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Männlich 40+ sucht den richtigen Weg...
#21
Hallo Benutzer 5090, ich hab länger überlegt, ob ich als Partnerin etwas schreiben soll. Ich kenne die Situation mit Kind und Ausgrenzung ebenso und das ist furchtbar. Auch wenn es schwer ist, kannst du deinem Kind aber nichts besseres tun, als das Gefühl zu geben, Papa ist stark und Papa hält das alles aus. Wie ein Fels in der Brandung. Denn ein Grund, dass es nicht erzählt, könnte unter anderen sein, dass es nicht möchte, dass Mama oder Papa auch noch unter seinem Problem zu leiden haben, weil die feinen Kinderantennen längst spüren, dass da jemand mit den Nerven am Ende ist. Uns hat damals eine Kinderpsychologin sehr geholfen, vielleicht wäre Hilfe von außerhalb was? Aber besser lieber nicht Lehrer oder Schule. Da muss man ganz vorsichtig sein. Die machen oftmals alles noch schlimmer. Die Kinderpsychologin hatte zu mir gesagt, dass die ganze Situation nicht so bleibt. Es wäre nur jetzt so. Und daran solltest du denken. Es bleibt nicht so. Du musst für dein Kind die Finger von der Sucht lassen. Sucht macht gleichgültig und irgendwo schwach im sozialen Bereich. Und gerade da braucht dein Kind dich jetzt.
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#22
Vielen Dank Chiara. Wir versuchen unser Kind zu stärken und ihr Wege aufzuzeigen aus dieser Situation herauszukommen. Es bleibt nichts übrig außer Fassung bewahren, trösten und weitermachen.

Weiter ist auch das Stichwort für mein No-Fap. Versuche mich wieder seit ein paar Tagen zu fangen und den Konsum einzuschränken.

Ich stelle mir oft dabei selbst ein Beinchen. In solchen stressigen Situationen habe ich oft gar kein Sexbedürfniss. Nach einiger Zeit bekomme ich es manchmal mit der Angst zu tun ob ich überhaupt Lust empfinden kann und teste mich. Erst mit harmlosen Bildern, dann ein bisschen mehr falls mein Kopf nicht direkt anspringt. Und zu guter Letzt geht es doch wieder zu Pornos über.
Jetzt könnte man denken ich masturbiere jedesmal dabei. Aber nein. Manchmal schaue ich nur, ohne Masturbation.

Genau das ist wohl aber mein Schwachpunkt der zur ED führt. Mein Sexualtherapeut meinte ich solle nicht mehr die Lust in mir aus den Bildern erzeugen. Masturbation ist wohl okay, wenn man geil ist. Allerdings sollte diese Geilheit nicht vorher von Pornos kreiert worden sein.

Heute ist übrigens mal wieder Tag 5 ohne PMO.
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#23
Hallo nochmal, das hat mein Ex-Mann auch so gehalten. Er hat versucht seine sexuelle Energie aufzuteilen, zwischen mir und Konsum. Immer so, dass ich es nicht merken sollte. Er dachte wohl, es käme nur darauf an, mich noch irgendwie zufriedenstellen zu können. Dass sein ganzes Verhalten längst völlig verändert war... aber das ist ein anderes Thema.
Er glaubte, dass wenn er nur schaut oder nicht mal schaut, sondern was liest, ohne sich zu berühren, sich dies nicht in Form von ED auswirken würde. Stimmte nur nicht. Es wurde immer schlimmer und er sah die Ursache nicht, wollte es nicht glauben. Er glaubte, es müsse am älter werden liegen oder Krankheit sein oder Stress oder oder. Bis dann die Bilder der Damen im Kopf nicht mehr verschwanden und immer auftauchten, wenn er mit mir im Bett war und dann ging von jetzt auf gleich nichts mehr, keine Chance. Ich nehme an, sein Gehirn hat ihm da vor Augen geführt, was er doch auch haben könnte. Nämlich Abwechslung. Mich kannte das Gehirn ja schon in und auswendig. Nach einem Entzug war alles wieder völlig in Ordnung. Wie übrigens in jedem Urlaub auch, wo er an nichts ran kam. Was für ein armseliges Leben, wenn es nur noch im Urlaub schön ist....
Als Frau merkt man es. Und zwar längst, wenn er noch glaubt, dass es ja offensichtlich noch funktioniert. Es macht nicht mehr viel Spaß.
Der Sexualtherapeut hat Recht! Halte durch!
Ach ja: Bilder sind nie harmlos.
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#24
Danke. Ich glaube fest daran, dass Du Recht hast. Ich merke ja auch selbst, dass mir die natürliche Lust fehlt.

Ich will ja normale Sexualität, Sex mit meiner Partnerin und nicht diesen Scheiß. Es ist nur so oft schwer überein zu kommen. Zeitgleich ist Masturbation manchmal auch nur eine Sache zur Entspannung oder Stressabbau.

Ich will es ja auch nicht rechtfertigen. Ich will aufhören mit Pornos. Es ist nur voller Fallstricke und Stolpersteine.
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#25
Update zu meiner Situation:

Kurzfassung: 1. Sexverlangen ist unterschiedlich bei mir und meiner Partnerin. Ich warte öfter auf Sex bis ich es nicht mehr aushalte und dann doch wieder Pornos schaue und masturbiere. 2. Es gibt leider keine Blocker oder Technik die lückenlos funktioniert um Pornos fernzuhalten.

Langfassung:
Ich bin leider nicht wirklich weg von Pornos. Mehr als ein paar Tage am Stück schaffe ich derzeit nicht pornofrei zu bleiben.

Der Sex klappt leider nicht so oft wie ich es brauche. Das Timing, Wohlbefinden oder Stimmung passen nicht immer und ich schiebe meine Lust von einen Tag auf den anderen bis es nicht mehr geht. Meine Partnerin ist leider selten von sich aus in Stimmung. Sie gibt sich viel Mühe auf mich einzugehen, aber den Start muss ich meistens machen. Trotzdem merke ich auch, dass sie dem Thema öfters versucht aus dem Weg zu gehen und lieber irgendwas anderes macht, um bloß nicht Sex haben zu müssen. Das tut mir weh und fühlt sich wie eine Ablehnung an. Mein Sexualtherapeut meinte ich solle trotzdem immer ehrlich sagen, wenn ich Lust habe, was ich auch umsetze. Nur fühlt sie sich dadurch manchmal eher bedrängt und hat weniger Lust. Es ist wie Teufelskreis, ich habe das Gefühl ich trete auf der Stelle. "Sei ehrlich, aber versuche nicht zu drängen" fühlt sich an wie "wasch mich, aber mach mich nicht nass". Ich dränge nicht wirklich und bin auch nie böse, wenn sie nein sagt (äußerlich), würde es aber Mal wieder gerne spüren, dass ich auch begehrt werde. Stattdessen komme ich mir vor wie ein Bittsteller und mache ich mir manchmal sogar Gedanken, ob sie wirklich mit so wenig Sex auskommt oder nicht doch eher fremdgeht. Das glaube ich zwar nicht wirklich, aber ich kann es auch nicht immer ausblenden.

In der letzten Zeit habe ich jedes Gerät mit Blockern ausgestattet und den Router gewechselt gegen einen mit Pornofilter nur um diese Woche festzustellen, dass all meine Bemühungen, Recherchen und Ausgaben ins Leere führen. Es gibt immer irgendeinen Browser oder ein Tool was es schafft das alles zu umgehen. Ich bin komplett frustriert.

Mir geht es definitiv nicht gut gerade. Ich habe keine Idee wie ich weiter machen soll.
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#26
Unverhofft kommt oft...
Zwischen meiner Partnerin und mir läuft es wieder besser. Nachdem ich mir hier den Frust von der Seele geschrieben habe, habe ich auch noch einmal das Gespräch Zuhause gesucht. Das Ergebnis war, dass sie ihren Stress hat etwas vergessen können und wir uns Zeit für uns genommen haben. Hat echt gut getan.

Hab in einem englischen NoFap Forum einen anderen Blocker entdeckt, der neben Seiten auch neu installierte Browser und Apps sperren kann. Werde die App Mal probieren.

Werde berichten wie es weiter geht.
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#27
Abend zusammen.
Der viel versprechende Blocker hat leider nur viel versprochen. Das war's dann aber auch. Beim Testen und Ausprobieren ging der Schuss auch nach hinten los und ich hatte einen Rückfall.
Ich weiß dass viele der von mir ausprobierten Blocker bei anderen Usern ganz gut funktionieren. Mein Handy erlaubt mir aber leider zuviel Kontrolle über die Prozesse und Apps die gerade im Hintergrund laufen. So kann ich diese Apps fast immer beenden oder schließen. Da mein Handyvertrag bald zu Ende geht werde ich auf jeden Fall die Handymarke wechseln. Vielleicht klappt es dann besser diese Übersprunghandlungen zu vermeiden.
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#28
Lieber @Benutzer5090,

Du schreibst immer so fleißig Beiträge an andere User. Nun möchte ich Dir heute auch mal ein paar Zeilen dalassen und habe mir Dein Thema nochmal von Anfang an durchgelesen.

Ich bin etwas irritiert darüber, was Du über Deine Frau schreibst. Habe ich einen falschen Eindruck, oder ist es ihr egal, ob Du Pornos guckst oder nicht? Wenn ja, kann es sein, dass sie gar nichts über die Auswirkungen weiß? Falls auch hier die Antwort JA lautet, könnte sie Dich vielleicht besser verstehen und unterstützen, wenn sie diese Informationen hat?!

Und ich kann sehr gut verstehen, warum Dir der Sex wichtig ist, und es ist auch nicht zuviel, was Du Dir wünschst. Angefangen hat Dein Suchtverhalten mit dem schwindenden Sex. Es ist für mich absolut nachvollziehbar, dass Du daran etwas ändern willst, um nicht nach dem Reboot wieder in diese Frustfalle zu tappen oder gar währenddessen.

Tatsächlich ist es ein Trugschluss, dass wir Frauen weniger Sex haben wollen. Denn das stimmt so nicht ganz. Wir sind ebenso sexuelle Wesen, nur oft viel mehr vom Kopf und Emotionen geleitet. Wir sind weniger spontan und irgendwie komplizierter. Für uns muss meistens einiges stimmen, um den Willen bzgl. Sex auch in die Tat umzusetzen. Hier reicht schon die falsche Stimmung, ein nicht angesprochener oder/und besprochener/bereinigter Frust/Konflikt, zu wenig Aufmerksamkeit, Stress, zu wenig Verständnis oder oder oder... Häufig liegt da der Hund begraben.

Klar haben wir alle mal nicht die richtige Stimmung, Stress oder sind müde, krank etc. Dient dies aber dauerhaft als Ausrede, ist das der falsche Umgang mit diesen Gegebenheiten. Denn Sex wirkt ausgleichend/regulierend auf genau die oben genannten Zustände. Kein Sex ist auch keine Lösung.

Vielleicht fehlt Deiner Frau beim Sex auch etwas, weshalb sie ihn meidet. Kannst Du denn offen mit ihr über Ihre Wünsche und Bedürfnisse sprechen? Das wäre schonmal ein Anfang.

Wenn Du sie fragst, was sie braucht, um Sex mit Dir zu haben, was sagt sie dann?

So unromantisch es klingt, finde ich für den Anfang 1 "Date-Tag" pro Woche gar nicht so verkehrt. So können sich beide darauf freuen, es gibt keine Ausreden, evtl. Hindernisse können zuvor angegangen werden, sodass man auf den Tag vorbereitet ist (z. B. Aufgaben, die erledigt werden wollen). Zudem kann man so am besten erkennen, was einen tatsächlich an der Umsetzung hindert, weil man nicht jeden Tag schauen muss, ob es diesmal überhaupt passt, was zusätzlich stresst und sich auf diesen 1 Tag konzentriert. Gibt es dann doch ein Hindernis, kann man dieses viel gezielter erkennen und benennen, ggf. angehen.

Wenn es hilft, darf man zusätzlich einen Ausweichtag festlegen, sodass hier der Druck etwas herausgenommen wird. Wenn Deine Frau genau weiß, was sie braucht bzw. was ihr fehlt, könnt Ihr es gemeinsam in Angriff nehmen. So ist später auch Spontanität bei Deiner Frau (wieder) möglich.

Natürlich ist Pornosucht nichts Gutes und bringt spätestens mit der Dauer keine Vorteile. Aber Dein Bedürfnis nach Nähe ist nicht unnormal oder ungesund, sondern völlig in Ordnung. Deiner Frau ist sie ebenso wichtig, auch wenn das Bedürfnis bzgl. Häufigkeit bei nahezu jedem Paar auseinanderdriftet. Deine Frau sitzt nur einfach am längeren Hebel. Sie weiß ja, dass Du sie willst und fühlt sich sicher, begehrt, gewollt, angenommen, gesehen, was das Sexuelle betrifft. Du wiederum hängst in der Luft und bemühst Dich deshalb um so mehr.

Und es stimmt auch, was @Mosaikstein schreibt, dass wir Frauen es schneller akzeptieren, wenn die äußeren Gegebenheiten uns im Wege stehen, nach dem Motto: "Geht heute (wieder) nicht." Da sie weiß, dass Du dranbleibst und sowieso willst, macht sie sich darum eher keine Gedanken oder Druck. Es läuft ihr ja nicht weg. Wäre dem nicht so, würde sie sich wahrscheinlich genau überlegen, ob ihre genannten Gründe dem Sex tatsächlich im Wege stehen oder genau betrachtet oft eher Ausreden sind.

Auch wenn man ohne Lust intim wird (denn die haben in den seltensten Fällen beide zur gleichen Zeit), kann der Sex schön sein (werden). Die Lust kann auch noch währenddessen entstehen. Sie muss nicht zwangsläufig vorher dasein. Auch das ist ein Trugschluss. Und es ist die falsche Herangehensweise/Grundeinstellung. Sex heißt in 1. Linie, dem anderen, der einem wichtig ist, etwas Gutes zu tun und bestenfalls auch etwas Gutes zurück zu erhalten/zu empfangen, nicht andersherum. Wenn man dazu noch von vornherein Lust empfindet, ist das zwar toll, aber nicht Bedingung. Diese Ausrede zählt also nicht.

Und wieder muss ich hier Werbung machen für das tolle Buch "Vom Himmel auf Erden" von Herrn Ahlers. Das sollte jeder lesen, der bzgl. Sexualität feststeckt, vor allem in einer Beziehung. Aber grundsätzlich ist es für jeden lesenswert und enthält auch 2 Kapitel zur Pornosucht.

Er erklärt wie kein anderer, wie oberflächlich unsere Sichtweise häufig bzgl. Sexualität ist und dass es viel mehr ist als nur Sex, mehr als nur Lust und Befriedigung, nämlich Kommunikation und die stärkste/intensivste Art, dem anderen zu vermitteln, angenommen, gesehen, gewollt und akzeptiert zu sein, um nur einiges zu nennen.

Bleib weiter dran, und bleib so, wie Du bist.

Deine Geduldige
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#29
Hallo Geduldige,
ich habe mich unheimlich über deine Nachricht gefreut. Ich lese deine Beiträge immer besonders gerne. Sie sind so empathisch und unvoreingenommen.

Die letzten Wochen hatte ich leider kein Zugriff zum Forum. Meine Bemühungen Pornos technisch auszuschließen fruchten immer besser. Dieses führt aber leider auch zur Nichterreichbarkeit des Forums. Das ist leider doof, denn das Lesen im Forum erdet mich immer wieder was das Thema angeht. Offensichtlich kann ich (derzeit noch) nicht beides haben. Das Schreiben jetzt geht nur, weil ich an einem anderen PC bin wo das Forum nicht gefiltert wird.

Dein Zuspruch und dein Verständnis für meine Situation und meinen Background bedeuten mir viel. Ich hatte zuvor öfter mal das Gefühl, dass einige andere mich als Betroffenen relativ schnell in eine Schublade stecken und verurteilen wie andere die eine ganz andere Geschichte erzählen.

Die Situation mit meiner Partnerin ist geschichtlich schon etwas kompliziert und sicherlich auch nur EINER der Gründe warum ich nun süchtig bin. Die Omnipräsens von Pornos und meine Dopamin-Sucht sind aber sicher die schwerwiegenderen Gründe.

Was ich auf jeden Fall nun sagen kann ist, dass meine Partnerin grundlegend Sex mit mir möchte. Es waren relativ komplexe Geschehnisse warum wir lange Zeit kaum Sex hatten. Vielen davon ist ein natürlicher Prozess, anderes dem Charakter geschuldet. Die Situation ändert und bessert sich aber zunehmend. Am Tiefpunkt war jeder was Sex angeht nur mit sich selbst beschäftigt. Ich mit Pornos und sie war jemand der kein Verlangen verspürte (zumindest nicht nach mir). So ehrlich und schonungslos muss ich leider sein. Die Auswirkungen meiner Sucht haben den Sex ja nicht besser gemacht, ganz im Gegenteil, er wurde für Sie eher problematisch. Sie fühlte sich zwar verbal begehrt, aber mein Körper hat ihr das Gegenteil gezeigt. Für sie wurde aus Lust Frust und für mich Stress und Angst. Eine Spirale negativer Erlebnisse...

Grundsätzlich weiß sie um meine Sucht und sie sieht wie sehr ich mich bemühe. Wir arbeiten beide daran den Sex zu verbessern. Die meisten Sex-Anfänge waren durch mich gestartet und aber auch nicht immer sehr clever gestaltet gewesen. Da war der männliche Pragmatismus oftmals stärker als Romantik. Das weiß ich mittlerweile und versuche das zu ändern, auch wenn es nicht immer klappt. Manchmal lassen Enttäuschung und Ungeduld mich die Romantik vergessen.

Wir versuchen seit einiger Zeit Freiräume ohne Stress und Druck für uns zu schaffen, wo alles passieren kann, aber nichts muss. Das geht oft erst wenn unser Kind schläft und da sind wir meistens auch schon selbst ziemlich erschöpft. Du kannst Dir ja sicher denken, dass es mir weniger ausmacht erschöpft zu sein, als meiner Partnerin. Das Prinzip dieser Räume nimmt auf jeden Fall den Druck aus der Sache und hilft auch intim zu werden wenn nur einer Lust empfindet. Es geht also in langsamen Schritten in die richtige Richtung. Ich hoffe ich kann bald über weitere Besserung berichten.

Das Buch "Himmel auf Erden" wird derzeit von mir gelesen, obwohl ich ein Lesemuffel bin. Bin aber noch recht am Anfang (Neigung, Orientierung & Ausrichtung).

Einen langen Streak kann ich leider auch nicht präsentieren. Es sind lediglich ein paar Tage die ich abstinent bin. Ich bleibe weiter dran, das ist das Wichtigste was ich machen kann.

Falls ich mich nicht schaffe zu melden, dann liegt es an der Forum Zugänglichkeit. Also bitte nicht als Desinteresse oder Undankbarkeit verstehen. ;-)
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#30
Hallo zusammen,
hier mal wieder ein kleiner Zwischenstand.

Heute ist Tag 7 ohne Masturbation und Pornos. Mittlerweile habe ich leichte Kavalierschmerzen und mein Kopf sagt mir, dass bald irgendetwas passieren müsste. Wenn ich aber ehrlich bin, bin ich nicht so richtig bereit für Sex. Ich bin negativ aufgeregt, wenn ich daran denke. Habe etwas Angst, dass wieder etwas schief geht. Denn die letzten beiden Versuche haben nicht funktioniert. Die Gründe dafür kenne ich. Das war zu einem die zeitliche Nähe zur PMO (Porno, Masturbation & Orgasmus) und zum anderen, die wenige Zeit die ich hatte um richtig in Stimmung zu kommen. Ich kann mittlerweile mit Spontansex, ohne vorherigem sexuellen Knistern, kaum noch etwas anfangen. Also TV schauen, Kiste ausmachen und loslegen fällt mir schwer. Mein Kopf hängt dann noch bei der Serie/Programm und ich verliere den oftmals Faden während des Sexes. Das Klischee, dass Männer immer können und wollen kann ich leider nicht bedienen, auch wenn ich es mir wünsche. Ich hoffe einfach, dass meine Partnerin und ich bald mit ausreichend Zeit zueinanderfinden. Der Kalender lässt derzeit auf jeden Fall nicht darauf schließen.

Was meine Partnerin angeht, will ich auch nochmal etwas klarstellen. Ich will sie auch mal loben. Unser letzter Sex ist zwar schon drei Wochen her, aber sie hat in der Zwischenzeit zwei Mal den Anfang gemacht und ich habe 2x abgelehnt aus Angst zu versagen (das letzte Mal vorgestern). Das bedeutet sie gibt sich auch Mühe und probiert es zwischendurch. Das Ding ist, dass es nicht immer passt. Ich meine die Stimmung, die Zeit und oftmals auch das was wir erwarten. Meine Erwartung sind lange Vorspiele mit viel Kribbeln vorher, während ihre Erwartung (wahrscheinlich) der spontane Quickie ist (also ein Traum für den "normalen" Mann).

Jetzt hänge ich hier, bin irgendwie unglücklich und verzweifelt. Habe den Sex abgelehnt, den ich brauche. Gleichzeitig sieht es nicht so aus als könnte bald was passieren. Fühle mich blöd, aber ich muss weiter gute Miene machen. Meine schlechte Laune würde sonst noch den letzten Tropfen Hoffnung zerstören. Doofes Timing, das von mir auch noch ungünstig beeinflusst wurde.
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