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Hallöchen, bin neu hier und suche Rat
#11
Hallo Anna,
es ist wirklich kaum nachvollziehbar für uns Außenstehende, wie du deinem Mann nach wie vor sehr verbunden sein kannst, wenn er dich mit einem Bügelbrett bewirft, dich anbrüllt, beleidigt und für wertlos hält. Streiten ist ja ok und wahrscheinlich auch notwendig in einer Beziehung, aber wenn man sich nicht versöhnt, bleibt die Kränkung.
Ich finde es super, dass du nicht klein bei gibst.

Alles Gute, Rudi
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#12
Liebe Anna,

ich bin sehr, sehr betroffen, wenn ich dein Tagebuch bzw. deine Beiträge lese!
Das tut mir sooo leid!

Menschen verändern sich und ich bin betrübt, dass dein Mann sich so negativ entwickelt hat.

Ich möchte dir sagen, dass du NICHT wertlos bist. Dass du NICHT schuld bist. Dass es NICHT an dir liegt.

Wenn der Sex so kurz ist, dann liegt das mit Sicherheit an dem Pornokonsum deines Mannes.

Und definitiv NEIN, du musst nichts tragen oder tun, was du nicht willst. Denn wenn ein Mann in dieser Situation etwas verlangt oder wünscht, dann ist dieses Bedürfnis aus dem Porno gekommen. Er möchte also NICHT wirklich MIT DIR Sex haben. Du bist eher eine Darstellerin seiner Phantasie.
Und das muss keine Frau sein/ tun!

Ich bin ja auch sehr moralisch veranlagt: einmal heiraten und bis zum Ende bleiben.

Wenn ich aber deine Beiträge lese, dann kommt es mir vor, als würdest du langsam aber sicher untergehen. DU MUSST DAS NICHT ERTRAGEN.

Wie mit allen Süchtigen gilt auch bei euch: Der Partner KANN NICHT die Sucht des Anderen „wegmachen“. Der Süchtige selbst muss Veränderung wollen. Sonst hilft alles nichts.

Und ich lese das so heraus, dass dein Mann eben keine Veränderung möchte. Ja, er erscheint todunglücklich mit seiner Situation. Er ist nicht glücklich.
Gleichzeitig ist er (aus seiner Sicht) das Opfer.

Aber egal, was du tust, es wird niemals reichen! Du kannst dich auf den Kopf stellen, wie man so schön sagt. Du kannst einen Hampelmann machen und JEDEN Wunsch deines Mannes auf dem Silbertablett erfüllen: Er wird trotzdem nicht glücklich werden und dir weiter die Schuld geben.

Das klingt sehr negativ und ich bin selbst auch etwas erschrocken, dass ich mal so etwas schreiben würde.
Aber ich lese bei deinen Beiträgen und deinen Schilderungen deiner Situation keine Hoffnung heraus. Schon allein, weil dein Mann sich in kleinster Weise ändern möchte. Im Gegenteil: er gibt dir die Schuld an allem, über das er unglücklich ist.

Wie jemand anderes schon schrieb: Bevor du also zu einem Liebhaber gehst, ...

Klar, Kinder wünschen sich heile Familien und Eltern, die zusammen sind.
Aber ihr seit eigentlich ja nicht mehr wirklich zusammen. Er ist so mit seinen Pornos und seinem Unglück beschäftigt, dass er dich nicht mehr als seine Frau sieht. Für ihn bist du eher eine willkommene Zielscheibe. Und so lange du dich beschiessen lässt, muss sich an seiner Situation (aus seiner Sicht) ja nicht viel ändern.

Bitte achte auf dich. Dein Leben und dein Glück, vielmehr aber eher: DU bist mehr wert als eine Zielscheibe zu sein.

Lieben Gruß
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#13
Hallo Anna,
ich kenne Deine Wut gut, sehr gut! Ich war, bin phasenweise noch immer so wütend, dass ich es kaum aushalte.
Mein Körper machte aus der Wut Autoimmunerkrankungen. Ich bin mittlerweile so krank, dass ich mich gar nicht mehr so einfach selbst aus dem Dreck ziehen kann. Finanzielle Verstrickungen gibt es genug. Kinder sind auch da.
Ich verstehe Dich. Aber es ist so dermaßen ungesund, weiter eine heile Welt zu wollen.
Mach nicht den gleichen Fehler wie ich und warte und hoffe die ganze Zeit. Diese Wut, die durch die zwangläufige Enttäuschung entsteht, ist nicht gesund. Sie ist selbstzerstörerisch. In meinem Fall jedenfalls. Und ist so ein gesundheitliches Problem erst mal losgetreten, kann auch die Medizin das nicht mehr so einfach in Griff kriegen.

Ich habe auch versucht, es mit gleicher Münze zurückzuzahlen, um ihn wachzurütteln. Er ist eifersüchtig geworden und will nicht, dass ich andere Männer anschaue.

Mir fällt auch auf, dass Du bereit wärst, ihm zu verzeihen, wenn er sich endlich ändern würde, begreifen würde. Das wäre ich früher auch nur allzu gern gewesen.
Aber weißt Du was? Das ist der Fehler. Diese Bereitschaft von vornherein ist falsch. Er wird nicht ankommen und sagen, Schatz, wir müssen reden. Deshalb streiche den Gedanken mit dem Verzeihen lieber. Verzeihen kann man nur, wenn der Andere quasi um Vergebung bittet. Aber das wird er nicht tun.

Ich lese hier in dem Forum mit und dann kommt man auf den Gedanken, warum ist mein Mann nicht so reflektiert, warum ist er nicht auch hier und kämpft. Es würde so viel bedeuten. Aber die Realität ist, wir sind hier, alleine und unsere Männer sind wo ganz anders unterwegs.

Ich habe mich mehrfach getrennt. On- Off Beziehung. Danach gab es kurze Phasen wo alles besser war. Ich glaube, er hat aus den Trennungen gelernt, ich muss es viel besser verstecken und sie geht eh nicht.

Für uns wird es nur den Weg geben, dass ich mich endgültig und unwiderruflich trenne. Er kapiert es anders nicht. Dann hat er vielleicht eine Chance, aber halt nicht mehr ich mit ihm. All die Jahre für die Katz und kein emotionaler Wert der gemeinsamen Zeit mehr da. Dem Punkt bin ich im Moment so nahe wie noch nie. Ich bin auch nur noch wegen der Kinder, meinen Eltern usw. da. Man will keinen enttäuschen.

Auch dieses Ding, aber neulich hat es dir doch mal wieder richtig gut gefallen, als ich mit dir geschlafen habe. Damit beweist er sich, dass er ein guter Liebhaber ist und keinesfalls unter einer ED leidet. Somit kann es ja nicht sein, dass das bisschen Männerspaß schadet. Mein Mann surft die ganze Zeit an der Kante. Er versucht seit Jahren, den Konsum gerade auf das Maß zu beschränken, dass er ab und zu im Bett noch kann. Damit ich „zufrieden“ bin und Ruhe ist.

Ich kenne alles, was Du schreibst, wobei mein Mann längst nicht so extrem ist wie Deiner. Deine Schilderungen erschrecken mich ziemlich, ehrlich gesagt. Meiner bemüht sich zumindest phasenweise und entgleist nicht verbal oder körperlich.

Das Maximum was ich je erreichen konnte bei meinem Mann war, dass er seinen Konsum zeitweilig mal ganz gelassen hat. Mehr nicht. Und das mit viel Tränen, schlaflosen Nächten meinerseits und konkreten Trennungsüberlegungen.

Ich verstehe Dich wirklich gut. Ich hatte auch immer das Gefühl, wir gehören zusammen, wir haben doch Kinder, Familie und ich hing an ihm, an dem wie er früher war. Aber nüchtern betrachtet, hänge ich nicht eher an einer Traumvorstellung, die gar nicht da ist? Nur weil der Anfang toll war? Das ist so armselig.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft! Alles Liebe!
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#14
Liebe Anna,

was du in deinem letzten Beitrag geschrieben hast ist schockierend. Ich frage mich, was du wohl einer Frau raten würdest, die diesen Beitrag geschrieben hat.

ich sehe, ausgehend von deinem Mann, keinerlei Respekt mehr voreinander . Gewalt, Alkohol, Beleidigungen haben im normalen Leben und schon gar nichts in einer Beziehung zu suchen.

Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass sich dein Mann ändert ist sehr klein bis null. Bleibt die Frage, auf was du wartest. Ihn mit einer Überwachungskamera zu provozieren ist kontraproduktiv, das weisst du selbst. Was für eine Reaktion hast du auf die Kamera erwartet?

Ihr verhöhnt euch gegenseitig und seit in einer Kaskade, die sich gefährlich entwickelt.

Dein Mann wird eure Beziehung nicht beenden, also bleibt die Frage, was du tun willst. Was Chiara schreibt halte ich für sehr wichtig. Du schreibst schon in deinem PS, wie sich dein Verhalten durch sein Verhalten geändert hat. Willst du das?

Willst du so wahrgenommen werden, wie du zur Zeit bist. Willst du, dass deine Kinder dir eines Tages sagen, dass du dich zu einer geifernden , provozierenden Mutter entwickelt hast?

Dein Mann nimmt dich schon lange nicht mehr ernst. Er glaubt, dass du ihn niemals verlassen wirst und das motiviert ihn die Grenzen immer mehr zu überschreiten.

Ich hoffe für dich, dass du endlich erkennst, dass du handeln musst, denn mit Reden oder besser Anschreien und gegenseitigen Verletzungen wird nichts besser, sondern alles nur noch schlimmer.
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#15
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Euren Zuspruch. Es tut mir sehr gut und hilft, das Gedankenkarusell zu ordnen.

Es ist ein Elend.

Am Freitag fragte ich ihn, wegen der Planung, wir reden derzeit so gut wie gar nicht, weil das nicht ohne Aggression (seinerseits) funktioniert, ob er am Wochenende da sei oder in seiner Firma wäre. Er schrie mich an, dass mich das nix angehen würde. Übelst. Normalerweise müsste er vor Scham (oder so) wenigstens eine Entschuldigung rausquetschen, NIX, er ist OPFER. PUNKT. Ich frage mich so oft, ob sein Kopf mit einem Vakuum gesegnet ist. WIE KANN EIN MENSCH SO EMPATHIELOS SEIN???????? Ich bin nicht so, drum verblüfft mich das wieder und wieder und wieder. Ich kriege das seit Jahren nicht in meinen Kopf.

Naja, ab und an geb ich mal ne Spitze ab, von wegen, in einer Zeitung hätte ein Callgirl gemeint, dass ihr Beruf der wahren Liebe nicht im Wege stehen würde. Das sei ja sehr interessant. ;-) Ansonsten gehe ich ihm aus dem Weg.

Heute morgen gegen 3 bin ich aufgewacht, das wars mit meinem Schlaf, das Bett neben mir leer. Er lag auf der Couch, konnte wohl nicht schlafen, was mir grundsätzlich ziemlich egal ist. Ich kenne das zur Genüge. Verlieren will er mich nicht. Aber die Regeln stellt er auf, am Ars..h....die Räuber. Also leidet er, tut sich leid, hat sicher auch Angst, ... naja. Habe ich auch. Vor der Ungewissheit. Was kommt. Was wird. Gemischt mit Hoffnung und Unwohlsein.

Jetzt frisst diese Situation mir so an der Substanz. Es ist so belastend. Ich kann mich nur schlecht konzentrieren. Und hab dabei so viel zu tun im Job.

Jeglichste Mini-Hilfe im Haushalt verweigert er (gerade, aber auch sonst allzu gern) mit den Worten: "Ich räume doch nicht deinen Dreck weg!" Der Herr schwebt ja als Schmutzabweiser durch das Haus.

Bitte ich ihn, im Haus etwas zu reparieren/Hausarbeit mitmachen, pflaumt er mich an, ich würde mich ja im Dreck wohlfühlen und es so wollen (ich bin die einzige, die putzt). Oder er "vergisst" Reparaturen, und zwar über JAHRE!!!! Lasse ich ÜBER JAHRE nicht locker, tut er so, als hätte er Reparaturen für mich machen müssen, nicht, weil er von Haus aus diese Aufgabe hat (er wollte unbedingt dieses Haus). Er ist in der Baubranche tätig. Und was er kann, ist phänomenal, darum ist es für mich umso verletzender, dass er zuhause alles verkommen lässt.

Haushalt - ist nicht perfekt, da gar nicht allein zu schaffen, kann ich nicht - wie denn - und muss ich auch nicht können. Und er ist raus aus der Pflicht? NÖ! Ich bin doch nicht bei wünsch-dir-was.

Vor 2 Wochen begann er endlich, nach 15 Jahren, das Wohnzimmer mal zu streichen. Da wir uns gezofft haben, lässt er nun alles liegen, sprich die Schränke stehen immer noch mitten im Raum, die Wände werden nicht weiter gestrichen, Gardinen sind abgenommen, Chaos, er bockt und ist beleidigt. Also habe ich mir ein Angebot einer Malerfirma geholt, aber das will er nicht bezahlen, schrie rum, er würde keinen Cent ausgeben. Tja, und nun? Soll das so bleiben, oder was? Meine Kinder haben wir ihre Hilfe angeboten, nur ist das ja keine Lösung.

Vor ein paar Wochen hat er mal die Betten überzogen, was er mit einer Anklage quittierte, er hätte es machen MÜSSEN, da ich das ja nicht gemacht hätte. Das prallt an mir ab, aber ich denke bei sowas, wie wenig intelligent kann man sein? Welche unverschämte Anspruchshaltung meint er, sich mir gegenüber herausnehmen zu können? Kommt das auch von den Pornos, oder ist es (s)ein verqueres Welt- und Frauenbild?

Ich arbeite bis zum Umfallen in meiner Firma, wir haben zudem ein kleines Gewerbe zusammen, wovon ich knapp 80% am Hals habe. Komme ich am Abend nach Hause, sitzt er so oft vorm TV. Er arbeitet körperlich sehr hart, ist ja auch nicht mehr der Jüngste, nur dann muss er es sich eben einteilen - muss ich ja auch, und das tut er nicht, ich und unser Leben fallen ungebremst hinten runter. Er nimmt sich oder macht, was er will, ohne Rücksicht. Anderen hilft er ja auch, wie bei unserem Sohn, dessen Haus er unglaublich schön über fast 2 Jahre lang saniert hat, nur renne ICH gegen Wände (???).

Ich habe mir so viel einfallen lassen in den letzten Jahren, Angebote gemacht, was ihn interessieren könnte, damit wir gemeinsam Unternehmungen für die Paarbindung erleben können. Das war Perlen vor die Säue. Er beschwert sich IMMER, dass ihm alles zu anstrengend wäre etc., es doof sei, er auf sowas keine Lust hätte, er hätte ja keine Zeit, müsste auch mal ausruhen etc. pp..

Und so tingel ich fast immer allein los. Urlaube zu 80% allein mit Kids oder Freundin, Wandern (ihm zu anstregend), Radfahren (für ihn sinnlos), mit dem Hund spazieren (?), er kommt nicht von der Couch, Haus und Grundstück interessieren ihn auch nicht mehr, seit so vielen Jahren.
Letztes Jahr war dann die Krönung, da hat er sich nur einen einzigen Tag freigenommen. Sonst war es mal eine Woche im Sommer, im Sommer letzten Jahres keinen einzigen Tag. So war ich allein mit meinen Kids unterwegs.
Und bezüglich seinem Desinteresse am Grundstück - schuld bin ICH (wer sonst) , weil ich vor 20 Jahren zu ihm gesagt habe, dass er doch, anstatt täglich Rasen zu mähen, das Haus mal fertig machen solle - immerhin war das eine einzige Baustelle und wir hatten ein Baby und es war Chaos hoch zehn. Das höre ich mir immer noch an, sobald ich das Grundstück anspreche. Er hätte ja Rasen mähen wollen damals. Was also machte ich? Kaufte einen Balkenmäher, einen Rasenmäher, einen Rasenroboter (den er doof findet) und kümmerte mich allein.

Möchte ich neue Möbel oder irgend etwas anschaffen, heisst es, das brauchen wir nicht bzw. mal irgendwann später. Unsere Möbel im Wohnzimmer sind 30 Jahre alt, die hat er damals aus seiner letzten Beziehung mitgebracht. Die Badmöbel ähneln Sperrholz, vor 12 Jahren gebraucht von Ebay für 50€. Das Schlafzimmer hat 21 Jahre auf dem Buckel. etc.
So habe ich also 2 Möglichkeiten, die eine ist: Verzicht, die andere: ich kaufs es mir selbst und zahle alles allein. Was ich dann auch tue. Ich bin fast 50, arbeite viel, die Kids sind so gut wie raus, und wir könnten es uns leisten - er will aber nicht. Steckt alles in sein Unternehmen oder verzockt am Aktienmarkt, wenn da Tausende verloren gehen, ist es egal. Für uns ist es zu schade, ausgegeben zu werden.

Mal essen gehen quittiert er ebenso mit einem was-kostet-das-schon-wieder-Gesicht. Und Langeweile ohne Gespräch sind beim Essengehen garantiert. Also verzichte ich mittlerweile lieber, obwohl ich es ab und zu noch probiert habe. Derzeit geht es ja eh nicht. Aber es ist sooo sinnlos.

Hobbys etc. hätte ich gern etwas zusammen - aber ich laufe auch da einfach ins Leere. Mit allem.

Koche ich, geht es so. Frage ich, was er essen will, ist es ihm egal.

Unseren Hund - von mir nach dem Tod des geliebten letzten angeschafft, er wollte erst mal warten, auf was denn bitte, da kann ich schwarz werden beim Warten -  findet er hässlich und dumm. "Mein" Hund (seine Worte) ist ein Traumhund, schlau und sehr freundlich. Und ich genieße die Spaziergänge mit ihm. Letztens habe ich mich beim freudigen Lachen "erwischt", ich habe laut gelacht und war einfach nur glücklich, mit meinem Vierbeiner unterwegs zu sein. Es war windig und kalt und herrlich.
Dieser tolle Hund ist - weil wir ja keinen richtigen Zaun ohne Löcher um das Grundstück brauchen, zu den Nachbarn rüber. Der von mir installierte Behelfszaun war wegen des Schnees niedergedrückt.

Mein Mann: DEIN Hund ist bei den Nachbarn gewesen.
ICH: Hätte ich einen Mann, der mir (eigentlich uns) mal den Zaun reparieren würde, hätte ich dieses Problem nicht.
Er: Das kann dein Neuer machen. 
SO VERLAUFEN DIE GESPRÄCHE. Er ist bei allem raus.

Das neue TV, ein riesiges Teil, von mir gekauft, findet er viel zu groß.

Den neuen Backofen, der alte war nur noch zum Kühlen gut, brauchte er auch nicht.

Warum ich noch da bin? Zum einen hatte ich immer noch Hoffnung, er hatte ja Änderung versprochen, die halt nicht eintritt, so schlau bin ich auch schon. Ab und an waren wir tatsächlich mal in den Pilzen. Nur es gefällt ihm wirklich gar nix. Frage ich, wie er irgendwas fand, sagt er, dass es ihm nicht gefallen hat, das hängt mir sowas von zum Hals heraus, weil NICHTS gefällt. Es ist so schlimm, dass man sich sowas gar nicht ausdenken kann. In einer Soap würde man abwinken, da zu unwahrscheinlich.
Sind das Depressionen? Die Pornosucht?

WAS IST DAS, was einen Menschen so leer werden lässt?

Zum anderen weil ich ein unglaublicher Familienmensch bin, schon überlege, was es für Auswirkungen auch auf mich hat auch im Verhältnis zu den Kids (eine Trennung haut einen aus den Latschen, und zwar ne Weile - wie reagiere ich), oder wie es denen dann ergehen wird, wenn sie mal nach Haus kommen und ein neuer Mann steht in der Tür. Allein werde/will ich nicht bleiben, bin dafür zu optimistisch.

Das wäre wieder Stress und alles neu und das mit all dem Zeitstress, den ich sowieso schon habe. Und wir wissen ja alle, es wird nicht einfacher, sich neu auszurichten - potentielle Partner wachsen nicht auf dem Baum, ich sehe im Bekanntenkreis die Dramen bei der Suche nach Mister Right oder Misses Wonderfull.

UND wir sind eine Familie.

Aber so geht es auch nicht weiter. Ich habe kein Interesse, seine vollgewix..n Tücher unter dem Bett hervorzuholen. Und bis zum Ende meiner Tage nicht mehr geliebt zu werden.

Ich habe ihm gesagt, dass wir uns trennen müssen, damit wieder Ruhe einzieht, da ich das nicht mehr ertragen will und kann und für sowas gar keine Ambitionen mehr habe. Und dass ich ihm dann halt Miete zahlen würde für sein halbes Haus.

Wenigstens flog mir dieses Mal kein Bügelbrett nach.

LG sendet Anna, die sich schon wieder mit diesem Problem beschäftigt, anstatt in Ruhe zu arbeiten
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#16
Liebe Anna,

wenn es dir gut tut, dann schreibe hier gerne dir alles vom Herzen. Weiter bringen wird dich aber nur, wenn du handelst.

Ich sehe hier ehrlich gesagt keine Familie mehr bei euch. Du machst dir etwas vor und die Trennung ist mindestens 10 Jahre überfällig.

Du hast Horrorvorstellungen vor einer Trennung und dem nachfolgenden Stress. Ehrlich, im Vergleich zu dem was du jetzt hast ist die Trennung ein Kindergeburtstag. Wenn du Schritt für Schritt planst wird es dich nicht aus den Latschen hauen. Denk nicht schon an die Suche nach Mr. Right, er wird kommen oder auch nicht. Wenn du frei bist kannst du ohne schlcehtes Gewissen die Dinge tun, die du jetzt eh schon tust. Beziehe deine Kinder mit ein. Sie sind erwachsen und sie werden es verstehen.

Ich kann das sagen, denn ich habe eine Trennung hinter mir. Ich habe auch 10 Jahre zu lange gewartet.
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#17
(23.02.2021, 11:09)Schokiprinz schrieb: Liebe Anna,

wenn es dir gut tut, dann schreibe hier gerne dir alles vom Herzen. Weiter bringen wird dich aber nur, wenn du handelst.

Ich sehe hier ehrlich gesagt keine Familie mehr bei euch. Du machst dir etwas vor und die Trennung ist mindestens 10 Jahre überfällig.

Du hast Horrorvorstellungen vor einer Trennung und dem nachfolgenden Stress. Ehrlich, im Vergleich zu dem was du jetzt hast ist die Trennung ein Kindergeburtstag. Wenn du Schritt für Schritt planst wird es dich nicht aus den Latschen hauen. Denk nicht schon an die Suche nach Mr. Right, er wird kommen oder auch nicht. Wenn du frei bist kannst du ohne schlcehtes Gewissen die Dinge tun, die du jetzt eh schon tust. Beziehe deine Kinder mit ein. Sie sind erwachsen und sie werden es verstehen.

Ich kann das sagen, denn ich habe eine Trennung hinter mir. Ich habe auch 10 Jahre zu lange gewartet.

Lieber Schokoprinz,

ja, es wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben.

Wahrscheinlich bin ich schon derart verstrickt in der Suche nach dem Sinn seines Handelns, der gar nicht aufzuklären ist... das Gedankenkarussell dreht sich und dreht sich... es KÖNNTE so einfach sein, KÖNNTE.... aber die Realität sieht völlig anders aus.

Beim Schreiben sortieren sich die Gedanken. Auch die Reflexionen der letzten Jahre und Jahrzehnte, sie sind ja Basis.

DANKE sagt Anna
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