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Pornosucht des Ehemanns
#1
Hallo,
ich bin 57 Jahre alt und mein Mann 59. Wir sind seit 35 Jahren zusammen. Ich habe durch Zufall vor knapp zwei Jahren bei meinem Mann einen USB Stick gefunden, auf dem etwa > 10.000 Pornobilder waren. Ich war erst mal sehr geschockt, da ich ihn immer gefragt habe, ob er mal Fremd ging in all den Jahren oder Wünsche hat oder Pornos schaut. Er verneinte stets. Er wäre immer treu gewesen und liebe nur mich. Nutten und Pornos fand er immer eklig.

Auch raucht er heimlich, obwohl er vor 30 Jahren aufgehört hat. Er hat das immer verneint, obwohl ich oft Rauch bei ihm gerochen hatte. Er meinte das käme aus der Firma, da raucht wer. Unsere Ehe hat wie so alle Höhen und Tiefen, aber eigentlich sind wir wieder glücklich miteinander und schlafen regelmäßig miteinander (2x pro Woche). Allerdings hatten wir durch ein Mißverständnis vor 23 Jahren eine Auszeit gehabt, in der wir 22 Jahre auch keinen Sex hatten. Davor und danach war es wunderschön zusammen.

Die Dateien waren sorgfältig angelegt und liebevoll gepflegt. Sie sind sortiert nach alles Haarfarben, sämtliche Figurtypen, alle Spielarten, auch Hardcore und viele Teen / Mädchen...

Ich habe ihn damit konfrontiert (es war ja nur ein Zufall, dass ich auf diesen Stick gestoßen war, wollte Bilder draufmachen für meinen Sohn-wäre sehr peinlich gewesen). Er war sehr geschockt und hat sich sehr geschämt und den Stick sofort kaputt gemacht. Ich solle die Bilder nicht ansehen (hab ich aber und habe sie auch auf meinem PC). Das hätte nichts mit mir zu tun, es wäre nur so zur Entspannung gewesen. Jetzt hätte er aber keine mehr.

Ich ließ das mal so stehen. Nun habe ich aber alles angesehen was auf dem Stick war und bin richtig enttäuscht und sauer, gekränkt und verletzt. Ich fragte ihn noch, seit wann er das mache, er wisse es nicht mehr. Und vor einigen Monaten kam ich ins Wohnzimmer, da saß er vor dem PC, die Geilheit in den Augen, Hose runtergelssen und wichste zu irgenwelchen Pornos. Schnell machte er die Bilder weg und zog die Hose hoch. Ich würde mir das nur einbilden...das war aber noch vor unserer Versöhnung (die von ihm aus ging übrigens).

Ich habe mir die Datenmenge angesehen (erheblich viele), soweit ich es nachvollziehen kann, wird sie seit 2005 stets erweitert. Und mich schrekckt die Häufigkeit der Nutzung. Jeden Tag im Büro, mehrmals am Tag und auch daheim am Wochenende. Sogar hier am Tisch, wenn ich mit im Raum bin. Ich bin so sauer. Mit wem bin ich da verheiratet? Kann ich ihm je wieder vertrauen? Ist da noch mehr? Ich will mit ihm reden, doch er will nicht darüber reden. Ich frage ihn, ob er etwas vermisse- er sagt nein. Am liebsten würde ich in verlassen. Nicht wegen der Bilder, sondern wegen der Heimlichleiten und Lügerei.

Warum redet er nicht mit mir? Ich leide sehr, ich liebe ihn. Was kann ich tun? Mein Selbstwertgefühl ist ziemlich angekratzt durch die Bilder (so sehe ich halt nicht aus, und bin auch alt). Wie verhält man sich da? Ich bin echt fertig...daheim kann er nichts aufräumen, aber die Pornobilder schön sortieren. Ich könnte so k...

Das war nun vor knapp zwei Jahren. Das erste Mal wieder miteinander Sex war, naja irgendwie seltsam damals. Auch konnte er seine Erektion nicht halten und war irgendwie völlig verunsichert, als wäre ihm sowas noch nie passiert. Heute weiß ich warum...mittlerweile legte sich das und unser Leben war einfach wunderbar. Dachte ich. Er sagte nach der Entdeckung zu mir, er würde sowas nie mehr machen und mich nie mehr belügen. Er brauche das auch nicht mehr, er hätte ja nun mich wieder. Die Bilder wären nur ein Ersatz für seine fehlende Sexualität mit mir gewesen.

Ich bin ein misstrauischer Mensch (zumindest jetzt mehr denn je). Ich glaubte ihm das alles nicht und schnüffelte in seinem Laptop. Der war clean, bis auf ein paar merkwürdige Verläufe. Ich installierte bei uns eine Kamera. Und letztes Jahr musste ich feststellen, dass er diese Seiten immer noch aufruft. Er befiedigte sich nicht dazu, zumindest nicht in er Zeit hier bei uns in der Wohnung. Aber er machte sofort die Seiten auf, wenn ich nur das Zimmer verlies. Vorher gab er mir sogar noch einen Kuss und sagte mir, wie sehr er mich liebe usw. Wie abgebrüht muss man da sein.

Als ich ihn damit konfrontierte, log er. Er hätte nicht, die Seiten auf dem PC seien nicht von ihm usw. Die Bilder meiner Kamera waren von schlechter Qualität und er redete sich zunächst heraus. Erst als ich ihm androhte, die Bilder bearbeiten zu lassen, gab er es zu. Er sagte, er hätte das extra gemacht, die Bilder bei uns daheim angesehen, weil er erwischt werden wollte. Ich hatte ihm immer wieder gesagt, er solle mich nicht belügen, ich fände es heraus. Nun habe ich es, er wurde erwischt und nun erst könne er damit aufhören. ???? Ich verstehe nur Bahnhof.

Nun glaube ich ihm seither eh nichts mehr. Mein Vertrauen und mein Selbstwert ist am Boden. Sein Rechner noch cleaner (ich weiß das man da nicht schnüffeln soll). Immer wieder finde ich ungereimtheiten, aber nichts konkretes, worauf ich ihn festlegen kann.

Meine Frage an euch: Was kann ich nur tun, um ihm wieder zu vertrauen? Ich wollte sogar, dass er einen Lügendetektotest macht. Lehnt er ab. Ich bin paranoid, weiß ich. Brauche Gewissheit. Was also tun? Ist er wirklich davon weg?
Vielen Dank und liebe Grüße Patricia



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#2
Hallo cruserine57,

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Ich war erst mal sehr geschockt, da ich ihn immer gefragt habe, ob er mal Fremd ging in all den Jahren oder Wünsche hat oder Pornos schaut. Er verneinte stets. Er wäre immer treu gewesen und liebe nur mich. Nutten und Pornos fand er immer eklig.

Wer gibt schon zu, dass er zu Nutten geht und Pornos schaut? Ich kenne nur wenige, die das wirklich tun. Und in meinen Augen ist es auch nichts, womit man protzen kann. Ich kämpfe seit letztes Jahr etwas "konsequenter" dagegen an und falle noch regelmäßig auf die Schnauze. Wenn mich jemand fragt, gebe ich auch nicht zu, dass ich Pornos geschaut habe und es noch geil fand.

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Auch raucht er heimlich, obwohl er vor 30 Jahren aufgehört hat. Er hat das immer verneint, obwohl ich oft Rauch bei ihm gerochen hatte.

Warum macht er das? Hat er Angst vor dir? Darf er deinetwegen nicht rauchen? Sieht er dich noch als eine Art Mutter, der man etwas verheimlichen muss? Ich wollte früher auch lange nicht vor meiner Mutter rauchen. Sie hatte immer so entgeistert geschaut und wollte mir die Zigarette wieder weg nehmen. Bis ich das von mir abgeschüttelt hatte und es dann aus einer Selbstverständlichkeit vor ihr gemacht hatte. Es hat mich befreit. Ich entscheide, was ich mache und möchte es nicht heimlich machen. Außer Pornos schauen. Davon möchte ich eh weg und das Rauchen habe ich zum Glück selbst aufgegeben.

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Schnell machte er die Bilder weg und zog die Hose hoch. Ich würde mir das nur einbilden...

Man tut ALLES, um nicht erwischt zu werden und seine Scham aus der Welt zu bekommen. Erst wenn die Beweise so erdrückend sind, dass nichts mehr zu rechtfertigen ist, "gibt" man es zu. Und versucht dann die Taktik der Verharmlosung und der Schuldzuweisung an den anderen.
Er hat ein Megaproblem. Es gehört viel dazu, die volle Verantwortung für sein Tun zu übernehmen und es auch so zu kommunizieren. Aber da scheint er ziemlich weit entfernt zu sein.

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Er sagte nach der Entdeckung zu mir, er würde sowas nie mehr machen und mich nie mehr belügen. Er brauche das auch nicht mehr, er hätte ja nun mich wieder. Die Bilder wären nur ein Ersatz für seine fehlende Sexualität mit mir gewesen.

Das kann auch gut sein, dass er es zu diesem Zeitpunkt auch so gemeint hatte. Ich kenne auch Tage, wo ich das Gefühl hatte, der Porno erwicht mich nicht mehr und ich schaffe es dem zu widerstehen. Und abends hatte ich doch wieder einen Rückfall. Und das, obwohl ich mir der Tragweite der selbstzerstörerischen Art des Pornos bewusst bin und ich davon weg möchte. Mit ein paar guten Worten ist es nicht getan.

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Als ich ihn damit konfrontierte, log er. Er hätte nicht, die Seiten auf dem PC seien nicht von ihm usw. Die Bilder meiner Kamera waren von schlechter Qualität und er redete sich zunächst heraus. Erst als ich ihm androhte, die Bilder bearbeiten zu lassen, gab er es zu. Er sagte, er hätte das extra gemacht, die Bilder bei uns daheim angesehen, weil er erwischt werden wollte. Ich hatte ihm immer wieder gesagt, er solle mich nicht belügen, ich fände es heraus. Nun habe ich es, er wurde erwischt und nun erst könne er damit aufhören. ???? Ich verstehe nur Bahnhof.

Er hofft, dass es der nötige Schock war, damit er damit aufhören kann. Ich kenne es auch. Versuchte auch gewisse Erlebnisse zu nutzen, um das als Start für ein neues Leben zu nehmen. Es wäre super, wenn es so einfach wäre. Bei mir ist es leider ein langer Prozess, um das in meinem Kopf zu bereinigen, was ich jahrelang beschmutzt hatte.

(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Was kann ich nur tun, um ihm wieder zu vertrauen? Ich wollte sogar, dass er einen Lügendetektotest macht. Lehnt er ab. Ich bin paranoid, weiß ich. Brauche Gewissheit. Was also tun? Ist er wirklich davon weg?

Wenn du so weitermachst, macht es dich und deine Selbstachtung kaputt. Ich war auch mal in einer Beziehung, wo ich ihr nicht vertraut hatte. Hatte dann einige Schritte unternommen, um die Gewissheit zu haben, dass mein Bauchgefühl recht hatte. Im Nachhinein hatte es mich selbst kaputt gemacht. Es war ein Schmerz, den ich kaum ertragen konnte. Dadurch bin ich auch sehr gewachsen, ist aber ein anderes Thema. Meine Einstellung hat sich seitdem geändert. Ich möchte niemanden mehr hinterherschnüffeln. Energie, die ich in etwas schöneres investieren kann. Ich möchte jeden Menschen so lassen wie sie sind. Es ist nicht meine Aufgabe andere zu erziehen. Das einzige was zählt ist, ob dadurch meine eigene Freiheit nicht eingeschränkt ist, dann wehre ich mich und ob ich selbst mit dem Menschen weiter wachsen kann.
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#3
(10.04.2018, 09:45)Burnham schrieb: Hallo cruserine57,


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Ich war erst mal sehr geschockt, da ich ihn immer gefragt habe, ob er mal Fremd ging in all den Jahren oder Wünsche hat oder Pornos schaut. Er verneinte stets. Er wäre immer treu gewesen und liebe nur mich. Nutten und Pornos fand er immer eklig.

Wer gibt schon zu, dass er zu Nutten geht und Pornos schaut? Ich kenne nur wenige, die das wirklich tun. Und in meinen Augen ist es auch nichts, womit man protzen kann. Ich kämpfe seit letztes Jahr etwas "konsequenter" dagegen an und falle noch regelmäßig auf die Schnauze. Wenn mich jemand fragt, gebe ich auch nicht zu, dass ich Pornos geschaut habe und es noch geil fand.


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Auch raucht er heimlich, obwohl er vor 30 Jahren aufgehört hat. Er hat das immer verneint, obwohl ich oft Rauch bei ihm gerochen hatte.

Warum macht er das? Hat er Angst vor dir? Darf er deinetwegen nicht rauchen? Sieht er dich noch als eine Art Mutter, der man etwas verheimlichen muss? Ich wollte früher auch lange nicht vor meiner Mutter rauchen. Sie hatte immer so entgeistert geschaut und wollte mir die Zigarette wieder weg nehmen. Bis ich das von mir abgeschüttelt hatte und es dann aus einer Selbstverständlichkeit vor ihr gemacht hatte. Es hat mich befreit. Ich entscheide, was ich mache und möchte es nicht heimlich machen. Außer Pornos schauen. Davon möchte ich eh weg und das Rauchen habe ich zum Glück selbst aufgegeben.


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Schnell machte er die Bilder weg und zog die Hose hoch. Ich würde mir das nur einbilden...

Man tut ALLES, um nicht erwischt zu werden und seine Scham aus der Welt zu bekommen. Erst wenn die Beweise so erdrückend sind, dass nichts mehr zu rechtfertigen ist, "gibt" man es zu. Und versucht dann die Taktik der Verharmlosung und der Schuldzuweisung an den anderen.
Er hat ein Megaproblem. Es gehört viel dazu, die volle Verantwortung für sein Tun zu übernehmen und es auch so zu kommunizieren. Aber da scheint er ziemlich weit entfernt zu sein.


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Er sagte nach der Entdeckung zu mir, er würde sowas nie mehr machen und mich nie mehr belügen. Er brauche das auch nicht mehr, er hätte ja nun mich wieder. Die Bilder wären nur ein Ersatz für seine fehlende Sexualität mit mir gewesen.

Das kann auch gut sein, dass er es zu diesem Zeitpunkt auch so gemeint hatte. Ich kenne auch Tage, wo ich das Gefühl hatte, der Porno erwicht mich nicht mehr und ich schaffe es dem zu widerstehen. Und abends hatte ich doch wieder einen Rückfall. Und das, obwohl ich mir der Tragweite der selbstzerstörerischen Art des Pornos bewusst bin und ich davon weg möchte. Mit ein paar guten Worten ist es nicht getan.


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Als ich ihn damit konfrontierte, log er. Er hätte nicht, die Seiten auf dem PC seien nicht von ihm usw. Die Bilder meiner Kamera waren von schlechter Qualität und er redete sich zunächst heraus. Erst als ich ihm androhte, die Bilder bearbeiten zu lassen, gab er es zu. Er sagte, er hätte das extra gemacht, die Bilder bei uns daheim angesehen, weil er erwischt werden wollte. Ich hatte ihm immer wieder gesagt, er solle mich nicht belügen, ich fände es heraus. Nun habe ich es, er wurde erwischt und nun erst könne er damit aufhören. ???? Ich verstehe nur Bahnhof.

Er hofft, dass es der nötige Schock war, damit er damit aufhören kann. Ich kenne es auch. Versuchte auch gewisse Erlebnisse zu nutzen, um das als Start für ein neues Leben zu nehmen. Es wäre super, wenn es so einfach wäre. Bei mir ist es leider ein langer Prozess, um das in meinem Kopf zu bereinigen, was ich jahrelang beschmutzt hatte.


(10.04.2018, 07:56)cruserine57 schrieb: Was kann ich nur tun, um ihm wieder zu vertrauen? Ich wollte sogar, dass er einen Lügendetektotest macht. Lehnt er ab. Ich bin paranoid, weiß ich. Brauche Gewissheit. Was also tun? Ist er wirklich davon weg?

Wenn du so weitermachst, macht es dich und deine Selbstachtung kaputt. Ich war auch mal in einer Beziehung, wo ich ihr nicht vertraut hatte. Hatte dann einige Schritte unternommen, um die Gewissheit zu haben, dass mein Bauchgefühl recht hatte. Im Nachhinein hatte es mich selbst kaputt gemacht. Es war ein Schmerz, den ich kaum ertragen konnte. Dadurch bin ich auch sehr gewachsen, ist aber ein anderes Thema. Meine Einstellung hat sich seitdem geändert. Ich möchte niemanden mehr hinterherschnüffeln. Energie, die ich in etwas schöneres investieren kann. Ich möchte jeden Menschen so lassen wie sie sind. Es ist nicht meine Aufgabe andere zu erziehen. Das einzige was zählt ist, ob dadurch meine eigene Freiheit nicht eingeschränkt ist, dann wehre ich mich und ob ich selbst mit dem Menschen weiter wachsen kann.


Vielen Dank Burnham. Aber was soll ich tun? Wie soll ich mich verhalten? Was tut man als <ehefrau in einer solchen Situation, was erwartet ein Partner mit einer Pornosucht von einem? Soll man sich trennen? Bekommt er das alleine hin? Reden will er mit mir nicht mehr über das Thema. Es wäre für ihn alles vorbei, er hätte es hinter sich gelassen. Nur mich lieben und will auch nur mich, sonst niemand. ???

Ich wollte, dass er mit mir diese Bilder anschaut oder eben andere und mir sagt, was so toll ist daran, dass man seine Ehe aufs Spiel setzt. Nur wegen Internet Nutten. Was bekommt er da, was er nicht auch von mir bekommen kann. Mit mir will er Blümchensex und ist angeblich damit zufrieden, aber schaut sich Hardcorezeug an, was er im Leben nicht mit mir machen würde (ich schon). Wie  passt sowas zusammen? Da muss man doch mit seiner Sexualität ein Riesenproblem haben. Diese Doppelmoral, sowas von verlogen finde ich. Man kann doch mit seinem Partner über alles reden. Vor allem doch auch über Sex. Man kann ihn ja auch haben, dann kann man auch drüber reden. Meine Meinung. Oder warum glotzt ein Mann stundenlang lieber Porno, anstatt realen Sex zu haben? Ist das nicht langweilig mit der Zeit? Mein Mann beschäftigte sich stundenlang mit den Bildern. Hielt seine Erektion stundenlang immer wieder aufrecht und verschob seinen Höhepunkt. Beim Sex mit mir geht es nicht stundenlang (hätte nichts dagegen...). Ich verstehe das alles nicht und weiß nicht, was ich machen soll. Schlimmer als die Pornos sind seine Lügen. Andere Männer geben das doch auch zu. Im Gegenteil, schauen mit ihrer Partnerin zusammen.

Ich habe ihm alles angeboten. Pornokino, Swingerclub, Dreier oder egal was noch. Will er alles nicht. Ist mit unserem Sex zufrieden. Das kann doch alles nur Lüge sein. Ist zufrieden, schleicht aber zwei Stunden später wieder an den PC um zu glotzen. Und unterwegs glotzt er übrigens auch die Frauen an, dass es nicht mehr schön ist. Nach vielen Szenen von mir macht er das nun nicht mehr (naha, schon aber nicht mehr soi auffällig).
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#4
Zitat:Ich habe ihm alles angeboten. Pornokino, Swingerclub, Dreier oder egal was noch. Will er alles nicht. Ist mit unserem Sex zufrieden. Das kann doch alles nur Lüge sein. Ist zufrieden, schleicht aber zwei Stunden später wieder an den PC um zu glotzen. Und unterwegs glotzt er übrigens auch die Frauen an, dass es nicht mehr schön ist. Nach vielen Szenen von mir macht er das nun nicht mehr (naha, schon aber nicht mehr soi auffällig).

Hmmm... Du solltest wissen wie lange Du dir das weiter antun willst...
Für mich hört sich das nach einer Bequemlichkeitsbeziehung an (seinerseits).

Ich würde mich trennen (wenigstens eine Weile), wenn er dann die Kurve bekommt - gut, wenn nicht...
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#5
Hallo Cruserine57,

zunächst einmal mein Mitgefühl für deine Sch...situation.

Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dein Mann wirklich eingesehen hat, dass er an Pornosucht leidet und was die daraus resultierenden Probleme sind. Hast du ohm mal diese Website gezeigt oder andere You Tube Videos, die das Thema ganz plakativ beschreiben?

Aber wahrscheinlich ist bei ihm sowieso Alles anders. Der Pornokonsum war ja nur Ersatz für fehlenden Sex. Das habe ich bis vor kurzem auch gedacht. Jetzt weiß ich, dass Pornos den Sex kaputt machen. Sie erzeugen Druck und Erwartungen, die unrealistisch sind. Man muss sich bewusst machen, dass der, in der Mehrzahl der vor allem professionell gemachten Pornos gezeigte Sex, nichts mit Realität zu tun hat. Es sind kommerzielle Filme, das muss man sich klar machen. Das wäre so wie wenn man glaubt, dass James Bond ein realistisches Abbild der britischen Geheimdiensttätigkeit wäre.

Wer so akribisch, wie dein Mann eine Sammlung aufbaut ist hochgradig süchtig.

Ich als pornosüchtiger Mann ( der jetzt den Absprung schaffen will und wird!) kann über seine Argumentation „Ich wollte von dir entdeckt werden“ nur lachen. Das möchte keiner und ist die schlechteste Ausrede, die ich kenne.

Was kannst du tun? Verlange von ihm, dass er seine Sucht zugibt und sich damit auseinandersetzt. Sag ihm , dass du ihn begleiten wirst, wenn er es ernst meint.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17732]
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#6
(11.04.2018, 07:19)Schokiprinz schrieb: Hallo Cruserine57,

zunächst einmal mein Mitgefühl für deine Sch...situation.

Aus deinem Beitrag geht nicht hervor, ob dein Mann wirklich eingesehen hat, dass er an Pornosucht leidet und was die daraus resultierenden Probleme sind. Hast du ohm mal diese Website gezeigt oder andere You Tube Videos, die das Thema ganz plakativ beschreiben?

Aber wahrscheinlich ist bei ihm sowieso Alles anders. Der Pornokonsum war ja nur Ersatz für fehlenden Sex. Das habe ich bis vor kurzem auch gedacht. Jetzt weiß ich, dass Pornos den Sex kaputt machen. Sie erzeugen Druck und Erwartungen, die unrealistisch sind. Man muss sich bewusst machen, dass der, in der Mehrzahl der vor allem professionell gemachten Pornos gezeigte Sex, nichts mit Realität zu tun hat. Es sind kommerzielle Filme, das muss man sich klar machen. Das wäre so wie wenn man glaubt, dass James Bond ein realistisches Abbild der britischen Geheimdiensttätigkeit wäre.

Wer so akribisch, wie dein Mann eine Sammlung aufbaut ist hochgradig süchtig.

Ich als pornosüchtiger Mann ( der jetzt den Absprung schaffen will und wird!) kann über seine Argumentation „Ich wollte von dir entdeckt werden“ nur lachen. Das möchte keiner und ist die schlechteste Ausrede, die ich kenne.

Was kannst du tun? Verlange von ihm, dass er seine Sucht zugibt und sich damit auseinandersetzt.  Sag ihm , dass du ihn begleiten wirst, wenn er es ernst meint.

Vielen lieben Dank Schokiprinz. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und bin so am Ende. Gestern hatten wir wieder deswegen einen Riesenstreit. Mittlerweile läuft er einfach weg und lässt mich allein, vorher schreit er herum. Er könne nicht mehr, er kann es nicht mehr hören usw. Es muss mit dem Thema endlich Schluss sein. Es wäre für ihn vorbei mit den Pornos, er liebe nur mich usw.

Ich habe alles versucht. Ich habe Bücher gekauft, Youtube gezeigt, ihn zu einer Psychologin geschickt (durfte da nicht mir, aber er ging hin. Sagte er. Er wäre nicht Pornosüchtig hat sie gesagt. Es sei Teil seiner Persönlichkeit. Wir sollen bei ihr Paartherapie machen. Geht aber nicht, da zu teuer).

Und was ich tun kann? Im Grunde gar nichts, weil er nicht reden will. Er meint, er hätte alles dazu gesagt und will sich nicht ständig wiederholen. Er hätte anderes zu tun. Das mit dem Entdeckt werden, habe ich ihm auch nicht geglaubt. Er sagte, es wäre Sucht oder Gewohnheit gewesen. Ich soll es nennen wie ich will. Es sei vorbei. Er würde nicht mehr schauen und nicht mehr onanieren. Nur noch mit mir Sex haben, dass sei alles was er wolle.

Ich glaube ihm nicht. Es waren ja nicht nur Pornos. Er hat auch Bilder aus Wäschekatalogen gesammelt, Tennisspielerinnen, Eiskunstlauf, Beachyolleyballspielerinnen. Bilder von Schauspielerinnen, Sängerinnen. Ich kann kein Radio mehr hören, keine TV ansehen, keine Zeitung, ohne dass eine dieser Frauen aus seinen Sammlungen mi begegnet. Es ist so, als hätte er eine Affäre gehabt und mir diese Frau ständig über den Weg läuft. Ich weiß, es klingt verrückt. Aber ich leide sehr. Sicher braucht nicht nur mein Mann Hilfe. Mich macht das alles fertig. Vor allem weiß ich nicht, wie man mit  sowas umgeht, was es wirklich bedeutet und ob eine Partnerschaft mit einem solchen Menschen überhaupt wieder möglich ist. Mit einem Solchen Menschenmeine ich, ein Pornosüchtiger. Von einem Alkoholiker würde ich mich ja auch trennen. Nur da riecht man den Alkohol. In seinen Kopf kann ich ja nicht rein schauen.

Er hatte auch die Angewohnheit, wenn wir unterwegs waren, dass er Frauen extrem angestarrt hat. Sehr auffällig, so dass es andere gemerkt haben, auch unser Sohn. Mir war das so peinlich. Als ich ihn mehrfach angesprochen habe, zunächt vehementes Leugnen. Da ich nicht nachließ zu fragen und ihm androhte die angestarrten Frauen anzuprechen für ihn, gab er es zu. Er hätte das in Vergangenheit gemacht, und die Frauen eingeteilt in "gefällt ihm- oder nicht", er hätte das gemacht, weil er mich und unsere Sexualität nicht hatte, hätte aber nie Kopfkino dabei gehabt. Ich glaube ihm kein Wort. Vor allem kommt das bei mir so rüber, als sei ich noch selbst schuld daran, dass alles so sei. Ich habe mich vor Jahren ihm sexuell verwehrt, daeum sei alles so gekommen mit dem Starren und den Pornos. Auch Bilder vom Urlaub unseres erwachsenen Sohnes mit Freundinnen hat er ständig angesehen. Nicht die Freundin unseres Sohnes, aber deren Freundin. Auch ein Teenie.

Nun soll ich alles vergessen, mir die Bilder nicht mehr ansehen die er gesammelt hat (den Stick mit der Sammlung hat er vor meinen Augen zerstört, ich hatte die Bilder vorher auf die Cloud gezogen) und im Hier und Jetzt mit ihm leben. Es sei schön mit uns und die Pornos wären vorbei.

Ich baue nun Druck auf, indem ich dieses Thema jeden Tag zur Sprache bringe. Ist gefährlich, vielleicht flüchtet er sich gerade dadurch wieder zu den Pornos. Als wir vor zwei Jahren wieder das erste Mal miteinander schliefen, konnte er nicht. Er meinte er hätte Folsäuremangel damals gehabt und das sei der Grund gewesen. Als ich ihnaber mit dem Mund und er Hand stimulierte, klappte es hervorragend.  Wäre es dieser Mangel gewesen, wäre auch das nicht gegangen. Mittlerweile klappt es, er kommt auch nicht mehr so schnell.  Aber seine Errektion ist nicht mehr durchgehend. Kann am Alter liegen, aber ich vermute anderes. Er  verneint dies. Ich vermute, er hat die Teenies im Kopf und realisiert, dass er mit einer alten Frau im Bett liegt, die eben nicht mehr so aussieht.

Am schlimmsten ist, dieses Leungen von ihm und die Unehrlichkeit. Alles andere könnte ich ertragen. Auch die Art, wie wir Sex haben. Es ist schön und innig. Aber eben gar nicht Porno. Will heißen, er steht auf Blümchensex. Verstehe ich nicht, da er sich viele Hardcore reingezogen hat, was er aber nie umsetzen wollte. Ich bin sexuell aufgeschlossen und hätte kein Problem damit. Nur er will es nicht. Ich glaube ihm auch nicht, dass er 22 Jahre keine Affäre hatte oder im Puff war. Er wär mir immer treu gewesen. Kann ich nicht glauben, da er  immer viel Sex brauchte.

Als ich neulich wieder in seinem Firmenlaptop geschnüffelt habe (macht man nicht, ich weiß und einen andern PC hat er nicht), entdeckte ich wieder Suchbegriffe im Verlauf. Ich fragte ihn, er hätte nichts gesucht und diese Seiten kenne er nicht. Was soll ich also tun? Er gibt nur das zu, wenn er gar nicht mehr aus der Situation kann. Aber ich kann es ihm nicht beweißen. Ich wollte ein Spionageprogramm auf seinen Rechner mache, ging nicht, da es ein Frimen PC ist. Ich habe ihn sogar gebeten, einen Lügendetektortest zu machen. Das lehnt er ab. Ich will endlich Gewissheit. Und dass er es zugibt. Erst dann kann er etwas dagegen tun.

Aber momentan hat er kein Problem sagt er. Das einzige Problem sei ich. Und wenn ich nicht wieder normal werde und aufhöre zu fragen, dann ginge es mit uns nicht mehr. Also muss ich gehen oder so weiter machen. Ich liebe ihn ja. Aber nicht zu diesem Preis, ich gehe kaputt dabei. Die letzten zwei Jahre waren die Hölle.  Es gibt Tage, da liebe ich ihn über alles und bin glücklich. Dann wieder hasse ich ihn...auch wenn ich anrege mal nachzudenken, ob er vielleicht andere Probleme hat. Aus der Kindheit oder so, dann lacht er. Das sei ja wohl lächerlich. Das sei ja alles vorbei und Probleme habe er nicht. Vermutlich gibt er es nie zu. Er wird es unter Kontrolle haben, eine zeitlang. Und bei den nächsten Problemen wird er wieder auf Pornos zurück greifen. Ebenso auf Zigaretten. Es aber nicht zugeben.

Dir wünsche ich viel Erfolg bei deinem Kampf gegen die Sucht !!!! Ich verteufle das Internet für diesen ganzen pornomist. Im Grunde macht es unsere Gesellschaft und unsere Kinder kaputt. Und wird uns verkauft als "Freiheit" unserer Sexualität! Schlimm. Die schönste Sache der Welt geht kaputt. Und es gibt kaum noch Liebe.
Viele Grüße Patricia
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#7
Puh....da kann ich nur schlucken, sprichst Du von uns? Soviel Parallelen, unglaublich, auch wie simple augenscheinlich die Bandbreite der Ausrede und Lüge ist.

Liebste Cruserine, ich kann Dir nur versichern, dass Du richtig fühlst und niemand Dir versagen kann, Deine Vergangenheit verstehen zu wollen, ja zu müssen. Und dazu wäre er Part 2, er müsste Offenheit zeige, sich dem stellen. Davon ist er aber noch weiter entfernt als mein Mann, dieser räumt ja zumindest eine Pornosucht ein. Verschliesst sich aber weiterhin und will nicht "MEHR" darüber reden. Ich sehe, dass es Dir ebenso ergeht, keine Antwort auf brennende Fragen....Wie Was Wo Wielange Warum Die, warum Das usw usw....Männern mag das unnnötig erscheinen, mir nicht, und wie ich sehe, Dir auch nicht. Man will verstehen auf was man sich da eingelassen hat, was man hätte verhindern, bemerken, erkennen, erfragen müssen um nicht mit einem Knall ins Nichts zu fallen. WER fängt uns auf? Wir müssen es selbst tun, und das ist so scheiss schwer....ich bin an seiner seine älter geworden und kämpfe gegen Verbitterung, das bin ich nicht, will ich nicht sein,..... Ende Peng! Wir sollten uns von diesen Dreckspornos nicht unser Leben versauen lassen, und damit meine ich uns Alle!

Ich drück Dich!!!!
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#8
Hallo Cruserine,

dein Mann flüchtet sich in typisches Verhalten eines Süchtigen, der seine Sucht nicht einsieht. Er will es herunterspielen, gibt nur zu, was du entdeckt hast und schiebt dir die Schuld zu.

Ich musste echt lachen, als ich gelesen habe, dass er wegen Folsäuremangel keine Erektion bekommen hat. Ich tippe mal, das hat er im Internet gegoogelt. Fakt ist, dass kein Arzt eine ED nur mit einem Folsäuremangel begründen könnte.

Über Jahre Bilder von Frauen zu sammeln und dann zu sagen, dass auf einmal dies alles keine Rolle mehr spielt. Bravo! War wohl eine Spontanheilung.

Ach ja und die Psychologin sagt ihm , das sein Verhalten Teil seiner Persönlichkeit ist. Hat er ihr von seiner Sammlung berichtet? Das ist doch alles Kinderkram. Keine Psychologin kann helfen, wenn der Patient unehrlich ist.

Dreh doch mal den Spiess um. Frag ihn mal, warum er denn die Bilder nun nicht mehr anschaut, wenn sie doch als Teil seiner Persönlichkeit bescheinigt sind.

Ich werde echt wütend, wenn ich lese, wie dein Mann und auch der Mann von der Ungläubigen mit dir bzw. seiner Frau umgeht.

Lasst euch nicht mundtot machen. Als Ehefrau oder Partnerin habt ihr ein Recht auf Antworten und. wenn ihr sie nicht bekommt, dann solltet ihr Konsequenzen ziehen.

Ich wünsche euch viel Kraft für diesen Kampf.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=17732]
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#9
Zitat:Ich werde echt wütend, wenn ich lese, wie dein Mann und auch der Mann von der Ungläubigen mit dir bzw. seiner Frau umgeht.

Lasst euch nicht mundtot machen. Als Ehefrau oder Partnerin habt ihr ein Recht auf Antworten und. wenn ihr sie nicht bekommt, dann solltet ihr Konsequenzen ziehen.

Ich wünsche euch viel Kraft für diesen Kampf.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Ich habe genau das Gestern zu meinem Mann gesagt, dass er mir sagen MUSS wie und was er denkt, fühlt....ich hätte ein Recht darauf.
Er sagt aber, genauso wie Cruserines Mann, irgendwas um nicht antworten zu müssen. "Es wäre ihm nicht möglich, zu schwer, weil ich so sei...."

Reboot, davon merke nichts......
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#10
(12.04.2018, 07:03)Schokiprinz schrieb: Hallo Cruserine,

dein Mann flüchtet sich in typisches Verhalten eines Süchtigen, der seine Sucht nicht einsieht. Er will es herunterspielen, gibt nur zu, was du entdeckt hast und schiebt dir die Schuld zu.

Ich musste echt lachen, als ich gelesen habe, dass er wegen Folsäuremangel keine Erektion bekommen hat. Ich tippe mal, das hat er im Internet gegoogelt. Fakt ist, dass kein Arzt eine ED nur mit einem Folsäuremangel begründen könnte.

Über Jahre Bilder von Frauen zu sammeln und dann zu sagen, dass auf einmal dies alles keine Rolle mehr spielt. Bravo! War wohl eine Spontanheilung.

Ach ja und die Psychologin sagt ihm , das sein Verhalten Teil seiner Persönlichkeit ist. Hat er ihr von seiner Sammlung berichtet? Das ist doch alles Kinderkram. Keine Psychologin kann helfen, wenn der Patient unehrlich ist.

Dreh doch mal den Spiess um. Frag ihn mal, warum er denn die Bilder nun nicht mehr anschaut, wenn sie doch als Teil seiner Persönlichkeit bescheinigt sind.

Ich werde echt wütend, wenn ich lese, wie dein Mann und auch der Mann von der Ungläubigen mit dir bzw. seiner Frau umgeht.

Lasst euch nicht mundtot machen. Als Ehefrau oder Partnerin habt ihr ein Recht auf Antworten und. wenn ihr sie nicht bekommt, dann solltet ihr Konsequenzen ziehen.

Ich wünsche euch viel Kraft für diesen Kampf.

Vielen Dank für deinen Beitrag! Den habe ich gleich meinem Mann weiter geschickt. Er wird es vermutlich nicht lesen, wie alles andere auch nicht was ich ihm schicke. Seine Aussage: Das sind Fremde, die kennen mich nicht und können mich nicht beurteilen. Und meint auch, alle seien irgendwelche "Affen", die nichts im Kopf hätten, nicht so wie er.

Das mit der Spontnheilung glaube ich ihm auch nicht. Vermutlich macht er es eben nur noch ihm Büro, hier zuhause ist er nicht mehr online. Und wenn, setzt er sich neben mich, so dass ich sehe, was er da macht. Finde ich aber gut.

Er beteuert mir täglich viele Male (fast zuviele), wie sehr er mich liebt und begehrt und wie sehr es es mit mir genießt. Unser Sexleben ist schon besser, wäre da nicht mein Mißtrauen...vielleicht stimmt ja alles was er mir sagt und es liegt an mir und meinem Mißtrauen. Oder er ist wirklich nur geschickter geworden im Verstecken. Was er bei der Psychologin sagte, weiß ich nicht. Er wolllte nicht, dass ich dabei bin.

Reden will er immer nocht nicht drüber. Jetzt weniger denn je. Er bräuchte eine Auszeit von diesem Thema. Ich würde täglich damit anfangen. Ich wolle ihn nur verletzen und demütigen, darum fange ich immer wieder damit an. Obwohl ich wüsste, wie sehr es ihm weh tut.  Aber ich will reden. Will meine Fragen beantwortet wissen. Er hätte dazu bereits alles gesagt was er wüsste. Und es sei eben nicht dass, was ich hören wollte. Z.B. will ich etwas über sein Kopfkino dabei wissen. Er hätte keines, nie gehabt. Er sei da eben sehr einfach gestrickt. Bilder sehen, erregt sein, onanieren, fertig. Mehr wäre da nicht gewesen. Ihn hätte zum Schluß kaum mehr etwas erregt davon. Es sei nur die Beschäftigung mit den Bildern gewesen. Und genau das verstehe ich nicht.

Ich weiß wirklich nicht, was ist Wahr und was ist Lüge, macht er sich nur selbst was vor oder will er mich täuschen, um mich bei Laune zu halten, damit er im Alter nicht alleine ist.

Wie soll man sich als Frau denn verhalten von einem solchen Partner? Soll man gehen? Ich liebe ihn und habe immer noch Hoffnung, dass es sich alles wieder normalisiert. Ist sowas möglich? Wenn wir zusammen sind, ist es eigentlich auch wunderschön. Meistens. Und ja, es wird stressig, durch mein Verhalten. Meine Fragen, mein Mißtrauen. Er eint, ich solle einfach damit aufhören. Es wäre vorbei mit den Pornos. (Pornos sagt er nie, er sagt immer Bilder).  Er hatte auch meist nur Bilder gesammelt, bis auf wenige gif.

Verstehe ich auch nicht. Warum keine Pornofilme. Warum Bilder? Bei Pornos erregt die Handlung. Bei Bildern von einzelnen Frauen ja die einzelne Frau. Also hat er irgendwie über all die Jahre eine innige Beziehung zu diesen Frauen aufgebaut? Er hat ja Ausschnitte von Brust und Po usw. so vergößert, dass man die Poren zählen konnte. Darum bin ich so sauer. Für mich ist das wie Betrug, wie eine Affäre. Er hat Filme im TV gesehen und am nächsten Tag die Darstellerin gegoogelt und so viele Bilder von der gesucht, wie er kriegen konnte. Das alles macht doch etwas mit einem.

Ich habe ihm Youtube Videos vorgespielt, in denen es um Pornosucht und wie man davon loskommt ging. Er hat es verstanden, diesen Mechanismus mit Dopamin usw. Er hätte es gelassen und würde sich auch nicht mehr selbst befriedigen. Ob es stimmt, weiß ich nicht.  Und ich hasse mich dafür, dass ich spioniere, beobachte, lauere. So bin eigentlich nicht.

Mich würde mal interessieren, ob ein Pornosüchtiger Mann wieder eine normale Beziehung mit seiner Frau führen kann und wie er es erreicht. Oder geht das gar nicht mehr? Schafft man es, davon wieder loszukommen? Was wünschen sich Pornosüchtige Männer von ihren Frauen? Kann er wirklich wieder ganz bei seiner FRau sein, wenn er mit ihr schläft? Sie wirklich lieben? Oder macht ein Pornosüchtiger seiner Frau nur noch etwas vor?

Vielen lieben Dank für's zuhören, lesen und antworten. Ich bin wirklich ganz verzweifelt und ziemlich fertig. Ich wünsche allen hier viel Kraft bei ihrem Kampf gegen die Pornosucht. Weiter so! Danke
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