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Aufräumen und Abschliessen
Laufend spät und getrennt ins Bett zu gehen, nimmt in meinen Augen der Beziehung etwas Wertvolles.
Gemeinsam ins Bett zu gehen, sich gute Nacht zu sagen und einander beim Einschlafen noch ein wenig zu spüren, ist Etwas Grossartiges!
Sex spielt in diesen Gedanken eine untergeordnete Rolle.

Warum bleibe ich lange auf, warum muss ich mir dies und das am TV ansehen?
Mache ich das auch in einer frischen Beziehung?
Warum pflege ich Rituale, die der Partnerin, der Beziehung und somit auch mir gut tun nicht?
Wiederhole ich solche Fehler?
etc. ...


Wenn es mir gut geht und ich in der Beziehung zufrieden bin, gehe ich gerne gemeinsam mit der Partnerin in Bett.
Ich entdeckte, dass ich in- und ausserhalb der Beziehung Fehler wiederhole, die ich schon mal gemacht habe.

Wieder gemeinsam ins Bett zu gehen, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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Max. ca.125Tage
2x >100, 1x 85, ungezählte Versuche 30-90Tage … und alle Rückfälle zu viel. 


 
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Ich bin nach 2Wochen Urlaub wieder zurück und erkenne kaum Aktivität.

Es mag falsch sein, Erwartungen zu haben.
Trotzdem habe ich welche, sonst wäre ich nicht hier.

Ich schätze Kommentare von Thomas, schokiprinz etc. wirklich sehr!
Aber ich vermisse einen intensiveren Austausch, gegenseitiges Pushen und Motivieren.
Mittlerweile herrscht nach neuen Berichten tagelang Funkstille.

Wo sind die Mitstreiter geblieben? Die Sucht dürfte sich kaum in Luft aufgelöst haben.
Die überschaubare Zahl der Erfolgsmeldungen ist nicht der Grund für die Flaute.

Bin ich ein Sonderfall, der es nach langer Zeit immer noch nicht geschafft hat?
Oder einer der Wenigen der nicht in der Versenkung verschwunden ist?



Bei mir sind ernsthafte Zweifel aufgekommen, ob ich mein Leben wieder in geordnete Bahnen lenken kann.
ich habe mit der Vergangenheit (Ex) abgeschlossen, aber es fällt schwer, auszublenden wie gut es mir bis vor ein paar Jahren ging.
Die Sorgen betreffend Selbständigkeit/Job/Existenz drücken extrem aufs Gemüt.

Ich versuche die Energie aufzubringen, um da wieder herauszufinden.
Heute wäre ich mit deutlich weniger zufrieden, als vor ein paar Jahren.
Ich möchte nur diese Scheisssorgen endlich wieder loswerden und zufrieden mit meiner Freundin leben.

Heute drücke ich zum wiederholten Mal den Resetknopf.
Sorgen und Sucht werde ich nur gemeinsam los.
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Hi,

Da das Forum für Neue dicht ist, schläft es langsam ein...
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Schade, wenn es mit diesem Forum so endet ...
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Hallo phoenix,

Ich möchte Dich ermutigen.
Du bist nicht allein.

Ich habe wieder eine lange Zeit des Auf und Ab hinter mir.
Heute werde ich den 27. Ausstiegsversuch beginnen.

LG enliberte
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Welcome back enliberte

Danke für den Zuspruch, kann's im Momnet gut brauchen.
Schade ziehst Du Dich immer wieder aus dem Forum zurück.
Der 27. Anlauf ist schon heftig .... ich habe nicht mitgezählt.

Wie Du vielleicht mitbekommen hast, ist unsicher, ob unser Forum noch länger existiert.
Ich will die verbleibende Zeit nutzen und den Kampf nochmals ernsthaft aufnehmen.

Würde mich freuen, wenn Du diesmal an Bord bleibst und regelmässig berichtest.
Es geht einfacher, als wenn Du den Kampf mit Dir alleine austrägst.

LG
phoenix
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Ich gehe den Kampf nochmals ernsthaft an, um nach dem völlig verkorksten Jahr wieder in die Spur zu kommen.

Wie Thomas geschrieben hat, gibt es nach so langer Zeit kaum neue Erkenntnisse.
Es geht darum, den Willen aufzubringen und zu kämpfen.
Die Zukunft zählt, Vergangenes ist Erinnerung.


In der schwersten Zeit erkannte ich, wie wertvoll die Beziehung im Laufe der Zeit geworden ist.
An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön an meine bessere Hälfte.
Ich will mir nicht vorstellen was ohne Sie passiert wäre ...

Ich kämpfe für mich, aber auch für meine Freundin, die immer an meiner Seite steht!
Wichtig ist, dass ich wieder erkenne, was ich habe, nicht was ich verloren habe.

Mit kleinen Erfolgen kommt die Freude zurück, dann geht es wieder bergauf.
Was ich mir neu erarbeiten kann, werde wir sehen.

Ich habe schon länger erkannt, dass Beziehung und Sexualität nur funktionieren, wenn das Leben als Gesamtes stimmig ist.
Sucht und sexuelle Unzufriedenheit, standen immer im Fokus, wenn ich mit mir selber nicht klar gekommen bin.
Fehler in der Partnerschaft zu suchen, ohne eigene Probleme in Angriff zu nehmen ist natürlich nicht zielführend.
Die Sexualität ist bei uns nicht für Probleme verantwortlich, es läuft genau anders rum.

Es sind wirklich keine neuen Erkenntnisse .... Belohnung ist in der Regel das Resultat von Fleiss.
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Hallo phoenix,

Ist ja sehr interessant, was Du über Beziehungen und Sexualität geschrieben hast.
Meinst Du damit, dass durch unseren (zurückliegenden) Pornokonsum die Erwartungen an eine Beziehung unrealistisch werden?

LG enliberte
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Hi enliberte

Ein klares NEIN, meine (sexuellen) Erwartungen in der Beziehung haben sich durch Pornos nicht verändert.
Wenn ich clean bin, finden wir gegenseitig problemlos sexuelle Erfüllung in der Beziehung.
Aber nicht auf Knopfdruck und immer wenn ich will, wie das bei den Pornos der Fall ist.

Im Laufe der Zeit habe auch ich mir aus Neugier Ausgefallenes angesehen.
Daraus haben sich bei mir keine neuen Vorlieben/Fetische entwickelt.

Seit eh und je stehe ich auf Frauen mit gewissen Rundungen und "normalen" Sex.
Entsprechend diesen Vorlieben, habe ich Pornos konsumiert und dabei massiv übertrieben.
Auf abartigen Kram bin ich nie abgefahren, abgesehen davon, dass Pornos per se nicht natürlich sind.


Meine Probleme liegen ausserhalb der Sexualität, im Breich Selbstverantwortung.
Die Sucht ist eine reine Flucht und keine Verwirklichung wilder Phantasien.
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Vom 02.06.2015 bis zur ersten Abschaltung, war das Forum für mich eine wichtige Anlaufstelle.

Bevor ich das Forum fand, wusste ich Nichts von der Pornosucht.
Mein Verhalten war zwar nicht toll, ich war aber der Meinung, das sich das in einer neuen Beziehung von alleine wieder gibt.
Was nach dem Erwachen folgte steht im Tagebuch.

Nach ersten wirklich schwierigen Tagen und Wochen, wurden meine cleanen Phasen immer länger.
Einige haben in meiner Zeit den Ausstieg erfolgreich geschafft.

Bevor die geschäftlichen Sorgen zunahmen, war ich bereits 125Tage clean, das nervt bis heute.
Ohne diese Probleme hätte ich es längst geschafft.
Leider begann ich mit zunehmendem Druck meine Sorgen mit dem Porno-Scheiss zu ertränken.
Das die Freundin von Druck/Sorgen und dem Pornoscheiss mitbetroffen ist, kotzt mich an.

Mittlerweile weiss ich, wohin einen düstere Gedanken treiben könnten, davon will ich wieder weit weg kommen.

Ob mit oder ohne Forum, ich will eine Lösung für meine Probleme und letztendlich die Sucht finden.
Ich finde einen Job (bevorzugte Lösung) oder bekomme meine geschäftliche Situation nochmals in den Griff.


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PS:

Das Forum schläft leider wirklich ein ...

Ich ziehe mich vorläufig zurück und beobachte die Entwicklung noch eine Weile.
Wenn sich Nichts mehr ändert, ist hier für mich nach 4J. und 4Mt. Schluss.


LG
phoenix
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