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Das Ende der Selbstlimitierung
#21
Inwiefern stellst du dir dein Leben "schwarz" vor? Wovor hast du Angst?

VG Kfee
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#22
Tag 19:

Hallo Liebe Freunde,

nachdem ich in den letzten Tagen von negativen Gedanken heimgesucht wurde, ging es mir Heute schon besser.
Um Kfee's Beitrag einzugehen, es gibt ein paar Dinge die mich immer wiederkehrend so schlecht stimmen, dass ich mein komplettes Leben für absolut beschissen halte. Ich denke in diesen Momenten, dass ich wohl nie glücklich werde und keinen Erfolg habe in dem was ich tue.

Die zentralen Themen betreffen Studium und Job, Freundschaften im Allgemeinen und Frauen.
Nüchtern betrachtet läuft es in meinem Studium nicht besonders rosig. Ich hänge komplett zurück und schreibe trotz sehr großem Zeitaufwand nur mittelmäßige Noten. Dementsprechend rechne ich mir sehr schlechte Chancen für meine berufliche Zukunft aus. Mir macht es wirklich zu schaffen, dass ich bei einem Einsatz von 40 Stunden die Woche trotzdem noten technisch hinter Leuten lande, die viel weniger tuen. Das Problem hierbei ist leider auch, dass mich zu stark durch meine Noten definiere, woran ich arbeiten muss. Im Bezug auf Freundschaften sehe ich bei mir einen großen Misstand darin, dass für mich andere Menschen im allgemeinen nur zeitweise interessant sind. Salopp formuliert verbringe ich momentan mit Leuten meine Zeit nur, weil ich bei dauerhaftem Lernen unglücklich werden würde. Vom Thema Frauen will ich hier jetzt gar nicht erst anfangen, da ich dahingehend noch keine Erfahrungen gemacht habe. Paradox an diesem Umstand ist sicherlich, dass es mehr als genug positive Reaktionen auf mein Äußeres gibt und ich einfach nur aktiver werden müsste.

Mir ist in den letzten Tagen bewusst geworden, dass ich grundlegend meine Paradigmen ändern muss. Ich möchte ein positiver Mensch mit entsprechender Ausstrahlung werden, der sich in Gesellschaft anderer Menschen wohlfühlt und diese jederzeit dem Alleine sein vorzieht. Dazu werde ich meine Kommunikation via Whattsapp verstärken und zusätzlich mich einigen auserwählten Personen, das erste Mal in meinem Leben, wirklich öffnen. Diese Leute begleiten mich zum Teil schon mehrere Jahre und sind es mir mehr als wert, auch die dunkle Seite meines Ichs kennen zulernen.

Was Nofap betrifft hatte ich vor 2 Tagen einen Wet-Dream. Na gut, passiert halt.

Lieben Gruß,
Malte
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#23
Tag 20:

Neuer Tag, neues Glück. Nachdem ich Gestern zwei sehr interessante Telefonate mit mir nahe stehenden Personen geführt und mich im Nachgang noch ein bisschen auf Youtube rumgetrieben habe, bin ich sichtlich zufrieden ins Bett gegangen.
Heute bin ich zwar ein bisschen später als sonst aufgestanden, werde die vorliegenden Aufgaben aber trotzdem bewältigen. Gedanklich versucht mich mein innerer Schweinehund davon zu überzeugen Zuhause zu lernen, ich werde aber trotzdem in die Bibliothek fahren, da ich diese Isolationstaktik nicht weiter unterstützen werde. Am späteren Abend geht es für mich noch zu einem guten Freund und anschließend zum Sport.

Ich freue mich auf den heutigen Tag!

Lieben Gruß,
Malte

PS: Die momentane Streak ist die zweit längste Serie, die ich bis jetzt überhaupt erreicht habe.
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#24
Tag 21:

Ehe man sich versieht, ist der drei Wochen Meilenstein erreicht. 3 Wochen sind eine beachtliche Anzahl von Tagen und ich bin wirklich stolz auf mich. Nichtsdestotrotz beginnt jetzt ein sehr wichtiger Kampf gegen die Müßigkeit. Die Erinnerungen an die Tage vor Start des Experiments werden immer unklarer und dienen damit immer schlechter als Motivationsfundament, um mich von pornografischem Material fern zu halten. Von nun an muss die nötige Disziplin aus meinem Inneren kommen und sich dauerhaft manifestieren. Ich muss mein Mindset komplett verändern, im Alltag mehr aus mir raus kommen, um so keinen Anlass für einen Rückfall geben.

Es steht zu viel aus dem Spiel. Ich glaube weiterhin fest an den Prozess und mache dementsprechend weiter.

Lieben Gruß,
Malte
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#25
Auf der einen Seite ist das Verblassen ein positiver Prozess: Ich bin froh, dass ich micht mehr so leicht an "Szenen aus den Pornos von früher" erinnert werde. Wenn immernoch diese "schrecklichen perversen Bilder" in meinem Kopf wären, würde mir die Leichtigkeit fehlen, die ich seit dem verspüre.

Aber du hast auch Recht, wenn man aus den Augen verliert, weshalb man es aufgegeben hat und sich nicht immer wieder daran erinnert (bei mir war es das ich keine Erektionen mehr bekommen habe), dann denkt man das nächste Mal "Ein Porno ist ja harmlos. Da passiert schon nichts".

Ich bin so froh dass ich das Tagebuch hier geschrieben haben. Meine Erlebnisse sind mir heute noch ein wichtiger Motivationsschub für die kommenden Tage. Zu lesen, wie lange es gedauert hat wieder ein "natürlicher Mann" zu sein, sollte mich immer wieder daran erinnern: Rückfall ist keine Option
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=11804]

Seit 07.09.2016 ohne Pornos (275 Tage + Countertage)
Seit 09.06.2017 "Aufräumen" (Countertage)
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#26
Tag 22:

Hatte heute wieder einen Wet-Dream. Sehe ich persönlich nicht als relevant an, jedoch möchte ich diesen trotzdem hier dokumentieren. Langsam merke ich, dass es schwerer wird. 30 Tage habe ich noch nie zuvor geschafft und dementsprechend bewege ich mich in Sphären des Reboot Prozesses die mir unbekannt sind. Gedanken von Suchtbefriedigung machen es mir momentan nicht einfach, aber trotzdem werde ich stark bleiben.

Ich werde mein besseres Ich freilegen und mich nicht von den Cravings blenden lassen.

Lieben Gruß,
Malte
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#27
Tag 23:

Momentan befinde ich mich in einer depressiven Phase. Ich weiß leider nicht wieso, aber mir fällt es schwer einen positiven Gedanken zu fassen. Gestern habe ich mich zusätzlich ertappt, wie ich kurzzeitig auf Instagramm unterwegs war. Im Bewusstsein dieses Verhaltens konnte ich jedoch schnell die Reißleine ziehen und bin spazieren gegangen. Ich hatte euch ja schon berichtet, dass ich mich den mir wichtigen Menschen mehr öffnen möchte. Gestern Abend habe ich dieses Anliegen in die Tat umgesetzt und es hat mir im Endeffekt sehr gut getan, eine weitere Ansicht des Problems zu hören.

Ich gebe nicht auf und fokussiere mich weiter auf mein Ziel!
Für bessere Noten, intensivere Freundschaften, weniger Soziale Angst, mehr Selbstbewusstsein und eine lohnenswerte Beziehung.

Lieben Gruß,
Malte
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#28
Tag 25&Tag 0:

Auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Diese Niederlage ist nur temporär und ich werde weiter machen. 25 Tage sind eine sehr lange Zeit und ich habe Fehler gemacht, die ich für den weiteren Verlauf im Hinterkopf behalten werde.

Lieben Gruß,
Malte
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#29
Gib weiterhin dein Bestes!
Wir kämpfen hier alle an einer einsamen Front und müssen uns selbst durchschlagen. Viele Menschen schaffen es aus ihren Süchten ohne Suchtkliniken gar nicht mehr und wir haben nur dieses Portal. Wachse an der Herausforderung und berichte weiter.

VG Kfee
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#30
Tag 1:

Here we go again. Als erste Maßnahme wird die Nutzung von Computer, Ipad und Co von nun an noch restriktiver gehandhabt, um die Chance eines Rückfalls zu minimieren. Es war der Trott, Morgens direkt zum Handy zu greifen und beim Frühstück schon Tabletspiele und Youtubevideos zu konsumieren, der mich letztendlich rückfällig hat werden lassen.
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