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Papa, pervers und pornosüchtig
#41
Hallo zusammen,

die letztes Tage war ich dienstlich unterwegs und bin auch wegen der wenigen Freizeit pornofrei geblieben und habe mich gestern mit einer Therme belohnt (Abendticket). Danach schläft es sich auch besser und weil ja auch der Druck weg ist kam es nicht einmal zu irgendwelchen argen Gedanken. Ich bin noch nicht geheilt, aber gerade eben sehr stabil.

Danke an alle für Eure Unterstützung meine Worte zu lesen und zurückzuschreiben. Das ist wirklich genauso wichtig wie zu Hause an seiner sexuellen Harmonie zu arbeiten. Das Projekt ist noch nicht aus der Initialphase heraus. Aber ich berichte weiter und kann für jetzt einmal mich von der Sucht in die Beobachtungsphase stecken. Oder anders geschrieben, das Forum hat echt geholfen und hilft weiter,

vielen Dank

Peter
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#42
Hallo zusammen,

seitdem ich von den Filmchen weg bin klappt es auch wieder mit der Zweisamkeit. Mir wird erst langsam bewußt wie sehr mein filmisches Fremdgehen die Beziehung vergiftet hat. Nach nur 2 Wochen ohne den ganzen XXX-Schmarn läuft eine dreizehnjährige Abstinenz ganz schnell wieder an. So wie es aussieht muß ich diesen peinlichen Neckname bald ändern,

liebe Grüße an alle und ja das Schreiben hier hat mir sehr geholfen,

Peter
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#43
Hallo zusammen,

also da war ich vor zwei Wochenviel zu voreilig, weil bis jetzt habe ich mich zwar für meine Frau so wie sie möchte jeden Tag bereit gehalten, es ist gestern auch einiges passiert, aber final hat sie doch nicht den von mir so sehr angestrebten Verkehr zugelassen. Diesbezüglich betreibt meine Frau seit über einem Jahrzehnt Prokrastination und hat gestern wieder auf mich vergessen ... Da gibt es auch keine Motivation von ihrer Seite das Thema Verkehr anzusprechen. Auch meine Gesprächsversuche gestern ist meine Frau wieder aus dem Weg gegangen. Antworten auf meine Fragen habe ich schon gar keine bekommen. Ich soll mich halt in Geduld üben und sie nicht drängen war gestern wieder die Antwort vor unserer Zweisamkeit. Bis der für mich fehlende Verkehr ist unsere Beziehung sehr harmonisch.

Dabei hat es gestern so gut begonnen. Vor dem Einschlafen durfte ich meine Frau massieren. Nicht rein zufällig bin ich ihr unten auch mit meinem Ding während ich meine Frau massiert habe die ganze Zeit ziemlich nahe gekommen. Diese Berührungen haben mir unendlich gefallen. Jedoch jedesmal, wenn ich versucht habe ihre Schenkel ein klein wenig zu öffnen hat meine Frau keinen Abstand unter zwanzig Zentimetern zulassen. Das bedeutet, dass ich gerade mit meiner Spitze ihre Haare unten spüren konnte, aber nicht mehr. Jedesmal, wenn ich einen steileren Winkel probiert habe sind ihre Schenkel zusammengegangen und der Abstand hat sich massiv vergrößert. Aber mit meiner Hand habe ich meine Frau unten sehr wohl erfolgreich stimulieren dürfen.

Nach dem guten Start wollte ich versuchen, vor allem weil ich es nach mehr als 3 Wochen Abstinenz schon die meiste Zeit erregt war, mit meiner Spitze durch ihren Wald zu gelangen. Das hat ihr natürlich gar nicht gefallen und sie hat mich auf doppelte Distanz gehalten. Damit ich meine Frau nicht zu sehr zum Verkehr dränge habe ich begonnen weiter unten zu küssen. Plötzlich war der Abstand kein Thema mehr. Meine Frau hat genossen und ich bin vor lauter Verlangen innerlich explodiert und habe mir geschworen, dass ich unbedingt Erlösung brauche, wie auch immer.

Doch meine Frau hat sich nach dem Verwöhnprogramm mittlerweile von mir weggedreht um einzuschlafen. Ich habe mich aufgedeckt, ein Handtuch zwischen meine Beine gelegt und vor ihr angefangen mich unten zu berühren. Das hat mich unendlich viel Überwindung gekostet. Meine Frau hat sich umgedreht, sich mir zugewandt, tief geseufzt und gesagt "keinen Mucks". Sie hat mein Ding zwischen meine Beina nach unten gedrückt und meinen Kolben kräftig und schnell mit einer Hand aber ohne jegliche Gefühle masturbiert. "Mach schon" war nach vielleicht dreißig Sekunden ihre nächste Ansage, aber da war ich schon kurz davor. Ich habe gezuckt, nach Luft geschnappt und meine Frau hat in dem Moment mit der Bewegung aufgehört und mich nur mehr am Schaftansatz gehalten, damit alles das Handtuch auffängt. Nachdem es aus mir rausgeronnen ist hat meine Frau nur mehr leise "Wäh" gemeint. Daraufhin habe ich ohne etwas zu sagen das Handtuch weggeräumt und bin schlafen gegangen.

Findet ihr das auch krass? Könnt Ihr Euch ihren Ekel vor Sperma erklären, Geburtstraume? Warum ignoriert meine Frau meine Sexualität obwohl es für sie eigentlich gut im Bett läuft, wie ich meine?
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#44
Hallo Peter, das ist schon krass. Ich glaube jetzt auch nicht mehr wirklich an ein Geburtstrauma.

Was war denn anders vor der Schwangerschaft? Irgendwas wird sich wahrscheinlich für sie irgendwann geändert haben. Du bist ja hier nicht ohne Grund, wann hat die Pornosucht begonnen?
Ich frage das, weil sich für mich mit der Sucht sehr viel verändert hat und das lief teilweise auch auf einer unterbewussten Ebene. Ich glaube, dass man als Partnerin im Unterbewusstsein immer weiß, was er da nebenbei tut, auch wenn man keine "Beweise" hat. Ich habe während Zeiten des Konsums auch nur noch genommen aber nichts oder nicht mehr viel gegeben. Das hatte vielschichtige Gründe. Ich hab es immer nur noch während glaubhaften Entzugsphasen geschafft, wieder ein bisschen mehr zu geben im Bett. Aber das war bei mir so, wie deine Frau tickt, das weiß ich nicht.

Und ja, Sperma im Bett finden Pornosternchen toll, Partnerinnen, wenn sie ehrlich sind, eher nicht so. Wobei das "Wäh" hätte jetzt nicht sein müssen. Du solltest ihr sagen, dass dich das verletzt. Vielleicht hat sie da noch nie drüber nachgedacht. Weil nass, klebt, macht Flecken, riecht vielleicht für sie nicht toll (sorry an alle Männer).

Ich meine dass deine Frau deine Sexualität ignoriert, gerade weil es für sie gut im Bett läuft und sie sich ja nicht anstrengen muss oder auch will oder auch kann.
Aber ich finde es gut, dass du das zu ändern versuchst. Einfach so weitermachen ist nicht die Lösung.
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#45
Moin Unpenetrated,

ich schreibe mal einfach ein paar Gedanken dazu. Es ist interessant, denn das Thema "Sperma stinkt" hatten wir hier zuhause vor kurzem auch. Meine Frau findet das auch nicht schön. Was Chiara dembezüglich schreibt, kann ich voll zustimmen.

Die ganze Sex-Sache klingt nach mehr. Oft hat man ja unterschiedliche Bedürfnisse, was völlig normal ist. Für mich liest es sich so, dass deine Frau keinen Sex im ursprünglichen Sinne wollte und deine "Anbiederungsversuche" eher ertragen hat. Massieren ist ok für sie und fühlt sich gut an.
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Massieren für Männer und Frauen sehr unterschiedlich ist. Meine Frau lässt sich gerne massieren, auch völlig ohne Sex. Mich nervt das und ich tue das, ehrlich gesagt, um Sex zu haben. Da sind dann die zwei unterschiedlichen Bedürfnisse.

Ein Gedanke ist noch: "Sex ist mehr als nur die körperliche Ebene". Es liest sich so, als hättest du unbedingt Sex haben wollen und hättest in gewissem Sinne ein Recht darauf, weil du ja 3 Wochen abstinent warst.
(Bedürfnis des Mannes: "Ich hatte 3 Wochen weder Sex noch Porno, ich brauche Belohnungssex",
Bedürfnis der Frau: "Ach, ich habe gerade keine Lust, weil...")

Vielleicht ist es eher dran, erstmal auf der emotionalen oder seelischen Ebene zueinander zu finden, ganz ohne Sex. Frauen spüren meistens sehr genau, wenn wir eigentlich nur Sex haben wollen.
Und wenn die seelische Ebene stimmt, kommt die körperliche von ganz allein. Und fühlt sich meistens noch viel, viel besser an als "erzwungener Sex".

Ich kann mich aber natürlich auch irren.

Liebe Grüße
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#46
(13.04.2022, 23:44)Chiara schrieb: Hallo Peter, das ist schon krass. Ich glaube jetzt auch nicht mehr wirklich an ein Geburtstrauma.

Was war denn anders vor der Schwangerschaft? Irgendwas wird sich wahrscheinlich für sie irgendwann geändert haben. Du bist ja hier nicht ohne Grund, wann hat die Pornosucht begonnen?
Ich frage das, weil sich für mich mit der Sucht sehr viel verändert hat und das lief teilweise auch auf einer unterbewussten Ebene. Ich glaube, dass man als Partnerin im Unterbewusstsein immer weiß, was er da nebenbei tut, auch wenn man keine "Beweise" hat. Ich habe während Zeiten des Konsums auch nur noch genommen aber nichts oder nicht mehr viel gegeben. Das hatte vielschichtige Gründe. Ich hab es immer nur noch während glaubhaften Entzugsphasen geschafft, wieder ein bisschen mehr zu geben im Bett. Aber das war bei mir so, wie deine Frau tickt, das weiß ich nicht.

Und ja, Sperma im Bett finden Pornosternchen toll, Partnerinnen, wenn sie ehrlich sind, eher nicht so. Wobei das "Wäh" hätte jetzt nicht sein müssen. Du solltest ihr sagen, dass dich das verletzt. Vielleicht hat sie da noch nie drüber nachgedacht. Weil nass, klebt, macht Flecken, riecht vielleicht für sie nicht toll (sorry an alle Männer).

Ich meine dass deine Frau deine Sexualität ignoriert, gerade weil es für sie gut im Bett läuft und sie sich ja nicht anstrengen muss oder auch will oder auch kann.
Aber ich finde es gut, dass du das zu ändern versuchst. Einfach so weitermachen ist nicht die Lösung.

Liebe Chiara,

Ihr Verhalten war vor der Schwangerschaft niemals so abwertend mir und meiner Sexualität  gegenüber. Wahrscheinlich war es wirklich nicht die Geburt, aber sicherlich in dem zeitlichen Abschnitt. Nach der Geburt habe ich meine Frau vehement zum Verkehr gedrängt, aber sie wollte nie. Das Einzige was ich herausputzen konnte war, dass sie glaubt, dass Ihr Verkehr wehtut. Dann ist da noch ein Juckreiz Nähe After, wo sie lieber auf das Cortisone von unserer Tochterfirma zurückgreift als zum Wahlarzt zu gehen. Keine Ahnung.

Meine Pornosucht hat hauptsächlich während Dienstreisen begonnen, das war 1 Jahr nach Geburt. Also in dem Dunstkreis. Jedoch hat das in Wellen stattgefunden, immer bei Stress, wo es dann auch ins Devote, Perverse einschlägt. Ich befinde mich gerade auch einer stressigen Berufszeit, aber noch ohne Abstürze in die Onanie oder Pornogrsphie, aber das Kopfkino spinnt gerade bei mir.

Klar, dass bessere Hälfte eh alles weiß, da mache ich auch keine Täuschungsmanöver mehr. Ok, ganz ehrlich war ich auch nicht immer. Trotzdem des Pudels Kern bleibt mir verwehrte. Aber ich bleib dran, die meisten Gründe sind banal! Ich habe eine Ahnung, aber die ist viel zu krank um hier erwähnt zu werden. 

Das Sperma ekelhaft riecht ist eh klar, aber „wäh“ dazu zu sagen ist zu viel. Darum ist es mir nur gegangen. Überhaupt diese Aversion, als ob zu einem hässliches Entchen verkommen wäre. So fühle ich mich,

vielen Dank für Eure Zeit,

Peter

(14.04.2022, 00:19)Mosaikstein schrieb: Moin Unpenetrated,

ich schreibe mal einfach ein paar Gedanken dazu. Es ist interessant, denn das Thema "Sperma stinkt" hatten wir hier zuhause vor kurzem auch. Meine Frau findet das auch nicht schön. Was Chiara dembezüglich schreibt, kann ich voll zustimmen.

Die ganze Sex-Sache klingt nach mehr. Oft hat man ja unterschiedliche Bedürfnisse, was völlig normal ist. Für mich liest es sich so, dass deine Frau keinen Sex im ursprünglichen Sinne wollte und deine "Anbiederungsversuche" eher ertragen hat. Massieren ist ok für sie und fühlt sich gut an.
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Massieren für Männer und Frauen sehr unterschiedlich ist. Meine Frau lässt sich gerne massieren, auch völlig ohne Sex. Mich nervt das und ich tue das, ehrlich gesagt, um Sex zu haben. Da sind dann die zwei unterschiedlichen Bedürfnisse.

Ein Gedanke ist noch: "Sex ist mehr als nur die körperliche Ebene". Es liest sich so, als hättest du unbedingt Sex haben wollen und hättest in gewissem Sinne ein Recht darauf, weil du ja 3 Wochen abstinent warst.
(Bedürfnis des Mannes: "Ich hatte 3 Wochen weder Sex noch Porno, ich brauche Belohnungssex",
Bedürfnis der Frau: "Ach, ich habe gerade keine Lust, weil...")

Vielleicht ist es eher dran, erstmal auf der emotionalen oder seelischen Ebene zueinander zu finden, ganz ohne Sex. Frauen spüren meistens sehr genau, wenn wir eigentlich nur Sex haben wollen.
Und wenn die seelische Ebene stimmt, kommt die körperliche von ganz allein. Und fühlt sich meistens noch viel, viel besser an als "erzwungener Sex".

Ich kann mich aber natürlich auch irren.

Liebe Grüße

Hi Mosaikstein,

Danke für Deine Antwort, ist sicher ein Mosaikstein!

Klar, Sperma stinkt, aber deshalb all das Getue, Hand weit weg, „wäh“ sagen, das verletzt mich und muss von ihr nicht sein. Das mit der Massage kann ich vollinhaltlich nachvollziehen, dass Frauen das mögen und nicht wegen möglichen Sex, so wie bei uns Männern.
Nach 13 Jahren seelischer Ebene will ich halt auch mal stechen, sogar unser kastrierter Hund rammelt mal drauf los, nur leider auf meinem Bein (so schwul). Der bekommt mehr Sex als ich, obwohl sein Sack leer ist!

Aber das Grundproblem bleibt, 13 Jahre umgestochen, deshalb auch der peinliche Bick Unpenetrated,

Liebe Grüße Peter

Bick=Nick
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#47
Hey unpenetrated,

13 Jahre sind eine ganz schön lange Zeit. Natürlich ist es da voll verständlich, dass du Sex haben willst.

Zum Sex zu drängen ist halt schwierig. Das kann dann zu noch mehr Gegenwind und noch weniger Lust auf Sex bei der Partnerin führen.

Es scheinen echt viele Aspekte zu sein:
- Geburt - danach ist Sex definitiv anders und für Frauen ja oft erstmal wieder schwierig
- Porno - habe ich das richtig verstanden, dass sie davon weiß? Das stelle ich mir auch als großes Hindernis ihrerseits vor. Wenn das erstmal offen in einer Beziehung ist (was ja durchaus schon hilfreich sein kann. Es muss ans Licht), dann muss das erstmal bearbeitet werden. Das ist ja schon voll verletzend für die Partnerin. Die Formel "ach ja, ich habe Pornos geschaut, war doof, mache ich nicht mehr, jetzt lass uns Sex haben" funktioniert m. M. n nicht.
- dein Drang, Sex haben zu wollen - so verständlich er auch ist, es funktioniert im echten Leben halt nicht.

Hast du mal das Gespräch gesucht? Ihr gesagt, dass dich das verletzt hat? Ich könnte mir vorstellen, dass sie dann sagt, dass sie das so nicht gemeint hat und dich nicht verletzten wollte.

Ich muss mir echt mal dein Tagebuch von vorne bis hinten durchlesen. Alles was ich schreibe fühlt sich für mich halbgar an, weil ich keine Ahnung habe. Wink

Aus den letzten beiden Einträgen lese ich halt den Drang zum Sex raus. Meine Prämisse war immer, dass ich auch ohne Sex glücklich können sein möchte. Einfach, damit Sex (bzw. der Drang danach) keine Macht über mich hat. Wenn er die hat, dann reagiere ich auf Druck mit Porno und Sex ist nicht mehr das i-Tüpfelchen unserer Beziehung sondern nur ein Mittel zum Zweck.

Vielleicht wäre das eine Idee für dich: Ich kann glücklich sein ohne Sex. Und wenn du ihn dann hast, dann ist er schöner (und wahrscheinlich auch weniger gefärbt von Porno).

Liebe Grüße
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#48
Hoi Mosaikstein, ich finde deine Gedanken/Vorschläge sehr sehr anregend... sehr sehr gut... Den Gedanken "ich möchte Sex nicht brauchen müssen" hatte ich auch schon mal eine Zeit.... da mache ich manchmal Fortschritte, löse mich von dem Wunsch... Aber in Wirklichkeit bin ich trotzdem so sauer auf meine Frau, die keinerlei Zugang/ keinerlei Gespräche darüber zulässt.... Nach dem Lesen deiner Zeilen erinnere ich mich auch wieder mal daran, dass auch in das mal geschrieben hatte - erst die Beziehung ganzheitlich (auch emotional etc.) wiederherstellen, dann könnte sich was tun... Sex nicht zu brauchen, das wäre schon was.... das "dran arbeiten" kann ja eigentlich nur zu zweit gehen.... Naja... das Thema macht mich inzwischen müde...und ich habe oft das Gefühl, erste Reihe Fußfrei zu sitzen und zu warten ob irgendwann vom Mann etwas kommt was "ich anregend finde"... ich kann das für mich schwer akzeptieren, das kann dann dauern, bis es auch dann mal wieder irgendwann zu spät ist...
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#49
Lieber Peter,

wenn sie denkt, dass es ihr weh tut, dann wäre die Frage, woher kommt der Gedanke? Doch Geburtstrauma und sie kommt da einfach nicht mehr raus, weil sie diesen heftigen Schmerz so verinnerlicht hat oder gab es eine Erfahrung vorher?

Sie müsste halt erkennen, wie sehr du unter der ganzen Situation leidest.

Ich könnte es verstehen, wenn sie sich mit deiner Pornosucht arrangiert hat und beschlossen hat, dann eben in sexueller Hinsicht nur noch zu nehmen und nicht mehr zu geben, denn du holst dir ja eh schon „alles“ wo anders, was sie nicht ändern kann, aber dann braucht sie sich auch nicht mehr anzustrengen, im Sinne, du hast es nicht anders verdient. 

Für mich ist mein Mann auch zu einem nicht mehr sexuell attraktiven Mann verkommen, seit ich von der Sucht weiß und auch weiß, was er sich da so reinzieht. 
Außerhalb der Sexualität klappte es eigentlich immer ganz gut zwischen uns. 

Und immer riecht es gar nicht ekelhaft…. es kommt darauf an  Shy
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#50
Hey Alobar,

das ist natürlich schwierig. Vor allem, wenn ein einseitig ist. Wenn deine Partnerin auf Befriedigung wartet (auf ihre Weise) und du sie nicht bekommst.
Entweder beide oder keiner klingt für mich logisch.

Hast du mit ihr mal über die gesamte Thematik geredet?

Das "ich kann ohne Sex glücklich sein" finde ich übrigens auch nicht leicht. Irgendwie geht es ohne auch nicht. Aber mich bringt der Gedankenansatz immer dahin, dass "ich Herr über den Sex bin" und nicht umgekehrt.
Manchmal geht es halt einfach nicht, seien die Kinder krank, das Leben ist allgemein zu stressig (und sie müde) oder einfach die Kinder krank... Und das sind immer die Phasen, wo ich falle. *möööp, ich hätte gerne Sex aber das geht jetzt nicht, ich armer... mööp*

Aber, wie gesagt: ich könnte mir vorstellen, dass es helfen könnte, wenn ihr da ganz offen drüber redet. Nicht im Sinne von "jetzt reden wir und dann will ich Sex haben", sondern "lass uns das mal beleuchten und ans Licht bringen um gemeinsam in eine Richtung zu schauen".

Immerhin reden wir hier von Jahren und nicht von Wochen.

Liebe Grüße
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