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Frau eines Pornosüchtigen sucht Rat
#11
Danke, wir haben nochmal geredet und es sagt selber dass er in die Sucht abgerutscht ist. Es hat unserer Beziehung schon massiv beeinträchtigt und er gibt selbst zu abgestumpft zu sein... er versucht jetzt Hilfe zu bekommen...aber es scheint nicht so leicht einen Therapeuten zu finden...hab auch schon mal geschaut.
Ich versuche keine Vorwürfe zu machen und ihn zu unterstützen aber ich fühle mich schon extrem traurig wenn ich an die ganzen Frauen denke.... mehrfach am Tag während ich mich eher wie ein WG Mitbewohner gefühlt habe.... naja schauen wir wie es weiter geht...er versucht jetzt erstmal mit allem aufzuhören....hoffe er ist ehrlich.
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#12
Das klingt schon mal gut...ich hoffe er schafft es und es wird besser bei euch. Alles Gute!!!
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#13
(24.09.2020, 22:44)nachtkaffee schrieb: Ich würd jetzt auch hier mal wieder nicht gleich das große Wort "Sucht" auspacken. Es ist einfach erstmal nur ein beziehungsschädliches Fehlverhalten.

Wobei streng genommen hier auch die Frage aufkommt, was eigentlich das Problem ist. Wieviel er Pornos guckt und sich einen runterholt ist erstmal seine Sache. Zu einem Problem für Dich wirds, wenn dadurch die Beziehung beeinträchtig ist, aber ist sie das denn? Stört es Dich "einfach nur", leidet euer Sexleben, was genau ist das Problem daran? Wenn er "nur" das halt tut, es ansonsten aber keine negativen Folgen für ihn, Dich oder eure Zweisamkeit hat, dann muss sich da streng genommen auch nichts dran ändern.

Aber wie auch immer, wenn es Dich stört. und er nicht einsichtig ist, bleibt wie immer nur, es entweder zu ertragen, oder die Beziehung zu beenden..

Generell bleibt jeder Wunsch nur ein Wunsch und jede Drohung eine leere Drohung, wenn man nicht auch bereit ist, tatsächlich Konsequenzen (Trennung) folgen zu lassen. Wenn man das nicht ist, weil man sich halt nicht trennen will, dann ist man letztlich dem anderen machtlos ausgeliefert und er kann mti einem machen was er will.
Wenn jemand während der Arbeit (!) mehrfach masturbieren muss, dann ist Sucht durchaus kein großes Wort. Dafür kann man seinen Job verlieren. Außerdem ist nicht alles schwarz und weiß. Zwischen Trennung und ertragen gibt es weiß Gott genug andere Dinge die getan werden können.
Wo das Problem liegt, das sollte auf der Hand liegen.
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#14
Zitat:Zwischen Trennung und ertragen gibt es weiß Gott genug andere Dinge die getan werden können.


Das stimmt nur dann, wenn der andere bereit ist, irgendwie an sich zu arbeiten. Wenn er es nicht ist, bleiben nur diese beiden Möglichkeiten.
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