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Nicht so viel über die Pornosucht Denken und man schaut gleich weniger?
#1
Ich verfolge zurzeit eine Theorie wenn man nicht so sehr bis überhaupt an an das Thema Porno denkt.
Man auch gleich weniger schaut bis gar nicht. Bei mir meine ich bewegt es sich langsam in die Richtung,.

Also was ich meine ist sich nicht dafür bestrafen das man geschaut hat es aber natürlich auch nicht gut heißen.
Weil ich meine wenn man sich schlecht macht fühlt man sich auch wieder schlechter und man macht es eher.

Sozusagen muss man das sehr locker aber trotzdem ernst nehmen.
Allgemein sollte man Allgemein eher locker sein und positiv Eingestellt und nicht negativ.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=6500]
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#2
Sehe ich ähnlich. Auch ich habe so das Gefühl, wenn man ständig dran denkt "ich darf heute keinen Porno schauen", dann wird es irgendwann passieren. Wie das Experimente "Denken sie nicht an einen blauen Elefanten" ;-)

Geht man den Tag locker an und läßt alles auf sich zukommen , dann sind ruck zuck mal ein paar Tage, wo ich gar keine Lust auf Sex/Pornos hab und das motiviert mich
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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#3
Interessanter Gedanke.

Das mit der lockereren Einstellung sehe ich auch so. Wenn man es zu verbissen sieht und den Porno als das absolut Böse betrachtet, dann ist so ein "Rückfall" mit vielen schlechten Gefühlen verbunden. Und die Gefahr sich dann selbst abzuwerten und dadurch bei den Pornos zu bleiben, ist größer.

Auch der Ausdruck "Rückfall" ist sehr negativ behaftet. Wohin falle ich denn zurück? An den Anfang? War dann wirklich das ganze "kämpfen" umsonst gewesen? In einem Video habe ich gehört, dass man es eher als "Ausrutscher" betrachten soll. Dann wird auch der ganze Weg und die eigene Strategie nicht so in Frage gestellt. Und wir können wieder aufstehen und unseren Weg weitergehen.

Das Thema ist ernst, wie du es auch sagst. Und das sollten wir auch weiterhin ernst nehmen. Weil der Porno uns und unseren Umgang mit unseren Mitmenschen negativ beeinflusst. Wir haben den Vorteil, dass wir den Ernst erkannt haben. Es hat uns schon positiv verändert, dass wir uns mit dem Thema so intensiv befassen. Viele von uns haben noch (mehr oder weniger) diese Ausrutscher. Damit umzugehen ist auch ein entscheidendes Thema. Ich lese viel, dass viele oft verzweifelt sind, weil die Abstinenz von Pornos nicht so einfach ist, wie gewünscht. Mich eingeschlossen. Wichtig finde ich dabei auch, eine gewisse Lockerheit damit zu bekommen und nicht aufzugeben. Die Ausrutscher oder eine schlechte Phase mal auszuhalten. Dadurch, dass wir über die negative Auswirkung des Pornos wissen und uns damit beschäftigen, kommen wir eigentlich automatisch wieder an einem Punkt, wo wir unseren pornofreien Weg weiter gehen möchten. Dann die Motivation wieder beim Schopfe packen und weiter an uns in die positive Richtung arbeiten.
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#4
Hallo Burnham,

ich finde, dass deine Argumentation sehr nachvollziehbar und logisch klingt. Und ich gestehe, das ich ja selbst, das Thema "lockerer" ansehe (ich erlaube mir die Selbstbefriedigung, wenn ich die Lust dazu verspüre) als zu Beginn (siehe mein Tagebuch dazu).

Aber eines möchte ich anmerken: Wenn ich statt dem Begriff "Rückfall" den Begriff "Ausrutscher" verwende, dann beginne ich doch, das ganze zu verharmlosen und die Pornosucht als etwas "naja, ist ja nicht so schlim" ab zu tun. Ich denke aber nicht, dass das deine Absicht war, denn aus deinen Antworten sehe ich, dass du auch konsequent keine Pornos mehr schauen willst - weder jetzt noch irgendwann in der Zukunft.

Ich benutzt immer den Begriff "Rückfall", damit mir klar wird, dass es sich beim Pornokonsum nicht um eine "Kleinigkeit" handelt. Außerdem fällt man schon zurück, wenn man wieder Pornos anschaut: zurück in alte Verhaltensmuster - zurück in eine alte Gedankenwelt. Natürlich hat man sich, jelänger die Abstinez ist, auch weiter entwickelt und man fällt nicht wieder zurück auf Tag 0 - aber es ist wichtig, dass man zurück geht und schaut, was habe ich falsch gemacht, weil ich wieder Pornos angesehen habe.

Ich gebe dir Recht: Wenn wir einen Rückfall haben und erneut der Pornosucht erlegen sind, dann dürfen wir nicht in eine Depression verfallen und uns Minderwertig vorkommen. Aber wir sollten trotzdem die Wichtigkeit und Ernsthaftigkeit unsere Situation bewusst bleiben - nur so werden wir auf lange Sicht konsequent uns von Pornos fernhalten können.
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#5
Hallo Rallinden,

Ich persönlich Versuche auch nicht zu Masturbieren woran ich aber immer scheidere. Der Pronokonsum selbst habe ich recht gut in Griff so dass ich fast immer zumindest 20 Tage schaffe.

Und die Pornos deutlich ekliger finde als früher.

Ich will aber die komplette Abstinenz auch ohne Masturbation, dies gelingt mir sehr schwer.

Ich meinte damit auch sich mit seiner Sucht Aktzeptieren und sich nicht veruteilen wenn man es wiedermal getan hat.
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#6
Aus meiner Erfahrung ist dies ein sehr wichtiger Schritt, um den Reboot zu schaffen. Dies empfehle ich jedem Neuling. Der Sache nicht so viel Raum geben, weshalb ich nur sehr selten ins Forum schaue. Stattdessen arbeite ich lieber an meinen Gewohnheiten und lenke mich ab, halte ich mich beschäftigt. Ich habe auf diese Weise nun 30 Tage und mehr geschafft. 
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#7
Ja Anonym, mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe die Pornosache total gut im Griff. Pornos sind für mich ohne Reiz - stoßen mich regelrecht ab. Zwar haben erotische Bilder (FKK und/oder erotische Nacktbilder) noch eine gewisse Anziehung. Aber nicht mehr dieses "pornomässige" oder so. Sondern eher "Kunst" und "Darstellung" (jaja, ich weiß, alles nur ein Schönreden und Ausreden)

Masturbation habe ich im Laufe des vergangenen Jahres häufiger versucht zu unterlassen. Durch meine Vorgeschichte aber, bin ich da eher dann schneller Rückfällig gewordern. Daher habe ich es dann versucht, die Selbstbefriedigung als Normal und zulässig zu sehen, wenn sie dem üblichen Paarsex entspricht - und das hat dann seit dem auch gut geklappt und ich fühle mich freier und sehe dem Erfolg von den Pornos loszukommen sehr zuversichtlich entgegen
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