: Ich versuche mal das Projekt - Burnham - 25.09.2018

Danke dir Schokiprinz!

Ich muss den Willen durchbringen, dem Drang des "nur gucken wollen" zu widerstehen. Auch wenn es erstmal Sachen sind, die nicht in die Definition Porno reingehören, wie zum Beispiel die Anwesenheitsliste eines Clubs oder Nackt-, Halbnacktbilder. Es bleibt einfach nicht sauber und es ist der optimale Einstieg in alte Verhaltensmuster. Ob light oder hardcore, es bleibt das selbe Muster. Außerdem verwischt es die Grenzen, wenn man sich gewisse Sachen erlaubt.

Wo fängt denn Porno an? Dieser Gedanke ist schon der Weg zum Porno! Mit dieser Frage sucht man sich schon Ausreden, um sein Verhalten zu rechtfertigen. Weiter geht es dann, dass man seine Grenze zum Porno noch verschiebt bis man dann doch wieder drin ist. Man kann im Internet nicht kontrolliert konsumieren.

Deswegen müssen die Grenzen klar definiert werden. Wo möchte man hin? Ich möchte weg von dem visuellen Zwang. Dazu zählt alles, was ich als Erregungssteigerung zu nutzen weiß. Die Grenze muss streng sein und so muss auch der Tag bewertet werden. Alles andere ist Selbstbetrug und bringt mich nicht weg von dem ganzen Mist.

Gestern war wieder ein gut kontrollierbarer sauberer Tag. Somit ein verdientes Kreuz für mich. Smile  Ich habe mich schon sehr früh fixiert und mir gesagt, dass ich es heute schaffe. Heute genauso. Ich denke, dass es fürs erste wieder wichtig ist, sich schon sehr früh zu sagen, dass man es heute schafft, um direkt keine anderen Möglichkeiten zuzulassen.

Wie Schokiprinz schon richtig erkannt hat, muss ich es hinbekommen mich ohne Zuhilfenahme von irgendwelchen erotischen Stimulanzen (bei mir Bilder oder Videos) zu befriedigen, wenn es denn sein muss.

Es bleibt meine Entscheidung, in wieweit ich mich der Versuchung hingebe. Es ist wie ein Bach, der in der Landschaft fließt. Dieser Bach ist da und wird auch da bleiben. Es ist meine Entscheidung, ob ich zu dem Bach hingehe. Es ist auch meine Entscheidung, ob ich so nah an den Bach gehe, dass die Gefahr besteht, dass ich da reinrutschen kann. Es heißt ja oft, dass man irgendwie da reingerutscht ist. Aber wenn man der Gefahrenquelle weit genug entfernt ist, kann man da nicht reinrutschen. Dieser Bach ist mein Pornobach. Ich entscheide, ob ich mich ihm nähere oder nicht.


RE: Ich versuche mal das Projekt - Burnham - 29.10.2018

Nach einem Monat gebe ich nochmal ein Update.

Das positive: Ich bleibe euch als Moderator auch bis nächstes Jahr erhalten. Meine große Ankündigung, dass ich den Reboot dieses Jahr hinbekomme, kann ich dieses Jahr leider nicht mehr einhalten.

In diesem Jahr entwickelt sich aber immer mehr heraus, dass ich nicht nur ein Pornoproblem, sondern ein Sexproblem habe. Der Drang Sex oder einen Orgasmus haben zu müssen, ist die Wurzel des Übels. Der Porno dient da eher der Stimulation, um den Orgasmus zu forcieren. Ohne den optischen Reiz, bekomme ich den Kick nicht.

Deswegen muss ich den Fokus auf die Aushaltung meines sexuellen Drangs legen und dass ich den Sex nicht brauche. Es ist ja auch so. Ich kann morgens extrem sexuell aufgeladen sein und den Drang haben mich selbst befriedigen zu müssen. Kaum bin ich aus dem Haus auf dem Weg zur Arbeit, ist der Drang wie weggezaubert. Wenn ich nach der Arbeit noch einiges zu erledigen habe, kommt der Drang auch nicht mehr zurück.

Ich muss natürlich aufpassen, dass ich mich nicht triggern lasse, sonst ist der sexuelle Drang schnell wieder da. Jeder Tag, den ich schaffe, ist Training gegen diesen sexuellen Drang.

Ich belohne mich immer noch für jeden geschafften Tag mit einem Kreuz auf meinem Wandkalender. So sehe ich immer meinen monatlichen Erfolg. Die Lücken ärgern mich noch, aber ich weiß, dass jedes Kreuz ein sehr guter Tag war.

Mit den Tagen hat sich bei mir eine gewissen Strenge entwickelt. Ein guter Tag ist dadurch gekennzeichnet, dass kein Porno, kein Nacktbild, kein Bikibild u.a. konsumiert wurde und es gab keine Selbstbefriedigung. Die total sexuelle Enthaltsamkeit. Und so wird auch mein Reboot bewertet. Mein Reboot (Projekt) ist erst geschafft, wenn ich diese Regel 90 Tage am Stück eingehalten habe. Ohne Ausnahme.

Am Anfang meines Projekts hätte es mir mehr Sorgen bereitet, wie ich das denn schaffen soll. Der Wille war ja da, aber nicht die innere Stärke und die Zuversicht. Jetzt bin ich an einem Punkt, wo ich jeden Tag genießen kann, in dem ich die sexuelle Energie einfach aushalte und besser steuern kann.

Letzten Donnerstag konnte ich es nicht. Es war aber auch ein verdammt schwerer Tag für mich gewesen. Und das wusste ich schon vorher, dass dieser Tag ein Knackpunkt werden wird. Der Tag davor konnte ich noch gut händeln, weil ich schon um jeden Tag kämpfe und ich die strenge Regel habe. Warum es genau dieser Tag war, ist ein anderes Thema.

Ich musste diesen Tag irgendwie füllen. Früher hätte ich ihn mit einem Saunaclub-Tag gefüllt. Also mit Sex und Dopaminrausch. Der Rückfall war über Tage eingeplant. Ich fahre da hin, habe meinen Spaß und der Reboot fängt halt wieder von vorne an. Mein anderes Ich hat dagegen rebelliert und hatte eine Alternative. Saunaurlaub in einer tollen Saunalandschaft. Ich wollte aber Sex. Oder ich dachte Sex haben zu müssen. Kurz nach Mitternacht wurde ich an besagtem Tag wach. Also habe ich mir erstmal erlaubt, mir anzuschauen, wer denn im Saunaclub da sein wird. Peng. Tag versaut, obwohl der Tag nicht mal richtig begonnen hatte.

Scheiße was mache ich jetzt? Ok, wenn ich mich gezähmt bekomme, dann ist noch alles gut. Geh besser in die Saunalandschaft und mach eine schöne Erholung. Da sind wenigstens richtig viele gute Saunen mit tollen Aufgüssen. Und was ist jetzt mit meinem Sexdrang? Durch das betrachten der Anwesenheitsliste ist es nicht weniger geworden. Ok, ich befriedige mich selbst. Dazu brauche ich aber Bildmaterial. Eine schnell emotionslose Nummer. Der "Druck" war erstmal weg und ich konnte wieder klar denken. Der erste Gedanke: meine Güte, natürlich gehst du nicht in den Saunaclub. Verfickter Schädel.

Habe mich wieder hingelegt. Am Morgen kam wieder der Gedanke: Saunaclub oder Saunalandschaft? Nochmal die Liste angeschaut und mir vorgestellt wie scheiße und unwürdig das doch ist. Aber wenn der Verstand aussetzt, ist es ihm egal was scheiße und unwürdig ist. Einmal in diese Schiene hineinmanövriert, ist es schwer da wieder raus zu kommen. Also nochmal selbst befriedigt mit Bildmaterial. Danach war klar, dass ich in die Saunalandschaft gehe. Erstmal einen schönen Sparziergang zu einem Café bei dem schönen Wetter und dann hingefahren. Vor der Saunalandschaft kam doch wieder der Gedanke: Man könnte auch zum Club weiterfahren. Bei dem blöden Gedanken konnte ich nur lächeln. Aber dann kam: Oh, sind nicht Ferien? Dann ist die Saunalandschaft doch bestimmt überlaufen und nicht so toll. Noch etwas überlegt und entschieden jetzt einfach rein zu gehen. Nach einer Weile in der Saunalandschaft war ich noch nicht so begeistert, hier zu sein. Ich könnte ja wieder raus gehen.

Genau diese Unruhe kam hoch, wie ich es letztes Jahr bei meinem ersten Rückfall hatte. Ich habe diese Unruhe ausgehalten und diese verging dann später auch, so dass ich den Tag noch genießen konnte. Die nackten Frauen, die man da natürlich auch sehen konnte, hatten mich nicht tangiert. Durch den Rückfall war ich eh wieder in eine leichte Depression verfallen und mir ist auch bewusst gewesen, was da mit mir abgegangen ist. Aber ich konnte mich gut erholen und habe den Tag gut gestaltet.

Der Tag war zwar kein Sieg für meinen Reboot, aber ein Sieg gegen den Club. Also das ist schon eine Wurzel des Übels. Deswegen ist das Schauen der Anwesenheitsliste nicht zu tolerieren und als Rückfall zu bewerten. Bekomme ich das hin, bekomme ich den Rest auch hin. Ich war schon über ein Jahr nicht mehr in dem Saunaclub, aber es hat mich noch nicht losgelassen. Jetzt ist aber klar, dass genau das meine Schwachstelle ist. Über andere Etablissements brauche ich nicht zu berichten. Da zieht es mich nicht hin und ich weiß, dass mein Selbstbild da ins bodenlose abrutschen würde.

Aber die Tage vor diesem Rückfall verliefen gut und die positive Wirkung war merklich zu spüren. Jetzt bin ich natürlich wieder in eine kleine Depression verfallen, die aber in ein paar Tagen wieder verklingen wird. Mein Fokus ist klar und ich weiß, wo ich zu arbeiten habe.


RE: Ich versuche mal das Projekt - Schokiprinz - 30.10.2018

Hallo Burnham,
danke für deinen Bericht und deine Offenheit. Du bist auf dem Weg und das ist wichtig. Ich hoffe, dass du immer mehr Kreuze in deinem Kalender findest.

Werden eigentlich die Phasen zwischen den Rückfällen länger ? Wäre meines Erachtens wichtig, damit du nicht ein neues Suchtmuster entwickelst.


RE: Ich versuche mal das Projekt - ITGuy - 30.10.2018

Hi Burnham,

danke für deinen Bericht.

Ich kann mir vorstellen das bei Sucht nach solchem realen Sex der Entzug noch stärker sein muß.
Zumindest ist aber die Schwelle höher ... man muß hinfahren, reingehen .... daher hast du viele Möglichkeiten die Notbremse zu ziehen.
Bei Internet Pornos finde ich ist die schnelle Verfügbarkeit schon ein Problem, wie du selbst beschreibst :"Tag versaut, obwohl der Tag nicht mal richtig begonnen hatte"

Ich finde du solltest es als Erfolg feiern nicht zum Club gefahren zu sein! Auch wenn der Reboot unterbrochen wurde, hätte es viel schlimmer kommen können.

Du bist auf dem richtigen Weg, auch wenn in deinem Bericht immer noch zwischen den Zeilen eine Sehnsucht nach den vergangenen Tagen im Saunaclub mitklingt.
Das mußt du versuchen irgendwie zu überwinden, nicht nur Pornografie ist schlecht auch Etabisments wie Saunaclubs sollten eine negative Verknüpfung haben, für mich gehört das zur Prostitution und ist mit Dingen wie Kriminalität, Menschenhandel usw. verknüpft.

Viel Glück weiterhin auf deinem Weg.