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Gott will das nicht
#1
Keine Angst, ich bin kein verrückter fundamentaler Christenfanatiker....
Aber habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht welchen Nutzen die vom Menschen entwickelte Gottesfürchtigkeit uU hat?

All die Regeln die man in der Bibel findet oder die die Kirche predigt haben im Kern ja ihre richtigkeit.
Zwar wird einem das als Gottes Wille verkauft, doch stecken möglicherweise Lebensregeln dahinter die man einfach befolgen sollte um zB nicht in so eine missliche Lage zu kommen wie wir gerade!

Bzw wäre ich ein gottesfürchtiger Mensch hätte ich sicher (nicht so oft) Hand angelegt und mir diese lasterhaften Filme reingezogen.
Folglich hätte ich jetzt kein Problem.

Kein Grund jetzt in die Kirche zu rennen und an König Rauschebart auf Wolke 9 zu glauben, aber man könnte oft mal den Eindruck gewinnen die die diese Regeln erfunden haben, haben sich schon was dabei gedacht.
Klar muss man sie nicht absolut auslegen, aber hätte ich ein bisschen nach dieser leichten Form von Enthaltsamkeit gelebt dann wär jetzt alles lockerer.....
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=377]
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#2
Diesen Gedanken habe ich auch sehr häufig. Die Regeln der religiösen Ethik sind auf verwunderliche Weise zutreffend. Aber ich bin kein Experte. Ich habe nicht einmal die Bibel gelesen, obwohl ich Christ bin.










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#3
Der Teufel existiert nicht.
Nur in uns.
Und er/wir schaden uns durch unser Handeln.
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#4
Das hat nichts damit zu tun. Masturbation an sich ist ja nicht ungesund. Es geht lediglich um unser Gehirn das nicht bereit für kostenlosen Highspeed Internetporno in unendlicher Vielfalt ist.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=117]
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#5
(28.04.2015, 23:48)Rebooter77 schrieb: Das hat nichts damit zu tun. Masturbation an sich ist ja nicht ungesund. Es geht lediglich um unser Gehirn das nicht bereit für kostenlosen Highspeed Internetporno in unendlicher Vielfalt ist.

Einfach festzustellen dass das nichts damit zu tun hat bezeichnet deine Sichtweise. Nicht meine.

Ich möchte darauf hinweisen dass diese Menschgeschaffenen Verhaltensregeln durchaus lebensnahen Hintergrund bieten.
Aus welcher Motivation heraus man sich einschränkt ist dabei ja nebensächlich. Gott oder Religion kann man da ja vorschieben.
sie diente in alten Zeiten dazu dem Entfesseln des totalen Chaos vorzubeugen. 
Sie ist die Wiege der Moral. Die Aussicht die Ewigkeit in der Hölle verbringen zu müssen hat dann doch so manchen in die Schranken gewiesen.

Schon was als die sieben Todsünden festgelegt wurde, sind ja Hinweise darauf was dem Menschen nicht gut tut.
zB Maßlosigkeit .......
Merkst was?
Dabei kann man das auf Essen.....Saufen.....oder auch Onaniern beziehen.

Und ich habe ja auch nicht von einer totalen Unterbindung der Onanie geschrieben sondern von einer Einschränkung. Denn mal ehrlich.... Ich glaube dass es zu jeder Zeit dem Manne nicht möglich war total zu entsagen.
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#6
Da melde ich mich als Theologiestudent und überzeugter Christ gerne dazu ;-) (Ja auch Gottesfürchtige sind nicht heilig...)

Aus meiner Sicht gibt es 2 Ziele der Gesetze/Regeln in der Bibel.
1. Gott verabscheut das Böse. Wenn wir nun Böses tun, trennen wir uns von Gott. Da er dies nicht möchte, gab er uns diese Gesetze. Ich führe das jetzt nicht weiter aus, da es ja nicht um dieses Thema geht.
2. Die Gesetze wollen ja das Böse fernhalten. Entsprechend haben sie eine schützende Funktion für einem persönlich und die Gesellschaft. Es geht nicht darum irgendetwas zu verbieten.

Wichtig ist noch zu unterscheiden was aus der Bibel kommt und was andere dazu erfinden. Z.B. Sind die 7 Todsünden eine Erfindung der Katholischen Kirche und sind so als Aufzählung nicht in der Bibel zu finden. Es gibt aber durchaus stellen, die z.b. vor Masslosigkeit warnen.

Zur Masturbation spricht die Bibel nicht und ist wohl per se nicht schlecht. Ich glaube jedoch das wichtig ist, was wir dazu denken. Jesus sagt dazu: "Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen" Mt. 5,28
Ist wohl schon manch eine Ehe deswegen zerbrochen, weil sich der Mann in andere Frauen verguckt Undecided und das ist mit der Pornographie ja nicht anderst... Und bei Masturbation kann dies je nach Kopfkino ja auch in diese Richtung gehen...
[Bild: nfc.php?nfc=741]
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#7
@kiju Coole Sache. Ich habe noch nie mit jemandem gesprochen, der ersthaft wusste wovon er da redet. Klingt sinnvoll Smile










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#8
Also ich muss sagen, ich bin auch in einem christlichen Haus aufgewachsen und die Regeln die die Bibel uns gibt, sind eigentlich sehr nützlich. In der heutigen "liberalen"-Welt zwar oft belächelt, aber die Mehrheit belächelt ja auch die dramatischen Folgen der Pornografie. Und trotzdem sind sie real. Sonst gäbe es dieses Forum ja nicht.
Bibeltext die eine interessante Sicht zum Thema Sex offenbaren sind zum Beispiel: Kolosser 3,5 oder Sprüche 7,15-27 oder Hiob 31,1 (kann jeder in einer Online-Bibel selbst nachschauen was da steht.)

Im Übrigen geh ich mit kijus Darlegung voll einig!
[Bild: nfc.php?nfc=858]
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#9
Ist es nicht auch einfach so das Religionen für viele Menschen Antworten auf Ihre Fragen haben und deshalb so beliebt sind?
[Bild: nfc.php?nfc=273]
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#10
ganz so einfach ist das nicht. denn letztlich folgt jeder einer Religion oder einer sogenannten "Ersatz-Religion". Ersatzreligionen sind Dinge, die religiösen Charakter haben. Z.B. ein Fussballspiel. Ich habe noch kaum grössere Fanatiker gesehen wie an Fussballspielen. "mein Verein bis in den Tod" sind nicht seltene Ausdrücke. Weiter werden die Spieler teilweise vergöttlicht und verliert "mein" Team, geht es mir mies... Auch Ideologien haben diesen Charakter. Nehmen wir den Kommunismus. Alle folgen einem Führer nach, der vergöttlicht wird. Dabei wird nur das eigene als richtig gesehen. Auch andere Dinge wie Gender weisen diese anzeichen auf. Jeder folgt in irgend einer Weise einem "Gott" nach oder aber versucht selbst Gott zu sein. Selbst der Atheismus weist starke religiöse Züge auf. Auch das Geld kann einen Religiösen Status erhalten.
Man spricht deshalb vom "Homo-Religius". Also der Religiöse Mensch. Jeder Mensch ist religiös. Jeder Mensch sucht nach etwas höherem. Religionen sind also deshalb beliebt, weil sie auf den Höchsten (Gott) verweisen. Es ist wohl das, was jeder in irgendeiner Weise sucht. Da man jedoch heute Gott begraben hat (gemäss Nietsche), sucht man sich Gott in anderen Dingen (Ersatz-Religionen). Dies ist jedoch kein Beweis dass es Gott nicht gibt. Ich würde eher als arroganz unserer Gesellschaft bezeichnen, dass man Gott überall ausklammert und sein eigener Gott sein möchte.
Fazit: Es gibt also ein religiöses Grundverhalten im Menschen. Die Sehnsucht nach etwas höherem. Dies wird entweder durch Religion oder Ersatz-Religionen versucht zu stillen.

Ich möchte noch kurz die Erklärung aus der Bibel geben für das Phänomen des Homo-Religius.
Gott schuf den Menschen, um mit ihm Gemeinschaft zu haben. Er wurde also so geschaffen, dass er auch Gemeinschaft mit Gott haben möchte. Der Mensch entschied sich jedoch für ein Leben ohne Gott und hat sich von ihm abgewendet. Durch diese "Sünde" ist er nun von Gott getrennt (Adam wurde aus dem Paradies geworfen). Er ist von Gott getrennt aber der Wunsch oder die Sehnsucht, mit ihm Gemeinschaft zu haben, ist nach wie vor vorhanden.
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