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Langzeiterfahrungen austauschen
#1
Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin 32 Jahre alt seit über 6 Monaten Porno abstinent und würde mich auf diesem Weg gerne mit euch über eure Langzeiterfahrungen austauschen.

Wie sieht eure Sexualität aus nachdem ihr der Sucht den Rücken gekehrt habt? welche Veränderungen habt ihr bemerkt, wie sieht eure Langzeitstrategie aus? Wo habt ihr eure Grenzen abgesteckt?

Mein Ausstieg war sehr langwierig, nach den 90 Tagen Reboot hatte ich zunächst versucht Nofap als Dauerstrategie zu etablieren was jedoch daran scheiterte das meine Libido stärker ausgeprägt ist als die meiner Frau. Sprich ich war oft ein wandelndes Hormon und sie fühle sich irgentwann von mir unter Druck gesetzt und ich wich langsam aber Sicher immer häufiger wieder auf Porno aus.

Es folgte eine lange Zeit in der ich 1 mal pro Woche über ca 2-3 Stunden einen Rückfall hatte ansonsten ohne Vorlage Mastubierte und wir nur Gelegentlich Sex hatten.

In dieser Zeit war die Sucht für mich gewissermaßen der Schulhof Rüpel dem ich einmal die Woche mein Taschengeld gab um den Rest der Zeit meine Ruhe zu haben, bis ich 2020 schließlich entgültig die Schnautze voll davon hatte und mir zusammen mit meiner Frau eine Strategie überlegte Entgültig aufzuhören.

Wir einigten uns darauf wenn möglich einmal die Woche Sex zu haben um meinen "Pornotag" zu ersetzten und den rest der Woche spontan zu gestalten Mastubieren ohne Vorlage hatte ich mir auch weiterhin gestattet um nicht in die selben fettnäpchen zu latschen wie nach meinem Reboot. Darüber hinaus war ich so oft es ging Draußen und habe mehrere Online Kurse gemacht um mich in den Studen Zuhause Sinvoll zu beschäftigen.

In den ersten 3 Monaten habe ich generell darauf geachtet möglichst wenig zu Gammeln also so wenig Zeit wie möglich vorm Laptop (ausgenommen die Kurse) und keine Playstation ect... ausgenommen abends ne Serie vor dem schlafengehen.

Damit bin ich sehr gut gefahren, ich hatte in den ersten 3 Monaten insgesamt 5 Tage an denen ich mit Suchtdruck zu kämpfen hatte (vorallem an tagen wo es mir Seelisch schlecht ging oder nachdem ich von meiner Sucht geträumt hatte). Nach den ersten 3 Monaten habe ich die Zügel wieder lockerrer gelassenund mir auch wieder etwas mehr zeit auf der Couch gegönnt.

An persönlichen Veränderungen ist mir aufgefallen das Sexuelle Trigger bei mir anders wirken als früher, tage an denen ich besonders rollig bin habe ich immernoch jedoch sehe ich den Sexualdruck wesentlich gelassener und bekomme dann Lust auf Sex und nicht mehr auf Porno. Außerdem ist sowohl der Sex als auch das Mastubieren ohne Vorlage intensiver und befriedigender als vorher.Die Lust auf Porno kommt bei mir hier und da zwar nochmal hoch jedoch kann ich die gedanken meist schnell auf etwas anderes lenken.

Ich würde mich sehr freuen von euren persönlichen Erfahrungen zu lesen viele Grüße!
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#2
Ich bin seit knapp 3 Monaten pornofrei. Das mit dem geiler werden mit Gedanken kann ich bestätigen. Ich hatte mich 2x hinreißen lassen ein paar Bilder bestimmter "Comics" anzuschauen. Was ich jedoch sehr schnell weggedrückt habe, da ich die Fantasie einfach besser fand.
Ansonsten
-härtere und länger anhaltende Erektion (hab mich beim letzten mal gefühlt als hätte ich irgendwas unterstützendes genommen Big Grin)
-lebhaftere Träume
Pornfrei seit genau 29.03.2021 00:15 Uhr Blush
Im Moment im "normal" Mode. Sex ist erlaubt, SB und Porn nicht. Weg von Pornos, hin zu gutem Sex.

[Bild: nfc.php?nfc=26481]
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#3
Tag 13, bisher noch keine Veränderung Big Grin
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#4
Ich habe zwar schon ein paar Streaks von 20, 30 und 60 Tagen gehabt und das was bis jetzt immer der Fall war ist,
dass der Sex mit der eigenen Frau immer deutlich, deutlich besser ist und das schon, wenn man mal 5 Tage dabei ist.
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