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Ehefrau eines Pornosüchtigen - und jetzt?
#11
Hallo,

ich finde, dass du mit dem Auszug und ggf. Trennung, den richtigen Schritt für dich selbst machst. Und auch für ihn.
Keiner mehr da, der auf ihn aufpasst. Das kann sich positiv auswirken, sodass er die Sucht wirklich anerkennt oder eben ins negative, dass er sich "frei" fühlt und die Konsumgüter noch viel mehr zu sich nimmt...

Meine erste Beziehung ging 10 Jahre. Mit Pornosucht hatte sie nichts zutun. Aber mein Partner war tatsächlich auch immer hilfebedürftig in mehreren Lebenslagen.
Selbst als ich mich trennte, war ich noch sicher ihn zu lieben...
Aber ich war einfach nur noch abhängig. Ich konnte ihm helfen und unsere Ehe immer wieder "gerade biegen". Mein Lebensinhalt bestand fast nur noch darin...
Deshalb vermute ich ebenfalls bei dir, dass du Co-abhängig warst. Nur hat man eben doch eine gewisse Vorstellung von einer Beziehung und Wünsche an den Partner. Die Wünsche lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken bzw. machen einfach unglücklich...

Da draußen wartet noch ein viel besser zu dir passender Mann, das kannst du mir glauben!

Und pass auf dich auf.
Ich habe keinen Mann mehr in mein Leben gelassen, der so viele Baustellen hat. Eine Beziehung funktioniert eben nur auf Augenhöhe. Klar, man unterstützt sich mal gegenseitig. Aber du bist nicht für den Partner verantwortlich...

Ich habe zwar jetzt auch einen Baustellen-Mann. Jedoch helfe ich ihm ohne Zutun. Und er stand schon beim Kennenlernen mit beiden Beinen im Leben und hat Pornos als Sucht erkannt und begonnen, zu besiegen...

Ich wünsche dir alles Liebe.

Liebe Grüße
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#12
(16.06.2020, 21:06)Elisa schrieb: Hallo,

ich finde, dass du mit dem Auszug und ggf. Trennung, den richtigen Schritt für dich selbst machst. Und auch für ihn.
Keiner mehr da, der auf ihn aufpasst. Das kann sich positiv auswirken, sodass er die Sucht wirklich anerkennt oder eben ins negative, dass er sich "frei" fühlt und die Konsumgüter noch viel mehr zu sich nimmt...

Meine erste Beziehung ging 10 Jahre. Mit Pornosucht hatte sie nichts zutun. Aber mein Partner war tatsächlich auch immer hilfebedürftig in mehreren Lebenslagen.
Selbst als ich mich trennte, war ich noch sicher ihn zu lieben...
Aber ich war einfach nur noch abhängig. Ich konnte ihm helfen und unsere Ehe immer wieder "gerade biegen". Mein Lebensinhalt bestand fast nur noch darin...
Deshalb vermute ich ebenfalls bei dir, dass du Co-abhängig warst. Nur hat man eben doch eine gewisse Vorstellung von einer Beziehung und Wünsche an den Partner. Die Wünsche lassen sich nicht dauerhaft unterdrücken bzw. machen einfach unglücklich...

Da draußen wartet noch ein viel besser zu dir passender Mann, das kannst du mir glauben!

Und pass auf dich auf.
Ich habe keinen Mann mehr in mein Leben gelassen, der so viele Baustellen hat. Eine Beziehung funktioniert eben nur auf Augenhöhe. Klar, man unterstützt sich mal gegenseitig. Aber du bist nicht für den Partner verantwortlich...

Ich habe zwar jetzt auch einen Baustellen-Mann. Jedoch helfe ich ihm ohne Zutun. Und er stand schon beim Kennenlernen mit beiden Beinen im Leben und hat Pornos als Sucht erkannt und begonnen, zu besiegen...

Ich wünsche dir alles Liebe.

Liebe Grüße
 Hallo!
Lieben Dank für deine Worte! Ja, ich denke auch, dass eine Beziehung nur auf Augenhöhe funktioniert. Jeder hat so seine Hochs und Tiefs, die kleineren und größeren Schrulligkeiten, aber es sollte sich immer die Waage halten. Und ja, ich habe mich für eine ganze Weile nur um ihn gekümmert und mich komplett vernachlässigt. Zumindest ist mir das aufgefallen und habe Schritte eingeleitet.
Es freut mich wirklich sehr, dass es bei euch so gut klappt! Smile

Alles Liebe!
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#13
Hallo an alle!

Die Wohnungssuche läuft recht gut, habe einige Besichtigungstermine. Daheim läuft alles nach dem gleich Schema: sobald ich auf Arbeit bin gibt man sich der Sucht hin, am Wochenende wird sich 2 oder 3 Tage zusammen gerissen und dann der Gang zum Kiosk um Nachschub zu holen. Ich sehe keine Bemühung es in den Griff zu kriegen und freue mich sehr darauf endlich auszuziehen und mein eigenes Leben zu leben.
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#14
Wenn ER so denkt, wie ich es tun würde: Ich würde die Realität leugnen, bis DU ausgezogen bist. Dann würde ich mich exzessiv meiner Sucht hingeben, ohne gemaßregelt oder kontrolliert zu werden. Schließlich würde ich daran verzweifeln, vielleicht eine Therapie machen oder mich selber in den Griff kriegen. Hierauf abstinent leben, mir alles bewusst machen und danach dich
UNENDLICH VERMISSEN.
Zum Glück habe ich es bei mir und meiner Frau noch nicht so weit kommen lassen.

Wünsche DIR (vielleicht auch euch) alles Gute!

Heinrich
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=18837]
max. 58 Tage
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#15
Solche Geschichten zeigen, was Pornos mit uns selber und einer Beziehung anstellen.
Das müsste Jeden Süchtigen wachrütteln.

Viel Glück mit Deinem Neuanfang rabitten.
[Bild: nfc.php?nfc=1677]
Max. ca.125Tage
 
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#16
(29.06.2020, 17:53)heinrich66 schrieb: Wenn ER so denkt, wie ich es tun würde: Ich würde die Realität leugnen, bis DU ausgezogen bist. Dann würde ich mich exzessiv meiner Sucht hingeben, ohne gemaßregelt oder kontrolliert zu werden. Schließlich würde ich daran verzweifeln, vielleicht eine Therapie machen oder mich selber in den Griff kriegen. Hierauf abstinent leben, mir alles bewusst machen und danach dich
UNENDLICH VERMISSEN.
Zum Glück habe ich es bei mir und meiner Frau noch nicht so weit kommen lassen.

Wünsche DIR (vielleicht auch euch) alles Gute!

Heinrich

Hallo!

Ich schätze so ziemlich wird es ablaufen. Ich stelle mich schon mal drauf ein.

LG

(30.06.2020, 11:19)phoenix schrieb: Solche Geschichten zeigen, was Pornos mit uns selber und einer Beziehung anstellen.
Das müsste Jeden Süchtigen wachrütteln.

Viel Glück mit Deinem Neuanfang rabitten.

Ja, es ist wirklich schade. Ich würde gerne mit diesem Menschen alt werden, aber das liegt jetzt einfach nicht mehr in meinen Händen.

Dankeschön. Smile

LG
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#17
Ich glaube grundsätzlich nicht, dass die Pornos (oder der Alk, die Drogen, ...) das alles aus uns machen. Da steckt schon vorher viel in uns drin, uns dieser Süchte bedienen (zu müssen).

Alles Gute!

Heinrich
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=18837]
max. 58 Tage
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#18
(Gestern, 09:17)heinrich66 schrieb: Ich glaube grundsätzlich nicht, dass die Pornos (oder der Alk, die Drogen, ...) das alles aus uns machen. Da steckt schon vorher viel in uns drin, uns dieser Süchte bedienen (zu müssen).

Alles Gute!

Heinrich
Ich weiß mit ziemlicher Gewissheit, dass da im Hintergrund Dinge bei meinem Mann schlummern, die er dringend angehen müsste. Wir reden auch darüber, aber wann immer ich vorschlage, dass er die Wurzel bekämpfen sollte (nämlich diese Dinge, oder Traumata) als die Auswirkungen (nämlich die Sucht), dann will er nichts davon hören. Er hält nichts von Therapien oder dergleichen. Jede Sucht ist nur eine Ablenkung vom eigentlichen Problem, ein Übertünchen, eine Ausflucht. Es ist leichter sich abzulenken als selbstverantwortlich zu handeln. Nichtsdestotrotz "muss" niemand in diesem Zustand bleiben, erst recht nicht, wenn er so viel Rückendeckung bekommt.
Was jeder daraus macht, ob er sich für die Ablenkung oder die Selbstverantwortung entscheidet, das bleibt jedem selbst überlassen. Man kann niemanden dazu zwingen, sich seinen Problemen zu stellen. Nur muss derjenige dann eben auch mit den Konsequenzen klar kommen. Auch wenn das bedeutet, einen wichtigen Menschen zu verlieren.
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