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Veränderung der Paarsexualität durch Pornos
#1
Ich möchte hier gerne mal ein Thema diskutieren, dem ich in letzter Zeit immer häufiger begegne: Die Veränderung der Paarsexualität mit dem Partner, wenn man Pornos schaut.

In vielen Begrüßungsberichten ließt man, dass sich der Sex verändert hat. Bei manchen ist er sogar zum Erliegen gekommen. Als Ursache wird der Pornokonsum gewertet.

Viele von denen schreiben aber auch, das ihre Partner/in gar nichts von der Pornosucht weiß. Daher kann es meiner Meinung nicht der Grund sein, warum sich der Partner zurückzieht.

Wenn sich die Sexualität, das Empfinden und die Häufigkeit verändern, dann muss es also an UNS liegen - an uns, die sich Pornos suchtmässig anschauen.

Aber WAS verändert sich bei uns?

Ich muss sagen, seit dem ich keine Pornos mehr schaue, betrachte ich meine Partnerin mit total anderen Augen - auch was sexuelle Wünsche und Phantasien angeht. Aber das spielt sich doch alles nur im Kopf ab, oder doch nicht?

Ich würde mich sehr freuen, wenn der einen oder andere hier ein paar Erfahrungen oder Überlegungen mit einbringt, denn diese Sache finde ich sehr elementar, denn es weitet unsere Sucht auch auf den Partner aus und das auch er darunter zu leiden hat, wenn wir den Mist nicht in den Griff bekommen.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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#2
Die vielen Bilder, Praktiken und Fetische in Pornos lösen rauschartige Zustände und Orgasmen aus, beeinflussen das Sexleben und somit die Paarbeziehung. Eine Partnerin wird uninteressanter, Männer begeben sich auf Abwege, es gibt Beziehungsprobleme.

Stell Dir vor, Du hättest niemals Pornos konsumiert und nur mit geschlossenen Augen masturbiert oder Sex mit Frauen gehabt. Wie wäre Dein Leben verlaufen? Was für eine Person wärst Du?
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#3
Ja, was wäre ich dann für ein Mensch? Gute Frage ....

Nur ich wundere mich immer wieder, dass die Männer hier schreiben, dass sich ihre Partnerin von ihnen distanziert hat, als er begann Pornos anzuschauen. Ab dem Moment aber, wo man die Sucht im Griff hatte, fühlten sich die Partnerinen wieder sexuell hingezogen - und das auch sehr oft, ohne dass die Partnerin wusste, dass man Pornosüchtig ist

Daher die Frage: Was verändert sich bei uns, wenn wir aufhören Pornos zu schauen
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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#4
Als Porno-Späteinsteiger erlebte ich, wie sich im Laufe der Zeit die Paarsexualität auch ohne Pornokonsum verändert.
Weniger Sex und Phantasie wurden erst zum Problem als die Beziehung schon ihrem Ende nahe war.
Zuvor waren wir mehrheitlich zufrieden und haben wir uns ausgelebt.

Meine persönlichen sexuellen Wünsche und Ideen haben sich in den Jahren durch den Pornokonsum kaum verändert.
Ich habe mir selten extremen Schweinekram angeschaut und wenn hat mich das nicht sonderlich erregt.
Frauen in den Pornos glichen oft meiner Ex-Frau oder vergangenen Partnerinnen.
Ich stehe seit jeher auf etwas mehr Oberweite und Hintern, das turnt mich im Porno wie in der Realität an.
Meine Freundin entspricht diesbezüglich meinem Beuteschema.
Ich suchte keine extremen Handlungen, mich turnt an was ich selber schon erlebt habe.
Pornos sind und waren immer eine Ersatzhandlung bei mir.

Bei mir kommt nicht das Sexleben wegen Pornos zum erliegen, sondern der Pornokonsum wenn wir guten Sex haben!


lg
phoenix
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#5
Zitat:Ab dem Moment aber, wo man die Sucht im Griff hatte, fühlten sich die Partnerinen wieder sexuell hingezogen

Ohne Pornos muss sich der Mann/ der Trieb einen neuen Kanal suchen. Der Mann schenkt der Frau wieder mehr Aufmerksamkeit.  Sie belohnt das ebenso mit Aufmerksamkeit. Dadurch hat die Partnerin das Gefühl, sie wird begehrt. Somit fühlt sie sich auch sexuell wieder angezogen. 
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