Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ground-Zero
#11
[Tag 9]

Schon 9 Tage im NoFAP und ohne Pornos. Heute hat mich mein schlechtes Gewissen gequält und mich daran erinnert, welche Fehler ich gemacht habe und welchen Anforderungen ich nicht entsprach. Das macht einen ganzschön fertig. Vor allem meiner Partnerin gegenüber habe ich ein sehr sehr schlechtes Gewissen, da unsere Beziehung zueinander schon wirklich sehr gelitten hat. Sie passt seit jeh her auf mich auf und unterstützt mich in vielen dingen in vielerlei Hinsicht. Manchmal denke ich, dass ich sie nicht verdient habe. UNd manchmal bin ich so wütend auf mich, wegen dieser verkakkten Sucht. Mein Leben hätte so toll sein können, stattdessen verkrieche ich mich schon seit Jahren und habe den guten KOntakt zu Menschen riskiert, welche mir sehr viel bedeuten. Das ist mir nun klar und ich hoffe, dass es nicht zu spät ist. Schon als Kind, zwischen dem vielen Hass und der Gewalt hoffte ich, dass eines Tages alles gut wird.
Antworten
#12
[Tag 9 bis 11]

Hey also ich hatte ja zu Eingang gesagt dass ich zur Aufarbeitug meiner Probleme ein Blogtagebuch schreibe. ZUrzeit bin ich in meiner Abschlussarbeit und daher hatte ich die letzten Tage kaum Zeit. Die letzten Tage hat sich meine HAut im Gesicht erheblich verbessert. Die trockene und sporöde HAut wird angenehmer und besser. DAs hat wahrscheinlich etwas mit meiner Psyche zu tun. Morgens wenn ich aufstehen und arbeiten möchte habe ich immer noch große Probleme mit meiner Pornosucht. Da die Gewohnheit viele Pornos zu schauen ja noch da ist. Es ist mega schwierig mit ner mega Latte ruhig zu bleiben. Im Moment plagen mich Gewissensbisse, dadie Pornosucht zienlich lange bei mir vorhanden ist und ich mit Sicherheit der ein oder anderen Dame weh getan habe. Leider arbeite ich zurzeit viel an meinen Projekten, da bald Abgabe ist, daher komme ich zurzeit nicht raus. Ich habe angst rückfällig zu werden, da sonst meine Arbeitsleistung beeinträchtigt wird. Ansonsten 11. Tage ohne Fappen.
Ich schaffe das!
Antworten
#13
[Tag 11 bis 16]

Hey da ich zurzeit meine Abschlussarbeit schreibe habe ich leider etwas weniger Zeit hier aktiv zu sein. Gerne würde ich die anderen Teilnehmer in diesem Forum mehr unterstützen aber so ist es eben manchmal. Leider habe ich gute und schlechte Neuigkeiten. Die schlechte zuerst ich bin am 12 Tag rückfällig geworden. Allerdings ohne Pornos sondern auf normalem Wege. Die gute NAchricht es fällt mir von Tag zu Tag einfacher meine Gedanken unter Kontrolle zu halten Zurzeit brauche ich keine Pornos. im Gegenteil ich bin froh mehr Zeit den Tag über zu haben. Ich bin früher mindestens 2 Stunden an der Röhre gehangen um den perfekten Clip zu finden und ich bin froh dass ich dich Sucht erkennen und angehen konnte. Meiner Partnerin ist aufgefallen, dass ich vermehrt körperliche Nähe zu Ihr suche und das ist der größte Vortschritt. Wir reden viel und sie hilft mir sehr, schon allein dadurch dass Sie mich nicht alleine lässt, sondern zu mir steht. Jedem der solch ein Problem hat wie ich wünsche ich solch eine Person die zu einem hält. Das tut extrem gut. Ich höre auch auf mich zu verstecken und wage mich mehr und mehr wieder in die Öffentlichkeit. Was noch schmerzt ist der Verlust meines Vaters anfang des Jahres. Wisst Ihr, da das nicht mein Vater war sondern nur mein Großvater und mich trotzdem großzog, da meine Erzeugerin einen Schaden hat, bedeutete er mir vielauch wenn mir im NAchhinein viele Dinge aufgefallen sind die sehr falsch gelaufen sind. Aber er rettete mir das Leben und dafür bin ich Ihm für ewig dankbar.
Antworten
#14
[Tag 16 bis 21]

Hey Freunde, nun war ich schon einige Zeit hier nicht mehr anwesend und möchte rückblickend meinen Blog fortsetzen. Zum einen komme ich jeden Tag etwas besser mit der Sucht klar. Bis auf diesen Ausrutscher neulich, von dem ich ebenfalls berichtet hatte, gab es keine weiteren Zwischenfälle mehr. Morgens habe ich zwar immer noch sehr damit zu kämpfen, jedoch bei Weitem nicht mehr unter solchen Suchtverhältnissen wie anfangs.

Ich habe mittlerweile auch meine Tageszeit besser unter Kontrolle. Ich erinnere mich noch an Zeiten, da hatte ich manchmal stundenlang gefapped. Auch meiner Partnerin sind Veränderungen an meinem Verhalten aufgefallen. Ich bin etwas anhänglicher und körper betonter. Auch der Umgang ist etwas besser geworden. Ich suche jetzt nicht mehr so oft Streit, weil ich unausgeglichen bin. Und wenn doch, dann liegt das eher an meiner Abschlussarbeit als an der Sucht.
Aber das heißt nicht, dass ich nicht weiter daran arbeite. Mir ist bewusst, dass die Ursachen etwas besser werden und die Wirkungen der Sucht in den Hintergrund treten, allerdings ist es immer noch eine Sucht und man darf auch die Pornosucht nicht unterschätzen. Sie hätte fast mein Leben, welches ich mir mit der Frau aufgebaut hatte, welche ich sehr liebe, zerstört. Ich habe mir in den vergangenen Wochen auch angewöhnt offen, über meine familiäre Vergangenheit zu sprechen. Das hilft insbesondere, wenn man mit sehr sehr guten Freunden und seiner Partnerin darüber sprechen kann. Offenheit ist das A und O. Ich bin zunehmens froher endlich die Wahrheit über diese Sucht erkannt zu haben, auch wenn es mir anfangs sehr peinlich war.
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste