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Mein Tagebuch
#1
Hallo liebe Mitstreiter,

dann möchte ich auch mal die Gelegenheit nutzen, um ein Tagebuch zu beginnen.

Ich habe gerade mal versucht nachzuvollziehen, wieviele Tage es jetzt wirklich sind. Es müssten 27 Tage sein!

Also beginne ich hier mit Tag 28 und ich freue mich darüber, das ich 4 Wochen keine Pornos mehr geguckt habe.

Ich bin damit auch 4 Wochen ohne Masturbation, aber auch noch sehr viel länger ohne Sex. Und wenn ich ehrlich bin, ich habe, jetzt nach den 4 Wochen, irgendwie das Bedürfnis, weiterhin abstinent zu leben. Im Bett läuft momentan eh nichts, also verzichte ich komplett aufs Ejakulieren.

4 Wochen ohne Masturbation waren nicht an jedem Tag leicht. Vorher habe ich quasie jeden Tag mindestens einmal masturbiert und durch das von heute auf morgen Aufhören, habe ich an manchen Tagen schon sowas wie Entzugserscheinungen gehabt. Jetzt aber, wo ich die 4 Wochen geschafft habe, fällt es mir leicht und ich fühle mich gut damit. Ich fühle mich frei, frei von dem Druck es machen zu müssen und frei von dem schlechten Gewissen, heimlich Pornos zu konsumieren.

Mein Ziel steh fest, ich möchte 3 Monate ganz enthaltsam leben, es ist mir ein inneres Bedürfnis.

Gruß Ralf
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#2
Hallo Ralf,

herzlich Willkommen bei uns! 4 Wochen Enthaltsamkeit ist doch schon mal ein sehr guter Start. Wie ich lese spürst du schon die positiven Nebenwirkungen deiner Enthaltsamkeit.

4 Wochen waren bisher mein "Rekord".  Angel  Die positive Veränderung hatte ich bei mir ebenfalls extrem gespürt. Es kann also nur ein guter und nötiger Weg sein, den wir gehen.

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und wäre froh, wenn du uns weiter über deine positive Veränderung berichtest.

LG Burnham
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#3
Willkommen jbol4

4W. im ersten Anlauf und Du fühlst Dich wohl dabei, das scheint zu passen.
Weiterhin viel Erfolg, bleibe achtsam.

LG
phoenix
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#4
Tag 29

Ich danke euch für eure lieben Worte.

Wie schmal der Grad sein kann, habe ich heute unter der Dusche erfahren.

Heute morgen beim Einseifen war die Versuchung groß. Ich hatte dabei schnelle eine Erektion und ich fühlte sehr schnell auch eine Erregung! Ich habe noch so gerade den Absprung geschafft...

In diesem Moment war es ein scheiß Gefühl. Das Verlange war da, mein inneres Ich wollte unbedingt den Druck ablassen, aber der Kopf hat dagegen gesteuert. Sicherlich hätte es sich für den Moment gut angefühlt, dem Verlange auch nachzugeben, aber ich bin mir auch sicher das ich mich schon kurze Zeit später mega darüber geärgert hätte.

Blöd ist jetzt das ich jetzt das Verlange wieder strak fühle, welches ich schon mehrer Tage gar nicht mehr gefühlt habe. Das fühlt sich jetzt nicht wirklich gut an, auch wenn ich sehr stolz darauf bin, dem Verlangen nicht nachgegangen zus ein.

Gruß Ralf
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#5
Solche Momente kommen wieder, auch völlig unerwartet.
Gut bist Du stark geblieben.

Wenn Du mit dem Druck klar kommst, ist Alles o.k.
Hingegen solltest Du vermeiden, dass der Pornosuchtdruck massiv ansteigt.
Im Zweifelsfalle kann Druckabbau unter der Dusche Dich auch schützen.

Was richtig ist wird unter Betroffenen kontrovers diskutiert.
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#6
Stimmt. Meine Erfahrung ist, dass Masturbation recht wenig mit Pornosucht zu tun hat bzw. haben kann. Hatte das mal versucht. Allerdings verschwand dann schnell die Lust drauf, wenn das Auge nicht mitmacht. Und so finde ichs ohne sogar noch besser. Mein Reboot ist nicht sex-los. Bin verheiratet, und da läuft natürlich immer wieder mal was. Manchmal aber auch 2 Wochen nix. Frustrationstoleranz ist hier das Stichwort, das wir beim Reboot (vielleicht ja sogar zum 1. Mal in unserem Leben) lernen. Ist ne gute Sache.
Meine Meinung deshalb: Reboot ohne SB hat den größeren Lerneffekt, denn guter echter Sex geschieht zwischen 2 Personen und sollte nie nur von einer einzelnen Person kontrolliert werden.
Gruß
Thomas
4 Reboots: 210 / 110 / 121 / 139+ Tage pornofrei. Ziel: Freiheit ohne Rückfälle.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=8463]
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#7
Tag 2 nach dem Neustart!

Tja, der Tag 30 war dann auch erstmal Ende der Fahnenstange...

...am Karfreitrag ist es dann doch passiert. Ich lag auf dem Sofa und habe mich eigentlich nur ganz leicht berührt. Ohne das ich es wollte oder das ich es geahnt hätte, hatte ich einen heftigen Samenerguß...keine großen Gefühle, keine Befriedigung, es kam und es ging in die Hose! Das hatte mich mega frustriert, um nicht zu sagen deprimiert!

Am Montag war mir dann alles egal. Ich habe pornografisches Material geschaut und ich habe genüßlich masturbiert.

Danach ging es mir noch schlechter. Den Freitag hätte ich ggf. gar nicht mitgezählt, war ja nicht vorsätzlich. Aber jetzt war das Fastenbrechen amtlich...4 Wochen für den A****! Jetzt so langsam komme ich wieder klar damit, nach dem Motto: Ok was solls...dann halt noch mal von vorne!

Schaun wir mal...

Gruß Ralf
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