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Mann werden!
#11
(29.08.2017, 14:08)Tiki-Taka schrieb: Ich brauche keine weiteren Frage sondern Leitung und Vorbilder!

At least for me bedeutet Männlichkeit und das Mannsein, dass man sich mit sich selber beschäftigt, sich selbst reflektiert und selbstständig handelt und denkt. Reiner Kadavergehorsam und Autoritätsgläubigkeit gehört für mich nicht zur Männlichkeit, so sehe ich beispielsweise Neonazis oder Islamisten zumindest emotional als störrische und wütende Kinder. Aber ich werde das jetzt nicht weiter Ausführen um nicht zu sehr ins politische abzurutschen.
Und ja ich denke auch, dass Männlichkeit einen sehr starken körperlichen Aspekt hat, der sich aber unterschiedlich manifestieren kann. Die einen machen Sport, andere Arbeiten, die nächsten reißen sich wie am Fließband Mädls auf und legen sie flach und ich koche :-P (wobei ich auch etwas Sport mache).
Vielleicht bietet dir das ja etwas Orientierung Tiki-Taka: Selbstständigkeit, Maß, (selbst)kritisches Denken, Körperlichkeit. Und da wir glücklicherweise in einer Zeit leben in der jeder Mann sich seine Männlichkeit selber zusammenbauen kann, kannst du das super so variieren dass du selber mit dir klar kommst. Allerdings ist das eine Arbeit die dir sonst keiner abnehmen kann (das war natürlich in früheren Zeiten als Männer noch Soldaten/Krieger, Bürger oder Bauern sein mussten wsl etwas leichter :-P).
Das selbe gilt natürlich auch für deine zwei Fragen.

Zumindest für mich kann ich die erste recht zweifelsfrei beantworten (Liegt vielleicht auch an meiner relativen Jugend): Ich will in die Wissenschaft! So mit Karriere. Und die zweite Antwort lautet zumindest jetzt noch: Mit meiner jetzigen Freundin :-P

[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=13013]
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#12
(31.08.2017, 16:35)Warl0ck schrieb: ... da wir glücklicherweise in einer Zeit leben in der jeder Mann sich seine Männlichkeit selber zusammenbauen kann, ...

hmmm ,
ich habe mir "meine" Männlichkeit zusammengebaut - das macht "eigentlich" jeder Mann - ich bin mir aber bewust, daß "ich" dieses zusammenbauen aus Vorbildern gemacht habe - aus Rollen die ich bei anderen "Männern" gesehen habe. Und da zweifel ich zur Zeit dran - Welche Vorbilder hatte ich, das ich Süchtig geworden bin?
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=13741]
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#13
Die Pornosucht nimmt einem viel Selbstvertrauen. Man lebt in einer Art Blase in der man sich sicher fühlt. Durch einen Orgasmus erfährt man das non plus ultra an Glücksgefühlen. Man fühlt sich sicher und geborgen wie im Leib einer Mutter. Dazu muss ich sagen ich hatte eine nicht wirklich vorhandene Beziehung zu meiner Mutter. Das Kind in mir ächst nach der Liebe und Geborgenheit die nur eine Mutter geben kann. Und konnte bis jetzt nicht akzeptieren, dass das nicht machbar ist. Durch Selbstbefriedigung und Alkohol versuchte das Kind in mir dieses Loch zu füllen. Was natürlich nur in dem kurzen Moment zu helfen scheint in der Realität aber teuer bezahlt wird. Das Kind hat nicht gelernt Vertrauen in andere geschweige denn in sich selbst zu haben. Und konnte so nicht erwachsen werden...
Ich denke der einzige Weg zu sich selbst zu seiner Identität oder wie du willst zu seiner Männlichkeit. Beginnt damit zu akzeptieren das man das Vergangene nicht ändern kann und aufhört irgendeiner Ilusion hinterher zu trauern die es so nicht geben wird. Die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, aufhört sein vermeintlich verkaktes Leben mit Pornographi zu kompensieren, so eine Konfrontation mit sich selbst aufschiebt und anfängt zu leben! Das Leben ist manchmal halt scheiße und unfair aber damit müssen wir auch auskommen lernen.
Das geht natürlich nicht von heute auf morgen. Aber in kleinen Schritten und viel Gedult sollte es doch machbar sein sich aus seiner Blase zu befreien. Und Vertrauen in sich zu schöpfen. Also probier so viel aus wie geht irgendwann ist man selbst soweit das man ankommen will denke ich.

Hab ein bisschen weiter ausgeholt. Kam grade so in mir hoch.

Genug der Worte jeder hier ist auf dem richtigen Weg und mag er noch so steinig sein.

Schönen Abend
Lg Daniel
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#14
Hallo,
gestern Abend hatte ich einen Interessanten Artikel über selbst-"Befriedigung" gelesen. Dabei ist mir klarer geworden, das, was ich seit Kindheit/Jugend an gemacht hatte ist Fappen.

Sich selbst zu Befriedigen sollte viel mehr sein. Wenn ich schreibe ich hatte nur schlechten Sex erlebt gehabt, und suche jetzt im außen, mit einer Frau, nach gutem Sex suche, dann übersehe ich, daß ich ja erst einmal bei mir anfangen kann mich wirklich zu befriedigen. Es mir wirklich gut zu machen! Nicht vor einem Porno mir schnell einen runter holen, nicht stimulation von außen, mit vielen Bildern, sondern mit meinen Träumen, damit meinen Körper zu berühren und zu spüren.

Heute, nach dem Aufwachen, habe ich dann mich erkundet, meinen Körper, meine Kraft gespürt. Ohne "Höhepunkt", ohne Ziel.
In meinen Gedanken war dabei auch zeitweise eine Frau. Aber eine reale die ich flüchtig kenne und von der ich träumen wollte.

Ich habe das nicht in mein Tagebuch, sondern hier unter Mann sein geschrieben, weil ich glaube auch das gehört zu meiner Entwickelung, mich besser kennen zu lernen und für mich erst einmal meine selbst Befriedigung schön zu machen.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=13741]
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