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Wenn nicht jetzt, wann dann ?
#1
Hallo leute,

bin neu hier. Kurz zu meiner Person, ich bin 39 Jahre alt und nicht verheiratet, habe seit 1 1/2 Jahren keine Beschäftigung.

So, das war kurz und schmerzlos.

Aber nun, wieso ich hier bin. Weil ich nicht mehr alleine sein will mit meiner Sucht und das alleine darum kämpfen die Sucht zu
unterlassen mit der zeit ermüdet und zermürbt hat.

Ich hab schon so oft versucht damit aufzuhören nicht mehr Pornos anzuschauen, doch irgendwie hab ich mich dann mit
der Zeit selber listig ausgetrickst und wieder weitergemacht.

Das frustriert sehr und mit der zeit hasst man sich und fängt auch an seine umwelt zu hassen. Also so ist das bei mir jetzt.

Ich weiß nicht mehr der wievielte verdammte Versuch das nun ist damit aufzuhören, aber ich bleib dran und hol mir etwas Unterstützung
aus der Community, mit welcher ich meine Erfolge oder auch Rückschläge teilen kann.

Da draußen ist es nciht möglich jemanden dieses Problem mitzuteilen, sei es Eltern, Geschwister, Freunde, Arbeitskollegen.
Sowas wird glaub ich von der Gesellschaft nicht als wahres Problem wahrgenommen, jedenfalls nicht von den Männern welche
nicht davon betroffen sind.
Die belächeln einen oder machen kleine späße darüber, weil sie selber nicht in der scheiße sitzten.

Deswegen habe ich mich entschloßen hier meine Erfolge beim nofap und auch meine Rückschläge mit euch zu teilen.

Wünscht mir Kraft und Ausdauer sowie Gedult um mal länger durchzuhalten ohne Rückfällig zu werden. Das gleiche Wünsche ich euch
allen auch.

Soweit, sogut.

Also heute ist der 09.06.2020, auch heute habe ich schon drei mal Pornos konsumiert. Jedoch will ich bis zum rest des tages und die nächsten Tage und Wochen nicht mehr konsumieren.

Ich zähl auf eure Unterstüzung.

Machts gut, bleibt gesund.
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#2
Hey Keyfo!

Erstmal herzlich Willkommen! Smile

Du sprichst ein paar sehr interesannte Dinge an die auch ich bestätigen kann. Ja man trickst sich immer selber aus um irgendwie doch mal wieder auch nur kurz einen Porno zu schauen. Da ist es dann aber auch schon zu spät und man hängt wieder voll drin.

Einen weiteren wichtigen Punkt den du genannt hast, und mir schon oft begegnet ist, ist dass es kaum oder gar nicht Menschen gibt die das Problem der Pornosucht ernst nehmen oder kennen. Es ist wohl für viele einfach nicht nachzuvollziehen. 
Naja aber hier in dem Forum wird man wenigstens ernst genommen..
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und Erfolg!
Vor allem an den Tagen an denen der Suchtdruck kommt. Auch diese Tage werden vorbeigehen.
Halte durch!
LG Luk
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#3
Danke.

Ich wünsch dir auch viel glück und erfolg und dazu noch kraft und ausdauer es durchzuhalten.

Ich habe heute wieder zweimal nachgegeben, doch ich bleib dran.

In diesem Sinne bleib gesund und munter.

Gruß zurück

Keyfo
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#4
Hallo Keyfo,

ja es ist ein schwieriges Unterfangen.
Ich denke es gibt für jeden einen (etwas) anderen Weg. Oder anders: es gibt nicht DEN Weg, der für alle funktioniert. Aber es gibt Sachen, die sind für viele, in unterschiedlicher Intensität, wichtig.

Ich halte es für wichtig, sich mit dem Thema auseinandersetzen. Betrachte, was dir deine Pornosucht antut. Was du dir damit antust.
Welche Nachteile hat das für dich? Bist du glücklich damit? Setze dich damit auseinander.
Für mich ist das essentiell. Ich muss wissen was ich gewinne, was ich mir gutes tue wenn ich mich anders verhalte.
So kommst du vlt auch zu deinem persönlichen Ursprung, zum Auslöser oder der Funktion deiner Sucht. 

Das andere ist so etwas wie eine biologische Komponente. Der Entzug. Indem du dein Suchtgedächtnis abkühlst. Deine Reiz-Reaktion abkühlst. Der Entzug ist hart, fraglos. Aber notwendig. Und es gibt dem Zeitpunkt, an dem es leichter wird, wo du merkst dass es sich lohnt und du weißt, weshalb du den Entzug auf dich genommen hast.
Und diesen Zeitpunkt erreichst du. Ich halte dir die Daumen Smile
[Bild: nfc.php?nfc=26143]
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#5
Danke, nett von dir das du dir die Zeit nimmst und auf Beiträge eingehst. Wenn man es schafft die Zeit welche man sonst für die übliche Gewohnheit verwendet sich anderen sachen widmet hat man im endeffekt mehr davon.

Es ist eben auch eine Umgewöhnungssachen.
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#6
Gern. 

Das mit dem Zeit nehmen/ Zeit haben ist auch eine wichtige Sache. 
Man hat so viel mehr Zeit, die auf einmal frei wird. Und die gilt es zu nutzen. Nicht alles macht sofort Spaß oder kann den Glückshormonausstoß des Suchtmittels ersetzen. Zumindest nicht sofort. Denke am Anfang ist es wichtig, bei ein paar Sachen zu bleiben, auch wenn Anfangs noch nicht der gewünschte Effekt spürbar ist. Das kommt mit der Zeit.

Habe hier im Forum im Tagebuch vom Heinrich ein paar Beiträge zum Ritualisieren gelesen. Für mich ein richtiger Ansatz. Denn Rituale sind wichtig, sie geben Halt & Struktur, aber der spürbare Effekt kommt eben erst mit der Zeit.

Ein solches Ritual kann gür mich das Tagebuchschreiben hier werden. Und da gehört für mich auch das Lesen und der Austausch mit anderen dazu
[Bild: nfc.php?nfc=26143]
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