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Will endlich frei sein.
#1
Pornos seit ganz frühen Jahren... Schulmädchenreport etc. in  jungen Jahren, dann ewig die Videotheken, schliesslich 2008 auf ins Netz´. Seitdem... ihr kennt das.
Und jedes mal drückt das schlechte Gewissen.
Mittlerweile geht es mir ziemlich schlecht. Nach schwerer Kopf OP 2013 Benommenheit (wie angetrunken) und Kopfdruck.
Davor schon ewig Ansätze von sozieler Phobie, Selbstunsicherheit, Ängsten, Depressionen.
Selbstunsicherheiten u.ä. sind der Nährboden für Depression und Rückzug, welche wiederum Nährboden für Pornos ist, Pornos wiederum zu noch mehr Selbstunsicherheit, Selbstunsicherheit für Depressionen, Depressionen gehen mit Ängsten einher, die wiederum mit sozialer Phobie usw. usf.., Seht ihr worauf ich hinaus will?

Ich habe so viel getan. Von Antidepressiva über Therapie über das Rauchen aufhören, gesund leben, Sport etc.
Nichts half auf Dauer. Eine massive Müdigkeit und Erschöpfung hat mich erfasst und droht mich den Bach runter zu spülen.
Eine Sache habe ich noch nie ganz durchgezogen: Pornos stoppen. Ein für alle mal.
Möglicherweise sind sie der Hauptgrund für jegliches Chaos, zumindest aber stark beteiligt. Ich sage nur... sich sinnlos in seinem Kämmerchen verbarrikadieren und ohne Sinn sein Dasein fristen statt draussen zu sein und zu leben. Leuten in die Augen gucken können.

Das ist meine Motivation zum aufhören. Meine geschilderten Probleme beseitigen, oder zumindest deutlich zu verbessern. Klappt das? Ich fühle mich zu platt, habe zu viel probiert um da optimistisch ranzugehen.
Es gibt also nur den Weg das beste zu hoffen und auf das schlimmste vorzubereiten.
Einige Tage sind schon durch. Fühle mich überaus elend und hänge seit 17 Uhr im Bett rum. Erschöpfung.
Und... falls jemand Sport erwähnen möchte... ich bin Sportler, allerdings zieht sp. Aktivität Erschöpfungszustände statt Besserung nach sich. Dennoch ver´zichte ich nicht, kann aber lange mehr an kein Maximum gehen.
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#2
Hey!
Schön, dass Du hierher gefunden hast. Und Glückwunsch für die Einsicht, dass sich was tun muss. Ja, die Pornografie zersetzt mit der Zeit sämtliche Lebensbereiche. Ich habe schon viele Male versucht, damit zu brechen. Erst, als ich merkte, dass ich immer wieder die Clips brauche, wurde mir bewusst, dass ich ein dickes Problem habe.

Es gibt so viele lebende Beweise, auch hier im Forum, die beweisen, dass dieser Reboot wirklich etwas bringt. Diese ersten 90 Tagen werden Dir gut tun und das Chemie im Gehirn wieder auf ein Normallevel bringen. Und dann wird es Dir sehr viel leichter fallen, nein zu sagen.

Niemand sagt, dass die ersten 90 Tage leicht werden. Sie werden vielleicht sogar richtig heftig. Lege Dir Notfalltätigkeiten zurecht, die Du im Falle eines Drucks (Spazierengehen, Sport, laut Musik hören...). Und, was definitiv hilft: schreibe hier Tagebuch. Die Kommentare machen Mut! Smile
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=1118]
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#3
DANKE!
Ja, das werde ich.
Bin schon lange angeschlagen und habe wie beschrieben diese Anteile diverser psychicher Einschränkungen samt Doppelbilder und Benommenheit. (Doppelbilder von der Op). Brauche ich da auch noch Pörnz? Nein. Sie wären höchstens eine Kompensation, eine, die nur Illusion ist, einen hängen lässt, und auf lange Sicht die Probleme verstärkt, indem sie neue Probleme schafft, die wiederum die alten verstärken.
Bei mir alles bereits passiert.

Heute Tag 19.
Neue Situation, neuer Arbeitgeber, neues Berufsfeld... seit drei Uhr kaum noch geschlafen ( auch mit Schlafstörungen habe ich Probleme).
Kompensation ist halt nicht, zum Glück denke ich weniger an Pornos als daran wie es sich verbessern kann wenn ich raus bin.
Jedenfalls versuche ich mir das einzureden... psychicher Kram beinhaltet meist leider auch eine zermürbende negative Sicht auf Dinge.
Was, wenn das alles umsonst ist was ich hier tue?
(Ich weiss wo diese Gedanken hinführen wollen und können, aber dieses mal kriegen sie mich nicht.)

Eine 90 Tages Phase hatte ich schon mal durch, bin dann aber wieder schnell drin gewesen. Wie beim Rauchen kann das Muster mit "nur einmal" wieder aktiviert werden. Also vorsichtig damit
...
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#4
Pteroerectyle......ich sehe mich in dir wieder.

-alles porbiert  ..., sport, yoga, gesundes leben, tabletten, therapie..., nichts half so richtig.
auch ich konsomiere seit ich denken kann pornos. bin jetzt 37 jahre alt. und mit 9 jahren habe ich angefangen. ich dachte bis heute immer, es gibt keinen menschen der mehr pornos in allen arten konsomiert hat wie ich. stundenlang...tage , nächte. bis ztu 10 stunden am stück . früher wo ich 20 jahre alt war teilweise 3 bildschirme gleichzeitig  .
ich kenne alles, jede seite, jeden fetish, alle schauspieler, alles. das war bis jetzt mein leben.
und wie ist mein leben, bis jetzt eigentlich fast voller leid. es muss einen zuzsammenhang geben.
denn auch wenn ich noch am anfang bin, mir geht es jetzt schon besser.
leute wir haben nur das eine leben, lasst es uns leben. wir schaffen das.  es spricht nichts gegen sex. aber gesunden sex, mit einer partnerrin. ich habe mal folgenden satz gelesen.

-richtiger männer schauen keine pornos-  und da möchte ich zugehören
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=10205]
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#5
Hallo und herzlich willkommen. Du kannst es schaffen und Du wirst es auch schaffen. Du hast nun ein Ziel vor Augen und bist den ersten Schritt gegangen, indem Du dich hier angemeldet hast. Der Weg wird nicht einfach sein aber bleib auf deinem Weg und stehe wieder auf, egal wie oft Du von jetzt an stolperst oder vom Weg abkommst. Bleib dran und Du wirst es schaffen. Ich habe es auch geschafft und viele Jahr unter Versagensängsten und sonstigen Süchten wie Zuckersucht, Pornosucht, Konsumsucht, Anerkennungssucht usw. gelitten. Dadurch, dass ich die Pornosucht besiegt habe (Danke an Alle hier im Forum!) hatte ich wieder genug Kraft und Energie im Leben. Ich ziehe das nun seit über 400 Tagen durch und trainiere ohne Außnahme 4x die Woche. Ich ernähre mich gesund und suche auch keine Anerkennung mehr bei anderen Menschen. Meine Versagensängste im Bett sind verschwunden und es klappt seitdem nach vielen Jahren wieder im Bett mit meiner Freundin. Ich bin zufrieden mit mir und meinem Leben und das kannst Du auch schaffen. Ich glaube daran. Du musst auch daran glauben. Alles Gute und viel Kraft auf Deinem neuen Weg in ein besseres Leben.



(29.09.2016, 09:22)Dust schrieb: Pteroerectyle......ich sehe mich in dir wieder.

-alles porbiert  ..., sport, yoga, gesundes leben, tabletten, therapie..., nichts half so richtig.
auch ich konsomiere seit ich denken kann pornos. bin jetzt 37 jahre alt. und mit 9 jahren habe ich angefangen. ich dachte bis heute immer, es gibt keinen menschen der mehr pornos in allen arten konsomiert hat wie ich. stundenlang...tage , nächte. bis ztu 10 stunden am stück . früher wo ich 20 jahre alt war teilweise 3 bildschirme gleichzeitig  .
ich kenne alles, jede seite, jeden fetish, alle schauspieler, alles. das war bis jetzt mein leben.
und wie ist mein leben, bis jetzt eigentlich fast voller leid. es muss einen zuzsammenhang geben.
denn auch wenn ich noch am anfang bin, mir geht es jetzt schon besser.
leute wir haben nur das eine leben, lasst es uns leben. wir schaffen das.  es spricht nichts gegen sex. aber gesunden sex, mit einer partnerrin. ich habe mal folgenden satz gelesen.

-richtiger männer schauen keine pornos-  und da möchte ich zugehören

Da hast Du recht. Das Leben findet im wirklichen Leben statt. Es findet nicht am PC oder am Fernseher statt. Ich sehe ehrlich gesagt schwarz für die Zukunft der Menschen. Sie kommunizieren kaum noch miteinander, haben kaum noch miteinander Sex. Stattdessen wird alles über Smartphones und PCs gelebt. Ich habe letztens ein schönes Buch gelesen, es nennt sich "Anleitung zur Unzufriedenheit". Hierbei geht es um Unzufriedenheit durch Überangebot. Nach dem Motto "Wer die Wahl hat, hat die Qual." So verhält es sich auch im Internet und der Pornographie. Man hat zuviel Auswahl und ist immer auf der Suche nach dem "besten" Video. Alles Gute, Christian.
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#6
@Christian dein erfolg , den du hier schreibst ,motiviert sehr.
danke nochmal dafür
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#7
Ja, bleiben wir dran.
#Dust: was kann aus einem werden wenn man nur Pornos guckt und somit weit von seinen Grundbedürfnissen lebt.
Was wird, wenn man das Gefühl direkt nach dem Orgi (die Scham, es schon wieder getan zu haben, diese Leere), jahrelang trainiert und immer mehr zu diesem Gefühl wird?
Genau. Alles, was wir sind. Das ist eine Entwicklung, die zu Mustern im Hirn führt. Diese Muster sind aktiv. Mit 9 Jahren,bei mir ähnlich, glaube ich zu wissen was du verpasst hast. Z.B. die Erfahrungen in der Pubertät. Wenn du bist wie ich, hast du da bereits den leichten Weg als Trost für jedes "Versagen", für jedes was du hättest tun sollen und niemals getan hast, gewählt. Und das wurde zur Gewohnheit. Was sollte man erleben wenn nicht Leid, unter den Umständen dieser Entwicklung?

@Christian: Sehr motivierend!! Du hast es da raus geschafft. Meinst Du wir können unsere gewünschten Verbesserungen erreichen?
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#8
Hm. Massiven psychischen Stress verbunden mit der Arbeit und meiner Benommenheit und Schlafstörungen, begründet durch Überforderung, hervorgerufen durch die momentane Situation und In-die-Zukunft-denken, keine Ahnung wie es weitergeht.
Allerdings lassen mich Pornos ein wenig kalt... einen schleudern ohne könnt ich hab ich schon oft gedacht. Aber selbst dazu keinen Bock.
Tag 20. So viel dazu. Hab auch echt satt die Pornos als Kompensation zu nutzen, weil ich mich eh nicht besser fühlte dadurch, sondern eher noch schlechter. Also. Geht es munter weiter.
Wenigstens etwas gutes, meine Einstellung zu den Filmen ist eher wütend. Wut auf das Pseudo Gutfühlen, das einen sofort nach Org hängen lässt und dann nach mehr schreit.

Habe übrigens so ca. 5 mal die Woche geschaut, ein Org am Tag. Mal eine halbe, mal 1 Stunde ca.
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#9
Jeder kann es schaffen, Du auch. Du hast die Notwendigkeit erkannt und der Leidensdruck ist inzwischen sehr groß bei Dir. Du bist sozusagen erwacht aus dem Dämmerzustand der Sucht und Deine Augen sind offen. Es wird immer Phasen der Stärke und Schwäche geben. Den Hardmode durchzuhalten ist nicht zwingend notwendig, denn dadurch erhöht sich das Risiko des Rückfalls. Wichtig ist, die nächsten Monate keine Pornos mehr zu konsumieren, um Dein Gehirn neu zu programmieren. Masturbation und Fantasien sind natürlich erlaubt, wenn der Druck zu groß wird. Halte Dich am besten an die 80/20-Regel und stecke nicht 100% Energie und Gedanken in den Entzug. Mit 20% deiner Energie wirst Du 80% Erfolg haben. Das ist gut und ausrechend genug, denn 100% wirst Du auf Dauer nicht durchhalten, da Du für die letzen 20% musst 80% Energie aufbringen.
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#10
Ah da sagst du was Christian.
Das mit der Gefahr des Rückfalls im Hardmode habe ich durchdacht. Natürlich ist die Gefahr groß, wenn man zu hart damit umgeht. Allerdings muss man es dann ernst meinen. Porno Verbot bedeutet Porno Verbot!So Hand anlegen kann man auf ein Minimum reduzieren. Selten, der Unterschied ist, man darf. Ernst meinen ist das wichtigste. Wenn man erst mal rattig wird, ist die Gefahr groß dass der zuständige Teil im Gehirn den Verstand lahmlegt. Wenn man begreift was da passiert und warum, kann man diesen Drang überkommen. 
Das sollte man wissen. Also an alle die es noch nicht wissen: informiert euch über die Arbeitsweise des Gehirns bei der Sucht. Es wird Euch un Versuchung führen. Eine Zeit lang. Doch es gibt die sogenannte Neuroplastizität, die wird uns allen helfen. (anschauliche Videos zu dem Begriff im Netz)
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