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Wasted Years
#21
deine Einstellung und deine Erkenntnisse sind gut!
Bleibe dran und gib nicht. Gebe den falschen Gedanken in deinem Kopf keinen Raum!
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#22
Tag 6/2

Die ersten 6 Tage Hardmode 2.0 habe ich hinter mich gebracht.
Irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe diese einfacher und mit viel weniger Kopfkrieg hinter mich gebracht, als beim Hardmode 1.0.

Meine Tage sind strukturierter.
Ich habe wieder angefangen zu laufen (fragt mich bitte nicht nach meinem Muskelkater) Big Grin

Außerdem geht meine Weiterbildung, die seit März pausierte, weiter und ich habe mich ganz schön in ein Mädel meines Kurses verguckt.

Heute hatte ich ein Gespräch mit meiner Chefin und dem neuen Träger (Betrieb soll verkauft werden), in dem mir die Leitung/Position meiner Chefin angeboten wurde, da diese eine Stufe in der Karriereleiter nach oben steigt.

Karriereleitern zimmert man übrigens aus Brettern, die andere vor dem Kopf haben Cool

Das nur nebenher.

Ich denke dass das aber genau auch zu meiner Entwicklung gehört und wenn man einmal den eigenen Teufel erkannt hat und ihn angeht, steht einem die Welt offen.
Ich glaube: Hilf dir selbst dann hilft dir Gott.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=1105]






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#23
Hi Cancer,

ich mache ebenfalls die gleiche Erfahrung, dass ich jetzt in meinem zweiten Durchlauf viel viel entspannter bin. Um diese Zeit im Reboot also knapp nach 2 Wochen, war ich frustiert, verzweifelt und voll von Selbstvorwürfen. Diesmal finde ich es zwar immernoch ätzend, aber bin danke reglemäßigem Sport total ausgeglichen. Auch die Tatsache, dass mein kleiner man sich so gut wie garnicht regt, deute ich als positiv. So steh ich wenigstens nicht vor dem Problem, was ich mit dem Ding mache, wenn es mal steht ;-)
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#24
Hallo Genossen und Genossinen,

lange hatte ich mich aus Scham nicht hier gemeldet.
Dazu kam auch, dass ich mich hier im Forum stark getriggert fühlte.
Alleine das Wort Porno brachte/bringt mich aus der Bahn.
Seit Anfang dieses Jahres, versuche ich von dieser verfluchten Sucht loszukommen.
Leider mit nur mäßigem Erfolg.
Ich onaniere zwar nur noch sehr wenig im Gegensatz zu alle den Jahren vorher aber den kompletten Absprung schaffte ich bis dato leider nicht.
Mein Schädel gaukelt mir ständig die Notwendigkeit des Pornos anschauens vor und ich komme mir oft so ferngesteuert und willenlos vor.
Mein Knackpunkt von 10 bis 12 Tagen ist mal wieder erreicht und ich habe großen Schiss es wieder zu versemmeln.
Was verdammt nochmal ist nur los mit mir?
Ich habe das rauchen aufgehört, ich habe das kiffen im Griff, ich habe den Alkoholkonsum im Griff...Warum um Himmels Willen gelingt mir das hier nicht?
Es ist zu heulen!

Ok, ich weiß: Klag nicht - kämpfe!

Danke fürs zuhöhren/lesen.
Es geht mir schon besser!

Euer verschollene Cancer
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#25
Hey Cancer,

bist immer wieder herzlich Willkommen. Du solltest dich nicht schämen. Schließlich machst du Fortschritte und über die solltest du dich freuen. Kannst du denn diese Notwendigkeit ausformulieren? Worin besteht denn die Notwendigkeit genau? Vielleicht, musst du das mal mit dir mal laut oder auf Papier ausdiskutieren. Würde mich auf jeden Fall freuen in drei Tagen zu lesen, dass du 13 Tage geschafft hast :-)
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#26
Hallo Patrice,

vielen Dank für das Willkommen.

Die Notwendigkeit.
Was hat ein Mensch wirklich nötig?
Essen und ein Dach über dem Kopf habe ich.
Menschliche, weibliche Nähe fehlt vielleicht.
Wie kann ich diese erreichen, wenn ich keinen hoch bekomme?

Ok, ich fange anders an. Mit dem Positiven.
Ich bin beruflich sehr erfolgreich.
Ich arbeite sehr viel, habe eine Führungsposition inne, verdiene (nach oben keine Grenzen Wink gutes Geld.
Stehe dadurch aber auch etwas unter Druck - Mein letzter Urlaub ist 13 Monate her.
Ein Langeweile-Wixxer bin ich also nicht. Wohl eher suche ich einen Druckausgleich.
Sport ist gut. Ich fahre Rad, ich jogge ab und an. Problem ist hier: Ich bin oft sehr ausgelaugt und müde nach 10 bis 12 Stunden arbeiten.

Nach der Arbeit lege ich mich kurz, für ca. 30 Minuten aufs Ohr und Powernappe.
Wenn ich nun nach diesen 30 Minuten wieder von der Couch aufstehe, gehe ich wie ferngesteuert an den Rechner und .....
Wie bereits erwähnt: Eine Woche - Kein Problem. Rückt der 10. Tag näher wirds kritisch.
Das nervt mich dermaßen, dass ich schreien könnte.
Ich bin jetzt 43 und habe den innigen Wunsch nach einer festen Beziehung und einer Familie.

Nachts bekomme ich immer wieder eine Erektion. Das macht Hoffnung.
Tagsüber-Fehlanzeige.
Das macht mir zu schaffen. Bin ich nur ein halber Mann?
Ich weiß, anderen geht es auch so aber das tröstet mich nur wenig.
Wer von euch kann sagen, dass er nach 90 oder 180 Tagen wieder voll seinen Mann stehen kann?
Bitte tu es! Es würde mir unglaublich Mut machen.

Eigentlich bin kein Waschlappen und ich kann wirklich einiges ab, nur heute ist echt alles beschissen.

Danke für euer Verständniss und für euer Ohr/Auge

Gruß Cancer
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#27
Also, da geht bei dir nachts mehr als bei mir und ich bin 34.

Aber ich kann dir sagen, es wird tausendmal besser. Spätestens, wenn du dann eine Frau kennenlernst und du dann Probleme hast, dann wirst du die Notwendigkeit erkennen. Und dann nervt es dich richtig. Es gibt nämlich keine Abkürzung und Viagra & Co wird dir auch nicht helfen. Ob 90, 100 oder auch nur 64 Tage. Du wirst davon loskommen müssen. Und ich verspreche dir es wird sich lohnen. Also, spätestens in 3 Tagen möchte ich in deinem Counter ne 13 sehen Big Grin

PS Und falls du dich dann nicht besser fühlen solltest, die Mädels werden für immer und ewig für dich da sein.
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#28
Hallo,

dass Du nachts eine Errektion bekommst und auch bei Pornos, zeigt, dass es bei dir rein psychisch ist und nicht körperlich. Von daher wird es auch mit dem Reboot klappen. Wenn dein Gehirn lange genug Abstand und Ruhe davon hatte, wird die Sucht immer mehr verblassen und die natürlichen Instinkte wieder zum Vorschein kommen und auf natürliche Reize reagieren. Es ist ein Fehler, etwas mit Gewalt zu versuchen, denn je mehr Du dagegen ankämpfst, umso heftiger wird der Entzug. Nimm die Sucht an, akzeptiere sie, sehe sie wie sie ist. Wenn möglich, rede mit Anderen darüber, offen und ehrlich. Dafür ist dieses Forum gemacht und Reden hilft uns allen hier. Die ersten Tage oder Wochen werden schlimm, aber der Körper gewöhnt sich langsam an die Umstellung, dann muss man dem Impuls nicht mehr nachgeben und weiß damit umzugehen.

Am besten ist es, sich die Ziele auf ein Blatt Papier aufzuschreiben. Warum willst Du damit aufhören? Was sind deine Ziele und deine Motivationen? Das Aufschreiben hat den Sinn, auch an dunklen Tagen, an denen deine Willenskraft schwach ist, auf den Zettel zu schauen und Kraft daraus zu ziehen, wie am ersten Tag.

Eine andere Hilfe kann es sein, alle seine Ausreden, "warum" oder "warum nicht" aufzuschreiben und die stärkeren Gegenargumente dahinter zu schreiben. Dadurch lernt man seine Ausreden zu erkennen und kann sie mit den vorher gesammelten Gegenargumenten auflösen.

Das sind nur kleine Tricks, die ich hier auf der Seite und anderswo gelernt habe und die mir bis jetzt gute Dienste leisten. Die 90 Tage sind auch bei mir noch fern, doch ich habe den Willen und die Entschlossenheit das durchzuziehen, denn ich sehe die Notwendigkeit ganz klar vor mir.
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=3458]
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#29
Servus und ein fröhliches Hallo an alle Mitstreiter,

wie ihr an meinem Counter unschwer erkennen könnt, hatte ich mal wieder einen Rückfall.
Diese Rückfälle sind aber in Ihrer Länge immer kürzer.
Ich merke schneller als früher, dass das nicht das Gelbe vom Ei sein kann und erhole mich in kürzeren Abständen.
Mein großes Ziel ist es, es dieses Jahr noch auf die 90 zu schaffen.
Da ich immer wieder lese, und es auch bei mir selber spüre, ging es vielen von euch auch so.
Irgendwie scheint es eine magische Grenze zu geben. Diese 365 Tage sind wohl nötig, um gewisse Dinge, die sich über Jahrzehnte eingeschlichen haben und meine/eure Synapsen verändert haben, wieder umzuprogrammieren.
Seit dem 01.01 dieses Jahres hat sich sehr vieles in meinem Leben geändert.
Irgendwie lebe ich seit her mehr und intensiver. Dinge vor denen ich vorher Angst hatte und davor weggerannt bin, mich versteckt oder gedrückt habe, erscheinen mir heute geradezu lächerlich. Das Leben ist zu kurz um es vor irgendwelchen Bildschirmen oder virtuellen Scheinwelten zu verschwenden.
Bitte nicht falsch verstehen, ich bin noch lange nicht über dem Berg und ich will meine Vergangenheit auch nicht verteufeln oder schlecht reden - Das war mein Leben und vielleicht sollte oder musste es auch so sein - Ich denke aber, dass ich erst unten sein musste, um oben bestehen zu können.
Mein Weg führt z.Zt. steil nach oben, was mir teiweise auch Sorgen bereitet und ich frage mich ab und an, ob und mit was ich das verdient habe aber auch diese Gedanken werden weniger und geniesse meinen Aufstieg und sage mir, dass ich es annehmen kann und darf.
Seit wenigen Wochen spreche ich ganz offen mit meinem Bruder über das Thema Pornosucht und dessen Folgen.
Es hat mich kurz Überwindung gekostet aber es hat sich gelohnt, denn siehe da: Er hat dasselbe Problem und war überglücklich sich mit mir darüber austauschen zu können.
Ich werde mich in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder hier melden und wünsche euch allen viel Erfolg!
Besonderen Dank an Christian und Patrice
[Bild: nfc.php?da=nu&nfc=1105]






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#30
Hey cancer, ich just gestehen, dass ich in meinem Lernstress vergessen habe zu schauen, ob du die 13 gepackt hast [PENSIVE FACE]. Aber diesmal stelle ich mir den timer. Freue mich darauf. Hau rein!
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